Dienstag, 31. Januar 2012

Fisch unter der "Haube"


Manchmal muss man einfach zu seinem Glück gezwungen werden. Oder in meinem Fall: zu Fisch mit Kräuter-Nuss-Kruste. Das ist eines dieser Gerichte, über die ich in einem Kochbuch einfach hinweg gelesen hätte. Es klingt zwar nicht schlecht, aber es hätte mich auch nicht unbedingt angesprochen. Bekomme ich so ein Gericht allerdings bei einer Einladung serviert, esse ich es natürlich ohne zu murren. Und manchmal bin ich danach sogar total begeistert von dem leckeren Essen. So wie beispielsweise bei dem Fisch. Leider habe ich verbummelt, mir das Rezept gleich abzuschreiben. Aber improvisieren geht ja immer. ;-) Dazu gab es bei uns Parmesan-Gratin. Hmm...

Zutaten für 2 Personen:
Für den Lachs:
2 Lachsfilets (à 100-150g pro Stück)
ca. 20 g Walnüsse
1 Zweig Rosmarin
1-2 Zweige Thymian
1-2 Stängel Salbei
1 Handvoll Petersilienblätter
1 kleine Knoblauchzehe
20g geriebener Parmesan
1/2 EL weiche Butter
Pfeffer
Salz

Für das Gratin:
4 mittelgroße Kartoffeln
200 ml Milch
200 ml Sahne
40g geriebener Parmesan
1 Knoblauchzehe
1 Prise Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Lachs putzen und trocken tupfen. Kräuter, Nüsse und Knoblauchzehe fein hacken. Mit Butter und Parmesan mischen, anschließend mit Pfeffer und Salz würzen. Die Mischung auf den Fisch streichen und diesen in eine Auflaufform geben.

Für das Gratin die Kartoffeln schälen, fein reiben und in eine (oder zwei kleine) Auflaufformen schichten. Milch und Sahne in einem Topf erwärmen, 25g des Parmesans zugeben und schmelzen lassen. Knoblauchzehe quetschen und mitköcheln lassen. Mit Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz abschmecken und ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Die Sauce über das Gratin geben und mit dem restlichen Parmesan bestreuen.

Beide Gerichte bei 180ºC ca. 25 Minuten im Ofen backen.

Außerdem gab es bei uns noch Spinat. Aber weil der immer so "ausläuft", sieht er auf Fotos blöd aus. ;-)


Sonntag, 29. Januar 2012

Geschenk für mich


Wenn sonntags um halb 7 der Wecker klingelt und der Liebste etwa eine Stunde später das Haus verlässt, fängt der Tag nicht besonders schön an. Mein Freund gehört nämlich nicht zu den Personen, die nach dem ersten Weckerklingeln leise aufstehen, sich anziehen und nach einem Abschiedsküsschen gehen. Nee, ich war hellwach, als er los musste... ;-) Aber so konnte ich heute wenigstens einiges erledigen: waschen, putzen, Bagels backen und noch ein paar andere Dinge. Um mich selbst ein wenig für die ganze Arbeit zu belohnen, habe ich Himbeersalz zubereitet. Es passt super zu Fisch und Geflügel, aber auch in Salat oder gegartem Gemüse ist es sehr lecker. Ich mag's gern mal fruchtig! ;-)

Die Zubereitung ist auch ganz einfach. Etwa 10g gefriergetrocknete Himbeeren (habe ich z.B. im Bioladen gesehen) in der Kaffeemühle oder mit einem Multizerkleinerer zu Pulver mahlen und unter ca. 100g Meersalz mischen. Fertig!
Alternativ kann ich euch das Himbeerpulver von Spice for Life empfehlen. Ich habe es bei der eat'n'style in München gekauft und bin wirklich sehr zufrieden damit. Auch mit den anderen Gewürzen der Marke. Alice übrigens auch!


