Sonntag, 28. Februar 2010

Sweet Cherry Pie (Pt. 2)


Wie bereits erwähnt, hat die Chefin meiner besseren Hälfte morgen Geburtstag. Sie bekommt einen Kirsch-Streusel-Kuchen. Und ich muss sagen, ich bin so stolz. Der Kuchen sieht wirklich schön aus und er schmeckt auch noch lecker. Also zumindest der Teig ist gut. Ich habe nämlich etwas mehr gemacht und kleine Kekse daraus gebacken und die sind schon alle weg... ;-) Mein Freund hat die Füllung probiert, bevor sie im Kuchen gelandet ist und hat sie auch für gut befunden. Mal sehen, wie er morgen ankommt...

Zutaten:
1,5 Gläser Schattenmorellen
1,5 Pkt. Vanillepuddingpulver
210g Zucker
400g Mehl
50g gemahlene Mandeln
250g weiche Butter
2 Eier
1 Pkt. Vanillezucker
1 Msp. Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:
Kirschen abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen und ggf. mit Wasser zu 600ml Kirsch(Wasser)Saft auffüllen. Das Puddingpulver mit 10 EL Kirschsaft und 40g Zucker verrühren. Den restlichen Kirschsaft aufkochen, das Puddingpulver einrühren und ca. 1 Minute weiterkochen. Kirschen unterrühren und etwas abkühlen lassen.

160g Zucker, Mehl, Mandeln, Vanillezucker, Backpulver und Salz vermischen. Die trockenen Zutaten mit der Butter und den Eiern gut zu einem glatten Teig verkneten.

Eine Springform mit Backpapier auslegen bzw. die Seiten mit Butter fetten. Mit ca. 2/3 des Teigs die Form auskleiden, die Kirschmasse auf den Boden geben und aus dem restlichen Teig Streusel formen und auf den Kuchen streuen.

Bei 175°C auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten backen.

Sweet Cherry Pie (Pt. 1)


Heute war mal wieder Backtag. Meine bessere Hälfte hat sich schon seit längerem
Käsekuchen gewünscht. Außerdem hat seine Chefin morgen Geburtstag, die selbstverständlich auch einen Kuchen bekommen soll. Und weil ich gerade auf dem Kirsch-Trip bin, kamen die überall rein. So gab es für meinen Freund (und mich) einen schnellen Käsekuchen mit Kirschen. Ich liebe dieses Rezept! Es ist einfach, geht schnell und schmeckt obendrein super lecker - mit und ohne Kirschen. ;-)

Zutaten:
1kg Magerquark
200g Zucker
4 Eier
1 Glas Schattenmorellen
2 Pkt. Vanillepuddingpulver
1 Pkt. Vanillezucker
60g Grieß
Butter für die Form

Zubereitung:
Quark, Zucker, Grieß, Eier, Vanillepuddingpulver und Vanillezucker verrühren und die Kirschen unterheben. Eine Springform fetten, ggf. mit Grieß ausstreuen und den Teig einfüllen.

Bei 180°C auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen.

Ich habe heute nur die halbe Menge gemacht. Daher ist der Rand auch nicht ganz so schön geworden. Einen Backring komplett mit Backpapier auslegen, ohne dass dieses Falten schlägt, schaffe ich einfach nicht. Hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan... ;-)

Freitag, 26. Februar 2010

Der Tag der toten Ente


Aber ich schwöre, ich habe sie nicht mit einem Laib Brot getötet. ;-)
Diesen Winter war leider noch keine Ente auf meinem Teller gelandet, das musste unbedingt noch geändert werden! So habe ich mich mal wieder an eine Entenbrust gewagt. Das letzte Mal hat das nicht ganz so gut geklappt, die Ente war furchtbar trocken, die Sauce zu dünn und die Knödel sind auseinander gefallen. Deshalb habe ich heute alles ganz anders gemacht... Ich habe die Knödel nach diesem Rezept von buntcooking zubereitet - sehr lecker! Den Rotkohl, muss ich zu meiner Schande gestehen, habe ich gekauft. Einen Kohlkopf, der klein genug für 2 Personen ist, ist einfach sehr schwer zu finden. Und das Rotkraut aus dem Glas, ist auch nicht wirklich schlecht. Das Rezept für die Ente in Rotweinsauce folgt hier:

Zutaten:
1 Entenbrust (ca. 350g)
1 Schalotte
etwas Tomatenmark
200ml Rotwein
200ml Geflügelfond
4 Wacholderbeeren
Thymian
Pfeffer
Butterschmalz

Zubereitung:
Die Entenbrust waschen und ggf. restliche Federn entfernen. Die Schalotte schälen und halbieren.

Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Entenbrust auf der Hautseite ca. 5 Minuten scharf anbraten. Die Ente wenden und zusammen mit den Schalotten nochmals ca. 5 Minuten anbraten. Ente und Schalotten aus der Pfanne nehmen und das Tomatenmark und die Wacholderbeeren in das Bratenfett einrühren und mit Rotwein und Geflügelfond ablöschen, mit Thymian und Pfeffer würzen und kurz aufkochen. Die Entenbrust und die Schalotten wieder in die Sauce geben und 20 Minuten schmoren lassen.

Dann die Ente wieder aus der Sauce nehmen, und ggf. mit etwas Saucenbinder aufkochen.

Nach 20 Minuten ist die Ente schön saftig, und noch etwas rosé. Wer sie lieber richtig rosa mag, sollte sie nach ca. 15-17 Minuten aus der Sauce nehmen. Ach ja, und wer Salz mag, kann die Sauce damit natürlich auch würzen. Ich bin aber kein großer Fan davon und lass es meist ganz weg. ;-)

Mittwoch, 24. Februar 2010

Kinderessen :-)


Bei uns gab es schon ewig keine Fischstäbchen mehr, schon über 1 Jahr. Grund dafür war wohl, dass bei uns eigentlich nichts fertiges mehr auf den Tisch kommt und ich paniertes eigentlich nicht mag. Aber gestern überkam mich die "Fischstäbchen-Lust", sodass ich sie einfach haben musste! ;-) Um meinen Prinzipien treu bleiben zu können, habe ich sie einfach selbst gemacht. Das dauert auch nicht wirklich länger, als sie aus der TK zu holen und es schmeckt 1000x besser!

Zutaten:
300g Seelachsfilet
ca. 100g Semmelbrösel
1 Ei
etwas Mehl
Pfeffer
Paprika edelsüß

Zubereitung:
Den Fisch waschen und in Streifen schneiden. Das Ei mit Pfeffer und Paprika verquirlen. Wie ein normales Schnitzel panieren: erst in Mehl wenden, dann ins Ei tunken und in den Semmelbrösel wälzen. Öl und Butter in einer Pfanne heiß werden lassen, die Fischstäbchen von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Dazu gab's einen riesigen Berg Kartoffelpüree. :-)

Freitag, 19. Februar 2010

Nachgebacken: Göttliche Kekse


Ich habe dieses tolle Rezept für Chocolate Cookies bei Cherry Blossom Table entdeckt und musste es einfach nachbacken. Und was soll ich sagen, es hält, was es verspricht! So leckere Kekse habe ich schon ewig nicht mehr gegessen. Sie sind außen knusprig, innen weich und sehr schokoladig. Besser kann es ja gar nicht sein!

Zum Rezept geht es hier. Ich habe nur mangels Nüssen auf eine Tafel gehackte weiße Schokolade zurückgegriffen. Leider sind meine nicht so schön geworden, wie die von Cherry. Aber das hat dem Geschmack ja nicht geschadet. ;-)

Gulasch mal anders


Und zwar komplett ohne Fleisch, Tomaten und was sonst noch so in ein klassisches Gulasch gehört. Inspiriert wurde ich von diesem Rezept von den Küchengöttern - einem Kartoffel-Pilz-Gulasch. Da ich das Rezept genau so bereits einige Male gekocht habe und ein paar Zutaten da hatte, die dringen verbraucht werden mussten, habe ich etwas variiert. Und ich muss sagen, dass es mir in "meiner" Version fast ein bißchen besser geschmeckt hat. :-)

Zutaten:
400g Kartoffeln
400g Champignons
1/2 Stange Lauch
1 Schalotte
1 Chilischote
1/2 Bund frische Petersilie
1/2 Becher Crème légère
etwas Gemüsebrühe
Paprikapulver
etwas Kümmel
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, waschen und in 2cm große Würfel schneiden. Pilze putzen und halbieren oder vierteln, je nach Größe. Den Lauch und die Chilischote waschen und in Ringe schneiden. Die Schalotte und die Petersilie jeweils klein hacken.

