Samstag, 31. Dezember 2011

Adieu 2011


Findet ihr auch, dass Jahresrückblicke irgendwie immer gleich sind? Ein paar Dinge sind gut, andere sind schlecht(er) gelaufen... (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.) Ich möchte mich über dieses Jahr nicht beschweren. Allen meinen Lieben geht es (wieder) gut, wir hatten einen wunderschönen Sommerurlaub, ich habe einen super tollen neuen Nebenjob gefunden und schon eine interessante Idee für meine Magisterarbeit. Wäre unser Auto noch heil, wäre es sogar ein perfektes Jahr gewesen. Aber da wir nicht täglich darauf angewiesen sind, auch wieder nur halb so schlimm. Außerdem haben wir grade für ein neues zugesagt...

Heute reiche ich wie versprochen noch unsere leckere Weihnachtsvorspeise nach: scharfe Avocado-Garnelen-Törtchen (das im Glas) und Lachsrolle mit Spinat und Frischkäse an Feldsalat und weihnachtlichem Toast. Nicht von mir zubereitet, aber selbst fotografiert und mit Genuss verspeist. Ja, auch das Törtchen. Sonst nehme ich schon beim Geruch von Avocado Reißaus, aber die fand ich super. Deshalb lieben Dank an die Köchin! :-)

Nun bleibt mir nur noch Euch einen guten Rutsch und ein gesundes und glückliches Jahr 2012 zu wünschen! Ich freue mich auf die kommenden 12 Monate mit Euch!

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Hippe Kekse


Hier kommt nun das versprochene Rezept für die Mandelhippen, die es zu unserem Weihnachtsdessert gab. Ich fand sie nicht ganz einfach zu machen, dafür waren sie umso leckerer. Vielleicht mache ich sie gleich wieder zu unserem Silvesterdessert. Oder vielleicht doch lieber etwas anderes? Mein Blogger-Herz möchte euch ja hier etwas bieten. Wobei das Menü auch ganz ohne "Beilagenkeks" super wird. Nein, ich versuche überhaupt nicht, euch neugierig zu machen. ;-)
Kocht ihr an Silvester auch groß? Oder bleibt ihr vielleicht gar nicht zu Hause?

Zutaten für 8 Stück:
50g gemahlene Mandeln
50g Mehl
3 Eiweiß
100g Butter
40g Vanillezucker
80g Zucker
1 TL Orangen- oder Zitronenschale

Zubereitung:
Eiweiß im Wasserbad erwärmen. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eiweiß unterrühren. Orangenschale unterrühren. Mandeln und Mehl nach und nach hinein sieben und gut verrühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Einen Backring mit ca. 15 cm Durchmesser darauflegen, ca. 1 EL Teig hineingeben und dünn verstreichen. (Es passen etwa 2 Teigkreise auf ein Blech.) Im vorgeheizten Backofen bei 170ºC ca. 10-12 Minuten goldbraun backen. Sofort vom Backpapier lösen und über einem umgedrehten Glas zu einem Körbchen formen. So auskühlen lassen.

Quelle: lecker.de

Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachtsdessert 2011


Da bin ich wieder - mindestens 2 Kilo schwerer. ;-) Wir haben an Heiligabend ordentlich geschlemmt... Meine Familie gehört aber auch nicht zur "Würstchen und Kartoffelsalat-Fraktion", bei uns wurde Weihnachten schon immer groß gekocht. Da dieses Jahr alle am 23.12. noch gearbeitet haben, haben wir die Arbeit fair unter allen Beteiligten aufgeteilt: Vorspeise haben die Nachbarn mitgebracht, Hauptspeise haben Papas Frau und mein Schwesterchen gekocht und wir waren wieder für das Dessert zuständig. Ach ja, und um meinen Papa nicht zu vergessen: Der hat sich um den Wein gekümmert. ;-)
Das Rezept für die Vorspeise folgt noch, sobald ich es habe. Leider habe ich vergessen das Hauptgericht zu fotografieren, es gab nämlich Rinderfilet aus dem Ofen mit überbackenem Kartoffel-Steckrüben-Püree und Fenchel (alternativ: Karotten). Und zum Nachtisch dann eine Lebkuchen-Panna Cotta mit heißen Kirschen. Damit die Panna Cotta wegen der Kirschen nicht gleich zerfließt, haben wir noch Mandelhippen gebacken. (Rezept folgt natürlich.)
Ich selbst bin kein großer Fan von Panna Cotta. Als ich auf meiner Suche nach weihnachtlichen Desserts darüber gestolpert bin, kam die dennoch direkt mit auf die Liste. Papas Frau liebt sie nämlich sehr. So bekam sie die von mir noch so als kleines zusätzliches Weihnachtsgeschenk. Alle anderen Mitesser wirkten allerdings auch nicht unzufrieden. ;-)

