Mittwoch, 30. November 2011

nicht süßes Backwerk Pt. 2

Taaaddddaaaa, da sind sie schon: die Pide mit Hackfleischfüllung. Und im Vergleich zu den Pide mit Spinatfüllung muss ich sagen, waren sie noch ein kleines bißchen leckerer. Aber am allerbesten war natürlich, beides auf dem Tisch zu haben. ;-)
Meine Fleischfüllung habe ich, wie bereits geschrieben, anders zubereitet als Steph. Nicht, weil ich denke, dass ihre nicht schmecken würde, sondern weil ich schlichtweg kein rohes Hack in die Pide packen wollte. Ich habe schon Hemmungen, dass bei gefüllter Paprika zu tun. Fragt mich nicht wieso. Ist eine meiner vielen kleinen Macken... Saftig war die Füllung aber trotzdem!

Rezept für den Teig gibt es hier.

Rezept für die Füllung von 4 Stück:
ca. 300g Hackfleisch
1 Paprika
1 Chilischote
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Packung Feta
2 EL Tomatenmark
ca. 50 ml passierte Tomaten
1/4 Bund frische Petersilie, gehackt
Kreuzkümmel
Sumach
Paprikapulver
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Zwiebel, Chili und Knoblauch fein hacken. Paprika würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel-, Chili- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Hackfleisch zugeben und anbraten. Mit Tomatenmark vermengen und kurz anrösten lassen. Passierte Tomaten und Paprika untermengen und mit Kreuzkümmel, Sumach, Paprika, Pfeffer und Salz würzen. Ca. 3-4 Minuten köcheln lassen. Mit Petersilie und Feta vermengen.

Jeweils 3-4 EL auf den vorbereiteten Teig geben und zu Pide falten. (Infos gibt es wie gesagt hier.) Teig mit Eigelb bestreichen und bei 180ºC im Backofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Dienstag, 29. November 2011

Backwerk Pt. 1 - aber nicht süß!


Bei mir gibt es noch keine Plätzchen. Zumindest auf dem Blog nicht. In der Keksdose wohnt aber schon die erste Sorte und die zweite muss nur noch zusammengebaut werden. Für die weiteren Sorten ist auch bereits eingekauft... Das habe ich Freitag Abend schon erledigt. Da das ja bekanntlich eine Zeit ist, zu der einkaufen ein "klein bißchen" länger dauert, finde ich es praktisch, wenn ich das Abendessen teilweise schon zuvor vorbereiten kann. Für die Pide habe ich fix den Hefeteig geknetet, bin während der Gehzeit einkaufen gegangen und hab danach nur noch die Füllungen zubereitet und die Pide in den Ofen geschoben. Na gut, schnell ist vielleicht anders. Mir war's aber schnell genug. ;-)

Das Rezept für den Teig habe ich bei Steph gemopst. Sie zeigt auch toll, wie man den Teig falten muss.
Meine Füllungen sind Eigenkreationen. Dass ich die Spinatfüllung nicht bei ihr abgeguckt habe, ist offensichtlich. ;-) Aber meine Hackfleischfüllung (folgt die Tage) war auch eine andere.

Zutaten für 8 Stück:
Für den Teig:
500g Mehl
1/2 Würfel Hefe
100 ml lauwarme Milch
100 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
1 TL Salz
1 EL Öl
2 Eiweiß (mit den Eigelb wird der Teig vor dem Backen bestrichen)

Für die Spinatfüllung (für 4 Stück):
ca. 750g frischer Spinat
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
100g Feta
Muskat
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Wasser und Milch mischen, Zucker zugeben und Hefe darin auflösen. Mehl und Salz in eine Schüssel geben und mischen. Mit der Wasser-Milch-Mischung, dem Öl und dem Eiweiß zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig etwa 1-2 Stunden gehen lassen.

Für die Füllung den Spinat blanchieren. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Feta klein würfeln. Spinat mit Zwiebel, Knoblauch, Muskat, Pfeffer und Salz mischen.