Donnerstag, 26. Januar 2012

Schokoladige Nervennahrung


Das letzte Referat für dieses Semester liegt hinter mir. Endlich... Bevor es allerdings soweit war, war noch so einiges zu tun. Das ging nicht ohne Nervennahrung! Und Nervennahrung ohne Schokolade geht irgendwie auch nicht. Weil man zusätzlich am besten noch etwas für die Konzentration hat, sind Nüsse auch nicht verkehrt. (Oder warum sind so viele in Studentenfutter?) So wurde ein lang gehegter Traum von mir Wirklichkeit: Pecanuss-Brownie Muffins mit Karamellsauce. Und sie waren so traumhaft, dass ich ihnen hiermit den Titel "Muffins des Jahres 2012" verleihen möchte! Glücklicherweise sind noch ein paar für heute übrig... ;-)

Zutaten für 12 Muffins:
Für die Muffins:
125g weiche Butter
85g Mehl
170g Zucker
50g Kakao
2 Eier
1/4 TL Backpulver
50g gehackte Pecanüsse

Für das Topping:
3 EL Rohrzucker
1 EL Wasser
2-3 EL Sahne
12 halbe Pecanüsse

Zubereitung:
Für die Muffins alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Ein Muffinblech fetten oder mit Papierförmchen auskleiden. Den Teig verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 160ºC ca. 25-30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen, aus der Form heben und komplett auskühlen lassen.

Für das Topping den Zucker mit dem Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Hitze etwas erhöhen und den Zucker karamellisieren lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Sahne unterrühren. Etwa 10 Minuten abkühlen lassen, dann über die Muffins geben. Mit den Pecanüssen verzieren.

Montag, 23. Januar 2012

Wochenendschlemmerei


Wahrscheinlich gehe ich euch mit Geschichten über unseren Sommerurlaub schon total auf den Keks, aber Korsika hat mich kulinarisch einfach sehr inspiriert. ;-) Und da wir dort kochtechnisch mit einem Zwei-Platten-Gaskocher recht eingeschränkt waren, muss ich auch viel nachträglich zu Hause ausprobieren. Was so ohne Ofen natürlich überhaupt nicht möglich war, war Lasagne, Wildschwein-Lasagne um genau zu sein. Die hat mich von ganz vielen Speisekarten auf der Insel angelacht. (Ich schaue immer gern, auch wenn ich nicht essen gehe.) In den mitgebrachten Kochbüchern ist sie leider nicht zu finden, also wurde improvisiert. Glücklicherweise klappt das bei uns ja ganz gut. Und so konnte unser Wochenende gestern kulinarisch perfekt ausklingen... ;-)

Zutaten für 4 Personen:
ca. 500g Wildschwein (z.B. aus der Keule oder Schulter)
1 Stange Lauch
1-2 Karotten
2-3 Stangen Sellerie
1 Schalotte
1-2 Knoblauchzehen
250 ml trockener Rotwein
500 ml grob passierte Tomaten
2 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
getrocknete Myrtenblätter
getrockneter Basilikum
2-3 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
250 ml Sahne
ca. 80g geriebener Parmesan
1/2 TL Speisestärke
Pfeffer
Salz
Muskat
1 Kugel Mozzarella
Lasagneplatten (am besten selbst gemacht)
etwas Olivenöl

Zubereitung:
Das Wildschweinfleisch in kleine Würfel (Kantenlänge 0,5-1 cm) schneiden. Karotten schälen, Lauch und Sellerie waschen. Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Schalotte und Knoblauch fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen, Schalotten- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Das Gemüse zugeben und anbraten. Das Fleisch zugeben und nochmals scharf anbraten. Tomatenmark unterrühren und kurz anrösten. Mit Rotwein ablöschen und ca. 5 Minuten einköcheln lassen. Die Tomatensauce zugeben und mit allem außer Pfeffer und Salz würzen. Die Sauce mindestens 1 Stunde köcheln lassen. (Je länger desto besser. Wir haben sie ca. 3-4 Stunden köcheln lassen.)

Für die Käsesauce die Sahne in einem Topf erwärmen, ca. 2 EL vorher abnehmen. 50g des Parmesans darin auflösen. Die Stärke mit den 2 EL Sahne gut verrühren, in die Sahnesauce geben und unter Rühren kurz aufkochen. Mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen.

