Freitag, 30. März 2012

Fisch am Freitag


Wie bekommt man seine Tiefkühltruhe am schnellsten leer? Richtig! Man wirft einfach alles in einen Topf. Gut, ganz so wird das wohl nichts. Zumindest hier nicht, sonst wären in dem Gericht noch Himbeeren, Bagels und Eis gelandet... ;-) Aber der Anfang für das ehrgeizige "Projekt leere TK" wurde gemacht. Der letzte Rest Spinat und der Lachs fanden ihren weg in die Lachs-Spinat-Pasta mit Zitronen-Crème. Ein paar übrig gebliebene Kirschtomaten duften auch noch mit in den Topf, wir wollen ja nichts und niemanden vernachlässigen. Der weitere Inhalt der Tiefkühltruhe macht es mir allerdings nicht ganz so leicht. (Damit meine ich nicht das Eis, das ist ganz einfach...) Hat jemand zufällig Ideen für Bohnen und Erbsen? Allerdings mag jeweils einer von uns sowas nahe liegendes wie Erbsensuppe oder Bohnensalat nicht. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 200g Lachsfilet
150g Spinat (TK)
Saft 1 Zitrone
100g Schmand (alternativ: Crème fraîche)
150g Kirschtomaten
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
Salz
200g Pasta

Zubereitung:
Schalotte und Knoblauch fein hacken. Den Lachs würfeln, die Tomaten halbieren. Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen.
Öl in einem Topf erhitzen, Schalotte und Knoblauch darin glasig dünsten. Den Spinat zugeben und unter rühren auftauen und erwärmen. Die Lachswürfel von allen Seiten knusprig anbraten, kurz vor Ende der Garzeit die Tomaten noch kurz mit anbraten. Spinat, Nudeln und Lachs mit Zitronensaft und Schmand verrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Quelle: lecker.de

Donnerstag, 29. März 2012

Olle Knolle


Topinambur war etwas, was ich ewig schon probieren wollte. Aber da die olle Knolle in kaum einem Kochbuch auftaucht, ist sie mir das immer wieder entfallen. Als ich dann letztens direkt davor stand, habe ich spontan welche eingepackt. Ich dachte, wenn sie mal da sind, werde ich schon ein passendes Rezept finden. ;-) Gefunden habe ich dann so einiges, entschieden habe ich mich aber letztendlich für Topinambursuppe mit bunten Kartoffelchips. So konnte ich das Gemüse mal recht "pur" schmecken und rausfinden, ob ich es mag. Das Ergebnis: Joa, gut. Mein Lieblingsgemüse wird es nicht, auf meinem Teller landet Topinambur aber gern wieder.

Zutaten für 2 Personen:
400g Topinambur
1 Schalotte
1 dünne Stange Lauch
100 ml Weißwein
500 ml Gemüsebrühe (ggf. mehr)
50 ml Sahne
etwas Butter
weißer Pfeffer
Salz
2-3 kleine Trüffelkartoffeln
Butterschmalz zum Frittieren

Zubereitung:
Topinambur schälen und in 2 cm große Stücke schneiden. Schalotte fein hacken. Lauch waschen und in dünne Streifen schneiden.

Butter in einem Topf zerlassen. Schalotte darin glasig dünsten. Die Topinamburstücke zugeben und kurz anbraten. Lauch dazu geben und ebenfalls einige Minuten andünsten. Einen Schuss Weißwein zugeben und einkochen lassen. Mit dem restlichen Wein und der Gemüsebrühe ablöschen und bei geringer Hitze ca. 20-25 Minuten köcheln lassen. Die Suppe anschließend pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Trüffelkartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelscheiben darin von jeder Seite ca. 3 Minuten frittieren. Suppe zusammen mit den Kartoffelchips servieren.

