Donnerstag, 30. Dezember 2010

Universal-Dip mit schnellen Kartoffeln


Auch wenn sich Freunds und meine Weihnachtsbesuche aufgrund von Krankheit anderer verringert haben, so haben wir doch ausgiebig gefuttert. ;-) Deshalb sollte es nach den Feiertagen etwas leichteres, schnelleres und doch leckeres geben. Beim Stöbern auf diversen Blogs haben mich das ein oder andere Mal Sesam-Kartoffeln angelacht (verzeiht, ich weiß leider nicht mehr bei wem genau...), die es dann auf den Speiseplan geschafft haben. Dazu wollte ich Dips - am besten ganz viele! Aber faul wie ich war, gab es dann nur zwei... Einen klassischen Joghurt-Saure Sahne-Dip (mit Frühlingszwiebeln und ganz viel Knobi) und eine selbstkreierte Salsa. Und die ist wirklich lecker geworden. Mein Freund hat sie direkt nochmal für Taco-Chips bestellt. ;-) Deshalb möchte ich euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Ach ja, und ich möchte mich hier noch einmal artig bei meinem Papa für meine neue Kamera bedanken! Sie ist einfach toll! Jetzt kann ich sogar allein anständige Fotos machen... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1/2 Dose gehackte Tomaten
1 Chilischote (oder mehr nach Belieben)
1 EL Honig
1 EL brauner Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
Chipoltle Chilis (geräucherte, getrocknete Chilis)
Tabasco
Cayennepfeffer
Koriander
Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Schalotte, Knoblauch und Chilischote jeweils klein hacken. Öl in einem Topf heiß werden lassen und die 3 Zutaten andünsten (die Chipotles ggf. auch schon mit anrösten). Zucker einrieseln lassen. Wenn er geschmolzen ist, den Honig dazugeben und die Masse leicht anbräunen. Mit sämtlichen anderen Zutaten würzen (abgesehen vom Zitronensaft). Tomaten und Zitronensaft dazugeben, nochmal abschmecken, aufkochen und vor dem Servieren noch etwas durchziehen lassen.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Santa's Army


In den letzten Tagen war es hier leider etwas still. Es gab in meinem Diner nämlich eine Invasion - kleine Lebkuchenmänner und -frauen haben sich hier eingenistet. Außerdem haben sie von mir verlangt, ihnen anständige Kleidung zu beschaffen. Bei dem Wetter kann man ja nicht nackt rumlaufen. ;-)
Die kleinen Weihnachtswichtel gibt es für meine Lieben zu Weihnachten. Allerdings nicht nur für die. Ich habe mich beim Teig wohl doch ein wenig verschätzt. Wie ich hier bereits geschrieben habe, habe ich die doppelte Menge des Rezepts gemacht, weil es letztes Jahr gerade so für alle gereicht hat. Dieses Jahr sind es aber fast 60 Lebkuchen geworden, und ich hatte voriges Jahr sicher keine 30. Na ja, jetzt kommen noch andere in den Genuss und ich hab auch noch was zu Naschen - für die nächsten Monate. Falls noch jemand eins möchte, bitte melden. ;-)

Und damit wünsche ich allen fröhliche Weihnachten!

Hier nochmal das Rezept. Und noch ein paar Bilder.


