Sonntag, 31. Januar 2010

Auf den Geschmack gekommen


Nachdem mein letztes selbstgebackenes Brot sowohl bei meinem Freund, als auch bei mir sehr gut ankam, habe ich mich heute gleich am nächsten Rezept versucht. Buttermilchbrot ist das Lieblingsbrot meiner besseren Hälfte. Da es auch ohne Sauerteig, Vorteig oder so etwas zeitraubendes auskommt, habe ich es auch liebend gern gebacken. Und ich muss sagen, das Ergebnis überzeugt mich erneut. Tolle (dicke) Kruste, innen schön fluffig und sehr lecker. Das gibt's wieder!

Zutaten:
500g Vollkornmehl
500g Buttermilch
1 Würfel Hefe
1 Prise Zucker
20g Salz
evtl. Körner, Samen o.Ä.

Zubereitung:
Die Buttermilch kurz erwärmen, bis sie lauwarm ist (nicht heiß!) und die Hefe + den Zucker darin auflösen. Kurz gehen lassen. In einer Schüssel das Mehl, das Salz und die Körner mischen. Eine Mulde bilden, die Buttermilch-Hefe-Mischung hineingeben und gut verkneten. Der Teig soll geschmeidig sein, darf aber nicht mehr kleben. Zugedeckt ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Aus dem Teig einen Brotlaib formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und schräg im Abstand von ca. 2-3 cm einschneiden. Nochmals ca. 30-40 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 250° Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Brot auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten backen. Dann den Ofen auf 200°C stellen und ca. 45 Minuten fertig backen.

Ich habe das Brot mit einer Mischung als Roggenvollkornmehl, Dinkelvollkornmehl und Weizenmehl Typ 550 gebacken. Man kann aber jede Art von (Vollkorn)Mehl benutzen. Nur komplett Roggenvollkornmehl soll es (angeblich) nicht sein, weil es dann nicht so schön fluffig wird.

Samstag, 30. Januar 2010

Nichts für zarte Geschmacksnerven


Wer etwas (sehr) empfindlich auf Schärfe reagiert, sollte dieses Chicken Vindaloo besser nicht nachkochen. Ich bin jedoch, was das angeht, nicht so zart besaitet. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle auch mal beschweren! Was soll das, dass die (hier käuflichen) Chilischoten momentan so lasch schmecken? Wenn ich Paprika will, dann kauf ich die. ;-) Na ja, ich hoffe einfach auf bessere Zeiten und kaufe das nächste Mal doch die red Habanero...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 350g Hühnerbrust
150g Tomatenpüree
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 Stückchen frischer Ingwer
2 Chilis (mindestens)
3 EL Weißwein
2 EL Rotweinessig
2 TL gemahlenen Kreuzkümmel
1 TL Kardamonkapseln
1 kleines Stück Zimtstange
1 TL gemahlene Bockshornkleesamen
1 TL Cayennepfeffer
1 EL gemahlener Koriander
1 TL Kurkuma
1 TL Pfefferkörner
1 TL Salz
1 TL braunen Zucker

Zubereitung:
Kreuzkümmel, Kardamonkapseln, Pfefferkörner, Zimt, Bockshornkleesamen, Koriander, Kurkuma und Cayennepfeffer im Mörser klein mahlen. Mit Essig, Salz und braunem Zucker vermischen. Die Chilis, den Knoblauch und den Ingwer kleinhacken, in den Mörser geben und mahlen. Die Zwiebel fein hacken und die Hühnerbrüste in Streifen schneiden.

Öl im Wok (oder einer großen Pfanne) erhitzen. Die Zwiebelwürfel anbraten, dann die Chili-Ingwer-Mischung dazugeben und ebenfalls kurz anbruzeln. Dann die Hühnerstreifen hineingeben und anbraten. Wenn diese leicht gebräunt sind, die Gewürzmischung darübergeben. Die Tomaten einrühren und ca. 45-60 Minuten köcheln lassen.

Dazu passt Reis, Naan und/ oder ein Joghurt-Dipp.

¡Qué rica está la comida!


Und das ist das einzige, was ich von meinem Spanischkurs behalten habe. ;-) Zumindest fast. Aber immerhin könnte ich so sagen, dass ich das Essen lecker ist. Das waren meine Enchiladas verdure gestern Abend wirklich. Deshalb freu ich mich jetzt auch schon auf's Mittagessen. Es ist nämlich noch etwas von der Füllung übrig (habe nur 4 Enchiladas gemacht). Die werde ich mit Käse überbacken genießen...

Zutaten für 6-8 Enchiladas:
1 Paprika
1 Zucchini
1 Aubergine
3 Frühlingszwiebeln
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
1 Schalotte
1 Kn0blauchzehe
500g passierte Tomaten
150g saure Sahne
Cayennepfeffer
Paprikapulver
gemahlene Chilies
Kurkuma
Kreuzkümmel
etwas Oregano
Pfeffer
Salz
6-8 Wraps
150g geriebener Gouda

Zubereitung:
Das Gemüse, die Schalotte und den Knoblauch kleinschnibbeln. Den Mais und die Kidneybohnen abtropfen lassen.

Öl in einer großen Pfanne heiß werden lassen und das Gemüse darin dünsten. Mit allem würzen und etwas bruzeln lassen.

Nebenbei Öl in einem Topf heiß werden lassen, die Schalotte und den Knoblauch anbraten. Mit den passierten Tomaten ablöschen und mit Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz würzen.

Ein bis zwei Schöpfkellen Tomatensauce zum Gemüse geben und gut vermischen. Dann ein Wrap nehmen, mit Gemüse belegen und einen Teelöffeln saure Sahne auf dem Gemüse verteilen. Die Enden übereinander legen, mit einem kleinen Spieß (oder Zahnstocher) zusammenheften und in eine geölte (!) Auflaufform geben. Mit den anderen Wraps genauso verfahren, bis keine Füllung mehr da ist. Dann die Tomatensauce über den Wraps verteilen und mit Käse bestreuen.

Bei ca. 200°C so lange im Ofen backen, bis der Käse golbraun geworden ist. Mit der restlichen sauren Sahne servieren.

