Freitag, 29. Juli 2011

Reste besonders lecker verwertet

Schon seitdem wir zusammen wohnen, machen mein Freund und ich für jede Woche einen "Speiseplan". Nicht nur, weil wir nur 1x pro Woche einen Großeinkauf machen und dann nur noch ein zweites Mal weitere frische Zutaten kaufen wollen, sondern auch, weil so einfach weniger "sinnloses" gekauft wird bzw. kaum Reste übrig bleiben. Aber es gibt natürlich tausend Gründe, warum doch mal etwas über ist. Letztes Wochenende habe ich den Kühlschrank mal wieder durchforstet und noch Mürbteig von den Tartellets und Quark gefunden. Dazu hatte ich im Tiefkühler noch eine offene Packung Himbeeren. Das schrie förmlich nach Käsekuchen. ;-) Puddingpulver gibt es bei uns nicht (mehr), deshalb habe ich es einfach durch Stärke und gemahlene Vanille ersetzt. Funktioniert problemlos!

Zutaten für eine kleine Springform:
500g Magerquark
3 Eier
125g Zucker
100g Stärke
1 TL gemahlene Vanille
1 Prise Salz
etwas frischer Zitronensaft (evtl. noch etwas von der Schale)
Grieß und Butter für die Form
nach Wunsch: Mürbteig für den Boden, (Him)Beeren

Zubereitung:
Eier trennen. Eigelb und Zucker schaumig schlagen, Quark unterrühren. Vanille, Stärke und Zitronensaft ebenfalls unterrühren. Eiweiß mit Salz steif schlagen und unter die Quarkmasse heben. (Ggf. noch Himbeeren zugeben.)

Die Form buttern, mit Grieß ausstreuen und die Quarkmasse einfüllen. Bei 150ºC ca. 60-70 Minuten backen.

Tipp:
Käsekuchen reisst nicht so schnell ein, wenn er bei niedrigeren Temperaturen (zwischen 130º-150ºC) gebacken wird. Wenn das Obst, wie bei mir, aber oben drauf liegt, reisst er immer. ;-)

Donnerstag, 28. Juli 2011

Indisches Brot

So, das Wetter hat nun offiziell die Erlaubnis, wieder richtig gut zu werden! Meine beiden Prüfungen liegen endlich hinter mir und ich habe wieder Zeit für attraktivere Freizeitaktivitäten. (Die 2 anstehenden Hausarbeiten verdränge ich gerade...) Morgen werde ich beispielsweise mal wieder ein paar Stunden in der Küche verbringen. Ihr könnt also gespannt sein. ;-) Jetzt mache ich es mir erst einmal auf der Couch bequem, entspanne mich und lese mal wieder zu meinem Vergnügen... Euch lasse ich solang das Rezept für Naan Brote da, die es zum Vegetable Jalfrezi gab. Ich hätte sie noch etwas mehr mit Ghee bzw. Öl einstreichen müssen, damit sie noch originaler gewesen wären. Lecker waren sie so knusprig allerdings auch. Und wenn man sie in die Sauce tunkt, sind sie eh nicht mehr kross. ;-)

Zutaten für 6 kleine Brote:
500g Mehl
150 ml lauwarme Milch
2 TL Zucker
2 TL Trockenhefe
1 TL Backpulver
2 EL Pflanzenöl (oder Ghee)
150ml Joghurt
1 Ei
1 TL Salz
etwas Ghee (oder Öl)
ggf. Gewürze (Schwarzkümmel, Bockshornklee, ...)

Zubereitung:
Hefe und eine Prise Zucker unter die Milch rühren und ca. 20 Minuten gehen lassen.

Mehl in eine Schüssel geben und Salz, Zucker und Backpulver untermischen. Milch, Öl, Joghurt und das Ei unterrühren. Einige Minuten kneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig erneut durchkneten und in 6 Teile teilen. Diese jeweils zu Kugeln formen und noch einmal abgedeckt einige Minuten gehen lassen. Anschließend jede Kugel dünn ausrollen und mit etwas Ghee oder Öl bestreichen, nach Wunsch evtl. würzen.

Den Backofen auf ca. 230ºC vorheizen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser unten in den Ofen stellen und die Brote auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen.

Tipp:
Wer die Brote nicht im Ofen machen möchte, kann auch eine schwere Eisenpfanne erhitzen und die Brote von jeder Seite braten, bis der Teig blasen wirft.