Quelle: kuechengoetter.de

Montag, 26. März 2012

Schokoladiger Geburtstag


Ich hatte ein ganz tolles Geburtstagswochenende! Super Wetter, das erste Konzert des Jahres (und gleich zwei klasse Bands gehört), schöne Geschenke bekommen und dann hat mir mein Freund auch noch einen göttlichen Kuchen gebacken. Der Schokoladen-Kirschkuchen war einfach perfekt: saftig, fruchtig und unglaublich schokoladig. Besser geht es nicht! So kann man mal kurz vergessen, dass man jetzt "steinalt" (Zitat meiner kleinen Schwester) ist. ;-)

Zutaten:
125g Butter
150g Zartbitterschokolade (70% Kakaoanteil)
3 Eier (L)
200g Zucker
175g Mehl
Mark einer Vanilleschote
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Glas Kirschen

Zubereitung:
Butter und Schokolade überm Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Eier und Zucker schaumig schlagen. Vanille und Salz unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls nach und nach unterrühren. Die Butter-Schokoladen-Mischung unterheben.

Eine Backform fetten und den Teig einfüllen. Bei 180ºC ca. 30-40 Minuten backen.


Und so sieht der Kuchen dann von innen aus:


Freitag, 23. März 2012

Vorratsblutorangenspeicherung


Ich finde es ja total doof, dass (Blut-)Orangen im Winter Saison haben. Bei 30ºC Außentemperatur ein eisgekühlter Blutorangensaft... Traumhaft! Klar, kaufen kann man den immer, aber frisch gepresster Saft ist einfach etwas anderes. Leider wird das wohl ein Traum bleiben, weil bis Juli keine Blutorange in meinem Keller durchhalten wird. Außer ich möchte, dass sie dann als grünes plüschiges Etwas allein rauslaufen kann... Also musste ein Kompromiss her, bei mir heißt er Blutorangengelee. Saft wird da zwar keiner mehr mehr draus, dafür aber Muffins, Desserts, Kekse, ... Ich werde berichten. ;-)

Zutaten und Zubereitung sind hier fix erklärt: Orangen auspressen, durch ein Sieb gießen, entsprechende Menge Gelierzucker (3:1) unterrühren und dann tun, was auf der Zuckerpackung steht.
!!! Achtung !!! Werden die weißen Innenwände der Orange ebenfalls eingekocht, wird die Marmelade bitter.

Tipp von meinem Freund:
Das Blutorangengelee schmeckt auch auf einem Erdnussbutterbrot wunderbar. (Wenn man denn Erdnussbutter mag...)

Mittwoch, 21. März 2012

Sushi DIY


Eigentlich hätte die Überschrift "Fake Sushi" lauten müssen. Rohen Fish sucht man in meinem Röllchen nämlich vergeblich. Ihr wisst schon, die Konsistenz... ;-) Außerdem bin ich mir einfach nie sicher, dass der Fisch, der mir verkauft wird, wirklich 100% frisch ist. Deshalb war Räucherlachs ein wirklich guter Kompromiss. Zusammen mit Frischkäse, Sesam und Wasabi hat er sich im Sushi hervorragend gemacht. Und ich muss sagen, dafür dass das mein erster Versuch war, bin ich auch optisch mit dem Ergebnis mehr als zufrieden! Ein Hoch auf Video-Anleitungen im Internet...

Zutaten für 4 Maki-Rollen:
200g Sushi-Reis
4 Noriblätter
100g Räucherlachs
ca. 30-40g Frischkäse
etwas Sesam
Wasabi nach Wunsch
Sojasauce

Zubereitung:
Reis waschen, bis das Wasser klar ist. Etwa 1 Stunde in Wasser einweichen. Anschließend gar kochen und abkühlen lassen. Räucherlachs in Streifen schneiden.

Ein Noriblatt auf eine Bambusmatte legen, mit Reis belegen. Am oberen Rand ca. 2 cm Platz lassen. Am unteren Rand längs Lachs, Frischkäse, Sesam und Wasabi verteilen. Den ausgesparten Rand oben mit etwas Wasser anfeuchten. Von unten her mit Hilfe der Bambusmatte aufrollen und gut andrücken. In Scheiben schneiden und mit Sojasauce servieren.