Freitag, 29. Januar 2010

Gemüse, Gemüse


Gestern gab's mal wieder was, mit dem man sein "5-am-Tag-Gewissen" wunderbar beruhigen kann. Mein Gemüsecurry hat aber noch mehr Vorteile. Es geht wirklich schnell, es eignet sich als Gemüse-Resteverwertung und man muss auch hinterher nicht so viel abspühlen. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 700-800g Gemüse (z.B. Blumenkohl, Paprika, Zuckerschoten, ...)
300g Naturjoghurt
ggf. etwas Gemüsebrühe
2 Kardamonkapseln
gemahlene Bockshornkleesamen
gemahlene Fenchelsamen
Koriander
Kurkuma
Kreuzkümmel
Cayennepfeffer
Garam Masala
etwas Ghee

Zubereitung:
Das Gemüse waschen und kleinschnibbeln. Ghee im Wok heiß werden lassen und das Gemüse nach und nach anbraten (das Gemüse mit der längsten Garzeit als erstes in den Wok). Dann den Joghurt dazugeben und würzen. Wer die einzelnen Gewürze nicht zu Hause hat, kann selbstverständlich auch fertiges Currypulver benutzen. Etwa 10-15 Minuten köcheln lassen. Wenn es zu wenig Sauce werden sollte, einfach mit etwas Gemüsebrühe aufgießen.

Dazu passt Reis, Couscous oder Ähnliches.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Wiederholung


Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich Scampi sehr, sehr gerne mag. Deshalb gab's heute noch einmal die leckeren Scampispieße (um zum Rezept zu kommen, auf den Link klicken). Damit's aber nicht zu langweilig wird, habe ich eine bei den Beilagen variiert - Kressepüree und Petersilien-Champignons passen auch super dazu. Leider hatte ich einige Zutaten vergessen in ausreichender Menge einzukaufen. Daher ist z.B. das Püree nicht so schön grün, wie es sein sollte.

Zutaten für 2 Personen:
300g Champignons
frische Petersilie
etwas Butter
300g Kartoffeln
2 Töpfchen Kresse
etwas Milch
Pfeffer
Salz Muskat

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und weich kochen. Das Wasser abgießen, etwas Butter zu den Kartoffeln geben und zerstampfen. Mit Milch verrühren, bis das Püree cremig ist. Dann mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Kresse waschen, die grünen Spitzen abschneiden und ins Püree rühren.

Die Champignons putzen, vierteln und in etwas Butter anbraten. Mit Petersilie bestreuen. Das war's schon. ;-)

Schokoladige Resteverwertung


Wie ich bereits am Sonntag geschrieben habe, hatte ich für meine Cupcakes viel zu viel Frosting gemacht. Da ich nichts wegwerfen möchte, habe ich gegrübelt, wofür man es wohl noch verwenden könnte. Mehr Cupcakes fand ich langweilig, die Kombination mit schokoladigem Teig allerdings wahnsinnig lecker. So habe ich beschlossen, gefüllte Brownies zu machen. Verwendet habe ich dafür ein schon mehrfach erprobtes und sehr beliebtes Rezept.
Die Kombination mit dem Frosting war wie erwartet auch wirklich gut. Leider sind keine Brownies mehr da, weil mein Freund alle mit zur Arbeit genommen hat. Wobei, vielleicht hat sich ja heute morgen einer im Schrank versteckt... ;-)

Zutaten:
250g Butter
350g Zucker
170g Mehl
100g Kakao
4 Eier
1/2 TL Backpulver

Zubereitung:
Das Mehl und den Kakao in eine Schüssel sieben, die Butter schmelzen. Alle Zutaten mischen und zu einem glatten Teig verrühren.

Den Ofen auf 170°C vorheizen. Eine quadratische Backform mit 20cm Kantenlänge mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Ich benutze immer einen rechteckigen Backrahmen, funktioniert natürlich genauso. Die Brownies auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen.

Wer mag, kann natürlich noch gehackte Walnüsse in den Teig geben. Ich habe den ganzen "Kuchen" dieses Mal halbiert, den oberen Deckel abgenommen, das Frosting auf dem unteren Teil verteilt und den Deckel wieder drauf gelegt.

Dienstag, 26. Januar 2010

Wärmendes


Passend zum erneuten Kälteeinbruch und dem schönen Schnee, gab es heute eine herzhafte Gulaschsuppe. Serviert habe ich sie in den selbstgebackenen kleinen Brötchen - ich hab mich gefühlt wie auf einer Skihütte. ;-)

Zutaten für 4 Portionen:
400g mageres Rindfleisch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1-2 Paprikas
3 Tomaten
Tomatenmark
Paprikapulver
Thymian
Kümmel
1- 1 1/2l Brühe
etwas Rotwein
etwas Sahne

Zubereitung:
Das Fleisch waschen und in Würfel schneiden (Kantenlänge ca. 2cm). Die Zwiebeln in Ringe, die Paprika in Streifen und die Tomaten in Würfel schneiden.

Öl in einem Topf heiß werden lassen. Das Fleisch gut von allen Seiten anbraten, dann die Zwiebeln dazugeben. Die Knoblauchzehe zerdrücken und zum Fleisch geben. Dann etwas Paprikapulver dazu und es anrösten lassen. Das gleiche mit etwas Tomatenmark wiederholen. Dann die Paprika dazugeben und kurz andünsten. Die Gewürze und die Tomaten zugeben und ebenfalls kurz andünsten. Mit der Brühe aufgießen und bei mäßiger Hitze ca. 1 - 1 1/2 Stunden köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit den Rotwein und die Sahne dazugeben und noch einmal abschmecken.
Majoran

Maßgeschneidert


Besser gesagt "maßgebacken" habe ich heute dieses leckeren Bauernbrote. Ich esse total gerne Brot, eigentlich fast lieber als Brötchen. Allerdings bin ich auch ziemlich eigen, was die Zutaten des Brots angeht. Vollkorn soll es sein, aber bloß keine Kürbiskerne, eigentlich überhaupt nicht zu viele große Kerne und noch so einige andere kleine Details. ;-) Weil ich heute für's Abendessen sowieso 2 kleine Brote haben wollte, habe ich mich entschlossen mich an ein einfaches Brotrezept zu wagen. Und es hat sich wirklich gelohnt!
Wofür ich die beiden kleinen Brötchen brauche, erfahrt ihr später noch. Aber erst muss ich meine bessere Hälfte vom Flughafen abholen. Falls er heute überhaupt ankommt. Blöder Schnee...

Zutaten:
500g Mehl (2/3 Vollkorn, 1/3 Typ 405)
1/2 Würfel Hefe
300g lauwarmes Wasser
1 TL Salz
1 Prise Zucker
Körner, Gewürze, etc. nach Wahl (Ich habe Kümmel, Leinsamen und Haferflocken benutzt.)

