Montag, 31. Januar 2011

Lasagne...


Auf dem Bild ist einer der Gründe zu sehen, warum es hier im Diner nicht 100% vegetarisch zugeht - Lasagne al forno. Darauf zu verzichten würde mir schon wirklich schwer fallen. (Die Alternative mit Sojaschnetzeln überzeugt mich nicht wirklich. Zudem bin ich kein Fan von Soja.) Ich bin also sehr froh, einen guten Bio-Hof hier in der Gegend zu haben. Und meinen Freund. Der kocht nämlich das beste Sugo der Welt. Finde ich zumindest. Deshalb ist auch der zweite Grund, warum ich nicht 100% Veggie werden will, Spaghetti Bolognese... ;-)
Das Rezept ist mehr oder weniger eine Eigenkreation. Es basiert auf dem von Freunds Mutter. Klassische Bechamel gibt es dort nämlich auch nicht. Die Lasagneplatten waren bei uns auch schnell selbst gemacht, aus Hartweizengrieß und Wasser. Mag ich lieber als Nudeln mit Ei.

Zutaten für 4 Personen:
Für das Sugo:
500g Rinderhack
1-2 Karotten
1 kleine Stange Lauch
3-4 Stangen Stangensellerie
1 Schalotte
1-2 Knoblachzehen
etwas Tomatenmark
ca. 750g grob passierte Tomaten
etwas Rotwein
etwas frische, gehackte Petersilie
Paprikapulver
1-2 Lorbeerblätter
Basilikum
Thymian
Oregano
Rosmarin
Majoran
Pfeffer
Salz

Für die "Bechamel":
1/3 Mozzarella
1 Becher Sahne
etwas geriebenen Parmesan
Pfeffer
Salz
Muskat

Sonstiges:
Lasagneplatten (am besten selbst gemacht)
2-4 Scheiben gekochten Schinken
2/3 Mozzarella
geriebenen Parmesan

Zubereitung:
Das Sugo:
Das Gemüse klein schneiden, Schalotte hacken und Knoblauch quetschen. Öl in einem großen Topf heiß werden lassen, Schalotte und Knoblauch darin anschwitzen. Das Gemüse zugeben und anbraten. Dann das Hackfleisch zugeben und ebenfalls anbraten. Pfeffer und Paprikapulver zugeben und ebenfalls mit anrösten. Mit Tomatenmark ebenso verfahren. Mit einem Schuss Rotwein ablöschen, kurz einköcheln. Dann mit passierten Tomaten ablöschen. Mit sämtlichen Gewürzen (außer Salz) abschmecken und mindestens 1 Stunde köcheln. Vor dem "Zusammenbauen" der Lasagne nochmals abschmecken. Dann darf auch das Salz dazu.

Die "Bechamel":
Mozzarella klein würfeln. Die Sahne in einem Topf erwärmen. Mozzarella und Parmesan darin schmelzen. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Das Zusammenbauen:
In einer großen Auflaufform immer abwechselnd Sugo, Nudeln, "Bechamel", Schinken, Nudeln, Sugo schichten. Oben drauf eine Schicht Nudeln, darauf Mozzarella und Parmesan. Dann bei 180-200°C ca. 45 Minuten im Ofen backen.


Wer kann da schon "nein" sagen?

Freitag, 28. Januar 2011

Pasta e Basta


Der Mensch kann ja nicht nur von Muffins leben. Deshalb gab's für die Fannie und mich am Montag Abend noch eine schnelle Artischocken-Tomaten-Pasta. Denn wenn Fannie und ich zusammen essen, ist die Frage eigentlich nie: Was soll es geben? Sondern: Welche Pastasauce machen wir? ;-) Nach dem Blick ins Pastabuch hatten wir beide Lust auf Artischocken. Zufällig hatte ich noch ein Glas Herzchen im Vorratsschrank, damit war die Sache klar. Das Rezept stammt allerdings doch nicht aus dem Buch, sondern ist meine Eigenkreation. Die liebe Fannie hat netterweise nebenbei noch an der Präsentation für's Referat gefeilt - auf meinem Küchenboden...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 200g Pasta
250g Kirschtomaten
1 Glas Artischockenherzen
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Basilikum
Oregano
Petersilie
Chili (frisch aus der Mühle)
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Schalotte und Knoblauch klein hacken, Kirschtomaten halbieren und Artischocken abgießen. Öl in einer großen Pfanne heiß werden lassen, Schalotte und Knoblauch andünsten. Die Artischocken zugeben und kurz mitbraten. Dann die Tomaten zugeben, würzen und kurz köcheln lassen. Die Pasta abgießen und unter das Gemüse rühren. Fertig! :-)