Zutaten für 4 Personen:
Für die Panna Cotta:
400g Sahne
100 ml Milch
1 gestrichenen EL Lebkuchengewürz
50g Zucker
25g Vanillezucker
1 Beutel Gelatine (alternativ: 5 Blatt)

Für die Kirschen:
1 Glas Sauerkirschen
1/4 TL Zimt
1 gehäufter TL Speisestärke

Zubereitung:
Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Sahne, Milch, Zucker, Vanillezucker und Lebkuchengewürz in einen Topf geben. Langsam erwärmen bis der Zucker sich aufgelöst hat, anschließen aufkochen und ca. 1 Minute köcheln lassen. Von der Herdplatte ziehen und die Gelatine nach und nach unter Rühren in die Sahnemischung geben. In kleine Förmchen (à 125 ml) abfüllen und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank, besser über Nacht, kaltstellen.

Kirschen abgießen. Dabei den Saft direkt mit dem Topf auffangen. Stärke mit 2-3 EL Kirschsaft glatt rühren. Kirschsaft mit Zimt kurz aufkochen, Stärke unterrühren und 2 Minuten köcheln lassen. Kirschen dazugeben und darin kurz erwärmen.

In der Zwischenzeit die Panna Cotta aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Messer an den Seiten von den Förmchen lösen und kurz unter heißes Wasser halten. (Bei Porzellan dauert es etwas länger, bis sich die Panna Cotta löst.) Auf den Teller stürzen und mit den Kirschen servieren.

Tipp:
Wer nicht möchte, dass die Panna Cotta einen dunklen "Boden" bekommt, kann sie vor dem Abfüllen durch ein sehr feines Sieb gießen.

Quelle: lecker.de

Samstag, 24. Dezember 2011

Kulinarische Weihnachtsgeschenke, die 2.


Heute gibt's mal eine kleine persönliche Weihnachtsanekdote:
Vor Jahren waren meine Familie und ich um Weihnachten rum im Tierpark. Meine Schwester muss so 2 oder 3 Jahre alt gewesen sein. Relativ unbeeindruckt von allem saß sie bei Papa auf den Schultern und hat ein bißchen in der Gegend rumgeschaut. Wir stehen grad im Nilpferdhaus, als eines von den Flusspferden richtig laut röhrt (Ist ein/e Biologe/in da? T.? Ist das korrekt oder machen die was anderes?). Plötzlich quietscht es aufgeregt von Papas Schulter: "Das Nilpferd singt Oh Tannenbaum!!!!! Ich glaube, ich habe selten so gelacht...
Singen werde ich für euch lieber nicht. Sogar das Nilpferd kann das schöner als ich...

Aber ich wünsche euch trotzdem wunderschöne und entspannte Feiertage! 

Von mir gibt es noch ein schnelles Rezept für Hibiskussalz, bevor ich mich auf die Geschenke und das Weihnachtsessen stürze. ;-) 

Rezept:
ca. 15g getrocknete Hibiskusblüten
100g grobes Meersalz

Zubereitung:
Hibiskusblüten in der Kaffeemühle fein mahlen und unter das Salz mischen. Wer mag, kann das Salz vorher auch noch kurz in die Mühle geben.

Freitag, 23. Dezember 2011

Ja, ist denn heut' schon Weihnachten?