Zubereitung:
Die Hefe mit Zucker und Salz im Wasser auflösen. Das Mehl und die Körner oder Gewürze in eine Schüssel geben, eine kleine Mulde reindrücken und das Wasser hineingeben. Alles gut miteinander verkneten. Zugedeckt ca. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Dann noch einmal auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, zu einem Brot formen und noch einmal kurz gehen lassen. Bevor es in den Ofen kommt, mit Wasser bestreichen und ggf. mit Körnern bestreuen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen, das Brot auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen. Unten in den Ofen am besten noch ein Schüsselchen Wasser stellen. Wenn kleine Brote daraus geformt werden, brauchen diese ca. 25-30 Minuten.

Sonntag, 24. Januar 2010

Mamma mia!


Das war vielleicht eine Arbeit! Aber es hat sich gelohnt, meine ersten selbstgemachten Basilikum-Tortellini mit Ricotta und Pecorino waren so lecker, kein Vergleich mit gekauften. Dazu gab's eine einfache Tomatensauce. Etwas sahniges oder käsiges hätte die Tortellini erschlagen oder die Tortellini die Sauce. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
200g Mehl
2 Eier
2 EL Olivenöl
Salz
ca. 1 Bund Basilikum
200g Ricotta
100g Pecorino
Salz
Pfeffer
Muskat
1 Eigelb

Zubereitung:
Basilikum kleinhacken. Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Dort die Eier, das Salz, das Olivenöl und Basilikum hineingeben und gut verkneten. Dann zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Pecorino reiben und mit Ricotta, Pfeffer, Salz und Muskat mischen. Bis zum Füllen der Totellini kalt stellen.

Die Arbeitsfläche gut bemehlen und den Nudelteig dünn ausrollen (er darf nur 1-2mm dick bleiben). Kreise ausstechen, etwas Füllung in die Mitte der Kreise setzen, eine Randhälfte mit Eigelb bestreichen, die andere Hälfte darüberlegen und gut zusammendrücken. Dann noch die beiden spitzen Hälften aneinander drücken.

Salzwasser in einem großen Topf heiß werden lassen und die Tortellini so lange köcheln, bis sie oben schwimmen.

Bauarbeiten


Nachdem diese Woche nun endlich auch das Objektiv zu Freunds neuer Kamera angekommen ist, konnten die Bauarbeiten zum Header für meinen Blog endlich beginnen.
Also hab ich mich gestern in die Küche gestellt und Chocolate Cupcakes mit pinkem Cream Cheese Frosting gezaubert. Muss ja zum Farbkonzept des Blogs passen. ;-) Ich hatte mir das ganze allerdings deutlich einfacher vorgestellt. Die Cupcakes sind eingefallen, das Frosting wollte bis heute morgen nicht richtig fest werden und wie zum Teufel macht man anständigen Milchschaum!? Modelmaße hat nun nur ein Cupcake und mein Freund muss nachher noch einen Kaffee trinken. Aber lecker sind sie - und das ist doch die Hauptsache!
Ach, und falls jemand (wie ich) wegen des Frischkäse Frostings skeptisch ist: es schmeckt wie Käsekuchen.

Zutaten:
100g weiche Butter
200g Zucker
100g Mehl
100g Kakaopulver
2 Eier
125ml Milch
1 Vanilleschote
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Backnatron
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann die Eier einzeln dazugeben und gut unterrühren.

Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Bachpulver, Natron, Salz) vermischen und in die Zucker-Butter-Masse sieben. Am besten nicht alles auf einmal, sondern immer nur ca. 1/3 der Masse. Sollte es sich nicht mehr gut verrühren lassen, schon etwas Milch hinzugeben. Ansonsten anschließend die Milch unter die Masse rühren. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und auch unterrühren.

Den Backofen auf 175°C vorheizen, das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Förmchen dann zu ca. 2/3 voll machen. Wobei ich eher nur 1/2 empfehlen würde. Dann ca. 25 Minuten backen. Es werden ca. 18 Cupcakes.

Das Frosting habe ich nach diesem Rezept gemacht. Allerdings habe ich noch etwas mehr Zucker und Frischkäse benutzt. Außerdem habe ich Sofort Gelatine dazugegeben. Anders wurde es bei mir leider nicht fest. Gefärbt habe ich mit flüssiger pinker Lebensmittelfarbe.
Frosting habe ich noch etwas übrig und habe auch schon eine Idee, was ich damit anstellen werde. Lasst euch also überraschen... ;-)

Lieblingsessen


Für mich gibt es einfach nichts besseres als Spaghetti (die gestern Linguine waren) Bolognese. Da könnte ich mich reinlegen. Viel mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Wenn ich die Fotos nur sehe, bekomme ich schon wieder Hunger...
Obwohl, es gibt da etwas, was ich noch sagen muss. Ich habe das nicht selbst gekocht. Mein Freund kann das nämlich viel, viel besser. ;-)

Zutaten für 4 Personen:
500g Hackfleisch
2 Stangen Sellerie
2 Karotten
1 Stange Lauch
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
750g passierte Tomaten
etwas Tomatenmark
1/4l Rotwein
italienische Kräuter
1 Lorbeerblatt
Petersilie
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Das Gemüse kleinschnibbeln und die Petersilie hacken. Öl in einem Topf heiß werden lassen und das Hackfleisch anbraten. Wenn es angebräunt ist, die Schalotte dazugeben. Wenn diese auch etwas angebräunt ist, Tomatenmarkt dazu und es etwas anrösten lassen. Mit dem Rotwein ablöschen und einköcheln lassen. Dann mit den passierten Tomaten ablöschen und mit sämtlichen Kräutern würzen. Außerdem den Knoblauch reinpressen.

Jetzt mindestens 2 Stunden köcheln lassen. Je länger man sie köcheln lässt, desto besser wird sie. Am allerbesten wird die Sauce, wenn man sie schon am Vorabend zubereitet. Wobei man dann natürlich zwischenzeitlich den Herd abstellen kann. ;-)

Freitag, 22. Januar 2010

Hot chick(en)


Darf ich vorstellen: Hühnchen, sehr scharfes Hühnchen. Das gab's bei uns schon ganz lang nicht mehr, dabei liebe mein indisches Chilihuhn. Eigentlich sollte es das auch erst morgen geben. Da kommt nun aber eine liebe Freundin zum Abendessen, die nicht ganz mit unseren Schärfegraden mithalten kann. Und da sie, wie gesagt, eine liebe Freundin ist, habe ich das heiße Huhn kurzerhand einen Tag nach vorn verschoben. Ich bin ja flexibel. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 250g Hühnerbrust
200g passierte Tomaten
70ml Brühe
1 Schalotte
Chilies, Habaneros, etc. (Menge & Art nach Wunsch)
1 Knoblauchzehe
etwas Tomatenmark
Chilipulver
Currypulver
Kreuzkümmel
Kurkuma
Koriander
Garam Masala
Salz
Zucker

Zubereitung:
Das Huhn in Streifen schneiden, die Zwiebel, den Knoblauch und die Chilies hacken. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und das Huhn darin anbraten. Nach und nach die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chilies dazugeben und mitanbraten. Das Tomatenmark zum Fleisch geben und auch kurz anrösten. Mit den passierten Tomaten und der Brühe ablöschen, dann mit den Gewürzen abschmecken und noch etwas köcheln lassen.

