Mittwoch, 29. Februar 2012

Zur Feier des Tages



Heute feiert meine Oma ihren 80. Geburtstag! Ich finde, das ist eindeutig eine Erwähnung wert. Von den leckeren kleinen Rotwein-Schokoladen-Gugeln kann ich ihr allerdings leider keinen mehr anbieten, die habe ich alle schon verdrückt... (Aber sie bekommt natürlich ein anderes Geschenk und auch einen anderen Kuchen.)
Das Rezept für die kleinen Kuchenhappen habe ich aus dem "DerGugl"-Backbüchlein. Eigentlich wollte ich mir verkneifen, es zu kaufen. Aber dann habe ich nirgends so kleine Gugelhupf-Förmchen gefunden und bei dem Buch ist eine Form mit 18 Mulden dabei, und... Ihr seht, ich habe es also ganz dringend gebraucht. ;-) Es ist aber auch wirklich hübsch gemacht. Einen kleinen Tipp habe ich von einer Freundin dazu allerdings bekommen: Die Backzeit sollte ich immer so um 2-3 Minuten verringern. Das werde ich auf jeden Fall beherzigen.

Zutaten für 18 Gugl:
60g zerlassene Butter
60g Puderzucker, gesiebt
1 Ei (Größe M)
35g dunkle Kuvertüre
30 ml kräftiger Rotwein
80g Mehl
5g Kakaopulver
4g Zimt
Butter und Mehl für die Form

Zubereitung:
Die Formen buttern und mit Mehl ausstreuen. Backofen auf 210ºC vorheizen. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.

Die zerlassene Butter mit dem Puderzucker glatt rühren. Das Ei zugeben. Die geschmolzene Kuvertüre unterrühren. Abschließend Rotwein und Zimt unter die Masse mischen. Mehl und Kakao sieben und zusammen unterheben.

Den Teig in die Formen füllen und im unteren Drittel des Ofens ca. 8-10 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und die Gugl herauslösen.

Quelle: Feine Kuchenpralinen - DerGugl

Dienstag, 28. Februar 2012

Arabisches Fladenbrot


Wie versprochen folgt hier das Rezept für das arabische Fladenbrot (Khubz). Ich habe ja so einige orientalische Kochbücher und in keinem habe ich das Rezept gefunden. Das fand ich schon ein wenig enttäuschend. Es wird immer nur geschrieben, man solle Khubz im arabischen Supermarkt kaufen. Das dauert in meinem Fall jedoch eindeutig länger, als die kleinen Brote selbst zu backen. Ich wüsste nämlich ehrlich gesagt nicht, wo ich hier welche finden sollte. (Apropos: Wenn jemand in München einen guten arabischen/orientalischen Supermarkt kennt, immer her mit der Adresse!) Aber es gibt ja zum Glück das Internet. ;-)

Beim nächsten Mal werde ich Fattoush übrigens lieber mit Khubz, als mit "normalem" Fladenbrot machen.

Zutaten für 8 Brote:
500g Mehl
20g Hefe
1 TL Salz
1 TL Öl
1 Prise Zucker
1/4 l lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hinein bröseln, Zucker zugeben und mit dem lauwarmen Wasser übergießen. Etwa 5 Minuten ruhen lassen. Das Salz zugeben und den Teig gut durchkneten. Er sollte nicht mehr kleben.

Das Öl in eine Schüssel geben und den Teigkloß darin wenden, bis er von allen Seiten gut eingeölt ist. Zugedeckt ca. 1-2 Stunden gehen lassen. Erneut kurz durchkneten und den Teig anschließend in 8 Stücke teilen. Diese zu dicken, runden Fladen ausrollen. Abgedeckt nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 250ºC vorheizen. Ein Backblech einölen und jeweils 2-3 Fladen darauf legen. Kaltes Wasser in eine kleine Schüssel geben. Sobald der Ofen vorgeheizt ist, die Schüssel unten hineinstellen. Das Backblech in den Ofen schieben und die Brote von jeder Seite ca. 4 Minuten backen.