Donnerstag, 27. Januar 2011

Motivationsmuffins


Am Montag war die liebe Fannie von Chilis bei mit zu Besuch. Leider aus keinem sehr angenehmen Grund - wir mussten unser Referat für heute vorbereiten. Da der Liebste schon sehr früh Richtung Flughafen aufbrechen musste und mich Halsweh von meinem Schwimm-Date abgehalten haben (denn Halsweh + Schwimmen -> ggf. zu Erkältung + heiser = ziemlich ungünstig bei Referat), hatte ich noch Zeit vorher ein paar Muffins zu backen, genauer Amaretto-Kirsch-Muffins mit zweierlei Schokostückchen. Zur Motivation haben sie nicht so sehr getaugt. Wir haben dann bei Tee und Muffins gequatscht. Das Referat ist aber trotzdem noch fertig geworden. ;-)

Zutaten für ca. 12-15 Muffins:
125g Butter
125g Zucker
200g Mehl
50g Speisestärke
3 Eier
je ca. 70g Weiße- und Zartbitterschokolade
ca. 6 EL Amaretto
ca. 1/2 Glas Kirschen
1 Pkt. Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:
Butter schaumig rühren, Zucker und Eier nach und nach einrühren. Trockenzutaten mischen und ebenfalls nach und nach unterrühren. Amaretto zugeben, Schokolade grob hacken und ebenfalls unterrühren.

Backofen auf 200°C vorheizen. Muffinblech vorbereiten (nach Wunsch fetten oder mit Papierförmchen auskleiden), den Teig in die Förmchen geben und jeweils 3-4 Kirschen reinsetzen und eindrücken. Die Muffins 15 - 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Nachgekocht: Gemüseauflauf mit Tortillachips


Bei Sarah habe ich diesen mexikanischen Gemüseauflauf mit Tortillachips gesehen, den sie von Beetina von Gusto & Aroma geklaut hatte. Ich wusste, dass es den schnell bei uns geben würde. Und ich sollte Recht behalten. Freitag Abend waren mein Freund und ich einkaufen und haben überlegt was es zu Essen geben sollte. Er hatte Lust auf mexikanisch, ich habe vom Auflauf geschwärmt - da war die Sache gebongt. ;-) Und der Auflauf war so lecker, den wird es hier definitiv wieder geben! Allerdings werde ich dann besser aufpassen, der Käse ist doch etwas dunkel geworden...

Zum Rezept geht es hier.
Wir haben noch eine kleingeschnibbelte Zucchini zugegeben und den Lauch durch Frühlingszwiebeln ausgetauscht. Ach ja, und statt mit Gouda ist er mit Manchego überbacken. Der gute Gouda war nämlich aus. (Mein Dank gilt hier der netten Verkäuferin, die mich darauf aufmerksam gemacht hat und mir nicht einfach den anderen untergejubelt hat. Eine Marke bzw. ein Land hatte ich nämlich nicht dazu gesagt.) Manchego passt aber auch sehr gut!

Montag, 24. Januar 2011

Nachgekocht: Spinat-Feta-Quiche


Schon länger hatte ich überlegt, ob ich mir eine Tarteform zulegen sollte. Als meine Tante mich dann fragte, was ich mir zu Weihnachten wünschen würde, habe ich die Gelegenheit genutzt. Eigentlich wollte ich sie primär für (süße) Kuchen nutzen. Herzhafte Tartes und Quiches waren nie so mein Fall. Dann habe ich aber bei Juliane von Schöner Tag noch das Rezept für diese leckere Spinat-Feta-Quiche gesehen. Die hat mich so angelacht, die wollte unbedingt nachgekocht werden. Und was soll ich sagen? In meiner Tarteform werde ich wohl noch so einige herzhafte Kuchen backen. ;-)

Zum Rezept geht es hier.
Ich habe mit den Zwiebeln noch eine gehakte Knoblauchzehe angedünstet und den Spinat mit etwas Muskat gewürzt.