Nee, ist es nicht. Ich hypnotisiere deshalb schon seit 2 Tagen das Paket von meiner Tante, das bereits hier unter dem Weihnachtshibiskus liegt. Der Karton verhält sich jedoch leider sehr unkooperativ und löst sich nicht einfach in Luft auf. Aber morgen ist es endlich soweit!!! Packt ihr auch so gern Geschenke aus, wie ich? Bei mir hat sich das seit Kindertagen nicht geändert. Selbst wenn ich weiß, was sich unter dem Papier verbirgt. ;-)
Ich fange heute trotzdem schon einmal an, meine kulinarischen Weihnachtsgeschenke zu zeigen. Meine Familie und andere Mitweihnachtsfeiernde haben sicher grad noch viel zu tun und schauen hier nicht vorbei. (Hoffe ich zumindest...) Von mir gibt es dieses Jahr Dinge, die nicht auf der Stelle verspeist werden müssen. Es hat sich zwar nie jemand über Pralinen, Lebkuchenmenschen & Co. beschwert, trotzdem möchte ich dieses Jahr nicht für weitere Weihnachtspfunde verantwortlich sein. ;-) Ich helfe dieses Mal sogar dabei, sie loszuwerden! Und zwar indem ich Granatapfel- essig verschenke. Damit schmeckt Salat (besonders Feldsalat und Rucola) noch ein klein bißchen besser...

Zutaten für ca. 3,5 l:
6 überreife Granatäpfel
3 l Weißweinessig
ca. 6-7 EL Honig

Zubereitung:
Den Granatapfel kreuzweise einschneiden und die Kerne über einer Schüssel auskratzen. Den Saft dabei unbedingt mit auffangen. Essig in einen großen Topf geben, Granatapfelkerne samt Saft und Honig dazugeben. Leicht erwärmen, bis sich der Honig aufgelöst hat.

In genügend große Gläser abfüllen und ca. 2-3 Wochen an einem kühlen, dunklen Ort ziehen lassen. Ab und an mal schütteln.

Anschließend durch ein feines Tuch seihen und in saubere Flaschen abfüllen.

Quelle: küchengötter.de 


Tipp:
Wer Flaschen mit Korken verschicken möchte, kann das problemlos tun. Einfach ein kleines Zellophan-Tütchen (gern mit weihnachtlichem Muster) über den Korken und Flaschenhals ziehen (ggf. etwas kürzen) und mit einem Gummi fest fixieren. Ich habe bisher nichts von durchweichten Paketen gehört...


Dienstag, 20. Dezember 2011

Beeriges Weihnachtsdessert


Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich bereits eines der eingeschickten Rezepte ausprobiert habe. Petras Beeren Fool gehört nun definitiv auch zu meinen Lieblingsrezepten! Bei uns gab's es nun schon zwei Mal und die Zutaten für's dritte Mal stehen schon bereit... Also noch einmal lieben Dank, Petra! Und übrigens hattest du Recht, das Zerkloppen macht unheimlich Spaß... ;-)
Nach diesem Auftakt freue ich mich noch mehr, die anderen Rezepte auszuprobieren!

Zutaten für 2 Personen:
ca. 250g Waldbeeren (schmeckt aber auch z.B. nur mit Himbeeren)
100ml Sahne
250g Quark (schmeckt aber auch mit Mascarpone)
25g Zucker
100g Spekulatius
etwas Zimt oder Vanille

Zubereitung:
Beeren auftauen lassen. In der Zwischenzeit Sahne und Zucker steif schlagen, den Quark unterrühren. Nach Belieben it Zimt oder Vanille abschmecken. Spekulatius in einer Tüte zu Bröseln zerhauen. Aufgetaute Beeren pürieren, ggf. durch ein Sieb streichen.

Nun abwechselnd Spekulatiusbrösel, Sahnecreme und Beerensauce in ein Glas schichten. Das kann man sicher auch schöner tun als ich, aber ich war so ungeduldig... ;-)

Sonntag, 18. Dezember 2011

And the winner is...

Erst einmal vielen, vielen Dank für eure Einsendungen. Sie klingen alle furchtbar lecker - ich muss wohl alles nachmachen... ;-)

Und damit ich nicht allein kugelrund werde, gibt's die Ideen für alle:
Oreo-Tiramisu von Nina
Beeren-Fool von Petra (Habe ich schon probiert - sehr geil!!! Rezept folgt die Tage.)
Panna Cotta mit Glühweinbeeren von Maria
Lebkuchen-Crème Brûlée mit Orangensauce von Kirsten
Marzipan-Mousse mit Rotweinzwetschgen von Kirsten
Schneezauber von Lisa
Zimt-Mohn-Parfait mit heißen Kirschen von Nina


Um die Ziehung völlig fair zu gestalten, habe ich eine unabhängige Glücksfee engagiert. Und es irrt niemand, der nach dem Foto denkt, die "Fee" wäre ziemlich maskulin...