Quelle: chefkoch.de

Mittwoch, 27. Juli 2011

Unser Italiener ist Inder

Ich denke, jeder hat mal einen Tag, an dem er keine Zeit oder auch mal keine Lust hat zu kochen. Fertiggerichte sind hier keine Option, also bleibt uns nur der Anruf beim Restaurant um die Ecke. Bei uns gestaltet sich das allerdings etwas schwierig, die Auswahl in der Nähe ist begrenzt. Es gibt zwar einen ganz guten Italiener, aber das Personal dort war auch schon mal freundlicher... Einen Lichtblick gibt es jedoch - einen richtig tollen Inder! Die Kellner sind äußerst höflich und nett und das Essen ist immer total lecker. Da mehrmals im Monate bestellen aber zu sehr ins Geld geht, habe ich mich mal selbst an einem unserer liebsten Gerichte selbst versucht: Vegetable Jalfrezi. Es hat zwar nicht ganz so geschmeckt, wie bei unserem Stamminder, lecker war es aber doch und durchaus wiederholungswürdig! Dazu gab es Reis, selbstgebackenes Naan (Rezept folgt) und Gurken Raita.

Zutaten für 2 Personen:
ca. 500g Gemüse (z.B. Aubergine, Zucchini, Zuckerschoten, Paprika, Karotten, ...)
1 Dose gestückelte Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 kleine Gemüsezwiebel
1 Chilischote
1 kleines Stück Ingwer
2 EL Creme fraiche
2 EL weißer Balsamico
1 EL Ghee
etwas Zitronensaft
Pfeffer
Salz
1/2 TL Kurkuma
1 TL Cayennepfeffer
1 TL Kreuzkümmel
1,5 TL Koriander
1/2 TL Zimt
4-5 Nelken

Zubereitung:
Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Chili, Ingwer, Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Ghee in einer großen Pfanne schmelzen und Chili, Ingwer, Knoblauch und Zwiebel darin kurz anrösten. Das Gemüse zugeben und kurz anbraten. Mit sämtlichen Gewürzen (außer Salz) würzen und nochmals kurz anrösten. Die Tomaten und den Essig zugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend Salz und Zitronensaft unterrühren und ggf. nochmals mit den anderen Gewürzen nachwürzen.

Dienstag, 26. Juli 2011

Unverhofft kommt oft

Ich muss zugeben, als ich das aktuelle Blog-Event-Thema gelesen habe, dachte ich, dass ich dazu wohl nichts beitragen werden. Speck ist nämlich eigentlich gar nicht mein Ding - außer er liegt auf Elsässer Flammkuchen. ;-) Aber den fand ich nicht interessant genug für ein Blogevent. Bei meiner Suche nach einem schnellen Abendessen letzten Freitag stieß ich jedoch auf ein interessanteres Exemplar: Flammkuchen mit Pfifferlingen (und Speck versteht sich). Als es dann im Supermarkt noch schöne, regionale Pilze gab (dieses Jahr sind wir mit allem etwas früher dran, scheint mir), stand einer Teilnahme am Blog-Event nichts mehr entgegen. Und ich weiß jetzt, dass ich Speck wohl auf jeder Art von Flammkuchen gut finde...

Blog-Event LXX - Ran an den Speck (Einsendeschluss 15. August 2011)

Zutaten für 1 Flammkuchen:
Teig und Creme nach diesem Rezept (Menge entsprechend anpassen)
ca. 100g Pfifferlinge
ca. 30g Speck
1 kleine Schalotte
(ggf. Frühlingszwiebeln; hatte ich noch über)

Zubereitung:
Teig und Creme nach dem o.g. Rezept
Pfifferlinge gut putzen, Speck fein würfen und die Schalotte in Ringe schneiden. Die Zutaten auf dem Flammkuchen verteilen und den Backofen auf die höchste Stufe vorheizen. Auf der untersten Schiene ca. 10-15 Minuten backen.

Montag, 25. Juli 2011

Sweets for my Sweet

Vorletzten Sonntag bin ich unanständig früh aufgewacht (schon um halb 7!). Statt faul im Bett liegen zu bleiben, habe ich die Zeit sinnvoll genutzt und für meinen Freund (der nach 5-tägiger beruflicher Abwesenheit nachmittags wiederkam) Johannisbeer-Brownies gebacken. Ich hoffe, unsere Nachbarn verzeihen es mir, denn unsere Küchenmaschine ist nicht unbedingt das leiseste Modell... Beschwerden kamen allerdings keine, wobei wahrscheinlich auch keiner davon ausgeht, dass das "junge Ding" sonntags so früh schon auf ist. ;-)

Zutaten:
250g weiche Butter
170g Mehl
500g Zucker (Ich reduziere immer auf 350g. Reicht völlig aus!)
75g Kakao (Dafür nehme ich hier immer 100g.)
4 Eier
1/4 TL Backpulver
ca. 250g Johannisbeeren

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren. Trockenzutaten mischen und ebenfalls unterrühren. Die Johannisbeeren vorsichtig unterheben. Den Teig in eine, mit Backpapier ausgelegte, Form (ca. 20cm Kantenlänge) geben. Bei 170ºC im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten backen.