Das Wildschwein-Sugo nochmals nachwürzen und mit Pfeffer und Salz abschmecken (ggf. Thymian und Rosmarin rausfischen). Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Nun abwechselnd Sugo, Nudeln, Käsesauce, Sugo, Nudeln in eine Auflaufform schichten. Zum Schluss mit dem Mozzarella belegen und dem restlichen Parmesan bestreuen. Bei 180ºC ca. 30-40 Minuten im Ofen überbacken.


Sonntag, 22. Januar 2012

Grüne Knödel


Erstellt ihr euch wöchentlich Speisepläne? Da wir 1x pro Woche einen Großeinkauf machen, gibt es bei uns immer einen. So wird bei uns auch deutlich weniger schlecht, weil ich es besser "verplanen" kann. Außerdem bin ich ziemlich schlecht darin, mir spontan zu überlegen, was ich essen möchte. Wenn ich dazu auch noch Hunger habe, ist sowieso alles verloren. ;-) Ich blättere lieber einmal wöchentlich meine Kochbücher durch, wühle in verschiedenen Blogs oder schaue durch meine "To-cook-Liste", als abends spontan in den Supermarkt zu laufen. Auf letzterer standen schon länger die Tiroler Spinatknödel. Da ich momentan dabei bin die Tiefkühltruhe etwas zu leeren, und dort noch Spinat auf seinen Einsatz wartete, kamen die grünen Knödel auf den Plan. Wie erwartet, waren sie super! Allerdings habe ich sie nicht wie im Rezept angegeben, mit zerlassener Butter serviert, sondern mit Tomatensauce. Das ist aber natürlich Geschmackssache...

Zutaten für 2 Personen:
200g TK-Spinat
ca. 75g altbackenes Weißbrot
3 EL Milch
50g Bergkäse
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 großes Ei
1 EL Butter
Pfeffer
Salz
Muskat

Zubereitung:
Spinat nach Packungsanweisung zubereiten, abkühlen lassen und sehr gut ausdrücken. Anschließend fein hacken. Weißbrot in kleine Würfel (ca. 0,5 cm Kantenlänge) schneiden, mit der Milch mischen. Käse entrinden und die eine Hälfte grob reiben, die andere Hälfte in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in Butter andünsten. Mit dem Spinat und dem Ei pürieren. Zum Weißbrot geben. Mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen und alles mit der Hand gut verkneten. (Achtung: Die Masse sollte beim Zusammendrücken keine Flüssigkeit mehr abgeben. Sonst noch mehr Brot zugeben.) Die Masse 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Aus der Spinatmasse kleine Knödel formen. Wasser in einem großen Topf erhitzen, salzen und die Knödel darin 12-15 Minuten sieden lassen.

Dazu passt Tomatensauce oder schlicht heiße Butter.

Quelle: küchengötter.de

Donnerstag, 19. Januar 2012

Feuerrote Suppe


Ich bin ehrlich gerne Student. So viel freie Zeit werde ich in meinem Leben nie wieder haben. ;-) (Und das, obwohl ich nebenbei arbeite.) Aber die letzten Wochen eines Semesterns sind irgendwie immer zäh, besonders die des Wintersemesters. Und ganz besonders dann, wenn ich 1x pro Woche bis spät abends Seminare habe. Glücklicherweise schwingt mein Freund dann den Kochlöffel und erwartet mich mit einem leckeren Abendessen. Selber kochen würde ich beim besten Willen nicht mehr...
Diese Woche gab es geröstete Paprikasuppe. Da noch ein paar weiche Tomaten verarbeitet werden mussten, durften die auch noch mit den den Suppentopf. Dennoch hat die Suppe wunderbar fruchtig nach Paprika geschmeckt. Vom Wochenende war noch selbstgebackenes Ciabatta da, das geröstet und mit Pesto bestrichen sehr gut zur Suppe gepasst hat. So lassen sich die letzten Unitage aushalten... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
3 rote Paprika
2 weiche Tomaten
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
400 ml Gemüsebrühe
etwas frischer Basilikum
ebenso Rosmarin
Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Paprika halbieren, entkernen und auf ein Backblech legen. Strunk aus den Tomaten entfernen, in eine kleine Schüssel geben und ebenfalls auf das Backblech stellen. Unter der Grillfunktion so lange rösten, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. Aus dem Ofen nehmen und häuten.

