Samstag, 31. Dezember 2011

Adieu 2011


Findet ihr auch, dass Jahresrückblicke irgendwie immer gleich sind? Ein paar Dinge sind gut, andere sind schlecht(er) gelaufen... (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.) Ich möchte mich über dieses Jahr nicht beschweren. Allen meinen Lieben geht es (wieder) gut, wir hatten einen wunderschönen Sommerurlaub, ich habe einen super tollen neuen Nebenjob gefunden und schon eine interessante Idee für meine Magisterarbeit. Wäre unser Auto noch heil, wäre es sogar ein perfektes Jahr gewesen. Aber da wir nicht täglich darauf angewiesen sind, auch wieder nur halb so schlimm. Außerdem haben wir grade für ein neues zugesagt...

Heute reiche ich wie versprochen noch unsere leckere Weihnachtsvorspeise nach: scharfe Avocado-Garnelen-Törtchen (das im Glas) und Lachsrolle mit Spinat und Frischkäse an Feldsalat und weihnachtlichem Toast. Nicht von mir zubereitet, aber selbst fotografiert und mit Genuss verspeist. Ja, auch das Törtchen. Sonst nehme ich schon beim Geruch von Avocado Reißaus, aber die fand ich super. Deshalb lieben Dank an die Köchin! :-)

Nun bleibt mir nur noch Euch einen guten Rutsch und ein gesundes und glückliches Jahr 2012 zu wünschen! Ich freue mich auf die kommenden 12 Monate mit Euch!

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Hippe Kekse


Hier kommt nun das versprochene Rezept für die Mandelhippen, die es zu unserem Weihnachtsdessert gab. Ich fand sie nicht ganz einfach zu machen, dafür waren sie umso leckerer. Vielleicht mache ich sie gleich wieder zu unserem Silvesterdessert. Oder vielleicht doch lieber etwas anderes? Mein Blogger-Herz möchte euch ja hier etwas bieten. Wobei das Menü auch ganz ohne "Beilagenkeks" super wird. Nein, ich versuche überhaupt nicht, euch neugierig zu machen. ;-)
Kocht ihr an Silvester auch groß? Oder bleibt ihr vielleicht gar nicht zu Hause?

Zutaten für 8 Stück:
50g gemahlene Mandeln
50g Mehl
3 Eiweiß
100g Butter
40g Vanillezucker
80g Zucker
1 TL Orangen- oder Zitronenschale

Zubereitung:
Eiweiß im Wasserbad erwärmen. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eiweiß unterrühren. Orangenschale unterrühren. Mandeln und Mehl nach und nach hinein sieben und gut verrühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Einen Backring mit ca. 15 cm Durchmesser darauflegen, ca. 1 EL Teig hineingeben und dünn verstreichen. (Es passen etwa 2 Teigkreise auf ein Blech.) Im vorgeheizten Backofen bei 170ºC ca. 10-12 Minuten goldbraun backen. Sofort vom Backpapier lösen und über einem umgedrehten Glas zu einem Körbchen formen. So auskühlen lassen.

Quelle: lecker.de

Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachtsdessert 2011


Da bin ich wieder - mindestens 2 Kilo schwerer. ;-) Wir haben an Heiligabend ordentlich geschlemmt... Meine Familie gehört aber auch nicht zur "Würstchen und Kartoffelsalat-Fraktion", bei uns wurde Weihnachten schon immer groß gekocht. Da dieses Jahr alle am 23.12. noch gearbeitet haben, haben wir die Arbeit fair unter allen Beteiligten aufgeteilt: Vorspeise haben die Nachbarn mitgebracht, Hauptspeise haben Papas Frau und mein Schwesterchen gekocht und wir waren wieder für das Dessert zuständig. Ach ja, und um meinen Papa nicht zu vergessen: Der hat sich um den Wein gekümmert. ;-)
Das Rezept für die Vorspeise folgt noch, sobald ich es habe. Leider habe ich vergessen das Hauptgericht zu fotografieren, es gab nämlich Rinderfilet aus dem Ofen mit überbackenem Kartoffel-Steckrüben-Püree und Fenchel (alternativ: Karotten). Und zum Nachtisch dann eine Lebkuchen-Panna Cotta mit heißen Kirschen. Damit die Panna Cotta wegen der Kirschen nicht gleich zerfließt, haben wir noch Mandelhippen gebacken. (Rezept folgt natürlich.)
Ich selbst bin kein großer Fan von Panna Cotta. Als ich auf meiner Suche nach weihnachtlichen Desserts darüber gestolpert bin, kam die dennoch direkt mit auf die Liste. Papas Frau liebt sie nämlich sehr. So bekam sie die von mir noch so als kleines zusätzliches Weihnachtsgeschenk. Alle anderen Mitesser wirkten allerdings auch nicht unzufrieden. ;-)

Zutaten für 4 Personen:
Für die Panna Cotta:
400g Sahne
100 ml Milch
1 gestrichenen EL Lebkuchengewürz
50g Zucker
25g Vanillezucker
1 Beutel Gelatine (alternativ: 5 Blatt)

Für die Kirschen:
1 Glas Sauerkirschen
1/4 TL Zimt
1 gehäufter TL Speisestärke

Zubereitung:
Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Sahne, Milch, Zucker, Vanillezucker und Lebkuchengewürz in einen Topf geben. Langsam erwärmen bis der Zucker sich aufgelöst hat, anschließen aufkochen und ca. 1 Minute köcheln lassen. Von der Herdplatte ziehen und die Gelatine nach und nach unter Rühren in die Sahnemischung geben. In kleine Förmchen (à 125 ml) abfüllen und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank, besser über Nacht, kaltstellen.

Kirschen abgießen. Dabei den Saft direkt mit dem Topf auffangen. Stärke mit 2-3 EL Kirschsaft glatt rühren. Kirschsaft mit Zimt kurz aufkochen, Stärke unterrühren und 2 Minuten köcheln lassen. Kirschen dazugeben und darin kurz erwärmen.

In der Zwischenzeit die Panna Cotta aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Messer an den Seiten von den Förmchen lösen und kurz unter heißes Wasser halten. (Bei Porzellan dauert es etwas länger, bis sich die Panna Cotta löst.) Auf den Teller stürzen und mit den Kirschen servieren.

Tipp:
Wer nicht möchte, dass die Panna Cotta einen dunklen "Boden" bekommt, kann sie vor dem Abfüllen durch ein sehr feines Sieb gießen.

Quelle: lecker.de

Samstag, 24. Dezember 2011

Kulinarische Weihnachtsgeschenke, die 2.


Heute gibt's mal eine kleine persönliche Weihnachtsanekdote:
Vor Jahren waren meine Familie und ich um Weihnachten rum im Tierpark. Meine Schwester muss so 2 oder 3 Jahre alt gewesen sein. Relativ unbeeindruckt von allem saß sie bei Papa auf den Schultern und hat ein bißchen in der Gegend rumgeschaut. Wir stehen grad im Nilpferdhaus, als eines von den Flusspferden richtig laut röhrt (Ist ein/e Biologe/in da? T.? Ist das korrekt oder machen die was anderes?). Plötzlich quietscht es aufgeregt von Papas Schulter: "Das Nilpferd singt Oh Tannenbaum!!!!! Ich glaube, ich habe selten so gelacht...
Singen werde ich für euch lieber nicht. Sogar das Nilpferd kann das schöner als ich...

Aber ich wünsche euch trotzdem wunderschöne und entspannte Feiertage! 

Von mir gibt es noch ein schnelles Rezept für Hibiskussalz, bevor ich mich auf die Geschenke und das Weihnachtsessen stürze. ;-) 

Rezept:
ca. 15g getrocknete Hibiskusblüten
100g grobes Meersalz

Zubereitung:
Hibiskusblüten in der Kaffeemühle fein mahlen und unter das Salz mischen. Wer mag, kann das Salz vorher auch noch kurz in die Mühle geben.

Freitag, 23. Dezember 2011

Ja, ist denn heut' schon Weihnachten?


Nee, ist es nicht. Ich hypnotisiere deshalb schon seit 2 Tagen das Paket von meiner Tante, das bereits hier unter dem Weihnachtshibiskus liegt. Der Karton verhält sich jedoch leider sehr unkooperativ und löst sich nicht einfach in Luft auf. Aber morgen ist es endlich soweit!!! Packt ihr auch so gern Geschenke aus, wie ich? Bei mir hat sich das seit Kindertagen nicht geändert. Selbst wenn ich weiß, was sich unter dem Papier verbirgt. ;-)
Ich fange heute trotzdem schon einmal an, meine kulinarischen Weihnachtsgeschenke zu zeigen. Meine Familie und andere Mitweihnachtsfeiernde haben sicher grad noch viel zu tun und schauen hier nicht vorbei. (Hoffe ich zumindest...) Von mir gibt es dieses Jahr Dinge, die nicht auf der Stelle verspeist werden müssen. Es hat sich zwar nie jemand über Pralinen, Lebkuchenmenschen & Co. beschwert, trotzdem möchte ich dieses Jahr nicht für weitere Weihnachtspfunde verantwortlich sein. ;-) Ich helfe dieses Mal sogar dabei, sie loszuwerden! Und zwar indem ich Granatapfel- essig verschenke. Damit schmeckt Salat (besonders Feldsalat und Rucola) noch ein klein bißchen besser...

Zutaten für ca. 3,5 l:
6 überreife Granatäpfel
3 l Weißweinessig
ca. 6-7 EL Honig

Zubereitung:
Den Granatapfel kreuzweise einschneiden und die Kerne über einer Schüssel auskratzen. Den Saft dabei unbedingt mit auffangen. Essig in einen großen Topf geben, Granatapfelkerne samt Saft und Honig dazugeben. Leicht erwärmen, bis sich der Honig aufgelöst hat.

In genügend große Gläser abfüllen und ca. 2-3 Wochen an einem kühlen, dunklen Ort ziehen lassen. Ab und an mal schütteln.

Anschließend durch ein feines Tuch seihen und in saubere Flaschen abfüllen.

Quelle: küchengötter.de 


Tipp:
Wer Flaschen mit Korken verschicken möchte, kann das problemlos tun. Einfach ein kleines Zellophan-Tütchen (gern mit weihnachtlichem Muster) über den Korken und Flaschenhals ziehen (ggf. etwas kürzen) und mit einem Gummi fest fixieren. Ich habe bisher nichts von durchweichten Paketen gehört...


