Mittwoch, 28. September 2011

Urlaubs-Camping-Küche

Und noch ein Urlaubsfoto von mir. ;-) Das Diner wurde während unseres Korsika Urlaubs nämlich nicht komplett geschlossen, sondern nur auf die Insel verlegt. Allerdings wurden die Bedingungen etwas erschwert: kein Ofen, nur 2 Platten, weder Tisch noch Stühle und die Anzahl der Küchenutensilien war stark minimiert. Aber das hält uns natürlich nicht davon ab, auch beim Campen mehr als nur Nudeln mit Sauce zu kochen. Deshalb habe ich bereits vor der Abreise meine Kochbücher und das Internet gewälzt und mir ein eigenes Camping-Kochbuch gebastelt. (Wer mehr Rezepte möchte, kann mir gern eine E-Mail schreiben.) Darin stehen unter anderem diese leckeren Zucchiniröllchen auf Tomatenspiegel. Ich habe das Rezept ein wenig an die Situation angepasst, würde es zu Hause aber ebenfalls so machen. Das Original habe ich trotzdem unten für euch verlinkt.
Leider ist das das einzige Gericht, das ich im Urlaub fotografiert habe. Oft war es schon dunkel, als wir gegessen haben (und eine Beleuchtung aus Stirnlampen basteln, ist nix...) oder es wollte sich einfach nicht schön anrichten lassen. Deshalb gibt's die Röllchen auch noch im Topf. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
2 kleine feste Zucchini
50g geriebener Parmesan (bei uns: korsischer Tomme)
100g Ziegenfrischkäse (bei uns: Brocciu)
1 EL Pinienkerne
500g passierte Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund gehackter Basilikum
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Zucchini waschen, längs in dünne Streifen schneiden und kurz von beiden Seiten anbraten. Zwiebel und Knoblauch hacken. Öl in einem Topf erhitzen, Knoblauch und Zwiebel glasig dünsten. Passierte Tomaten zugeben, pfeffern und salzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Parmesan, Ziegenfrischkäse und Pinienkerne mischen, salzen und pfeffern und die Zucchini mit der Masse bestreichen, aufrollen. Basilikum in die Sauce geben und die Röllchen in die Sauce setzen und kurz 2-3 Minuten erwärmen.

Quelle: kuchengötter.de

Montag, 26. September 2011

Urlaubseindrücke Korsika

Salut! Je suis de retour de Corse!
Ok, das war's dann mal lieber wieder mit dem Französischen... Wobei ich in meinem zweiwöchigen Urlaub feststellen konnte, dass von meinem Schulfranzösisch durchaus noch was hängengeblieben ist. ;-) Der Urlaub wäre aber auch mit größerer Sprachbarriere einfach toll gewesen. Da ich gar nicht weiß, wo ich mit dem Erzählen anfangen sollte, und ich das bei anderen immer spannend finde, lasse ich auch einfach mal Bilder (die ihr euch größer klicken könnt) sprechen. Wer also Lust auf ein bißchen Sonne, Strand und Berge hat, liest einfach weiter. Für die anderen gibt es ab morgen wieder Essen und nach und nach die Antworten auf die Kommentare der letzten Wochen. Dafür übrigens vielen Dank! :-)

Freitag, 23. September 2011

Burger-Weltreise: Syrien

Nein, ich habe meine Weltreise nicht aus Mangel an Ideen abgebrochen. Ich brauchte nur einfach eine Buger-Pause... Die Reise geht definitiv weiter, allerdings wohl doch eher unregelmäßig, weil mir 1x pro Woche Burger einfach zu viel sind. ;-) Dank der Pause sprudelt meine Kreativität allerdings über, sodass ich euch noch viele, viele Variationen versprechen kann. Ist doch auch was, oder? Wieder los geht es jedoch weniger originell mit dem syrischen Burger. Anhand der Zutaten könnte man ihn wohl in fast jedes orientalische Land einordnen, da ich jedoch ein syrisches Falafelrezept verwendet habe, gehen die Lorbeeren dorthin.

