Donnerstag, 30. Dezember 2010

Universal-Dip mit schnellen Kartoffeln


Auch wenn sich Freunds und meine Weihnachtsbesuche aufgrund von Krankheit anderer verringert haben, so haben wir doch ausgiebig gefuttert. ;-) Deshalb sollte es nach den Feiertagen etwas leichteres, schnelleres und doch leckeres geben. Beim Stöbern auf diversen Blogs haben mich das ein oder andere Mal Sesam-Kartoffeln angelacht (verzeiht, ich weiß leider nicht mehr bei wem genau...), die es dann auf den Speiseplan geschafft haben. Dazu wollte ich Dips - am besten ganz viele! Aber faul wie ich war, gab es dann nur zwei... Einen klassischen Joghurt-Saure Sahne-Dip (mit Frühlingszwiebeln und ganz viel Knobi) und eine selbstkreierte Salsa. Und die ist wirklich lecker geworden. Mein Freund hat sie direkt nochmal für Taco-Chips bestellt. ;-) Deshalb möchte ich euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Ach ja, und ich möchte mich hier noch einmal artig bei meinem Papa für meine neue Kamera bedanken! Sie ist einfach toll! Jetzt kann ich sogar allein anständige Fotos machen... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1/2 Dose gehackte Tomaten
1 Chilischote (oder mehr nach Belieben)
1 EL Honig
1 EL brauner Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
Chipoltle Chilis (geräucherte, getrocknete Chilis)
Tabasco
Cayennepfeffer
Koriander
Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Schalotte, Knoblauch und Chilischote jeweils klein hacken. Öl in einem Topf heiß werden lassen und die 3 Zutaten andünsten (die Chipotles ggf. auch schon mit anrösten). Zucker einrieseln lassen. Wenn er geschmolzen ist, den Honig dazugeben und die Masse leicht anbräunen. Mit sämtlichen anderen Zutaten würzen (abgesehen vom Zitronensaft). Tomaten und Zitronensaft dazugeben, nochmal abschmecken, aufkochen und vor dem Servieren noch etwas durchziehen lassen.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Santa's Army


In den letzten Tagen war es hier leider etwas still. Es gab in meinem Diner nämlich eine Invasion - kleine Lebkuchenmänner und -frauen haben sich hier eingenistet. Außerdem haben sie von mir verlangt, ihnen anständige Kleidung zu beschaffen. Bei dem Wetter kann man ja nicht nackt rumlaufen. ;-)
Die kleinen Weihnachtswichtel gibt es für meine Lieben zu Weihnachten. Allerdings nicht nur für die. Ich habe mich beim Teig wohl doch ein wenig verschätzt. Wie ich hier bereits geschrieben habe, habe ich die doppelte Menge des Rezepts gemacht, weil es letztes Jahr gerade so für alle gereicht hat. Dieses Jahr sind es aber fast 60 Lebkuchen geworden, und ich hatte voriges Jahr sicher keine 30. Na ja, jetzt kommen noch andere in den Genuss und ich hab auch noch was zu Naschen - für die nächsten Monate. Falls noch jemand eins möchte, bitte melden. ;-)

Und damit wünsche ich allen fröhliche Weihnachten!

Hier nochmal das Rezept. Und noch ein paar Bilder.


Montag, 20. Dezember 2010

Getrunken: Schokobrause


Als ich vor ein paar Tagen meinen Adventskalender geöffnet habe, hat mich diese Schokobrause (= Limonade mit Schokoladengeschmack) angelacht. Mein Freund (der mir immer einen ganz, ganz tollen Kalender selbst macht) dachte, das wäre was für mich. Wie er da drauf gekommen ist? ;-)
Ich fand es jedenfalls eine total tolle Idee! Als bekennender Chocoholic probiere nämlich (fast) alles, wo Schoki drauf, drum oder eben drin ist. Außerdem wäre ich an das gute Zeug auch nicht so einfach gekommen. Es ist nämlich nur in Jena und Umgebung zu kaufen. Und davon bin ich hier in München doch etwas weiter entfernt... Allerdings war ich schon etwas skeptisch: Ob Schokolimo schmeckt?! Also Flasche auf, ab ins Glas und - *örgs*. Für mich ist es nix. Es schmeckt schon nach Schokolade, aber es ist nicht so, als würde man eine Tafel trinken. Erinnert mich ein bißchen an einen Schoko-Lipgloss, den ich mal hatte. ;-)
Trotzdem finde ich die Idee lustig! Wer mehr darüber wissen möchte: hier geht's zur Website.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Schmeckt nach Lebkuchen...


... sind aber keine! Zumindest nicht richtig. Was sie aber wirklich sind: meine Lieblingsplätzchen dieses Jahr! Das Rezept hatte ich bereits letztes Jahr auf der Homepage von Living at Home gefunden, aber nicht gebacken. Allerdings haben Fannie und ich aus Schoko-Himbeer-Keksen, Schoko-Schoko-Kekse gemacht. ;-) Die Gute mag nämlich keine Marmelade auf, in oder um Plätzchen. Gegen weiße Schoki hat sie aber nix, und ich sowieso nicht.
Leider ist das Ausstechen von den Keksen eine Heidenarbeit. Der blöde Teig klebt und ist beim Ausrollen auch nicht besonders kooperativ. Aber die Arbeit lohnt sich wirklich...

Das Rezept für die Plätzchen gibt es hier.
Wie geschrieben, haben wir nur die Himbeerfüllung durch weiße Schokolade ersetzt.

Montag, 13. Dezember 2010

Sandige Plätzchen


Wieder etwas von Fannies und meinem Backevent: Heidesand. Das hatte sich die liebe Fannie gewünscht. Für mich persönlich ist das nicht so richtig was, zu buttrig. Aber perfekt sind die kleinen Kekse trotzdem geworden. Sie machen ihrem Namen alle Ehre und sind ganz sandig. Und bei allen Probeessern kamen sie gut an. Das ist ja die Hauptsache! :-)

Zutaten für ca. 40 Stück:
175g Butter
100g Zucker
180g Mehl
Mark einer halben Vanilleschote
1 Prise Salz
Zucker zum Wenden

Zubereitung:
Die Butter im Stieltopf nicht zu dunkel, also nur goldbraun bräunen. In eine Rührschüssel geben und über Nacht kühlen.
Mit Zucker, Vanille und Salz mit dem Elektroquirl sehr schaumig rühren. Das Mehl mit den Knethaken des Elektroquirls untermengen.
Zwei Rollen von ca. 6 cm Durchmesser formen. In grobem Zucker wenden. In Alufolie einwickeln und über Nacht kühlen.
Etwa 30 Minuten, nachdem die Rollen aus dem Kühlschrank genommen wurden, in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden.
Auf mit Backpapier belegten Bleche legen und ca. 12-15 Minuten bei 160 °C backen.

Samstag, 11. Dezember 2010

Zimtsterne


Wie ich schon geschrieben hatte, mag meine bessere Hälfte keine Schokolade - und damit auch fast keine Weihnachtsleckereien. Zimtsterne liebt er allerdings sehr. Und seitdem ich ein idiotensicheres Rezept gefunden habe, bekommt er jedes Jahr seine Ration. ;-) Wer jetzt denkt, Zimtsterne wären so aufwändig und schrecklich zu machen - nein, sind sie nicht. Wirklich nicht! Zumindest nicht mit diesem Rezept.
Die Flüssigkeit, die man auf dem Baiser sehen kann, ist übrigens Glühweinsirup. Mein Freund wollte nämlich gerne eine Glühwein-Baiser-Glasur. Es hat aber leider nicht so geklappt, wie er sich das vorgestellt hat. Man schmeckt es wohl nicht raus...

Zutaten für ca. 40 Stück:
100g gemahlene Haselnüsse
125g gemahlene Mandeln
125g Zucker + Zucker zum Ausrollen
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1/2 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Die Nüsse in einer beschichten Pfanne (ohne Fett) kurz anrösten und abkühlen lassen. Eier trennen. Eiweiß, Salz und Zitronensaft steif schlagen. Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis sich dieser gelöst hat. 3 EL Eischnee zurückstellen. Nüsse, Vanillezucker und Zimt mischen und den Eischnee unterrühren. Den Teig 2 Stunden kühl stellen.

Den Teig auf einer mit Zucker bestreuten Fläche ca. 3/4 cm dick ausrollen und mit einem in Zucker getauchten Stern ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier setzen. Den Eischnee mit ein paar Tropfen Wasser verrühren und damit die Sterne bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 150°C auf der untersten Schiene ca. 15-18 Minuten backen. Nach Belieben mit Zimt bestreuen.