Den Teig ausrollen, 2-4 EL Füllung in die Mitte geben und den Teig zu Pide falten. (Wie gesagt, schaut dazu bei Steph vorbei.) Feta über die Füllung streuen. Eigelb verquirlen und damit den Teig bestreichen.

Bei 180ºC im Backofen ca. 20-25 Minuten backen.

Sonntag, 27. November 2011

Gewinnspiel: Schickt mir Desserts!

Ich hatte es ja bereits angekündigt und heute kommt es endlich: mein Dankeschön-Gewinnspiel! :-)

Ganz ehrlich, ich bin immer noch total von den Socken, wenn ich sehe, wie viele Leute meinen kleinen Blog verfolgen! 115 allein über GFC, 31 über Bloglovin' und dann noch der ein oder andere auf anderen Wegen. Nie hätte ich damit gerechnet, dass sich jemals so viele Leute für meine Kochkünste interessieren. Aber ich freu mich riesig!!!

Und natürlich danke ich Gott, meinem Freund, meiner Familie, ...! Ok, kleiner Scherz. ;-) Wobei mir mein Freund gezeigt hat, wie man anständig fotografiert, mein Papa mir meine Kamera geschenkt hat und von meiner Oma habe ich die Begabung für's Backen und Kochen. Also sollte ich mich wohl doch bedanken... Aber genug geredet, jetzt gibt's was zu gewinnen!

Was ihr dafür tun müsst?
Ganz einfach:
Schickt mir bis zum 15.12.2011 euer liebstes Weihnachts-/Advents-/Winterdessert!
Weitere Vorgaben gibt es nicht, lasst eurer Kreativität freien Lauf. Und ich lasse mich gern überraschen. Es sollte nur in irgendeiner Form zur Jahreszeit passen.

Bitte sendet das Rezept oder einen Link zu eurem Blogeintrag an: charlottesdiner@gmail.com.
Bei Blogeinträgen dürfen es auch gern bereits gepostete Rezepte sein. Ich freue mich natürlich aber auch über neues nur für mich! ;-)

Was gibt es zu gewinnen?
Am Ende des Gewinnspiels werde ich hier alle Rezeptvorschläge zusammentragen. (Sicher wird aber auch vorher und hinterher das ein oder andere von mir ausprobiert und hier gezeigt.) Unter allen Einsendungen wird dann ein Überraschungspacket mit selbstgemachten und selbstgekauften Kleinigkeiten verlost! Dass das Selbstgekaufte auch irgendwie mit Essen zu tun hat, versteht sich sicher von selbst.

Da ich weiß, dass man auch durchaus mehrere allerliebste Lieblingsrezepte haben kann, darf jeder mit (max.) 2 Rezepten mitmachen. Natürlich gibt's dann auch zwei Lose im Topf. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Und Bar ausgezahlt wird auch nix. ;-)

Ich freue mich schon sehr auf eure Rezepte und wünsche euch bis dahin einen 
wunderschönen, entspannten 1. Advent!



Samstag, 26. November 2011

Mal wieder Quiche...

Kennt ihr auch das untrügliche Zeichen, dass die Vorweihnachtszeit begonnen hat? Nee, nicht dass an jeder Ecke, an der es auch nur irgendwie möglich ist, ein Weihnachtsmarkt aus dem Boden schießt. Auch nicht, dass man überall von Lichterketten geblendet wird. Ganz falsch! Es ist viel, viel einfacher. In (fast) jedem Supermarkt herrscht Leere in den Regalen mit gemahlenen Mandeln. Glaubt ihr mir nicht? Na dann schaut mal bei eurem Lebensmitteldealer vorbei... Ich hatte Glück, ich konnte noch ein paar Päckchen ergattern. (Ja, ich bunkere! Ich hasse nämlich, wenn ich welche brauche und es keine mehr gibt.) Deshalb können der Liebste und ich morgen mit der Plätzchen-Produktion für dieses Jahr starten.
Bevor ich aber lauter tolle Keksrezepte posten kann, gibt es erst einmal eine Rosenkohlquiche. Ich liiiieeeebbbbeeee Rosenkohl!!! Und stinkigen Bergkäse sowieso. Deshalb ist das Rezept wie für mich gemacht. Aber auch meinem Freund hat's geschmeckt und der findet Rosenkohl sonst nur ok. Spricht für das Rezept, oder?

