Sonntag, 24. August 2014

Sommerlimonade



Ich hatte es ja bei der Zitronenlimonade schon angekündigt: Es gibt mehr Brause! Die Pink Grapefruit-Limonade schlägt ihre zitronige Schwester um Längen. Den Geschmackstest konnte sie 3:1 für sich entscheiden. ;-) Lediglich an der Farbe habe ich etwas zu meckern. Ich hatte wunderschöne pinke Grapefruits gekauft und vorm Kochen war der Saft perfekt rosa - und danach knallorange. Mittlerweile habe ich die Limo noch einmal gemacht und es war wieder das gleiche Spiel. Am Geschmack tut es natürlich keinen Abbruch, aber das kleine Mädchen in mir wünscht sich doch etwas pinkes im Glas. Falls also jemand eine Ahnung hat, was mein "Problem" verursacht, bitte gerne bei mir melden. :-)

Zutaten:
6 Bio-Grapefruits
1 Bio-Zitrone (oder eine Bio-Limette)
ca. 120-150g Zucker
Mineralwasser

Zubereitung:
Grapefruits und Zitrone heiß abwaschen, trocknen und die Schale abreiben. Anschließend die Früchte auspressen. Schale und Saft zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben. Aufkochen und rund 5 Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb gießen. In sterile Flaschen abfüllen, verschließen und abkühlen lassen. Mit Mineralwasser gemischt (Verhältnis etwa 10:1) servieren.

Sonntag, 17. August 2014

Vegetarischer Flammkuchen



Es ist Sommer. Habt ihr nicht mitbekommen? Verstehe ich, das Wetter ließe anderes vermuten... Aber am Gemüseregal im Supermarkt merkt man es doch. Dort lachen einen die Sommergemüsesorten an - wenn es die Sonne draußen schon nicht tut. Da fällt die Entscheidung schwer, was in den Einkaufskorb hüpfen darf. Ich muss mich damit glücklicherweise nicht quälen, ich lasse mich einfach von meiner Ökokiste überraschen. Beim letzten Mal lag unter anderem eine wunderhübsche Zucchini im Korb. Zu gerne hätte ich sie gegrillt, aber da gibt es das bereits erwähnte Wetter-Problem. Stattdessen durfte sie es sich auf dem Zucchiniflammkuchen mit Feta gemütlich machen. Die Idee dafür habe ich bei Frl. Moonstruck gemopst. Und sie hat nicht zuviel versprochen, der Flammkuchen war sommerlich lecker - ganz egal, was das Wetter so veranstaltet. ;-)

Zutaten für 3-4 Stück:
Für den Teig: 
300g Mehl
150 ml Wasser
3 EL Öl
1 TL Salz

Für den Belag:
1 kleine Zucchini
1 rote Zwiebel
100g Feta
150g saure Sahne
150g Crème fraîche
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig gut verkneten. Beiseite stellen.

Zucchini waschen und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel in feine Ringe schneiden. Feta fein würfeln oder zerreiben. Saure Sahne und Crème fraîche mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Backofen auf mindestens 250 Grad vorheizen (oder so heiß, wie euer Ofen eben kann). Das Backblech bereits in den Ofen geben.

Den Teig in 3-4 Portionen teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen. Mit Creme bestreichen und mit Zucchini, Zwiebel und Feta belegen. In den vorgeheizten Backofen auf das heiße Blech legen und ca. 10-15 Minuten goldbraun backen.

Quelle: frei nach Frl. Moonstruck kocht

Freitag, 25. Juli 2014

Cheers - auf den Sommer!



Sind wir nicht alle ein bißchen... Zitronenlimo? ;-) Ich dachte eigentlich, ich wäre einfach nur Wasser. Vielleicht Wasser mit Zitronenscheibe, aber definitiv keine Limonade. Weit gefehlt: Manchmal bin ich doch Limo. Im Sommer, wenn es richtig heiß ist, finde ich ein Gläschen Zitronenbrause gar nicht übel. Allerdings kommen typische Soft Drinks für mich nicht in Frage - viel zu süß! Ich habe bisher nur eine Marke gefunden, von der ich die Limo mag. Und wie könnte es anders sein: Die gibt es nicht an jeder Ecke... Aber selbst ist die Frau. Ich habe mir ein Netz Zitronen besorgt, im Internet verschiedene Rezepte gewälzt und schlussendlich frei Schnauze zusammengerührt. Das Ergebnis hat nicht nur mir geschmeckt, sondern auch einigen Freunden. Jetzt plane ich weitere Experimente mit anderen Zitrusfrüchten. Lasst euch überraschen! :-)

Zutaten:
5 große Bio-Zitronen
120-150g Zucker (ggf. mehr, wenn man es süß mag)
120 ml Leistungswasser
1 Prise Salz
Mineralwasser zum Aufgießen

Zubereitung:
Die Zitronenschale fein abreiben, den Saft auspressen. Beides zusammen mit dem Zucker, Salz und Leistungswasser in einen Topf geben. Erhitzen und rund 5-10 Minuten zu einem Sirup einkochen lassen. In eine sterile Flasche zum Aufbewahren abfüllen. Bei Bedarf den Sirup mit Mineralwasser mischen (Verhältnis 1:10) und ggf. mit Eiswürfel servieren.

Sonntag, 20. Juli 2014

Kartoffeln aus dem Waffeleisen



Mögt ihr Kartoffel mit Quark? Ich total! Ob Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Baked Potatoes mit Sour Cream oder Kartoffelpuffer Quark-Dip: Ich könnte mich in jeglicher Form reinsetzen. Deshalb musste ich das Rezept für Kartoffelwaffeln mit Kräuterdip unbedingt ausprobieren. Und es war richtig lecker! Die Waffeln haben eine tolle Konsistenz, sie werden außen richtig schön knusprig. Das bleiben sie auch, wenn sie abgekühlt sind. Fürs nächste Picknick sind sie deshalb schon fest eingeplant. :-)

Zutaten für 3-4 Personen:
Für die Kartoffelwaffeln:
300g mehlig kochende Kartoffeln
100g weiche Butter
150g Mehl
4 Eier
200g Kefir
30g frisch geriebener Parmesan
1/2 TL Backpulver
1 TL Zucker
etwas frisch abgeriebene Zitronenschale
Pfeffer
Salz
Fett für das Waffeleisen

Für den Dip:
150g Quark (Halbfettstufe)
150g saure Sahne
3-4 Frühlingszwiebeln
1/4 Bund Schnittlauch
1/4 Bund Petersilie
1 kleine Knoblauchzehe
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Für den Dip die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Knoblauch durch eine Presse drücken. Alles mit saurer Sahne und Quark mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Für die Waffeln die Kartoffeln schälen und ganz fein reiben. Butter schaumig rühren, die Eier einzeln unterrühren. Kartoffeln, Zucker, Zitronenschale,  eine Prise Salz und Pfeffer unterrühren. Mehl, Parmesan und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Kefir einrühren.

Das Waffeleisen vorheizen und dünn einfetten. Jeweils etwa 3 EL Teig auf die Backfläche geben und die Waffeln goldbraun backen. Auf einen Teller geben und im Ofen ei rund 80 Grad warmhalten, bis der ganze Teig verbraucht ist. Zusammen mit dem Quark servieren. Dazu gab's bei uns noch etwas Räucherlachs.

Quelle: Küchengötter