Dienstag, 20. Dezember 2011

Beeriges Weihnachtsdessert


Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich bereits eines der eingeschickten Rezepte ausprobiert habe. Petras Beeren Fool gehört nun definitiv auch zu meinen Lieblingsrezepten! Bei uns gab's es nun schon zwei Mal und die Zutaten für's dritte Mal stehen schon bereit... Also noch einmal lieben Dank, Petra! Und übrigens hattest du Recht, das Zerkloppen macht unheimlich Spaß... ;-)
Nach diesem Auftakt freue ich mich noch mehr, die anderen Rezepte auszuprobieren!

Zutaten für 2 Personen:
ca. 250g Waldbeeren (schmeckt aber auch z.B. nur mit Himbeeren)
100ml Sahne
250g Quark (schmeckt aber auch mit Mascarpone)
25g Zucker
100g Spekulatius
etwas Zimt oder Vanille

Zubereitung:
Beeren auftauen lassen. In der Zwischenzeit Sahne und Zucker steif schlagen, den Quark unterrühren. Nach Belieben it Zimt oder Vanille abschmecken. Spekulatius in einer Tüte zu Bröseln zerhauen. Aufgetaute Beeren pürieren, ggf. durch ein Sieb streichen.

Nun abwechselnd Spekulatiusbrösel, Sahnecreme und Beerensauce in ein Glas schichten. Das kann man sicher auch schöner tun als ich, aber ich war so ungeduldig... ;-)

Sonntag, 18. Dezember 2011

And the winner is...

Erst einmal vielen, vielen Dank für eure Einsendungen. Sie klingen alle furchtbar lecker - ich muss wohl alles nachmachen... ;-)

Und damit ich nicht allein kugelrund werde, gibt's die Ideen für alle:
Oreo-Tiramisu von Nina
Beeren-Fool von Petra (Habe ich schon probiert - sehr geil!!! Rezept folgt die Tage.)
Panna Cotta mit Glühweinbeeren von Maria
Lebkuchen-Crème Brûlée mit Orangensauce von Kirsten
Marzipan-Mousse mit Rotweinzwetschgen von Kirsten
Schneezauber von Lisa
Zimt-Mohn-Parfait mit heißen Kirschen von Nina


Um die Ziehung völlig fair zu gestalten, habe ich eine unabhängige Glücksfee engagiert. Und es irrt niemand, der nach dem Foto denkt, die "Fee" wäre ziemlich maskulin...


Und folgendes Zettelchen wurde aus dem Säckchen gezogen:


Herzlichen Glückwunsch liebe Kirsten! E-Mail an dich ist schon raus.

Alle anderen müssen aber nicht traurig sein. Ganz bestimmt wird es hier wieder ein Gewinnspiel geben. Außerdem werde ich die Rezepte der selbstgemachten Geschenke natürlich posten. ;-)

Plätzchen 2011 (5/5)


Tut mir leid, dass ihr auf die letzte Sorten Plätzchen etwas länger warten musstet. Mein Freund hatte am Freitag einen Autounfall, da hatte anderes Priorität... Er hat sich zwar nichts getan, unser Auto ist aber schätzungsweise Schrott. Dabei war es perfekt und wir hatten es nicht mal 2 Jahre. :-( Darauf hätte ich jetzt vor Weihnachten bzw. eigentlich überhaupt gern verzichtet. Aber leider kann man es sich nicht aussuchen...

Kommen wir lieber zu etwas Schönem, wie den Candy Cane Cookies. Die sehen niedlich aus, schmecken lecker und machen sich auch gut als kleines Geschenk oder essbare Deko. Das Rezept habe ich von Steph gemopst. Ihr findet es hier bei ihr. Mein Freund wollte allerdings nicht nur Mädchenkekse, deshalb haben wir einen Teil grün statt pink gefärbt. Schmecken tun sie aber gleich. ;-) Außerdem haben wir den Zucker oben drauf weggelassen. Mag ich persönlich ein bißchen lieber so.

Und jetzt gehe ich noch die Gewinnerin meines Gewinnspiels auslosen. Ich bin mal gespannt, wer es wird. ;-) Euch werde ich es selbstverständlich auch gleich verraten...

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Plätzchen 2011 (4/5)


Weihnachtsshopping ist eindeutig nichts für mich. Mal ganz abgesehen davon, dass ich Menschenmassen sowieso nicht sonderlich gern mag. Aber ich komme nur schwer damit zurecht, dass viele ihre Manieren offensichtlich zu Hause lassen, wenn sie Geschenke kaufen gehen... Oder ist es nur die Angst, nichts mehr zu bekommen? Ich weiß es nicht. Ich mag es aber nicht besonders, umgerannt und weggeschubst zu werden. ;-) Glücklicherweise habe ich gestern fast alles bekommen und muss heute nur noch eine Kleinigkeit besorgen. Dann werden die Päckchen gepackt und verschickt. Auch das an die Gewinnerin meines kleinen Gewinnspiels. (Es haben bisher nur Damen mitgemacht.) Wer auch noch in den Lostopf hüpfen möchte, sollte sich beeilen. Ab heute Nacht um 23:59 Uhr ist er zu. ;-)

Bevor ich's vergesse: Die 4. Plätzchensorte, die ich euch zeigen möchte, sind die obligatorischen Zimtsterne. Mein Freund besteht drauf. ;-) Das Rezept habe ich bereits letztes Jahr gepostet. Bitte ignoriert aber das Bild damals. Da musste ich noch mit Freunds alter, quasi kaputter Kamera leben...

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Plätzchen 2011 (3/5)


Ich muss zugeben, dass es dieses Jahr keine Formvielfalt bei unseren Plätzchen gibt. Wir haben einfach die im Rezept "vorgegebene" Form benutzt. Aber in erster Linie ist ja der Geschmack wichtig... ;-) Deshalb sind die Nougatherzen also auch Herzen. Das ist übrigens das Rezept, von dem ich eigentlich dachte, dass ich es am liebsten mögen würde. Nougat und Schoki sind im Normalfall total mein Ding. (Das ist euch ganz bestimmt noch niiiiiieeeee aufgefallen...) Die Plätzchen sind es auch tatsächlich - die anderen Sorten finde ich jedoch noch einen Ticken besser.
Beim Verzieren der Plätzchen habe ich mal wieder festgestellt, dass ich für alles "künstlerische" bzw. alles, was im entferntesten mit malen zu tun hat, überhaupt gar nicht geeignet bin. Die Kekse, die ihr oben sehen könnt, hat mein Freund bemalt. Meine kann ich echt nicht zeigen, das ist schon fast peinlich... Meine Qualitäten liegen definitiv wo anders. ;-)

Zutaten für ca. 50 Stück:
Für den Teig:
200g Butter
1 Eigelb
100g Zucker
1 Prise Salz
100g gemahlene Mandeln
250g Mehl

Für die Füllung:
25g Zartbitterschokolade
100g schnittfeste Nougatmasse
3 EL Schlagsahne

Zum Verzieren:
ca. 25g Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig anschließen ca. 3 mm dick ausrollen und Herzen ausstechen.

Die Herzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 170ºC ca. 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Schokolade und Nougat fein hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Sahne unterrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf die eine Hälfte der Plätzchen spritzen. Jeweils ein anderes Plätzchen darauf setzen und festdrücken.

Zum Verzieren die Schokolade schmelzen und ebenfalls mit einem Spritzbeuten (oder evtl. anderen verfügbaren Gerätschaften) auf die Herzen spritzen.

Quelle: lecker.de

Dienstag, 13. Dezember 2011

Plätzchen 2011 (2/5)


Kauft ihr Weihnachtssüßigkeiten im Laden? Ich ehrlich gesagt (fast) gar nicht. Ich wüsste überhaupt nicht, wann ich das noch essen soll. Neben unseren eigenen Plätzchen haben wir auch noch eine große Dose Plätzchen von Freunds Mama bekommen und natürlich den besten Baumkuchen von der allerliebsten Oma (= meine Oma) der Welt! Ich muss euch mal ein Bild davon zeigen... Ah, und in meinem Adventskalender (selbstgemacht von tollsten Freund der Welt) sind natürlich auch noch ein paar süße Kleinigkeiten. ;-) Was ich aber manchmal kaufe, ist Spekulatius. Besonders der kleine Spekulatius von Alnatura ist einfach so lecker... Dann bin ich dieses Jahr über das Rezept für Spekulatiussterne gestolpert. Plätzchen mit Spekulatiusgeschmach - einfach perfekt! Offensichtlich nicht nur für mich, auch Alice ist von den Plätzchen begeistert!

Zutaten für ca. 30-40 Stück:
Für den Teig:
200g Mehl
1/2 TL Backpulver
100g Zucker
15g Vanillezucker
1 Eiweiß
1 Prise Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise gemahlener Kardamom
1 Prise Nelkenpulver
150g Butter

Für die Deko:
1 Eigelb
1 EL Milch
Mandelblättchen

Zubereitung:
Alle Teigzutaten zu einer glatten Masse verarbeiten. In Folie gewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig ca. 3mm dick ausrollen, Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech auslegen. Eigelb und Milch verquirlen und auf die Plätzchen streichen. Mit Mandelblättchen bestreuen.

Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen bei 180º Grad ca. 10-12 Minuten backen.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Plätzchen 2011 (1/5)


Endlich habe ich es geschafft meine Plätzchen zu fotografieren! Um anständige Bilder zu haben, wollte ich das unbedingt, unbedingt, unbedingt bei Tageslicht machen. Sehr schwierig im Moment. Erst recht, wenn man dann doch mal zu Hause ist und dann feststellt, dass die Kamera mit dem Freund ausgeflogen ist... Aber gut, es hat ja noch geklappt, bevor keine Kekse mehr da waren. ;-) Jetzt bekommt ihr die nächsten 5 Tage Süßes pur. (Ich übernehme keinerlei Haftung bei Zuckerschock oder Ähnlichen...)
Den Anfang machen meine persönlichen Lieblinge dieses Jahr, die Glühweinherzen. Eigentlich hätte ich gedacht, dass eine andere Sorte mein Favorit werden würde, da ich Glühwein nicht so besonders gern trinke. Mal eine Tasse ist schon ok, aber ich ziehe anderes definitiv vor. Die Plätzchen hingegen finde ich grandios! Ich muss mich sehr in Zurückhaltung üben, damit ich die Dose nicht alleine leere...
Die Dinger stellen mich auch noch vor ein weiteres Problem: Was mache ich mit dem übrig gebliebenen Glühweingelee? Ich esse Marmelade höchstens zum Frühstück. Das bringe ich aber mit dem alkoholischen Gelee echt nicht über mich. ;-) Hat jemand vielleicht eine gute Idee?

