Montag, 30. April 2012

Käse mit Käse - und ein kleines bißchen Gemüse



Ich weiß, hier gibt's im Moment nur schnelle Gerichte. Aber leider bleibt für mehr grade kaum Zeit - oder ich esse auswärts. (Apropos: Habt ihr auch Interesse an Restauranttipps von mir?) Wobei ich mir morgen Abend Zeit nehme und dann gibt es mal wieder etwas aufwändigeres. Solang habe ich "nur" das Rezept für Melanzane al parmigiano für euch. Das "nur" ist hier allerdings völlig fehl am Platz. Alles mit Käse ist bekanntlich göttlich. ;-) Also unbedingt mal nachmachen, wenn es schnell gehen muss.

Zutaten für 2 Personen:
1-2 kleine Auberginen
ca. 400 ml passierte Tomaten
1 Schalotten
1 Knoblauchzehe
Basilikum
Oregano
Pfeffer
Salz
1 Kugel Mozzarella
ca. 40 geriebener Parmesan

Zubereitung:
Die Aubergine(n) in dünne Streifen schneiden. Mozzarella ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Schalotte und Knoblauch fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotte und den Knoblauch darin glasig dünsten. Mit Tomatensauce angießen, mit Oregano und Basilikum würzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Pfeffern und salzen und vom Herd nehmen.

Abwechselnd eine Schicht Auberginenscheiben, Mozzarella und Tomatensauce in eine Auflaufform schichten. Zuletzt mit Parmesan bestreuen. Bei 180ºC ca. 25 Minuten im Ofen goldbraun backen.

Dazu passt Ciabatta oder Baguette.

Sonntag, 29. April 2012

Endlich Spargel...



Also eigentlich sagt die Überschrift ja schon alles: Endlich gibt es wieder Spargel!!!!! Wie habe ich ihn in den letzten Monaten vermisst. Nachdem ich die ersten Spargelhäuschen gesehen hatte, wurde ein Abstecher zu unserem "Stammhaus" in die Jogging-Runde eingebaut. Ratet, welches dieses Jahr nicht an seinem Platz ist?! Da ich aber gedanklich schon in die leckeren Stangen gebissen hatte, musste dringend welcher beschafft werden... ;-) Ein Glück gab's in dem kleinen Supermarkt entlang des Heimwegs schöne grüne Exemplare. Nach einem Blick in den Kühlschrank wurden sie dann zu Spargelpasta mit Garnelen und Bärlauchsahne verarbeitet. Frühling kann so lecker sein!

Zutaten für 2 Personen:
ca. 200g Garnelen
250g Spargel
30g Bärlauch
1 Schalotte
50 ml Weißwein
200 ml Sahne
Pfeffer
Salz
ca. 200g Pasta

Zubereitung:
Spargel putzen und die holzigen Enden abschneiden. Anschließend in ca. 2 cml breite Stücke schneiden. Bärlauch waschen und in feine Streifen schneiden. Schalotte fein hacken. Garnelen abwaschen und trocken tupfen.

Pasta nach Packungsanweisung zubereiten. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotte darin glasig dünsten. Spargel zugeben und ca. 8 Minuten anbraten. Die Garnelen zugeben und nochmals ca. 3-5 Minuten braten. Mit Weißwein ablöschen und kurz einköcheln lassen. Die Sahne zugeben und erwärmen. Den Bärlauch unterrühren, weitere 3 Minuten köcheln lassen und mit Pfeffer und Salz würzen. Mit der gekochten Pasta vermischen und servieren.

Freitag, 27. April 2012

Schnelle Sommerpasta



Wisst ihr was? Es gibt eine Fortsetzung von Lola rennt: Lotte läuft. Aber weil sie so langsam ist, schafft es der Film nie in die Kinos. Kleiner Scherz! Allerdings nicht, dass Lotte läuft, das tut sie wirklich. Zumindest versuche ich es. Da ich jahrelang darauf verzichtet habe und lieber rum geschwommen bin, fällt es mir noch etwas schwer... Aber was nicht ist, kann ja noch werden, nicht wahr?
Nach einer Laufeinheit ist allerdings nicht mehr an ausgiebiges Kochen zu denken. Da wollen meine Füßchen nur noch hochgelegt werden... Deshalb gab es letztens Pasta mit Büffelmozzarella und Tomaten. Die waren in 20 Minuten fix und fertig - genau wie ich. ;-) Aber richtig lecker und definitiv auch ein super Sommeressen, wenn man keine Lust hat, lang am heißen Herd zu stehen.

Zutaten für 2 Personen:
1 Kugel Büffelmozzarella
ca. 250g Kirschtomaten
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Basilikum
1 Schuss Weißwein
Pfeffer
Salz
ca. 200g Pasta

Zubereitung:
Den Mozzarella würfeln, die Tomaten halbieren und Schalotte, Knoblauch und Basilikum hacken. Pasta nach Packungsanweisung zubereiten.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotte und den Knoblauch darin glasig dünsten. Die Kirschtomaten zugeben und ca. 2-3 Minuten anbraten. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und nochmals 2-3 Minuten köcheln.