Montag, 19. März 2012

Pikante Strüdelchen


Habt ihr's schon gehört? Nach "Tank-Tourismus", "Hunde-Tourismus" und äh, "Piiieeeeepppp-Tourismus" gibt es jetzt auch "Eier-Tourismus". Ich dachte zuerst, ich hätte mich verhört. (Gedanke zwei: Hat das was mit dem "Piep-Tourismus" zu tun...) Aber nein, die Eier werden knapp. Glücklicherweise nur vorübergehend und hauptsächlich in Grenzgebieten zu Tschechien. Mein Osterei ist dann wohl nicht gefährdet. Wobei das wahrscheinlich total eifrei sein wird, und Schokoladenknappheit herrscht meines Wissens nach nicht... ;-)
Für die kleinen Spinat-Feta-Strudel wird ein Ei benötigt. Aber ich empfehle, dafür unbedingt eines abzuzweigen. Die Strüdelchen waren sehr lecker und schön knusprig. Dazu noch eine scharfe Tomatensauce und ich bin glücklich...

Zutaten für 4 kleine Strudel (reicht für 2-3 Personen):
1 Packung Strudelteig
ca. 700g Spinat (TK), aufgetaut
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
1 Päckchen Feta
Muskat
Pfeffer
Salz
1 Ei

Zubereitung:
Schalotte und Knoblauch fein hacken. Den Feta in kleine Würfel schneiden. Das Ei in einer Schüssel verquirlen. Den Strudelteig vierteln.

Butter in einem Topf erhitzen, den Knoblauch und die Schalotte darin glasig dünsten. Den Spinat zugeben und langsam erwärmen. Mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen und den Feta unterrühren.
Jeweils ein Viertel der Spinat-Feta-Mischung auf eines der vier Strudelteigstücke geben und einrollen. Mit Ei bestreichen und bei 180ºC im Backofen ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Tipp:
Wahrscheinlich weiß jeder außer mir, wie man Strudel anständig faltet. Falls es aber doch noch Unwissende gibt, ich mache es so: Füllung auf das untere Ende des Teigstücks geben. Links und rechts jeweils ca. 1-2 cm Platz lassen. Diesen Teil nach Innen (also Richtung Füllung) klappen und dann die Füllung einrollen. Ich hoffe, das war verständlich...

Freitag, 16. März 2012

Frisch, fruchtig, Pasta


Passend zum schönen Wetter gibt es heute Ravioli al limone. Pasta mit Zitrone gab es hier schon in verschiedenen Varianten und jede einzelne war unglaublich lecker. Da dachte ich, in Ravioli können Zitronen schon nicht so falsch sein. ;-) Das war's für heute von mir. Ich geh meine Nase wieder in die Sonne halten...

Zutaten für 2 Personen:
frischer Nudelteig (aus ca. 200g Mehl, 2 Eiern und 2 TL Salz)
Schale von zwei Bio-Zitronen
Saft einer Bio-Zitrone
1/2 Bund Basilikum
ca. 250g Ricotta
ca. 50g geriebener Parmesan
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Basilikum waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und fein hacken. Ricotta mit Basilikum, Zitronenschale, Parmesan und Zitronensaft mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Nudelteig ausrollen und die Füllung auf die bevorzugte Weise in den Teig bringen. ;-) Meine Anleitung gibt es hier. Wasser in einem großen Topf erhitzen, salzen und die Ravioli darin ca. 5-7 Minuten sprudelnd kochen.

Dazu gab es bei uns in Weißwein gegarte Tomaten.

Donnerstag, 15. März 2012

Schlicht und einfach Waffeln...


Manche Werbeaktionen werde ich nie verstehen. Kommt mein Freund grade nach Hause, stehen 3 Flaschen Getränke vor der Tür. Darunter liegt ein Flyer des örtlichen Supermarkts mit dem Hinweis auf eine Aktion der Marke bei denen im Laden. Aha. Ich war übrigens den ganzen Tag zu Hause. Deshalb bin ich schon sehr verwundert, warum man nicht einfach klingelt und das Zeug den Leuten direkt gibt. Da ich so nämlich nicht weiß, wer es mit vor die Tür gestellt hat und wie lang es da schon steht, werde ich definitiv nichts davon trinken. Nicht mal mein Freund, und der ist sonst echt schmerzfrei... Was haltet ihr von der Aktion? Hattet ihr sowas auch schon mal?

