Sonntag, 16. November 2014

Winter-Müsli: Pumpkin-Maple-Pecan-Granola



Es ist mal wieder Zeit für ein neues Granola. Ich muss zugeben, dass ich gar nicht alle Sorten fotografiere - sonst würde ich wohl hauptsächlich Müsli posten. ;-) Aber das Pumpkin-Maple-Pecan-Granola muss ich euch zeigen. Das ist so lecker! Außerdem hat mich meine Freundin S. von Sugarbaby's schon vor Wochen gefragt, was ich da immer noch so alles untermische und ob ich das nicht mal bloggen könnte. Joa, lieber spät als nie...

Aber von vorn: Angefangen hat die Müsli-Mania hier mit selbstgemischtem Müsli ganz ohne Knusper. Damals hatte ich mich eingelesen, was in ein gesundes Müsli gehört - also welche Flocken, Nüsse und Früchte. Dann habe ich den halben Alnatura leergekauft und alles hübsch zusammengeschüttet. ;-) Mittlerweile mache ich das nicht mehr. Übrig geblieben sind nur noch die unterschiedlichen Flocken, ein paar gepuffte Getreide. Nüsse und Früchte kommen nur noch passend zur Granola-Sorte dazu. Zu Mengen kann ich leider nix sagen. Das mache ich frei Hand.

Flocken: Bei den Flocken mische ich in der Regel die 5-Korn-Flocken von Alnatura mit Hirse- und Dinkelflocken. Ab und an kommt auch mal Soja dazu.
Gepuffte Getreide: Immer im Müsli ist Amaranth. Manchmal normal gepufft, manchmal als Honig-Poppies (gibt's im Bio-Laden). Lecker sind auch die Quinoa- oder Hirse-Honig-Poppies.
Nüsse und Kerne: Immer geht eine ganz normale Nusskernmischung. Lecker sind natürlich auch Pekannüsse & Co., aber die sind einfach zu teuer für jeden Tag... Kerne wie Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne sind zwar gesund, passen aber wiederum nicht immer. Leinsamen sind auch empfehlenswert.
Früchte: Rosinen sind wohl der Klassiker im Müsli. Mag ich auch am liebsten. Sonst sind Trockenfrüchte leider auch recht teuer. Allerdings habe ich gerade entdeckt, dass es im Standartsortiment von Aldi getrocknete Apfelringe und Cranberrys gibt (beides bio). Gerade jetzt im Winter passt beides gut.

Ich hoffe, der kleine Eiblick hat euch gefallen. Wichtig ist aber eigentlich, dass es euch schmeckt. :-)



Zutaten:
3 Cups Haferflocken
1 1/4 Cups Pekannüsse
1/3 Cup Kürbiskerne
3 EL Zucker
1/3 Cup Ahornsirup
1/3 Cup Kürbispüree
1/4 Cup Rapsöl
1 TL Zimt
1/2 TL Muskat
1/2 TL Piment
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/4 TL Muskatblüte
1/4 TL gemahlene Nelken
1 Prise Salz

Zubereitung:
Haferflocken, Pekannüsse und Kürbiskerne in eine Schüssel geben. Die Gewürze zugeben und vermischen. In einem Topf Öl, Kürbispüree, Ahornsirup und den Zucker erwärmen, bis sich der Zucker gelöst und alles zu einer homogenen Masse vermischt hat. Die Masse über die Haferflocken gießen und gut vermengen. Auf einem Backblech verteilen. Bei 180 Grad rund 30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit einmal rühren. Abkühlen lassen und in ein luftdichtes Gefäß füllen.

Quelle: Minimalist Baker

Donnerstag, 13. November 2014

Schneller geht's nicht: Couscous mit geschmorten Tomaten



Seitdem ich arbeite, habe ich tatsächlich mehrfach vor dem Fertiggerichte-Regal im Supermarkt gestanden. Aber ich konnte mich am Ende nie dazu durchringen, meine Ernährungsgrundsätze über den Haufen zu werfen. Mal ganz davon abgesehen, dass mir Fertiggerichte einfach nicht schmecken... Stattdessen habe ich gezielt nach Rezepten gesucht, die in weniger als 30 Minuten auf dem Tisch stehen. Da gibt es überraschend viel, zum Beispiel Petersiliencouscous mit geschmorten Tomaten. Knapp 20 Minuten und schon war das Essen fix und fertig. Klar, Haute Cuisine ist etwas anderes - aber es hat trotzdem sehr gut geschmeckt. Und dass es so schnell fertig war, hat es noch ein klitzekleines bisschen leckerer gemacht. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
200g Couscous
1 Zwiebel
1/2 Bund Petersilie
400g Kirschtomaten
200g Feta
1/2 TL getrockneter Thymian
1 Prise Zucker
Pfeffer
Salz
Olivenöl

Zubereitung:
Couscous leicht salzen und mit 250 ml kochendem Wasser übergießen. Zugedeckt ca. 10 Minuten quellen lassen.