Zutaten für ca. 20-30 Stück:
Für den Teig:
125g Butter, in Stückchen
250g Zucker
250g Mehl
1/2 TL Zimt
30g Vanillezucker
1 Ei

Für das Gelee: 
(bei mir hätte es auch die Hälfte getan)
125 ml Rotwein
125 ml Orangensaft (ohne Fruchtfleisch)
1 Beutel Glühweingewürz
10g Gelierpulver
175g Zucker

2-3 EL Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Rotwein und Orangensaft erwärmen und den Zucker und das Glühweingewürz darin auflösen lassen. Gelierpulver einrühren und aufkochen lassen und 3-5 Minuten unter Rühren weiter kochen lassen. Auskühlen lassen.

Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 2mm dick ausrollen und Herzen ausstechen. Aus der Häfte noch einmal kleinere Herzchen ausstechen. Bei 180ºC ca. 8-10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Die Plätzchen mit dem "Loch" mit Puderzucker bestäuben. Das Gelee nochmals erwärmen und auf die ganzen Plätzchen streichen. Die gezuckerten Häften darauf setzen und auskühlen lassen.

Tipp:
Statt Glühweingewürz, Rotwein und O-Saft kann man sicher auch problemlos fertigen Glühwein einkochen oder eben selbstgekochten Glühwein verwenden.
Ich habe statt Zucker und Gelierpulver einfach Gelierzucker benutzt. Welche Menge man genau benötigt, steht auf der jeweiligen Packung.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Burger Beilage


Zu Burgern muss es nicht unbedingt immer Pommes geben. Viel gesünder ist natürlich Salat. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass man Cole Slaw wirklich als gesunden Salat bezeichnen kann. Aber zum USA Burger hätte ein kleiner gemischter Salat einfach nicht so gut gepasst. Und wenn schon sündigen, dann richtig, oder? ;-)

Zutaten:
1/2 Kopf Weißkohl
2 kleine Möhren
1 Zwiebel
1 Becher saure Sahne
ca. 150 ml Salatmayo
2-3 EL Weißweinessig
Pfeffer
Salz
1 Prise Kümmel
1 Prise Zucker

Zubereitung:
Strunk entfernen, den Kohl vierteln und in dünne Streifen schneiden. Karotten schälen und fein raspeln. Zwiebel fein hacken. Alles in eine Schüssel geben und mit Pfeffer, Salz, Kümmel und Zucker würzen. Saure Sahne, Salatmayo und Essig mischen und unter das Gemüse rühren. Ca. 1 Stunde ziehen lassen. Danach ggf. nochmal nachwürzen, sonst servieren,

Quelle: lecker.de

Montag, 5. Dezember 2011

Burger-Weltreise: USA


Es war ja eigentlich klar, dass ich bei meiner Burger-Weltreise auch in den USA einen Stopp einlegen muss. Und dass das dann kein vegetarischer, kalorienarmer oder kleiner Burger werden würde, irgendwie auch. Schön dem Klischee entsprechend, habe ich einen Big Bacon Burger gezaubert - fettig, scharf und ungesund. Aber ihr wisst ja, manchmal brauchen wir im Diner das einfach. ;-)
Ein bißchen Gemüse gab es dann aber doch. Nee, nicht bloß der Salat auf dem Burger, das zähle ich nicht. Auch wenn das streng genommen schon Gemüse ist. Na ja, ihr versteht mich sicher... Jedenfalls könnt ihr das "Beilagen-Gemüse" auf dem Bild im Hintergrund sehen. Eine Idee was es sein könnte? Ich lass euch mal wieder bis morgen rätseln...

"Rezept":
Wie immer: Brötchen nach diesem Rezept zubereitet.
Auf den Burger Salat, gebratenes Fleisch, Käse, Tomaten, Zwiebeln, Essiggurken, Jalapenoscheiben und gebratenen Bacon stapeln. An Saucen gab es bei mir Ketchup, Barbecuesauce und Senf. Mein Freund hat zusätzlich noch Mayo drauf gehabt.

Tipp:
Wer den Käse auf seinem Cheeseburger nicht "roh" haben möchte und den fertigen Burger auch nicht in den Ofen packen will (alles schon gesehen...), legt die Käsescheibe(n) einfach kurz vor Ende der Bratzeit des Fleischs auf die bereits angebratene Seite. So schmilzt er und klebt auch am Fleisch.

Sonntag, 4. Dezember 2011

1x mit allem und schnell, bitte!


Wer nach der Überschrift dachte, hier gibt's Döner oder Ähnliches, den muss ich leider enttäuschen. Heute gibt es hier kein Fast Food. Na ja, also schon irgendwie, denn die Kartoffelpfanne mit Pilzen war wirklich mehr als flott gemacht. Aber sie ist wohl nicht das, was üblicherweise zu Fast Food gezählt wird.  Allerdings kann ich Liebhabern eben dieses versichern, dass da auch schon etwas in den Startlöchern steht. ;-) Aber zurück zur Gemüsebombe: Die war echt klasse! Wenig Schnibbelarbeit (ist ja bei Gemüsekram nicht immer der Fall...), viele Vitamine (wichtig bei dem komischen Schmuddelwetter) und schön bunt (macht mir grundsätzlich gute Laune). Außerdem war sie nicht so extrem sättigend - es war danach noch gut Platz für Plätzchen. Sehr wichtig momentan... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 500g kleine Kartoffeln
200g Kirschtomaten
300g Champignons
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin
150g Hüttenkäse (alternativ Ricotta)
ca. 20-30g Rucola
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und vierteln. Champignons putzen und ebenfalls vierteln. Schalotte und Knoblauch fein hacken. Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen und auch fein hacken. Rucola waschen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Kartoffeln bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten anbraten. Knoblauch und Schalotte dazu und weitere 2-3 Minuten braten. Champignons zugeben und nochmals 3-4 Minuten braten. Kirschtomaten, Hüttenkäse und Rosmarin unterrühren und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Auf Tellern anrichten und mit Rucola "bestreuen".

Quelle: frei nach den Küchengöttern

Freitag, 2. Dezember 2011

Schnelles Abendessen zwischen Plätzchenbergen


Liebe Grüße aus Santas Weihnachtsbäckerei! Hier sind schon 4, der geplanten 5 Plätzchensorten fertig. Am Wochenende folgt die letzte und dann zeige ich sie euch endlich. Da wir uns entschieden haben, größtenteils abends zu backen (Wochenenden sind eh schon kurz genug...), musste es schnelle Gerichte zum Abendessen geben. Sehr fein waren die mit Artischocken gefüllten Lumaconi. Ich wollte Pasta, mein Freund Artischocken und irgendwie bringen wir unsere Vorstellungen/Meinungen immer zusammen. In diesem Fall sehr zur Zufriedenheit von uns beiden. So bleibt unsere Beziehung harmonisch. ;-) 
Nur leider haben die vielen Plätzchen meinen Foto-Platz blockiert. Deshalb musste ich das Bild in der Küche machen und aus irgendeinem Grund wirkt das Licht dort auf Fotos immer gelblich. Na ja, irgendeinen Haken gibt es eben immer...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 12 große Lumaconi (oder andere Muschelnudeln)
1 Glas eingelegte Artischockenherzen
150g Ricotta (oder Hüttenkäse)
50g geriebener Parmesan
1 Kugel Mozzarella
2 Schalotte
2 Knoblauchzehen
ca. 300 ml passierte Tomaten
2 Zweige Rosmarin
Thymian 
Oregano
Pfeffer
Salz
2 EL gehackter Basilikum

Zubereitung:
Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Schalotten und Knoblauch fein hacken. Artischockenherzen klein würfeln. Mozzarella in ca. 12 feine Scheiben schneiden. Rosmarin waschen.

Würfel von einer Schalotte und einer Knoblauchzehe, mit der Tomatensauce und Thymian, Oregano, Pfeffer und Salz in einer Auflaufform mischen. Rosmarinzweige hineingeben. 
Artischocken mit Ricotta, Parmesan, der anderen Schalotte und Knoblauchzehe, sowie Pfeffer und Salz  mischen. Die Masse in die gekochten Lumaconi füllen. Diese in die Auflaufform auf die Tomatensauce  setzen und jeweils mit einer Scheibe Mozzarella belegen.

Bei 200ºC im Backofen ca. 20-25 Minuten überbacken. Mit dem gehackten Basilikum bestreut servieren.

Mittwoch, 30. November 2011

nicht süßes Backwerk Pt. 2

Taaaddddaaaa, da sind sie schon: die Pide mit Hackfleischfüllung. Und im Vergleich zu den Pide mit Spinatfüllung muss ich sagen, waren sie noch ein kleines bißchen leckerer. Aber am allerbesten war natürlich, beides auf dem Tisch zu haben. ;-)
Meine Fleischfüllung habe ich, wie bereits geschrieben, anders zubereitet als Steph. Nicht, weil ich denke, dass ihre nicht schmecken würde, sondern weil ich schlichtweg kein rohes Hack in die Pide packen wollte. Ich habe schon Hemmungen, dass bei gefüllter Paprika zu tun. Fragt mich nicht wieso. Ist eine meiner vielen kleinen Macken... Saftig war die Füllung aber trotzdem!

Rezept für den Teig gibt es hier.

Rezept für die Füllung von 4 Stück:
ca. 300g Hackfleisch
1 Paprika
1 Chilischote
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Packung Feta
2 EL Tomatenmark
ca. 50 ml passierte Tomaten
1/4 Bund frische Petersilie, gehackt
Kreuzkümmel
Sumach
Paprikapulver
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Zwiebel, Chili und Knoblauch fein hacken. Paprika würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel-, Chili- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Hackfleisch zugeben und anbraten. Mit Tomatenmark vermengen und kurz anrösten lassen. Passierte Tomaten und Paprika untermengen und mit Kreuzkümmel, Sumach, Paprika, Pfeffer und Salz würzen. Ca. 3-4 Minuten köcheln lassen. Mit Petersilie und Feta vermengen.

Jeweils 3-4 EL auf den vorbereiteten Teig geben und zu Pide falten. (Infos gibt es wie gesagt hier.) Teig mit Eigelb bestreichen und bei 180ºC im Backofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Dienstag, 29. November 2011

Backwerk Pt. 1 - aber nicht süß!


Bei mir gibt es noch keine Plätzchen. Zumindest auf dem Blog nicht. In der Keksdose wohnt aber schon die erste Sorte und die zweite muss nur noch zusammengebaut werden. Für die weiteren Sorten ist auch bereits eingekauft... Das habe ich Freitag Abend schon erledigt. Da das ja bekanntlich eine Zeit ist, zu der einkaufen ein "klein bißchen" länger dauert, finde ich es praktisch, wenn ich das Abendessen teilweise schon zuvor vorbereiten kann. Für die Pide habe ich fix den Hefeteig geknetet, bin während der Gehzeit einkaufen gegangen und hab danach nur noch die Füllungen zubereitet und die Pide in den Ofen geschoben. Na gut, schnell ist vielleicht anders. Mir war's aber schnell genug. ;-)

Das Rezept für den Teig habe ich bei Steph gemopst. Sie zeigt auch toll, wie man den Teig falten muss.
Meine Füllungen sind Eigenkreationen. Dass ich die Spinatfüllung nicht bei ihr abgeguckt habe, ist offensichtlich. ;-) Aber meine Hackfleischfüllung (folgt die Tage) war auch eine andere.