Zutaten für 4 Burger:
4 mini Fladenbrote (Teig z.B. nach diesem Rezept)
Falafel (z.B. nach diesem Rezept)
1 kleine Aubergine
ca. 250g Naturjoghurt
1 Knoblauchzehe
1 EL Harissa
Pfeffer
Salz
Olivenöl
2 Tomaten
ca. 8 Salatblätter

Zubereitung:
Aubergine in dünne Scheiben schneiden. Mit etwas Olivenöl beträufeln und im Ofen ca. 5 Minuten grillen. (Alternativ in einer Grillpfanne anbraten.) Knoblauch fein hacken, mit Harissa, Pfeffer und Salz unter den Joghurt rühren. Tomaten in Scheiben schneiden, Salat waschen.

Brot halbieren und mit Salat, Tomaten, Aubergine, Falafel und dem Joghurt belegen.

Mittwoch, 21. September 2011

Topfen? Alles Käse!

Langsam, langsam packen meine ganzen Freundinnen ihr Hab und Gut und verlassen ihr Elternhaus. Dann darf man natürlich gucken kommen. Und wer kommt schon mit leeren Händen? Meine waren mit einer gebackenen Topfentorte gefüllt. Hätte ich nur für die Gastgeberin und mich gebacken, wäre der Kuchen wohl deutlich viel schokoladiger (und evtl. minziger) geraten. Aber dann waren da noch ihr Freund, ihr Bruder, ihre Oma, ihre Tante und ihre Eltern (wobei ihre Mama durchaus auch Schokokuchen genommen hätte)... Ihr fragt euch jetzt sicher, warum sie mich gleichzeitig mit ihrer Familie eingeladen hat. Nee, nicht weil wir uns jetzt schon über 10 Jahre kennen. Aber fast: Der Bruder meiner Freundin ist "zufällig" gleichzeitig mein Freund. Wer jetzt errät, wie ich ihn kennengelernt habe, bekommt einen Keks!? ;-)

Zutaten:
Für den Mürbteig:
210g Mehl
140g kalte Butter
70g Staubzucker
1 Dotter
etwas Vanillezucker
etwas Zitronen- und Orangenschale

35g Biskuitbrösel (z.B. Löffelbiskuit)
1 kleine Dose Pfirsichhälften

Für die Topfenmasse:
380g Topfen
380g Sauerrahm
3 Dotter
10g Vanillezucker
30g Mehl
34g Magermilchpulver (habe ich durch Stärke ersetzt)
35g Staubzucker
etwas Zitronenschale
4 Eiweiß
128g Feinkristallzucker
1 Prise Salz

Staub- und Vanillezucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Einen Tortenreifen mit Backpapier eindrehen. Für den Mürbteig alle Zutaten verkneten.

2/3 des Teigs auf Tortenreifengröße ausrollen un in den Tortenreifen hineinlegen. Aus 1/3 des Teigs eine Rolle formen, die am Rand des Reifens flachgedrückt und zum Boden hin festgedrückt wird.

Biskuitbrösel und Pfirsichhälften auf dem Boden verteilen.

Für die Topfenmasse Topfen, Sauerrahm, Dotter, Vanillezucker, Mehl, Magermilchpulver, Staubzucker und etwas Zitronenschale zu einer glatten Masse rühren.

Eiweiß, Feinkristallzucker und Salz zu einem nicht zu steifen Schnee schlagen und unter die Topfenmasse heben.

Masse in den Tortenreifen füllen, glattstreichen und bei 200ºC Ober-/Unterhitze 20 Minuten anbacken. Danach die Torten aus dem Rohr nehmen und rundherum vom Rand losschneiden. Bei 150ºC Ober-/Unterhitze ca. 70 Minuten fertig backen.

Nach dem Auskühlen mit dem Staubzucker-Vanillezucker-Gemisch bestreuen.

Quelle: Das große österreichische Backbuch - Löwenzahn Verlag


Auch ein Stück gefällig?