Tipp: Die Zimtsterne zwischen zwei aufgeschnittenen Gefrierbeuteln ausrollen. Erspart eine Menge Sauerei! ;-)

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Nachgebacken: Lebkuchen


So, nun möchte ich auch auf meinem Blog die Plätzchenzeit einläuten! Auch wenn es gar keine Plätzchen sind. ;-)
Bei Alice habe ich ihre wunderbaren Lebkuchen nach Landfrauen Art bewundert. Und da sie mir versichert hat, dass das ihr erster Versuch war und sie dabei so toll geworden sind, wollte ich mich auch daran versuchen. Also kamen sie auf die "To-bake"-Liste und wurden bei Fannies und meinem Backevent fabriziert. Und ich muss sagen, Alice hat wirklich nicht zu viel versprochen. Sie sind soooooooo... lecker! Wir haben uns ebenfalls für einen Zartbitterüberzug entschieden, zumindest bei den meisten. Für meinen Freund gab es auch ein paar ganz ohne Glasur, der Gute mag nämlich keine Schokolade. (Ja, ich weiß. Ich verstehe es auch nicht...) Aber die haben es nicht mehr auf's Foto geschafft. ;-)

Hier geht's zum Rezept!
Warum die Schoki auf dem Bild so fleckig aussieht, weiß ich nicht. Ist in Wirklichkeit nicht so. Na ja, in 14 Tagen gibt's (hoffentlich) die neue Kamera...

Dienstag, 7. Dezember 2010

Herzhafte Schokolade


Am Wochenende gab es mal wieder etwas mexikanisches - Hühnerbrust in Mole Poblano mit Kartoffelecken. Ich hatte das ganze letztes Jahr schon mal für meinen Freund zu seinem Geburtstag gekocht, als Hauptgang für ein mexikanisches Menü. Interessanterweise fand ich es letztes Jahr sehr lecker und am Wochenende gar nicht... ;-) Na ja, meinen Freund fand es beides Mal gut.
Das Huhn an sich war allerdings super! Gekauft haben wir es im Hofladen der Herrmannsdorfer Landwerkstätten in Glonn bei München. Hier war am Wochenende der Weihnachtsmarkt "Kunst & Handwerk", der immer total schön ist - und lecker. Ich sag mal lieber nicht, was ich alles gefuttert habe... ;-) Wer zufällig mal in der Gegend ist, dem kann ich nur empfehlen mal vorbei zu fahren. Das dazugehörige Restaurant Schweinsbräu ist auch sehr gut. Aber, da bio, natürlich nicht ganz billig. Infos gibt's hier. Ach ja, wer allerdings seinen Schweinebraten nicht essen kann, wenn er vorher süße kleine Schweinchen gesehen hat, sollte sich die Augen bis zum Eingang des Restaurants zuhalten...

Das Rezept gibt es hier. Ich habe aber noch Kreuzkümmel und Cayennepfeffer zugefügt. Und ich hab wohl weniger Huhn genommen. Mehr als das, was auf dem Bild zu sehen ist, gab es nicht. Für beide zusammen versteht sich. ;-)

Montag, 29. November 2010

Wärmende Suppe


Passend zum Wetter werden nun auch bei mir die Suppenrezepte ausgepackt. Wobei es da nicht viel auszupacken gibt. Ich bin einfach kein großer Fan von Suppen - ich kaue gern. Außerdem finde ich Suppen wenig sättigend. Bei der überbackenen Zwiebelsuppe sind meine Probleme aber einfach gelöst - Brot und Käse sättigen nicht nur, sie lassen sich auch beißen. ;-)

Das Rezept habe ich mal wieder von den Küchengöttern, hier.
In meinem Fall allerdings vegetarisch gekocht, da ich statt Fleischbrühe, Gemüsebrühe verwendet habe.

Noch mehr AUSTRO Pasta


Die Gnocchi waren natürlich nicht das einzige Gericht, was ich aus dem schönen AUSTRO Pasta Kochbuch gekocht habe. Letzte Woche hatte ich Back-Besuch von einer lieben Freundin. Umzingelt von Zucker, Schoki und Nougat, musste natürlich auch etwas herzhaftes gekocht werden. Deshalb gab es Nudeln mit Zucchini und Rosmarin - sehr lecker. Im Rezept sind es eigentlich Spiralnudeln, die in meinem Diner leider aus waren. Aber zu Mädchen passen mini Farfalle ja eigentlich auch viel besser... ;-)

Zutaten:
170-180g Nudeln

Für die Zucchinisauce:
250g kleine Zucchini
1 Paradeiser
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Rosmarin
2-3 EL Obers, flüssig
1-2 EL Obers, geschlagen
Salz, Pfeffer

Für die gegrillten Zucchini:
1 kleiner Zucchini
Salz, Pfeffer
Öl zum Beträufeln

Zubereitung:
Für die Sauce, Zucchini in große Würfel schneiden, Paradeiser in dünne Spalten schneiden und eventuell das Kerngehäuse entfernen. Schalotten und Knoblauch schälen und klein schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Zucchini und Paradeiser zugeben, salzen und pfeffern. Rosmarin hacken und gemeinsam mit dem flüssigen Obers zu den Zucchini geben. Die Zucchini bei kleiner Hitze bissfest dünsten.
Die Nudeln in Salzwasser kochen. Herausheben und mit der Zucchinisauce vermischen. Geschlagenes Obers unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für die gegrillten Zucchini diesen waschen, trockentupfen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zucchinischeiben mit Öl beträufeln und portionsweise in einer beschichteten Grillpfanne von beiden Seiten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Nudeln auf Teller geben, nach Belieben Bergkäse darüberhobeln und mit Rosmarin ausgarnieren. Die gegrillten Zucchinischeiben dazusetzen.

Ich habe allerdings nichts von der Sahne geschlagen. Wie, und vor allem womit, schlägt man 2 EL Sahne?! ;-)

Donnerstag, 18. November 2010

Rezension - Austro Pasta


Wie bei einigen Food-Bloggern, durfte auch bei mir das Kochbuch Austro Pasta einziehen. Dafür möchte ich mich erst einmal herzlich beim Löwenzahn Verlag bedanken! So, und nun zu meiner Meinung über das gute Stück...

Erster Eindruck:
Vornweg: Meine Erwartungen waren schon hoch. 6 amazon-Bewertungen mit je 5 Sternen legen die Latte nicht gerade niedrig... ;-)
Nach dem Auspacken war ich direkt positiv gestimmt: schönes Cover, sonnige Farbe und kurzer, aber informativer Klappentext. Ich mag die kleinen Teller mit den leckeren Gerichten vorne drauf, das macht gleich Lust auf mehr; ebenso der Klappentext. Die Farbe ist mein persönliches Highlight - das Buch wohnt hier nämlich im Wohnzimmer (meine Kochbuchsammlung ist zu groß für die Küche *hust*) und passt perfekt ins Farbkonzept. Aber das ist wohl nur für mich persönlich wirklich interessant... ;-)

Nach dem ersten Durchblättern:
Ich habe mich natürlich gleich hingesetzt und geschmökert. Die 250 Rezepte sind aufgeteilt in kalte AUSTRO Pasta, warme AUSTRO Pasta und süße AUSTRO Pasta. Außerdem gibt es hinten noch Grundrezepte. Zu Beginn gibt es noch Infos über Pasta und das Buch - sehr informativ, aber angenehm kurz gehalten. Hat mir gut gefallen. Es gibt nicht zu allen Rezepten ein Bild, was mich aber nicht gestört hat. Die Bilder die da sind, sind sehr schön gestaltet. Was mich besonders gefreut hat, ist, dass die Gerichte zwar ansprechend angerichtet sind. Aber trotzdem so, dass man das auch selbst so servieren kann und kein Haarspray & Co. dafür braucht... ;-)

Mehr Details:
Wie schon geschrieben, es gibt 250 verschiedene Rezepte. Sie sind (wenn nicht anders angegeben) für "sechs kleine Häppchen-Portionen konzipiert", die aber auch für ein normales 2-Personen Essen passen. Die Zutaten sollen alle problemlos in Österreich erhältlich sein. Das kann ich nicht beurteilen - München ist ja noch nicht ganz in Ö. Aber ich bin mir sicher, dass man z.B. statt Seewinkel-Paradeisern auch andere Tomaten benutzen kann. ;-) Womit ich gleich zum nächsten Thema komme: Österreichisch ist nicht Deutsch. Ich kannte nicht alle Begriffe. Aber mit Hilfe des Internets (es gibt tatsächlich Übersetzer D-Ö) habe ich alle sprachlichen Hindernisse überwunden. Ist aber auch nicht so viel.

Kleine Kritik:
Ich persönlich hätte mir mehr vegetarische Rezepte gewünscht. Bei den kalten Rezepten sind es z.B. von den insgesamt 15 nur 4 ohne Fleisch oder Fisch. Aber wie es schon in der Einleitung steht, man kann ja kreativ sein und variieren. Das muss ich auch bei den Rezepten mit Innereien... ;-)
In dem Zusammenhang ist mir auch aufgefallen, dass für mich die Aufteilung in kalt, warm, süß und Grundrezepte nicht ganz praktisch ist. Im Register könnte man vielleicht noch die vegetarischen Rezepte kennzeichnen. Das wäre ganz toll.

