Sonntag, 29. Mai 2011

Käsige Kartoffeln

Letztes Wochenende hatte ich überhaupt keine Lust zu kochen. Der Liebste war mal wieder weg, ich musste Referate vorbereiten und noch dazu hatte ich fiese Migräne. Da wollte ich eigentlich bloß auf dem Sofa liegen und sterben. ;-) Aber auch dabei muss man ja was essen. Also habe ich meinen Popo in den Supermarkt bewegt, um das einzige Fertiggericht zu kaufen, was ich noch ab und an esse - Pommes. Und was ist? Die, die ich wollte, waren ausverkauft. Super... Da musste fix eine neue Idee her. Gut, dass mein Hirn auch mit Migräne noch funktioniert. Mir ist dann nämlich eingefallen, dass ich schon ewig mal Fächerkartoffeln machen wollte. Und Kartoffeln gab es im Supermarkt netterweise noch...

Zutaten für 1 Person:
ca. 3-4 kleine Kartoffeln
30g frisch geriebener Parmesan
2 TL Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Kartoffeln gut waschen, ggf. schälen und dann fächerförmig einschneiden. In eine Auflaufform legen, mit Pfeffer und Salz würzen und mit Olivenöl beträufeln. Bei ca. 220º C im Ofen 20 Minuten backen, dann mit Parmesan bestreuen und noch einmal 5 Minuten überbacken.

Tipps:
Die Kartoffeln schmecken auch ohne Käse oder mit einer anderen Sorte sehr lecker. Außerdem kann man sie super als Hauptgericht mit Dipp essen.

Samstag, 28. Mai 2011

Meine Samstags-Gesellschaft

Darf ich vorstellen? Das ist Shirley, Shirley Temple.
Letztens wollte ich Samstag Abend eigentlich mit ein paar Freunden Cocktails trinken gehen. Leider hat mir meine Migräne einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wenn es nicht unbedingt nötig ist, verzichte ich auf Tabletten und penne lieber noch eine Runde. Manchmal hilft's - den Samstag leider gar nicht. Tja, dann war der Besuch einer lauten Bar wirklich nicht das Richtige für mich. Aber auf meinen alkoholfreien Cocktail wollte ich dann nicht auch noch verzichten. Da ich mir ein paar Tage vorher "Drinks ohne Alkohol" von GU gekauft hatte, musste ich das auch nicht. Wenigstens etwas...

Zutaten für 1 Glas:
3 cl frisch gepresster Orangensaft
2 cl frisch gepresster Limettensaft
einkalte, klare Zitronenlimo zum Aufgießen
1/2 cl Grenadinesirup
Eiswürfel
1 Cocktailkirsche zur Deko (hab ich weggelassen...)

Zubereitung:
Orangen- und Limettensaft sowie 4 Eiswürfel in den Shaker geben. Den Shaker verschließen und ca. 20 Sek. kräftig schütteln. Den Drink durch das Barsieb auf 4 frische Eiswürfel in das Glas gießen. Mit eiskalter Zitronenlimonade aufgießen und den Grenadinesirup darüber laufen lassen. Die Cocktailkirsche dekorativ hineinsetzen und den Drink mit Trinkhalm servieren.

Quelle: Drinks ohne Alkohol - GU

Freitag, 27. Mai 2011

Spargeltörtchen

So, ich habe den Kopf (erstmal) wieder aus den Büchern gezogen. Das Referat des Grauens ist um und ich meine blöde Referatsgruppe los. Na wenn das kein Grund zu feiern ist. Der zweite ist, dass der Dozent an meinem Teil nix auszusetzen hatte, an den anderen aber sehr wohl. Ich bin aber gar nicht schadenfroh...
Zeit zum Bloggen hatte ich die letzten Tage wegen des Referats aber leider nicht - gegessen habe ich natürlich trotzdem. Deshalb gibt's die nächsten Tage wieder viel zu sehen. Den Anfang machen heute die kleinen Spargel-Lachs-Tartes. Die waren wirklich sehr lecker. Und zu einem Salat bei dem heißen Wetter auch nicht so mächtig.