Etwas Butter in einer großen Pfanne schmelzen, die Schalotte glasig dünsten. Die Kartoffelstücke dazugeben, mit dem Paprikapulver und Pfeffer würzen und ca. 5 - 10 Minuten anbraten. Die Pilze, den Lauch und die Chili hineingeben und kurz weiterbraten. Mit etwas Gemüsebrühe aufgießen, den Herd auf eine niedrige Stufe stellen, den Deckel auflegen und ca. 15 - 20 Minuten schmoren lassen bis die Kartoffeln weich sind.

Mit Kümmel und Salz abschmecken und die Crème légère und die Petersilie unterrühren.

Dienstag, 16. Februar 2010

Inspiriert...


... wurde ich vom kleinen Kuriositätenladen. Sie hat gestern diese wahnsinnig lecker aussehende Räucherlachspizza gezeigt. Das musste ich heute auf meinem Flammkuchen unbedingt gleich nachmachen! Da mich aber auch ein Rest Schinkenwürfel aus dem Kühlschrank angelacht haben, habe ich kurzerhand zwei verschiedene Sorten gezaubert.

Zutaten:
200g Mehl (150g Vollkorn und 50g Typ "00")
125ml Wasser
1 Prise Salz
2 EL Öl
1/2 Becher Schmand
1/2 Becher saure Sahne
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Schalotte
2 Scheiben Räucherlachs
40g Schinkenwürfel
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Das Mehl mit Salz, Wasser und Öl gut verkneten. Den Teig in 2 Teile teilen, dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Schmand und die saure Sahne vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Schalotte und Frühlingszwiebeln in Streifen und den Lachs in Stücke schneiden.

Beide Teigstücke mit dem Schmand-Sahne-Gemisch bestreichen. Den einen mit Lachs und Frühlingszwiebeln, den anderen mit Schinken und Schalotten (ggf. auch Frühlingszwiebeln) belegen.

Im Ofen auf höchster Stufe ca. 15 - 20 Minuten backen.

Montag, 15. Februar 2010

Pasta e basta


Nach der Bestätigung des Gutachters heute, dass mein geliebtes Autochen tatsächlich einen Totalschaden hat, brauchte ich Soulfood - dringend!!! Was eignet sich da besser als Pasta?! Schnell sollte es aber auch noch gehen, deshalb gab's Linguine Mare e Monti. Mit etwas Schokolade zum Nachtisch hat es seinen Zweck erfüllt, meine Laune hat sich wieder deutlich gehoben. :-)

Zutaten:
250g Scampi
200g Champignons
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
300g passierte Tomaten
1 Schuss Weißwein
Basilikum
Thymian
Rosmarin
Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz
150g Vollkornlinguine

Zubereitung:
Die Champignons putzen und vierteln, die Schalotte und den Knoblauch hacken. Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.

Öl in einer großen Pfanne heiß werden lassen. Die Schalotte und den Knoblauch glasig dünsten, dann die Scampi zugeben und anbraten. Mit Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen, dann die passierten Tomaten zugeben. Mit sämtlichen Gewürzen abschmecken und etwas einkochen lassen. Die Nudeln unterrühren und mit Parmesan bestreut servieren.

Sonntag, 14. Februar 2010

In die Pfanne gehauen...


Heute hatte ich den ganzen Tag wahnsinnige Lust auf (Vollkorn-)Pfannkuchen. Glücklicherweise habe ich einen ganz tollen Freund, der mir meine Wünsche von den Augen ablesen und erfüllen kann und das auch möchte. Vielleicht weil er weiß, dass Liebe durch den Magen geht! ;-)

Zutaten:
200g Mehl (120g Vollkorn + 80g Typ 405)
2 Eier
330ml Milch
Prise Salz
etwas Butterschmalz für die Pfanne

Zubereitung:
Eier trennen, das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und das Eigelb mit dem Mehl und der Milch vermischen. Dann vorsichtig das Eiweiß unterheben. Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und die Pfannkuchen backen.

Samstag, 13. Februar 2010

Chocoholic's dream


Neben der Kollegin meines Freundes hatte auch eine liebe Kommilitonin von mir am Freitag Geburtstag. Da ich wusste, dass sie Schokolade, Schokolade und noch mehr Schokolade mag, war sie die perfekte Kandidatin für den Triple-Chocolate-Cake. Das Rezept habe ich schon vor längerem von einer Freundin bekommen, hatte bisher nur leider keine Gelegenheit es auszuprobieren. Sie meinte damals, ich solle vorsichtig sein - "akute Suchtgefahr". Und ich muss sagen, sie hatte sowas von recht...