Montag, 19. September 2011

Rezension: Das große österreichische Kochbuch

Gestern habe ich euch ja bereits berichtet, dass ich "Das große österreichische Kochbuch" vom Löwenzahn Verlag erhalten habe. Nach Austro Pasta und Austro Grill, bereits das dritte Buch, dass ich testen durfte.

Erster Eindruck:
Sehr gut! Wieder ein Hardcover, was ich bekanntlich am liebsten habe. Zu jedem Rezept, gibt es ein Bild. Na ja, nicht zu jedem Rezept, aber ich brauche auch wirklich keins von Agar-Agar-Gelee oder so. Aber jedes Backwerk ist bebildert - mit mindestens einem Foto. Zu einigen Rezepten gibt es auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit Bild. Mag ich. Mit Abbildungen ist manches einfach leichter verständlich bzw. nachvollziehbar.

Nach dem ersten ausführlichen Durchblättern:
Das Buch ist eingeteilt nach: Back-ABC, Rouladen, Schnitten, Torten, Kleindesserts, Kuchen, Germteig & Blätterteig, Weihnachtsbäckerei und Brot und Gebäck. Dazu gibt es ein Glossar (sehr hilfreich!) und Register nach Kapiteln bzw. alphabetisch. Mir persönlich gefällt die Einteilung. Nur selten wühle ich ziellos in meinen Kochbüchern. Meist weiß ich zumindest ungefähr, was ich will. Plätzchen brauche ich im Sommer ja nicht unbedingt... ;-)
Schön finde ich auch die vielen Tipps, die über das ganze Buch verteilt sind. Zu fast jedem Rezept gibt es einen. Natürlich weiß man schon das eine oder andere, aber einiges war mir auch neu. Endlich weiß ich beispielsweise, wie man einen Tortenreifen richtig in Backpapier einschlägt!

Mehr Details:
Das Kochbuch ist von einem erfahrenen Bäcker- und Konditormeister geschrieben, der schon seit Jahren Kurse für Hobbybäcker gibt. Ich finde, das merkt man. Die einzelnen Schritte der Rezepte sind sehr gut erklärt, ich hatte beim Nachbacken keinerlei Schwierigkeiten. Was ab und an fehlt, sind Infos zum Vorbereiten der Form. Mir macht das nichts aus, für blutige Anfänger könnte das vielleicht ein Problem sein.
Für Vegetarier interessant (wenn wohl auch nicht ausschlaggebend): Es wird oft Agar-Agar und keine Gelatine verwendet. Austauschen nicht nötig! ;-)

Fazit:
Mir gefällt das Buch wirklich sehr. Die Anleitungen und Rezepte sind gut verständlich und es ist für jede Gelegenheit etwas dabei. Dank der enthaltenen Tipps und Kniffe, habe ich noch einiges gelernt, sodass ich mich jetzt wohl noch einmal in Brandteig wagen werde. (Die Küche meiner Eltern hat bei meinem ersten Versuch eine mittlere Katastrophe erlebt...)
Ich würde es definitiv für Anfänger und auch noch für erfahrene Hobbybäcker empfehlen. Und da die österreichische Backstube von der deutschen nicht so weit entfernt ist, trifft es geschmacklich bei den meisten wohl auch den richtigen Nerv! Außerdem sind wieder alle Zutaten problemlos käuflich zu erwerben. ;-)

Edit: Hier findet ihr noch die Rezension von Alice. Sie kommt zu einem etwas anderen Schluss als ich, deshalb möchte ich euch das natürlich nicht vorenthalten!

Sonntag, 18. September 2011

Sensationelle Torte

Bei mir durfte netterweise wieder ein Kochbuch des Löwenzahn Verlags einziehen. Vielen Dank dafür! :-) Eine ausführliche Rezension folgt morgen, aber ich kann euch schon mal verraten, dass ich wirklich begeistert vom großen österreichischen Backbuch bin. Es hat mir so gut gefallen, dass ich mich nicht zurückhalten konnte, und direkt zwei Rezepte ausprobiert habe. Beim ersten Durchblättern ist mir sofort die Himbeer-Joghurt-Mohn-Torte ins Auge gesprungen - das perfekte Rezept für meinen Liebsten! In den Genuss kamen außerdem seine Kollegen (ein ganzer Kuchen für eine Person ist doch etwas viel...). Und Freund sagt, ich darf (wen eigentlich?) zitieren: "Der Kuchen ist übrigens sensationell gut!"