Zum heutigen Rezept lässt sich dagegen nicht viel sagen. Belgische Waffeln sind einfach göttlich! Ich liebe es, wenn der Duft frischer Waffeln durch die Wohnung zieht... Und die Waffeln zu essen natürlich auch. ;-) Dazu eine Tasse Kaffe aus Freunds neuer Kaffeemaschine. Perfekt!

Zutaten für ca. 12 Stück:
250g weiche Butter
100g Zucker
20g Vanillezucker
6 Eier
250g Mehl
125g Crème fraîche
1 Prise Salz
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen. Die Eier einzeln einrühren. Mehl und Crème fraîche nach und nach unterrühren.

Das Waffeleisen vorheizen, den Teig portionsweise 2-3 Minuten goldgelb backen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Quelle: kuechengoetter.de

Dienstag, 13. März 2012

Jetzt aber Dal(li) - die Gewinnerin!


Eigentlich wollte ich ja gestern schon den/die Gewinner(in) des schicken Fläschchens bekannt geben, doch bevor es soweit kam, bin ich eingeschlafen... Das wird aber natürlich sofort nachgeholt. Mit Hilfe meiner persönlichen Glücksfee ("Duuuu, sag mir mal schnell eine Zahl von..."), konnte die liebe Petra als Gewinnerin ermittelt werden! Ich wünsche dir ganz viel Freunde damit.

Für alle anderen gibt es heute das Rezept für äußerst leckeres Rote Linsen-Dal. Übrigens eine echte Rarität im Blog. Gerichte mit Reis gibt es bei uns nur selten. Hier mag ihn niemand besonders. Eigentlich kommt er nur zu asiatischen Gerichten auf den Tisch. Und dafür hält sich meine Begeisterung in Grenzen - mit Ausnahme von indischem Essen. Aber da das meist recht aufwändig ist und wir einen wirklich tollen Inder in der Nähe haben... Äh ja. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 125g rote Linsen
200 ml Gemüsebrühe
100g passierte Tomaten
1 Stück frischen Ingwer (ca. 1 cm)
1 Knoblauchzehe
1/4 Bund Koriandergrün
1/2 TL gemahlenen Kreuzkümmel
1 TL Currypulver
1-2 TL frisch gepresster Zitronensaft
Pfeffer
Salz
1 EL Erdnussöl

Zubereitung:
Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. Koriandergrün waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und diese hacken.

ÖlJetzt  in einem Topf erhitzen Knoblauch und Ingwer darin 1 Minute dünsten. Linsen, Kreuzkümmel und Curry zugeben und kurz mitdünsten. Brühe und Tomaten zugeben und zugedeckt ca. 10-12 Minuten kochen, bis die Flüssigkeit fast komplett aufgesogen ist und die Linsen weich sind. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken. Koriander untermischen.

Dazu gab es bei uns "gelben Reis". Den Reis einfach mit 2-3 angestoßenen Kardamomsamen und Kurkuma kochen.

Quelle: kuechengoetter.de

Sonntag, 11. März 2012

Burger-Weltreise: Argentinien


Ganz spontan haben wir am Freitag mal wieder einen Stop auf unserer Burger-Weltreise eingelegt. Dieses Mal ging's nach Argentinien. Eigentlich sollte es ja stinknormale Cheeseburger geben, aber das Bio-Hackfleisch im Supermarkt war aus. Mein Freund war schon sehr enttäuscht. Er ist krank (Halsschmerzen - stirbt also bald ;-)) und nur ein Burger konnte sein Leiden lindern. Bevor sich sein Gesundheitszustand massiv verschlechtert, habe ich also schnell eine andere Idee aus dem Hut gezaubert. Argentinischer Burger mit Steak wurde dann auch genehmigt. Aber nur mit der Sauce, die der argentinische Steakbrater auf dem Christkindlmarkt in Schwabing über die Steaks gießt. Aha. Dank Tante Google war schnell klar, dass es sich dabei um Chimichurri handeln muss. Mein Dank an den Herrn für das Internet, sonst wäre mein Freund wohl am Freitag von uns gegangen... ;-)

Übrigens eine kleine Erinnerung an das Gewinnspiel. Heute um 23:59 Uhr schließt der Lostopf!