Sonntag, 23. Januar 2011

Grundrezept: Tortillas


Hier im Diner gibt es wirklich oft irgendwas mit Tortilla-Fladen: Enchilaldas, Wraps, Quesadillas, ... Die Gerichte gehen einfach wahnsinnig schnell, sind lecker (scharf!) und lassen sich beliebig variieren. Bisher hatte ich die Fladen immer fertig gekauft, aber die Zahl der Fertiggerichte soll hier ja immer weiter schrumpfen... Also ab ins Internet und Rezept gesucht, davon gibt es wirklich massenweise. Ich habe eines von chefkoch getestet, es war wirklich gut. Die Tortillas haben lecker geschmeckt und waren schnell gemacht. Angeblich kann man sie auch einfrieren und bei Bedarf auftauen. Habe ich jetzt mal gemacht, allerdings noch nicht wieder aufgetaut. Ich werde aber berichten. ;-)

Rezept für 12 Tortillas:
500g Mehl (bei uns halb Vollkorn, halb 405)
90 ml Öl
250 ml warmes Wasser
1 TL Salz

Zubereitung:
Mehl, Öl und Salz in einer Schüssel zu einem krümeligen Teig (wie Kuchenteig) verkneten. Das Wasser hinzufügen und kneten bis der Teig sich zu einem Ball formen lässt. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche weiter kneten bis er elastisch ist. 30 Minuten (besser 2 Stunden) abgedeckt ruhen lassen.
Anschließend den Teig in 12 gleich große Stücke teilen, jedes zu einer Kugel formen und auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen. Eine Bratpfanne erhitzen (unbedingt richtig heiß werden lassen!) und jeweils ein Tortilla in die Pfanne legen und ca. 30 Sekunden von jeder Seite backen. Der Teig muss blasen werfen, dann ist er durch. Aber auch nicht länger drin lassen, sonst werden die Fladen zu hart und lasse sich nicht mehr rollen. Die Tortillas in ein Handtuch geschlagen schichten.

Falls sie zu kalt geworden sind, einfach noch einmal kurz in die Mikrowelle geben. Und wie gesagt, einfrieren lassen sie sich angeblich auch. Wer Anregungen braucht, was er damit anstellen kann - in meiner Label Cloud auf "Mexikanisch" klicken. ;-) Ich habe vegetarische Quesadillas daraus gezaubert.

So sieht es übrigens aus, wenn der Teig schöne Blasen wirft und der Fladen umgedreht werden will:

Donnerstag, 20. Januar 2011

F(r)isch aus dem Ofen


Letzte Woche hatte ich mal wieder richtig Lust auf Fisch - und Couscous. Wieso also nicht kombinieren? Dazu sollte es nach Möglichkeit entweder gut aufzuwärmen oder schnell noch einmal zuzubereiten / fertigzustellen sein. Denn der Herr kam spät und ich wollte nicht warten. ;-) Das Gericht lässt sich toll vorbereiten. Es muss dann nur noch kurz in den Ofen geschoben werden. Perfekt für meine Zwecke. Und lecker ist es noch dazu.

Wer sich übrigens über das neue Design meines Blogs wundert: Ich habe ja in diesem Post über die DoFollow-Bolgparade berichtet. Das Entfernen aus dem HTML-Code funktioniert NICHT, wenn man ein Classic-Template von Blogger nutzt. Ich habe stundenlang im Internet gesucht, es gibt wirklich keinen Weg drum rum - man muss zum Standard-Template wechseln. In meinem Fall fand ich es aber nicht schlimm, der schwarze Hintergrund war ja schon etwas duster. Leider sind dann sämtliche Änderungen im HTML auch weg. Deshalb nicht wundern, wenn hier in den nächsten Tagen noch gewerkelt wird, bis ich wieder richtig zufrieden bin. ;-)