Quelle: Donna Hay - Meine spontane Küche

Sonntag, 24. Juli 2011

Ofencaprese (oder so...)

Lasst ihr euch auch manchmal von Bildern in Kochbüchern bzw. -zeitschriften oder entsprechenden Webseiten blenden? Ich muss gestehen, ich tue es. So auch bei den Tarteletts Caprese, die ihr auf dem Bild oben sehen könnt. Was ihr nicht (mehr) sehen könnt, sind die kleinen Mozzarella Kügelchen, die sind nämlich geschmolzen. Eigentlich kein Wunder, oder? Schließlich sollen die Tarteletts 25-35 Minuten in den Ofen. Aber auf dem Bild, dass bei dem Rezept auf lecker.de dabei war, waren die Kugeln noch schön zu erkennen... Gut, dass das keinen Einfluss auf den Geschmack hat. Der war nämlich hervorragend. Und so schlecht sehen die Tarteletts auch mit geschmolzenem Käse nicht aus!

Zutaten für 6 Tarteletts:
Teig nach diesem Rezept
ca. 24 mini Mozzarellakugeln
ca. 300g Kirschtomaten
ca. 1/4 Bund Basilikum
2 Eier
100g Sahne
Pfeffer
Salz
Muskat

Zubereitung:
Teig wie beim anderen Rezept zubereiten und in die Förmchen geben. Kirschtomaten halbieren und wie den Mozzarella auf die Formen verteilen. Eier verquirlen, mit der Sahne verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Basilikum in feine Streifen schneiden. Etwa die Hälfte des Basilikums auf die Tarteletts verteilen, ebenso die Eier-Sahne-Mischung. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200º C 25-35 Minuten backen. Mit dem restlichen Basilikum bestreuen und servieren.

Bei und gab es noch grünen Salat dazu.

Quelle: lecker.de

Freitag, 22. Juli 2011

Sommersalat bei dem Herbstwetter...

Letztens zeigte sich das Wetter tagsüber mal von seiner guten Seite. Diesen seltenen Umstand wollten mein Freund und ich direkt nutzen und unser Abendessen an den nahegelegenen See verlegen. Voller Vorfreude auf einen netten Abend mit leckerem Essen, Wein aus Plastikbechern und der Slackline, habe ich mich an den mediterranen Nudelsalat gemacht. Und nun ratet was dann kam? Kleiner Tipp: Unser Picknickgeschirr ist grün. Genau. Viele, viele dunkle Wolken. Deshalb mussten wir das Picknick kurzerhand auf's Sofa verlegen. Geschmeckt hat es trotzdem. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es dieses Jahr noch mit dem Abendessen am See klappt...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 150g Nudeln
ca. 300g Rucola
250g Kirschtomaten
1 Handvoll frischer Basilikum
1 Kugel Mozzarella
Balsamico
Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Nudeln nach Packungsanweisung bissfest kochen, mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen. Die Kirschtomaten halbieren, den Rucola waschen und zupfen (ggf. nach Wunsch die Stängel entfernen) und den Mozzarella würfeln. Den Basilikum waschen und in feine Streifen schneiden. Salz und Pfeffer mit Balsamico mischen und das Olivenöl zugeben und gut verrühren. Nudeln, Tomaten, Rucola, Mozzarella und Basilikum in einer Schüssel mischen und das Dressing zugeben.

Tipp für Nicht-Vegetarier:
Wir haben einen Teil des Mozzarellas in Parmaschinken gewickelt und kurz in einer beschichteten Pfanne angebraten. 

Donnerstag, 21. Juli 2011

Mini Dessert

Hier kommt nun der wichtigste Bestandteil unseres Mädelsabends: das Dessert. Was ist denn schon ein Mädelsabend ohne Süßes?! Außerdem müssen die liebe S. und ich uns schon mal ans Rezepte testen machen. Wir studieren nämlich beide brotlose Geisteswissenschaften und wenn aus uns nix wird, machen wir zusammen ein Café auf. ;-) Der kleine Marmorgugelhupf hätte durchaus gute Chancen, auf die Karte zu kommen. Marmorkuchen ist meiner Meinung nach ein Klassiker, der einfach immer geht. Um dem kleinen hier etwas mehr Pfiff zu geben, haben wir Amaretto statt Rum zugegeben. Das war mal eine sehr gute Eingebung...