Zutaten:
ca. 750g Rosenkohl
1 Päckchen Blätterteig aus dem Kühlregal
200g Sahne
100g geriebener Bergkäse
3 Eier
100g Speck, gewürfelt
Pfeffer
Kräutersalz
Muskat

Zubereitung:
Rosenkohl waschen, die äußeren Blätter entfernen, Strunk abschneiden und kreuzweise einschneiden. In Salzwasser waren, kalt abschrecken, abtropfen und auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Tarteform mit dem Blätterteig auslegen. Eier mit der Sahne verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Käse unterrühren.
Den abgekühlten Rosenkohl in der Form verteilen, Speck darüber streuen und die Sahne-Ei-Masse gleichmäßig darüber gießen.
Bei 180ºC ca. 30-40 Minuten im Ofen backen.

Quelle: chefkoch.de

Donnerstag, 24. November 2011

Burger-Weltreise: Karibik


Hier kommt nun endlich des Rätsels Lösung. Hat leider etwas länger gedauert. Aber dafür ist jetzt das Horror-Referat dieses Semesters vorbei und ich habe endlich wieder Zeit... Vielleicht schaffe ich es dann endlich auch mal, mich bei meinen vielen, tollen Lesern (Wow, schon 115!!!) zu bedanken. Was genau es werden soll, weil ich auch schon. Nur an der Umsetzung ist es bisher gescheitert. Das kriege ich die nächsten Tage aber sicher hin.
Jetzt aber erst einmal zum neuesten Stopp der Burger-Weltreise: der Karibik. Ja, ich weiß, wieder mal kein Land, aber ich kann und will mich da nicht so festlegen. ;-) Auf jeden Fall war der Burger klasse - süß, scharf, fruchtig und nicht so extrem füllend, wie das bei Burgern oft der Fall ist. Außerdem bekommt man so bei dem kalten Wetter ein wenig Sommersonne auf den Tisch. Wobei ich mir den Burger auch toll im Sommer vorstellen kann, mit Scampis direkt vom Grill...

Brötchen habe ich wie immer nach diesem Rezept gemacht.
Das Ananas-Relish hatte ich hier ja schon gepostet.
Die Scampis habe ich ca. 2 Stunden in Knoblauch und Öl eingelegt und dann angebraten.
Dann Brötchen aufschneiden und Salatblatt, Tomate, Scampis und Ananas-Relish darauf schichten. Fertig! :-)

Tipp zu den Brötchen:
Da ich nicht immer die Brötchen extra machen möchte, habe ich experimentiert, wie ich sie am besten einfrieren kann. Fertige Brötchen einfrieren war nicht so sehr von Erfolg gekrönt. Sie haben dann gekrümelt. Besser: Fertig aufgegangene Teiglinge einfrieren und dann im nicht vorgeheizten Backofen backen. Die Backzeit verlängert sich ca. um 5 Minuten.

Dienstag, 22. November 2011

Süß und scharf


Heute gibt's nur einen kleinen Vorgeschmack. Das Ananas-Relish habe ich nämlich für einen weiteren Stopp meiner Burger-Weltreise gebraucht. Wohin geht's? Was meint ihr? Die Auflösung gibt es dann morgen! ;-)

Zutaten für 2-3 kleine Gläschen:
1/2 Ananas (mit Strunk!)
ca. 25g Ingwer
1 rote Chilischote
Saft von 1/2 Limette
Saft von 2 Orangen
1 Sternanis
1/2 TL Koriandersamen
1/4 TL Szechuanpfeffer
3 EL Zucker
1 kleine rote Zwiebel
2 Frühlingszwiebeln
1/4 Bund Koriander