Zutaten für 8 Stück:
Für den Teig:
500g Mehl
1/2 Würfel Hefe
100 ml lauwarme Milch
100 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
1 TL Salz
1 EL Öl
2 Eiweiß (mit den Eigelb wird der Teig vor dem Backen bestrichen)

Für die Spinatfüllung (für 4 Stück):
ca. 750g frischer Spinat
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
100g Feta
Muskat
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Wasser und Milch mischen, Zucker zugeben und Hefe darin auflösen. Mehl und Salz in eine Schüssel geben und mischen. Mit der Wasser-Milch-Mischung, dem Öl und dem Eiweiß zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig etwa 1-2 Stunden gehen lassen.

Für die Füllung den Spinat blanchieren. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Feta klein würfeln. Spinat mit Zwiebel, Knoblauch, Muskat, Pfeffer und Salz mischen.

Den Teig ausrollen, 2-4 EL Füllung in die Mitte geben und den Teig zu Pide falten. (Wie gesagt, schaut dazu bei Steph vorbei.) Feta über die Füllung streuen. Eigelb verquirlen und damit den Teig bestreichen.

Bei 180ºC im Backofen ca. 20-25 Minuten backen.

Sonntag, 27. November 2011

Gewinnspiel: Schickt mir Desserts!

Ich hatte es ja bereits angekündigt und heute kommt es endlich: mein Dankeschön-Gewinnspiel! :-)

Ganz ehrlich, ich bin immer noch total von den Socken, wenn ich sehe, wie viele Leute meinen kleinen Blog verfolgen! 115 allein über GFC, 31 über Bloglovin' und dann noch der ein oder andere auf anderen Wegen. Nie hätte ich damit gerechnet, dass sich jemals so viele Leute für meine Kochkünste interessieren. Aber ich freu mich riesig!!!

Und natürlich danke ich Gott, meinem Freund, meiner Familie, ...! Ok, kleiner Scherz. ;-) Wobei mir mein Freund gezeigt hat, wie man anständig fotografiert, mein Papa mir meine Kamera geschenkt hat und von meiner Oma habe ich die Begabung für's Backen und Kochen. Also sollte ich mich wohl doch bedanken... Aber genug geredet, jetzt gibt's was zu gewinnen!

Was ihr dafür tun müsst?
Ganz einfach:
Schickt mir bis zum 15.12.2011 euer liebstes Weihnachts-/Advents-/Winterdessert!
Weitere Vorgaben gibt es nicht, lasst eurer Kreativität freien Lauf. Und ich lasse mich gern überraschen. Es sollte nur in irgendeiner Form zur Jahreszeit passen.

Bitte sendet das Rezept oder einen Link zu eurem Blogeintrag an: charlottesdiner@gmail.com.
Bei Blogeinträgen dürfen es auch gern bereits gepostete Rezepte sein. Ich freue mich natürlich aber auch über neues nur für mich! ;-)

Was gibt es zu gewinnen?
Am Ende des Gewinnspiels werde ich hier alle Rezeptvorschläge zusammentragen. (Sicher wird aber auch vorher und hinterher das ein oder andere von mir ausprobiert und hier gezeigt.) Unter allen Einsendungen wird dann ein Überraschungspacket mit selbstgemachten und selbstgekauften Kleinigkeiten verlost! Dass das Selbstgekaufte auch irgendwie mit Essen zu tun hat, versteht sich sicher von selbst.

Da ich weiß, dass man auch durchaus mehrere allerliebste Lieblingsrezepte haben kann, darf jeder mit (max.) 2 Rezepten mitmachen. Natürlich gibt's dann auch zwei Lose im Topf. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Und Bar ausgezahlt wird auch nix. ;-)

Ich freue mich schon sehr auf eure Rezepte und wünsche euch bis dahin einen 
wunderschönen, entspannten 1. Advent!



Samstag, 26. November 2011

Mal wieder Quiche...

Kennt ihr auch das untrügliche Zeichen, dass die Vorweihnachtszeit begonnen hat? Nee, nicht dass an jeder Ecke, an der es auch nur irgendwie möglich ist, ein Weihnachtsmarkt aus dem Boden schießt. Auch nicht, dass man überall von Lichterketten geblendet wird. Ganz falsch! Es ist viel, viel einfacher. In (fast) jedem Supermarkt herrscht Leere in den Regalen mit gemahlenen Mandeln. Glaubt ihr mir nicht? Na dann schaut mal bei eurem Lebensmitteldealer vorbei... Ich hatte Glück, ich konnte noch ein paar Päckchen ergattern. (Ja, ich bunkere! Ich hasse nämlich, wenn ich welche brauche und es keine mehr gibt.) Deshalb können der Liebste und ich morgen mit der Plätzchen-Produktion für dieses Jahr starten.
Bevor ich aber lauter tolle Keksrezepte posten kann, gibt es erst einmal eine Rosenkohlquiche. Ich liiiieeeebbbbeeee Rosenkohl!!! Und stinkigen Bergkäse sowieso. Deshalb ist das Rezept wie für mich gemacht. Aber auch meinem Freund hat's geschmeckt und der findet Rosenkohl sonst nur ok. Spricht für das Rezept, oder?

Zutaten:
ca. 750g Rosenkohl
1 Päckchen Blätterteig aus dem Kühlregal
200g Sahne
100g geriebener Bergkäse
3 Eier
100g Speck, gewürfelt
Pfeffer
Kräutersalz
Muskat

Zubereitung:
Rosenkohl waschen, die äußeren Blätter entfernen, Strunk abschneiden und kreuzweise einschneiden. In Salzwasser waren, kalt abschrecken, abtropfen und auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Tarteform mit dem Blätterteig auslegen. Eier mit der Sahne verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Käse unterrühren.
Den abgekühlten Rosenkohl in der Form verteilen, Speck darüber streuen und die Sahne-Ei-Masse gleichmäßig darüber gießen.
Bei 180ºC ca. 30-40 Minuten im Ofen backen.

Quelle: chefkoch.de

Donnerstag, 24. November 2011

Burger-Weltreise: Karibik


Hier kommt nun endlich des Rätsels Lösung. Hat leider etwas länger gedauert. Aber dafür ist jetzt das Horror-Referat dieses Semesters vorbei und ich habe endlich wieder Zeit... Vielleicht schaffe ich es dann endlich auch mal, mich bei meinen vielen, tollen Lesern (Wow, schon 115!!!) zu bedanken. Was genau es werden soll, weil ich auch schon. Nur an der Umsetzung ist es bisher gescheitert. Das kriege ich die nächsten Tage aber sicher hin.
Jetzt aber erst einmal zum neuesten Stopp der Burger-Weltreise: der Karibik. Ja, ich weiß, wieder mal kein Land, aber ich kann und will mich da nicht so festlegen. ;-) Auf jeden Fall war der Burger klasse - süß, scharf, fruchtig und nicht so extrem füllend, wie das bei Burgern oft der Fall ist. Außerdem bekommt man so bei dem kalten Wetter ein wenig Sommersonne auf den Tisch. Wobei ich mir den Burger auch toll im Sommer vorstellen kann, mit Scampis direkt vom Grill...

Brötchen habe ich wie immer nach diesem Rezept gemacht.
Das Ananas-Relish hatte ich hier ja schon gepostet.
Die Scampis habe ich ca. 2 Stunden in Knoblauch und Öl eingelegt und dann angebraten.
Dann Brötchen aufschneiden und Salatblatt, Tomate, Scampis und Ananas-Relish darauf schichten. Fertig! :-)

Tipp zu den Brötchen:
Da ich nicht immer die Brötchen extra machen möchte, habe ich experimentiert, wie ich sie am besten einfrieren kann. Fertige Brötchen einfrieren war nicht so sehr von Erfolg gekrönt. Sie haben dann gekrümelt. Besser: Fertig aufgegangene Teiglinge einfrieren und dann im nicht vorgeheizten Backofen backen. Die Backzeit verlängert sich ca. um 5 Minuten.

Dienstag, 22. November 2011

Süß und scharf


Heute gibt's nur einen kleinen Vorgeschmack. Das Ananas-Relish habe ich nämlich für einen weiteren Stopp meiner Burger-Weltreise gebraucht. Wohin geht's? Was meint ihr? Die Auflösung gibt es dann morgen! ;-)

Zutaten für 2-3 kleine Gläschen:
1/2 Ananas (mit Strunk!)
ca. 25g Ingwer
1 rote Chilischote
Saft von 1/2 Limette
Saft von 2 Orangen
1 Sternanis
1/2 TL Koriandersamen
1/4 TL Szechuanpfeffer
3 EL Zucker
1 kleine rote Zwiebel
2 Frühlingszwiebeln
1/4 Bund Koriander

Zubereitung:
Die Schale der Ananas, sowie möglichst alle Samenansätze entfernen. Den Strunk großzügig herausschneiden und diesen groß würfeln. Das Fruchtfleisch in etwa 1 cm große Würfel schneiden und beiseite stellen. Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Chilischote waschen, halbieren, Stielansatz, Kerne und die inneren Seitenwände entfernen. In feine Streifen schneiden.
Limetten- und Orangensaft, Ananasstrunk, Ingwer, die Hälfte der fein geschnittenen Chilis, STernanis, Koriandersamen, Pfeffer und Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Temperatur etwa 25 leise köcheln lassen. Sternanis entfernen und das Ganze mit einem Pürierstab fein pürieren. Abkühlen lassen.
Das Ananasfruchtfleisch mit der Marinade übergießen.
Zwiebel schälen und fein würfeln. Frühlingszwiebel waschen und in deine Ringe schneiden. Koriander waschen, trocknen und dein hacken. Alles zur Ananas geben und gut untermischen. Nach Geschmack so viel der restlichen fein geschnittenen Chilis zufügen, dass der Schärfegrad deutlich, aber noch angenehm ist.

Das Relish hält sich im Kühlschrank 5-7 Tage.