Zutaten für 4 mini Gugel:
1 Ei
50g Sauerrahm
1 TL Agavendicksaft
2 EL Kakao
60g Zucker
60g Mehl
60g weiche Butter
2 EL Amaretto
3/4 TL Backpulver
1 Msp. gemahlene Vanille
Prise Salz
Schokolade zum Glasieren

Zubereitung:
Sauerrahm und Agavendicksaft in einem Topf erwärmen und den Kakao darin auflösen. Beiseite stellen. Butter mit Zucker und Vanille schaumig schlagen. Das Ei unterschlagen, Amaretto unterrühren, dann Mehl, Salz und Backpulver unterrühren.

Den Teig halbieren und die Kakaomasse unter die eine Hälfte rühren. Die Formen buttern und erst einige TL hellen Teig, dann dunklen Teig und dann wieder hellen Teig in die Formen geben. Mit einer Gabel wellenförmig durch die Form gehen.

Im vorgeheizten Backofen bei 150ºC ca. 20 Minuten backen. Dann abkühlen lassen und mit der Schokolade überziehen.

Dienstag, 19. Juli 2011

Gemüsekörbchen

Heute ist mal wieder ein "Murphy-Tag"... Das Wetter ist gerade total schön, ich muss aber lernen und das kann ich nicht mal auf dem Balkon tun, weil hier abwechselnd alle Rasen mähen. Und wenn die damit fertig sind, kommen bestimmt die Kinder aus Schule und Kindergarten. Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels - morgen ist Prüfung Nr. 1, Nr. 2 folgt nächste Woche Donnerstag. Ich hoffe, dass das Wetter dann auch wieder richtig sommerlich wird! Solang kommt der Sommer eben auf den Teller. Bei unserem Mädelsabend z.B. in Form von gemüsig gefüllten Lumaconi auf Tomatensauce. Mal wieder nichts außergewöhnliches oder besonderes, aber einfach richtig lecker. Und darauf kommt es schließlich an, oder?

Zutaten für 2 Personen:
1 kleine Karotte
1 kleine Zucchini
1/2 Aubergine
1 kleine Paprika
ca. 150ml Weißwein + 1 Schuss
ca. 15 große Lumaconi
1 Kugel Mozzarella
ca. 400ml grob passierte Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
Basilikum
Oregano
Thymian
Pimentón
Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Das Gemüse waschen und klein würfeln, Knoblauch und Schalotte fein hacken, die Lumaconi nach Packungsanweisung bissfest kochen. Öl jeweils in einer Pfanne und einem Topf heiß werden lassen. In der Pfanne das Gemüse ca. 3-4 anbraten, Weißwein zugeben und kurz einköcheln lassen. Salzen und Pfeffern und von der Platte nehmen. Im Topf die Schalotte und den Knoblauch glasig dünsten, dann mit einem Schuss ablöschen und einköcheln lassen. Mit der Tomatensauce aufgießen und mit sämtlichen Gewürzen würzen und nochmals 5-10 Minuten köcheln lassen. 

Die Tomatensauce in eine Auflaufform geben. Die Lumaconi mit dem Gemüse füllen. Den Mozzarella klein würfeln und darüber streuen. Bei 200ºC im Ofen ca. 20-25 Minuten überbacken. 

Montag, 18. Juli 2011

Auf einen leckeren Mädelsabend!

Wie ich schon erzählt habe, war mein Freund mal wieder ein paar Tage nicht da. Meist nutze ich die sturmfreie Bude und lade Freundinnen zum Mädelsabend ein. (Dann muss ich meinen Liebsten nicht rauswerfen...) So auch am Samstag Abend. Meine liebe Freundin S. von Sugarbaby's kam zum Kochen, Quatschen und Film schauen vorbei. Den Abend haben wir mit einer (alkoholfreien) Beerenbowle eingeläutet, für die ein Minztöpfchen auf Reisen gehen musste. Der Supermarkt bei mir um die Ecke hat eigentlich immer Minze - außer letzten Samstag natürlich... Glücklicherweise hat S. welche auf ihrem Balkon und sie kurzerhand mitgebracht. Ich glaube, der Minze hat es bei mir gefallen. Sie hat hemmungslos mit meinem Basilikum geflirtet. ;-)

Zutaten für 2 Gläser:
ca. 500ml (alkoholfreier) Sekt
jeweils 1 Handvoll Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren
5-6 Blättchen Minze
1 Limette

Zubereitung:
Limette auspressen, Beeren waschen. Beeren und Minze auf 2 Gläser verteilen und mit dem Sekt aufgießen. Zuletzt den Limettensaft zugeben (sonst sprudelt der Sekt zu sehr).