Mein persönlicher Härtetest:
Mag für den ein oder anderen banal erscheinen, für mich aber wirklich ein Indiz ob das Buch gut ist oder nicht. Ich bin nämlich bereits 3x kläglich gescheitert. Mit verschiedenen Rezepten versteht sich. Die Rede ist von Gnocchi. Und den Test hat das Buch mit Bravour bestanden. Meine Lachsgnocchi mit Rucolapesto waren super! Nix ist im Wasser davon geschwommen, war eklig klebrig oder matschig. Mein Freund, der Kenner, fand sie perfekt.


Dass sie nicht so schön sind, ist allerdings meine Schuld. Irgendwie wusste ich beim machen nicht mehr, wie Gnocchi aussehen...
Hier folgt noch das Rezept für die kleinen Klopse. Das Pesto wird ganz normal zubereitet, nur eben mit Ruccola. Dann noch Räucherlachs in Streifen schneiden und unterrühren.

Zutaten für 6 Portionen:
500g mehlige Erdäpfel
50g Butter
1 Ei
75g Erdäpfelmehl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:
Erdäpfel in der Schale kochen, schälen und ausdämpfen, damit möglichst wenig Wasser in den Erdäpfeln bleibt.
Die Erdäpfel sofort durch die Erdäpfelpresse passieren und mit weicher Butter, Muskatnuss, Salz, Pfeffer, Ei und Erdäpfelmehl zu einem Gnocchiteig vermengen.
Erdäpfelteig zu einer Rolle formen, etwas flachdrücken, in gleichmäßige Stücke schneiden und mit einer Gabel leicht eindrücken.
Die rohen Gnocchi auf einem bemehlten Blech auflegen und kurz vor dem Anrichten in kochendes Salzwasser einlegen und 2 Minuten ziehen lassen.

Fazit:
Mir gefällt das Buch sehr gut! Eine tolle Mischung aus schnellen und etwas aufwändigeren Gerichten. Außerdem mag ich den Teil mit den Grundrezepten - sehr praktisch. Ich würde sagen, da ist für jeden und jeden Anlass etwas dabei. Vegetarier müssen halt etwas kreativ sein. ;-)

Montag, 15. November 2010

"Resteverwertung"


Eigentlich wollte ich an dieser Stelle mein vegetarisches Gulasch vorstellen. Aber leider wollte die olle Kamera nicht wie ich wollte und die Fotos sind nicht da. Blödes Ding... Auch blöd, dass die neue Kamera des Mitessers schon wieder kaputt ist. Na ja, ich habe gestern bei Papi mal meinen Weihnachtswunsch angebracht. Was das wohl sein mag... ;-)
Stattdessen zeige ich mal meine Resteverwertung. Für mein Dürüm hatte ich einen Kopf Rotkohl gekauft. Und auch wenn der ganz klein war, war das natürlich zu viel für 2. Ein paar Tage hintereinander Rotkohl zu essen, ist auch keine Alternative. Weil er diesen Winter aber sicher noch ein paar Mal auf den Tisch kommt, haben ich mich für einkochen entschieden. So hab ich im Zweifel auch immer ein Glas zur Hand - ohne Zusatzstoffe und Co.
Das Rezept habe ich aus dem Bayerischen Kochbuch, dem dicken, blauen Riesen. ;-)

Zutaten:
1 kg Rotkohl
30-40g Fett (ich habe Butterschmalz verwendet)
1 EL Zucker
1 Zwiebel
2 Äpfel
4 EL Essig
Salz
250ml Flüssigkeit
nach Belieben: 1 Zwiebel mit 3-4 Nelken besteckt, 1-3 Lorbeerblätter, 1 Glas Rotwein, 2 EL Johannisbeergelee oder Preiselbeeren oder Saft

Zubereitung:
Kraut waschen, hobeln und dabei den Strunk auslassen. Zucker in Fett hell bräunen, feingeschnittene Zwiebel und geschälte, feingeschnittene Äpfel zugeben. kurz andünsten und Blaukraut beifügen, kurz durchdünsten, sofort etwas Essig darüber gießen (wegen der Farbe), salzen, mit etwas Flüssigkeit zugedeckt bei mäßiger Hitze weich dünsten. Nach Belieben die gespickte Zwiebel und die Lorbeerblätter dazugeben mitdünsten. Bei Bedarf Flüssigkeit nachgießen. Kurz vor Ende der Garzeit nach Belieben Rotwein, Johannisbeergelee, Preiselbeeren oder Saft zugeben.

Montag, 8. November 2010

Selbstbausatz


Genauer gesagt, es ist ein Selbstbausatz für vegetarisches Dürüm. Auch wenn es sicher nicht das "typische" vegetarische Dürüm ist. Zum einen, weil ich auf die Schnelle leider kein Rezept für die Teigfladen gefunden habe und zum anderen, sind ja meistens Falafel oder Schafskäse als Fleischersatz in den Teigrollen. Vor ein paar Wochen habe ich aber eine tolle andere Variante gegessen. Statt Feta & Co. durfte ich mir 3 Saucen bzw. Pasten aussuchen, die auf den Teigfladen geschmiert wurden. Darauf kamen Salat, Gemüse und die klassische Joghurtsauce. Kalorienarm ist etwas anderes, aber es ist gut... ;-)
Weil meine bessere Hälfte so neidisch auf mein Dürüm war, haben wir es zu Hause nachgebaut. Er durfte sich die Saucen aussuchen und hat sich für Hummus, Peperoni-Frischkäse und Paprika-Feta-Creme (ok, letzteres wollte ich...) entschieden. Und er hat sie auch ganz artig zubereitet. Ich muss ihn hier auch mal loben. :-)

Rezepte:
- Fladen aus der Pfanne: Mal wieder von den Küchengöttern "geklaut", hier.
- Hummus: Von chefkoch, hier. Die Sesampaste haben wir auch selbst gemacht. Sesam einfach anrösten und im Mörser gut zerstoßen.
- Peproni-Frischkäse: 1 Packung Frischkäse mit ca. 3 klein geschnittenen Chilis pürieren. Mit Cayennepfeffer und Pfeffer abschmecken.
- Paprika-Feta-Creme: Eine klein geschnittene Paprika mit einem Päckchen Feta pürieren und mit Pfeffer abschmecken. Falls es zu flüssig ist, noch etwas Frischkäse unterrühren.
- Joghurtsauce: Joghurt, gepresster Knoblauch und geraspelte Gurke mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Und dann gab es noch Salat, Zwiebeln, Tomaten, Rotkohl (mit Öl, Essig, Salz und Pfeffer angemacht) und "scharf" (Blattpaprika).

Freitag, 5. November 2010

Urlaubsmitbringsel


Es war einmal in einer kleinen Gaststätte, in einem kleinen Örtchen irgendwo in Deutschland. Dort servierten sie den besten gebackenen Feta des ganzen Landes. Eine kleine gefräßige Raupe und ihr Rauperich besuchen diese kleine Gaststätte einmal im Jahr, wenn sie in dem kleine Örtchen Urlaub machen. Sie futtern dann so viel Schafskäse, bis ihre Bäuche kugelrund sind und sie nur noch glücklich nach Hause kullern können.

Dieses Jahr haben wir nun endlich das "Rezept" bekommen. Den Feta einfach mit Butterflöckchen und Knoblauchstreifen in eine Auflaufform und goldbraun backen.
Dazu gibt's immer Brot (am besten Nussbrot) und gemischter Salat. Und natürlich ein leckerer Weißwein direkt vom Winzer. Das kleine Örtchen ist nämlich ein Weindorf in der Nähe von Koblenz. ;-)

Mittwoch, 3. November 2010

Ziege auf Salat


Beim Einkaufen hat mich ein Becherlein Bio-Ziegenfrischkäse freundlich angelacht. Und wer mich so lieb anschaut, darf natürlich in meinen Wagen hüpfen. ;-) Weil er mir zum Frühstück aber doch ein klein wenig zu intensiv ist, musste er anders verarbeitet werden.
Ich konnte mich dunkel daran erinnern, mal etwas damit gegessen zu haben - Ziegenfrischkäse im Schinkenmantel. Allerdings wusste ich natürlich nicht mehr, wie genau das zubereitet wurde oder was dazu serviert wurde. Aber ist auch egal, als regelmäßig kochendes Wesen kann ich ja improvisieren. ;-) Deshalb gab's dazu gemischten Salat mit Honig-Senf-Vinaigrette. Hat auch wirklich gut gepasst. (Und weil das aber zu wenig Essen für Freund und mich war, folgte Gurkensuppe mit Lachs...)

Ein richtiges Rezept gibt's auch hier nicht. Ich habe für 2 Personen 100g Ziegenfrischkäse mit rosa Pfeffer gewürzt und immer ca. 1 TL in eine Scheibe geräucherten Schinken gewickelt und dann in Olivenöl angebraten.

Montag, 1. November 2010

Nicht schön...