Zutaten für 2 Burger:
2 Brötchen (gekauft oder nach diesem Rezept)
2 kleine Rindersteaks
2 Handvoll Rucola
1-2 Tomaten
1 kleine Zwiebel
20-30g Manchego

Für die Chimichurri:
1/2 Bund Petersilie
1 rote Chilischote
1-2 Knoblauchzehen
1 kleine Schalotte
15g getrockneter Oregano
10g getrockneter Thymian
1 Lorbeerblatt
100 ml Olivenöl
50 ml Weißweinessig
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Für die Chimichurri Petersilie, Chilischote, Knoblauch und Schalotte fein hacken. Zusammen mit Oregano, Thymian und dem Lorbeerblatt in eine Schüssel geben. Olivenöl und Weißweinessig zugeben und gut verrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Eigentlich soll man die Sauce in ein luftdicht verschließbares Gefäß geben und 2 Wochen an einem kühlen Ort ziehen lassen. Sie schmeckt aber auch frisch...

Rucola waschen, Tomaten in Scheiben und die Zwiebel in Ringe schneiden. Manchego in dünne Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Steaks von beiden Seiten scharf anbraten, anschließend in Scheiben schneiden. Brötchen halbieren. Jeweils Rucola, Tomatenscheiben, Zwiebelringe, Steakstreifen und Manchego darauf schichten. Chimuchurri darüber geben, 2. Brötchenhälfte auflegen und servieren.

Dazu gab es bei uns scharfe Kartoffelecken (mit Pimentón und Cayennepfeffer gewürzt).

Samstag, 10. März 2012

Sonnengelbe Suppe



Joa, also man sollte nicht davon ausgehen, dass die Kombination von Lieblingszutaten automatisch ein Lieblingsgericht ergibt. Ich liebe Limetten. Ich liebe Zucchini. Aber die Limetten-Zucchini-Suppe war nicht meins. Warum kann ich gar nicht sagen, der Geschmack hat mich einfach nicht überzeugt. Mein Freund ist übrigens ganz anderer Meinung. Er fand die Suppe super. Wahrscheinlich lag das Nichtgefallen schlicht an meiner allgemein mangelnden Begeisterung für Suppen. ;-)

Zutaten für 2 Portionen:
250g Zucchini
70g Süßkartoffeln (alternativ mehligkochende Kartoffeln)
1 Schalotte
1 Limette
1 Knoblauchzehe
400 ml Gemüsebrühe
50g Sahne
1 Zweig Zitronenthymian (alternativ Zitronenmelisse)
1/2 TL brauner Zucker
1/4 TL gemahlener Koriander
1 Msp. Chilipulver
1/2 TL getrocknete Minze
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Zucchini putzen und in 1 cm große Würfel schneiden. Süßkartoffel schälen und ebenfalls würfeln. Schalotte und Knoblauch fein würfeln. Limette heiß abspülen, die Schale abreiben und anschließend auspressen. Zitronenthymian abspülen, trocken tupfen und die Blättchen abzupfen.

Öl in einem Topf erhitzen, Schalotte und Knoblauch darin glasig dünsten. Limettenschale und Süßkartoffelwürfel zugeben und 5 Minuten schmoren. Zucchini zugeben und nochmals 2-3 Minuten schmoren.
Gemüsebrühe und Limettensaft zugießen und im geschlossenen Topf ca. 5 Minuten garen. Mit dem Stabmixer pürieren. Aufkochen.
Die Suppe mit den Kräutern und Gewürzen abschmecken. Sahne unterrühren und servieren.

Frei nach: GU Verlag - Vegetarisch (Brigitte Kochbuch Edition)