Zutaten für ca. 6 Mini-Tarteformen:
Teigrezept: Tomaten-Ziegenkäse-Tartes
ca. 500g grüner Spargel
100g Räucherlachs
ca. 80g frisch geriebener Parmesan
ca. 100 ml Milch
1 Prise Cayennepfeffer
Rosa Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Teig wie bei den  Tomaten-Ziegenkäse-Tartes zubereiten. Den Spargel putzen, die holzigen Enden entfernen und in ca. 2-3cm breite Stücke schneiden. Den Lachs ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Parmesan mit Milch mischen und würzen. Spargel und Lachs in die vorbereiteten Tarteformen geben und mit der Milch-Parmesan-Mischung übergießen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180º C etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Montag, 23. Mai 2011

Es muss nicht immer klassisch sein...

Ganz besonders nicht bei Flammkuchen. Ich mag natürlich auch den klassischen Elsässer Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln, aber es gibt auch durchaus reizvolle Varianten. Oben seht ihr meine liebste vegetarische Version mit Feta, Rucola und Kirschtomaten. Unten gibt's was für Fischfans, mit Lachs und Frühlingszwiebeln. Wir konnten uns mal wieder nicht entscheiden und haben deshalb beide Sorten gemacht. Ein einziger Flammkuchen reicht für meinen Freund und mich eh nicht. ;-)

Zutaten für ca. 4 kleine Flammkuchen:
300g Mehl
3 EL Öl
150 ml Wasser
1 TL Salz
1 Becher saure Sahne
1 Becher Creme fraiche
Pfeffer
Salz
Belag nach Wunsch

Zubereitung:
Mehl, Öl, Wasser und Salz zu einem glatten Teig, der nicht mehr klebt, verarbeiten. Saure Sahne, Creme fraiche, Pfeffer und Salz mischen. Den Ofen auf die höchste Stufe vorheizen. Den Teig in 4 Teile teilen und jeweils dünn ausrollen. Mit der Sahne-Creme fraiche-Mischung bestreichen und auf der untersten Schiene in den Ofen schieben und ca. 15 Minuten backen.

Frühlingszwiebeln können gleich auf den Flammkuchen gegeben werden. Feta oder Lachs erst ca. 5 Minuten vor Ende der Backzeit und Rucola und Tomaten erst nach dem Backen auf den Flammkuchen geben.

Sonntag, 22. Mai 2011

Holy Guacamole

Rezepte für Guacamole gibt es wie Sand am Meer. Hier im Diner haben wir auch schon so einige ausprobiert. Zu mexikanischem Essen gehört sie einfach dazu und das gibt's bei uns zugegebenermaßen ziemlich häufig... Richtig gut hat meinem Freund der letzte Versuch - eine klassische Guacamole - aus unserem mexikanischem Kochbuch geschmeckt. Denn Avocados mag ich genauso gern wie Rhabarber - nämlich überhaupt nicht. ;-)
Allerdings haben wir schon sehr viele Rezepte aus dem Kochbuch nachgekocht und ich war immer begeistert. Ich kann also allen, die gern mexikanisch essen, die Guacamole und das Buch ans Herz legen.

Zutaten für 6 Personen:
1/2 rote Zwiebel, sehr fein gehackt
1-2 fein gehackte Chilischoten (Serrano oder andere grüne)
1-2 TL Meersalz
3 reife Avocados
Saft von 1-2 Limetten
1 kleine Handvoll Koriandergrün, gehackt
schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Jeweils die Hälfte von Zwiebel, Chilischote und Salz in einen großen Mörser geben und zu einer groben Paste zerstampfen. 

Die Avocados halbieren und die Steine herauslösen. Das Fruchtfleisch aus den Schalen heben und zur Chilipaste in den Mörser geben.

Das Avocadofruchtfleisch mit einer Gabel grob zerdrücken, dabei die Hälfte vom Limettensaft zugießen. Restlichen Limettensaft, restliche Zwiebel, restliche Chilischote und Koriandergrün unter die Guacamole rühren. 

Mit reichlich schwarzem Pfeffer würzen und nach Geschmack nochmals salzen. Abschmecken und die Guacamole nach Wunsch mit Limettensaft oder Koriandergrün nachwürzen. 

Tipp:
Wer keinen so großen Mörser hat, kann alles auch einfach mit dem Pürierstab pürieren. 