Schalotte und Knoblauch hacken. Basilikum und Rosmarin waschen und hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Schalotte darin glasig dünsten. Paprika, Tomaten und Kräuter dazugeben und fein pürieren. Mit Gemüsebrühe angießen, mit Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz abschmecken und ca. 10 Minuten köcheln lassen. In Schüsseln geben und servieren.

Dienstag, 17. Januar 2012

Für (mein) Krümelmonster


Seitdem ich letztes Jahr die 24h-Kekse gebacken habe, ist mein Freund der Kekssucht verfallen. Sobald ich frage, was ich backen könnte, ist die Antwort: "Kkkkeeeekkkksssssseeeee!!!!!" Auf die Frage, was er gern naschen würde, ist die Antwort: "Kkkkeeeekkkksssssseeeee!!!!!" Was müssen wir alles für den Urlaub einpacken? "Kkkkeeeekkkksssssseeeee!!!!!" Joa, und so weiter... ;-) Und was bekommt er dann wohl von mir, wenn er im Moment ziemlich gestresst ist? Richtig, Kekse! Da ich mich aber zwischen Erdnussbutter-Keksen und Chocolate Chip-Cookies nicht entscheiden konnte, habe ich Peanutbutter-Chocolate Chip-Cookies gebacken. Wie sich herausstellte, eine sehr gute Wahl. Sie schmecken ihm so gut, dass ich sie rationieren muss, damit er nicht alle auf einmal auffuttert... ;-)

Zutaten für ca. 35-40 Cookies:
120g Erdnussbutter
120g weiche Butter
230g Mehl
100g Rohrzucker
1 Ei
1/2 TL Backpulver
50g Zartbitterschokolade
2-3 EL ungesalzene, geröstete Erdnusskerne

Zubereitung:
Butter, Erdnussbutter, Rohrzucker und Ei miteinander vermischen. Backpulver und Mehl mischen und nach und nach unter die anderen Zutaten mischen. Die Schokolade grob hacken und zusammen mit den Erdnüssen unter den Teig heben.

Mit einem Teelöffel Teig abstechen, kleine Kugeln formen und auf ein Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 170ºC ca. 10-12 Minuten backen.

Übrigens, schaut mal wie "klein" Freunds Erdnussbuttertöpfchen ist:


Sonntag, 15. Januar 2012

Sonntags"braten"



So, da bin ich wieder. Leider hat mich der aktuell grassierende Magenvirus außer Gefecht gesetzt. Und ihr versteht sicher, dass ich bei einer "Diät" aus Zwieback, Kartoffeln und Gemüsesuppe keine große Lust verspürte, über Essen zu schreiben oder zu lesen. Allerdings kann ich dafür vermelden, diese Woche viel vegan gegessen zu haben. ;-) Glücklicherweise habe ich das ganze aber wirklich schnell wieder abgehakt, sodass es hier weitergehen kann. Los geht es mit Steak in Rotweinsauce und Süßkartoffelpüree. Ehrlich gesagt, haben wir in dem Fall das Essen rund um das Süßkartoffelpüree geplant. Wir haben es in einem unserer Kochbücher (Vorsatz 2 - juhu!) gesehen und waren sofort Feuer und Flamme! Blöd nur, dass die dazu Hirschsteak vorgesehen hatten. Ist an einem Samstag Nachmittag hier nicht ganz so einfach zu beschaffen... Bio Rindersteak zwar auch nicht, aber mein Freund hat es dennoch irgendwie geschafft. Ein Glück, denn das Püree war wirklich unglaublich gut. Und der Rest natürlich auch. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
für das Püree:
ca. 200g Süßkartoffeln
ca. 200g mehligkochende Kartoffeln
1 Schuss Milch
etwas Butter
Muskat
Pfeffer
Salz

für das Steak mit Sauce:
2 Rindersteaks à 160-220g
1 Schalotte, fein gehakt
1 Knoblauchzehe, fein gehakt
3 Rosmarinzweige
ca. 150ml trockener Rotwein
ca. 150ml Rinderfond
Thymian
Pfeffer
Salz
Butterschmalz
ca. 1/2 EL Speisestärke