Zutaten:
125g Bitterschokolade
125g weiche Butter
2 Eier
125g Zucker
125g Mehl
50g Kakao
125ml Sahne
200g weitere Schokolade (bei mir je 1 Tafel weiße und Zartbitter)

Zubereitung:
Eier und Zucker schaumig rühren, das Mehl und den Kakao reinsieben. Dann die Sahne dazugeben.

Die Bitterschokolade schmelzen und mit der Butter verrühren. Zu der Teigmasse geben. Die weitere Schokolade hacken und unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 200°C (Ober- und Unterhitze) ca. 25 Minuten backen.
Ach ja, und bei eventuellem Heben vorsichtig sein. Mir ist er leider zerbrochen. :-(

Freitag, 12. Februar 2010

Türkisches Fast Food


Ich liebe Essen, das eine Sauerei verursacht. In diese Kategorie fällt auch Lahmacun. Mein Rezept ist eine Mischung aus diesem von den Küchengöttern und einem, das ich von einer türkischen Arbeitskollegin bekommen habe. Es war so wirklich sehr, sehr lecker. Allerdings werde ich das nächste Mal etwas mehr Hefe benutzen, damit der Teig etwas dehnbarer wird.

Zutaten für 4 Personen:
Teig
400g Mehl
10g Hefe (bzw. lieber mehr)
1/4l lauwarmes Wasser
1 EL Öl
1 TL Salz

Belag
400g Hackfleisch
1 große Schalotte
3 Knoblauchzehen
300g Joghurt
etwas Tomatenmark
etwas passierte Tomaten
3 -4 Salatblätter
1 - 2 Tomaten
1/2 Bund frische Petersilie
Paprika edelsüß
Blattpaprika
Thymian
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Hefe im Wasser auflösen. Das Mehl, Salz und Öl mit dem Hefe-Wasser gut verkneten. Den Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Die halbe Schalotte und eine Knoblauchzehe klein hacken. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen. Das Hackfleisch gut durchbraten, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und anbräunen. Mit Paprika edelsüß, Thymian und Pfeffer würzen. Mit etwas Tomatenmark vermischen, dann mit passierten Tomaten ablöschen. Nur so viel, dass es nicht soßig wird.

In den Joghurt den restlichen Knoblauch pressen, mit Pfeffer und Salz würzen. Die restliche Schalotte in Ringe schneiden, die Tomate in Scheiben schneiden und den Salat zupfen.

Den Hefeteig in 8 Teile teilen und jeweils zu dünnen runden Fladen ausrollen. Das Hackfleisch darauf verteilen. Bei ca. 230°C 8 Minuten im Ofen backen. Unten in den Ofen eine Schüssel mit Wasser stellen.

Mit der Joghurtsauce, dem Gemüse und der Blattpaprika belegen, zusammenrollen und genießen.

Für meinen Freund und mich, habe ich übrigens 3/4 des Rezepts gemacht. Die Hälfte wäre uns zu wenig gewesen.... ;-)

Ski fahrn...




Eine Arbeitskollegin meiner besseren Hälfte hat heute Geburtstag. Da sie sich immer sehr über kleine Aufmerksamkeiten freut, haben mein Freund und ich hin und her überlegt, was man ihr denn schenken könnte. Das Ergebnis dieser Überlegungen sind diese Skifahrer-Muffins geworden. Grund ist, wie könnte es anders sein, dass sie im Winter gern jede freie Minute auf den Brettern verbringt. Wie ich gehört habe, war sie ganz begeistert von dem Geschenk. Und das freut mich natürlich sehr! :-)

Zutaten:
125g Butter
125g Zucker
3 Eier
200g Mehl
50g Speisestärke
1 Prise Salz
1 Pkt. Backpulver
3 EL Milch
ca. 50g Himbeeren
1 kleine Dose Pfirsiche

Frosting:
100g weiße Schokolade
75g weiche Butter
65g Puderzucker

Zubereitung:
Butter schaumig rühren, Zucker und Eier nach und nach einrühren. Mehl, Stärke, Salz und Backpulver mischen und in die cremige Masse sieben. Milch dazugeben und noch einmal alles gut verrühren.

Die Pfirsiche in kleine Stücke schneiden. Das Muffinblech vorbereiten (fetten oder Förmchen einlegen) und den Teig verteilen. In jeden Muffin 2-3 Stücke Pfirsich und 1-2 Himbeeren geben.