Quelle: Mexikanisch kochen ganz einfach - Thomasina Miers

Samstag, 21. Mai 2011

Rhabarber für den Liebsten

Wäre ich allein hier im Diner, würdet ihr bei mir keinen Rhabarber zu sehen bekommen. Ich bin grundsätzlich nicht so der Obstesser. Außer Beeren und Wassermelone esse ich keins so richtig mit Genuss. Aber ich tu's trotzdem, ist ja schließlich gesund. ;-) Nur Rhabarber geht einfach überhaupt nicht. Mein Liebster hingegen, mag ihn total gern. Da ich aber noch nie ein Problem damit hatte, Dinge zuzubereiten, die ich überhaupt nicht mag, gibt's für meinen Freund jedes Jahr Rhabarberkompott. Bisher hat er das immer mit Vanillepudding gegessen. Für dieses Jahr habe ich mir allerdings noch andere Varianten überlegt. Ich zeig sie euch dann natürlich.
Macht ihr das auch manchmal? Für eure Lieben Dinge zu kochen oder zu backen, die ihr selbst nicht mögt?

Zutaten:
1kg Rhabarber
120g Zucker (ggf. mehr, nach Geschmack)
20g Vanillezucker
Saucenbinder oder Stärke

Zubereitung:
Rhabarber putzen, oberste Haut abziehen und die Stangen in ca. 1,5cm breite Stücke schneiden. Mit etwas Wasser, dem Zucker und Vanillezucker in einen Topf geben. Erhitzen und kurz vorm Aufkochen den Saucenbinder bzw. die Stärke zugeben. Wer noch Biss möchte, sollte den Topf gleich vom Herd nehmen, das Kompott in eine Schüssel umfüllen und im kalten Wasserbad runterkühlen. Da mein Freund es aber lieber ganz weich mag, lasse ich das Kompott noch ein wenig köcheln. 

Donnerstag, 19. Mai 2011

Obst im Glas

Oder auch: Wie überliste ich meine Chefs? Vor ein paar Monaten ist die Firma, bei der ich neben der Uni arbeite, in ein nagelneues Büro gezogen. So weit so gut. Nur leider dürfen wir seitdem nichts mehr am Arbeitsplatz essen. Wirklich nix. Es darf nur noch im Pausenraum gegessen werden. Blöd, wenn man wie ich erst bei der Arbeit frühstückt, weil man vorher nix runterbekommt, oder nachmittags auch gern mal etwas Obst isst. Man möchte ja auch nicht während der Arbeitszeit im Pausenraum sitzen und essen...
Wir dürfen aber am Arbeitsplatz trinken - ganz ohne Einschränkungen. Wenn sich mein Obst also im Glas befindet, spricht überhaupt nichts dagegen. Deshalb habe ich mir am Montag einen Himbeer-Buttermilch-Smoothie mitgenommen. So konnte ich meine Portion Obst auch am Arbeitsplatz "essen". ;-) Den Smoothie wird es in den nächsten Wochen sicher noch mit anderem Obst bzw. auch mit gemischten Sorten geben.

Zutaten:
(Mengenangaben gibt es nicht, da sich das nach der Glasgröße richtet.)
Buttermilch
Himbeeren
Honig zum Süßen

Zubereitung:
Alle Zutaten in den Mixer geben oder mit dem Pürierstab pürieren.

Tipp:
Wer TK-Obst benutzt, kann es nur etwas antauen lassen und dann pürieren. So ist der Smoothie gleich eisgekühlt.

Und auch hier noch einmal der Hinweis: Bitte keine Kiwi in den Smoothie geben. Milchprodukte werden durch irgendwelche Stoffe in der Kiwi bitter!

Dienstag, 17. Mai 2011

Und noch mehr Pancakes...

Wisst ihr was ich echt hasse? An der Uni Referate mit Leuten zu machen, die ich nicht kenne. Ich habe in einem Seminar mal wieder eine ganz besonders "tolle" Gruppe erwischt. Wenn ich nur an sie denke, werde ich schon wieder wütend. Das sind allesamt arbeitsfaule, doofe Egomanen. Hätte ich nur das eine Referat, wäre das nicht ganz so schlimm, aber ich muss noch 2 andere Referate vorbereiten, mich auf eine wichtige Prüfung vorbereiten (und dafür mindestens 6 Bücher lesen) und ganz nebenbei arbeite ich ja auch noch. Mal ganz abgesehen davon, dass ich ab und an auch Schlaf brauche. Aber statt total zickig Referatsgruppe zu tauschen, mache ich mal wieder die Drecksarbeit. Ich bin einfach zu nett... Seid ihr auch so? Oder würdet ihr den anderen einfach mal den Marsch blasen?