Zubereitung:
Kartoffeln und Süßkartoffeln schälen und in einem mit Wasser gefülltem Topf ca. 20 Minuten weich kochen.
In der Zwischenzeit Butterschmalz in einer Bratpfanne schmelzen und das Steak zusammen mit 2 Rosmarinzweigen darin je nach Dicke von beiden Seiten ca. 3-4 Minuten anbraten. Einzeln in Alufolie einwickeln und im vorgeheizten Ofen bei ca. 100ºC warmhalten. Die beiden Rosmarinzweige aus der Pfanne nehmen, dafür darin nun die Schalotte und den Knoblauch glasig dünsten. Mit dem Rotwein ablöschen und einköcheln lassen. Vom Fond 3 EL abnehmen und mit der Stärke gut verrühren. Den Rest in die Pfanne geben, den letzten Rosmarinzweig dazu, sowie mit Thymian, Pfeffer uns Salz würzen. 2-3 Minuten köcheln lassen. Die Fond-Stärkte-Mischung zugeben, unter Rühren aufkochen und dann ggf. nochmals abschmecken.
Die Kartoffeln abgießen. Butter zugeben und mit dem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Milch unterrühren und mit Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken.
Das Steak aus dem Ofen holen und zusammen mit dem Püree, ggf. einer weiteren Beilage und der Sauce anrichten.

Montag, 9. Januar 2012

Grüne Törtchen


Habt ihr Neujahrsvorsätze? Ich dieses Jahr zum allerersten Mal. Aber nicht etwa mehr Sport zu treiben, eine Diät zu machen oder Aufgaben nicht immer auf "morgen" zu verschieben. Diese Vorsätze wären von vornherein zum Scheitern verurteilt. ;-) Meine Pläne haben allerdings tatsächlich etwas mit meinem Kochverhalten zu tun. Zum einen möchte ich vermehrt meine Kochbücher nutzen. Ich habe ungelogen über 100 Stück und schaue dafür viel zu selten rein. Das muss sich ändern! Mindestens ein Gericht pro Woche stammt ab jetzt aus einem Buch. Zum anderen möchte ich mehr vegan kochen. Auch wenn mir nur noch Fleisch und Milchprodukte aus biologischer Haltung ins Haus kommen, möchte ich das dennoch ein klein wenig reduzieren. Ich hoffe, dass ich es ebenfalls 1x pro Woche schaffen werde, einen veganen Tag einzulegen. Ganz einfach wird das hier nicht, da ich "Ersatzprodukte" wie Tofu ablehne. (Wie immer, nur für mich. Wer es mag, soll es gern essen.) Außerdem bin ich doch käsesüchtig...
Wie nicht anders zu erwarten, erfüllen die Kastanien-Quiches mit Zucchini beide Kriterien nicht. Aber die Woche ist ja noch lang... Und wer wird bei den leckeren Törtchen schon so streng sein?! ;-)

Zutaten für 4 Tarteletts:
60g Kastanienmehl (gibt's z.B. im Bioladen)
50g Weizenmehl
2 Ei
50g kalte Butter
2 kleine Zucchini
75g Crème fraîche
1 Zweig Rosmarin
Cayennepfeffer
Muskat
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Beide Mehlsorten und eine Prise Salz in einer Schüssel mischen. Die Butter in kleine Würfelchen schneiden. Mit Ei und Mehl zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Zucchini in dünne Scheiben hobeln. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Zucchinischeiben darin 2-3 Minuten blanchieren. Kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Das zweite Ei mit der Crème fraîche verquirlen. Mit Cayennepfeffer, Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken. Den Rosmarin waschen, die Nadeln abzupfen und fein hacken.

Den Teig dünn ausrollen, Kreise ausschneiden und in die Förmchen geben. (Fetten war bei mir nicht nötig.) Mit einer Gabel regelmäßig einstechen und jeweils etwas Rosmarin auf den Teig streuen. Zucchinischeiben auf die Förmchen verteilen, anschließend die Ei-Crème fraîche-Masse darüber geben. Den restlichen Rosmarin darüber streuen.

Bei 180ºC ca. 25 Minuten backen. Aus den Förmchen lösen und servieren.

