Dienstag, 29. Juni 2010

Mein erstes Mal: Cake Pops


Überall wimmelt es in letzter Zeit von diesen süßen Kuchen-Lollis. Klar, dass auch ich sie ausprobieren musste. ;-)
Die beste Gelegenheit dafür war natürlich (wie könnte es anders sein) ein Mädelsabend. Sehr praktisch, wenn man beim Filme gucken, keinen Teller oder eine Gabel braucht, um mal eben ein Stück Kuchen zu essen. Vorausgesetzt, die Cake Pops kommen auch so bei den Mädels an. Wenn die Bäckerin vorher aber noch sportlich sein will und die Lollis 3 Stunden im heißen Auto lässt, kann sich das sehr negativ auf sie auswirken... Lecker waren sie aber trotzdem! Ich werde definitiv noch einmal welche machen. Allerdings nur, wenn ich viel Zeit habe - die sollte man nämlich unbedingt mitbringen, das ganze dauert... Trotzdem, es lohnt sich, wie ich finde. Sie sehen nämlich wirklich toll aus!

Für den Kuchen habe ich dieses Rezept von chefkoch.de verwendet (habe den Teig nur nicht geteilt, sondern komplett schokoliert). Nach dem Backen bin ich nach dieser Anleitung vorgegangen. Mein Cream Cheese Frosting bestand aus ca. 400g Frischkäse, Puderzucker und Vanillearoma, die Glasur war Zartbitterschokolade mit bunten Streuseln, Haselnusskrokant, und Schoko-Herzchen.

Montag, 21. Juni 2010

24h Wanderproviant



Manchmal möchte ich mir etwas beweisen, so auch letztes Wochenende. Ich bin, zusammen mit meiner besseren Hälfte und ein paar seiner Arbeitskollegen, bei den 24h von Bayern mitgelaufen - d.h. 24 Stunden am Stück wandern (inkl. Pausen natürlich). Um das durchzuhalten braucht es selbstverständlich anständiges Essen! Entlang der Strecken und am Startpunkt gibt es zwar Verpflegungsstationen (die auch wirklich gut waren!), aber 1. weiß man das ja nicht vorher und 2. ist es trotzdem gut, selbst etwas im Rucksack zu haben.
Auf dem ersten Foto zu sehen sind: Bananen, Kirschtomaten, Karotten, Manner-Schnitten, Schokokekse mit flüssigem Schokokern, Baci (Nusskekse mit Schokocreme), Balisto, selbstgemachte Müsliriegel und selbstgebackene Foccacia. Gegessen wurde nicht alles, es war, zusammen mit dem Essen vor Ort, einfach zu viel. Ich war trotzdem froh, alles dabei gehabt zu haben... ;-)
Und hier gibt es das Rezept für die leckere Foccacia:

Zutaten für 1 Blech:
500g Mehl
1/2 Würfel Hefe
20g Salz
1 Prise Zucker
50g Olivenöl für den Teig + mehr für oben drauf
100ml lauwarmes Wasser
Oregano
ca. 200g Kirschtomaten

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken und die Hefe hineinbröseln. Salz, Zucker, Olivenöl und Wasser mischen und über die Hefe geben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Backpapier auf ein Backblech legen und den Teig darauf ausrollen. 1 Stunde gehen lassen. Mit den Fingern rautenförmig Vertiefungen in den Teig drücken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 250°C vorheizen. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Olivenöl auf den Teig geben, Organo und Kirschtomaten darauf verteilen. Bei 220°C ca. 30 Minuten backen. Danach noch einmal mit Olivenöl beträufeln. Dabei nicht sparsam sein. ;-)

Ich habe übrigens, neben getrocknetem Oregano, Oregano-Olivenöl verwendet.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Ladies Night

Aperitif: Prosecco mit Weinbergspfirsich-Likör

Vorspeise: selbstgemachte Tagliatelle mit Spargel, Kirschtomaten
und Ruccola

Hauptgang: Puteninvoltini auf Spinatbett mit...

