Sonntag, 20. Juli 2014

Kartoffeln aus dem Waffeleisen



Mögt ihr Kartoffel mit Quark? Ich total! Ob Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Baked Potatoes mit Sour Cream oder Kartoffelpuffer Quark-Dip: Ich könnte mich in jeglicher Form reinsetzen. Deshalb musste ich das Rezept für Kartoffelwaffeln mit Kräuterdip unbedingt ausprobieren. Und es war richtig lecker! Die Waffeln haben eine tolle Konsistenz, sie werden außen richtig schön knusprig. Das bleiben sie auch, wenn sie abgekühlt sind. Fürs nächste Picknick sind sie deshalb schon fest eingeplant. :-)

Zutaten für 3-4 Personen:
Für die Kartoffelwaffeln:
300g mehlig kochende Kartoffeln
100g weiche Butter
150g Mehl
4 Eier
200g Kefir
30g frisch geriebener Parmesan
1/2 TL Backpulver
1 TL Zucker
etwas frisch abgeriebene Zitronenschale
Pfeffer
Salz
Fett für das Waffeleisen

Für den Dip:
150g Quark (Halbfettstufe)
150g saure Sahne
3-4 Frühlingszwiebeln
1/4 Bund Schnittlauch
1/4 Bund Petersilie
1 kleine Knoblauchzehe
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Für den Dip die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Knoblauch durch eine Presse drücken. Alles mit saurer Sahne und Quark mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Für die Waffeln die Kartoffeln schälen und ganz fein reiben. Butter schaumig rühren, die Eier einzeln unterrühren. Kartoffeln, Zucker, Zitronenschale,  eine Prise Salz und Pfeffer unterrühren. Mehl, Parmesan und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Kefir einrühren.

Das Waffeleisen vorheizen und dünn einfetten. Jeweils etwa 3 EL Teig auf die Backfläche geben und die Waffeln goldbraun backen. Auf einen Teller geben und im Ofen ei rund 80 Grad warmhalten, bis der ganze Teig verbraucht ist. Zusammen mit dem Quark servieren. Dazu gab's bei uns noch etwas Räucherlachs.

Quelle: Küchengötter

Mittwoch, 16. Juli 2014

Satter Salat mit Quinoa



In letzter Zeit habe ich mal wieder Wadenkrämpfe. Wenn es ganz akut ist, nehme ich eine Tablette - das mache ich aber nur sehr ungern. Deshalb habe ich mich nach magnesiumhaltigen Lebensmitteln umgeschaut. Da gibt's so einiges, wie Nüsse, Hülsenfrüchte oder Haferflocken. Falls ihr die Sachen also vermehrt auf dem Blog findet, nicht wundern. ;-) Auch Quinoa war auf vielen Listen vertreten. Nachdem ich das Pseudogetreide erst im vergangenen Jahr für mich entdeckt habe, passt das natürlich wunderbar. Rezepte hatte ich schon so einige gesammelt. Nur leider keins für Quinoasalat mit gegrilltem Käse - den habe ich nur irgendwo mal auf einem Bild gesehen. Nicht mal das habe ich wiedergefunden. Aber gut, bei Salat kann man meist problemlos improvisieren. Hat dieses Mal jedenfalls wunderbar geklappt. Und nun habe ich auch ein Rezept...

Zutaten für 2 Personen:
150g Quinoa
1 Paprika
1/2 Gurke
2 Tomaten
3-4 Frühlingszwiebeln
2 EL Olivenöl
Saft einer Limette
1 TL Honig
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver
Pfeffer
Salz
200g Halloumi oder anderen Grillkäse

Zubereitung:
Quinoa mit kaltem Wasser abspülen. In 400 ml gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten kochen lassen. Vollständig abkühlen lassen. Limettensaft, Olivenöl, Honig, Kreuzkümmel und Paprikapulver mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Paprika, Gurke, Tomaten und Frühlingszwiebeln in feine Würfel bzw. Ringe schneiden. Alles mischen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und den Käse von beiden Seiten goldbraun anbraten. In Würfel schneiden und zusammen mit dem Salat servieren.