Quelle: kuechengötter.de

Sonntag, 8. Januar 2012

Happy Blogday!


Dieses Wochenende feiern wir hier im Diner schon zweijähriges Jubiläum. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Mir macht es aber noch genauso viel Spaß wie am Anfang. Nein, eigentlich sogar noch ein bißchen mehr. Mit der Zeit habe ich immer mehr Gefallen daran gefunden, neue Rezepte und Zutaten (auch vermeintlich ungeliebte...) auszuprobieren und mich auch mit anderen Bloggern und Bloglesern auszutauschen. Auch wenn ich privat durchaus das ein oder andere Mal schief angeschaut wurde oder ein blöder Kommentar kam. Egal, jeder hat schließlich ein anderes Hobby... Außerdem habe ich dank des Blogs festgestellt, wie gerne ich schreibe. Und nun weiß ich ziemlich genau, wohin es nach dem Studium beruflich gehen soll. Das allein ist mir jeden doofen Kommentar wert! ;-)

Anlässlich des Jubiläums habe ich ein klein wenig am Layout gewerkelt. Ich hoffe, es gefällt euch. Pink ist es zwar weiterhin, aber gemäßigter. ;-) Warum es hier überhaupt so rosa/pink zugeht, erzähle ich euch ein anderes Mal. Das ist eine etwas längere Geschichte...
Geburtstags"kuchen" gibt es aber natürlich auch: dunkle Schokoladen-Granatapfel-Cupcakes mit hellem Schoko-Frosting. Sehr, sehr lecker! Die Granatapfelkerne werden durch's Backen etwas weicher, haben aber weiterhin Biss. Ihr könnt euch das ein bißchen wie Knusperstückchen vorstellen. Auf jeden Fall absolut empfehlenswert!

Zutaten für 6 Stück:
Für die Cupcakes:
80g Butter
30g Zucker
1 Ei
60g Zartbitterschokolade
1 EL saure Sahne
2-3 EL Grenadinesirup
100g Mehl
3/4 TL Natron
1 Granatapfel

Für das Frosting:
100g Frischkäse
75g weiße Schokolade
75g weiche Butter
ggf. Lebensmittelfarbe (Puder oder Paste)

Zubereitung:
Granatapfel kreuzförmig einschneiden und die Kerne auskratzen. Schokolade und Butter im warmen Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Ei und Zucker schaumig rühren. Den Sirup und die saure Sahne nacheinander unterrühren. Die Schokoladenmasse zugeben und gut verrühren. Mehl und Backpulver nach und nach zugeben und ebenfalls unterrühren. Zuletzt die Granatapfelkerne unterheben.

Ein Muffinblech fetten oder mit Papierförmchen auslegen. Den Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180ºC ca. 20 Minuten backen. Aus dem Blech lösen und komplett auskühlen lassen.

Weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und zum Abkühlen zur Seite stellen. Frischkäse schaumig rühren. Nach und nach die Butter zugeben und gut unterrühren. Die abgekühlte Schokolade dazugeben und nochmals gut verrühren. Wer mag, kann die Masse jetzt noch mit Lebensmittelfarbe einfärben. Dann auf die Cupcakes spritzen.


Freitag, 6. Januar 2012

Müsli für unterwegs


Ich glaube, ich habe nun schon desöfteren erwähnt, dass Frühstück nicht unbedingt meine liebste Mahlzeit am Tag ist. Da ich aber "leider" festgestellt habe, dass sich morgendliches Essen positiv auf meinen Süßigkeitenkonsum (= dadurch deutlich geringer) und damit auch auf meine Figur (= so als Frau ja wichtig, gell?) auswirkt, frühstücke ich eben. Was ich allerdings noch immer nicht schaffe, ist richtig früh zu essen. Vor 9 Uhr kriege ich beim besten Willen nichts runter. Wenn ich ihn die Uni muss, ist das nicht schlimm. Seminare vor 10 Uhr belege ich grundsätzlich nicht... Aber da ich zur arbeitenden Studentenbevölkerung gehöre, habe ich an Arbeitstagen eben doch ein "Problem". Klar könnte ich mir jedes Mal ein belegtes Brot mitnehmen, ist bei meinen Käsevorlieben jedoch etwas problematisch... Meine Lösung: Müsli im Glas! Dauert auch nicht länger als ein Brot zu schmieren, müffelt aber eindeutig weniger als Stinkekäse. Außerdem finde ich Müsli deutlich sättigender als ein Brot, besonders wenn noch Obst dabei ist. Weswegen ich wiederum nicht zur "Kantinen-Rush hour" um 12 Uhr Essen gehen muss... Ihr seht also, das perfekte Frühstück to go für mich! Und vielleicht konnte ich damit auch einen anderen Frühstücksmuffel da draußen inspirieren. ;-)