Quelle: chefkoch.de

Sonntag, 26. Februar 2012

Orientalisches Fast Food



Dass mein Freund und ich gerne Fast Food essen, ist wohl kein Geheimnis. Wenn ich mir meine Label Cloud so anschaue, macht Fast Food sogar einen beträchtlichen Anteil unseres Speiseplans aus... Aber das macht nichts. Was ist schon an Salat, Fleisch und Brot auszusetzen? ;-) Und ich verspreche euch, an Schawarma vom Huhn ist auch geschmacklich rein gar nichts auszusetzen! Ich hätte darin baden können... Mehr kann ich dazu eigentlich auch gar nicht mehr sagen, außer: Probiert es aus!!! Morgen folgt dann auch noch das Rezept für das arabische Fladenbrot, damit einem Nachbau auch nichts mehr im Wege steht. ;-)

Zutaten für 2-3 Personen:
Für das Schawarma:
2 kleine Hühnerbrüste
2 EL heller Essig
1-2 EL Olivenöl
1-2 Knoblauchzehen, zerstoßen
2 EL laban (Sahnejoghurt tut es auch)
1-2 Nelken, im Mörser zerstoßen
2-3 Kardamomkapseln, im Mörser zerstoßen
1/2 TL Tomatenmark
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL gemahlener Koriander
1/4 TL Thymian
1 Prise Zimt
etwas Harissa
Pfeffer
Salz

Für die Tahina:
8 Teile Sesam
1 Teil Meersalz
1 Spritzer Limettensaft
Olivenöl
Sesamöl

Zubereitung:
Das Fleisch waschen und in kleine Stücke schneiden. Sämtliche anderen Zutaten gut verrühren. Das Fleisch darin einlegen und 24 Stunden im Kühlschrank marinieren.

Eine Pfanne erhitzen und das Fleisch unter Wenden ca. 5-10 Minuten scharf anbraten.

Für die Tahina den Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Im Mörser zusammen mit dem Salz zerstoßen. Mit so viel Olivenöl und Sesamöl mischen, bis eine homogene, streichfähige Masse entstanden ist. Limettensaft unterrühren.


Gegessen wird Schawarma entweder mit Reis und/oder einer Gemüsebeilage oder als Sandwich im Fladenbrot mit Tomaten, Salat und Zwiebeln. Als "Saucen" passen Tahina, Hummus oder einfach Joghurt.

Freitag, 24. Februar 2012

Ausgetauscht


Manchmal gibt es glückliche Zufälle im Leben. Im Gegensatz zum Originalrezept und auch Juliane habe ich nämlich bei der Ratatouille-Chorizo-Tarte den Boden ausgetauscht. Statt Filoteig (den ich nicht bekommen habe), gab es bei mir nur einen Mürbteig. Erst war ich ein wenig traurig, aber nach Julianes Erfahrungen bin ich ganz froh, dass bei uns der Filoteig ausverkauft war... ;-) "Meine" Version kann ich nämlich uneingeschränkt empfehlen. Das Verhältnis Teig zu Füllung war perfekt und sperrig zu essen war die Tarte so auch nicht. Aber ich bin auch ganz Julianes Meinung, dass man das Ratatouille auch wunderbar ohne irgendeinen Teig, dafür mit Brot essen kann.

Zutaten für eine Tarteform:
1 kleine Zucchini
1 kleine Aubergine
1 kleine Karotte
1 Paprika (rot oder gelb)
200g Chorizo
200 ml grob passierte Tomaten
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
Salz

Teig nach diesem Rezept

Zubereitung:
Teig zubereiten und 30 Minuten kaltstellen.

Schalotte und Knoblauch fein hacken. Zucchini, Aubergine und Paprika in mundgerechte Stücke schneiden. Chorizo häuten und in Scheiben schneiden.

Chorizo in einer Pfanne knusprig anbraten (Öl ist nicht nötig.). Herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Die Schalotte und den Knoblauch in die Pfanne geben und glasig dünsten. Das Gemüse zugeben und anbraten. Mit den passierten Tomaten ablöschen, salzen und pfeffern und ca. 10 Minuten einköcheln lassen.