Den Ofen auf 200°C vorheizen und die Muffins auf mittlerer Schiene ca. 20-30 Minuten backen. Die Muffins danach auskühlen lassen.

Für das Frosting die Schokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Butter mit dem Puderzucker gut verrühren. Dann die Schokolade hinzugeben und noch einmal vermischen. Damit die Muffins verziehren.

Die kleinen Skifahrer sind aus gefärbtem Marzipan. Damit sie stehen bleiben, haben sie Skistöcke aus (halbierten) Zahnstochern bekommen.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Paprika, die es in sich hat


Das war es dann erst einmal mit der Essensflut. Wir sind bei unserem heutigen Abendessen angekommen. Aber ich kann jetzt schon versprechen, dass es morgen gleich weiter geht. Zwei Geburtstage stehen an... ;-)
Es gab mal wieder eine vegetarische Alternative, zu einem bei uns normalerweise fleischbeinhaltenden Gerichts - gefüllte Paprika. Statt der Hackfleischfüllung versteckte sich Couscous im Inneren der Paprika. Das hat den Vorteil, dass man nicht extra noch Reis dazu kochen muss und diesen entsprechend nicht vergessen kann, wie es mir desöfteren bereits passiert ist...

Zutaten für 2 Personen:
2 große Paprikas
100g Couscous
1 Frühlingszwiebel
1 Karotte
etwas Tomatenmark
500g passierte Tomaten
Kreuzkümmel
Kurkuma
Bockshornkleesamen
gemahlener Koriander
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Den Couscous mit Kreuzkümmel, Kurkuma, Bockshornkleesamen, Koriander und etwas Tomatenmark in Wasser einweichen. Frühlingszwiebel und Karotte kleinschnibbeln und in einer Pfanne anbraten, den eingeweichten Couscous hinzugeben und kurz mit anbraten, ggf. noch mit etwas mehr Gewürzen abschmecken.

Die Paprika oben abschneiden, den Stiel und das Kerngehäuse entfernen und den Couscous einfüllen. Die passierten Tomaten in eine Auflaufform geben, mit Salz und Pfeffer würzen und die Paprikas hineinsetzen.

Bei ca. 180°C auf mittlerer Schiene 20 Minuten im Ofen garen.

Bekocht


Da mein Freund während meiner heißen Prüfungsphase auf der Messe war und deshalb erst spät nach Hause kam, gab es in dieser Zeit kaum etwas "richtiges" zu essen. Am Dienstag jedoch, hatte ich riesige Gelüste auf Pasta. Deshalb hat er sich abends noch hingestellt und mir diese leckere Meeresfrüchte-Artischocken-Pasta gezaubert. Und ich kann nur sagen, dass es wirklich toll ist, einen Freund zu haben, der kochen kann... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
150g Nudeln
250g TK-Meeresfrüchte
1 Glas eingelegte Artischockenherzen
ca. 10 Kirschtomaten
1 Schalotte
etwas passierte Tomaten
1 Schuss Balsamico
etwas Weißwein
italienische Kräuter
Pfeffer

Zubereitung:
Die Schalotte würfeln, die Tomaten halbieren und die Artischockenherzen abtropfen lassen. Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.

Öl in einer großen Pfanne heiß werden lassen. Die Schalotte glasig dünsten und mit Balsamico ablöschen. Meeresfrüchte dazugeben und kurz anbraten, dann die Tomaten und Artischocken hineingeben und kurz andünsten. Mit Weißwein ablöschen, etwas passierte Tomaten dazugeben und mit verschiedenen italienischen Kräutern und Pfeffer abschmecken. Dann die Nudeln untermischen und mit viel Parmesan bestreut servieren.

Omas Bester


Ich muss zuegeb, ich koche wenig von dem, was meine Oma so macht. Zum einen, weil es bei Omi einfach am besten schmeckt, zum anderen, weil es mir meist zu mächtig ist und mir dann die paar Mal, die ich es von ihr bekomme, reicht. Was ich mir jedoch abgeschaut habe, ist ihr Nudelsalat. Der ist nämlich einfach perfekt und schmeckt bei mir genauso gut. Ich muss nämlich zugeben, dass ich Mayo überhaupt nicht mag. Überhaupt nicht, nie und auch nicht, in irgendwas drin. *örgs* Der Nudelsalat von Omi kommt ganz ohne aus und ist obendrein schnell gemacht. Ich sag ja, perfekt! :-)