Zutaten:
Für den Teig:
200g weiche Butter
63g Staubzucker
9 Dotter
etwas Zitronenschale
9 Eiweiß
190g Feinkristallzucker
1 Prise Salz
1 Pkg. Vanillezucker
310g gemahlener Mohn
150 geriebene Haselnüsse
etwas Zimt
Kristallzucker zum Bestreuen

Für die Fülle:
6 kleine Blätter Gelatine
350g Schlagobers
70g Feinkristallzucker
350g Joghurt
Saft von 1 Zitrone

Für den Fruchtspiegel:
100g Wasser
1/2 TL Agar-Agar-Pulver
70g Feinkristallzucker
170g Himbeeren

Zubereitung:
Butter, Staubzucker, Dotter und etwas Zitronenschale schaumig rühren. Eiweiß, Feinkristallzucker, Salz und Vanillezucker schaumig rühren und unterheben. Mohn, Haselnüsse und etwas Zimt unterheben.

Masse in den vorbereiteten Tortenreifen streichen, zum Rand hinauf streichen, es soll in der Mitte eine Mulde entstehen.

Backtemperatur: 170ºC bei Ober-/Unterhitze, ca. 65 Minuten. Nicht mit Heißluft backen, die Torte wird sonst speckig. Torte unmittelbar nach dem Backen mit Kristallzucker bestreuen und auf Backpapier stürzen.

Torte nach dem Auskühlen einmal durchschneiden, Ring rundherum stellen. Für die Himbeer-Joghurt-Torte den Unterteil verwenden. Den Oberteil kann man für eine zweite Joghurt-Torte verwenden.

Für die Fülle 6 kleine Blätter Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Schlagobers mit Feinkristallzucker schlagen und Joghurt unterziehen.

Gelatine mit dem Saft von 1 Zitrone erwärmen, etwas von der Schlagobers-Joghurt-Masse unterziehen und dann alles in das restliche Schlagobers einrühren.

1/2 Mohntorte damit füllen, einige Stunden stocken lassen.

Für den Fruchtspiegel Agar-Agar-Gelee zubereiten: Wasser aufkochen, Agar-Agar-Pulver mit Feinkristallzucker mischen und in das kochende Wasser einrühren. 1 Minute kochen lassen. Himbeeren pürieren und mit dem heißen Agar-Agar-Gelee vermischen.

Fruchtspiegel über das fertige Joghurt-Schlagobers gießen.

Kommentar von mir:
Ich habe einfach nur die Hälfte des Teigs gebacken, weil ich keine Verwendung für die andere Hälfte hatte. Hat auch sehr gut funktioniert!

Freitag, 16. September 2011

So zart wie eine Forelle


Das mit dem Fisch ist ja so eine Sache. Fast noch schlimmer, als mit dem Fleisch. Denn hier geht es nicht nur darum, ob es dem Tier vor (und bei) der Schlachtung gut ging, sondern auch um Fangmethoden (und was das für andere Fischarten bedeutet) und Aussterben (Ok, es gibt auch Landlebewesen, die vom aussterben bedroht sind. Aber im "Normalfall" kommt das in Deutschland ja nicht auf den Tisch.). Deshalb gibt es hier nur sehr eingeschränkt Fisch und Meeresfrüchte. Wie Franzi eigentlich nur noch von FollowFish. Ausnahmen bilden heimische Fischarten, wie z.B. Forellen. (Gibt es hier auch in guter Bioqualität.) Manchmal habe ich einfach Lust auf Steckerlfisch oder gegrillte Regenbogenforelle. Auf Grund des weniger guten Wetters aus dem Ofen, was dem Geschmack aber keinen Abbruch getan hat.