... aber dafür umso leckerer - Süßkartoffelpuffer mit Sour Cream!
Klassische Kartoffelpuffer, Rösti, Reiberdatschi, ... (bitte gewünschte Bezeichnung einfügen) mag ich nicht besonders. Schon wegen der Kombi mit Apfelmus... *örgs* Doch vor ein paar Jahren habe ich bei einem Restaurantbesuch mal Süßkartoffelpuffer probieren dürfen und fand sie sehr, sehr lecker. Allerdings sind sie bei mir danach wieder in völlige Vergessenheit geraten - bis letzte Woche. In meiner ab und an auftretenden "ich-will-unbedingt-mal-was-völlig-Neues-ausprobieren-Phase", sind mir 3 Süßkartoffel über den Weg gelaufen und wollten so gern mit mir nach Hause gehen. Und weil ich natürlich überhaupt keine Ahnung hatte, was ich daraus zaubern sollte, kamen mit die Puffer in den Sinn. Zugegeben, eigentlich nichts völlig Neues, aber da ich selbst noch nie Süßkartoffeln zubereitet (und noch dazu riesigen Hunger) hatte, wollte ich kein zu großes Risiko eingehen. ;-)

Rezept habe ich keins gefunden, daher habe ich improvisiert bzw. sie einfach wie normale Kartoffelpuffer zubereitet. Für 2 Personen würde ich 2-3 Süßkartoffeln rechnen. Diese und eine mehligkochende Kartoffel dann reiben und mit Ei, etwas Kartoffelmehl und Salz, Pfeffer und Muskat vermengen und in Butterschmalz braten. Dazu gab's bei uns simple Sour Cream.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Weihnachtliche Vorboten


In den Supermärkten gibt es sie schon seit August, die ganzen Weihnachtsleckereien. Ich finde es grauenvoll! Wer bitte will bei 35° C Außentemperatur Lebkuchen, Dominosteine und Co.? Frühestens Mitte November kann ich das akzeptieren... Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich selbst eh nichts davon kaufe. Ich bekomme einfach zu viel geschenkt. (Ich sag nur Oma...)
Doch seit ein paar Jahren schlage ich zurück. ;-) Angefangen habe ich mit Pralinen. Die kamen super an. Aber 7 Sorten innerhalb von 5 Tagen herzustellen, war einfach zu viel Arbeit. Vor Weihnachten fällt ja noch so einiges anderes an und Uni und Arbeit verschwinden auch nicht einfach. Letztes Jahr waren es daher nur noch 2 Sorten, gebrannte Mandeln und Lebkuchen. Und da ich für die Lebkuchen so tolles Feedback bekommen habe, mache ich sie dieses Jahr wieder. Auch, weil ich selbst gern eins probieren würde. Für mich hat es vergangenes Jahr leider nicht mehr gereicht...
Und wer sich jetzt fragt, ob ich einen Knall habe, weil ich jetzt schon für Weihnachten backe, den kann ich beruhigen. Die Lebkuchen werden besser, wenn der Teig jetzt schon angesetzt wird. :-) Klappt aber auch gut bei späterem Ansetzen (selbst getestet).

Das Rezept habe ich von chefkoch.de, hier.
Bei mir werden es jedoch keine Herzen werden, sondern Männer und Frauen. Aussagekräftigere Bilder gibt's dann in 2 Monaten. ;-)

Montag, 25. Oktober 2010

Chili con verdura


Schön scharf - das sollte es am Freitag sein. Da passte es gut, dass meine bessere Hälfte und ich schon länger Lust auf Chili hatten. Nur sollte es auch fleischlos sein, das ist bei Chili con Carne natürlich nicht gegeben. Also habe ich es wie bei den Cannelloni letztens gemacht: "Fleisch raus, Gemüse rein". ;-) Statt Hackfleisch waren in dem Chili Zucchini und Karotte; Paprika, Mais und Bohnen sind bei uns sowieso immer drin. Ohne den Tortilla-Mantel, dem Käse oben drauf und der sauren Sahne als Dip ist das Rezept auch vegan.
Mein Freund hat sich zusätzlich noch Guacamole dazu gemacht.

Zutaten:
1 Paprika
1 Zucchini
1-2 Karotten
1 Dose Mais
1 Dose Kidney Bohnen
1 Schalotte
1-2 Knoblauchzehe(n)
1-2 Chilischote(n)
1 Dose gestückelte Tomaten
Cayennepfeffer
Paprikapulver
Kreuzkümmel
Koriander
Oregano
Pfeffer
Salz
ggf. 4 Tortilla Wraps, ca. 250g Gouda, 1 Becher saure Sahne


Zubereitung:
Das Gemüse in kleine Würfel schneiden, Schalotte, Knoblauch und Chilischoten klein hacken. Öl in einer großen Pfanne heiß werden lassen. Knoblauch, Chili und Schalotte kurz andünsten; Gemüsewürfel, Mais und Bohnen dazugeben, alles ca. 5 Minuten anbraten. Die Tomaten dazugeben und würzen, nochmals einige Minuten köcheln lassen.

Falls es auch Enchiladas werden sollen, das Gemüse jetzt in die Wraps füllen, mit einem Stäbchen schließen, auf ein Backblech legen und mit geriebenen Käse bestreuen. Bei 200°C ca. 15 Minuten backen, bis der Käse schön braun geworden ist.

Montag, 18. Oktober 2010

Hakuna Matata


Wenn ich an Afrika denke, schwirrt mir immer das Lied im Kopf rum. Fragt mich nicht wieso. ;-) Seit gestern Abend habe ich jedenfalls einen hartnäckigen Ohrwurm davon, denn es gab African Chicken bei uns. Wie afrikanisch das Rezept wirklich ist, kann ich nicht beurteilen, bei chefkoch.de heißt es jedenfalls so.
Das ganze war für mich auch eher ein Experiment. Ich kann Obst und Süßes in "richtigem" Essen nämlich eigentlich nicht leiden - und in dem Rezept ist gleich beides. Aber man sagt ja, dass Geschmäcker sich ändern. Also warum nicht nochmal versuchen?! Und ich muss sagen, so schlecht war es gar nicht. Es wird sicher nicht mein Lieblingsessen, aber ich werde es durchaus nochmal kochen. Versuch geglückt! ;-)

Benutzt habe ich dieses Rezept.
Allerdings habe ich die Sahne weggelassen (braucht es meiner Meinung nach nicht), zusätzlich mit Kreuzkümmel gewürzt und nicht abgebunden. Beim nächsten Mal werde ich auch weniger Kokosmilch nehmen. Erstens weil ich den süßlichen Kokosgeschmack nicht sehr mag und zweitens, weil weniger auch gut reicht.

Freitag, 15. Oktober 2010

Die Extraportion Gemüse


Eigentlich wollten mein Freund und ich gestern indisch Essen gehen. Aber da es aus verschiedenen Gründen sehr spät geworden wäre, haben wir uns dagegen entschieden. Dafür haben wir einen Abstecher zu unserem tollen italienischen Supermarkt gemacht und einen riesigen Berg Gemüse gekauft, der zu leckeren Gemüse-Cannelloni verarbeitet wurde. Ein Rezept hatte ich nicht. Ich habe mich an einem für Hackfleisch-Cannelloni, das ich vor ein paar Jahren mal gemacht hatte, orientiert. Nach dem Prinzip "Hackfleisch raus, Gemüse rein". ;-)
Ich entschuldige mich übrigens für das blöde Foto. Das ist mit der alten Kamera gemacht, weil die neue grad mal wieder nicht hier ist. *grmpf*

Zutaten für 2 Personen:
1 kleine Zucchini
1 kleine Aubergine
1 Paprika
1 Karotte
1 kleine Stange Lauch
2 Zehen Knoblauch
750 ml grob passierte Tomaten
1 Schuss Sahne
Basilikum
Thymian
Oregano
Majoran
Rosmarin
Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz
"Cannelloni-Hüllen"
geriebener Käse

Zubereitung;
Das Gemüse und eine Knoblauchzehe (ok, die nicht waschen) waschen und klein würfeln bzw. den Lauch in dünne Ringe schneiden. Öl in einer großen Pfanne heiß werden lassen und erst Zucchini, Karotte und Aubergine anbraten. Nach ca. 5 Minuten das restliche Gemüse dazugeben und nochmal 5 Minuten brutzeln lassen. Dann so viel passierte Tomaten zugeben, dass sich alles gut verbindet, aber nicht soßig wird, würzen.

Die restlichen passierten Tomaten in einem Topf erhitzen. Die zweite Knoblauchzehe quetschen und dazugeben und auch mit den Kräutern würzen. Köcheln lassen.

Das Gemüse in die Cannelloni füllen. In eine etwas gefettete Auflaufform geben (so bekommt man sie ganz aus der Form). Die Sahne in die Tomatensauce geben und dann über die Cannelloni gießen. Mit Käse bestreuen und ca. 30 Minuten bei 180° - 200° C im Ofen überbacken lassen.