Wer alkoholischen Sekt benutzt und ein entsprechendes Gefäß besitzt, kann sämtliche Zutaten auch schon ein paar Stunden zuvor mischen und durchziehen lassen. Dann schmeckt es noch ein bißchen besser.

Samstag, 16. Juli 2011

Sweet Goodbye (Pt. 2)

Heute gibt's mal "Late Night Bloggin'". ;-) Das kommt davon, wenn mein Freund mich mal wieder allein zu Hause lässt. Ich habe einfach zu viel vor, um tagsüber zu bloggen. (Vorausgesetzt, ich nehme nicht wieder Flugstunden bei unserer Treppe, wie am Donnerstag...) Kochdates, Schwimmdates, Tagesausflüge zu lieben Freundinnen nach Regensburg und die Wohnung ist auch wieder blitzblank. Das ist aber ganz gut so, denn zumindest die Küche hatte es nach dem Abschiedsbacken ein wenig nötig. Mehl staubt so doof. ;-) Und es hat gleich 2x gestaubt. Neben den Mandel-Kirsch-Muffins gab es nämlich noch Himbeer-Buttermilch-Muffins. Ich kann Muffins (bzw. grundsätzlich Süßkram) mit Buttermilch nur empfehlen, der Teig wird damit immer schön saftig. Und gerade bei Süßem ohne Frosting oder Ähnlichem finde ich das sehr wichtig.

Zutaten für ca. 12 Muffins:
220g Mehl
150g Zucker
150g weiche Butter
ca. 1/2 TL gemahlene Vanille (oder das Mark 1 Vanilleschote)
2 TL Backpulver
1/4 l Buttermilch
2 Eier
1 Prise Salz
ca. 150g Himbeeren (TK geht auch gut)
etwas abgeriebene Zitronenschale (Biozitrone versteht sich)

Zubereitung:
Butter mit Zucker schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren, dann die Vanille zugeben. Mehl, Zitronenschale, Salz und Backpulver mischen und wie die Buttermilch ebenfalls nach und nach unter die Masse rühren. 

Das Muffinblech vorbereiten (fetten oder mit Papierförmchen auskleiden), den Teig einfüllen und in jede Mulde 4-5 Himbeeren setzen und im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten bei 180ºC goldbraun backen. Auskühlen lassen und nach Wunsch mit Puderzucker bestreuen.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Kunst in der Küche

Wisst ihr, in welchem Fach ich in der Schule immer am schlechtesten war? In dem es egal war, wie viel ich dafür gemacht habe? Kunst! Ich glaube, es gibt kaum einen unbegabteren Maler als mich. Das hat mir sogar mal eine Kunstlehrerin (mehr oder weniger) durch die Blume gesagt. Mit dem Basteln verhält es sich übrigens ähnlich... Aber die Schule ist glücklicherweise schon ein Weilchen vorbei und ich habe herausgefunden, dass ich durchaus kreativ sein kann - in der Küche. Kochlöffel und Handrührer liegen mir einfach mehr als Pinsel und Wasserfarben. ;-) Deshalb konnte auch ich mich am aktuellen Blog-Event "Farbenfrohe Gerichte" beteiligen. So richtig kreativ sind die Empanadas vegetarianas zwar nicht, aber dafür schön bunt und äußerst lecker!
Dazu gab es bei uns saure Sahne, Guacamole und Salsa.

Blog-Event LXIX - Farbenfrohe Gerichte (Einsendeschluss 15. Juli 2011)

Zutaten für ca. 8 Stück:
Für den Teig:
110 ml + 2 EL Milch
60g Butterschmalz
375g Mehl
1,5 gestr. TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 Eigelb

Für die Füllung:
1/2 Aubergine
1/2 Zucchini
1 kleine Paprika
1 Karotte
1/2 Glas Mais
3-4 Frühlingszwiebeln
1 Chilischote
1 Knoblauchzehe
ca. 100g passierte Tomaten
Pimentón
Koriander (frisch ist noch besser!)
Kreuzkümmel
Oregano
1 Prise Zimt
Pfeffer
Salz
ggf. geriebener Manchego (ca. 200g)

Zubereitung:
Für den Teig 110ml Milch und Salz erwärmen. Butterschmalz in kleine Würfel schneiden. Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und mit dem Butterschmalz verkneten. Die Milch dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Das Gemüse in kleine Würfel bzw. die Frühlingszwiebeln in Streifen schneiden, die Chili und den Knoblauch hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Chili darin kurz anrösten. Das Gemüse zugeben und einige Minuten dünsten. Mit den passierten Tomaten aufgießen, würzen und noch einmal ein paar Minuten garen. 

