Sonntag, 2. Oktober 2011

Ran an den Herbst!

Um genauer zu sein: Ran an die Herbstküche! Bisher habe ich mich dabei immer etwas zurückgehalten. Kürbis kam hier beispielsweise nie auf den Tisch. Ich mochte ihn einfach nicht. Aber ich hab mal wieder ein persönliches "Mini-Kochprojekt" gestartet: Alles, wogegen ich jahrelang eine Abneigung, wird wieder probiert! Der eigene Geschmack ändert sich ja schließlich im Laufe des Lebens. Und wie rausfinden, wenn man es nicht austestet?!
Kürbis stand allerdings zuerst nicht auf der Liste, der Lebensmittel/Gerichte, die probiert werden sollten. Wieso? Ganz einfach: Ich habe letztes Jahr bei der Taufe meines Patenkinds Kürbissuppe gegessen und fand sie nicht so besonders lecker. Da sie von meiner Tante bzw. von ihrem Mann gekocht worden war, und mir bei den beiden eigentlich immer alles schmeckt (wenn ich es denn mag), dachte ich, Kürbis wäre wohl immer noch nicht meins. Dann habe ich allerdings vor ein paar Wochen bei Gourmande das Rezept für die Indianische Kürbissuppe gesehen. Irgendwie hat es mich, trotz des Kürbis, angelacht. Mein Freund war in weniger als 2 Sekunden für das Rezept zu begeistern - der isst Kürbisgewächse eh mit Begeisterung. Und ich?! Tja, bei uns gibt es morgen wieder Kürbis... ;-)

Zutaten für 3 Portionen:
1 Zwiebel
2 Karotten
2 Knoblauchzehen
1 kleiner Kürbis (ca. 600g)
700ml Gemüsebrühe
ca. 150g Mais
Pfeffer
evtl. Salz
Ahornsirup (bei mir nur 1,5 TL, beim Freund eher 3...)
Olivenöl

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch grob hacken. Karotten und Kürbis in Würfel schneiden.
Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel und Karotte darin einige Minuten andünsten. Den Knoblauch und Kürbis zugeben und ca. 3-4 mitdünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Hälfte des Mais zugeben und nochmals ca. 5 Minuten köcheln lassen. Pürieren, mit Pfeffer und evtl. Salz abschmecken. In Schälchen (oder Teller) geben und je 1 EL Mais und die gewünschte Menge Ahornsirup darauf verteilen.

Tipp:
Wer Hokkaido verwendet, muss diesen nicht schälen. Nur für die, die es wie ich, nicht wussten... ;-)

Kommentare:

  1. Wie schön, dass es euch so gut geschmeckt hat, die Suppe ist echt ein Knaller! ;-)
    Was für ein Kürbisrezept gibt es denn morgen? Ich liebe Kürbis auch am Curry! Oder seit neustem als Kürbiszimtschnecken! Hmmmm... :-)

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  2. ach mann, die suppe habe ich jetzt schon auf x blogs gesehen und noch nicht nachgemacht. jetzt aber! :-)
    LG

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  3. Ja dies ist gutes beginn von Kuerbis.Das Du es geschaelt hast:)(hasse diese teil von kuerbis bereitung).Kuerbis die geschaelt werden muss eerst in kalten wasser stehen lassen ein paar stunden.Dan ist shaellen viel leichter;)

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  4. @ Gourmande: Es wird Kürbis-Käsespätzle geben. Ich bin schon gespannt, ob mir das auch schmeckt. Berichten werde ich auf jeden Fall. ;-)

    @ Christina: Unbedingt! Und besonders lecker ist sie, wenn man noch einen Klecks saure Sahne darüber gibt...

    @ Dzoli: Danke für den Tipp! :-)

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  5. mjam, die Suppe schmeckt gut.
    Mein Mann hatte bis letztes Jahr auch gar keine Gelüste auf Kürbis. Mit Kürbis-Gnocci hab ich ihn dann gekriegt :). Juhu und jetzt gibt es bei uns ganz oft Kürbis.

    Viel Glück mit den weiteren Experimenten.

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  6. Danke, Steffi!
    Ich habe jetzt schon öfter gehört, dass manche länger gebraucht haben, um mit Kürbis warm zu werden. Aber besser spät als nie, oder? ;-)

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  7. Ich hab Kürbis bis vor ein paar Jahren auch nicht gemocht und mittlerweile liebe ich ihn :-) Und die indianische Kürbissuppe hat mir auch ganz besonders gut geschmeckt! Ich kann Dir auch noch Pasta mit Kürbissauce empfehlen, damit lassen sich Kürbisskeptiker auch ganz gut überzeugen :-) http://sugarandspice-foodblog.blogspot.com/2010/11/nachgekocht-pasta-mit-kurbissauce.html

    LG Kirsten

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