Quelle: Christian Rach - Das Kochgesetzbuch

Sonntag, 20. November 2011

Kuchen für den Adventskaffee


Eigentlich bin ich ein absoluter Sommermensch. Mir ist im Winter immer viel zu kalt, gleichzeitig nervt es mich aber, 100 Lagen Kleidung zu tragen. Und wenn dann noch Schneematsch dazu kommt, ist meine Laune ganz am Boden. Winter ist einfach doof! ;-) Neben den ganzen Nachteilen (mir fallen noch viele, viele weitere ein...), hat der Winter allerdings auch einen entscheidenden Vorteil: Unter der ganzen Kleidung fällt es nicht so auf, wenn man mal wieder ein Stückchen Kuchen (kann wahlweise ersetzt werden durch: Kekse, Schoki oder andere Leckereien) zu viel genascht hat. Die Gefahr besteht leider, wenn mein Freund mal wieder meinen Lieblingskuchen gebacken hat. Mein Lieblingskuchen ist das andere Gute am Winter. Gewürzkuchen mit Kirschen schmeckt im Sommer nur halb so gut. Das war's aber auch mit den guten Seiten des Winters. Deshalb tippe ich euch jetzt nur noch schnell das Rezept ab, wickel mich wieder in meine Decke und warte, bis mein Freund mir Tee bringt...

Zutaten für 1 Gugelhupfform:
65g Butter
150g Zucker
2 Eier
75g Mehl
75g gemahlene Mandeln (ersatzweise: Haselnüsse)
75g Backkakao
65 ml Milch
20g Vanillezucker
1/2 Pkt. Backpulver
2 Nelken, im Mörser zerstoßen
1/2 TL Zimt
1 Prise Piment
Mark von 1/2 Vanilleschote
2 Tropfen Orangenwasser (ersatzweise etwas Orangenschale)
1/2 Glas Kirschen, abgetropft
Butter und Grieß für die Form

Zubereitung:
Eier, Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Mehl, Mandeln, Backpulver und Kakao mischen und unterrühren. Milch zugeben und gut verrühren. Zum Schluss Nelken, Zimt, Piment, Vanillemark und Orangenwasser unterheben.

Die Form gut fetten und mit Grieß ausstreuen. Den Teig in die Form füllen, die Kirschen darauf verteilen und hineindrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180ºC ca. 40-50 Minuten backen. 10 Minuten auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

Nach dem Abkühlen nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben oder mit Schokolade überziehen.

Donnerstag, 17. November 2011

Käse, Käse, Käse


Hach, was für ein toller Tag! Ich kann faul auf dem Sofa rumliegen, überlegen was ich in den nächsten Tagen kochen möchte und mir so langsam auch mal über die "Plätzchen-Sache" Gedanken machen... Eigentlich sollte ich heute ein Referat in der Uni halten, aber dieses Mal ist der Dozent krank. (Das tut mir natürlich leid für ihn.) Trifft sich gut, ich muss zusätzlich auch noch das ein oder andere erledigen. Dazu habe ich jetzt nicht mehr ganz so viel Zeit, ich habe gestern nämlich außerdem meinen neuen Job angefangen. :-) Zeit zu schlemmen habe ich natürlich weiterhin! Wäre ja noch schöner... Auf den Tisch kamen vor ein paar Tagen eine Neuauflage der Tomaten-Ziegenkäse-Tarteletts. Ich fand diese Version fast noch ein bißchen besser. Durch den Ziegenfrischkäse waren die Tarteletts ein etwas cremiger und noch saftiger.

Zutaten:
Teig wie hier
ca. 250g Kirschtomaten
150g Ziegenfrischkäse
ca. 20 ml Milch
1 Ei
Muskat
Cayennepfeffer
rosa Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Den Teig zubereiten und in die Tartelettförmchen geben. Den Ziegenfrischkäse mit Milch, Ei und den Gewürzen gut vermischen. Die Tomaten waschen und jeweils eine Handvoll in die Tarteletts geben und die Ziegenkäse-Mischung darüber verteilen. Bei 180ºC ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Montag, 14. November 2011

Veggie Fast Food


Soll ich euch ein Geheimnis verraten? Wenn ich krank bin, habe ich immer Lust auf richtig fettiges Fast Food. Am liebsten mit ganz viel Käse! Fragt mich nicht, wieso das so ist. Es irritiert mich immer wieder... In den letzten Tagen hatte mich eine ganz fiese Erkältung fest im Griff, also musste irgendwas auf den Tisch, das meine Gelüste befriedigt. ;-) Nach einem kurzen Blick auf meine "To-cook-Liste" war klar, es sollte musste Veggie Chili Cheese Fries geben. Und es war göttlich! Pommes, schön scharfes Chili (juhu, freie Nase!!!) und dick Käse - besser geht es gar nicht! Auch für Nicht-Erkältungsgeplagte ein Genuss...

Rezept ist auch ganz einfach: Pommes backen (bei selbstgemachten am besten schon mit etwas Cayennepfeffer würzen), Chili (entweder veggie oder con Carne) kochen und Käse reiben (bei uns eine Mischung aus Manchego und Forlasa). Fertige Pommes in eine Auflaufform geben, Chili und Käse drauf und bei 200ºC ca. 15-20 Minuten goldbraun überbacken.

Mittwoch, 9. November 2011

Die Lösung für mein "Sotto-Problem"

Nachdem mir das "Kartoffelsotto" so gut geschmeckt hat, wollte ich gern weitere Varianten ausprobieren. Kirsten hat mir in den Kommentaren zu Kürbis geraten. Vielen Dank an dieser Stelle! :-) Am Montag saß ich dann also zu Hause mit meinem Kürbis - aber ohne Kartoffeln. Kein Grund zu verzweifeln (oder einkaufen zu gehen), denn irgendwo war ich mal über Pastasotto gestolpert. Also Risotto mit griechischen Reisnudeln statt echtem Reis. Die sind hier fast immer vorhanden und so habe ich dem ganzen eine Chance gegeben. Und ich kann nur sagen: Was für ein glücklicher Zufall!!! Das Kürbis-Pastasotto war echt lecker, dabei aber nicht so extrem cremig wie richtiges Risotto. Für mich die perfekte Alternative! :-)

Zutaten für 2 Personen:
1 kleiner Hokkaido
ca. 150g griechische Reisnudeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 200 ml Gemüsebrühe
ca. 100 ml Weißwein
50g geriebener Parmesan
Pfeffer
Salz
Muskat
ein paar Blättchen Salbei, gehackt
evtl. etwas Kürbiskernöl

Zubereitung:
Hokkaido in mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Salbei fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Den Kürbis zugeben und kurz mitanbraten. Die Nudeln dazugeben, mit dem Weißwein angießen und einköcheln lassen. Gemüsebrühe zugießen und unter Rühren einkochen lassen. Sollten Nudeln und Kürbis dann noch nicht gar sein, so lang Gemüsebrühe zugeben und einköcheln lassen, bis sie es sind. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und den Parmesan unterrühren. Auf einem Teller anrichten und mit Salbei bestreuen und ggf. mit etwas Kürbiskernöl beträufeln.


Sehr lecker dazu sind auch gebratene Garnelen. ;-)

Montag, 7. November 2011

Und noch eine Lasagne-Variante...


Ich habe geschrieben, dass ich raus aus dem Chaos bin? Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben... Was ich nicht geschrieben hatte war, dass unser Arbeitszimmer noch gestrichen werden musste. Ich dachte, das wäre fix gemacht. War es auch - also das Streichen. Blöderweise muss man ja auch noch aus- und einräumen, putzen und in unserem (besser: Freunds) Fall: aussortieren. Wenn wir endlich mit allem fertig sind, mache ich 3 Kreuze... Aber wenigstens habe ich meine Küche zurück! Und nach einem leckeren Abendessen ist der Stress des Tages auch schon wieder fast vergessen. Ein Highlight in den letzten Tagen war die Wirsing-Lachs-Lasagne. Denn auch wenn Wirsing meine absolute Lieblingskohlsorte ist, kommt er mangels Kreativität leider nur selten auf den Tisch. Da musste ich meiner spontanen Eingebung natürlich schnell folgen! Wie so häufig sind das die besten Ideen und mit Käse oben drauf ist sowieso (fast) alles lecker. ;-)

Was sind eure liebsten Wirsingrezepte?

Zutaten für 2 Personen:
1 kleiner Wirsing
ca. 200g Lachsfilet
ca. 200g Champignons
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
ca. 150 ml Weißwein
ca. 450 ml grob passierte Tomaten
1 Schuss Sahne
2 EL Frischkäse (alternativ: mehr Sahne)
Rosmarin
Thymian
Oregano
Muskat
Pfeffer
Salz
1 Kugel Mozzarella
etwas frisch geriebenem Parmesan
etwas Butter und Olivenöl
Lasagneplatten ohne Vorkochen

Zubereitung:
Knoblauch und Zwiebel fein hacken. Lachsfilet waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Wirsing waschen, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Champignons putzen und vierteln.

Butter in einem Topf zerlassen, die Hälfte der Zwiebel und 1 Knoblauchzehe glasig dünsten. Champignons kurz anbraten, Wirsing zugeben und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Sahne und Frischkäse unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

In der Zwischenzeit Öl in einem anderen Topf erhitzen. Die restliche Zwiebel und die andere Knoblauchzehe glasig dünsten, mit Weißwein ablöschen und einköcheln lassen. Mit Tomaten angießen und würzen, ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Lachs zugeben und nochmals ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Nun abwechselnd Wirsing, Lasagneplatten und Tomatensauce in eine Auflaufform schichten. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und zuletzt zusammen mit dem Parmesan darüber geben. Bei 200ºC ca. 25-30 Minuten überbacken.

Freitag, 4. November 2011

Feurig ungarisch


Ich habe ja bereits erzählt, dass wir während unserer 4 Renovierungstage die Küche leider nicht nutzten konnten. Am Mittwoch habe ich mich dann richtig auf's Kochen gefreut! Da wir vorher noch einkaufen gehen mussten, sollte es aber etwas schnelles sein. Und weil ich richtig Lust auf etwas deftiges - aber dennoch fleischloses - hatte, habe ich mich für Szegediner Kartoffelgulasch entschieden. Die Zubereitung ist fast identisch zu der Variante mit Fleisch, allerdings ist die Garzeit deutlich kürzer. Lecker ist das Gulasch in beiden Fällen. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wahrscheinlich sogar das Kartoffelgulasch wählen...

Nachdem ich das Rezept abgetippt habe, ist mir aufgefallen, dass meine Definition von "schnell" bei Gerichten wahrscheinlich eine andere als bei den meisten ist. ;-) Für mich heißt das: Wenig Vorbereitung und dann nur 20-30 Minuten köcheln lassen bzw. in den Ofen stecken. Wie ist das bei euch? Was ist für euch ein schnelles Gericht?