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und Kreise à 15 cm Durchmesser ausstechen. Eigelb und Milch in einer Schüssel verquirlen. Auf jeden Kreis ca. 2 EL Füllung geben, den Rand mit Eiermilch bestreichen, zusammenklappen und mit einer Gabel andrücken. Die Teigtaschen mit der Eiermilch bestreichen und ggf. mit Manchego bestreuen (oder zur Füllung geben). Im vorgeheizten Backofen bei 200ºC ca. 20 Minuten backen. 

Hier noch ein Bild von der bunten Füllung: 


Mittwoch, 13. Juli 2011

Sweet Goodbye (Pt. 1)

Gestern hatte ich meinen letzten Arbeitstag. Und auch wenn ich jetzt wohl 2,5 Monate frei haben werde und nur 2 Arbeiten für die Uni schreiben muss, bin ich ein bißchen wehmütig. Ich habe (zumindest die meisten...) meiner Kollegen in dem Jahr lieb gewonnen und bin mir jetzt sicher, was ich nach dem Studium machen möchte und dass ich dafür auch geeignet bin. Für die Erfahrungen, die ich machen durfte, wollte ich mich natürlich bedanken. Deshalb gab's noch einmal einen Zuckerschock für alle. ;-) Da es ja ziemlich heiß war, habe ich mich gegen Cupcakes oder Ähnliches entschieden und Muffins gemacht. Besonders gut angekommen sind die Kirsch-Mandel-Muffins. Alle fanden die Kombination mit dem Marzipan so lecker - es war aber keins drin. Lustigerweise hatte ich mich von einem Rezept mit Marzipan inspirieren lassen, dieses aber durch Amaretto ersetzt, weil ich keins da hatte. Aber der Geist des Marzipans hat sich wohl trotzdem in die Muffins gemogelt. ;-)

Zutaten für 12 Muffins:
250g Schattenmorellen
200g Mehl
100g gemahlene Mandeln
150g Zucker
100g Mandelblättchen
1 Ei
6 EL Amaretto
250g Buttermilch
1 EL Puderzucker
2 TL Backpulver

Zubereitung:
Ei mit Zucker schaumig schlagen. Buttermilch und Amaretto unterrühren. Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. 50g der Mandelblättchen unterziehen. Den Ofen auf 180ºC vorheizen, das Muffinblech vorbereiten (entweder fetten oder mit Papierförmchen auskleiden) und den Teig in die Blechvertiefungen geben. Jeweils 3-4 Kirschen hineingeben. Im Ofen ca. 15 Minuten backen. In der Zwischenzeit die restlichen 50g Mandelblättchen mit dem Puderzucker mischen. Die Muffins nach den 15 Minuten Backzeit damit bestreuen und noch weitere 5-10 Minuten fertig backen.

Inspirationsquelle: Küchengötter

Sonntag, 10. Juli 2011

Käsespätzle - wieder anders

Im April habe ich euch ja bereits meine italienische Version von Käsespätzlen vorgestellt, heute gibt es die griechische Variante. Denn ganz im Gegensatz zu den klassischen Käsespätzlen, kann man die Tomatenspätzle mit Feta auch gut im Sommer essen, ohne danach kugelrund und überfüllt in der Ecke zu liegen. ;-) Und auch wenn das Gericht so ganz ohne Sauce daher kommt, ist es alles andere als trocken. Für mich ein wirklich tolles Sommeressen und definitiv wiederholungswürdig! Dazu passen auch die klassischen Röstzwiebeln. Ich habe meinen Freund angebettelt, welche selbst zu machen, weil sie beim letzten Mal so gut waren...

Zutaten für 2-3 Personen:
200g Feta
1 Bund Basilikum
250g Weizenmehl
Salz
3 Eier
100g passierte Tomaten
2 EL Tomatenmark
4 kleine Zucchini (à ca. 100g)
2 EL Rapsöl

Zubereitung:
Feta abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden. Basilikum waschen, trockenschütteln, Blätter abzupfen und in feine Streifen schneiden. Mehl mit 1/2 TL Salz in einer großen Rührschüssel mischen. Eier zufügen und verkneten. Tomaten und Tomatenmark zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. 