Mein Tipp: Wer sich, wie ich früher, fragt, wie man Cannelloni am besten füllt, dem kann ich nur meine Methode ans Herz legen. Ist idiotensicher und geht relativ schnell. Man nehme einen Esslöffel, setze die Cannelloni-Hülle mit einer Öffnung auf die gewölbte Seite und fülle mit einem Teelöffel das Gemüse in die andere Öffnung hinein. Ggf. muss etwas "gestopft" werden, es rutscht aber eigentlich auch so ganz gut runter.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Zufälliger Zwetschgenkuchen


Nach einer wahren Begebenheit:
Charlotte und Freund sind beim allwöchentlichen Großeinkauf. Sie gehen durch die Reihen, Charlotte entdeckt Backzutaten und spürt Entzugserscheinungen, hat sie doch schon länger nichts mehr gebacken. Sie grübelt, sagt zu ihrem Freund: "Du, dieses Jahr gab es überhaupt keine Zwetschgen. Sowas Blödes! So kann ich dir gar kein Datschi backen." *grummel* Die beiden biegen um die Ecke, zur Obst- und Gemüseabteilung und Freund sagt: "Schau mal, Zwetschgen! Und die sind auch noch schön. Machst du mir jetzt doch einen Kuchen?" "Mit oder ohne Streusel?"

Zutaten für eine Springform (26 cm):
Für den Hefeteig:
250g Mehl (ich habe 150g Typ 405 und 100g Vollkornmehl benutzt)
1/2 Würfel Hefe
1/8l Milch
40g Zucker
50g Butter
1 Prise Salz

Für die Streusel:
100g Butter
100g Zucker
150g Mehl
1 Prise Salz
1 Prise Zimt

Außerdem:
ca. 300g Zwetschgen
Fett für die Form

Zubereitung:
Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in die Mitte drücken und darein die zerbröselte Hefe, etwas Zucker und lauwarme Milch geben, verrühren und ca. 15 Minuten stehen lassen. Die restlichen Zutaten dazugeben und gut verkneten, ca. 30 Minuten gehen lassen. Die Springform fetten und den Teig hineingeben und gleichmäßig verteilen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Danach mit einer Gabel gleichmäßig Löcher rein pieksen.

Für die Streusel alle Zutaten gut verkneten. Die Zwetschgen waschen und vierteln, mit der Innenseite nach oben auf dem Kuchen verteilen. Die Streusel darauf verteilen.

Bei 180°C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene im Ofen ca. 35 - 45 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.

Freitag, 1. Oktober 2010

Einweihung der Tarteförmchen


Vor ein paar Wochen gab es bei Tchibo 4 kleine Tarteförmchen -die musste ich natürlich haben. ;-) Und was nutzen sie mir im Schrank? Sie mussten selbstverständlich dringend eingeweiht werden. Da traf es sich wirklich gut, dass ich mir ein neues Kochbuch zugelegt hatte, in dem ein sehr leckeres und passendes Rezept ist - Tomaten-Ziegenkäse-Tartes. (Wen das ganze Kochbuch interessiert, es ist das Vegetarische aus der Brigitte-Reihe von GU.) Was soll ich sagen? Sie waren göttlich! Saftig, käsig und auch recht schnell gemacht. Perfekt!

Zutaten für 6 Tartes:
80g kalte Butter
140g Mehl
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
150g Ziegenkäserolle
250g Tomaten
Olivenöl
Salz
Pfeffer
frischer Basilikum

Zubereitung:
Für den Teig Butter in kleine Würfel schneiden, mit Mehl, Salz und Zucker und 3 EL kaltem Wasser mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kalt stellen. Für den Belag Ziegenkäse zerbröckeln und Tomaten in Scheiben schneiden.

Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Tarteförmchen (ca. 10 cm Durchmesser) fetten, den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, sechs kleine Kreise (ca. 12 cm Durchmesser) ausschneiden und die Förmchen damit auslegen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Tomaten und Ziegenkäse auf dem Teig verteilen, Ölivenöl darüberträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten goldbraun backen. Den Basilikum waschen und die Blätter grob zerzupfen und über die Törtchen streuen.

Kleiner Tipp: Ich habe statt des Basilikums über den Tartes, Basilikumöl zum Beträufeln genommen.

Donnerstag, 30. September 2010

Indischer Snack


Hier war es leider mal wieder etwas ruhiger - "dank" einer blöden Prüfung, einer fiesen Erkältung und haufenweise Familienfesten (auf denen mal bekanntlich reichlich bekocht wird...). Aber jetzt ist alles vorbei und ich koche wieder (zu Hause). Da sollte es natürlich etwas sein, was es schon länger nicht mehr gab, da zu aufwändig - Samosas. Ich finde, es gibt kaum einen leckereren indischen Snack. Mein Freund und ich machen daher immer mehr und essen sie als normale Mahlzeit. ;-) Dazu gibt's Gurken Raita (Joghurt mit Gurkenraspeln).
Füllungen gibt es verschiedene, wir haben uns für die traditionelle Kartoffel- und eine leckere Hackfleischfüllung entschieden. Ich kann ehrlich nicht sagen, welche die bessere ist.

Das Rezept für den Teig und die Hackfleischfüllung ist von den Küchengöttern, hier. Wir haben die komplette Menge Teig, aber nur die halbe Menge Füllung gemacht und dafür noch die Kartoffelfüllung. Das Rezept für die Kartoffelfüllung ist folgendes:

Zutaten:
2 Kartoffeln
40g Erbsen
2 Chilischoten
etwas frisches, gehacktes Koriandergrün
etwas frischer, gehackter Ingwer
Kurkuma
Kreuzkümmel
Koriander
Bockshornklee

Zubereitung:
Kartoffeln gar kochen, pellen und würfeln, die Chilischoten klein haken. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Chilis und den Ingwer anbraten. Dann die Kartoffeln und Erbsen dazu geben und kurz mitbraten, dann würzen und noch ca. 5 Minuten garen. Von der Platte nehmen, den Koriander unterrühren und in die Teigtaschen füllen.

Kleiner Tipp: Die Teigkreise nicht zu klein ausrollen. Sonst ist man stundenlang mit Füllen und Frittieren beschäftigt. ;-)

Samstag, 18. September 2010

Scharfe Quesadillas


Gestern war bei uns mal wieder eine liebe Freundin zu Gast. Auf meine Frage, was sie gerne Essen würde: "Pasta, wie immer! Und ab besten richtig scharf!" So weit so gut - oder auch nicht. Ich hatte nämliche leider überhaupt keine Lust auf Pasta (ja, das gibt's hier manchmal). Scharf ist aber immer gut. Gerade, wenn man so wie ich mit einer blöden Erkältung rumläuft... Also mein Alternativvorschlag: Quesadillas! Da sie, Gott sei Dank, flexibel ist und auch mal neues probiert, gab es dann die. Leider waren die Chilis dann nicht richtig scharf. *hmpf* Lecker war es aber trotzdem! Wer es aber gern scharf mag, sollte die Chilis vorher probieren und ggf. mehr nehmen. Außerdem habe ich dieses Mal nur Gewürzmischungen verwendet. Zum einen aus Faulheit, da krank, zum anderen weil es schon schnell gehen sollte, der Käse soll schließlich beide Wraps miteinander verkleben.

Zutaten für 3 Personen:
6 XXL-Tortilla Wraps
1 Paprika
1/2 Bund Lauchzwiebeln
1/2 Dose Mais
2 Chilis
1 Knoblauchzehe
ca. 300g Manchego (span. Hartkäse)
Chipotle Chilis
Fire Wall Gewürzmischung (von Spirit of Spice)
Mexikanische Gewürzmischung
1 Becher saure Sahne
ggf. scharfe Würzsaucen

Zubereitung:
Das Gemüse relativ klein schnibbeln, die Chilis in Ringe schneiden und den Knoblauch hacken; den Käse reiben. Eine beschichtete Pfanne mit etwas Öl ausreiben und erwärmen (ca. mittlere Stufe). Ein Wrap in die Pfanne legen, Käse darauf verteilen, dann sämtliches Gemüse, die Chilis und den Knoblauch drauf, dann würzen, noch etwas Käse drauf und dann das 2. Wrap oben drauf und andrücken. Nach ca. 3-5 Minuten, wenn der Käse geschmolzen ist, wenden und nochmal ca. 3 Minuten backen. Mit den restlichen Wraps genauso verfahren.

Mit saurer Sahne und ggf. Würzsaucen (ich habe meine von Mama Africa) servieren. Und für diejenigen, die nicht fahren müssen, durfte es gestern auch noch ein Desperados sein. ;-)

Dienstag, 7. September 2010

Fisch auf dem Tisch


Ich liebe Fisch! Total! Leider mach ich ihn eigentlich immer gleich - braten, dazu Kartoffelbrei und irgendein Gemüse. Ist ja auch lecker, aber auf Dauer einfach langweilig. Deshalb wurde mal wieder in den Kochbüchern gewühlt und raus kam: Pesce al Forno. Auf den Fisch kommt eine Marinade aus Petersilie, Basilikum, Peperoncino, Zwiebel und Knoblauch; alles mit Tomatenscheiben belegen und ab in den Ofen. Göttlich! Das gibt es bei uns jetzt sicher häufiger. Mal sehen, um was ich mein Repertoire als nächstes erweitere. ;-)

Das Rezept gibt es mal wieder bei den Küchengöttern, hier.

Montag, 6. September 2010

Sonntagsfrühstück? Pancakes!