Zubereitung:
Die Schale der Ananas, sowie möglichst alle Samenansätze entfernen. Den Strunk großzügig herausschneiden und diesen groß würfeln. Das Fruchtfleisch in etwa 1 cm große Würfel schneiden und beiseite stellen. Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Chilischote waschen, halbieren, Stielansatz, Kerne und die inneren Seitenwände entfernen. In feine Streifen schneiden.
Limetten- und Orangensaft, Ananasstrunk, Ingwer, die Hälfte der fein geschnittenen Chilis, STernanis, Koriandersamen, Pfeffer und Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Temperatur etwa 25 leise köcheln lassen. Sternanis entfernen und das Ganze mit einem Pürierstab fein pürieren. Abkühlen lassen.
Das Ananasfruchtfleisch mit der Marinade übergießen.
Zwiebel schälen und fein würfeln. Frühlingszwiebel waschen und in deine Ringe schneiden. Koriander waschen, trocknen und dein hacken. Alles zur Ananas geben und gut untermischen. Nach Geschmack so viel der restlichen fein geschnittenen Chilis zufügen, dass der Schärfegrad deutlich, aber noch angenehm ist.

Das Relish hält sich im Kühlschrank 5-7 Tage.

Quelle: Christian Rach - Das Kochgesetzbuch

Sonntag, 20. November 2011

Kuchen für den Adventskaffee


Eigentlich bin ich ein absoluter Sommermensch. Mir ist im Winter immer viel zu kalt, gleichzeitig nervt es mich aber, 100 Lagen Kleidung zu tragen. Und wenn dann noch Schneematsch dazu kommt, ist meine Laune ganz am Boden. Winter ist einfach doof! ;-) Neben den ganzen Nachteilen (mir fallen noch viele, viele weitere ein...), hat der Winter allerdings auch einen entscheidenden Vorteil: Unter der ganzen Kleidung fällt es nicht so auf, wenn man mal wieder ein Stückchen Kuchen (kann wahlweise ersetzt werden durch: Kekse, Schoki oder andere Leckereien) zu viel genascht hat. Die Gefahr besteht leider, wenn mein Freund mal wieder meinen Lieblingskuchen gebacken hat. Mein Lieblingskuchen ist das andere Gute am Winter. Gewürzkuchen mit Kirschen schmeckt im Sommer nur halb so gut. Das war's aber auch mit den guten Seiten des Winters. Deshalb tippe ich euch jetzt nur noch schnell das Rezept ab, wickel mich wieder in meine Decke und warte, bis mein Freund mir Tee bringt...

Zutaten für 1 Gugelhupfform:
65g Butter
150g Zucker
2 Eier
75g Mehl
75g gemahlene Mandeln (ersatzweise: Haselnüsse)
75g Backkakao
65 ml Milch
20g Vanillezucker
1/2 Pkt. Backpulver
2 Nelken, im Mörser zerstoßen
1/2 TL Zimt
1 Prise Piment
Mark von 1/2 Vanilleschote
2 Tropfen Orangenwasser (ersatzweise etwas Orangenschale)
1/2 Glas Kirschen, abgetropft
Butter und Grieß für die Form

Zubereitung:
Eier, Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Mehl, Mandeln, Backpulver und Kakao mischen und unterrühren. Milch zugeben und gut verrühren. Zum Schluss Nelken, Zimt, Piment, Vanillemark und Orangenwasser unterheben.

Die Form gut fetten und mit Grieß ausstreuen. Den Teig in die Form füllen, die Kirschen darauf verteilen und hineindrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180ºC ca. 40-50 Minuten backen. 10 Minuten auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

Nach dem Abkühlen nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben oder mit Schokolade überziehen.