Aber kommen wir lieber zu etwas schönerem - Bananen-Mohn-Pancakes zum Beispiel. Während ich nämlich Himbeerpancakes geschlemmt habe, gab es für den Liebsten diese Variante. Er war besonders angetan von den gebratenen Bananen. Aber mit der Kombination Banane-Mohn kann ich ihn sowieso immer begeistern. In Muffins verwandelt, verwerte ich so oft matschige Bananen. Für die Pancakes bieten sich noch feste aber besser an. Das Rezept ist das gleiche wie für die Himbeerpancakes. Nur dass ich statt der Himbeeren Bananen verwendet (wer hätte das gedacht?!) und vorher Mohn (nach Belieben) unter den Teig gerührt habe. So schnell geht's mit der Abwechslung auf dem Frühstückstisch! ;-)

Sonntag, 15. Mai 2011

Abwechslung auf dem Frühstückstisch

Juhu, nach dem Totalausfall von Blogger Ende letzter Woche, ist nun alles wieder beim alten. Blöd nur, dass der genau auf meinen "Vorbloggtag" gefallen ist. Seit das neue Semester angefangen hat, bin ich Montag bis Freitag leider komplett voll und hab für nix Zeit. Dazu kommen Referatsvorbereitungen (wer ist eigentlich so blöd, und macht 3 Referate in 2 Wochen?!) und Vorbereitung auf eine Prüfung. Manchmal möchte ich wirklich nur noch schreiend im Kreis rennen. Hilft aber leider auch nix...
Und nebenbei habe ich mir auch noch vorgenommen, mal Abwechslung auf den Frühstückstisch zu bringen. Warum? Nun ja, beim Frühstück war ich schon immer etwas schwierig. Süß mag ich es nur in Ausnahmefällen, vegetarisch muss es sein und dann habe ich auch noch so ein paar grundsätzliche Abneigungen gegen manche Lebensmittel. Mit Weichkäse z.B., kann man mich jagen. ;-) Aber ständig nur ein Käsebrot (aber nur mit Bergkäse natürlich) ist ja auch nix. Deshalb hab ich irgendwann mal Müsli probiert. Mit Joghurt und Obst habe ich mich damit gut angefreundet - aber das geht auch nicht jeden Tag. Am Wochenende gab's deshalb eine Zeit lang immer Rührei zum Käsebrot und etwas Obst hinterher. Lecker, doch auf Dauer auch zu langweilig. Letztes Wochenende gab es deshalb seit langem mal wieder Pancakes mit Himbeeren. Eine süße Ausnahme, die ich gerne mal mache. ;-) Trotzdem bin ich weiterhin auf der Suche nach weiteren Frühstücksideen. Daher meine Frage an euch:

Was frühstückt ihr am liebsten? Was gibt es bei bei euch während der Woche und was, wenn ihr mehr Zeit habt?

Zutaten für 2 Personen:
2 Eier
25g Zucker
75g saure Sahne
50g Mehl
1 Prise Salz
etwa 1 Handvoll Himbeeren (TK geht auch)
Butter oder Butterschmalz zum backen

Zubereitung:
Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Nach und nach den Zucker zugeben. Die Eigelbe mit der sauren Sahne verschlagen und das Mehl unterrühren. Den Eischnee unterheben. 

Eine beschichtete Pfanne heiß werden lassen, etwas Butter oder Butterschmalz zerlassen. Bei mittlerer Hitze ca. 2-3 Esslöffel Teig pro Pancake in die Pfanne geben. Jeweils 3-4 Himbeeren in den Teig drücken. Wenn der Teig fest geworden und die Unterseite goldbraun gebacken ist, wenden, und die andere Seite ebenfalls goldbraun backen. 

Tipp:
Um die Pancakes warm zu halten, kann man sie bei ca. 50 Grad in den Backofen stellen. 