Wasser in einem großen Topf erhitzen, Salz zugeben. Zucchini waschen und in dünne Streifen schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zucchini portionsweise darin goldbraun anbraten. Den Teig in das Salzwasser hobeln und so lange kochen, bis die Spätzle oben schwimmen. Mit dem Schaumlöffel herausheben.

Die Fertigen Spätzle mit etwas Basilikum, Zucchini und Feta in eine Auflaufform geben. Im vorgeheizten Backofen (ca. 100ºC) warm stellen. Mit dem restlichen Teig und den übrigen Zutaten ebenso verfahren. 

Quelle: eatsmarter.de 

Donnerstag, 7. Juli 2011

(Fast) ganz die Oma

Dieser Post ist eine Premiere: Marmelade bzw. Fruchtaufstrich hat es auf dem Blog noch nie gegeben. Das liegt einfach daran, dass weder mein Freund noch ich viel Marmelade essen. Und für den Fall, dass ich doch mal Lust habe oder welche für Kuchen brauche, hole ich ein Glas von Oma hervor. In meinem Keller gibt es ein kleines Depot Himbeer- und Johannisbeermarmeladen. ;-) Aber Erdbeermarmelade gibt es von Oma leider nicht - dabei habe ich gerade die gern mal auf Pfannkuchen. Deshalb habe ich zwei ganz kleine Gläser gekauft und mir Erdbeer-Prosecco-Fruchtaufstrich und Erdbeer-Limetten-Fruchtaufstrich gekocht. Für Marmeladenfreunde empfehle ich auf jeden Fall eine größere Menge. Bei mir ist Glas 1 schon so gut wie leer...

Ein richtiges Rezept habe ich nicht. Die Erdbeeren werden mindestens 4 Stunden im Limettensaft bzw. Prosecco eingelegt und dann nach Packungsanweisung des Zuckers eingekocht. Zur Orientierung: Ich habe den Saft von 2 Limetten und 200ml Prosecco auf jeweils ca. 300g Erdbeeren genommen.

Dienstag, 5. Juli 2011

Kräutergarten geplündert

Ich kann ja bekanntlich in keinen Buchladen gehen, ohne mich in der Kochbuchabteilung zumindest umzusehen. Und meistens gehe ich dann auch mit (mindestens) einem Exemplar nach Hause... Letztens war das Sommerküche von Tanja Dusy. Beim Durchblättern haben mich schon im Laden die Basilikum-Quark-Küchlein angelacht. Da das Wetter sich auch endlich wieder von seiner Sonnenseite zeigt, wurden sie auch gleich ausprobiert. Dazu gab es, wie im Buch empfohlen, eine (scharfe) Tomatensauce. Es war sehr, sehr lecker. Ich kann euch Gericht und Buch nur ans Herz legen - auch wenn meine beiden Basilikumpflanzen jetzt kahl sind. ;-)

Zutaten für 8 Stück:
500g Magerquark
1 Bund Basilikum
1 große Knoblauchzehe
ca. 7-8 EL Olivenöl
1 Ei
200g Mehl
Salz
Pfeffer
2 Msp. Chilipulver

Zubereitung:
Den Quark in ein feines Sieb geben und abtropfen lassen. Das Basilikum waschen und trocken schütteln, die Blättchen von den Stängeln zupfen und dein schneiden. Den Knoblauch schälen und ganz fein hacken.

In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und den Knoblauch darin andünsten, dann mit Basilikum und Quark in eine Schüssel geben. Das Ei dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen. Nach und nach das Mehl (2-3 EL zurückbehalten) unterrühren, bis ein weicher Teig entstanden ist.

Mit bemehlten Händen aus dem Teig 8 flache Küchlein formen, mit dem restlichen Mehl bestäuben und am besten auf Pergamentpapier bereitlegen. Übriges Öl in einer großen Pfanne erhitzen, darin die Plätzchen beidseitig in jeweils 3-5 Minuten bei mittlerer Hitze goldbraun braten.