Zutaten für 2 Personen:
etwa 3-4 große Kartoffeln
ca. 200g Sauerkraut
1 kleine Paprika
1-2 Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1-2 EL Tomatenmark
ca. 150 ml Gemüsebrühe
ca. 100 ml trockener Rotwein
1 Chilischote (alternativ: Cayennepfeffer, getrocknete Chilis)
Thymian
Paprika edelsüß
1 Schuss Sahne
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und würfeln (Kantenlänge ca. 1 cm). Zwiebel und Knoblauch hacken, Paprika entkernen und in sehr dünne Streifen schneiden, diese nochmals halbieren. Tomaten halbieren und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Chilischote entkernen und würfeln.

Öl in einem großen Topf erhitzen, die Kartoffelwürfel gut von alles Seiten anbraten. Zwiebel, Knoblauch und Chili zugeben und ebenfalls kurz anbraten. Erst Paprikapulver, dann Tomatenmark unterrühren und kurz mitanrösten. Paprika und Tomaten dazugeben, kurz braten. Mit Rotwein angießen und etwas einköcheln lassen. Dann mit der Gemüsebrühe aufgießen, mit Thymian würzen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffelwürfel fast gar sind. (Ggf. muss nochmals Brühe nachgegeben werden.) Mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Sauerkraut unterrühren. Nochmals 2-3 Minuten köcheln lassen, bis das Sauerkraut warm ist. Sahne unterrühren und servieren.

Mittwoch, 2. November 2011

And I'm back in the game!


Da bin ich wieder! Endlich raus aus dem Chaos. Zumindest fast. Mein Plan die Zimmer nach dem Streichen direkt zu putzen, wurde nämlich vereitelt. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, da waren die Räume mit den Möbeln und dem anderen Krempel aus den noch zu streichenden Zimmern voll. Leider auch meine Küche, weshalb das gute Stück in den letzten 4 Tagen kalt blieb. :-( Heute werde ich sie aber wieder auf Hochglanz polieren, den Kühlschrank füllen und etwas ganz leckeres zaubern! Mein Speiseplan für die kommende Woche steht schon...
Leider musste ich in den letzten Tagen nicht nur auf meine Küche verzichten, auch das Internet wurde abgestöpselt. Deshalb schlummerte die leckere Himbeer-Clafoutis bis heute auf meinem Computer. Clafoutis ist ein super "Notfall-Dessert". Alles, was man dafür benötigt hat man meist im Haus, es ist schnell gemacht und trotzdem furchtbar lecker. Dazu noch etwas (Vanille-)Eis und der Süßhunger ist gestillt.

Und zum Abschluss noch ein kleines Rätsel: Aus welchem Film stammt das Zitat? Kleiner Tipp: Fans von Teenie-Filmen haben es leichter... ;-)

Zutaten für 2 kleine Tarteförmchen:
1 Ei
20g Zucker
50ml Milch
35g Mehl
etwas gemahlene Vanille
1 Prise Salz
1 Handvoll (aufgetaute) Himbeeren (alternativ: andere Beeren oder Kirschen)
Fett (und Grieß) für die Förmchen
etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Ei und Zucker schaumig schlagen, Vanille und Salz einrieseln lassen. Abwechselnd Mehl und Milch unterrühren. Die Förmchen fetten und den Teig einfüllen. Jeweils 5-6 Himbeeren hineingeben und im vorgeheizten Backofen bei 200ºC ca. 20 Minuten goldbraun backen. Etwas Abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Freitag, 28. Oktober 2011

Sommer im Herbst


Manchmal im Leben möchte man die Zeit zurückdrehen. Ich möchte allerdings grad ganz, ganz dringend in die Zukunft, Dienstag Abend wäre nett. Der Liebste und ich hatten nämlich die grandiose Idee, unsere Wohnung zu streichen - und zwar komplett. Juhu. Das gesamte Interieur bleibt selbstverständlich drin. (Wohin auch damit?) Doppelt Juhu. Aber wer es schön haben will, muss leiden, oder wie war das? ;-) Morgen ist dann auch meine kleine Küche dran. Bevor sie allerdings verhüllt wird, werde ich noch eine Runde backen. Dazu aber mehr am Montag. Heute zeige ich euch erst einmal die leckeren Sommer Wraps, die es vor ein paar Tagen gab. Ich habe mich dafür von einem Rezept aus meinem liebsten Kochbuch, Mexikanisch kochen ganz einfach von Thomasia Miers, inspirieren lassen. Da ich jedoch noch ein paar Reste hatte, die verbraucht werden mussten, habe ich die Wraps ein wenig abgewandelt. War trotzdem sehr lecker!

Ich entschuldige mich übrigens für eventuelle Fehler. Ich bin eigentlich schon viel zu müde, um zu posten... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
1 Dose Mais
1 Zucchini
ca. 200g Kirschtomaten
3-4 Frühlingszwiebeln
1/2 Bund frischer Koriander
Kreuzkümmel
Pimentòn de la Vera
Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz
4 Mais-Tortillas
etwas saure Sahne
(Avocado nach Wunsch)

Zubereitung:
Den Mais abgießen. Die Zucchini und Kirschtomaten fein würfeln, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und den Koriandern hacken. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, Zucchini kurz anbraten. Mais und Frühlingszwiebeln zugeben, mit allem außer Salz, Pfeffer und Koriander würzen und ca. 5 Minuten andünsten. Kirschtomaten zugeben, nochmals 2-3 Minuten dünsten lassen. Mit Pfeffer, Salz und Koriander abschmecken. Auf den Tortillas und mit der sauren Sahne servieren.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Kindheitsessen mal anders


Als Kind habe ich viel Zeit bei meinen Großeltern verbracht. Ich habe sicher schon einmal erzählt, dass meine eine Oma wunderbar kochen (und backen!!!) kann - meine andere Oma hingegen eher nicht. ;-) Ihr Repertoire bestand (soweit ich mich erinnern kann) auch nur aus 3-4 Gerichten. Eines davon war Fisch mit Kartoffeln und Senfsauce. Früher mochte ich das wirklich gern, heute bin ich jedoch kein Fan mehr von dicken Saucen auf Basis von Mehlschwitze. Senf zu Fisch finde ich aber weiterhin sehr lecker, weshalb ich nach einer Variante gesucht habe, beides zu kombinieren. Da ich kein passendes Rezept gefunden habe, habe ich kurzerhand improvisiert und Kräuterlachs aus dem Ofen auf Senfpüree gezaubert. In dieser Form darf mein Kindheitsessen nun wieder öfter auf den Tisch! Und das Püree sowieso noch viel häufiger. Das war so lecker, dass ich es auch solo essen würde/werde... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 250g Lachsfilet mit Haut
jeweils einige Zweige frischer Rosmarin, Thymian, Oregano und Majoran
1-2 Knoblauchzehen
400g Kartoffeln
ca. 2-3 EL Senf (ggf. mehr nach Geschmack)
etwas Milch
etwas Butter
Olivenöl
Pfeffer
Salz
Muskat

Zubereitung:
Den Fisch waschen, gut trocken tupfen und von beiden Seiten salzen und pfeffern. Den Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden. Den Lachs in eine Auflaufform geben, die Kräuter und den Knoblauch darüber legen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Bei 180ºC ca. 25 Minuten im Ofen garen. Am Ende der Garzeit den Fisch von der Haut lösen.

Die Kartoffeln schälen, weich kochen und abgießen. Butter und Milch zugeben und stampfen. Mit Pfeffer, Salz, Muskat und dem Senf abschmecken. Zusammen mit dem Fisch servieren.

Montag, 24. Oktober 2011

100x Schokolade...

Wahnsinn! Seit dem Wochenende darf ich hier meinen 100. Leser über Google Friend Connect begrüßen. :-) Um das zu feiern, gibt es erst einmal (das Rezept für) gebackene Schokoladenpuddings. Aber ich überlege mir gerade noch eine kleine Aktion, um gebührend danke zu sagen. Dafür müsst ihr mir aber noch ein paar Tage Zeit geben, ich wurde von der 100 irgendwie völlig überrascht. Glücklicherweise bin ich bei meiner Shopping-Tour am Freitag in einen tollen Shop mit noch tollerem Küchenzeugs gestolpert... ;-)
Worüber ich mich am Wochenende noch gefreut habe: Endlich habe ich rausgefunden, wie ich auch mit bescheidenen Lichtverhältnissen gute Bilder hinbekomme. Mir gefällt das Foto des Puddings zumindest schon wieder viel besser als die letzten.

Zutaten für 4 kleine Souffleförmchen:
90g zerkleinerte Zartbitterschokolade
90g Butter
2 Eier
50g Zucker
25g gemahlene Mandeln
1,5 EL Mehl
1,5 EL Zucker für den Eischnee
1 Prise Salz

Zubereitung:
Schokolade und Butter in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Beiseite stellen. Eier trennen, Eigelb und Zucker schaumig schlagen. Mandeln und Mehl unterrühren, anschließen die Schokoladenmasse zugeben und ebenfalls unterrühren. Eiweiß in einer separaten Schüssel halbsteif schlagen, den Zucker nach und nach zugeben, weiter schlagen, bis ein glänzender, fester Eischnee entstanden ist. Diesen unter die Schokoladenmasse heben.
Die Souffleeförmchen fetten, den Teig hineinfüllen und in ein tiefes Backblech stellen. Das Blech bis zur halben Höhe der Förmchen mit heißem Wasser füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180ºC ca. 25 Minuten backen. Die Puddings sollten am Rand gar, in der Mitte aber noch weich sein.

Tipp:
Wer (wie ich) kein tiefes Backblech besitzt, kann auch einfach eine große Auflaufform benutzten.

Quelle: Donna Hay - modern classics süß

Freitag, 21. Oktober 2011

Sonnengelbe Suppe


Endlich ist die erste Semesterwoche überstanden! (Die war auch der Grund, warum es hier diese Woche so still war.) So einen Kampf um die Seminare habe ich selten erlebt. Und ich dachte, ich würde von dem doppelten Jahrgang nichts mitbekommen... Na ja, dafür habe ich heute einen echt tollen Tag gehabt. Ich durfte nämlich hinter die Kulissen des Deutschen Museums in München!!! Meine liebe Freundin J. arbeitet dort und ich durfte mir ihren Arbeitsplatz anschauen. Zum ersten Mal überhaupt konnte ich durch eine "Nur für Mitarbeiter"-Tür gehen! :-) (Ja, ich bin wirklich leicht zu begeistern.) Dann ging es noch eine Runde shoppen. Auch wenn ich nicht wirklich erfolgreich war, war es dennoch ein echt lustiger Tag bei strahlendem Sonnenschein. Genauso sonnengelb wie die ausgesprochen leckere Maissuppe oben auf dem Bild. Leider ist sie überhaupt nicht fotogen - jegliche Deko ist einfach untergegangen. Trotzdem möchte ich euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Zutaten für 2 Personen:
1 Dose Mais (abgetropft)
1 kleine Gemüsezwiebel
1 kleine rote Paprika, entkernt
1-2 kleine Karotte(n), geschält
350 ml Gemüsebrühe
150 ml Milch
ca. 1/2 EL Currypulver
Pfeffer
Salz
nach Belieben: Sahne (bei mir nur 1 Schuss, nach Rezept 100ml)

Zubereitung:
Gemüsezwiebel, Paprika und Karotte(n) fein würfeln. Butter in einem Topf schmelzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Paprika, Karotte(n) und Mais zugeben und kurz mitdünsten. Mit Brühe und Milch aufgießen, kurz aufkochen, mit Curry würzen und anschließend bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Sahne nach Belieben verfeinern.