Zutaten für 1 Forelle:
1 ausgenommene Forelle (ach nee...)
1 Bio-Zitrone
2 Zweige Thymian
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Zitrone waschen und in Scheiben schneiden. Den Fisch ebenfalls waschen und innen, wie außen salzen und pfeffern. Den Thymian und Zitronenscheiben in den Fisch geben. Die restlichen Zitronenscheiben auf dem Fisch verteilen. Im Backofen (Grillfunktion) oder auf dem Grill ca. 25 Minuten grillen.

Dazu gab es zweierlei Gurkensalat:


Mittwoch, 14. September 2011

Von Menschen, die Freunde mit Garten haben

Ich habe solche Freunde. Besser gesagt, ich habe Freunde, die Eltern mit Garten haben. Das Ergebnis ist allerdings das gleiche. Die Eltern der lieben S. haben offensichtlich ein ganz besonders fruchtbares Exemplar. Neben riiiieeeesssiiiiggggeeennn Zucchini, wachsen dort (under anderem) haufenweise Mirabellen. Ich hatte sie gebeten, mir ein Paar mitzubringen, da ich bisher noch nie welche gegessen hatte. Joa, letztendlich überreichte sie mir eine Schüssel mit etwas mehr als 1,5 Kilo. So lecker die Früchtchen auch sind, so essen, konnten wir die Menge einfach nicht. Deshalb habe ich daraus Vanille-Mirabellen-Kompott gekocht. Mein Freund hat es wie ihr seht, schon getestet und für gut befunden... ;-)

Zutaten:
ca. 1 kg Mirabellen
1 gestrichenen TL gemahlene Vanille
ca. 80-100g Zucker
etwas Saucenbinder

Zubereitung:
Mirabellen halbieren und entsteinen. Mit dem Zucker, der Vanille und etwas Wasser in einen Topf geben und erhitzen. Kurz bevor es kocht, etwas Saucenbinder zugeben und aufkochen. Den Topf vom Herd ziehen und sofort in sterile Gläser abfüllen und luftdicht verschließen.

Montag, 12. September 2011

Tomatensalat


Auch wenn der Herbst seine Schatten bereits vorauswirft, packe ich hier noch einmal ein Picknick-Foto aus. Nur ganze 2x konnten wir diesen "Sommer" am See zu Abend essen. Ja, Sommer muss man dieses Jahr wohl wirklich in Anführungszeichen setzen. Nächstes Jahr wird es aber sicher wieder besser! (Ich oute mich mal als großer Optimist.) So lang schauen wir uns eben die Bilder von den guten Tagen an. Auf einem meiner Fotos ist z.B. dieser leckere Tomatensalat. Wer jetzt noch ein paar aromatische Exemplare findet, kann sich damit noch einmal den Sommer zurückholen.

Zutaten für 2 Personen als Beilage:
ca. 400g Tomaten
1/4 Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Bund Schnittlauch
1 EL milder Essig (z.B. Balsamico bianco)
2 EL Olivenöl
Pfeffer
Salz
1 Prise Zucker

Zubereitung:
Stielansatz der Tomaten entfernen und achteln oder in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Schnittlauch ebenfalls in feine Röllchen schneiden. Alles mit Essig, Öl, Pfeffer, Salz und Zucker mischen.

Quelle: Küchengötter

Sonntag, 11. September 2011

Pasta in Pastell


Pasta mit Fisch - eine Kombination, die es bei mir nur selten gibt. Schlimme Kindheitserinnerungen halten mich davon ab. ;-) Wenn ich an Nudeln mit Thunfisch-Tomaten-Sauce denke, wird mir gleich ganz anders... Aber man muss sich seinen Ängsten ja stellen, um darüber hinweg zu kommen. Da ich keinen Thunfisch mehr esse, war es "leider" nicht möglich, das genaue Szenario nachzustellen. Stattdessen haben wir (selbstgemachte) Tagliatelle mit Lachs-Zitronen-Sauce gemacht. Und ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass ich mein Trauma überwinden konnte. Wer also einen Rezepttipp für mich hat, immer her damit!