Zutaten:
150g Nudeln
1 Dose Mais
1 Dose Erbsen
4 Essiggürkchen
80g Schinken
Pfeffer
Salz
Thymian
weißer Balsamico
Olivenöl
etwas Wasser von den Gürkchen

Zubereitung:
Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen und kalt abspülen. Die Essiggürkchen und den Schinken klein schnibbeln. Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen, mit Salz, Pfeffer und etwas Thymian würzen und mit Essig, Öl und dem Gurkenwasser abschmecken. Dann am besten ein paar Stunden durchziehen lassen.
Genauere Mengenangaben kann ich leider nicht geben. Ich mach das immer nach Gefühl. Eben ganz wie die Omi... ;-)
Die Menge reicht etwa für 2 Personen als komplette Mahlzeit oder für 3-4 Leute als Beilage.

Messeverpflegung


Nachdem meine Prüfungen jetzt (erstmal) vorbei sind, kann ich endlich meine gesammelten "Werke" der letzten Tage bloggen. Also nicht über die Flut von Posts wundern. ;-)

Meine bessere Hälfte hat sich die letzten 4 Tage von morgens bis abends auf einer Messe aufgehalten. Damit er dort nicht verhungert bzw. sich nicht von irgendwelchem Tütenessen ernähren muss, habe ich ihm mal wieder Bagles gebacken. Das Rezept ist zwar etwas aufwändiger, aber wirklich idiotensicher. Und die Bagles schmecken sehr lecker, mein Freund nennt mich schon seine "Baglequeen". Wer also beeindrucken will, das Rezept ist dazu gut geeignet. ;-)


Zutaten:
660g Mehl
330 ml Milch
50g Butter
1 Würfel Hefe
2 Eier
1 Prise Zucker
1,5 TL Salz
1 Eiweiß
ggf. verschiedene Köner

Zubereitung:
Milch lauwarm werden lassen (in Topf oder Mikrowelle). Das Mehl in eine große Schüssel geben, eine Mulde ausbilden und dort die Hefe hineinbröseln, die Prise Zucker dazugeben und mit der lauwarmen Milch begießen. Einige Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter zerlassen. Dann diese, die Eier und das Salz mit dem Vorteig gut verkneten. Und ca. 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig in 12 Teile teilen und diese jeweils zu kleinen runden Brötchen formen. Mit einem bemehlten Finger (oder Kochlöffelstiel) ein Loch in die Mitte bohren und es auf ca. 3 cm erweitern. Noch einmal ca. 10 Minuten gehen lassen.

In einem großen Kochtopf Wasser zum Kochen bringen und 2 EL Zucker einrühren. Immer ein paar Bagles ins heiße Wasser geben umdrehen und ca. 3 Minuten schwimmen lassen. Wieder umdrehen und auf einem Kuchengitter abtropfen lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Teigringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Eiweiß bestreichen und ggf. mit Körnern bestreuen. Auf der mittleren Schiene des Backofens ca. 20 - 25 Minuten backen.

Ich habe bei den Bagles schon wahnsinnig viel variiert. Ich habe sie nur mit "normalem" Mehl (Typ 405) gemacht, nur mit Vollkornmehl und beides gemischt. Geschmeckt haben alle, allerdings würde ich wenn ich nochmal nur Vollkornmehl verwende, mehr Hefe benutzen. Man kann die Körner auch bereits in den Teig einkneten. Mein Freund kann auch nicht sagen, was er am besten fand. Er liebt sie alle. ;-)
Ach ja, und weil der Aufwand so groß ist, mache ich immer gleich die doppelte Menge und friere die Bagles ein. Aufgetaut und getoastet schmecken sie weiterhin super!

Nachgebacken: Brioche


Ich habe dieses tolle Rezept bei Milliways entdeckt und wollte die Brioches unbedingt nachbacken. Und ich muss sagen, das war wirklich eine sehr, sehr gute Entscheidung. Sie sind soooooooo lecker, es gibt kaum was besseres zum Frühstück!
Die Brioches eignen sich aber auch hervorragend als kleine Seelentröster, wie ich feststellen durfte. Nach einem Autounfall letzten Donnerstag, bei dem mein geliebtes kleines Autochen stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, brauchte ich einfach etwas zur Aufheiterung. Mit äh, "etwas" Schokolade drin, haben die kleinen Dinger wirklich tröstend gewirkt. Auf dem Bild sind übrigens die Reste, die Sonntag Abend noch da waren. Freitag Abend hatte ich sie gebacken...
Das Rezept gibt's hier bei Milliways. Ich habe nur die Orange durch 75g gehackte Bitterschokolade ersetzt.