Quelle: chefkoch.de

Montag, 17. Oktober 2011

Risotto ohne Reis?!


Endlich finde ich mal wieder ein bißchen Zeit zu Bloggen. Dank Vorbereitungen für die Uni, Jobsuche und einem (sehr lustigen!) Mädelswochenende in Regensburg kam das in den letzten Tagen bei mir leider etwas zu kurz. Aber ich hoffe, in den nächsten Tagen wird es wieder besser... Los geht's jetzt auf jeden Fall mit diesem göttlichen Kartoffel-Pfifferling-Risotto. Mit herkömmlichem Risotto stehe ich ebenso auf Kriegsfuss wie mit Milchreis - einfach nicht meine Konsistenz. ;-) Das Kartoffel-Risotto hingegen war genau mein Ding. Im Gegensatz zu "normalem" Risotto ist es nicht so, äh, "cremig". Geschmacklich kann es mit dem Original aber ohne weiteres mithalten. Ich überlege schon, mit was ich es nach der Pilzzeit zubereiten kann. Hat jemand eine Idee?

Zutaten für 2 Personen:
ca. 200g Pfifferlinge
ca. 600g festkochende Kartoffeln
1 Bund Frühlingszwiebeln
50g geräucherte Speckwürfel
200ml Weißwein
200ml Gemüsebrühe
50g frisch geriebener Parmesan
Pfeffer
Salz
1 Bund Rucola

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Pfifferlinge putzen und große Pilze ggf. halbieren. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Speck knusprig anbraten, Kartoffeln zugeben und ebenfalls kurz anbraten. Mit Weißwein angießen und unter gelegentlichem Rühren ca. 10 Minuten einköcheln. Frühlingszwiebeln unterrühren. Gemüsebrühe zugeben und nochmals etwa 10 Minuten köcheln lassen. Die Pfifferlinge und die Hälfte des Parmesans unterrühren und ca. 3-4 Minuten garen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Rucola waschen und das Risotto darauf anrichten.

Quelle: lecker.de

Freitag, 14. Oktober 2011

Süßer Reis


Heute muss ich euch leider von einem missglückten Annäherungsversuch berichten. Der Vanillemilchreis mit karamellisierter Mango (bzw. für mich gab's Vanillemilchreis mit Schokosauce) konnte mich nicht überzeugen. Allerdings ist mein Problem bei Milchreis weniger der Geschmack, als die Konsistenz. Die ist einfach nicht mein Fall - auch nicht mit viel Schokosauce... Mein Freund fand den Milchreis aber super und ist sehr traurig, dass ich ihn nicht mochte. Allein mag er ihn nämlich nicht, ich könnte ja neben ihm auf dem Sofa verhungern. ;-) Mögt ihr Milchreis? Wenn ja, mit was für einem Topping am liebsten?

Zutaten für 2 Schüsselchen:
ca. 125g Milchreis
ca. 1/4l Milch (evtl. etwas mehr)
1/2 TL gemahlene Vanille
ca. 50g Honig
1 reife Mango
1-2 Kardamomkapseln
1 TL brauner Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung:
Den Reis unter fließendem Wasser waschen. Milch mit dem Salz aufkochen, Reis zugeben, die Temperatur verringern und den Reis auf niedriger Stufe ca. 20-30 Minuten umrühren. Gelegentlich umrühren. Etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Vanille zugeben. Zum Schluss den Honig (abzügl. 2 EL) unterrühren.

Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern lösen und in mundgerechte Würfel schneiden. Zucker mit ca. 1-2 EL Wasser in einer Pfanne schmelzen, die Mango, den Kardamom und etwa 2 EL des Honigs zugeben und karamellisieren lassen. Den Kardamom vor dem Servieren wieder entfernen.

Den Milchreis in zwei Schüsseln füllen und mit der karamellisierten Mango servieren.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Soulfood


Pasta ist für mich (wie wohl für viele andere auch) das Soulfood Nr. 1. Verwundert habe ich vor ein paar Tagen festgestellt, dass ich eines meiner liebsten und ältesten Rezepte bisher nicht gebloggt habe. Auch wenn es sich um kein außergewöhnliches Gericht handelt, so möchte ich euch die Spaghetti mit Lachs-Sahne-Sauce trotzdem nicht vorenthalten. Schon allein, weil diese Pasta meinen Vater und mich ein paar Monate lang ernährt hat - naja, zumindest fast... Als ich 12 war, haben wir einige Monate allein in London gelebt und da mein Repertoire damals noch ziemlich eingeschränkt war, gab es die eben Nudeln öfter. Neben Wokgerichten mit Fertigsauce, Pizza Express oder Take-away von Chinesen um die Ecke. Warum mein Vater nicht gekocht hat? Wir wollten es hinterher schließlich auch essen... (Sorry, Papa!) ;-)

Zutaten für 2 Personen:
100g Räucherlachs
1 Becher Sahne
1 Schalotte
Salz
Pfeffer
ca. 200g Spaghetti

Zubereitung:
Pasta nach Packungsanweisung zubereiten. Die Schalotte fein hacken, den Lachs würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Schalotte glasig dünsten. Die Sahne zugießen und erwärmen. Den Lachs zugeben, nochmals 5 Minuten köcheln lassen. Salzen, Pfeffern und mit den Spaghetti mischen.

Montag, 10. Oktober 2011

Ich glaube, ich bin süchtig...


Ich hätte es wirklich kaum für möglich gehalten, aber ich bin ein riesengroßer Kürbis-Fan geworden. Und das, obwohl ich bis vor 2 Wochen noch einen großen Bogen um die Gewächse gemacht habe. Was so eine Suppe alles auslösen kann... Als dann von den Spätzle noch Kürbis übrig war, habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen und den Rest zu Kürbis-Cannelloni verarbeitet. Da außerdem Käse im Kühlschrank lauerte, der verarbeitet werden wollte, durfte der auch noch mit in die (selbstgemachten) Nudelröllchen. Eine wirklich tolle Resteverwertung! Die wird es ganz sicher wieder geben - vielleicht ist es dann auch eine "neue-Zutaten-Verwertung". ;-) Wenn man die Nudeln nicht selbst macht, sind die Cannelloni noch dazu ganz fix gemacht!

Zutaten für 2 Personen:
ca. 500g Kürbis (hier Hokkaido)
ca. 200g Ricotta (bzw. hier korsischer Brocciu)
1/4 l Gemüsebrühe
Koriander
Kreuzkümmel
Kurkuma
Cayennepfeffer
Muskat
Pfeffer
Salz
1 Prise Zimt
ca. 400ml Tomatensauce (passierte Tomaten, Zwiebel, Knoblauch, Kräuter)
frisch geriebener Parmesan (bei mir waren es nur etwa 100g)
ca. 10 frische oder fertige Cannelloni

Zubereitung:
Kürbis in Würfel schneiden und ca. 20 Minuten in der Gemüsebrühe weich kochen. Die Brühe abgießen und den Kürbis fein pürieren. Den Käse unterrühren und mit sämtlichen Gewürzen würzen. Die Masse in die Nudeln bringen, in eine Auflaufform geben. Die Tomatensauce darüber geben und mit dem Parmesan bestreuen. Bei 200ºC ca. 25-30 Minuten im Ofen überbacken.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Eine neue Liebe...

Nein, es handelt sich nicht um einen neuen Mann in meinem Leben. Mein Freund ist nach wie vor der gleiche. ;-) Aber ich habe eine knapp 20-jährige Feindschaft begraben und nun eine neue "Suppen-Freundin". Seit dem Kindergarten hatte ich Tomatensuppe nicht mehr angerührt. Schon bei dem Gedanken daran wurde mir übel... Zumindest bis die liebe Ina vor ein paar Wochen angefangen hat, ihre Rezepte auszupacken. Bei ihr sah das ganze gar nicht so schlimm aus, es las sich eigentlich sogar ganz lecker. Und da sie so oft ein neues Rezept gepostet hat, konnte ich die ganze Sache auch so schnell nicht wieder verdrängen. ;-) Deshalb habe ich Inas gerösteter Tomaten-Rosmarin-Suppe (allerdings in der rustikaleren Version) eine Chance gegeben. Zur Not hätte meine alte Liebe (= mein Freund) sie allein essen können. Aber so weit kam es nicht - ich habe mein Schüsselchen mit dem (gekauften) Walnussbrot sogar noch so sauber "geputzt", dass ich sie ohne abzuspülen wieder in Schrank hätte stellen können...

Zutaten für 2 Schüsselchen:
1 kg reife Tomaten
2-3 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehen
1-2 Zweige Rosmarin
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Tomaten waschen, halbieren und mitsamt dem Grün in eine Auflaufform geben. Zwiebel und Knoblauch grob zerkleinern und zugeben. Rosmarin ebenfalls waschen und die Zweige im Ganzen zu den Tomaten geben. Alles salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Bei 200ºC ca. 25-30 Minuten im Ofen backen.

Die Tomaten anschließend sofort häuten. Mit dem Knoblauch und der Zwiebel in einer vorgewärmten Schüssel fein pürieren. Ggf. nochmals mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Freitag, 7. Oktober 2011

Hooray for B...