Mittwoch, 7. März 2012

Schwarz - aber geärgert hat sich keiner



Tintenfische, Oktopuss, Sepien & Co. haben es lange nicht auf meinen Teller geschafft. Grund dafür sind diese schrecklichen Tintenfischringe, die einfach nur nach Gummi schmecken - und sich beim Kauen auch so anfühlen. Ihr wisst ja, bei Konsistenzen bin ich eigen. Ich habe daraus geschlossen, dass jegliches Getier dann auch in anderer Form genau so schmecken muss. Tut es natürlich nicht. Rausgefunden habe ich das im Urlaub, im Sommer 2008 oder 2009, auf jeden Fall in Finale Ligure (Italien) im Restaurant "La Betulla". Neben unglaublich leckerer Pizza (die beste der Welt!!!) gibt es dort auch Calamari. Todesmutig habe ich sie beim Miturlauber probiert - und ihm dann fast alles weggegessen... Die waren ganz "ungummig", dafür äußerst köstlich. Blöd nur, dass mein Fischführer sagt, ich sollte keine essen. Ich halte mich dran, außer ich bekomme Tagliatelle nero geschenkt. Die werfe ich natürlich nicht weg, sondern mache lieber Tagliatelle nero mit Scampi, Mozzarella und Kirschtomaten draus. Schade, dass es ein mehr oder weniger einmaliger Genuss war. Aber die Sauce schmeckt sicher auch super zu "normalen" Nudeln.
Übrigens würde ich Sepien auch nicht wegwerfen. Aber die bekomme ich wohl eher nicht geschenkt. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 200g Garnelen
250g Kirschtomaten
1 Kugel Mozzarella
50-100 ml Weißwein
1 Schuss Sahne
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Basilikum
Pfeffer
Salz
ca. 200g Tagliatelle nero

Zubereitung:
Schalotte und Knoblauch fein hacken. Kirschtomaten waschen und halbieren. Garnelen waschen und den Mozzarella in kleine Würfel schneiden. Tagliatelle nach Packungsanweisung al dente kochen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, die Schalotte und den Knoblauch glasig dünsten. Die Garnelen zugeben und von allen Seiten kurz anbraten. Die Kirschtomaten zugeben und 2-3 Minuten mit braten. Mit Weißwein ablöschen und etwas einköcheln lassen. Sahne unterrühren und mit Pfeffer, Basilikum und Salz würzen. Anschließend die Sauce und die Mozzarellawürfel unter die heißen Nudeln mischen.

Montag, 5. März 2012

Kürbisrolle



Ich bin zurück! Wobei dank der brav vorgebloggten Posts wahrscheinlich niemand mitbekommen hat, dass ich überhaupt weg war. ;-) Aber anlässlich des 80. Geburtstags meiner Oma, habe ich die letzten Tage in Berlin verbracht: Endlich mal wieder meine komplette Familie sehen, als Klettergerüst für mein Patenkind herhalten (wahlweise endlos das gleiche Spiel spielen) und auch ein bißchen shoppen gehen. Dank Sarah habe ich z.B. einen Abstecher zu Cakeville gemacht. Allerdings habe ich gar nicht so viel gekauft... Einige meiner Freundinnen werden aber sehr glücklich sein, zu lesen, dass ich mir in Berlin etwas anderes gekauft habe: Nach knapp 6 Jahren erfolgloser Suche, kann ich nun endlich ein paar Stiefel mein Eigen nennen. Jaja, was lange währt...
Für die Hokkaido-Chorizo-Wraps konnte ich mich dagegen deutlich schneller entscheiden. Ein Glück! Denn der Hokkaido, der verarbeitet werden musste, hätte wahrscheinlich keine 6 Jahre überstanden. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
1 Knoblauchzehe
ca. 500g Hokkaidokürbis
1 Chili, fein gehackt
ca. 250g Chorizo
1 Schalotte, fein gehackt
1/2 EL gehackter Oregano
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer
4 Tortillas
etwas frischer gehackter Koriander
saure Sahne
ggf. 1-2 frische gewürfelte Tomaten (oder Tomatensalsa)

Zubereitung:
Den Backofen auf 200ºC vorheizen. Den Kürbis waschen, aushöhlen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Knoblauch mit ca. 1/4 TL Salz im Mörser zermalen und mit 1 EL Olivenöl mischen. Kürbis in eine Auflaufform geben, das Knoblauchöl darüber träufeln und den Kürbis darin wenden. Die Chiliwürfel darüber streuen und 20-25 Minuten rösten, bis die Stücke an den Rändern dunkel und weich werden.

Die Chorizo würfeln. In einer erhitzten Pfanne zusammen mit der Schalotte anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Tortillas nach Packungsanweisung erwärmen. Mit Kürbis, Chorizo, saurer Sahne, Tomaten und frischem Koriander füllen.