Montag, 14. Juli 2014

Ne Karotte für die Charlotte



Als Kind fand ich den "Charlotte-Karotte"-Reim überhaupt nicht komisch. Mittlerweile stehe ich natürlich drüber. Jetzt schüttle ich nur noch den Kopf, wenn mich jemand fragt, wie meine Eltern mich nach einer Zwiebelsorte nennen konnten. ;-) (Falls jemand nicht weiß, worauf die Leute hinaus wollen: Sie meinen (E)Schalotten...) Trotz des Kindheitstraumas esse ich Möhren total gern, besonders aus dem Ofen. Da gibt's natürlich viele tolle Rezepte, mein aktueller Favorit ist das für die Marokkanischen Möhren. Die schmecken so toll, dass man sie ohne weitere Beigaben essen kann. Aber sie machen sich auch gut als Beilage zu orientalischen Gerichten. Egal wie, ihr solltet sie auf jeden Fall mal ausprobieren! :-)

Zutaten:
1 kleines Bund Karotten
80g Feta
1-2 Stiele Minze
3 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Honig
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Harissa
1/4 TL geräuchertes Paprikapulver
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Karotten schälen und je nach Größe halbieren bzw. vierteln. Minze waschen, Blättchen abzupfen und fein hacken. In einer Schüssel alle Gewürze, Zitronensaft, Olivenöl und die Hälfte der Minze verrühren. Die Karotten zugeben und alles gut mischen.

Auf ein Bachblech geben und rund 20 Minuten bei 180 Grad im Ofen garen. Auf die Teller verteilen und mit der restlichen Minze bestreuen. Den Feta zerkrümeln und ebenfalls darüber streuen.

Quelle: Rosemarried

Sonntag, 6. Juli 2014

Erdbeerrolle



Selten musste ich für einen Kuchen so hart schuften wie für diese Erdbeer-Biskuit-Roulade. Nicht weil die Rolle schwer zu machen wäre - das ist sie ganz und gar nicht. Aber bis ich überhaupt in die Küche kam, habe ich eine Stunde auf dem Erdbeerfeld verbracht, um die nötigen Beeren zu sammeln. Leider kam zum Ende der Saison auch noch ein heftiger Regenschauer vorgestern, der einen Großteil der noch übrigen Früchte zerstört hat. Aber die Erdbeer-Roulade war bereits fest für einen Besuch zum Kaffee eingeplant, also musste gesucht werden. ;-) Gelohnt hat es sich auf jeden Fall - das Ergebnis war sehr lecker und kam richtig gut an!

Zutaten:
Für den Teig:
4 Eier
4 EL kaltes Wasser
150g Zucker
1 EL Vanillezucker
150g Mehl
1/2 Backpulver
1 Prise Salz

Für die Creme:
250g Quark
250g Joghurt
ca. 60g Puderzucker (ggf. mehr, wenn es süßer sein soll)
1/4 TL gemahlene Vanille
etwas frisch geriebene Zitronenschale
1 Pkt. gemahlene Gelatine

Außerdem:
ca. 150g Erdbeeren
Erdbeermarmelade
etwas Zucker

Zubereitung:
Eier trennen. Eiweiß mit Salz und Wasser steif schlagen. Nach und nach Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Eigelb unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 10 Minuten goldbraun backen.

In der Zwischenzeit Joghurt, Quark, Puderzucker, Zitronenschale und Vanille verrühren. Die Gelatine nach Packungsanweisung quellen lassen und erwärmen. Mit der restlichen Creme verrühren. Erdbeeren waschen, Grün entfernen und in feine Scheiben schneiden.

Ein Küchentuch anfeuchten, ein weiteres darauf legen und zuckern. Den Teig darauf stürzen und das Backpapier abziehen. Kurz abkühlen lassen.

Anschließend den Teig mit einer dünnen Schicht Erdbeermarmelade bestreichen. Die Creme darauf geben, zuletzt die Erdbeerscheiben auf dem Teig verteilen. An der Längsseite dabei immer einen ca. 1 cm breiten Streifen unbedeckt lassen. Von der anderen Längsseite aufrollen und dabei fest in das Küchentuch wickeln. Mit der "Naht" nach unten ca. 2-3 Stunden in den Kühlschrank geben.