Dazu gab's Reis und Gurken-Raita.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Für die schlanke Linie


Es gibt Tage, an denen kann ich an Schokolade einfach nicht vorbei gehen. Dann gibt's zum Ausgleich eine leichte Gurkensuppe mit Lachs. Gut, dass ich die Suppe wirklich gerne esse. Schokolade esse ich nämlich auch wirklich gerne... ;-)
Übrigens ist das die einzige pürrierte Gemüsesuppe, die ich kenne, die nicht cremig ist. Also die perfekte Suppe für mich...

Zutaten für 2 Personen:
1 Gurke (ggf. auch mehr)
1l Gemüsebrühe
250g Lachs
etwas Butter
etwas Sahne bzw. Ersatzprodukt
Pfeffer
Salz
Curry

Zubereitung:
Die Gurke schälen, das Kerngehäuse mit einem Löffel auskratzen und die Gurke klein schneiden. In einem Topf etwas Butter schmelzen und die Gurkenstücke andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln. Dann mit einem Pürrierstab die Gurkenstücke zerkleinern. Einen Schuss Sahne zur Suppe geben. Mit Salz, Pfeffer und einer Messerspitze Curry abschmecken. Den Lachs würfeln und ca. 5 - 10 Minuten in der Suppe ziehen lassen.

Dazu passt Baguette. Wenn man keines da hat, Schüttelbrot ist auch lecker dazu (siehe Foto).

Mittwoch, 20. Januar 2010

Schüchterner Spinat


Spinat ist ein wirklich scheues Gemüse. Heute hat er sich schon wieder versteckt, in gefüllten Lumaconi. Eigentlich wollte er in Conchiglioni kriechen, aber die waren leider in keinem Geschäft auffindbar. Aber er ist bei der Wahl der Nudeln nicht wählerisch. Er liebt sie alle. ;-)

Zuaten für 2 Personen:
ca. 200g füllbare Nudeln
ca. 450g TK-Spinat
1 Kugel Mozzarella
750g passierte Tomaten
1 Schalotte
2 EL Ricotta
2 Knoblauchzehen
100g geriebener Parmesan
etwas Weißwein
Muskat
italienische Kräuter nach Wahl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Den Spinat in einem Topf langsam auftauen. In der Zwischenzeit die halbe Mozzarellakugel klein würfeln. Wenn der Spinat aufgetaut ist, den gewürfelten Mozzarella, den Ricotta, 1 Knoblauchzehe und Muskat einrühren.

Die Nudeln kurz ankochen. Nicht al dente kochen, sonst fallen sie im Auflauf auseinander.

Für die Tomatensauce die Schalotte klein würfeln und in etwas Öl anschwitzen. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen, dann die passierten Tomaten dazugeben. Die zweite Knoblauchzehe, italienischen Kräuter, Pfeffer und Salz einrühren und etwas köcheln lassen.

Die Spinatmasse in die Nudeln füllen und die Nudeln in eine geölte Auflaufform setzen. Mit der Tomatensauce begießen. Mit dem Parmesan und dem restlichen Mozzarella bestreuen/ belegen und bei ca. 200°C für 20 Minuten in den Ofen geben.

Dienstag, 19. Januar 2010

Lang, lang...


... hat's heute gedauert bis das Essen auf den Tisch kam. Und nein, nicht weil das Kochen so lang gedauert hat, sondern weil frische Petersilie und frischer Koriander offensichtlich sehr exotische Zutaten sind. Also musste ich erst einmal quer durch München fahren um dann Falafel Döner zaubern zu können. Die Falafel habe ich nach diesem Rezept gemacht (Zutaten halbiert). Rezepte für Tzaziki und die Brötchen folgen unten. Ja, die Brötchen habe ich auch selbst gemacht - heute das erste mal. Besser geschmeckt als die gekauften haben sie auf jeden Fall, aber es war auch eine Menge Arbeit. Nix für jeden Tag. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
Tzaziki:
300g Joghurt
1 Gurke
2 Knoblauchzehen
Pfeffer
Salz

Brötchen:
250g Mehl
1/2 TL Salz
20g Hefe
1 TL Zucker
1 Ei
1 1/2 EL Öl
Sesamsamen
Schwarzkümmelsamen

restliche Zutaten für den Döner:
2 Tomaten
Kopfsalat
Blattpaprika

Zubereitung:
Für das Tzaziki die Gurke schälen, halbieren, das Kerngehäuse rauskratzen und raspeln. In einer Schüssel mit dem Joghurt, Salz und Pfeffer vermischen und den Knoblauch reinpressen. Bis zum Essen kalt stellen und durchziehen lassen.

Für die Brötchen das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel vermischen. Die Hefe mit einem halben TL Zucker in ca. 170ml lauwarmem Wasser auflösen. Das Hefewasser, 1 EL Öl mit dem Mehl verkneten. Der Teig ist dann noch ganz weich und klebt wahnsinnig. Das soll aber so sein. ;-) Den Teig 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Nach den 40 Minuten den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche weitere 5 Minuten gut durchkneten. Dann noch einmal 40 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 250°C vorheizen. Den Teig zu 4 kleinen Fladen formen und auf dem Backblech nochmal ca. 15 Minuten gehen lassen. Das Ei mit einem halben TL und etwas Öl verquirlen und auf die Fladen streichen. Diese dann noch mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen. Für etwa 10 Minuten im Ofen backen.

Die Tomaten in Scheiben schneiden und die Salatblätter waschen und ggf. zupfen. Wie man einen Döner belegt, weiß sicher jeder selbst. ;-)

Montag, 18. Januar 2010

Eingewickelt...


... habe ich heute ein bißchen Gemüse zu Vegetarischen Wraps. Wraps gibt's bei uns wirklich oft, allerdings mit Hühnchen. Heute hatte ich aber keine Lust auf Fleisch, also wurde improvisiert. Sollte ich öfter tun, mir hat es schon lang nicht mehr so gut geschmeckt!