Samstag, 14. Mai 2011

Müsli Lotti Art

Nee, nicht nach meiner Art. Mich nennt niemand Lotti. (Wir wollen übrigens auch dabei bleiben...) Aber um meinen Geburtstag zu feiern, war ich mit meinen lieben Freundinnen im Café Lotti. Wie das Bild oben vermuten lässt, waren wir zum Frühstücken dort. Für mich gab es eine sportliche Lotti - Müsli mit frischen Früchten und Joghurt. Soweit nix besonderes. Aber ich habe die Himbeersauce auch noch nicht erwähnt. Irgendwie macht sie das Müsli dann doch zu etwas besonderem. Weil ich es so lecker fand, habe ich mir das Müsli zuhause "nachgebaut". Es war fast so gut wie im Café. Fast, weil ich es selbst machen musste und ich nicht gemütlich warten konnte, bis jemand die doofen Himbeeren durch ein Sieb passiert hat... ;-)

Zutaten für 1 Portion:
ca. 1/2 gewürfelter Apfel
ca. 5-6 gewürfelte Erdbeeren
2 EL Alnatura Basismüsli (wenn ich es nicht fotografiere, ist es mehr...)
1 TL Rosinen
150g Joghurt
ca. 50g aufgetaute TK-Himbeeren
1 TL Honig

Zubereitung:
Himbeeren pürieren, durch ein Sieb streichen und mit Honig süßen. Obst, Joghurt, Müsli, Rosinen in eine Schüssel schichten, Himbeersauce darüber geben und schlemmen...

Mittwoch, 11. Mai 2011

Ciabatta

Während ich am Samstag auf die Rückkehr meines Freundes gewartet habe, hatte ich ein klein wenig Zeit. Geputzt hatte ich ja schon am Freitag - bei Besuch muss es schließlich sauber sein. ;-) Und weil ich zur Gazpacho eh ein Brot wollte, habe ich es einfach selbst gebacken. Da mein letztes Ciabatta zwar gut, aber nicht herausragend war, habe ich mir ein neues Rezept gesucht. Fündig wurde ich, wie fast immer, bei den Küchengöttern. Es war, ebenfalls wie immer, super! Knusprige Kruste und weiche, fluffige Krume - was will man mehr?
Die Reste des Brots gab's am dann am Sonntag zum Grillen. Dazu passte es auch sehr gut.

Zutaten für 1 Brot:
1/2 Würfel Hefe
100ml lauwarme Milch
2 TL Zucker
500g Mehl
100g Weichweizengrieß
1 TL Salz
2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Die Hefe in der Milch, 200ml lauwarmem Wasser und dem Zucker auflösen. Mehl, Grieß und Salz in einer Schüssel mischen. Olivenöl und die Hefemischung dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig noch einmal durchkneten, ggf. noch etwas Mehl dazugeben, wenn er noch klebt. Einen länglichen Brotlaib formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Weitere 15 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200ºC vorheizen. Das Brot auf der mittleren Schiene ca. 35-40 Minuten backen, bis es goldbraun ist.

Quelle: Küchengötter

Dienstag, 10. Mai 2011

Sommersuppe

Mal wieder ein Gericht, auf das ich aus der "Not" heraus gekommen bin. Ich hatte nämlich ziemlich viele, überreife Tomaten und der Zeitpunkt des Abendessens war recht ungewiss. Der Liebste kam nämlich Samstag Abend wieder - aber so ein Abend ist schließlich etwas länger. Noch dazu war nicht klar, wo ich ihn genau abholen sollte. Und auch wenn München ein großes Dorf ist, kann man hier durchaus ein Weilchen fahren. Herzlichen Dank an die rote Welle... Glücklicherweise gibt es so praktische Rezepte wie Gazpacho. Sie ist ganz fix gemacht und wartet im Kühlschrank, bis sie ihrer Bestimmung zugeführt wird. Und wenn es draußen heiß ist, kühl die Suppe außerdem angenehm.
Mein Rezept ist übrigens ein Mix aus gefühlten 100 verschiedenen. So konnte ich neben den Tomaten, noch das ein oder andere verwerten...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 500g reife Tomaten
1-2 Paprika
1/2 geschälte Salatgurke
200ml Gemüsebrühe
50ml Olivenöl
1 EL Weißweinessig
1 EL Zitronensaft
Pfeffer
Salz
1 Prise Zucker
ggf. 2 Scheiben Toastbrot (habe ich allerdings weggelassen)
Thymian zum Garnieren