Montag, 20. Dezember 2010

Getrunken: Schokobrause


Als ich vor ein paar Tagen meinen Adventskalender geöffnet habe, hat mich diese Schokobrause (= Limonade mit Schokoladengeschmack) angelacht. Mein Freund (der mir immer einen ganz, ganz tollen Kalender selbst macht) dachte, das wäre was für mich. Wie er da drauf gekommen ist? ;-)
Ich fand es jedenfalls eine total tolle Idee! Als bekennender Chocoholic probiere nämlich (fast) alles, wo Schoki drauf, drum oder eben drin ist. Außerdem wäre ich an das gute Zeug auch nicht so einfach gekommen. Es ist nämlich nur in Jena und Umgebung zu kaufen. Und davon bin ich hier in München doch etwas weiter entfernt... Allerdings war ich schon etwas skeptisch: Ob Schokolimo schmeckt?! Also Flasche auf, ab ins Glas und - *örgs*. Für mich ist es nix. Es schmeckt schon nach Schokolade, aber es ist nicht so, als würde man eine Tafel trinken. Erinnert mich ein bißchen an einen Schoko-Lipgloss, den ich mal hatte. ;-)
Trotzdem finde ich die Idee lustig! Wer mehr darüber wissen möchte: hier geht's zur Website.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Schmeckt nach Lebkuchen...


... sind aber keine! Zumindest nicht richtig. Was sie aber wirklich sind: meine Lieblingsplätzchen dieses Jahr! Das Rezept hatte ich bereits letztes Jahr auf der Homepage von Living at Home gefunden, aber nicht gebacken. Allerdings haben Fannie und ich aus Schoko-Himbeer-Keksen, Schoko-Schoko-Kekse gemacht. ;-) Die Gute mag nämlich keine Marmelade auf, in oder um Plätzchen. Gegen weiße Schoki hat sie aber nix, und ich sowieso nicht.
Leider ist das Ausstechen von den Keksen eine Heidenarbeit. Der blöde Teig klebt und ist beim Ausrollen auch nicht besonders kooperativ. Aber die Arbeit lohnt sich wirklich...

Das Rezept für die Plätzchen gibt es hier.
Wie geschrieben, haben wir nur die Himbeerfüllung durch weiße Schokolade ersetzt.

Montag, 13. Dezember 2010

Sandige Plätzchen


Wieder etwas von Fannies und meinem Backevent: Heidesand. Das hatte sich die liebe Fannie gewünscht. Für mich persönlich ist das nicht so richtig was, zu buttrig. Aber perfekt sind die kleinen Kekse trotzdem geworden. Sie machen ihrem Namen alle Ehre und sind ganz sandig. Und bei allen Probeessern kamen sie gut an. Das ist ja die Hauptsache! :-)

Zutaten für ca. 40 Stück:
175g Butter
100g Zucker
180g Mehl
Mark einer halben Vanilleschote
1 Prise Salz
Zucker zum Wenden

Zubereitung:
Die Butter im Stieltopf nicht zu dunkel, also nur goldbraun bräunen. In eine Rührschüssel geben und über Nacht kühlen.
Mit Zucker, Vanille und Salz mit dem Elektroquirl sehr schaumig rühren. Das Mehl mit den Knethaken des Elektroquirls untermengen.
Zwei Rollen von ca. 6 cm Durchmesser formen. In grobem Zucker wenden. In Alufolie einwickeln und über Nacht kühlen.
Etwa 30 Minuten, nachdem die Rollen aus dem Kühlschrank genommen wurden, in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden.
Auf mit Backpapier belegten Bleche legen und ca. 12-15 Minuten bei 160 °C backen.

Samstag, 11. Dezember 2010

Zimtsterne


Wie ich schon geschrieben hatte, mag meine bessere Hälfte keine Schokolade - und damit auch fast keine Weihnachtsleckereien. Zimtsterne liebt er allerdings sehr. Und seitdem ich ein idiotensicheres Rezept gefunden habe, bekommt er jedes Jahr seine Ration. ;-) Wer jetzt denkt, Zimtsterne wären so aufwändig und schrecklich zu machen - nein, sind sie nicht. Wirklich nicht! Zumindest nicht mit diesem Rezept.
Die Flüssigkeit, die man auf dem Baiser sehen kann, ist übrigens Glühweinsirup. Mein Freund wollte nämlich gerne eine Glühwein-Baiser-Glasur. Es hat aber leider nicht so geklappt, wie er sich das vorgestellt hat. Man schmeckt es wohl nicht raus...