Zutaten für 2 (hungrige) Personen:
8 Wraps
1 Dose Bohnen
1 Dose Mais
2 Tomaten
1 Paprika
1 Bund Frühlingszwiebeln
einige Salatblätter
1 Knoblauchzehe
etwas passierte Tomaten
1 Becher saure Sahne
Cayennepfeffer
Paprika
Chipotle Chilies
Pfeffer

Zutaten:
Paprika und Tomaten würfeln, Frühlingszwiebeln klein schnibbeln, den Salat waschen und klein zupfen. Den Knoblauch klein hacken.

Etwas Butter in einem Topf schmelzen, darin den Knoblauch etwas anrösten, dann die Bohnen und den Mais dazugeben. Etwas andünsten, dann mit etwas passierten Tomaten ablöschen. Mit Cayennepfeffer, Paprika und Pfeffer würzen. Wer mag kann auch gern noch Tabasco oder Ähnliches dazugeben.

Die Wraps nach der Packungsanweisung erwärmen und mit saurer Sahne bestreichen, mit Chipole Chilies bestreuen, dann Paprika, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Salat und die Bohnen-Mais-Mischung darauf schichten.

Wer scharfe Saucen oder Salsa hat, wie z.B. von Mama Africa, kann diese noch gut über das Gemüse tröpfeln. Dann ist es richtig gut! ;-)

Sonntag, 17. Januar 2010

Das sieht aber giftig aus!


Manchmal ist meine bessere Hälfte wirklich sehr charmant... Aber gegessen hat er dann alles ganz brav. Die giftig aussehende Flüssigkeit ist Brokkolisuppe. Dazu gab's die restlichen (erneut aufgebackenen) Seelen. Leider habe ich mal wieder festgestellt, dass Cremesuppen nichts für mich sind. Aber wenn man sie mag, ist die Suppe wirklich lecker. Auch wenn sie giftig aussieht... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 500g Brokkoli
1 Kartoffel
1 Schalotte
1l Gemüsebrühe
etwas Sahne
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Schalotte und Kartoffel würfeln, den Brokkoli in Röschen teilen und waschen.

Die Schalotte in etwas Butter glasig dünsten, den Brokkoli und die Kartoffelwürfel dazugeben und kurz andünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Mit dem Pürrierstab durchpürrieren und einen Schuss Sahne unterrühren, dann noch mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Freitag, 15. Januar 2010

Dessert for one


Wie bereits im Post unter diesem erwähnt, is(s)t meine bessere Hälfte heute Abend nicht zu Hause. Deshalb wird heute Abend gemütlich auf dem Sofa gefaulenzt und die Macht über die Fernbedienung ausgenutzt. ;-) Da darf ein leckerer Nachtisch natürlich nicht fehlen. Ich habe mich für Himbeer-Joghurt entschieden, weil ich eigentlich meine Schokoladensucht besiegen will. Hat die ersten paar Löffel auch wirklich gut geklappt. Dann habe ich noch "etwas" mehr Schokoraspeln ins Glas geschüttet...

Zuaten für 1 Glas:
150g Naturjoghurt
100g TK-Himbeeren
1 TL Honig
Schokoraspeln

Zubereitung:
TK-Himbeeren auftauen lassen. Honig in den Joghurt rühren. Dann abwechselnd Himbeeren und Joghurt in ein Glas schichten, mit Schokoraspeln bestreuen. Und dann die Schokoraspeln am besten verstecken...

Some like it hot


Da mein Freund heute und ich morgen jeweils außer Hause essen, musste es etwas geben, was sich problemlos wieder erwärmen lässt. Nichts erfüllt dieses Kriterium besser als Chili con Carne. Das schmeckt nach dem Aufwärmen sogar noch besser als vorher. ;-)

Zutaten für 4 Personen:
500g Hackfleisch
1 Schalotte
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Mais
1 Paprika
700g grob passierte Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 Chilischote
etwas Tomatenmark
Cayennepfeffer
Kreuzkümmel
Paprika
Thymian
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Zwiebel, Knoblauch und die Chilischote klein hacken und die Paprika würfeln. Öl in einem Topf heiß werden lassen. Erst das Hackfleisch anbraten, dann Zwiebel, Knoblauch und Chili dazugeben und kurz mitbraten. Mit etwas Cayennepfeffer würzen und das Tomatenmark hineingeben. Paprika, Mais und Kidneybohnen in den Topf geben. Die passierten Tomaten dazu, dann würzen. Mengenangaben gibt es nicht, wenn es nach Chili schmeckt, ist es richtig. ;-) Je länger man es köcheln lässt, desto besser schmeckt es.

Die Menge der Chilis kann natürlich variiert werden. Je nachdem, wie scharf man es mag. Bei uns war es heute keine Chili sondern eine Habanero. Da sie für meinen Geschmack nicht scharf genug war, wurden dem Chili noch getrocknete Chilis, Fire Wall und Mexiko Gewürzmischung zugefügt.

Mit saurer Sahne und/ oder Baguette servieren. Schmeckt auch mit Käse überbacken sehr lecker.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Eine Alternative...


... zu Buletten/ Fleischpflanzerl/ Frikadellen (bitte gewünschte Bezeichnung auswählen) gab es heute bei uns. Ich esse zwar Fleisch, bin aber ein großer Fan von vegetarischem Essen. So wurden Kochbücher und die einschlägigen Internetseiten gewälzt und gefunden wurden Kichererbsen-Klößchen, zu denen dann überbackener Blumenkohl serviert wurde. Die wird es bei uns jetzt sicher öfter geben, da sie auch eine gute Alternative zu Burger Patties oder Ähnlichem sind.


Zutaten für 2 Personen:
100g Kichererbsen
1 Zwiebel
1 EL Olivenöl
1 Ei
75g Magerquark
50g Semmelbrösel
ein halbes Bund Petersilie
Rosmarin
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
Salz
1 Kopf Blumenkohl
150g geriebener Gouda


Zubereitung:
Am Abend vorher die Kichererbsen in Wasser einlegen. (Da ist auch die Erklärung, warum es gestern etwas anderes geben musste...)

Die Zwiebel hacken und in etwas Olivenöl anbraten. Mit Quark, Semmelbröseln, Ei, Rosmarin, Pfeffer und Salz mischen. Die Kichererbsen mit der Petersilie und dem Knoblauch pürrieren und zu den restlichen Zutaten geben. Alles gut vermischen.