Donnerstag, 17. November 2011

Käse, Käse, Käse


Hach, was für ein toller Tag! Ich kann faul auf dem Sofa rumliegen, überlegen was ich in den nächsten Tagen kochen möchte und mir so langsam auch mal über die "Plätzchen-Sache" Gedanken machen... Eigentlich sollte ich heute ein Referat in der Uni halten, aber dieses Mal ist der Dozent krank. (Das tut mir natürlich leid für ihn.) Trifft sich gut, ich muss zusätzlich auch noch das ein oder andere erledigen. Dazu habe ich jetzt nicht mehr ganz so viel Zeit, ich habe gestern nämlich außerdem meinen neuen Job angefangen. :-) Zeit zu schlemmen habe ich natürlich weiterhin! Wäre ja noch schöner... Auf den Tisch kamen vor ein paar Tagen eine Neuauflage der Tomaten-Ziegenkäse-Tarteletts. Ich fand diese Version fast noch ein bißchen besser. Durch den Ziegenfrischkäse waren die Tarteletts ein etwas cremiger und noch saftiger.

Zutaten:
Teig wie hier
ca. 250g Kirschtomaten
150g Ziegenfrischkäse
ca. 20 ml Milch
1 Ei
Muskat
Cayennepfeffer
rosa Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Den Teig zubereiten und in die Tartelettförmchen geben. Den Ziegenfrischkäse mit Milch, Ei und den Gewürzen gut vermischen. Die Tomaten waschen und jeweils eine Handvoll in die Tarteletts geben und die Ziegenkäse-Mischung darüber verteilen. Bei 180ºC ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Montag, 14. November 2011

Veggie Fast Food


Soll ich euch ein Geheimnis verraten? Wenn ich krank bin, habe ich immer Lust auf richtig fettiges Fast Food. Am liebsten mit ganz viel Käse! Fragt mich nicht, wieso das so ist. Es irritiert mich immer wieder... In den letzten Tagen hatte mich eine ganz fiese Erkältung fest im Griff, also musste irgendwas auf den Tisch, das meine Gelüste befriedigt. ;-) Nach einem kurzen Blick auf meine "To-cook-Liste" war klar, es sollte musste Veggie Chili Cheese Fries geben. Und es war göttlich! Pommes, schön scharfes Chili (juhu, freie Nase!!!) und dick Käse - besser geht es gar nicht! Auch für Nicht-Erkältungsgeplagte ein Genuss...

Rezept ist auch ganz einfach: Pommes backen (bei selbstgemachten am besten schon mit etwas Cayennepfeffer würzen), Chili (entweder veggie oder con Carne) kochen und Käse reiben (bei uns eine Mischung aus Manchego und Forlasa). Fertige Pommes in eine Auflaufform geben, Chili und Käse drauf und bei 200ºC ca. 15-20 Minuten goldbraun überbacken.

Mittwoch, 9. November 2011

Die Lösung für mein "Sotto-Problem"

Nachdem mir das "Kartoffelsotto" so gut geschmeckt hat, wollte ich gern weitere Varianten ausprobieren. Kirsten hat mir in den Kommentaren zu Kürbis geraten. Vielen Dank an dieser Stelle! :-) Am Montag saß ich dann also zu Hause mit meinem Kürbis - aber ohne Kartoffeln. Kein Grund zu verzweifeln (oder einkaufen zu gehen), denn irgendwo war ich mal über Pastasotto gestolpert. Also Risotto mit griechischen Reisnudeln statt echtem Reis. Die sind hier fast immer vorhanden und so habe ich dem ganzen eine Chance gegeben. Und ich kann nur sagen: Was für ein glücklicher Zufall!!! Das Kürbis-Pastasotto war echt lecker, dabei aber nicht so extrem cremig wie richtiges Risotto. Für mich die perfekte Alternative! :-)

Zutaten für 2 Personen:
1 kleiner Hokkaido
ca. 150g griechische Reisnudeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 200 ml Gemüsebrühe
ca. 100 ml Weißwein
50g geriebener Parmesan
Pfeffer
Salz
Muskat
ein paar Blättchen Salbei, gehackt
evtl. etwas Kürbiskernöl

Zubereitung:
Hokkaido in mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Salbei fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Den Kürbis zugeben und kurz mitanbraten. Die Nudeln dazugeben, mit dem Weißwein angießen und einköcheln lassen. Gemüsebrühe zugießen und unter Rühren einkochen lassen. Sollten Nudeln und Kürbis dann noch nicht gar sein, so lang Gemüsebrühe zugeben und einköcheln lassen, bis sie es sind. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und den Parmesan unterrühren. Auf einem Teller anrichten und mit Salbei bestreuen und ggf. mit etwas Kürbiskernöl beträufeln.