Den Teig in eine Tarteform geben und mit einer Gabel einstechen. Den Backofen auf 180ºC vorheizen. Den Teig ca. 10 Minuten ohne Füllung backen. Anschließend das Ratatouille zugeben und die Tarte weitere 15 Minuten backen.

Wer mag, kann so wie ich noch etwas Parmesan vor dem Backen über das Ratatouille streuen. ;-)

Quelle: lecker.de

Dienstag, 21. Februar 2012

Say cheese...


Wisst ihr was mich ewig beschäftigt hat? Der Slogan von diesem Fleischsnack, den man im Toaster zubereitet. Nach "Don't call it Schnitzel.", wisst ihr sicher, was ich meine. Was mich daran so beschäftigt hat? Die Frage, woher die Idee hinter dem Slogan kommt. Darf das "Gericht" vielleicht gar nicht Schnitzel heißen und so wurde aus der Not eine Tugend gemacht? Darauf habe ich ehrlich gesagt getippt. Und so wollte ich wissen, was da so drin ist. Oder anders: Wie viel Fleisch enthalten ist. Nach einer kurzen Suche im Internet weiß ich nun, es sind 60%. Da ich nicht an 40% Panade glaube, ist meine Theorie vielleicht gar nicht so falsch... ;-) Was meint ihr?
Mir kommt sowas aber eh nicht in den Toaster. Wenn es schnell gehen soll, gibt es hier meist Pasta. Ganz besonders schnell waren die Tagliatelle mit Käsesauce gemacht. Oft wird eine solche ja mit Gorgonzola, Roqueford oder ähnlichem gemacht. Da ich Blauschimmelkäse aber nicht mag, habe ich stattdessen zu Ricotta und Parmesan gegriffen. Eine sehr gute Alternative, wie ich fand.

Zutaten für 2 Personen:
ca. 100g Ricotta
40g Parmesan
50 ml Sahne
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
Salz
ca. 200g Pasta

Zubereitung:
Pasta nach Packungsanweisung kochen. Schalotte und Knoblauch fein hacken. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und beides darin glasig dünsten. Ricotta und Sahne zugeben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Den Parmesan zugeben und schmelzen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und zusammen mit der Pasta servieren.

Sonntag, 19. Februar 2012

Österreichisches Geburtstagsmenü: Dessert


Hier kommt nun das Highlight des Menüs: das Topfensoufflé! Wenn ich davor an österreichische Süßspeisen gedacht hab, kam mir neben "sehr lecker" auch immer gleich "sehr schwer" in den Sinn. Deshalb hatte ich kurz überlegt, ob wir das Dessert auf einen anderen Tag verschieben sollten. (Wir waren nach Suppe und Backhendl schon ziemlich satt...) Aber das fand ich dann irgendwie doof. ;-) Also doch noch gemacht und nach dem Genuss sehr überrascht - es war so luftig leicht, dass es an unserem "Sättigungsgrad" nicht mehr wirklich was geändert hat. Für mich der perfekte Nachtisch nach einem so deftigen Menü. Lecker war's natürlich auch. Nur leider auch recht störrisch, zumindest wenn man es noch fotografieren will. Es beginnt nämlich ab dem Zeitpunkt, an dem man es aus dem Ofen holt, wieder einzusinken. Sehr schade, da wirklich alle 3 wunderbar aufgegangen waren. :-(

Zutaten für 3 Soufflés:
1 Ei
75g Topfen
1/4 TL gemahlene Vanille
etwas abgeriebene Orangenschale
1/2 TL Zitronensaft
20g Zucker
1 Prise Salz
Butter und Zucker für die Förmchen

Zubereitung:
Backofen auf 180ºC vorheizen. Die Förmchen mit Butter fetten und mit Zucker ausstreuen.