Eigentlich bin ich kein Fan von Frühstück. Schon von klein auf war ich in der Hinsicht ziemlich pingelig. Brot oder Brötchen? Gut, aber Vollkorn ohne zu große Körner. Käse? Ja, aber nur stinkiger Bio-Hartkäse und Kräuterfrischkäse. Wurst? Früher ja, seit ein paar Monaten eklig. Ei? Manchmal, aber nicht annähernd glibberig, also ganz tot. Müsli? Ja, aber nur mein speziell gemischtes mit bestimmtem Obst, ggf. Schoko-Crunchy mit Joghurt. Süßes Frühstück? *örgs* Selten und wenn dann nur neben was deftigem. Ganz ehrlich? Ich bin wirklich furchtbar was das angeht. ;-)
Aber am Wochenende, wenn ich ausgeschlafen und Zeit habe, dann habe ich manchmal Lust auf Frühstück. Und dann darf es auch mal was Süßes nach meinem Käsebrötchen sein. Gestern war so ein Tag, deshalb kamen Blueberry Pancakes auf den Tisch. Und zugegeben, sie waren wirklich lecker - auch morgens...

Zutaten für 2 Personen:
2 Eier
25g Zucker
75g saure Sahne
50g Mehl
1 Msp. Backpulver
Prise Salz
Butter oder Butterschmalz für die Pfanne
Blaubeeren nach Wunsch

Zubereitung:
Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und dann den Zucker unterrieseln lassen. In einer anderen Schüssel Eigelb und saure Sahne mischen, Mehl, Salz und Backpulver unterrühren. Den Eischnee unterheben. Die Blaubeeren (evtl. halbiert) unter den Teig rühren.
Bei mittlerer Hitze die Pancakes von beiden Seiten goldbraun backen. Ich habe pro Pancake etwa 2 Esslöffel genommen.

Ich weiß, die Zutaten klingen wenig. Aber es ist 1. sehr sättigend und 2. durch die Eier wird es schon recht viel Teig.

Freitag, 3. September 2010

Sonnige Pasta


Wenn die Sonne nicht mehr so richtig scheinen mag, muss man sie sich eben auf den Teller zaubern. Erst recht, wenn man für eine doofe Prüfung lernen muss. Deshalb haben eine liebe Freundin und ich gestern diese bunte Gemüsepasta gekocht. Nach erfolgloser Rezeptsuche, haben wir im Supermarkt einfach zusammengesucht, was uns gefallen hat, und das in eine Pfanne geworfen. War sehr lecker! Besonders die gelben Tomaten. :-)

Zutaten für 2 Personen:
1 gelbe Zucchini
1 orange Paprika
300g rote und gelbe Kirschtomaten
1 Chilischote
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1/4 Bund Petersilie
1/4 Bund Basilikum
ca. 100ml Weißwein
ca. 100ml Gemüsebrühe
Thymian
Oregano
Majoran
Pfeffer
Salz
ca. 200g Pasta

Zubereitung:
Das ganze Gemüse klein schnibbeln und Petersilie und Basilikum hacken, Pasta nach Packungsanweisung kochen. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, Schalotte und Knoblauch andünsten. Die Chilischote dazugeben und kurz anbraten, dann das restliche Gemüse dazugeben und ca. 5 Minuten andünsten. Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen, würzen und einkochen lassen. Kurz vor dem Servieren die frischen Kräuter dazugeben.

Montag, 30. August 2010

Die Rückkehr der Jedi-Kocher...


... oder so. ;-) Endlich ist die liebe Kamera wieder heil und ich nicht mehr so gestresst. Das musste direkt mit Keksen gefeiert werden.
Meine bessere Hälfte ist ja bekannterweise großer Star Wars Fan. Die letzten Freitagabende haben wir deshalb auf dem Sofa verbracht, da die Filme bei einem großen Fernsehsender mit roter 7 liefen. Zum Finale habe ich unsere (besser gesagt seine) Star Wars Kochbücher aus dem Regal gezogen und mich an einem Star Wars "Menue" versucht. Leider war der Hunger vor den Han-Burgern zu groß, sodass es davon keine Fotos gibt. Aber ein paar Wookie Cookies haben es noch geschafft. ;-) Sehr lecker! Auch Nicht-Jedis kann ich sie nur wärmstens empfehlen.

Zutaten für 3 Dutzend Kekse:
2 1/4 Cups Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zimt
1 Cup Butter (Zimmertemperatur)
1 Cup brauner Zucker
1/2 Cup Zucker
2 große Eier
1 1/2 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Cup gehackte Milchschokolade
1 Cup gehackte Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Butter, brauner Zucker und Zucker cremig rühren. Die Eier und den Vanilleextrakt nach und nach unterrühren, ebenso Mehl, Backpulver, Salz und Zimt. Dann die Schokolade unterrühren.

Den Ofen auf ca. 190° C vorheizen, den Teig esslöffelweise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Zwischen den Klecksen unbedingt genug Abstand lassen, der Teig zerläuft! Die Kekse ca. 10-15 Minuten backen.

Ich habe das Rezept ein klein wenig abgewandelt: statt "normalem" Zucker habe ich Rohrzucker verwendet, statt Vanilleextrakt das Mark einer Vanilleschote. Und bei der Hälfte der Gesamtmenge habe ich auch nur jeweils eine halbe Tafel Schoki genommen.

Dienstag, 6. Juli 2010

Single Pasta


Leider ist der Herr des Hauses momentan oft auf Reisen und für mich allein koche ich überhaupt nicht gern, so ist es hier derzeit etwas still. Aber, inspiriert durch eine liebe Freundin, habe ich mich nun doch an den Herd gewagt. Es gab Pasta aglio olio e peperoncino mit Tomaten-Basilikum Topping. Ich denke, das wird nun mein Standard "Schatz-weg"-Rezept. ;-) Drin ist einfach alles, was ich liebe - Knoblauch, Peperoni, Tomaten, Basilikum und Pasta. Ach ja, und nicht zu vergessen, drüber muss noch ein riesiger Berg Parmesan...
Leider sind die Fotos momentan auch nicht so klasse. Das Objektiv der Kamera ist kaputt, zoomen ist grad nicht drin.

Zutaten für 1 Person:
100g frische Pasta
250g Kirschtomaten
frischer Basilikum
1 Knoblauchzehe
1 kleine Peperoni
Olivenöl

Zubereitung:
Knoblauch, Peperoni und Basilikum hacken, die Tomaten halbieren. Die Pasta al dente kochen. In der Zwischenzeit Knoblauch und Peperoni in viel Olivenöl anbraten. Pasta zu dem Olivenöl geben und auf einem Teller anrichten. In der Pfanne noch kurz die Tomaten in etwas Olivenöl schwenken, Basilikum untermischen und über die Pasta geben. Fertig! :-)

Dienstag, 29. Juni 2010

Mein erstes Mal: Cake Pops


Überall wimmelt es in letzter Zeit von diesen süßen Kuchen-Lollis. Klar, dass auch ich sie ausprobieren musste. ;-)
Die beste Gelegenheit dafür war natürlich (wie könnte es anders sein) ein Mädelsabend. Sehr praktisch, wenn man beim Filme gucken, keinen Teller oder eine Gabel braucht, um mal eben ein Stück Kuchen zu essen. Vorausgesetzt, die Cake Pops kommen auch so bei den Mädels an. Wenn die Bäckerin vorher aber noch sportlich sein will und die Lollis 3 Stunden im heißen Auto lässt, kann sich das sehr negativ auf sie auswirken... Lecker waren sie aber trotzdem! Ich werde definitiv noch einmal welche machen. Allerdings nur, wenn ich viel Zeit habe - die sollte man nämlich unbedingt mitbringen, das ganze dauert... Trotzdem, es lohnt sich, wie ich finde. Sie sehen nämlich wirklich toll aus!

Für den Kuchen habe ich dieses Rezept von chefkoch.de verwendet (habe den Teig nur nicht geteilt, sondern komplett schokoliert). Nach dem Backen bin ich nach dieser Anleitung vorgegangen. Mein Cream Cheese Frosting bestand aus ca. 400g Frischkäse, Puderzucker und Vanillearoma, die Glasur war Zartbitterschokolade mit bunten Streuseln, Haselnusskrokant, und Schoko-Herzchen.