Da ist er nun, der interessante Kuchen. Ok, das Bild oben ist noch nicht so interessant - das war der Kuchen nämlich vor einer kleinen Fondant-Behandlung. So ist es eine einfache Himbeer-Charlotte bzw. es sind zwei einfache Himbeer-Charlotten gewesen. Aber die Anforderungen an den Kuchen für eine Kollegin von meinem Freund waren nicht ganz so einfach: Der Kuchen sollte unbedingt Brüste haben. Ja, ihr habt richtig gelesen. Fragt mich bitte nicht, wieso. Ich habe keinen blassen Schimmer. Mit ihrer Arbeit hat es nichts zu tun. Vielleicht finde ich es noch raus, dann werde ich meine Erkenntnisse mit euch teilen. ;-) Ich fand die Idee aber witzig und deshalb sofort dabei. Nur Golfbälle auf einen Kuchen legen, wollte mein Freund aber nicht. Deshalb habe ich ihm die Variante mit den überzogenen Charlotten vorgeschlagen. Das Ergebnis hat für so einige Lacher gesorgt, erst bei uns zu Hause und dann im Büro. Durch die Gelatine in der Füllung wackeln die Kuchen ähnlich wie ein Paar Originale...
Ach ja, lecker war der Kuchen übrigens auch. ;-)

Zutaten für 1 Kuchen:
Für die Biskuitrolle:
4 Eier
50g Zucker
20g Vanillezucker
60g Mehl
1 Prise Salz
ca. 1/2 Glas Himbeermarmelade

Für die Füllung:
500g Joghurt
250g Quark (20% Fett)
ca. 30g Vanillezucker
80g Zucker
350g Himbeeren (TK ist problemlos möglich)
etwas abgeriebene Zitronenschale
2 Päckchen gemahlene Gelatine

Zubereitung:
Eier trennen. Eiweiß mit Salz steif schlagen. Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Mehl unterrühren und dann den Eischnee unterheben. Teig auf ein Backblech (gern auch mit Backpapier ausgelegt) streichen und ca. 10 Minuten bei 200ºC goldbraun backen. Ein gezuckertes Küchentuch auf ein feuchtes Küchentuch legen und den Biskuit darauf stürzen (und ggf. das Backpapier abziehen). Kurz abkühlen lassen. Dann den Biskuit mit der Himbeermarmelade bestreichen und mit dem gezuckerten Tuch aufrollen.

Joghurt und Quark mischen, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale unterrühren. Himbeeren pürieren (wer mag kann die Himbeeren noch durch ein Sieb passieren um die Kerne zu entfernen) und ebenfalls unterrühren. Gelatine nach Packungsanweisung quellen lassen, erwärmen und mit der Creme mischen.

Biskuitrolle in dünne Streifen schneiden. Eine Schüssel (etwa 2 Liter Inhalt) mit Frischhaltefolie und dann mit den Biskuitrollen-Stücken auslegen. Dabei aber einen Teil für den Boden zurückhalten. Dann die Creme einfüllen und mit den restlichen Stücken belegen. Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Dann aus der Form stürzen und ggf. verzieren.

Tipp:
Man kann die Himbeeren auch durch jedes andere Obst ersetzen. Für meinen Freund gab es beispielsweise bereits eine Blutorangen-Charlotte.


Wer das Endergebnis noch sehen möchte, klickt bitte einfach weiter. ;-)

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Kürbisspätzle


Kennt ihr das: Ihr plant euer Essen, schreibt einen entsprechenden Einkaufszettel, kauft alles ein und steht am Sonn- oder Feiertag dann doch in der Küche und merkt, dass ihr etwas vergessen habt oder irgendwas leer ist, von dem ihr überzeugt wart, dass es noch vorrätig ist? So bzw. so ähnlich ging es mir am Montag. Nach einer interessanten Backaktion (wenn ich den Kuchen zeige, werdet ihr wissen, was ich meine), waren leider keine Eier mehr da. Blöd, wenn man die für's Abendessen braucht und der Kühlschrank sonst nichts mehr hergibt. Glücklicherweise wohnen wir nicht allzu weit vom Flughafen entfernt, sodass nach einem kleinen Einkaufsausflug doch noch äußerst leckere Kürbis-Käsespätzle auf den Tisch kamen.

Was macht ihr in so einer Situation? Nudeln mit Tomatensauce? Essen gehen? Oder habt ihr immer ein "Notfallessen" da?

Zutaten für 2 Personen:
300g Kürbis (bei uns Hokkaido)
ca. 200g Mehl
1 Ei
Gemüsebrühe (ca. 200ml)
Salz
Pfeffer
Muskat
ca. 200g würzigen Bergkäse

Zubereitung:
Kürbis in Würfel schneiden und ca. 20 Minuten in der Gemüsebrühe weich dünsten. Die Brühe abgießen (oder die Würfel herausheben und die Brühe mit mehr Wasser aufgießen und die Spätzle später darin kochen) und den Kürbis pürieren. Das Püree mit dem Mehl und dem Ei zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. Den Käse grob reiben.

Salzwasser (oder eben die Brühe) in einem Topf zum Kochen bringen, den Teig auf die gewünschte Weise zu Spätzle verarbeiten (ich reibe übrigens) und die Spätzle kochen, bis sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle abheben und in eine Auflaufform geben, mit Käse bestreuen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Bei ca. 200ºC im Ofen noch überbacken. Dazu gab's bei uns noch selbstgemachte Röstzwiebeln.

Tipp:
Besonders lecker wird's, wenn die Spätzle auf dem Teller noch mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl bestreut werden.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Fruchtiges Feiertagsfrühstück

Wir haben hier in der Nähe einen wirklich guten Bäcker, der auch viele verschiedene Vollkornbrötchen anbietet. Einziges Manko: Er schließt bereits um 11 Uhr. Normalerweise kein Problem, aber ab und an ist das doch mal zu früh. ;-) Verhungern müssen wir aber natürlich nie - entweder wird die andere Bäckerei im Ort besucht, oder es wird fix etwas zusammengerührt.

Blöderweise fehlte mir gestern die saure Sahne, die ich für "mein" Pancakes-Rezept brauche. Deshalb habe ich für meine Apple Pancakes ausnahmsweise dieses Rezept von den Küchengöttern mit Milch gemacht - und kann es nicht weiterempfehlen. Die Pancakes waren leider überhaupt nicht fluffig und sind in der Pfanne total zerlaufen. (Auch die, bei denen wir keinen Apfel dazugegeben haben.) Geschmacklich waren sie aber ganz gut, und die Säure vom Apfel hat toll gepasst. Dafür habe ich einen Apfel entkernt, in Scheiben geschnitten, in die Pfanne gegeben, Teig darüber gegeben und dann weiter verfahren wie mit normalen Pancakes. Wer mag, kann noch etwas Puderzucker auf die Apfelseite streuen und karamellisieren lassen. Dann sind sie noch besser... ;-)

Sonntag, 2. Oktober 2011

Ran an den Herbst!

Um genauer zu sein: Ran an die Herbstküche! Bisher habe ich mich dabei immer etwas zurückgehalten. Kürbis kam hier beispielsweise nie auf den Tisch. Ich mochte ihn einfach nicht. Aber ich hab mal wieder ein persönliches "Mini-Kochprojekt" gestartet: Alles, wogegen ich jahrelang eine Abneigung, wird wieder probiert! Der eigene Geschmack ändert sich ja schließlich im Laufe des Lebens. Und wie rausfinden, wenn man es nicht austestet?!
Kürbis stand allerdings zuerst nicht auf der Liste, der Lebensmittel/Gerichte, die probiert werden sollten. Wieso? Ganz einfach: Ich habe letztes Jahr bei der Taufe meines Patenkinds Kürbissuppe gegessen und fand sie nicht so besonders lecker. Da sie von meiner Tante bzw. von ihrem Mann gekocht worden war, und mir bei den beiden eigentlich immer alles schmeckt (wenn ich es denn mag), dachte ich, Kürbis wäre wohl immer noch nicht meins. Dann habe ich allerdings vor ein paar Wochen bei Gourmande das Rezept für die Indianische Kürbissuppe gesehen. Irgendwie hat es mich, trotz des Kürbis, angelacht. Mein Freund war in weniger als 2 Sekunden für das Rezept zu begeistern - der isst Kürbisgewächse eh mit Begeisterung. Und ich?! Tja, bei uns gibt es morgen wieder Kürbis... ;-)

Zutaten für 3 Portionen:
1 Zwiebel
2 Karotten
2 Knoblauchzehen
1 kleiner Kürbis (ca. 600g)
700ml Gemüsebrühe
ca. 150g Mais
Pfeffer
evtl. Salz
Ahornsirup (bei mir nur 1,5 TL, beim Freund eher 3...)
Olivenöl

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch grob hacken. Karotten und Kürbis in Würfel schneiden.
Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel und Karotte darin einige Minuten andünsten. Den Knoblauch und Kürbis zugeben und ca. 3-4 mitdünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Hälfte des Mais zugeben und nochmals ca. 5 Minuten köcheln lassen. Pürieren, mit Pfeffer und evtl. Salz abschmecken. In Schälchen (oder Teller) geben und je 1 EL Mais und die gewünschte Menge Ahornsirup darauf verteilen.

Tipp:
Wer Hokkaido verwendet, muss diesen nicht schälen. Nur für die, die es wie ich, nicht wussten... ;-)

Mittwoch, 28. September 2011

Urlaubs-Camping-Küche

Und noch ein Urlaubsfoto von mir. ;-) Das Diner wurde während unseres Korsika Urlaubs nämlich nicht komplett geschlossen, sondern nur auf die Insel verlegt. Allerdings wurden die Bedingungen etwas erschwert: kein Ofen, nur 2 Platten, weder Tisch noch Stühle und die Anzahl der Küchenutensilien war stark minimiert. Aber das hält uns natürlich nicht davon ab, auch beim Campen mehr als nur Nudeln mit Sauce zu kochen. Deshalb habe ich bereits vor der Abreise meine Kochbücher und das Internet gewälzt und mir ein eigenes Camping-Kochbuch gebastelt. (Wer mehr Rezepte möchte, kann mir gern eine E-Mail schreiben.) Darin stehen unter anderem diese leckeren Zucchiniröllchen auf Tomatenspiegel. Ich habe das Rezept ein wenig an die Situation angepasst, würde es zu Hause aber ebenfalls so machen. Das Original habe ich trotzdem unten für euch verlinkt.
Leider ist das das einzige Gericht, das ich im Urlaub fotografiert habe. Oft war es schon dunkel, als wir gegessen haben (und eine Beleuchtung aus Stirnlampen basteln, ist nix...) oder es wollte sich einfach nicht schön anrichten lassen. Deshalb gibt's die Röllchen auch noch im Topf. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
2 kleine feste Zucchini
50g geriebener Parmesan (bei uns: korsischer Tomme)
100g Ziegenfrischkäse (bei uns: Brocciu)
1 EL Pinienkerne
500g passierte Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund gehackter Basilikum
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Zucchini waschen, längs in dünne Streifen schneiden und kurz von beiden Seiten anbraten. Zwiebel und Knoblauch hacken. Öl in einem Topf erhitzen, Knoblauch und Zwiebel glasig dünsten. Passierte Tomaten zugeben, pfeffern und salzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Parmesan, Ziegenfrischkäse und Pinienkerne mischen, salzen und pfeffern und die Zucchini mit der Masse bestreichen, aufrollen. Basilikum in die Sauce geben und die Röllchen in die Sauce setzen und kurz 2-3 Minuten erwärmen.

Quelle: kuchengötter.de