Zwiebel fein hacken. Tomaten waschen und halbieren. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln darin glasig dünsten. Tomaten zugeben. Mit Thymian, Zucker, Pfeffer und Salz abschmecken und rund 5 Minuten schmoren.

Petersilie hacken und unter den Couscous mischen. Zusammen mit den Tomaten anrichten. Den Feta darüber bröseln.

Quelle: essen & trinken



Dienstag, 11. November 2014

Salat in der Pasta?



Salat in der Pastasauce? Klang für mich ehrlich gesagt ziemlich komisch... Aber mein Freund hat so von Penne mit Radicchio geschwärmt, dass ich schon neugierig war. Als dann ein passendes Rezept in der deli war, landete der Salat ziemlich schnell im Topf. Mehrfach. Mein Freund hatte nicht zu viel versprochen: Salat in der Nudelsauce ist ziemlich lecker. Allerdings musste ich das Rezept erst anpassen, damit es fototauglich war. Der Salat wird nämlich ziemlich schnell grau - was ich echt unappetitlich finde. Aber wenn man ihn nicht direkt in die Sauce wirft, sondern erst mit den Nudeln kocht und abschreckt, haben Auge und Magen was davon.

Zutaten für 2 Personen:
1 kleiner Radicchio
50g Speck
1 Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Pinienkerne
20g Parmesan, frisch gerieben
etwas frischer Basilikum
Pfeffer
Salz
1 EL frisch geriebene Bio-Orangenschale
Olivenöl
200g Penne

Zubereitung:
Schalotte und Knoblauch fein würfeln. Radicchio waschen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Speck fein würfen (oder wie ich in dünne Streifen schneiden). Pinienkerne in einer Pfanne ohne fett goldbraun anrösten. Basilikum fein hacken.

Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen. Den Speck in etwas Öl knusprig anbraten. Herausheben und beiseite stellen. In dem Fett Schalotte und Knoblauch glasig dünsten. Den Radicchio 2 Minuten vor Ende der Garzeit zu den Nudeln geben, anschließen (ohne die Nudeln) abschrecken.

Etwa 100 ml vom Nudelwasser auffangen und zusammen mit dem Parmesan zu Schalotte und Knoblauch geben. Pasta, Radicchio, Speck, Basilikum, Pinienkerne, Sauce und Basilikum in einem Topf vermischen. Mit Pfeffer, Salz und Orangenschale abschmecken.

Quelle: deli (1/2014)

Sonntag, 9. November 2014

Käsespätzle mit Spinat



Ich stecke gerade mal wieder in einer "Keine-Ahnung-was-ich-kochen-soll"-Phase. Fast täglich gesellt sich die "Was-ich-geplant-habe-finde-ich-doof"-Phase dazu. Deshalb gibt es leider gerade nicht wirklich viel zu zeigen... Aber um endlich mal wieder Abwechslung auf den Tisch zu bringen, habe ich mir zwei neue Kochbücher gekauft. Das holt mich meistens aus meinem Motivationstief. ;-) Bevor ich beide durchforste, zeige ich euch noch schnell die leckeren Spinat-Käsespätzle, die es trotz Nerv-Phase gab. Ich finde Spätzle ja schon sehr lecker, Gemüsespätzle aber noch einen Tick besser. Irgendwie frischer. Probiert habe ich das bisher schon mit Kürbis, Basilikum und Tomate - die Spinatspätze waren aber mein Favorit. Mag aber darin liegen, dass ich Spinat in jeglicher Form total göttlich finde. ;-)

Zutaten für 3 Portionen:
Für die Spätzle:
250g Spinat
200g Mehl
3 Eier
1 EL Olivenöl
Salz
(ggf. Milch, falls der Teig zu zäh ist)

Außerdem:
150g Bergkäse, frisch gerieben
2-3 Zwiebeln
etwas Mehl
Öl oder Butterschmalz

Zubereitung:
Den Spinat waschen, ggf. harte Stiele entfernen. Klein schneiden. Etwas Wasser in einem Topf erhitzen und den Spinat darin kurz andünsten. Mehl, Eier, Öl und Salz zu einem glatten Teig vermengen. Den Spinat unterziehen.

Für die Röstzwiebeln die Zwiebeln schälen und in feine Scheiben schneiden. Mit etwas Mehl in einer Schüssel vermengen. Fett in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten anbraten. Immer wieder wenden.

Salzwasser in einem großen Topf erhitzen und die Spätzle hinein hobeln/schaben/pressen. Wenn sie aufsteigen, herausheben. Abwechselnd mit dem Käse in eine Auflaufform schichten. Etwa 15 Minuten im Ofen backen.

Mit den Röstzwiebeln bestreuen und servieren.