In der Zwischenzeit den Blumenkohl ca. 10 Minuten in heißen Wasser garen. Anschließend in eine feuerfeste Form geben, mit dem Käse bestreuen und nochmal ca. 10 -15 Minuten bei 180°C im Ofen backen, bis der Käse schön gebräunt ist.

Aus der Kichererbsenmasse 4 Klößchen formen und in einer Pfanne mit etwas Öl goldbraun braten.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Oh, de la mer...


Da unser geplantes Abendessen wegen meiner Vergesslichkeit leider auf morgen verschoben werden musste, gab es heute spontan Scampispieße mit Ofengemüse. Ofengemüse ist wirklich die beste Beilage, die ich kenne. Es passt zu (fast) allem und man kann sämtliche Gemüsereste aus dem Kühlschrank aufbrauchen. Und Scampi gehen bei mir auch immer und überall. ;-) Allerdings habe ich in der Überschrift gelogen - die Scampi sind nicht aus dem Meer, sondern aus einer Aquakultur. Wegen der Überfischung kann ich nicht mehr guten Gewissens Fische und Meeresfrüchte aus dem schönen Gewässer kaufen. Ich greife daher auf Tiere aus (Bio-)Aquakulturen bzw. heimische Fische (bspw. Forelle) zurück. Der Einkaufsratgeber des WWF ist hier eine ganz gute Richtlinie.

Zutaten für 2 Personen:
ca. 1kg Gemüse nach Wahl (bei uns gab's Zucchini, Karotten, Cherrytomaten, Kartoffeln, Champignons und Paprika)
10 Riesengarnelen
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
italienische Gewürze
getrocknete Chilies
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Garnelen kurz abspülen und ggf. die Schale entfernen. Knoblauch fein hacken, mit getrockneten Chilies, italienischen Gewürzen und Olivenöl mischen und über den Garnelen verteilen.

Das Gemüse kleinschnibbeln und auf einem geölten Backblech verteilen. Kräuter, geackten Knoblauch, etwas Pfeffer und Olivenöl darüber verteilen. Bei 180°C ca 20 - 30 Minuten garen. Vor dem Servieren noch etwas Salz drüber streuen.

Kurz vor Ende der Garzeit des Gemüses die Garnelen auf Holzspieße stecken und in einer heißen Pfanne von beiden Seiten anbraten. Fertig! ;-)

Gute Seele(n)


Ich backe Brot oder Brötchen nur selten selbst. Es dauert mir meist zu lange und ich finde, dass man beides auch in sehr guter Qualität kaufen kann. Aber es gibt ein paar Dinge, die mache ich doch lieber selbst. Dazu zählen auch Seelen. Die Brotstangen bekommt man hier in der Gegend nicht sehr häufig und wenn, schmecken sie nicht immer wirklich gut. Dabei ist das Rezept wirklich kinderleicht und das Ergebnis kann sich jedes Mal sehen lassen.

Zutaten:
1000g Mehl (Typ 1050)
30g Hefe
20g Salz
ca. 600ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
Kümmel
grobes Salz

Zubereitung:
Die Hefe mit etwas Zucker im Wasser auflösen. Das Mehl mit dem Salz vermischen, das Wasser-Hefe-Gemisch hinzugeben und gut zu einem weichen Teig verkneten. Ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig zu einem breiten Strang (ca. 15x30 cm) rollen und mit einem Messer 3 - 5 cm breite Stücke abschneiden. Diese auf ca. 20 - 30 cm Länge ziehen und auf ein, mit Backpapier ausgelegtes Backblech, legen. Die Teigstücke mit Wasser bestreichen und mit Kümmel und grobem Salz bestreuen. Nicht zu wenig Wasser nehmen, sonst haften Kümmel und Salz nicht anständig!

Bei 240°C ca. 20 - 25 backen. Außerdem ein Schälchen Wasser unten in den Ofen stellen, während man die Seelen backt. Der Teig ergibt ca. 12 Seelen.

Dienstag, 12. Januar 2010

Finde den Spinat


Auf dem Bild hat er sich sehr gut versteckt. Ich habe ihn aber gefunden, versteckt in Cannelloni unter Champignon-Tomaten-Sauce und natürlich einer dicken Käseschicht. Ich finde die Kombination Champignon-Spinat einfach göttlich! Da kam es mir gerade recht, dass noch ein paar Pilze von der Pizza übrig waren und Spinat-Cannelloni auf dem Speiseplan standen. Wenn Resteverwertung nur immer so lecker wäre...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 400g TK-Spinat
150g Champignons
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 Dose gestückelte Tomaten
etwa 9 Cannelloni
etwas Sahne
etwas Weißwein
Muskat
Pfeffer
Salz
italienische Kräuter
100g geriebener Gouda

Zubereitung:
Den TK-Spinat in einem Topf erwärmen. Sobald er komplett aufgetaut ist, einen Schuss Sahne dazugeben, 1 Zehe Knoblauch hineinpressen und mit Muskat und Pfeffer würzen. Wer mag, kann statt der Sahne auch Ricotta nehmen, dann wird die Spinatmasse etwas fester.

In der Zwischenzeit die Schalotte hacken und in einem Topf glasig dünsten, dann die Champignons dazugeben und kurz anbraten. Mit Weißwein ablöschen und kurz einköcheln lassen. Die Tomaten und den restlichen Knoblauch dazu und mit den italienischen Gewürzen, die der Gewürzschrank hergibt, würzen.

Die Cannelloni mit der Spinatmasse füllen und in eine Auflaufform legen. Ich nehme dazu eine Nudel in die Hand und drücke die eine Öffnung auf den "Rücken" eines Esslöffels. Dann löffle ich den Spinat mit einem Teelöffel durch die andere Öffnung der Nudel. Ich hoffe, das war irgendwie verständlich. ;-)

Die Tomatensauce über die Cannelloni geben und mit Käse bestreuen. Im Ofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen bis der Käse gebräunt ist. Übrigens, auf dem Foto sieht man den Spinat nicht, weil Cannelloni anrichten nicht meine Stärke ist. Das muss ich wohl noch üben...

Montag, 11. Januar 2010

May the force be with you


Ganz wichtig bei diesem Rezept: erst einen Erwachsenen holen, der einem beim Kochen hilft. Ja, das ist wirklich der erste Punkt des Rezepts. Liegt vielleicht daran, dass das Kochbuch für Kinder gedacht ist - also perfekt für meine bessere Hälfte. Und noch perfekter passt es, weil es sich um das "Star Wars Cookbook" handelt. Das hat sich mein Freund gewünscht und von mir natürlich zu Weihnachten bekommen. Heute durfte das heilige Buch eingeweiht werden - mit Greedo's Burritos. Sie waren wirklich sehr lecker, wir haben sie allerdings etwas angepasst, da es sich um ein amerikanisches Kochbuch handelt und deshalb hier nicht alles ohne weiteres zu bekommen ist.