Zutaten für 2 Personen:
ca. 200g frische Tagliatelle
200g Lachsfilet ohne Haut
1 kleine Zucchini (das gelbe auf dem Bild übrigens)
1 kleine Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
ca. 150 ml Weißwein
100 ml Sahne
1-2 EL Mascarpone
2 EL frisch gehackte Petersilie
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Lachs in mundgerechte Stücke schneiden, die Zucchini in dünne Streifen. Schalotte und Knoblauch fein hacken. Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Schalotte und Knoblauch darin glasig dünsten. Lachs und Zucchini zugeben und kurz scharf anbraten. Mit Weißwein ablöschen und einköcheln lassen. Sahne und Mascarpone zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und die Petersilie unterrühren. Mit den Nudeln servieren.

Freitag, 9. September 2011

Lieblingstapa

Taaaddddaaaa! Darf ich vorstellen? Albondigas Andaluz. Wir haben uns 2007 in einer Tapas-Bar in Barcelona kennengelernt und uns seitdem ab und an in Restaurants getroffen. Nur bei mir zu Hause waren die kleinen Hackbällchen bisher nie.

Zutaten für 2 Personen:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Petersilie
250g Rinderhack (wobei Lamm meines Wissens originaler wäre)
1 kleines Ei
2 EL Semmelbrösel
2 EL Milch
1 EL Tomatenmark
Pimentón
Kreuzkümmel
Koriander
Muskat
Salz
Olivenöl
250g grob passierte Tomaten
2 EL trockener Sherry (ersatzweise Weißwein)
1 Chilischote
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel, Knoblauch und Petersilie fein hacken. Hackfleisch, die Hälfte der Zwiebeln, Knoblauch, Ei, Semmelbrösel, Milch, Petersilie und die Hälfte des Tomatenmarks verkneten. Mit Salz, Pimentón, Kreuzkümmel, Koriander und Muskat würzen. Zu 12 kleinen Bällchen formen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen rundherum anbraten.

Für die Tomatensauce Öl in einem Topf erhitzen und die restlichen Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Chili in feine Ringe schneiden und mit andünsten. Tomatenmark zugeben, kurz anrösten. Sherry und Tomaten zugeben und 5-10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und ggf. etwas Pimentón abschmecken. Die Hackbällchen in die Sauce setzen und servieren.

Quelle: lecker.de

Mittwoch, 7. September 2011

Was haben Kartoffeln mit Vätern zu tun?


Nix, natürlich. Also zumindest in den meisten Fällen. Ich weiß zwar, dass mein Papa Kartoffeln isst, aber sonst hat er meines Wissens mit den Dingern nichts zu tun. Und ich gehe davon aus, dass das bei den meisten Papas der Fall ist. Viele Väter wollen sicher auch gar nicht als Papas Arrugadas bezeichnet werden. Wer wird schon gern runzlig genannt? Mein Papa jedenfalls nicht... (Ist er aber auch noch gar nicht.) Kartoffeln werden allerdings sehr gern zu Papas Arrugadas verarbeitet. Denen macht es gar nichts aus, faltig zu sein. Souverän...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 8-10 ungeschälte, kleine Frühkartoffeln
2-3 EL Meersalz

Zubereitung:
Topf ca. 2 cm hoch mit Wasser füllen. Das Salz einrühren. Die Kartoffeln in den Topf geben und noch einmal umrühren. Ein sauberes Geschirrtuch auf Topfgröße falten und auf die Kartoffeln legen. Das Wasser aufkochen, runterschlaten und die Kartoffeln ca. 20 Minuten gar kochen.

Quelle: Tapas - Parragon Books

Dazu habe ich Mojo Picón nach diesem Rezept von lecker.de gemacht. Mir hat es leider nicht geschmeckt, mein Freund fand's gut. Ich hoffe, euch beim nächsten Mal trotzdem ein anderes vorstellen zu können.