Montag, 21. Juni 2010

24h Wanderproviant



Manchmal möchte ich mir etwas beweisen, so auch letztes Wochenende. Ich bin, zusammen mit meiner besseren Hälfte und ein paar seiner Arbeitskollegen, bei den 24h von Bayern mitgelaufen - d.h. 24 Stunden am Stück wandern (inkl. Pausen natürlich). Um das durchzuhalten braucht es selbstverständlich anständiges Essen! Entlang der Strecken und am Startpunkt gibt es zwar Verpflegungsstationen (die auch wirklich gut waren!), aber 1. weiß man das ja nicht vorher und 2. ist es trotzdem gut, selbst etwas im Rucksack zu haben.
Auf dem ersten Foto zu sehen sind: Bananen, Kirschtomaten, Karotten, Manner-Schnitten, Schokokekse mit flüssigem Schokokern, Baci (Nusskekse mit Schokocreme), Balisto, selbstgemachte Müsliriegel und selbstgebackene Foccacia. Gegessen wurde nicht alles, es war, zusammen mit dem Essen vor Ort, einfach zu viel. Ich war trotzdem froh, alles dabei gehabt zu haben... ;-)
Und hier gibt es das Rezept für die leckere Foccacia:

Zutaten für 1 Blech:
500g Mehl
1/2 Würfel Hefe
20g Salz
1 Prise Zucker
50g Olivenöl für den Teig + mehr für oben drauf
100ml lauwarmes Wasser
Oregano
ca. 200g Kirschtomaten

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken und die Hefe hineinbröseln. Salz, Zucker, Olivenöl und Wasser mischen und über die Hefe geben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Backpapier auf ein Backblech legen und den Teig darauf ausrollen. 1 Stunde gehen lassen. Mit den Fingern rautenförmig Vertiefungen in den Teig drücken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 250°C vorheizen. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Olivenöl auf den Teig geben, Organo und Kirschtomaten darauf verteilen. Bei 220°C ca. 30 Minuten backen. Danach noch einmal mit Olivenöl beträufeln. Dabei nicht sparsam sein. ;-)

Ich habe übrigens, neben getrocknetem Oregano, Oregano-Olivenöl verwendet.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Ladies Night

Aperitif: Prosecco mit Weinbergspfirsich-Likör

Vorspeise: selbstgemachte Tagliatelle mit Spargel, Kirschtomaten
und Ruccola

Hauptgang: Puteninvoltini auf Spinatbett mit...

...Ciabatta

Dessert: Schokotörtchen mit flüssigem Kern, Erdbeer-Joghurt Eis
und frische Erdbeeren

Was gibt es besseres, als einen lustigen Mädelsabend, wenn die bessere Hälfte (mal wieder) auf Geschäftsreise ist? Ich finde, nichts! Daher habe ich zwei ganz liebe Freundinnen zum Essen eingeladen. Und weil sie so lieb sind, kamen sie dann sogar schon zum kochen. ;-)
Insgesamt war es ein wirklich schöner Abend - super leckeres Essen, tolle Gespräche und sehr viel Spaß! Und vielen Dank, Stefanie, für die super Fotos! :-)

So, und nun zu den Rezepten:
Das Rezept für das Ciabatta, habe ich von Ketex.
Das Pesto Rosso gibt's bei Fool for Food.
Die Tagliatelle bestehen aus 150g Hartweizengrieß und 350g Wasser - gut verkneten und zu den gewünschten Nudeln verarbeiten.

Zutaten für Pasta für 4 Personen:
500g Spargel
500g Kirschtomaten
2 Bund Ruccola
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
Tagliatelle (Menge s. oben)
frisch geriebener Parmesan
etwas Weißwein
etwas Gemüsebrühe
Basilikum
Oregano
Pfeffer
Gewürzmischung fire wall (von Spirit of Spice)


Zubereitung:
Spargel putzen, die unteren Enden abschneiden und in ca. 3-4 cm lange Stücke schneiden. Die Kirschtomaten waschen und halbieren, den Ruccola waschen, Schalotte und Knoblauch fein hacken.

Die Pasta al dente kochen. Öl in einer großen Pfanne heiß werden lassen, die Schlotte und den Knoblauch andünsten, den Spargel dazugeben und anbraten. Die Kirschtomaten dazugeben und kurz andünsten, dann mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen, einköcheln lassen und würzen. Mit den Nudeln mischen und mit Ruccola und frisch geriebenem Parmesan anrichten.

Zutaten für Involtini für 3 Personen:
6 dünne Putenschnitzel
ca. 6 gehäufte EL Pesto Rosso
6 dünne Scheiben San Daniele
1 Mozzarella
Weißwein
Gemüsebrühe
etwas Sahne
Thymian
Pfeffer

Zubereitung:
Die Putzenschnitzel waschen und abtrocknen, den Mozzarella in Scheiben schneiden. Jedes Putenschnitzel mit Pesto Rosso bestreichen, San Daniele und Mozzarella auflegen und einrollen, mit einem Stäbchen feststecken.

Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, die Involtini gut von allen Seiten abraten. Dann in eine Auflaufform geben und zur Seite stellen. Weißwein und Gemüsebrühe in die noch heiße Pfanne geben und damit den Bratensatz lösen, mit Thymian und Pfeffer würzen und über die Involtini geben. Bei 180°C ca. 30 Minuten im Ofen fertig garen. Danach noch etwas Sahne in die Sauce einrühren und servieren.

Zutaten für 4 Schokotörtchen:
100g Bitterschoki
66g warme Butter
34g Mehl
50g Puderzucker
2 Eier

Zubereitung:
Schokolade schmelzen, die Butter cremig rühren und die Eier nach und nach dazugeben und gut verrühren. Das Mehl und den Puderzucker zugeben und ebenfalls gut unterrühren. Dann die Schoki dazugeben und nochmals alles gut verrühren.

Die Förmchen buttern und mit Zucker ausstreuen. Bei 180°C auf mittlerer Schiene ca. 10-12 Minuten backen. Leider ist das etwas abhängig vom Ofen, bei mir dauert es eher 12 Minuten. Aber ich hatte nichts dagegen, das öfter zu testen. ;-)

Sonntag, 13. Juni 2010

Vergessene Ravioli


Eigentlich hätte ich heute gern die Fotos und Rezepte von meinem Mädelsabend gestern gebloggt. Leider hat aber meine bessere Hälfte die gute Kamera mit auf Geschäftsreise, sodass eine liebe Freundin von mir die Bilder gemacht hat, ich nun aber noch darauf warten muss. Ich kann aber schon mal verraten, dass das Essen wirklich göttlich war...
Beim Stöbern in meinen Fotos habe ich dafür diese Vollkornravioli mit Scampifüllung gefunden. Dank meiner Vergesslichkeit, haben sie bisher nicht ihren Weg in den Blog gefunden. ;-)
Besonders schön sind sie nicht geworden, das lag auch z.T. am Teig. Damit war ich wirklich gar nicht zufrieden, er war viel zu trocken und ließ sich so nur sehr schlecht verarbeiten. Daher gibt es unten auch nur das Rezept für die Füllung. Die war dafür umso leckerer!

Zutaten für 2 Personen:
250g Scampi
150g Ricotta
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Thymian
etwas Paprikapulver
etwas Cayennepfeffer
Pfeffer


Zubereitung:
Scampi putzen und in sehr kleine Stücke schneiden, Schalotte und Knoblauch fein würfeln. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, Schalotte glasig dünsten, dann Knoblauch und Scampi dazugeben, anbraten und würzen. Alles in eine Schüssel geben und mit dem Ricotta vermengen.

Serviert habe ich die Ravioli in einer Salbei-Sahnesauce.

Montag, 7. Juni 2010

Fladenbrot


Ich hasse wirklich nichts mehr, als samstags einkaufen zu gehen. Und da wir für Falafel alles zu Hause hatten, außer eben das passende Brot, habe ich mich entschieden, lieber selbst zu backen, als mich im Supermarkt zertreten zu lassen. Es wird jetzt auch definitiv nie mehr anderes Brot zu Falafel, Gyros und Co. geben - das Fladenbrot war so unglaublich lecker! Vielleicht auch, weil endlich mal genug Schwarzkümmel drauf war...
Ein Foto vom angeschnittenen Brot gibt es leider nicht, der Hunger war zu groß. ;-)

Benutzt habe ich dieses Rezept von Chefkoch. Allerdings habe ich nur die halbe Menge gebacken und die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl ersetzt.

Dienstag, 1. Juni 2010

Müsli to go


Gekaufte Müsliriegel fand ich schon als Kind furchbar - so klebrig, zu süß und überhaupt schmecken sie nach Pappe. Den Vorschlag meiner besseren Hälfte, die Riegel mal selbst zumachen, habe ich trotzdem gern angenommen. Mir schmeckt vieles, wenn es selbst gemacht und frisch ist.
So ist es auch mit diesen Müsliriegeln, die waren super lecker!!! "Leider" sind die meisten mit einer Kollegin meiner besseren Hälfte auf dem Weg zur Bike Trans Germany. Aber ich habe die Zutaten ja noch zu Hause... ;-)

Zutaten:
200g Haferflocken
100g Haferpops
ca. 170g Nusskerne (ich habe die Alnatura Nusskernmischung benutzt)
50g Margarine
100g Zucker
100g Honig
1 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Die Nusskerne in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz klein klopfen, mit Haferflocken und Pops mischen.

Margarine, Zucker, Honig und Zitronensaft in einen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen. Ca. 3-4 Minuten köcheln lassen, bis die Masse anfängt zu karamellisieren. Die vorher gemischten Zutaten dazugeben, gut verrühren und so lange rühren, bis die Masse etwas dunkler wird.

Die Masse auf ein, mit Backpapier ausgelegtem, Backblech verteilen und ausrollen. Nach ca. 15 Minuten in Riegel schneiden und fertig auskühlen lassen.


Falls sich jemand wundert, warum der eine Riegel auf dem Bild kürzer ist als der andere. Mein Freund kam gestern Abend nach Hause und hat sofort nach dem Riegel gegriffen. Darüber, dass es nett angerichtet war, hat er sich gar nicht gewundert...