...Ciabatta

Dessert: Schokotörtchen mit flüssigem Kern, Erdbeer-Joghurt Eis
und frische Erdbeeren

Was gibt es besseres, als einen lustigen Mädelsabend, wenn die bessere Hälfte (mal wieder) auf Geschäftsreise ist? Ich finde, nichts! Daher habe ich zwei ganz liebe Freundinnen zum Essen eingeladen. Und weil sie so lieb sind, kamen sie dann sogar schon zum kochen. ;-)
Insgesamt war es ein wirklich schöner Abend - super leckeres Essen, tolle Gespräche und sehr viel Spaß! Und vielen Dank, Stefanie, für die super Fotos! :-)

So, und nun zu den Rezepten:
Das Rezept für das Ciabatta, habe ich von Ketex.
Das Pesto Rosso gibt's bei Fool for Food.
Die Tagliatelle bestehen aus 150g Hartweizengrieß und 350g Wasser - gut verkneten und zu den gewünschten Nudeln verarbeiten.

Zutaten für Pasta für 4 Personen:
500g Spargel
500g Kirschtomaten
2 Bund Ruccola
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
Tagliatelle (Menge s. oben)
frisch geriebener Parmesan
etwas Weißwein
etwas Gemüsebrühe
Basilikum
Oregano
Pfeffer
Gewürzmischung fire wall (von Spirit of Spice)


Zubereitung:
Spargel putzen, die unteren Enden abschneiden und in ca. 3-4 cm lange Stücke schneiden. Die Kirschtomaten waschen und halbieren, den Ruccola waschen, Schalotte und Knoblauch fein hacken.

Die Pasta al dente kochen. Öl in einer großen Pfanne heiß werden lassen, die Schlotte und den Knoblauch andünsten, den Spargel dazugeben und anbraten. Die Kirschtomaten dazugeben und kurz andünsten, dann mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen, einköcheln lassen und würzen. Mit den Nudeln mischen und mit Ruccola und frisch geriebenem Parmesan anrichten.

Zutaten für Involtini für 3 Personen:
6 dünne Putenschnitzel
ca. 6 gehäufte EL Pesto Rosso
6 dünne Scheiben San Daniele
1 Mozzarella
Weißwein
Gemüsebrühe
etwas Sahne
Thymian
Pfeffer

Zubereitung:
Die Putzenschnitzel waschen und abtrocknen, den Mozzarella in Scheiben schneiden. Jedes Putenschnitzel mit Pesto Rosso bestreichen, San Daniele und Mozzarella auflegen und einrollen, mit einem Stäbchen feststecken.

Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, die Involtini gut von allen Seiten abraten. Dann in eine Auflaufform geben und zur Seite stellen. Weißwein und Gemüsebrühe in die noch heiße Pfanne geben und damit den Bratensatz lösen, mit Thymian und Pfeffer würzen und über die Involtini geben. Bei 180°C ca. 30 Minuten im Ofen fertig garen. Danach noch etwas Sahne in die Sauce einrühren und servieren.

Zutaten für 4 Schokotörtchen:
100g Bitterschoki
66g warme Butter
34g Mehl
50g Puderzucker
2 Eier

Zubereitung:
Schokolade schmelzen, die Butter cremig rühren und die Eier nach und nach dazugeben und gut verrühren. Das Mehl und den Puderzucker zugeben und ebenfalls gut unterrühren. Dann die Schoki dazugeben und nochmals alles gut verrühren.