Und folgendes Zettelchen wurde aus dem Säckchen gezogen:


Herzlichen Glückwunsch liebe Kirsten! E-Mail an dich ist schon raus.

Alle anderen müssen aber nicht traurig sein. Ganz bestimmt wird es hier wieder ein Gewinnspiel geben. Außerdem werde ich die Rezepte der selbstgemachten Geschenke natürlich posten. ;-)

Plätzchen 2011 (5/5)


Tut mir leid, dass ihr auf die letzte Sorten Plätzchen etwas länger warten musstet. Mein Freund hatte am Freitag einen Autounfall, da hatte anderes Priorität... Er hat sich zwar nichts getan, unser Auto ist aber schätzungsweise Schrott. Dabei war es perfekt und wir hatten es nicht mal 2 Jahre. :-( Darauf hätte ich jetzt vor Weihnachten bzw. eigentlich überhaupt gern verzichtet. Aber leider kann man es sich nicht aussuchen...

Kommen wir lieber zu etwas Schönem, wie den Candy Cane Cookies. Die sehen niedlich aus, schmecken lecker und machen sich auch gut als kleines Geschenk oder essbare Deko. Das Rezept habe ich von Steph gemopst. Ihr findet es hier bei ihr. Mein Freund wollte allerdings nicht nur Mädchenkekse, deshalb haben wir einen Teil grün statt pink gefärbt. Schmecken tun sie aber gleich. ;-) Außerdem haben wir den Zucker oben drauf weggelassen. Mag ich persönlich ein bißchen lieber so.

Und jetzt gehe ich noch die Gewinnerin meines Gewinnspiels auslosen. Ich bin mal gespannt, wer es wird. ;-) Euch werde ich es selbstverständlich auch gleich verraten...

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Plätzchen 2011 (4/5)


Weihnachtsshopping ist eindeutig nichts für mich. Mal ganz abgesehen davon, dass ich Menschenmassen sowieso nicht sonderlich gern mag. Aber ich komme nur schwer damit zurecht, dass viele ihre Manieren offensichtlich zu Hause lassen, wenn sie Geschenke kaufen gehen... Oder ist es nur die Angst, nichts mehr zu bekommen? Ich weiß es nicht. Ich mag es aber nicht besonders, umgerannt und weggeschubst zu werden. ;-) Glücklicherweise habe ich gestern fast alles bekommen und muss heute nur noch eine Kleinigkeit besorgen. Dann werden die Päckchen gepackt und verschickt. Auch das an die Gewinnerin meines kleinen Gewinnspiels. (Es haben bisher nur Damen mitgemacht.) Wer auch noch in den Lostopf hüpfen möchte, sollte sich beeilen. Ab heute Nacht um 23:59 Uhr ist er zu. ;-)

Bevor ich's vergesse: Die 4. Plätzchensorte, die ich euch zeigen möchte, sind die obligatorischen Zimtsterne. Mein Freund besteht drauf. ;-) Das Rezept habe ich bereits letztes Jahr gepostet. Bitte ignoriert aber das Bild damals. Da musste ich noch mit Freunds alter, quasi kaputter Kamera leben...

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Plätzchen 2011 (3/5)


Ich muss zugeben, dass es dieses Jahr keine Formvielfalt bei unseren Plätzchen gibt. Wir haben einfach die im Rezept "vorgegebene" Form benutzt. Aber in erster Linie ist ja der Geschmack wichtig... ;-) Deshalb sind die Nougatherzen also auch Herzen. Das ist übrigens das Rezept, von dem ich eigentlich dachte, dass ich es am liebsten mögen würde. Nougat und Schoki sind im Normalfall total mein Ding. (Das ist euch ganz bestimmt noch niiiiiieeeee aufgefallen...) Die Plätzchen sind es auch tatsächlich - die anderen Sorten finde ich jedoch noch einen Ticken besser.
Beim Verzieren der Plätzchen habe ich mal wieder festgestellt, dass ich für alles "künstlerische" bzw. alles, was im entferntesten mit malen zu tun hat, überhaupt gar nicht geeignet bin. Die Kekse, die ihr oben sehen könnt, hat mein Freund bemalt. Meine kann ich echt nicht zeigen, das ist schon fast peinlich... Meine Qualitäten liegen definitiv wo anders. ;-)

Zutaten für ca. 50 Stück:
Für den Teig:
200g Butter
1 Eigelb
100g Zucker
1 Prise Salz
100g gemahlene Mandeln
250g Mehl

Für die Füllung:
25g Zartbitterschokolade
100g schnittfeste Nougatmasse
3 EL Schlagsahne

Zum Verzieren:
ca. 25g Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig anschließen ca. 3 mm dick ausrollen und Herzen ausstechen.