Samstag, 29. Mai 2010

Abschiedskuchen



Nein, von meinem Blog werde ich mich so schnell nicht verabschieden. Aber von meinen lieben Kollegen bei meinem Nebenjob habe ich das gestern getan. Ich muss zugeben, ein wenig traurig bin ich ja schon. Und damit meine Kollegen auch besonders traurig werden und mich richtig vermissen (*g*), habe ich mich nochmal in die Küche gestellt und Erdbeerkuchen, Schokokuchen und Muffins gezaubert. Gebloggt werden jedoch nur die ersten beiden, die Muffins waren nicht hübsch genug. ;-) Da hinterher nichts mehr übrig war, gehen ich davon aus, dass es allen gemundet hat...

Rezept für den Erdbeerkuchen:
Zutaten für eine Obstbodenform:
3 Eier
30g Butter
70g Zucker
75g Mehl
1 TL Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
Salz
etwas Semmelbrösel und Butter für die Backform
Vanillepudding (in meinem Fall aus der Tüte...)
Erdbeeren (ca. 500g)

Zubereitung:
Die Butter zerlassen und auch Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Eier trennen und mit einer Prise Salz steif schlagen, Vanillezucker und Zucker einrieseln lassen. Erst das Eigelb, dann die Butter unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unter die Masse rühren.

Die Form ausfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen und bei 180°C ca. 15-20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Den Kuchen dann auskühlen lassen.

Die Erdbeeren waschen, das Grün abschneiden und halbieren. Den Vanillepudding nach Packungsanweisung zubereiten und dann so viel auf dem Kuchenboden verteilen, dass dieser mit einer ca. 3mm hohen Schicht bedeckt ist. Kurz abkühlen lassen und die Erdbeeren drauf setzen.

Beim Rezept abtippen habe ich gerade festgestellt, dass ich den "falschen" Bisquitboden gemacht habe. Eigentlich wollte ich dieses Rezept benutzen. Äh ja...

Rezept für den Schokoladenkuchen:
Zutaten für eine 26er Springform:
250g weiche Butter
270g brauner Zucker
250g Mehl
250g geschmolzene Zartbitterschokolade
50g Kakao
3 Eier
250g Sauerrahm
1 1/2 TL Backpulver

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig rühren, nach und nach die Eier dazugeben und gut unterrühren. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und zum Teig sieben, Sauerrahm und die Schokolade dazugeben und alles gut verrühren.

Die Form ausfetten und bei 160° C ca. 60 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen.

Laut Originalrezept passt die Teigmenge auch in eine 22er Springform. Ich kann das aber nicht empfehlen, weil der Kuchen bei mir während des Backens so aufgegangen ist, dass er bis zum oberen Rand meiner Springform reichte.
Ach ja, und eigentlich gehört noch eine Schoko-Sahne-Glasur obendrauf. Respekt dem, der dann noch ein Stück schafft...

Mittwoch, 26. Mai 2010

Gnocchi tricolore


Zugegeben, die Gnocchi sind nicht dreifarbig, sondern die Sauce - aber wer wird denn kleinlich sein.
Da meine bessere Hälfte gestern recht spät nach Hause kam und ich nach der Arbeit wenig Lust zu kochen hatte, musste es wieder mal schnell gehen. Außerdem hatte ich noch diese Packung frische Gnocchi im Kühlschrank, die mich jeden Tag angeschaut und gesagt hat: "Koch mich! Iss mich! Ich bin schon gefährlich nah am MHD." ;-) Und weil mich derzeit auf vielen Blogs Pasta mit Spargel anlacht, war das für mich eine super Verbindung.

Zutaten für 2 Personen:
500g Spargel
500g Kirschtomaten
1/2 Kugel Mozzarella
300g frische Gnocchi
100ml Weißwein
100ml Gemüsebrühe
Basilikum
Rosmarin
Thymian
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Den Spargel waschen, schälen, die holzigen Enden abschneiden und in ca. 5cm breite Stücke schneiden. Die Kirschtomaten halbieren, den Mozzarella würfeln und die Gnocchi nach Packungsanweisung kochen.

Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, den Spargel anbraten bis er fast gar ist. Die Tomaten dazugeben und kurz andünsten, mit Weißwein und Brühe angießen und etwas einkochen lassen. Dann die sämtlichen Gewürze dazugeben und die Gnocchi und den Mozzarella unterrühren. Fertig! :-)

Samstag, 22. Mai 2010

Auflauf mal anders


Aufläufe finde ich klasse - man mischt schnell alles zusammen, schiebt es in den Ofen und wartet. Allerdings wird es irgendwann langweilig, nur mit Käse zu überbacken. Deshalb war ich total begeistert, als ich in einem meiner Kochbücher einen Gemüseauflauf mit Kartoffelkruste gefunden habe. Die Kruste besteht aus simplem Kartoffelpüree mit etwas Parmesan - göttlich... Wirklich! Ich war auch ein paar Minuten skeptisch, ob das wirklich schmeckt. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
500g gemischtes Gemüse (z.B. Paprika, Pilze, Karotten, Brokkoli, Zucchini, ...)
400g Kartoffeln
100ml Gemüsebrühe
100ml Weißwein
Butter
2 EL Naturjoghurt
75g Parmesan
Thymian
Rosmarin
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Das Gemüse klein schnippeln, die Kartoffeln schälen und den Parmesan reiben. Kartoffeln weich kochen, das Gemüse in einer Pfanne kurz anbraten, mit Weißwein und Brühe ablöschen, würzen und ca. 5 Minuten köcheln lassen (ggf. mit etwas Tomatenmark andicken). Die Kartoffeln mit Butter und dem Joghurt zu Püree zerstampfen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Gemüse in eine Auflaufform geben, mit dem Püree bedecken und mit Parmesan bestreuen. Bei 190°C ca. 30 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist.

Sonntag, 16. Mai 2010

Klassischer Spargel


Gestern am Spargel-Häuschen (oder wie heißen die Dinger?) hat uns der Verkäufer schon mit "Wir haben grad keinen Spargel mehr. Der kommt erst wieder in einer Stunde." begrüßt. Wir waren ziemlich irritiert, wir standen nämlich vor ca. 7kg wunderschönem, grünem Spargel... Dass wir überhaupt nur den wollten, hat den Verkäufer dann irritiert. Ist es wirklich so komisch, dass es Menschen gibt, die lieber grünen Spargel essen?!

Ein Rezept gibt es heute nicht. Wie man Spargel und Kartoffeln kocht bzw. Butter zerlässt, weiß sicher jeder selbst. Ich wollte nur meine Geschichte erzählen und mal wieder etwas posten, da ich fast die ganze Woche irgendwo zum Essen eingeladen war... ;-)

Mittwoch, 12. Mai 2010

Gemüse, Gemüse...


Ich habe mal wieder das Gemüsefach geplündert. Raus kam diese furchtbar leckere Gemüselasagne. Sie ist wirklich eine tolle Alternative zur klassischen. Geht deutlich schneller, da die Sauce nicht lang, lang köcheln muss, damit sie super schmeckt. Außerdem lassen sich mal wieder wunderbar Gemüsereste verarbeiten, weil man eigentlich alles in die Gemüsesauce werfen kann. ;-)

Das Rezept habe ich aus dem Vegetarian Basics von GU. Das Rezept gibt's auch hier.
Ich habe es für 2 Personen einfach halbiert. Zudem habe ich statt frischen Tomaten, grob passierte verwendet und insgesamt weniger Käse, den dafür nur oben drauf gestreut, statt auch zwischenrein.

Montag, 10. Mai 2010

Schnelles, spargeliges Abendessen


Natürlich ist auch in meiner Küche in den letzten Wochen der Spargel eingezogen. Neben der klassischen Variante mit Kartoffeln, Schinken und zerlassener Butter, liebe ich schnelle Spargel-Tomaten-Pfanne. Vor einigen Jahren habe ich sie mal in einer Zeitschrift entdeckt, leider aber das Rezept nicht ausgeschnitten. So habe ich letzte Woche improvisiert und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Dazu gab's frischen Lachs - die perfekte Kombination!

Zutaten für 2 Personen:
300g Lachsfilet
500g grüner Spargel
350g Kirschtomaten
150ml Weißwein
frischen Basilikum
Parmesanspäne
Gewürzmischung für Fisch (z.B. ocean blue von spirit of spice)
Pfeffer

Zubereitung:
Den Spargel waschen, unten schälen, ca. 1cm wegschneiden und in ca. 3-4cm lange Stücke schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren. Den Lachs ebenfalls waschen und würzen, den Basilikum hacken.

Jeweils Öl in zwei Pfannen heiß werden lassen. In der einen den Lachs, in der anderen den Spargel anbraten. Sobald der Spargel weich ist, die Tomaten dazugeben, mit Weißwein ablöschen und etwas einköcheln lassen. Vor dem Servieren noch mit Basilikum und Pfeffer würzen.

Das Gemüse mit dem Spargel anrichten und mit Parmesan bestreuen.