Rezept für 2 Personen:
1 kleine Paprika
1 Karotte
1 kleine Zucchini
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
ca. 200g Kirschtomaten
100g Couscous
Thymian
Basilikum
Rosmarin
Oregano
Cayennepfeffer
Salz
Pfeffer
etwas Gemüsebrühe
2 Lachsfilets ohne Haut

Zubereitung:
Den Couscous in der Gemüsebrühe einweichen, das Gemüse kleinschneiden. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, das Gemüse ca. 5 Minuten anbraten. Den Couscous zugeben und mit sämtlichen Gewürzen würzen. Den Fisch waschen und ebenfalls mit Kräutern würzen. Den Couscous in eine Auflaufform geben, Lachs drauf und für ca. 20 Minuten bei 180°C in den Ofen.

Ich habe das in 2 kleinen Auflaufformen gemacht. Für mich gleich in den Ofen geschoben, für meinen Freund erst kurz bevor er heim kam.

Montag, 17. Januar 2011

Schnelle Vanillesauce


Ich weiß, auf dem Bild ist ein riesiger Bratapfel. Aber um den soll es hier gar nicht gehen. Ich denke, da hat jeder seine eigenen Vorlieben und Rezepte. Der dort auf dem Bild ist mit Marzipan, Mandelsplittern, Rosinen und Zimt-Zucker gefüllt und war für den Liebsten. In meinem sind immer nur Schoki und Mandelsplitter. Eigentlich möchte ich aber über die Vanillesauce schreiben. Bekannterweise bin ich ja kein Fan von Fertigprodukten - also gibt es in meinem Diner keine aus der Flasche. Aber Rezepte mit Ei in der Sauce mag ich auch nicht. Ich bin da ein bißchen eigen. Eier müssen (nach Möglichkeit) immer hoch erhitzt werden. Mein Freund bekommt regelmäßig die Krise, wenn er mein Rührei sieht. Das ist halt durch... ;-) Also muss die Vanillesauce irgendwie anders fabriziert werden. Mein Versuch die Sahne nur mit Stärke zu binden, hat wunderbar funktioniert. Wofür brauchen denn alle die Eier? Nur wegen der gelben Farbe? Die ist mir nicht so wichtig... Hellgelb wird die Sauce auch durch die Vanille.

Rezept für 2 Personen:
200ml Sahne
2 TL Vanillezucker
ca. 1/4 TL Vanillepulver
ca. 5g Stärke

Zubereitung:
Die Sahne in einem Topf erwärmen. Den Zucker und das Vanillepulver zugeben. Warten, bis der Zucker sich gelöst hat. Die Stärke mit einem Schneebesen einrühren und aufkochen. Fertig!

Samstag, 15. Januar 2011

Am Wickel...


Nach den Rouladen habe ich gleich weiter gerollt. ;-) Dieses Mal allerdings wieder vegetarisch - Fleisch gibt es hier ja nur selten. Vor ein paar Monaten habe ich mir das Brigitte-Kochbuch Vegetarisch von GU gekauft und nun endlich das erste Rezept ausprobiert. Die leckeren Wirsingröllchen mit Pilzsauce wird es sicher noch einmal geben. Allerdings sollte man schon ein wenig Zeit mitbringen. Dazu gab es mal wieder selbstgemachte Tagliatelle. Lecker!
Wobei ich natürlich mal wieder einiges verändert habe... ;-) Deshalb gibt es unten "mein" Rezept. Wie gesagt, das Original findet sich im vegetarischen Brigitte-Kochbuch von GU.

Zutaten für 2 Personen:
1 kleiner Wirsing (ca. 500g)
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
300ml trockener Weißwein oder Gemüsebrühe
200g Sahne
50g geriebener Pecorino
50g gerötete, gehackte Pinienkerne
300g gemischte Pilze (oder wie bei mir, nur Champignons)
Pfeffer
Salz
Muskat

Zubereitung:
Wirsing putzen, 6 große Blätter abtrennen, abspülen und die dicken Blattrippen herausschneiden. Den restlichen Wirsing vierteln, Strunk entfernen, die Blätter in feine Streifen schneiden. Die großen Blätter in Salzwasser ca. 3 Minuten kochen, abtropfen lassen und kalt abspülen. Die Wirsingstreifen ca. 5 Minuten kochen, ebenfalls kalt abspülen und gut ausdrücken.
Je eine Schalotte und Knoblauchzehe fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen, Schlotten- und Knoblauchwürfel glasig dünsten. Mit 150 ml Wein und 100ml Sahne abgießen und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen. Den Pecorino einrühren, die Pinienkerne und den Wirsing dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Jedes Wirsingblatt mit ca. 2 EL Rahmwirsing füllen, fest aufrollen.
Ofen auf 200° C vorheizen und ca. 20 Minuten backen.