Die Herzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 170ºC ca. 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Schokolade und Nougat fein hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Sahne unterrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf die eine Hälfte der Plätzchen spritzen. Jeweils ein anderes Plätzchen darauf setzen und festdrücken.

Zum Verzieren die Schokolade schmelzen und ebenfalls mit einem Spritzbeuten (oder evtl. anderen verfügbaren Gerätschaften) auf die Herzen spritzen.

Quelle: lecker.de

Dienstag, 13. Dezember 2011

Plätzchen 2011 (2/5)


Kauft ihr Weihnachtssüßigkeiten im Laden? Ich ehrlich gesagt (fast) gar nicht. Ich wüsste überhaupt nicht, wann ich das noch essen soll. Neben unseren eigenen Plätzchen haben wir auch noch eine große Dose Plätzchen von Freunds Mama bekommen und natürlich den besten Baumkuchen von der allerliebsten Oma (= meine Oma) der Welt! Ich muss euch mal ein Bild davon zeigen... Ah, und in meinem Adventskalender (selbstgemacht von tollsten Freund der Welt) sind natürlich auch noch ein paar süße Kleinigkeiten. ;-) Was ich aber manchmal kaufe, ist Spekulatius. Besonders der kleine Spekulatius von Alnatura ist einfach so lecker... Dann bin ich dieses Jahr über das Rezept für Spekulatiussterne gestolpert. Plätzchen mit Spekulatiusgeschmach - einfach perfekt! Offensichtlich nicht nur für mich, auch Alice ist von den Plätzchen begeistert!

Zutaten für ca. 30-40 Stück:
Für den Teig:
200g Mehl
1/2 TL Backpulver
100g Zucker
15g Vanillezucker
1 Eiweiß
1 Prise Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise gemahlener Kardamom
1 Prise Nelkenpulver
150g Butter

Für die Deko:
1 Eigelb
1 EL Milch
Mandelblättchen

Zubereitung:
Alle Teigzutaten zu einer glatten Masse verarbeiten. In Folie gewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig ca. 3mm dick ausrollen, Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech auslegen. Eigelb und Milch verquirlen und auf die Plätzchen streichen. Mit Mandelblättchen bestreuen.

Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen bei 180º Grad ca. 10-12 Minuten backen.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Plätzchen 2011 (1/5)


Endlich habe ich es geschafft meine Plätzchen zu fotografieren! Um anständige Bilder zu haben, wollte ich das unbedingt, unbedingt, unbedingt bei Tageslicht machen. Sehr schwierig im Moment. Erst recht, wenn man dann doch mal zu Hause ist und dann feststellt, dass die Kamera mit dem Freund ausgeflogen ist... Aber gut, es hat ja noch geklappt, bevor keine Kekse mehr da waren. ;-) Jetzt bekommt ihr die nächsten 5 Tage Süßes pur. (Ich übernehme keinerlei Haftung bei Zuckerschock oder Ähnlichen...)
Den Anfang machen meine persönlichen Lieblinge dieses Jahr, die Glühweinherzen. Eigentlich hätte ich gedacht, dass eine andere Sorte mein Favorit werden würde, da ich Glühwein nicht so besonders gern trinke. Mal eine Tasse ist schon ok, aber ich ziehe anderes definitiv vor. Die Plätzchen hingegen finde ich grandios! Ich muss mich sehr in Zurückhaltung üben, damit ich die Dose nicht alleine leere...
Die Dinger stellen mich auch noch vor ein weiteres Problem: Was mache ich mit dem übrig gebliebenen Glühweingelee? Ich esse Marmelade höchstens zum Frühstück. Das bringe ich aber mit dem alkoholischen Gelee echt nicht über mich. ;-) Hat jemand vielleicht eine gute Idee?