Sonntag, 7. Februar 2010

Indisches Geburtstagsmenü




Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, meinem Freund jedes Jahr zum Geburtstag ein Menü aus einem anderen Land zu zaubern. Wir hatten schon Deutschland, Italien, Spanien, Mexiko und dieses Jahr habe ich mich für Indien entschieden. Grund gab's keinen bestimmten, es sollte einfach mal ein anderer Kontinent sein. :-)
Aber ich muss ehrlich sein, es war dann doch kein komplettes Menü. Auf den Nachtisch (exotischen Obstsalat) haben wir dann aufgrund extremer Überfüllung verzichtet. ;-) Gegessen haben wir: Gemüsepakoras mit verschiedenen Dips und Tandoori-Spieße mit Naan. Wobei wir die Dips auch zur Hauptspeise und das Naan bereits zur Vorspeise vernascht haben...

Hier gibt es die Rezepte:
Ich habe für 2 Personen jeweils die Hälfte der Rezeptmengen gemacht.
Gemüsepakoras
Erdnusssauce
Tamarinden-Chili-Dip
Chilisauce
Gurken-Raita
Tandoori-Spieße
Naan

Beim Mangolassi für meinen Freund habe ich improvisiert: 1 überreife Mango pürrieren und mit 150g Joghurt verrühren. Mit stillem Wasser bis zur gewünschten Konsistenz aufgießen. Das rosane in dem anderen Glas ist meine Guavenschorle.

Hier noch Detailbilder vom Brot und den Dips.




Freitag, 5. Februar 2010

Pasta, Pasta


Heute habe ich mal ein neues Pastarezept ausprobiert. Inspiriert wurde ich durch dieses Rezept von essen & trinken, Wirsingnudeln mit Pilzen. Allerdings habe ich es etwas modifiziert, weil ich beispielsweise keine Steinpilze mag. Erst war ich etwas skeptisch, ob Wirsing wirklich zu Nudeln passt. Aber ich muss sagen, die Kombination ist außerordentlich gut. Wenn jemand jetzt noch einen Tipp hat, was ich mit dem restlichen Wirsing machen kann, wäre ich sehr dankbar. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
300g Champignons
250g Wirsing
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
150g Nudeln
150ml Gemüsebrühe
etwas Weißwein
etwas Sahne
Pfeffer
Salz
frische Petersilie

Zubereitung:
Die Champignons putzen und vierteln. Den Wirsing waschen und in Streifen schneiden. Die Schalotte und den Knoblauch würfeln. Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.

Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, Schalotte und Knoblauch glasig dünsten. Dann die Champignons dazugeben und anbraten. Den Wirsing hinzugeben und kurz andünsten. Mit einem Schuss Weißwein und der Gemüsebrühe ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Ein paar Minuten köcheln lassen. Dann die Nudeln und etwas frische Petersilie unterrühren und servieren.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Ein Hauch von Spanien


Auch wenn heute der Geburtstag meiner besseren Hälfte ist, gab's kein aufwändiges Menue. Allerdings lag das weniger an mir, als daran, dass ich wieder auf der Suche nach Zutaten bin, die man nicht so einfach bekommt. Aber ich hoffe, bis Samstag alles aufgetrieben zu haben...
Dafür habe ich heute eine leckere Paella gezaubert. Das war nach dem ganzen Kuchen, den mein Freund verdrückt hat, vielleicht auch die bessere Wahl. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 500g gemischte Meeresfrüchte
150g Chorizo
1 1/2 Tassen Paella Reis
1 Paprika
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Gemüsebrühe
Weißwein
ca. 50ml passierte Tomaten
Thymian
Paprikapulver
Safranfäden
Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz
frische Petersilie

Zubereitung:
Die Chorizo in Scheiben schneiden. Die Schalotte und den Knoblauch würfeln, die Paprika kleinschnibbeln.

Die Chorizo in einer großen Pfanne knusprig anbraten, aus der Pfanne nehmen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. Die Schalotte in dem ausgetreten Fett glasig dünsten. Den Knoblauch und die Meeresfrüchte dazugeben und anbraten. Dann die Paprika und den Reis hineingeben und mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Nachdem dieser einreduziert ist, mit den passierten Tomaten und der Gemüsebrühe ablöschen. Mit allem, außer der Petersilie würzen. Alles so lange köcheln und Gemüsebrühe nachgießen, bis der Reis durchgegart ist. Dann Chorizo und Petersilie unterrühren.