Für die Pilzsauce die andere Schalotte und Knoblauchzehe fein hacken. Pilze putzen, vierteln (oder in Scheiben schneiden). Öl in einer Pfanne erhitzen, Schalotten- und Knoblauchwürfel glasig dünsten, Pilze dazugeben und ca. 4 Minuten abraten. Den restlichen Wein dazugeben und aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Thymian würzen. Die restliche Sahne dazugeben. Wer mag, mit Saucenbinder binden.

doFollow Blogparade

Aufmerksam geworden durch andere Blogs, habe ich Jabelchens Post zum Thema Suchmaschinenoptimierung gelesen. Da ich davon keinen blassen Schimmer hatte, denke ich, dass es einigen anderen genauso geht. ;-) Daher möchte ich gerne darauf hinweisen und zitiere damit mal Jabelchens Post. Zum Original geht es hier.

"Wenn ihr in anderen Blog´s kommentiert sind eure Links meist für die Katz, um es simpel auszudrücken. Denn Blogger ist von an Anfang an auf NoFollow gesetzt, und somit werden die Links nicht an google weitergeleitet. Ihr bekommt somit keine Backlinks und könnt euer Ranking in den Suchmaschinen nicht verbessern.

Wer hier im Blog kommentiert, der darf sich sicher sein, dass die Linkangabe einen Sinn macht und er seinen verdienten Backlink erhält!

Daher rufe ich euch auf:

Macht mit und werdet zu einem dofollow Blog!


Wie nehme ich an dieser Blogparade teil?
Stellt euren Blog auf dofollow um und berichtet über diese Blogparade. Wer bereits einen dofollow Blog hat sollte auch über diese Parade berichten. Dann schickt mir als Kommentar einen Link zu eurem Beitrg.

Was haben wir davon?
Nun zum einen bekämpfen wir damit den Linkgeiz, regen unsere Leser zum kommentieren an und ich werde unter allen Teilnehmern einen 15€ Amazon Gutschein verlosen. Außerdem werde ich die teilnehmenden Blogs in einer dofollow Blogroll verlinken.

Wie stelle ich bei blogger/blogspot von nofollow auf dofollow um?
Design --> Vorlagen bearbeiten--> HTML bearbeiten --> Häckchen bei: Widget-Vorlagen komplett anzeigen --> dann suchst Du (strg + F) 'nofollow' Dann löschst Du: rel='nofollow' und speicherst das ab.

Laufzeit meiner Blog-Parade:
bis 31. Januar 2011 dann erstelle ich die dofollow Blogliste.

Denkt immer daran: Backlink = Werbung = mehr Leser"

Und von mir noch: Vielen Dank, Jabelchen! Ohne dich wäre ich noch immer ahnungslos...

Donnerstag, 13. Januar 2011

Gut gerollt


Auf der Wunschliste meines Mitessers standen mal wieder Rouladen. Da mich beim Einkaufen zwei wunderschöne, kochfertige Bio-Rinderrouladen angelacht haben, habe ich ihm diesen Wunsch gerne erfüllt. Zumal ich unbedingt meinen eingekochten Rotkohl probieren wollte. Dazu gab es noch selbstgemachte Spätzle - fertig ist die gute Hausmannskost. Und manchmal finde ich das richtig gut...

Hier kommt erstmal das Rezept für die Rouladen + Sauce. Das Spätze-Grundrezept gibt es in einem separaten Post.