"Zubereitung":
Naturjoghurt in ein Glas geben. (Wer mag mit Vanille oder Zimt verfeinern.) Klein geschnittenes Obst nach Wahl dazu. Müsli drüber streuen. Fertig!

Mein Lieblingsmüsli ist übrigens das Zartbitter-Crunchy von Alnatura. So viel zu meinem geringeren Süßigkeitenkonsum... ;-)

Tipp:
Wer auch kein matschiges (Knusper-)Müsli mag: Einfach ein Stück Frischhaltefolie nach dem Obst "einziehen" und das Müsli dann erst hineingeben. Vor dem Essen einfach entfernen, alles verrühren und schnell aufessen. ;-)

Donnerstag, 5. Januar 2012

Silvesterdessert


Wenn es draußen nicht so recht kalt werden will, kann man meiner Meinung nach auch an Silvester problemlos Eis servieren. Bzw. in unserem Fall: Nougatparfait mit heißen Blaubeeren. (Wobei ich wohl auch bei - 30º C Eis essen würde.) Für Menschen ohne Eismaschine wie mich, finde ich Parfait eine wirklich gute Alternative. Richtiges Eis ohne Eismaschine zu machen ist mir nämlich ehrlich gesagt zu doof. Ich will nicht alle 30 Minuten aufspringen und rühren. ;-) Deswegen steht auf meiner "To-cook-Liste" noch das ein oder andere Rezept: Schokoladenparfait, Mohnparfait, Vanilleparfait, ...  Da läuft mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen. ;-)

Zutaten für 3 Portionen:
Für das Parfait:
50g Nussnougat
50g Mandelblättchen
2 frische Eier
1,5 EL Zucker
1,5 EL Honig
125g Schlagsahne

Für die Sauce:
ca. 200g Blaubeeren (TK geht wunderbar)
1-2 TL Vanillezucker

Zubereitung:
Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten und herausnehmen.

Nougat über dem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Eier trennen. Eigelb, Zucker und Honig über dem Wasserbad 5-6 Minuten cremig schlagen. Das lauwarme Nougat unterrühren. Abkühlen lassen.

Eiweiß und Sahne jeweils (getrennt) steif schlagen. Erst die Mandeln, dann Sahne und zuletzt den Eischnee unterheben. In drei kleine Formen geben, abdecken und mindestens 6 Stunden kalt stellen.

Blaubeeren in einen Topf geben. Vanillezucker unterrühren und langsam erwärmen, bis sie die gewünschte Temperatur haben.

Das Parfait aus der TK nehmen, mit einem Messer vom Rand der Förmchen lösen und kurz unter heißes Wasser halten. Auf einen Teller stürzen und mit Blaubeeren angerichtet, servieren.

Quelle: lecker.de

Dienstag, 3. Januar 2012

Wilder Hauptgang


Mit dem Hauptgang unseres Silvestermenüs hätten wir Obelix sicher sehr glücklich gemacht. Obwohl es für ihn sicher zu wenig gewesen wäre, ein ganzen Wildschwein gab es bei uns nicht. Wir haben nur einen kleinen Teil zu Papardelle mit Wildschweinragout verarbeitet. Für uns war es aber genug. ;-) Auch sonst war ich sehr zufrieden. Wir haben bisher noch nie Wild zubereitet und der erste Versuch war wirklich äußerst erfolgreich. Das Fleisch war ganz zart und ist auf der Zunge fast von selbst zerfallen. Lecker war es natürlich auch. Sogar so gut, dass ich nicht mal Parmesan drüber gerieben habe. In meinem Fall ist das quasi der Ritterschlag für ein Gericht. (Hallo! Mein Name ist Charlotte und ich bin käsesüchtig...) ;-)