Zutaten für ca. 40 Stück:
100g gemahlene Haselnüsse
125g gemahlene Mandeln
125g Zucker + Zucker zum Ausrollen
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1/2 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Die Nüsse in einer beschichten Pfanne (ohne Fett) kurz anrösten und abkühlen lassen. Eier trennen. Eiweiß, Salz und Zitronensaft steif schlagen. Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis sich dieser gelöst hat. 3 EL Eischnee zurückstellen. Nüsse, Vanillezucker und Zimt mischen und den Eischnee unterrühren. Den Teig 2 Stunden kühl stellen.

Den Teig auf einer mit Zucker bestreuten Fläche ca. 3/4 cm dick ausrollen und mit einem in Zucker getauchten Stern ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier setzen. Den Eischnee mit ein paar Tropfen Wasser verrühren und damit die Sterne bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 150°C auf der untersten Schiene ca. 15-18 Minuten backen. Nach Belieben mit Zimt bestreuen.

Tipp: Die Zimtsterne zwischen zwei aufgeschnittenen Gefrierbeuteln ausrollen. Erspart eine Menge Sauerei! ;-)

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Nachgebacken: Lebkuchen


So, nun möchte ich auch auf meinem Blog die Plätzchenzeit einläuten! Auch wenn es gar keine Plätzchen sind. ;-)
Bei Alice habe ich ihre wunderbaren Lebkuchen nach Landfrauen Art bewundert. Und da sie mir versichert hat, dass das ihr erster Versuch war und sie dabei so toll geworden sind, wollte ich mich auch daran versuchen. Also kamen sie auf die "To-bake"-Liste und wurden bei Fannies und meinem Backevent fabriziert. Und ich muss sagen, Alice hat wirklich nicht zu viel versprochen. Sie sind soooooooo... lecker! Wir haben uns ebenfalls für einen Zartbitterüberzug entschieden, zumindest bei den meisten. Für meinen Freund gab es auch ein paar ganz ohne Glasur, der Gute mag nämlich keine Schokolade. (Ja, ich weiß. Ich verstehe es auch nicht...) Aber die haben es nicht mehr auf's Foto geschafft. ;-)

Hier geht's zum Rezept!
Warum die Schoki auf dem Bild so fleckig aussieht, weiß ich nicht. Ist in Wirklichkeit nicht so. Na ja, in 14 Tagen gibt's (hoffentlich) die neue Kamera...

Dienstag, 7. Dezember 2010

Herzhafte Schokolade


Am Wochenende gab es mal wieder etwas mexikanisches - Hühnerbrust in Mole Poblano mit Kartoffelecken. Ich hatte das ganze letztes Jahr schon mal für meinen Freund zu seinem Geburtstag gekocht, als Hauptgang für ein mexikanisches Menü. Interessanterweise fand ich es letztes Jahr sehr lecker und am Wochenende gar nicht... ;-) Na ja, meinen Freund fand es beides Mal gut.
Das Huhn an sich war allerdings super! Gekauft haben wir es im Hofladen der Herrmannsdorfer Landwerkstätten in Glonn bei München. Hier war am Wochenende der Weihnachtsmarkt "Kunst & Handwerk", der immer total schön ist - und lecker. Ich sag mal lieber nicht, was ich alles gefuttert habe... ;-) Wer zufällig mal in der Gegend ist, dem kann ich nur empfehlen mal vorbei zu fahren. Das dazugehörige Restaurant Schweinsbräu ist auch sehr gut. Aber, da bio, natürlich nicht ganz billig. Infos gibt's hier. Ach ja, wer allerdings seinen Schweinebraten nicht essen kann, wenn er vorher süße kleine Schweinchen gesehen hat, sollte sich die Augen bis zum Eingang des Restaurants zuhalten...

Das Rezept gibt es hier. Ich habe aber noch Kreuzkümmel und Cayennepfeffer zugefügt. Und ich hab wohl weniger Huhn genommen. Mehr als das, was auf dem Bild zu sehen ist, gab es nicht. Für beide zusammen versteht sich. ;-)