Zutaten für 2 Personen:
2 küchenfertige Rouladen
2 Essiggürkchen
4-6 Scheiben Bacon (je nach Größe der Rouladen)
2 Schalotte
Senf
Pfeffer
Salz
Thymian
Wurzelgemüse (Knollensellerie, Karotten, Petersilienwurzeln, Lauch)
Rotwein
Brühe
ggf. Tomatenmark, Sahne

Zubereitung:
Die Gürkchen in dünne Streifen schneiden, eine Schalotte klein würfeln und eine ebenfalls grob schneiden. Wurzelgemüse grob schneiden. Das Fleisch pfeffern und dünn mit Senf bestreichen. Mit Bacon belegen, Schalottenwürfel und Gurkenstreifen darauf verteilen. Das Fleisch vorsichtig rollen und mit einem Spieß befestigen.

Fett in einem Topf erhitzen, die Rouladen gut von allen Seiten anbraten. Das Wurzelgemüse und die zweite Schalotte dazu geben und anbräunen. Mit Wein und Brühe aufgießen, bei geschlossenem Deckel und mäßiger Hitze ca. 1,5 Stunden garen. Immer mal wieder umrühren.

Nach der Garzeit die Rouladen aus der Sauce nehmen und warm stellen. Die Sauce entweder durch ein Sieb streichen oder pürieren. Wer mag Tomatenmark und Sahne zugeben, abschmecken und aufkochen.

Ich habe die Sauce püriert, weil ich es immer schade finde, das ganze Gemüse wegzuwerfen. Leider sieht sie dann nicht so schön aus. Beim nächsten Mal werde ich das nicht machen und das Gemüse einfach dazu reichen.

Spätzle Grundrezept

Hier folgt, wie versprochen, das Spätzlerezept. Zu sehen z.B. hier als Beilage zu Rouladen.
Achtung: Entweder man kennt die Technik oder man braucht Mukis. ;-)

Zutaten als Beilage für 4 Personen:
300g Mehl
200ml Wasser
3 Eier
Salz

Zubereitung:
Sämtliche Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Also in einer Schüssel mit einem Kochlöffel "schlagen" bis er Blasen wirft. Bei der Weiterverarbeitung mit einem Spätzlebrett sollte er etwas fester sein, sonst etwas dünner halten.

Die Spätzle in einem Topf mit kochendem Salzwasser (etwas übersalzen) ca. 2-3 Minuten garen.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Noch ein Liebster Blog

Ich werde immer platter. Nach Alice habe ich auch von der lieben Ulrike von Küchenlatein den "Liebster Blog"-Award bekommen.


Liebe Ulrike, ich habe mich wirklich riesig gefreut! Danke für das tolle Geburtstagsgeschenk! :-)

Küchenlatein ist ein wirklich schöner Blog, den ich allen meinen Lesern gern ans Herz legen möchte. Bisher war er nicht in einer sichtbaren Blogliste, da ich Technik-Dummie ewig nicht kapiert habe, wie man nicht Blogger-Blogs added. Aber Frau lernt ja dazu. Als Lesezeichen auf dem Laptop habe ich den Blog schon lange. Umso mehr freue ich mich, dass ich den Award von Ulrike bekommen habe!

Eigentlich habe ich den Award ja schon weitergegeben. Aber just an dem Tag hat ein neuer Blog seine Pforten geöffnet. Und den möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Deshalb gebe ich den Award weiter an die liebe Sarah von (no) plain Vanilla Kitchen.

Natürlich sind aber auch alle anderen Blogs aus meiner Linkliste lesenswert. ;-)

Die Regeln zum Award habe ich bereits hier einkopiert.

Dienstag, 11. Januar 2011

1. Geburtstag


Jetzt ist mein Baby tatsächlich schon 1 Jahr alt. Vom ersten Tag an habe ich es gefüttert, damit es immer größer und größer wird. Und ich freue mich jeden Tag wieder darüber, dass ich es habe!
Die Rede ist natürlich von meinem Blog. ;-) Vor einem Jahr habe ich beschlossen, dass ich auch so einen schönen Blog haben möchte, wie der ein oder andere in meiner Blogliste. Zum einen, weil ich einfach noch mehr Neues ausprobieren wollte und dachte, es würde mich anspornen (tut es auch!). Zum anderen, weil ich gerne koche und mich mit meiner Ernährung beschäftige und dachte, dass es mir Spaß machen würde, es aufzuschreiben (auch das tut es!). Und natürlich finde ich es auch schön, andere zu inspirieren und mich inspirieren zu lassen. :-)