Zutaten für 4 Portionen:
400g Hackfleisch
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Mais
1 gewürfelte Paprika
1/2 Kopf Salat
200g Manchego (bzw. Monterey Jack, wenn man ihn findet)
6 Tortillafladen
etwas Tomatenmark
Cayennepfeffer
Gewürzmischung "Fire Wall"
Pfeffer
Salz
saure Sahne


Zubereitung:
Also, wie gesagt, erstmal einen Erwachsenen holen, der einem hilft. Wer das bei uns heute war, sie mal dahingestellt. ;-)

Das Fleisch anbraten, dann Bohnen, Mais und Paprika dazugeben. Etwas Tomatenmark unterrühren und würzen. Den Käse reiben und den Salat in Streifen schneiden.

Die Tortillafladen im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmen. Dann mit dem Salat, der sauren Sahne, der Fleisch-Gemüse-Mischung und dem Käse füllen und zusammenrollen.

Vorspeise


In jedem guten mexikanischen Restaurant stehen überbackene Nachos auf der Speisekarte, so auch bei mir. Viel mehr gibt's dazu auch nicht zu sagen, außer (Zitat meiner besseren Hälfte): "Einfach lecker!". ;-)


Zutaten für 2 Personen:
ca. 150g Hackfleisch
150g Tortilla Chips
1 Zwiebel
2 EL Tomatenmark
etwas Wasser
75g geriebener Käse
Pfeffer
Salz
Cayenne Pfeffer
Kreuzkümmel
Tabasco
ggf. 1 Peperoni


Zubereitung:
Zwiebel würfeln und in Öl anbraten, das Hackfleisch dazu geben, krümmelig braten und würzen. Das Tomatenmark zusammen mit etwas Wasser unterrühren. Es soll keine Sauce werden, sondern nur "tomatiges Hackfleisch".

Die Tortillas in eine kleine feuerfeste Schale schichten, das Hackfleisch drüber geben, falls es Peperoni gibt, diese zusammen mit dem Käse drüber streuen.

Bei 200°C im Ofen so lange backen, bis der Käse zerlaufen ist. Ach ja, als Dipp gab es heute nur saure Sahne. Mehr ist allerdings auch nicht nötig.

Sonntag, 10. Januar 2010

Geburtstagskuchen


Heute wurde bei uns nicht selbst gekocht. Die Tante meiner besseren Hälfte hatte zu Geburtstagslasagne und Kuchen geladen. (Ja, wieder italienisch. Nein, so ist das bei uns nicht immer. ;-) ) Weil sich Geburtstagskinder ihren Kuchen natürlich nicht selbst backen sollen, habe ich meine Kochbücher gewälzt und einen Pfirsich-Himbeer-Kuchen ausgesucht. Nach der doch sehr mächtigen Lasagne fand ich ihn passender als eine Sahnetorte. Leider ist er dieses mal nicht besonders hübsch geworden, da die Früchte im Teig versunken sind. Liegt daran, dass ich die 1,5-fache Menge des Teigs gemacht habe, weil das Rezept für eine 22cm Springform gedacht ist, die ich nicht besitze. Das war wohl doch etwas zu viel des guten. Dem Geschmack hat es allerdings keinen Abbruch getan - der Kuchen kam super an!


Zutaten für eine Springform (22cm Durchmesser)
125g weiche Butter
200g Zucker
1 Vanilleschote
2 Eier
190g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
2 frische Pfirsiche
150g Himbeeren
Puderzucker


Zubereitung
Butter, Zucker und das Mark der Vanilleschote schaumig rühren. Anschließend die Eier dazugeben und gut verrühren. Mehl und Backpulver mischen, sieben und in den Teig rühren. Die Form buttern oder mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Die Pfirsiche in dünne Schnitze schneiden, damit und mit den Himbeeren den Kuchen belegen. Mit Puderzucker bestreuen.

Den Backofen auf 160°C vorheizen und den Kuchen ca. 1 Stunde backen.

Statt frischer Himbeeren gehen auch tiefgekühlte Himbeeren problemlos. Ebenso können statt frischer Pfirsiche, die aus der Dose genommen werden. Wer keine 22cm Springform besitzt, kann den Kuchen auch in einer größeren Form backen. Habe ich schon probiert, war genauso lecker, nur dünner. ;-)

Samstag, 9. Januar 2010

Spontankauf


Eigentlich sollte es heute Abend Hühnchen geben. Auf dem Weg zur Fleischtheke haben mich allerdings die frischen Gnocchi so angelacht, dass ich nicht widerstehen konnte. Es muss dringend erwähnt werden, dass das eine enorme Leistung der kleinen Kartoffelteilchen war - ich mag nämlich keine Gnocchi! So dachte ich zumindest nach meinen 2 missglückten Versuchen, sie selbst zu fabrizieren. Aber heute wollte ich ihnen noch eine Chance geben, zusammen mit dem frischen Pesto, das noch von unserem Italienurlaub übrig ist. Da ich mir bei selbigem aber auch nicht ganz sicher war, ob ich es denn mögen würde (nach einigen Anläufen mit gekauften Pesto hier in Deutschland, war ich mir da nicht so sicher...), habe ich für mich eine Portion Tomatensauce gezaubert. Der Aufwand war jedoch nicht nötig, ich habe heute festgestellt, ich finde Gnocchi und Pesto einfach toll! ;-)

Rezept gibt es heute keins. Wie gesagt, Gnocchi und Pesto waren gekauft und die Tomatensauce bestand nur aus Dosentomaten, Zwiebeln, Knoblauch und verschiedenen Gewürzen. Ich denke, jeder weiß wie man aus diesen Zutaten eine schnelle Sauce kocht. :-)

Freitag, 8. Januar 2010

Für Couch Potatoes


Es gibt Tage, an denen hat man einfach keine Lust sich lange in die Küche zu stellen. An einem solchen Tag mache ich gern Baked Potatoes mit Sour Cream. Man muss sich nur ca. 10 Minuten in die Küche stellen und hat trotzdem ein leckeres Abendessen. Den Rest erledigt der Backofen. ;-)


Zutaten für 2 Personen
4 große Kartoffeln
200g saure Sahne
150g Joghurt
2 Knoblauchzehen
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Petersilie
Pfeffer
Salz


Zubereitung
Die Kartoffeln waschen, abtrocknen und einzeln in Alufolie einwickeln. Bei 180°C Umluft auf der mittleren Schiene des Backofens ca. 45 - 60 Minuten backen. Die Kartoffeln sind durch, wenn man mit ein Stäbchen ohne Widerstand reinpiken kann.