Zutaten für ca. 20-30 Stück:
Für den Teig:
125g Butter, in Stückchen
250g Zucker
250g Mehl
1/2 TL Zimt
30g Vanillezucker
1 Ei

Für das Gelee: 
(bei mir hätte es auch die Hälfte getan)
125 ml Rotwein
125 ml Orangensaft (ohne Fruchtfleisch)
1 Beutel Glühweingewürz
10g Gelierpulver
175g Zucker

2-3 EL Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Rotwein und Orangensaft erwärmen und den Zucker und das Glühweingewürz darin auflösen lassen. Gelierpulver einrühren und aufkochen lassen und 3-5 Minuten unter Rühren weiter kochen lassen. Auskühlen lassen.

Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 2mm dick ausrollen und Herzen ausstechen. Aus der Häfte noch einmal kleinere Herzchen ausstechen. Bei 180ºC ca. 8-10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Die Plätzchen mit dem "Loch" mit Puderzucker bestäuben. Das Gelee nochmals erwärmen und auf die ganzen Plätzchen streichen. Die gezuckerten Häften darauf setzen und auskühlen lassen.

Tipp:
Statt Glühweingewürz, Rotwein und O-Saft kann man sicher auch problemlos fertigen Glühwein einkochen oder eben selbstgekochten Glühwein verwenden.
Ich habe statt Zucker und Gelierpulver einfach Gelierzucker benutzt. Welche Menge man genau benötigt, steht auf der jeweiligen Packung.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Burger Beilage


Zu Burgern muss es nicht unbedingt immer Pommes geben. Viel gesünder ist natürlich Salat. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass man Cole Slaw wirklich als gesunden Salat bezeichnen kann. Aber zum USA Burger hätte ein kleiner gemischter Salat einfach nicht so gut gepasst. Und wenn schon sündigen, dann richtig, oder? ;-)

Zutaten:
1/2 Kopf Weißkohl
2 kleine Möhren
1 Zwiebel
1 Becher saure Sahne
ca. 150 ml Salatmayo
2-3 EL Weißweinessig
Pfeffer
Salz
1 Prise Kümmel
1 Prise Zucker

Zubereitung:
Strunk entfernen, den Kohl vierteln und in dünne Streifen schneiden. Karotten schälen und fein raspeln. Zwiebel fein hacken. Alles in eine Schüssel geben und mit Pfeffer, Salz, Kümmel und Zucker würzen. Saure Sahne, Salatmayo und Essig mischen und unter das Gemüse rühren. Ca. 1 Stunde ziehen lassen. Danach ggf. nochmal nachwürzen, sonst servieren,

Quelle: lecker.de

Montag, 5. Dezember 2011

Burger-Weltreise: USA


Es war ja eigentlich klar, dass ich bei meiner Burger-Weltreise auch in den USA einen Stopp einlegen muss. Und dass das dann kein vegetarischer, kalorienarmer oder kleiner Burger werden würde, irgendwie auch. Schön dem Klischee entsprechend, habe ich einen Big Bacon Burger gezaubert - fettig, scharf und ungesund. Aber ihr wisst ja, manchmal brauchen wir im Diner das einfach. ;-)
Ein bißchen Gemüse gab es dann aber doch. Nee, nicht bloß der Salat auf dem Burger, das zähle ich nicht. Auch wenn das streng genommen schon Gemüse ist. Na ja, ihr versteht mich sicher... Jedenfalls könnt ihr das "Beilagen-Gemüse" auf dem Bild im Hintergrund sehen. Eine Idee was es sein könnte? Ich lass euch mal wieder bis morgen rätseln...

"Rezept":
Wie immer: Brötchen nach diesem Rezept zubereitet.
Auf den Burger Salat, gebratenes Fleisch, Käse, Tomaten, Zwiebeln, Essiggurken, Jalapenoscheiben und gebratenen Bacon stapeln. An Saucen gab es bei mir Ketchup, Barbecuesauce und Senf. Mein Freund hat zusätzlich noch Mayo drauf gehabt.

Tipp:
Wer den Käse auf seinem Cheeseburger nicht "roh" haben möchte und den fertigen Burger auch nicht in den Ofen packen will (alles schon gesehen...), legt die Käsescheibe(n) einfach kurz vor Ende der Bratzeit des Fleischs auf die bereits angebratene Seite. So schmilzt er und klebt auch am Fleisch.