Dienstag, 6. September 2011

Tapas, Tapas

Montag Abend einkaufen ist keine gute Idee. Es ist voll, frische Produkte sind noch nicht da und die Menschen sind genervt, weil das Wochenende vorbei ist. Glücklicherweise brauchte ich nur 3 Dinge und unser Supermarkt hat ja eine Schnellkasse. Und was sehe ich, als ich auf die Kasse zusteuere? Genau! Zwei Menschen mit zwei übervollen Einkaufswägen. Bevor ich nachdenken kann, höre ich mich sagen: "Entschuldigen Sie bitte, das ist hier leider die Schnellkasse." Während ich noch erstaunt überlege, ob ich das grade nicht nur geträumt habe, bewegt sich der Herr mit dem vollen Einkaufswagen Nr. 1 bereits schuldbewusst in Richtung der vollen "normalen" Kassen. Die Dame mit dem überfüllten Einkaufswagen Nr. 2 hingegen, pöbelt mich an, sie hätte es aber eilig. Da die Herrschaften hinter mir in der Schlange ebenfalls ihre Meinung (die meiner nur zu ähnlich war) zu der Sache kundtaten, zog sie dann doch von dannen... Tja, und ich bliebt mit einem schlechten Gewissen zurück. Was hättet ihr in meiner Situation gemacht? Voll war es an der Schnellkasse im Übrigen so oder so...
Ach ja, das auf dem Bild ist übrigens Ofen-Tortilla. Es folgen in den nächsten Tagen noch weitere Tapas. Logisch. Ist bei Tapas schließlich per Definition so.

Zutaten für 2 Personen:
2-3 Eier (je nach Größe)
1/2 Paprika
1 Schuss Milch
ca. 1-2 EL geriebenen Manchego
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Eier verquirlen, Milch und Käse unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, in eine kleine Auflaufform geben. Paprika klein würfeln und zu der Eimasse geben. Im Ofen bei 180ºC ca. 20 Minuten stocken lassen.

Sonntag, 4. September 2011

Der Fisch wollte auch mal seinen Senf dazugeben...

Der Sommer ist nun bald vorbei und damit auch die ständige Abwesenheit meines Freundes. Schön! Zumindest letzteres. Sommer mag ich nämlich um einiges lieber als Winter. Aber man kann bekanntlich nicht alles haben. ;-)
Wobei, so ganz stimmt das auch nicht. Wenn der Liebste von seinen Reisen nach Hause kommt, kann er kulinarisch meist schon alles haben. Sein Wunsch lautet dann eigentlich immer: Bloß nichts mit Brot(artigem) und viiiieeeeelllll Gemüse. Kein Problem! Auf den Tisch kam deshalb Lachs mit Kräuter-Senf-Kruste und buntes Ofengemüse. Die Farbe der Kruste sah nach dem Backen farblich nicht mehr ganz so schön aus, geschmeckt hat es dafür umso besser. Und so schnell, wie der Fisch weg war, war's dann auch egal. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
Für den Fisch: 
ca. 200g Lachsfilet ohne Haut
2 EL Wabensenf (oder scharfer Senf mit 1/2 TL Honig gemischt)
1 EL frisch gehackte Petersilie
1 EL frisch gehackter Basilikum
Salz
Pfeffer
1 Prise Thymian

Für das Ofengemüse:
1 Zucchini
1 Paprika
1 Karotte
ca. 150g Kirschtomaten
Olivenöl
je 1 Zweig Oregano und Thymian
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Fisch waschen und trockentupfen. Send mit Petersilie, Basilikum, Pfeffer, Salz und Thymian mischen. Lachs kurz von allen Seiten anbraten, aus der Pfanne nehmen, die Oberseite mit dem Senf bestreichen und in eine Auflaufform legen.

Gemüse waschen und in mundgerechte Stücke schneiden bzw. die Tomaten ganz lassen. In eine Auflaufform geben, Kräuter darübergeben und Olivenöl drüber träufeln.

Erst das Gemüse bei 200ºC in den Ofen stellen. Nach ca. 10 Minuten den Fisch dazustellen und nochmals ca. 20 Minuten garen.