Sehr lecker dazu sind auch gebratene Garnelen. ;-)

Montag, 7. November 2011

Und noch eine Lasagne-Variante...


Ich habe geschrieben, dass ich raus aus dem Chaos bin? Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben... Was ich nicht geschrieben hatte war, dass unser Arbeitszimmer noch gestrichen werden musste. Ich dachte, das wäre fix gemacht. War es auch - also das Streichen. Blöderweise muss man ja auch noch aus- und einräumen, putzen und in unserem (besser: Freunds) Fall: aussortieren. Wenn wir endlich mit allem fertig sind, mache ich 3 Kreuze... Aber wenigstens habe ich meine Küche zurück! Und nach einem leckeren Abendessen ist der Stress des Tages auch schon wieder fast vergessen. Ein Highlight in den letzten Tagen war die Wirsing-Lachs-Lasagne. Denn auch wenn Wirsing meine absolute Lieblingskohlsorte ist, kommt er mangels Kreativität leider nur selten auf den Tisch. Da musste ich meiner spontanen Eingebung natürlich schnell folgen! Wie so häufig sind das die besten Ideen und mit Käse oben drauf ist sowieso (fast) alles lecker. ;-)

Was sind eure liebsten Wirsingrezepte?

Zutaten für 2 Personen:
1 kleiner Wirsing
ca. 200g Lachsfilet
ca. 200g Champignons
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
ca. 150 ml Weißwein
ca. 450 ml grob passierte Tomaten
1 Schuss Sahne
2 EL Frischkäse (alternativ: mehr Sahne)
Rosmarin
Thymian
Oregano
Muskat
Pfeffer
Salz
1 Kugel Mozzarella
etwas frisch geriebenem Parmesan
etwas Butter und Olivenöl
Lasagneplatten ohne Vorkochen

Zubereitung:
Knoblauch und Zwiebel fein hacken. Lachsfilet waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Wirsing waschen, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Champignons putzen und vierteln.

Butter in einem Topf zerlassen, die Hälfte der Zwiebel und 1 Knoblauchzehe glasig dünsten. Champignons kurz anbraten, Wirsing zugeben und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Sahne und Frischkäse unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

In der Zwischenzeit Öl in einem anderen Topf erhitzen. Die restliche Zwiebel und die andere Knoblauchzehe glasig dünsten, mit Weißwein ablöschen und einköcheln lassen. Mit Tomaten angießen und würzen, ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Lachs zugeben und nochmals ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Nun abwechselnd Wirsing, Lasagneplatten und Tomatensauce in eine Auflaufform schichten. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und zuletzt zusammen mit dem Parmesan darüber geben. Bei 200ºC ca. 25-30 Minuten überbacken.

Freitag, 4. November 2011

Feurig ungarisch


Ich habe ja bereits erzählt, dass wir während unserer 4 Renovierungstage die Küche leider nicht nutzten konnten. Am Mittwoch habe ich mich dann richtig auf's Kochen gefreut! Da wir vorher noch einkaufen gehen mussten, sollte es aber etwas schnelles sein. Und weil ich richtig Lust auf etwas deftiges - aber dennoch fleischloses - hatte, habe ich mich für Szegediner Kartoffelgulasch entschieden. Die Zubereitung ist fast identisch zu der Variante mit Fleisch, allerdings ist die Garzeit deutlich kürzer. Lecker ist das Gulasch in beiden Fällen. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wahrscheinlich sogar das Kartoffelgulasch wählen...