Zubereitung:
Die Tomaten kreuzweise einschneiden, mit heißem Wasser überbrühen und die Haut abziehen. Dann die Tomaten halbieren, entkernen und würfeln. Paprika und Gurke ebenfalls klein schneiden. Toast nebenbei einweichen. Gemüsewürfel (bis auf ein paar Dekowürfel) in einen großen Topf geben. Olivenöl, Essig, Brühe und den ausgedrückten Toas dazugeben und pürieren. Würzen und etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Montag, 9. Mai 2011

Die ersten Erdbeeren des Jahres

Was wäre ein Mädelsabend ohne etwas Süßes? Geht gar nicht! ;-) Da kamen mir die ersten Erdbeeren des Jahres gerade recht. Ja, ich weiß, im Supermarkt gibt es schon länger Erdbeeren. Bei den süßen Früchtchen bin ich allerdings patriotisch - ich kaufe nur welche aus Deutschland bzw. eigentlich nur welche aus der Region. Am allerliebsten pflücke ich sie selbst, auf dem Feld in der Nähe. Ich bilde mir ein, so frischere Früchte zu bekommen, die weniger pestizidbelastet sind. Außerdem hoffe ich, dass es ökologischer ist.
Jedenfalls durften die Erdbeeren ins Körbchen hüpfen. Da war nur noch die Frage, was man daraus zaubern kann. Da ich Erdbeerkuchen liebe, war das aber ziemlich schnell klar. ;-) So ein ganzer Kuchen ist für zwei allerdings doch ein klein wenig zu viel. Deshalb wurden es süße kleine Erdbeertörtchen mit Vanillecreme. Ich wollte eigentlich die Hälfte der Tarteletts einfrieren. Die waren dann aber irgendwie verschwunden... *hust*

Zutaten für 8 Stück:
3 Eier
100g Mehl
50g Stärke
Butter für die Förmchen
ca. 50g Joghurt
2 EL Quark
1-2 EL Vanilleextrakt
1 TL gemahlene Vanille
1 TL Vanillezucker
ca. 300g Erdbeeren
ggf. gehackte Pistazien zum Bestreuen

Zubereitung:
Eier und 4 EL heißes Wasser schaumig schlagen. Zucker zugeben und weiterschlagen. Mehl und Stärke mischen und unterrühren. Die Förmchen fetten und den Teig einfüllen. Bei 180ºC ca. 10 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Joghurt, Quark, Vanilleextrakt, Vanille und Zucker gut vermischen. Die Erdbeeren waschen und würfeln. Vanillecreme auf die Tarteletts geben und Erdbeeren darauf setzen.

Quelle für die Tarteletts: Küchengötter

Sonntag, 8. Mai 2011

Zitronige Sommerpasta

Meine liebe Freundin, die zu Besuch war, schwärmt mir nun schon seit Monaten von Pasta mit zitronigen Saucen vor. Es wäre sooooooooo... lecker!!! Ich war natürlich skeptisch. Zitronen sind Obst, und Obst darf nur in Nachtisch. ;-) Aber nach meinem genialen Kichererbsensalat, war ich nun doch neugierig geworden. Und da Probieren bekanntlich über Studieren geht... Ich muss zugeben, unsere Zitronenpasta mit Zuckerschoten und Tomaten waren echt lecker. Allerdings war der Zitronengeschmack auch nicht besonders dominant. Es schmeckt nur angenehm frisch und sommerlich. Weiterer Vorteil: Man war danach nicht pappsatt, sodass der Nachtisch noch gut Platz hatte...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 200g Kirschtomaten
ca. 100 Zuckerschoten
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
Saft einer Zitrone
etwas frischer Rosmarin
etwas frischer Basilikum
etwas frischer Oregano
100ml Weißwein
1 Schuss Sahne
Pfeffer
Salz
ca. 250g frische Pasta

Zubereitung:
Pasta nach Packungsanleitung zubereiten. Tomaten und Zuckerschoten halbieren, Schalotte feinhacken, Knoblauch in Scheiben schneiden und die frischen Kräuter hacken. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, Schalotte und Knoblauch glasig dünsten. Zuckerschoten kurz anbraten, dann die Tomaten dazugeben. Mit Weißwein ablöschen und kurz einköcheln lassen. Zitronensaft und frische Kräuter dazu und nochmals 2-3 Minuten köcheln. Sahne, Salz und Pfeffer dazugeben und mit den Nudeln servieren.