Frei nach: Mexikanisch kochen - Thomasina Miers (Dorling Kindersley Verlag)

Samstag, 3. März 2012

Kleines Gewinnspiel (+ Gutscheincode für alle)


Erinnert Ihr Euch an mein letztes Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit Safran Tübingen? Anlässlich der Überarbeitung ihrer Internetseite darf ich einen von Euch wieder beschenken! Und zwar mit der Flasche auf dem Bild oben. Darin befinden sich in Essig eingelegte Mangos, Chilis und Rosmarin, die sich lecker in verschiedenen Gerichten verwenden lassen. Aber auch den Essig kann man super benutzen (und die Flasche auch immer wieder mit frischem Essig auffüllen). Oder man stellt die Flasche einfach dekorativ in die Küche! ;-)

Was Ihr dafür tun müsst?

  • Schickt mir eine E-Mail an CharlottesDiner@gmail.com, Betreff: Safran Gewinnspiel.
  • Beantwortet mir darin folgende Gewinnspielfrage: Wie viele neue Gewürze gibt es bei Safran Tübingen? (Sind alle mit der Kennzeichnung "neu" versehen.)
  • Das Gewinnspiel ist offen für ganz Europa!
  • Einsendeschluss ist der 11.03.12 um 23.59 Uhr. Gewinnerbekanntgabe folgt dann am 12.03.12 hier auf dem Blog. 
  • Ihr müsst damit einverstanden sein, dass ich im Falle eines Gewinns Eure Post- und E-Mail-Adresse an Safran Tübingen weitergebe.

Aber dieses Mal geht niemand leer aus: Safran Tübingen schenkt allen Lesern 5€!!! Gebt einfach vom 3.-12.3.12 den Gutscheincode AKTION-1103 ein. Natürlich dürft Ihr den Gutscheincode an alle Eure Freunde weitergeben und auch bei Euch auf dem Blog posten. (Ihr müsst meinen Blog auch nicht erwähnen. ;-)) 
Ich kann übrigens bestätigen, dass die Gewürze wirklich gut sind. Nach dem letzten Gewinnspiel habe ich als Dankeschön ein Cajun Gewürz bekommen und mag es total. Wer grade auf der Suche nach ausgefallenen Gewürzen ist, sollte meiner Meinung nach unbedingt zuschlagen! Außerdem bekommt Ihr bei Safran Tübingen Schokolade (u.a. Valrhona!), Tee und Feinkost. 

Vielen Dank an Safran Tübingen für die tolle Aktion! :-)

Freitag, 2. März 2012

Der Beginn einer wunderschönen Freundschaft...



Ich dachte immer, ich würde Käsespätzle nicht mögen. Wenn man meine Käseleidenschaft bedenkt, klingt das wohl ziemlich komisch. Aber ich erinnere mich an eine sehr unschöne "Begegnung" mit dem Gericht. Nachdem ich mich an "ausgefalleneren" Käsespätzle-Variationen versucht habe (hier, hier und hier), wollte ich auch dem Original noch einmal eine Chance geben. Und siehe da, mit selbstgemachten Spätzle und dem richtigen Käse wollte ich gar nicht mehr aufhören, zu essen. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
200g Mehl
130 ml Wasser
2 Eier
Salz
150g geriebener Käse (bei uns eine Mischung aus Apikoner und Bergkäse)
Pfeffer
Salz
Muskat
(selbstgemachte) Röstzwiebeln

Zubereitung:
Mehl, Wasser, Eier und Salz zu einem lockeren Teig schlagen, der Blasen wirft. In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig auf die gewünschte Art zu Spätzle verarbeiten (wir hobeln) und 2-3 Minuten im kochenden Wasser garen.

Abwechselnd Spätzle und Käse in eine ofenfeste Pfanne schichten und bei 100ºC ca. 10 Minuten im Ofen garen. Herausnehmen und nochmals einige Minuten bei niedriger Hitze auf dem Herd braten. Mit Pfeffer, Salz und etwas Muskat würzen und mit Röstzwiebeln servieren.

Quelle für das Spätzlerezept: Bayerisches Kochbuch - Birken-Verlag München