Topfen in einem Tuch gut ausdrücken und durch ein feines Sieb streichen. Eier trennen. Das Eigelb mit Vanille und Orangenschale unter den Topfen rühren. Das Eigelb mit Salz und dem Zitronensaft sehr steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Den Eischnee vorsichtig unter die Topfencreme ziehen.

Die Masse in die Förmchen geben, sodass sie zu 2/3 gefüllt sind. In eine Form stellen und so viel heißes Wasser angießen, dass die Förmchen ca. 1 cm im Wasser stehen. Im Backofen ca. 18-20 Minuten backen. Herausnehmen, mit Puderzucker bestäuben und ganz schnell servieren.

Tipp:
Wer Angst hat, dass die Soufflés nicht aufgehen, einfach noch etwas Speisestärke (etwas mehr als 1/2 TL) unter den Eischnee rühren. Das verhindert allerdings nicht, dass das Soufflé nach dem Backen wieder zusammensinkt...

Quelle: Kaiser & Schmarrn - Margit Proebst (Christian Verlag)

Donnerstag, 16. Februar 2012

Österreichisches Geburtstagsmenü: Hauptgericht


Manchmal kommt alles anders als man denkt. Auf dem Weg zum Einkaufen dachte ich noch, mein Freund bekommt Kalbsrahmgulasch zum Geburtstag und dann landete Hähnchen in meinem Einkaufskorb. Das hat natürlich einen ganz einfachen Grund: Es gab kein Kalb mehr. Da wir aber vorher schon zwischen Gulasch und Wiener Backhendl mit Kartoffelsalat geschwankt haben, war das überhaupt kein Problem. Gut, ein "Back-up-Gericht" zu haben. ;-)
Für mich gibt es allerdings keine Alternative zu meinem Kartoffelsalat, deshalb ist das Rezept nicht original österreichisch. Ich hoffe, ihr verzeiht es mir. Mein Freund war jedenfalls nicht böse. Wie auch? Es ist das Rezept von seiner Mama bzw. Oma...

Zutaten für 2 Personen:
Für das Backhendl:
2 Hähnchenschenkel (oder andere Teile)
1 Ei
etwas Mehl
etwas Semmelbrösel
etwas gemahlenen rosa Pfeffer
Butterschmalz oder neutrales Öl zum Ausbacken

Für den Kartoffelsalat:
5-6 mittelgroße Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
frischer Schnittlauch
Distelöl
Rapsöl
Weißweinessig
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Kartoffeln mit Schale kochen, noch heiß schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel fein hacken. Zusammen mit je 1 EL Distelöl, Rapsöl und Weißweinessig in eine Schüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Anschließend nochmals mit Essig, Öl und den Gewürzen abschmecken. Den Schnittlauch fein hacken und über den Kartoffelsalat streuen.

Die Hähnchenschenkel waschen und trockentupfen. Das Ei auf einem Teller verquirlen, Mehl und Semmelbrösel ebenfalls jeweils auf einen Teller geben. Den rosa Pfeffer unter die Semmelbrösel mischen. Hähnchenschenkel erst bemehlen, dann erst im Ei und dann in den Semmelbröseln wenden. Den Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenschenkel darin 12-15 Minuten von beiden Seiten frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und dann mit dem Kartoffelsalat servieren.

Quelle für das Backhendl: Kaiser & Schmarrn - Margit Proebst (Christian Verlag)

Montag, 13. Februar 2012

Österreichisches Geburtstagsmenü: Vorspeise



Wie sagt man so schön? Das Gute liegt so nah! Das stimmt durchaus auch für kulinarische Leckerbissen und deshalb gab es für den Liebsten dieses Jahr ein österreichisches Geburtstagsmenü. Allerdings fiel mir die Auswahl von Vor- und Hauptspeise nicht leicht, es gibt viel zu viele leckere Sachen in bzw. aus Österreich. Letztendlich sind es aber Steirische Kürbissuppe und W... - nee, das Hauptgericht verrate ich euch erst in den nächsten Tagen. ;-) Ich kann aber schon einmal sagen, dass alles wirklich sehr lecker war. Ganz besonders das Dessert, das war einfach perfekt! Und widererwartend sehr leicht und luftig. Ich hoffe, ich habe euch jetzt ein klein wenig neugierig gemacht...