Freitag, 2. September 2011

Mini Pizzen

Bevor man sich in den Urlaub verabschiedet, muss natürlich der Kühlschrank geleert werden. Es ist eher unentspannt, wenn man nach der Rückkehr erst einmal pelzige Freunde entsorgen oder - im schlimmsten Fall - den ganzen Kühlschrank säubern muss. Mussten wir schon einmal. Allerdings, weil wir alle Sicherungen vor unserem ersten gemeinsamen Urlaub rausgemacht hatten. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie unser (Tief-)Kühlschrank dann nach 2 Wochen im Sommer aussah... Das ist aber eine völlig andere Geschichte. Jedenfalls mache ich normalerweise als Pre-Urlaubsessen Nudeln mit allen Gemüsenresten, die noch so zu finden sind. Vor unserem Urlaub Anfang August, haben wir uns jedoch für eine andere Variante entschieden - Mini-Pizzen. Die Idee war, eventuelle Reste dann als Verpflegung für die Fahrt mitzunehmen. Hat aber nicht funktioniert. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
Für den Teig: 
200g Mehl (Typ "00")
1/4 Würfel Hefe
100 ml lauwarmes Wasser
1,5 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 Prise Zucker

Für den Belag:
Gemüse nach Wahl
Tomatensauce (passierte Tomaten gewürzt mit Knoblauch, Oregano, Thymian und Basilikum)
ca. 200g geriebener Käse (meine Empfehlung: eine Mischung aus Provolone und Mozzarella)

Zubereitung:
Hefe in das Wasser bröseln, den Zucker zugeben und einige Minuten abgedeckt stehen lassen. Das Mehl in eine Schüssel geben, mit Salz mischen mit der Wasser-Hefe-Mischung und dem Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 2 Stunden gehen lassen.

Den Teig auf etwas Mehl ausrollen und kleine runde Pizzen ausstechen. So lang wiederholen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Gemüse klein schneiden. Die Pizzen mit Tomatensauce bestreichen, Gemüse darauf verteilen und mit Käse bestreuen.

Ofen auf die höchste Stufe vorheizen. Die Pizzen auf einem Backblech auf der untersten Schiene ca. 10-15 Minuten goldbraun backen.

Donnerstag, 1. September 2011

Vollkornbaguette für Kurzentschlossene

Eigentlich gibt es hier im Diner einen wöchentlichen Speiseplan - eigentlich... Manchmal kommt uns natürlich auch etwas dazwischen. So war es auch, als wir den gebackenen Camembert gegessen haben. Ursprünglich sollte es ihn einen Tag später geben, aber aus Mangel an einer Zutat für das geplante Essen, musste er vorgezogen werden. Das stellte ich mich vor ein Baguette-Problem. Der Teig soll ja nach Möglichkeit 12 Stunden im Kühlschrank gehen. Schlecht, wenn man um 16 Uhr beschließt, eines zum Abendessen zu wollen. Klar hätte ich einfach eins kaufen können, Vollkornbaguette (das nicht mit Melasse dunkel gefärbt wird...) ist hier in der Nähe allerdings Mangelware. Deshalb habe ich einfach etwas rumprobiert und raus kam ein wirklich leckeres Brot. Baguette ist es mit Vollkornmehl und Körnern ja eigentlich eh nicht. ;-)

Zutaten für 1 Brot:
250g Vollkornmehl (in meinem Fall Dinkel)
1 TL Salz
1/3 Würfel Hefe
150 ml lauwarmes Wasser
ca. 100g gemischte Körner (hier: Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sesam)
1 Prise Zucker

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hineinbröseln. Zucker zugeben und das Wasser darüber gießen. Einige Minuten stehen lassen. Salz und Körner zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig noch einmal gut durchkneten und zu einem Baguette formen. Noch einmal etwa 1 Stunde gehen lassen. Den Laib regelmäßig quer einschneiden. Im vorgeheizten Backofen bei 250ºC etwa 20 Minuten backen.