Samstag, 30. Januar 2010

Nichts für zarte Geschmacksnerven


Wer etwas (sehr) empfindlich auf Schärfe reagiert, sollte dieses Chicken Vindaloo besser nicht nachkochen. Ich bin jedoch, was das angeht, nicht so zart besaitet. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle auch mal beschweren! Was soll das, dass die (hier käuflichen) Chilischoten momentan so lasch schmecken? Wenn ich Paprika will, dann kauf ich die. ;-) Na ja, ich hoffe einfach auf bessere Zeiten und kaufe das nächste Mal doch die red Habanero...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 350g Hühnerbrust
150g Tomatenpüree
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 Stückchen frischer Ingwer
2 Chilis (mindestens)
3 EL Weißwein
2 EL Rotweinessig
2 TL gemahlenen Kreuzkümmel
1 TL Kardamonkapseln
1 kleines Stück Zimtstange
1 TL gemahlene Bockshornkleesamen
1 TL Cayennepfeffer
1 EL gemahlener Koriander
1 TL Kurkuma
1 TL Pfefferkörner
1 TL Salz
1 TL braunen Zucker

Zubereitung:
Kreuzkümmel, Kardamonkapseln, Pfefferkörner, Zimt, Bockshornkleesamen, Koriander, Kurkuma und Cayennepfeffer im Mörser klein mahlen. Mit Essig, Salz und braunem Zucker vermischen. Die Chilis, den Knoblauch und den Ingwer kleinhacken, in den Mörser geben und mahlen. Die Zwiebel fein hacken und die Hühnerbrüste in Streifen schneiden.

Öl im Wok (oder einer großen Pfanne) erhitzen. Die Zwiebelwürfel anbraten, dann die Chili-Ingwer-Mischung dazugeben und ebenfalls kurz anbruzeln. Dann die Hühnerstreifen hineingeben und anbraten. Wenn diese leicht gebräunt sind, die Gewürzmischung darübergeben. Die Tomaten einrühren und ca. 45-60 Minuten köcheln lassen.

Dazu passt Reis, Naan und/ oder ein Joghurt-Dipp.

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