Freitag, 26. Februar 2010

Der Tag der toten Ente


Aber ich schwöre, ich habe sie nicht mit einem Laib Brot getötet. ;-)
Diesen Winter war leider noch keine Ente auf meinem Teller gelandet, das musste unbedingt noch geändert werden! So habe ich mich mal wieder an eine Entenbrust gewagt. Das letzte Mal hat das nicht ganz so gut geklappt, die Ente war furchtbar trocken, die Sauce zu dünn und die Knödel sind auseinander gefallen. Deshalb habe ich heute alles ganz anders gemacht... Ich habe die Knödel nach diesem Rezept von buntcooking zubereitet - sehr lecker! Den Rotkohl, muss ich zu meiner Schande gestehen, habe ich gekauft. Einen Kohlkopf, der klein genug für 2 Personen ist, ist einfach sehr schwer zu finden. Und das Rotkraut aus dem Glas, ist auch nicht wirklich schlecht. Das Rezept für die Ente in Rotweinsauce folgt hier:

Zutaten:
1 Entenbrust (ca. 350g)
1 Schalotte
etwas Tomatenmark
200ml Rotwein
200ml Geflügelfond
4 Wacholderbeeren
Thymian
Pfeffer
Butterschmalz

Zubereitung:
Die Entenbrust waschen und ggf. restliche Federn entfernen. Die Schalotte schälen und halbieren.

Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Entenbrust auf der Hautseite ca. 5 Minuten scharf anbraten. Die Ente wenden und zusammen mit den Schalotten nochmals ca. 5 Minuten anbraten. Ente und Schalotten aus der Pfanne nehmen und das Tomatenmark und die Wacholderbeeren in das Bratenfett einrühren und mit Rotwein und Geflügelfond ablöschen, mit Thymian und Pfeffer würzen und kurz aufkochen. Die Entenbrust und die Schalotten wieder in die Sauce geben und 20 Minuten schmoren lassen.

Dann die Ente wieder aus der Sauce nehmen, und ggf. mit etwas Saucenbinder aufkochen.

Nach 20 Minuten ist die Ente schön saftig, und noch etwas rosé. Wer sie lieber richtig rosa mag, sollte sie nach ca. 15-17 Minuten aus der Sauce nehmen. Ach ja, und wer Salz mag, kann die Sauce damit natürlich auch würzen. Ich bin aber kein großer Fan davon und lass es meist ganz weg. ;-)

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