Zutaten für 4 Personen:
500g Wildschwein (Schulter oder Keule)
1-2 Karotten
1 Pastinake
1-2 Stangen Sellerie
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 300 ml Rotwein
500 ml Wildfond
2 Rosmarinzweige
2 Zweige Thymian
getrocknete Myrtenblätter
1-2 EL Tomatenmark
Pfeffer
Salz
ca. 250g frische Papardelle

Zubereitung:
Wildschwein in kleine Würfel (ca. 1-1,5 cm Kantenlänge) schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Karotte, Pastinake und Sellerie in mundgerechte Stücke teilen.

Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Wildschwein dazugeben und scharf anbraten. Gemüse zugeben und ebenfalls kurz anbraten. Rotwein zugeben und ca. 5 Minuten einköcheln lassen. Mit Wildfond angießen. Thymian-, Rosmarinzweige und Myrte zugeben und bei niedriger Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Tomatenmark unterrühren und das Ragout mit Pfeffer und Salz abschmecken. In der Zwischenzeit die Papardelle nach Packungsanweisung al dente kochen. Thymian und Rosmarin aus der Sauce nehmen. Ragout auf der Pasta anrichten und servieren.

Sonntag, 1. Januar 2012

Hallo 2012!!!


Kaum ist das alte Jahr vorbei, schon fangen die Veränderungen an. Allerdings war es im Falle meines Headers wirklich höchste Zeit... Als ich vor Monaten auf das neue Layoutformat von Blogger umgestellt habe, wollte ich das eigentlich "morgen" machen. Hat offensichtlich nicht ganz geklappt... ;-) Jetzt ist es aber endlich soweit und ich hoffe, er gefällt euch! Es folgen in den nächsten Tagen noch ein paar weitere kleine Änderungen, damit der Blog zum zweijährigen Jubiläum (wie die Zeit vergeht...) am Wochenende auch hübsch aussieht...

In der Zwischenzeit zeige ich euch aber erst einmal unser Silvestermenü. Der Liebste hatte sich schon seit unserem Urlaub Wildschwein gewünscht, das sollte er natürlich bekommen. Passend dazu habe ich das Menü etwas an die korsische Küche angelehnt. Maronen, Wildschwein, Wurzelgemüse und Blaubeeren gibt es dort an jeder Ecke. Nougat eigentlich auch - nur habe ich dunkles Nuss-Nougat verwendet und nicht das französische weiße. Letzteres hätte mein Freund sicher noch lieber gemocht, mir ist es aber viel zu süß. Das Rezept für die überaus leckere Maronensuppe habe ich mir bei Juliane abgeschaut. Es handelt sich zwar um ein italienisches Rezept, das macht meiner Meinung nach aber überhaupt nichts. Schließlich war Korsika Jahrhunderte lang genuesische Kolonie. ;-)
Bei mir ging das Schälen der Maronen übrigens ganz flott. Ich kann mich darüber im Gegensatz zu Juliane wirklich nicht beklagen. Die 30 Minuten Zubereitungszeit habe ich problemlos einhalten können. Meine Maronen waren wohl kooperativer. Ob es daran lag, dass es italienische waren?!

Zutaten für 2 Personen als Vorspeise:
350g Maronen
1/2 Zwiebel
2 cm frischer Ingwer
1 EL Olivenöl
600 ml Gemüsebrühe
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Maroni mit einem Messer kreuzförmig einschneiden. Eine Pfanne ca. 1 cm hoch mit Wasser füllen, die Maroni hineingeben und so lange mit geschlossenem Deckel braten, bis die Schale aufplatzt. (Ggf. Wasser nachschütten, wenn es vorher komplett verdampft.) Die Maroni noch heiß schälen.

Gemüsebrühe erhitzen. Zwiebel und Ingwer schälen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel darin glasig dünsten. Ingwer zugeben und 2 Minuten mitdünsten. Maronen hineingeben und nochmals ca. 2 Minuten braten. Mit der heißen Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen. Hitze reduzieren und ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen. Portionsweise in tiefe Teller füllen und servieren.