Nachdem ich das Rezept abgetippt habe, ist mir aufgefallen, dass meine Definition von "schnell" bei Gerichten wahrscheinlich eine andere als bei den meisten ist. ;-) Für mich heißt das: Wenig Vorbereitung und dann nur 20-30 Minuten köcheln lassen bzw. in den Ofen stecken. Wie ist das bei euch? Was ist für euch ein schnelles Gericht?

Zutaten für 2 Personen:
etwa 3-4 große Kartoffeln
ca. 200g Sauerkraut
1 kleine Paprika
1-2 Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1-2 EL Tomatenmark
ca. 150 ml Gemüsebrühe
ca. 100 ml trockener Rotwein
1 Chilischote (alternativ: Cayennepfeffer, getrocknete Chilis)
Thymian
Paprika edelsüß
1 Schuss Sahne
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und würfeln (Kantenlänge ca. 1 cm). Zwiebel und Knoblauch hacken, Paprika entkernen und in sehr dünne Streifen schneiden, diese nochmals halbieren. Tomaten halbieren und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Chilischote entkernen und würfeln.

Öl in einem großen Topf erhitzen, die Kartoffelwürfel gut von alles Seiten anbraten. Zwiebel, Knoblauch und Chili zugeben und ebenfalls kurz anbraten. Erst Paprikapulver, dann Tomatenmark unterrühren und kurz mitanrösten. Paprika und Tomaten dazugeben, kurz braten. Mit Rotwein angießen und etwas einköcheln lassen. Dann mit der Gemüsebrühe aufgießen, mit Thymian würzen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffelwürfel fast gar sind. (Ggf. muss nochmals Brühe nachgegeben werden.) Mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Sauerkraut unterrühren. Nochmals 2-3 Minuten köcheln lassen, bis das Sauerkraut warm ist. Sahne unterrühren und servieren.

Mittwoch, 2. November 2011

And I'm back in the game!


Da bin ich wieder! Endlich raus aus dem Chaos. Zumindest fast. Mein Plan die Zimmer nach dem Streichen direkt zu putzen, wurde nämlich vereitelt. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, da waren die Räume mit den Möbeln und dem anderen Krempel aus den noch zu streichenden Zimmern voll. Leider auch meine Küche, weshalb das gute Stück in den letzten 4 Tagen kalt blieb. :-( Heute werde ich sie aber wieder auf Hochglanz polieren, den Kühlschrank füllen und etwas ganz leckeres zaubern! Mein Speiseplan für die kommende Woche steht schon...
Leider musste ich in den letzten Tagen nicht nur auf meine Küche verzichten, auch das Internet wurde abgestöpselt. Deshalb schlummerte die leckere Himbeer-Clafoutis bis heute auf meinem Computer. Clafoutis ist ein super "Notfall-Dessert". Alles, was man dafür benötigt hat man meist im Haus, es ist schnell gemacht und trotzdem furchtbar lecker. Dazu noch etwas (Vanille-)Eis und der Süßhunger ist gestillt.

Und zum Abschluss noch ein kleines Rätsel: Aus welchem Film stammt das Zitat? Kleiner Tipp: Fans von Teenie-Filmen haben es leichter... ;-)

Zutaten für 2 kleine Tarteförmchen:
1 Ei
20g Zucker
50ml Milch
35g Mehl
etwas gemahlene Vanille
1 Prise Salz
1 Handvoll (aufgetaute) Himbeeren (alternativ: andere Beeren oder Kirschen)
Fett (und Grieß) für die Förmchen
etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Ei und Zucker schaumig schlagen, Vanille und Salz einrieseln lassen. Abwechselnd Mehl und Milch unterrühren. Die Förmchen fetten und den Teig einfüllen. Jeweils 5-6 Himbeeren hineingeben und im vorgeheizten Backofen bei 200ºC ca. 20 Minuten goldbraun backen. Etwas Abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und servieren.