This eat you must!


Ja, das ist wirklich der Geburtstagskuchen für meinen Freund. Und ja, er ist wirklich 25 geworden. ;-) Außerdem ist er bekennender Star Wars (und Lego) Fan. Um ihm zu zeigen, dass er doch noch nicht so alt ist, wie er sich fühlt, dachte ich, ich könnte ihm doch den kindlichsten Kuchen backen/ dekorieren, den er je bekommen hat.
Unter der Marzipandecke versteckt sich ein gewöhnlicher Haselnuss-Kirsch-Kuchen. Das Rezept habe ich bei Chefkoch.de gefunden. Wobei ich nur 1 Glas Kirschen genommen habe und den Teig in einer Springform gebacken habe (für ein Blech finde ich die Teigmenge auch viel zu wenig). Die Deko ist wie gesagt Marzipan - verknetet mit viiiiiiieeeeeellllll Lebensmittelfarbe und Puderzucker. Wer sich, so wie ich, das erste Mal an einer Motivtorte versucht, sollte etwas Zeit mitbringen. Aber dafür, dass es mein erstes Mal war und sich meine künstlerische Begabung in Grenzen hält, finde ich sie ganz gut gelungen.
Die Kombination von Nuss, Zimt, Kirschen und Marzipan fand mein Freund wahnsinnig lecker, und die Deko natürlich super toll. Das war's mir die viele Arbeit wert! :-)

Hier gibt's noch ein Bild, wie der Kuchen vor der Verschönerung aussah. Außerdem Yoda, wie er versucht sich den Kuchen unter den Nagel zu reißen. ;-)


Mittwoch, 3. Februar 2010

Schnelles Gemüse


Auch heute musste es beim Abendessen schnell gehen. Allerdings hatte es andere Gründe. Meine bessere Hälfte wird morgen nämlich ein Viertel Jahrhundert alt und zur Feier des Tages muss natürlich ein Kuchen her. Da der etwas aufwendiger zu fabrizieren war, gab's vorher "nur" indisch angehauchten Couscous mit Gemüse. War aber trotzdem sehr lecker!
Bilder vom Kuchen kommen dann morgen. Bis dahin sag ich: "Gut schlafen ihr sollt."

Zutaten:
1 Zucchini
1-2 Paprika
1 Karotte
200g Zuckerschoten
2 Frühlingszwiebeln
80g Couscous
etwas Tomatenmark
etwas Gemüsebrühe
Kreuzkümmel
Kurkuma
gemahlene Bockshornkleesamen
gemahlene Fenchelsamen
Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Sämtliches Gemüse kleinschnibbeln. Den Couscous in etwas Gemüsebrühe und Tomatenmark quellen lassen.

Ghee in einer großen Pfanne heiß werden lassen und das Gemüse darin andünsten. Dann den Couscous und die Gewürze dazugeben und noch ca. 10 Minuten köcheln lassen. Fertig! ;-)

Dienstag, 2. Februar 2010

Fauler Fisch


Heute war ich mal wieder faul. Zumindest, was Einkaufen und Kochen angeht. Gelernt habe ich ganz artig. Also habe ich sämtliche Reste, die ich noch zu Hause hatte zusammengesucht und Vollkornlinguine mit Lachs-Champignon-Sauce gezaubert. So habe ich mir mal wieder selbst bewiesen, dass faul sein ganz und gar nicht schlimm ist. Wobei das wohl leider auf's Lernen für meine Zwischenprüfung nicht zutrifft... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
160g Vollkornlinguine
250g Lachs
200g Champignons
1 Schalotte
etwas Weißwein
etwas Gemüsebrühe
etwas Sahne
frische Petersilie
Pfeffer
Thymian

Zubereitung:
Den Lachs waschen und in Streifen schneiden. Die Pilze putzen und vierteln. Und die Schalotte würfeln.

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotte glasig dünsten. Den Lachs zugeben und von beiden Seiten anbrutzeln, die Champignons kurz mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen, kurz reduzieren lassen, dann mit etwas Brühe angießen (Lachs und Champignons sollen nicht bedeckt sein). Kurz vor dem Servieren noch einen Schuss Sahne einrühren, mit Pfeffer, Thymian und frischer Petersilie würzen.