Samstag, 7. Mai 2011

Frischer Sommerdrink

Mir macht kochen für mich allein keinen Spaß. Und das, obwohl ich wirklich gern koche und esse. Aber wenn es nur für mich ist, kann ich ich mich einfach nicht aufraffen. Schlecht, denn der Liebste ist ja dann und wann geschäftlich unterwegs. Dieses Mal habe ich mein Problem aber sehr geschickt gelöst: Am Donnerstag durfte mich mein Papa zum Essen einladen und gestern habe ich mit einer lieben Freundin gekocht.

Wegen des sommerlichen Wetters hatte ich riesige Lust auf ein erfrischendes Getränk zum Essen. Auch wenn ich normalerweise großer Fan von Wasser bin. Ab und an packt mich aber die Lust auf etwas anderes. Ich meinte mal irgendwo einen Sommerdrink mit Wassermelone gesehen zu haben. Natürlich konnte ich mich nicht mehr erinnern wo... Deshalb habe ich improvisiert. Das Ergebnis konnte sich aber durchaus sehen bzw. trinken lassen! Außerdem: Was passt besser zu einem Mädelsabend, als ein pinker Fruchtcocktail? ;-)

Zutaten:
ca. 1 kg Wassermelone
Saft von 1 Zitrone
Eiswürfel

Zubereitung:
Melone von der Schale befreien, in kleine Stücke schneiden und in einem Gefäß pürieren. Den Zitronensaft zugeben und gut verrühren. Das Ganze durch ein Sieb gießen (wegen der Kerne...), ggf. mit einem Löffel den Saft aus dem Fruchtfleisch drücken.

Tipp:
Gut passen würden auch noch ein paar Erdbeeren oder etwas Minze. Ersteres war bei uns aber im Dessert und Minze leider nicht vorhanden....

Donnerstag, 5. Mai 2011

Mein kleines Schwarzes

... Muffinrezept!
Ihr kennt das sicher: Für irgendeine Gelegenheit braucht ihr etwas Süßes, selbstgemacht sollte es natürlich sein... Aber ihr habt nicht viel Zeit. Trotzdem wollt ihr, dass es lecker ist und vielleicht auch ein bißchen was hermacht. Ich mache zu solchen Gelegenheiten gerne mal Muffins. Klingt erstmal nicht besonders aufregend. Wenn ich dann noch dazusage, dass es eigentlich nur Rührteig ist, wird es noch langweiliger. Aber mit den richtigen Zutaten "aufgemotzt", werden auch öde Muffins zum Hingucker.
Als ich vor ein paar Wochen meine neue (jetzt schon heißgeliebte) Küchenmaschine ausprobieren wollte, durften sich meine Kollegen mal wieder über süße Kleinigkeiten freuen. Mit Nuss-Nougat bzw. Himbeeren und weißer Schokolade waren sie sehr, sehr lecker und niemand hat gemerkt, dass es der gleiche Teig war. ;-)

Habt ihr auch Rezepte, die ihr gerne zu verschiedenen Gelegenheiten macht oder dafür abwandelt?

Zutaten für ca. 12 Muffins:
100g Zucker
20g Vanillezucker
125g weiche Butter (oder Magarine)
3 Eier
200g Mehl
50g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
3 EL Milch

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig rühren, Eier unterrühren. Trockenzutaten mischen und unterrühren. Zum Schluss die Milch dazugeben und alles noch einmal gut verrühren. Ggf. weitere Zutaten dazugeben.

Bei ca. 200ºC 20-30 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach Wunsch noch verzieren.

Tipp:
Wenn sehr feuchtes Obst in den Teig kommt, die Milchmenge ggf. verringern oder die Backzeit verlängern.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Was für'n Kebap?