Quelle: Sommerküche - Tanja Dusy (GU Verlag)

Samstag, 2. Juli 2011

Himmlische Hirse

Findet ihr das Wetter auch so schrecklich wie ich? Vorhin war ich mit einer Freundin schwimmen und bin mit dem Rad hingefahren. Bei der Hinfahrt habe ich mich schon gefragt, ob es eine so gute Idee ist, weil doch die ein oder andere dunkle Wolke am Himmel hing. Aber ich bin trocken angekommen und als wir wieder rauskamen, schien sogar die Sonne. Aber das hat dem aktuellen Wetter ja nix zu sagen - ich bin trotzdem in einen Regenschauer gekommen. Auf meinen letzten 2,5 Kilometern goss es wie aus Eimern. Und wann hat es aufgehört zu regnen? Natürlich als ich vor der Haustür angekommen bin...
Wenden wir uns lieber etwas Schönerem zu. Mein erster Kochversuch mit Hirse war direkt ein voller Erfolg. Die Hirsebällchen mit Harissa-Tomatensauce waren wirklich toll! Ich muss jetzt unbedingt weitere Hirserezepte suchen. Habt ihr vielleicht Vorschläge für mich?

Zutaten für 20-25 Bällchen:
125g Hirse
80g Rosinen (habe ich weggelassen)
50g Pistazien
1/2 TL Currypulver
1/4 TL gemahlener Zimt
1 Ei
Salz
Semmelbrösel
Öl zum Frittieren

Für die Sauce:
3 Zwiebeln
3 frische Knoblauchzehen
1,5 kg aromatische Tomaten
2 Thymianzweige
3 EL gutes Olivenöl
2 EL Harissa
Salz
Pfeffer
1 Lorbeerblatt
1 TL Zucker

Zubereitung:
Hirse in heißem Wasser waschen und mit 300 ml Wasser und etwas Salz nach Packungsanweisung kochen. Rosinen und Pistazien hacken und mit Curry und Zimt unter die Hirse mischen. Die Masse mit Salz abschmecken.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden. Tomaten waschen und grob würfeln. Thymian waschen und trocken schleudern. Olivenöl in einem Topf erhitzen und darin die Zwiebeln farblos anschwitzen. Dan Knoblauch und Harissa, 1 Minute später Tomaten, Gewürze und Kräuter zufügen. Das Ganze bei niedriger Temperatur leise köcheln lassen lassen, bis die Sauce eine sämige Konsistenz erreicht hat.

Die Sauce durch ein feines Sieb streichen. Sollte sie zu wässrig sein, evtl. in einem Topf noch etwas einkochen. (Ich habe die Sauce statt sie durch ein Sieb zu streichen einfach passiert.)

Ei in einem tiefen Teller mit einer Gabel verquirlen. Aus der Hirsemasse mit leicht angefeuchteten Händen 20 - 25 kleine Bällchen formen. Die Hirsebällchen zuerst durch das Ei ziehen und anschließend in den Semmelbröseln wenden. Die Semmelbrösel fest andrücken.

Frittieröl auf 160-180ºC erhitzen und darin die Bällchen portionsweise goldbraun ausbacken. Die Hirsebällchen zum Entfetten auf Küchenpapier setzen und warm mit der Tomaten-Harissa-Sauce servieren.

Quelle: Christian Rach - Das Kochgesetzbuch 

Freitag, 1. Juli 2011

Was ist rot, lecker und darf in meinen Salat?

Wie ihr dank des Fotos sicher schon erkannt habt, handelt es sich hier nicht um Tomaten. ;-) Auch beim Beilagensalat muss schließlich ab und an mal Abwechslung her. Mit dem Feldsalat mit Erdbeeren habe ich das erste Mal seit Jahren wieder Obst in meinen Salat gelassen. Fruchtig und herzhaft ging für mich einfach jahrelang überhaupt nicht. Ich habe wirklich schlimme Kindheitserinnerungen an einen Salat aus Orangen, dunklen Trauben, Avocado, Brathähnchen und weiteren ungeliebten Zutaten. (Diesen Salat würde ich übrigens auch heute noch nicht essen...) Aber der Geschmack verändert sich bekanntlich im Laufe des Lebens und ich heute großer Fan von fruchtigen Essigsorten bin, habe ich dem Salatvorschlag meines Freundes zugestimmt. Und mein "Mut" wurde belohnt! ;-)

Zutaten für 2 Personen als Beilage:
ca. 400g Feldsalat
ca. 200g Erdbeeren
rosa Pfeffer
Meersalz
Cassis-Orangen-Essig (oder einen anderen Obstessig)
Olivenöl

Zubereitung:
Feldsalat und Erdbeeren gut waschen, Erdbeeren kleinschneiden. Rosa Pfeffer und Salz mit Essig mischen, anschließend das Olivenöl zugeben. Dressing über den Salat geben.

Tipp:
Mit Rucola oder einer Mischung aus Rucola und Feldsalat ist der Salat auch sehr lecker.