Um ehrlich zu sein, war der Geburtstag bereits letzten Donnerstag. Aber Zeit zu backen hatte ich leider keine. Gestern allerdings, hatte ich viel Zeit. So habe ich mein Mini-Muffinblech aus dem Schrank geholt und mich in die Küche gestellt. Das Blech hat mir übrigens der Liebste in den Adventskalender gesteckt. Den hatte er nämlich unter das Motto "Charlotte's Diner" gestellt und mir lauter tolle Sachen für die Küche und zur Food-Dekoration geschenkt. So weit zu meiner Liebe für meinen Blog... Jedenfalls sind dann 12 furchtbar niedliche Muffins aus dem Backofen gekommen, die es einfach verdient hatten, dekoriert zu werden. Also Schoki raus, Marzipan raus, Zuckerperlen und essbaren Glitzer raus und los! Manchmal bin ich schon ein richtiges Mädchen...

Für die Muffins habe ich dieses Rezept durch 4 geteilt (zugegeben, Kirschen braucht man nicht annähernd so viel) und zusätzlich 50g gehackte Zartbitterschoki unter den Teig gerührt. Backzeit waren etwa 10 Minten. Raus kamen 12 Mini-Muffins + 2 große. Es wären wohl auch 24 kleine geworden, aber so konnte ich alles gleichzeitig in den Ofen stecken.

Und weil ich sie so niedlich finde, hier noch ein paar Bilder. Man beachte den Größenunterschied zum normalen Muffin...


Ravioli die 2.


Oder schon die 3. oder 4. oder so... So genau weiß ich das gar nicht mehr. Ich weiß nur, dass meine letzten Ravioli-Versuche nicht so von Erfolg gekrönt waren. Der Teig war immer entweder zu matschig oder so trocken, dass er gebröselt hat. Aber: neues Rezept - neues Glück! ;-) Dazu kam auch noch ein neues Raviolibrett. (Es ist toll, wenn eine Tuppertante nach 10 Jahren ihren Bestand auflöst... ;-)) So hatte ich dieses Mal perfekte Ravioli, die auch noch wunderschön aussahen. Toll! :-)

Das Rezept für den Teig habe ich bei cookmania gemopst.

Gefüllt habe ich sie mit einer Mischung aus Spinat, Ricotta, geriebenem Pecorino und Knoblauch. Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer und Muskat. Mengenangaben kann ich so schlecht geben. Man braucht für 2 Personen aber nur recht wenig Füllung. Ich schätze so ca. 150-200g Spinat.

Und hier noch ein Bild von den Ravioli vor dem Kochen.

Montag, 10. Januar 2011

"Liebster Blog"-Award

Ich bin platt. Die liebe Alice hat mich mit dem "Liebster Blog"-Award ausgezeichnet.


Ich freue mich wirklich riesig! Besonders, weil er Award passend zu meinem einjährigen Bloggerjubiläum kommt. ;-)

Vielen, vielen Dank Alice!

Und natürlich möchte auch ich den Award weitergeben. Wobei das ja langsam schwierig wird. Die meisten meiner Lieblingsblogs wurden bereits prämiert. Der von Alice zum Beispiel. ;-) Aber in meiner langen Blogliste haben sich noch unprämierte gefunden:


Ich finde die Idee total klasse. Gleich werde ich mich mal wieder auf die Suche nach (für mich) neuen, schönen Blogs machen. Inspirationen hat man nie genug!