Zutaten für 2 Personen:
500g Hokkaidokürbis
150g Kartoffeln
1 Zwiebel
300-400 ml Gemüsebrühe
1 EL Butter
2 El Crème fraîche
1-2 EL Kürbiskerne
Pfeffer
Salz
etwas Kürbiskernöl

Zubereitung:
Kürbis und Kartoffeln in kleine Stücke schneiden, Zwiebel fein haken. Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebel darin glasig dünsten. Kartoffel- und Kürbiswürfel zugeben und 2-3 Minuten anbraten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und ca. 20 Minuten weichköcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Nach der Kochzeit das Gemüse fein pürieren, mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Crème fraîche unterrühren. Die Suppe auf Teller verteilen, mit den Kürbiskernen bestreuen und mit etwas Kürbiskernöl beträufeln.

Quelle: kuechengoetter.de

Sonntag, 12. Februar 2012

Blutroter Essig


Ich muss zugeben, in den letzten Tagen war ich ein wenig blogfaul. Dafür habe ich ganz brav für meine Hausarbeiten recherchiert. Ist ja auch mal was... Aber ich verspreche, das ändert sich ab heute wieder. Also die Faulheit ist ab heute wieder vorbei, meine Hausarbeiten schreibe ich selbstverständlich trotzdem. ;-)
Bevor ich jedoch damit anfange, zeige ich euch erst einmal meinen allerliebsten Essig. Nachdem ich irgendwo mal Blutorangenessig gegessen habe, war ich total begeistert! Statt ihn jedoch zu kaufen, habe ich geduldig auf die nächste Blutorangenzeit gewartet und ihn selbstgemacht. Das hat sich auch wirklich gelohnt, so schmeckt er mir sogar noch ein kleines bißchen besser. Wenn es jetzt noch Sommer wird und ich meinen Salat auf dem Balkon essen kann, ist alles perfekt...

Zutaten:
500 ml Weißweinessig
4 Blutorangen (Bio)
2-3 EL Honig

Zubereitung:
Weißweinessig in einen großen Topf geben. Orangen auspressen und den Saft zum Essig geben. Die Schalen vierteln, einritzen und ebenfalls in den Topf geben. Den Honig zugeben und die Mischung leicht erwärmen, bis der Honig komplett geschmolzen ist. In ein großes Glas (bzw. mehrere) füllen und etwa 2 Wochen an einem kühlen, dunklen Ort ruhen lassen. Ab und an schütteln.
Anschließend durch ein Tuch (oder sehr feines Sieb) streichen und in Flaschen umfüllen.

Dienstag, 7. Februar 2012

Pasta-Schlemmerei



Nach Freunds Geburtstag am Samstag, wollten wir am Sonntag zwar lecker, aber doch etwas weniger essen. ;-) Deshalb gab es statt dem jährlichen Geburtstagsmenü, Pasta mit Zitronenpesto, Rucola und Räucherlachs. Blöd nur, dass es uns dann so gut geschmeckt hat, dass wir am liebsten noch viel mehr davon gegessen hätten... Das wird's bei uns ganz bestimmt wieder geben! Das Zitronenpesto sicher auch mal solo oder in anderer "Gesellschaft". Und das sage ich, die kein besonders großer Pesto-Fan ist....
Auf das Geburtstagsmenü muss mein Liebster natürlich nicht komplett verzichten. Wir haben es einfach auf das kommende Wochenende verschoben. Seinen Geburtstagskuchen zeige ich euch auch noch. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
2-3 Handvoll Rucola
150g Räucherlachs
1,5 Bund Basilikum
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
20g Pinienkernen
ca. 30g Parmesan
5-7 EL Olivenöl
150g Kirschtomaten
2 EL Schmand
Pfeffer
Salz
ca. 200g Pasta

Zubereitung:
Pasta nach Packungsanweisung zubereiten. Rucola waschen.