In der Zwischenzeit die saure Sahne und den Joghurt mischen. Schnittlauch und Petersilie waschen, haken und zur Sahne-Joghurt-Mischung geben. Den Knoblauch pressen und auch unter die Creme mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Jetzt auf der Couch warten, bis die Kartoffeln durch sind. ;-)

Wenn man die Sour Cream lieber etwas fester hat, statt des Joghurts einfach Schmand oder Crème fraîche nehmen. Und wenn der Ofen keine Umluftfunktion hat, die Kartoffeln bei 200°C Ober- und Unterhitze backen.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Wir bleiben in Italien...



...zumindest kochtechnisch. ;-)
Heute gab es eine (nicht ganz klassische) Minestrone. Dazu, statt dem obligatorischen Ciabatta, ein Pizzabrot. Das war noch von unserem gestrigen Pizzaessen übrig, passt aber auch super dazu! Ich bin zwar eigentlich kein großer Suppenkasper, aber wenn es so kalt ist wie jetzt, ist eine Suppe zur Abwechslung auch mal ganz nett. Leider war heute nicht mehr so viel Gemüse im Haus, deshalb ist sie nicht sehr farbenfroh geraten.


Zutaten
ca. 500g Gemüse (z.B. Karotten, Stangensellerie, Spinat, Zucchini, Brokkoli)
1 Dose geschälte Tomaten
1 Dose weiße Bohnen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 1/2 l Gemüsebrühe
200g Nudeln (eine kleinere Sorte)
Salz
Pfeffer
frischer Parmesan


Zubereitung
Das Gemüse waschen, schälen und klein schnibbeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken.

Öl in einem Topf erhitzen und darin den Knoblauch und die Zwiebel anbraten, das restliche Gemüse zugeben und kurz anschwitzen. Das ganze mit Gemüsebrühe und den Dosentomaten ablöschen und ca. 10 - 15 Minuten köcheln lassen.

Die Bohnen in einem Sieb kurz mit kaltem Wasser abbrausen, dann zusammen mit den Nudeln zur Suppe geben. Nochmal ca. 10 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Nudeln al dente sind. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken, in die Teller schöpfen und Parmesan drüber reiben.

In meiner Suppe waren heute allerdings nur Karotten, Stangensellerie und Lauch. Dafür habe ich die Zwiebel weggelassen. Die wäre zusammen mit dem Lauch zu viel des Guten gewesen. Und anstatt der weißen Bohnen habe ich Kidneybohnen genommen, ich hatte keine anderen mehr. War aber trotzdem sehr lecker! :-)

Urlaubsfeeling


Vor ein paar Tagen habe ich mich mit einer Kollegin über den letzten Italienurlaub unterhalten. Dabei habe ich so über das leckere Essen geschwärmt, dass mir besonders die tolle Pizza in unserem Lieblingsristorante nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte. Also musste mein Freund mal wieder ran. Pizzateig ist bei uns nämlich Männersache. Das Rezept dazu stammt aus einem unserer italienischen Kochbücher, ist aber etwas abgewandelt.


Zutaten
400g Mehl (ca. 300g Typ "00" und 100g Vollkornmehl)
200ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Hefe
3 EL gutes Olivenöl
1 Prise Zucker
Salz
Tomatensauce, Käse und Belag nach Belieben


Zubereitung
Die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen. Das Salz und das Olivenöl hinzugeben. Das Gemisch zum Mehl geben und gut verkneten. Der Teig darf nicht zu trocken werden, nur so, dass er nicht mehr an den Händen klebt. Den Teig in 4 Teile teilen und mindestens 2 Stunden gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Tomatensauce zubereiten. Ich mache sie am liebsten aus gestückelten Tomaten, Knoblauch, Oregano, Basilikum und einem Schluss gutem Olivenöl. Alles mischen und im Kühlschrank ziehen lassen.

Den Teig dünn ausrollen und auf ein geöltes Backblech geben. Dünn mit Tomatensauce bestreichen, den Käse (bei uns gibt es eine Mischung aus Gouda und Mozzarella) drüber streuen und dann belegen. Bei uns gab es gestern Salami, Schinken, Champignons, Paprika, Pecorino und frischen Basilikum. In den verschiedensten Variationen. Salami, Paprika und Pecorino durften gleich auf die Pizza. Für die Champignons habe ich erst den Käse schmelzen lassen, der Schinken kam erst ca. 1 Minute vor Ende der Backzeit auf die Pizza. Und der Basilikum wurde erst nach dem Backen drüber gestreut.

Eine Angabe zur Backzeit habe ich leider nicht. Wenn der Käse schön gebräunt ist und der Teig knusprig erscheint, ist sie fertig. Auch zur Temperatur gibt es keine Angabe, denn - je heißer desto besser. ;-) Ist also abhängig vom Backofen. Wir backen bei 275°C.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Lernmotivation


Meine bessere Hälfte ist derzeit mächtig im Lernstress. Um ihm die Zeit etwas zu versüßen, habe ich deshalb in der Küche die restlichen Zutaten der Weihnachtsbäckerei zusammengesucht und leckere Schoko-Nuss-Kirsch-Muffins gebacken. Sie kamen super an! Allerdings hatte ich das auch erwartet, da ich das Rezept schon einmal ohne Kirschen und in Kuchenform gebacken hatte. ;-)


Zutaten
125g weiche Butter
150g Zucker
4 Eier
4 EL Milch
250g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)
125g Mehl
2 TL Backpulver
1 Tafel gehackte Schokolade (Vollmilch oder Zartbitter)
1 Prise Salz
Kuvertüre und Kuchendeko nach Belieben

Zubereitung
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit der Butter, dem Zucker und dem Salz cremig rühren. Mehl und Backpulver mischen, in die Creme sieben und unterrühren. Schokolade und die Nüsse unterziehen, anschließend die Milch hinzugeben. Zum Schluss den Eischnee unterheben. Nun die Muffinförmchen entweder einfetten oder einfach (für die Faulen) Papierförmchen benutzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen. Nach dem Abkühlen nach Belieben verzieren. Ich habe Zartbitterkuvertüre und Haselnuss-Krokant benutzt.

Wenn man das ganze in einer Kuchenform backt, die Form gut ausfetten und ca. 50 - 70 Minuten backen. Ohne die Kirschen verringert sich die Backzeit etwas.