Und hier noch einmal die Regeln:
Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Awardannimmst und ihr den Link deines Award Posts da lassen.
Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs an's Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zuposten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Freitag, 7. Januar 2011

Wirklich viel Kräuter-Butter


Silvester ist nicht so mein Fall. Diesen "Zwang" etwas ganz tolles machen zu müssen, finde ich blöd. Außerdem ist an diesem einen Tag im Jahr immer alles unerklärlich teuer... Also bleiben der Mitesser und ich meist zu Hause. Und irgendwie muss man sich ja die Zeit vertreiben, also wird gefuttert. ;-) Für langes, ausgiebiges Essen eignet sich bekanntlich Raclette (nebst Fondue) hervorragend. Bei uns kommt dabei immer ganz viel Gemüse ins Pfännchen, das ich am liebsten mit Kräuterbutter verfeinere. Die passt natürlich auch hervorragend auf das Baguette, das es immer dazu gibt.
Wie immer bin ich auch hier mal wieder Fan von der selbstgemachten Variante. Ich will nämlich viiiiieeeeellllleeee Kräuter! ;-) Deshalb mischen wir immer jeweils ein halbes, kleingehacktes Bund Petersilie und Schnittlauch, eine halbe, gehackte Chili, gehackten Knoblauch, gehackte Schalotte und Gewürze nach Wahl mit 125g weicher Butter.

Dienstag, 4. Januar 2011

Darf es auch mal Griechisch sein?


Oh ja, darf es! Ich bin sonst kein großer Freund der griechischen Küche. Aber bei Kritharaki-Auflauf mache ich sehr gerne eine Ausnahme - zumindest wenn mein Liebster sich in die Küche stellt. ;-) Die Kombination aus dem kräftigen Feta, der fruchtigen Tomatensauce und den kleinen Nudeln ist einfach perfekt. Ich könnte mich reinsetzen... Beim letzten Mal hatten wir ein bißchen wenig Hackfleisch da, deshalb haben wir noch Paprika und Zucchini dazu gegeben. Passt auch wirklich gut und wird es jetzt immer so geben. Und was das Gericht noch besser macht, ist, dass mein Freund es kocht. Er schickt mich dann immer aus der Küche und irgendwann geht die Tür auf und ein fertiger Auflauf kommt wieder raus. Toll! ;-)

Da ich es noch nie selbstgekocht habe, kann ich nur ein chefkoch-Rezept zum nachmachen anbieten. Dieses kommt dem von meinem Freund schon sehr nah.
Allerdings wird der Auflauf bei uns auch mit Feta überbacken. Außerdem nimmt mein Freund grob passierte Tomaten und nur etwas Brühe und Sahne, statt Tomatenmark und viel Brühe und Sahne. Und statt Gyros-Gewürz die Gewürze einzeln. Und wie bereits geschrieben, kamen beim letzten Mal noch Zucchini und Paprika rein.
Für Vegetarier kann ich mir die Variante mit "nur" Gemüse auch sehr gut vorstellen. Vielleicht noch Auberginenwürfel dazu. Hmmmm... Muss mein Freund auch mal kochen.

Sonntag, 2. Januar 2011

Ab in die Pfanne


Erst einmal wünsche ich allen meinen Lesern ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid gut rein gerutscht! :-)

Da ich zwischen Weihnachten und Silvester endlich mal eine Woche ganz frei hatte (weder Uni noch Arbeit - ein Wunder!), konnte ich mich mal wieder einem etwas aufwändigeren Rezept widmen. Allerdings habe ich beim Kochen festgestellt, dass es doch nicht so aufwändig war und ich es nun immer selbst machen werde. Gemeint sind Schupfnudeln. Bisher habe ich sie immer fertig aus der Packung gekauft, aber ich versuche ja meinen Fertigprodukte-Konsum noch weiter zu minimieren. Und es lohnt sich wirklich, sie waren viel leckerer als gekauft. Außerdem ist es wie gesagt nicht sehr aufwändig. Wobei das schön formen doch etwas mehr Zeit erfordert. Die hatte ich leider nicht. Mein Mitesser und ich hatten Hunger. ;-) Zu den Nudeln gesellte sich noch Sauerkraut in der Pfanne. Hmmm...

Das Rezept hatte ich von chefkoch, hier.
Unser Teig hat bei der angegebenen Mehlmenge noch geklebt. Da wir aber nicht wollten, dass die Schupfnudeln nach Mehl schmecken, haben wir kein weiteres zugegeben. Wenn man die Hände zum formen noch mit etwas Mehl bestäubt, klappt das alles auch so.

Für die Schupfnudelpfanne habe ich die Nudeln goldgelb angebraten, Sauerkraut zugeben und mit Kümmel, Pfeffer und Salz gewürzt. Fertig!