Basilikum waschen und die Blättchen abzupfen. Knoblauchzehe würfeln und Parmesan reiben. Die Pinienkerne kurz in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Die Schale der Zitrone abreiben und sie anschließend auspressen. Basilikum, Knoblauch, Parmesan, Pinienkerne, Zitronenschale und -saft zerkleinern (im Multizerkleinerer oder mit dem Pürierstab). Das Olivenöl unterrühren und mit Pfeffer und Salz mischen.

Tomaten halbieren und den Lachs in mundgerechte Stücke schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Tomaten darin ca. 3 Minuten dünsten. Den Lachs zugeben und nochmals 1 Minute braten.

Pasta mit dem Zitronenpesto, Rucola, Schmand, Tomaten und Lachs mischen.

Freitag, 3. Februar 2012

Nachgebacken


Letzte Woche hat die liebe Kirsten mir einen Post gewidmet, heute ist es anders herum!
Auf der Suche nach dem perfekten Geburtstagskuchen für meinen Liebsten, bin ich gestern Abend auf ihren Zitronen-Mohn-Kuchen gestoßen. Leider hat er ihn abgelehnt - allerdings nur, weil wir morgen mit seiner Familie Kuchen essen und nicht alle Mohn mögen. ;-) Aber er wollte für heute jemand anderem eine Geburtstagsfreude machen und dafür war das Rezept perfekt. Aus praktischen Gründen wurde der Kuchen bei uns zu kleinen Muffins. Den Geschmack hat das natürlich nicht beeinflusst. Und der war super! Für das Foto unten musste ich schließlich auch probieren...

Zutaten für 12 Muffins:
2 Eier
125g Zucker
100g zerlassene Butter
100 ml Buttermilch
150g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
abgeriebene Schale einer Zitrone
Saft einer Zitrone
1 EL Vanillezucker
2 EL gemahlener Mohn
1 Prise Salz

Zubereitung:
Eier und Zucker schaumig schlagen. Butter und Buttermilch unterrühren. Mehl, Backpulver, Vanillezucker, Mohn und Salz mischen und unter die Masse rühren. Zitronenschale und -saft zuletzt untermischen.

Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen (oder fetten) und den Teig auf die Mulden verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180º C ca. 20-25 Minuten backen.

Wir haben auf einen Guss verzichtet. Bei Kirsten findet ihr aber ein entsprechendes Rezept.


Donnerstag, 2. Februar 2012

Süße Suppe


Reden wir heute mal über das Wetter. Es ist kalt. Eiskalt. Viel zu kalt! Bei -10º C das Haus zu verlassen macht keinen Spaß. Wie viele Lagen Kleidung muss man denn im Moment tragen, um nicht zu frieren? Und was macht man mit dem Gesicht? Schon allein auf dem Weg zur Bushaltestelle (ich schätze 700m) ist mir alles eingefroren. Das ist echt nicht mein Wetter... Aber wenn ich keine 30ºC Außentemperatur haben kann, muss wenigstens etwas heißes auf den Tisch. Bei uns gab es die Wärme in Form von Süßkartoffelsuppe. Wieder etwas, das ich schon lange kochen wollte. Aber es gibt einfach so viele tolle Gerichte und nur so wenige Tage im Jahr. ;-)

Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise:
400g Süßkartoffeln
2 mittelgroße Kartoffeln
1/2 l Gemüsebrühe
etwas frischen Ingwer
Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Süßkartoffeln und Kartoffeln schälen und grob würfeln. Ingwer fein hacken. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Ingwer kurz darin an anrösten. Kartoffel- und Süßkartoffelwürfel zugeben und ebenfalls kurz anbraten. Mit der Gemüsebrühe angießen und ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich gekocht sind. Pürieren und mit Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz abschmecken.

Wir haben dazu "Pestocrutons" gegessen. Dafür einfach Brot würfeln und in der Pfanne mit Knoblauch- und Basilikumöl anrösten.