Ich habe sicher schon einmal von unserer Vorliebe für Gerichte, die man mit den Fingern essen kann, erzählt. Ob Wraps oder Burger, wir lieben es! Aber auch hier will das Repertoire erweitert werden. Beim Blättern durch meine Kochbuchsammlung bin ich bei Schisch Kebap (so wird es zumindest im Kochbuch geschrieben) hängen geblieben. Gegrillte Spießchen, die in Fladen gewickelt gegessen werden? Perfekt für uns, fand ich. Und weil ich ja immer Recht habe (kleiner Spaß...), war es auch wirklich lecker. Dazu gab es noch eine Joghurtsauce mit etwas Harissa. Die kann ich auch gut zu Döner empfehlen, wenn es mal was anderes sein soll.

Zutaten für 2 Personen:
350g Lammkeule (Rind tut es auch)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Petersilie
1 EL Zitronensaft
1/2 EL Paprikapulver
1 TL Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer
2 EL Olivenöl
1-2 Paprika
2-3 feste Tomaten
Chili (nach Belieben)

Zubereitung:
Das Fleisch von Sehnen und Fett befreien und in 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Petersilie fein hacken, mit Zitronensaft, Paprika, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Olivenöl mischen. Das Fleisch dazugeben und mindestens 4 Stunden marinieren (besser über Nacht).

Paprika und Tomaten waschen. Paprika ebenfalls in 2 cm große Würfel schneiden. Tomaten vierteln und die Viertel nochmals teilen. Chilischoten nach Belieben entkernen und in 2 cm lange Stücke schneiden. Abwechselnd Fleisch, Paprika, Tomaten und Chilis auf Spieße stecken.
Entweder auf dem Grill oder ca. 15 Minuten im Ofen mit Grillfunktion garen. Dabei ab und zu umdrehen.

Dazu schmecken Fladen aus der Pfanne, Pita oder Ähnliches und Joghurtsauce.

Tipp:
Wer Holzspieße verwendet, diese vorher in Wasser legen. So brennen sie beim Grillen nicht an. ;-)

Quelle: Oriental Basics - GU

Montag, 2. Mai 2011

Käse + Pasta = glücklich...

Montag ist ja nicht unbedingt der beliebteste Tag der Woche. Auch hier im Diner nicht. Schon gar nicht, wenn das Semester wieder anfängt. Nicht, dass ich nicht gerne studiere - ganz im Gegenteil. Aber es ist einfach anstrengender. Schließlich muss ich nebenbei noch arbeiten...
Aber zwei Dinge haben mir heute den Tag versüßt: Meine Leser und mein Essen. Wieso meine Leser? Weil ich auf einmal so viele habe! Ich freue mich immer riesig, wenn Blogger mir einen mehr anzeigt. Und nun sind es schon 58, nur über GFC!!! Schön, dass ihr den Weg zu mir gefunden habt! So macht kochen, backen und bloggen gleich noch mehr Spaß! Jetzt muss ich mir doch glatt auch mal langsam Gedanken um ein Dankeschön machen, wenn ihr euch so vermehrt... ;-)
Glücklich hat mich heute auch mein Essen gemacht. Auch wenn es mal wieder eine Herausforderung war. Jetzt wo das Semester wieder angefangen hat, muss das Essen nämlich schnell gehen, gut aufzuwärmen sein und der Rest sollte auch problemlos transportabel sein. Dazu kam heute, dass ein großes Stück Pecorino verbraucht werden musste. Das wäre sonst allein aus dem Kühlschrank gekrabbelt... Leider waren alle Rezepte entweder mit Sahne oder Fleisch. Aber letzteres kann man ganz gut ersetzen. Getreu dem Motto: Gemüse ist mein Fleisch. ;-)

Zutaten für 2-3 Personen:
1 Paprika
1 Zucchini
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
ca. 200g geriebener Pecorino
1 Dose gestückelte Tomaten
1 Schuss Weißwein
Thymian
Rosmarin
Cayennepfeffer
etwas frischer Basilikum, gehackt
etwas frische Petersilie, gehackt
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Pasta nach Packungsanweisung zubereiten. Paprika und Zucchini klein schneiden, Schalotte und Knoblauch hacken. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen. Schalotte und Knoblauch glasig dünsten, Gemüse dazu und anbraten. Mit Weißwein ablöschen und etwas einköcheln lassen. Passierte Tomaten dazu und würzen. Kurz vorm Servieren den Käse und die frischen Kräuter unterrühren.

Tipp:

Wer keinen Pecorino mag, Parmesan passt auch gut!