Die Förmchen buttern und mit Zucker ausstreuen. Bei 180°C auf mittlerer Schiene ca. 10-12 Minuten backen. Leider ist das etwas abhängig vom Ofen, bei mir dauert es eher 12 Minuten. Aber ich hatte nichts dagegen, das öfter zu testen. ;-)

Sonntag, 13. Juni 2010

Vergessene Ravioli


Eigentlich hätte ich heute gern die Fotos und Rezepte von meinem Mädelsabend gestern gebloggt. Leider hat aber meine bessere Hälfte die gute Kamera mit auf Geschäftsreise, sodass eine liebe Freundin von mir die Bilder gemacht hat, ich nun aber noch darauf warten muss. Ich kann aber schon mal verraten, dass das Essen wirklich göttlich war...
Beim Stöbern in meinen Fotos habe ich dafür diese Vollkornravioli mit Scampifüllung gefunden. Dank meiner Vergesslichkeit, haben sie bisher nicht ihren Weg in den Blog gefunden. ;-)
Besonders schön sind sie nicht geworden, das lag auch z.T. am Teig. Damit war ich wirklich gar nicht zufrieden, er war viel zu trocken und ließ sich so nur sehr schlecht verarbeiten. Daher gibt es unten auch nur das Rezept für die Füllung. Die war dafür umso leckerer!

Zutaten für 2 Personen:
250g Scampi
150g Ricotta
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Thymian
etwas Paprikapulver
etwas Cayennepfeffer
Pfeffer


Zubereitung:
Scampi putzen und in sehr kleine Stücke schneiden, Schalotte und Knoblauch fein würfeln. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, Schalotte glasig dünsten, dann Knoblauch und Scampi dazugeben, anbraten und würzen. Alles in eine Schüssel geben und mit dem Ricotta vermengen.

Serviert habe ich die Ravioli in einer Salbei-Sahnesauce.

Montag, 7. Juni 2010

Fladenbrot


Ich hasse wirklich nichts mehr, als samstags einkaufen zu gehen. Und da wir für Falafel alles zu Hause hatten, außer eben das passende Brot, habe ich mich entschieden, lieber selbst zu backen, als mich im Supermarkt zertreten zu lassen. Es wird jetzt auch definitiv nie mehr anderes Brot zu Falafel, Gyros und Co. geben - das Fladenbrot war so unglaublich lecker! Vielleicht auch, weil endlich mal genug Schwarzkümmel drauf war...
Ein Foto vom angeschnittenen Brot gibt es leider nicht, der Hunger war zu groß. ;-)

Benutzt habe ich dieses Rezept von Chefkoch. Allerdings habe ich nur die halbe Menge gebacken und die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl ersetzt.

Dienstag, 1. Juni 2010

Müsli to go


Gekaufte Müsliriegel fand ich schon als Kind furchbar - so klebrig, zu süß und überhaupt schmecken sie nach Pappe. Den Vorschlag meiner besseren Hälfte, die Riegel mal selbst zumachen, habe ich trotzdem gern angenommen. Mir schmeckt vieles, wenn es selbst gemacht und frisch ist.
So ist es auch mit diesen Müsliriegeln, die waren super lecker!!! "Leider" sind die meisten mit einer Kollegin meiner besseren Hälfte auf dem Weg zur Bike Trans Germany. Aber ich habe die Zutaten ja noch zu Hause... ;-)

Zutaten:
200g Haferflocken
100g Haferpops
ca. 170g Nusskerne (ich habe die Alnatura Nusskernmischung benutzt)
50g Margarine
100g Zucker
100g Honig
1 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Die Nusskerne in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz klein klopfen, mit Haferflocken und Pops mischen.

Margarine, Zucker, Honig und Zitronensaft in einen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen. Ca. 3-4 Minuten köcheln lassen, bis die Masse anfängt zu karamellisieren. Die vorher gemischten Zutaten dazugeben, gut verrühren und so lange rühren, bis die Masse etwas dunkler wird.

Die Masse auf ein, mit Backpapier ausgelegtem, Backblech verteilen und ausrollen. Nach ca. 15 Minuten in Riegel schneiden und fertig auskühlen lassen.


Falls sich jemand wundert, warum der eine Riegel auf dem Bild kürzer ist als der andere. Mein Freund kam gestern Abend nach Hause und hat sofort nach dem Riegel gegriffen. Darüber, dass es nett angerichtet war, hat er sich gar nicht gewundert...