Sonntag, 4. Dezember 2011

1x mit allem und schnell, bitte!


Wer nach der Überschrift dachte, hier gibt's Döner oder Ähnliches, den muss ich leider enttäuschen. Heute gibt es hier kein Fast Food. Na ja, also schon irgendwie, denn die Kartoffelpfanne mit Pilzen war wirklich mehr als flott gemacht. Aber sie ist wohl nicht das, was üblicherweise zu Fast Food gezählt wird.  Allerdings kann ich Liebhabern eben dieses versichern, dass da auch schon etwas in den Startlöchern steht. ;-) Aber zurück zur Gemüsebombe: Die war echt klasse! Wenig Schnibbelarbeit (ist ja bei Gemüsekram nicht immer der Fall...), viele Vitamine (wichtig bei dem komischen Schmuddelwetter) und schön bunt (macht mir grundsätzlich gute Laune). Außerdem war sie nicht so extrem sättigend - es war danach noch gut Platz für Plätzchen. Sehr wichtig momentan... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 500g kleine Kartoffeln
200g Kirschtomaten
300g Champignons
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin
150g Hüttenkäse (alternativ Ricotta)
ca. 20-30g Rucola
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und vierteln. Champignons putzen und ebenfalls vierteln. Schalotte und Knoblauch fein hacken. Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen und auch fein hacken. Rucola waschen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Kartoffeln bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten anbraten. Knoblauch und Schalotte dazu und weitere 2-3 Minuten braten. Champignons zugeben und nochmals 3-4 Minuten braten. Kirschtomaten, Hüttenkäse und Rosmarin unterrühren und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Auf Tellern anrichten und mit Rucola "bestreuen".

Quelle: frei nach den Küchengöttern

Freitag, 2. Dezember 2011

Schnelles Abendessen zwischen Plätzchenbergen


Liebe Grüße aus Santas Weihnachtsbäckerei! Hier sind schon 4, der geplanten 5 Plätzchensorten fertig. Am Wochenende folgt die letzte und dann zeige ich sie euch endlich. Da wir uns entschieden haben, größtenteils abends zu backen (Wochenenden sind eh schon kurz genug...), musste es schnelle Gerichte zum Abendessen geben. Sehr fein waren die mit Artischocken gefüllten Lumaconi. Ich wollte Pasta, mein Freund Artischocken und irgendwie bringen wir unsere Vorstellungen/Meinungen immer zusammen. In diesem Fall sehr zur Zufriedenheit von uns beiden. So bleibt unsere Beziehung harmonisch. ;-) 
Nur leider haben die vielen Plätzchen meinen Foto-Platz blockiert. Deshalb musste ich das Bild in der Küche machen und aus irgendeinem Grund wirkt das Licht dort auf Fotos immer gelblich. Na ja, irgendeinen Haken gibt es eben immer...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 12 große Lumaconi (oder andere Muschelnudeln)
1 Glas eingelegte Artischockenherzen
150g Ricotta (oder Hüttenkäse)
50g geriebener Parmesan
1 Kugel Mozzarella
2 Schalotte
2 Knoblauchzehen
ca. 300 ml passierte Tomaten
2 Zweige Rosmarin
Thymian 
Oregano
Pfeffer
Salz
2 EL gehackter Basilikum

Zubereitung:
Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Schalotten und Knoblauch fein hacken. Artischockenherzen klein würfeln. Mozzarella in ca. 12 feine Scheiben schneiden. Rosmarin waschen.

Würfel von einer Schalotte und einer Knoblauchzehe, mit der Tomatensauce und Thymian, Oregano, Pfeffer und Salz in einer Auflaufform mischen. Rosmarinzweige hineingeben. 
Artischocken mit Ricotta, Parmesan, der anderen Schalotte und Knoblauchzehe, sowie Pfeffer und Salz  mischen. Die Masse in die gekochten Lumaconi füllen. Diese in die Auflaufform auf die Tomatensauce  setzen und jeweils mit einer Scheibe Mozzarella belegen.

Bei 200ºC im Backofen ca. 20-25 Minuten überbacken. Mit dem gehackten Basilikum bestreut servieren.