Nudeln mit den Tomaten, Mozzarella und Basilikum mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Donnerstag, 26. April 2012

Motivkuchen

Das hat mir ja grade noch gefehlt. Photobucket hat seinen picture editor geändert!!! Klar, das kann man als Fortschritt empfinden - tue ich aber nicht! Ich kann meine Fotos nämlich nicht mehr so bearbeiten, wie ich das von Anfang an getan hab. Und es hat mich damals schon Stunden gekostet, mich für einen Rahmen zu entscheiden... Außerdem lässt sich das dumme Ding nicht immer laden! Bei mir ging es ganze zwei Tage nicht. Ich muss mir wirklich etwas neues einfallen lassen. Deswegen gewöhnt euch bitte nicht an das neue Bilddesign, das wird sich definitiv noch ändern.

Aber lieber zu etwas erfreulicherem - einem Kuchen! Freunds Kollege hatte Geburtstag und wir haben einen Buttermilchkuchen ein wenig "aufgepeppt". Aber seht die Verwandlung selbst... ;-)


Kuchen frisch aus dem Ofen


Kuchen mit "Baumaterial"


Fast fertig...


Fertig!

Für die, die nicht erkennen können, was es sein soll: Es ist ein Pumptrack.
Wikipedia sagt dazu: "Ein Pumptrack ist eine speziell geschaffene Mountainbikestrecke. (...) Ein Pumptrack ist als Rundkurs meist aus Erde oder Lehm geschaffen. Der etwa einen Meter breite Biketrail ist mit Wellen und weiteren Elementen wie Steilwandkurven oder Sprüngen versehen. Er kann in beide Richtungen gefahren werden da, er in flachen Gelände gebaut wird."

Und der, der da liegt, ist Freunds Kollege. ;-) Für einen fahrenden Kollegen reichten unsere Kenntnisse in der Fondant- bzw. Marzipanbearbeitung leider nicht aus. Aber ihm ist nichts passiert, für einen Helm hat es noch gereicht. Und gefreut hat er sich auch so!

Zutaten für 1 Blech:
500g Mehl
1 EL Backpulver
6 Eier
200g Zucker
150g flüssige Butter
250g Buttermilch
1 Prise Salz
Obst nach Wahl (z.B. Kirschen, Pfirsiche oder Himbeeren)

Zubereitung:
Eier mit Zucker und dem Salz schaumig schlagen. Die Butter unterrühren. Anschließend abwechselnd Mehl, Backpulver und Buttermilch unterrühren. Den Teig auf ein Backblech geben und das gewünschte Obst darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160ºC ca. 30-35 Minuten backen.

Quelle: kuechengoetter.de

Sonntag, 22. April 2012

Achtung, heißer Hund!


Eigentlich wollte ich nie mehr Würstchen essen. Wieso? Weil mir mein Papa vor Jahren mal erzählt hat, was da so alles reingeworfen wird. Und das klang überhaupt nicht appetitlich... (Deswegen erspare ich euch das an dieser Stelle auch.) Grundsätzlich macht mir der Verzicht auf Wiener auch nichts aus, gäbe es da nicht ein klitzekleines Problem: Hot Dogs! Die esse ich nämlich schrecklich gern. Schon immer. Deshalb verdränge ich ab und an was mein Papa gesagt hat, ignoriere die Zutatenliste und rede mir ein, bei Bio-Würstchen wäre alles anders... Wenigstens wusste ich dieses Mal genau, was alles in den Brötchen war. Denn die habe ich zum allerersten Mal selbst gemacht. Selbstredend waren sie viel leckerer als die gekauften Brötchen. Aber genauso weich und fluffig - eben so, wie sie sein sollen! Jetzt muss ich nur noch lernen, wie man selber Würstchen macht... ;-)

Zutaten für 8-10 Brötchen:
500g Mehl
300 ml lauwarme Milch
1 Würfel Hefe
50g Zucker
1 TL Salz
1 Ei
ca. 2 EL Butter

Zubereitung:
Hefe in die Milch bröseln, 1 TL des Zuckers zugeben und ca. 10 Minuten gehen lassen. Mehl in eine Schüssel geben, restlichen Zucker und Salz untermischen. Anschließend das Ei und die Hefe-Milch-Mischung zugeben und zu einem glatten Teig kneten. Etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig noch einmal gut durchkneten. In ca. 8-10 Teile teilen und zu länglichen Brötchen formen. Auf ein Backblech legen und nochmals 15 Minuten gehen lassen.

Butter zerlassen und die Brötchen damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 175ºC ca. 10 Minuten backen.



Bei uns gab es übrigens einmal die Variante mit Sauerkraut, Gürkchen, selbstgemachten Röstzwiebel, Ketchup und Senf:


Und die Variante mit Gürkchen, selbstgemachten Röstzwiebeln und Remoulade:

Donnerstag, 19. April 2012

Ooooohhhh, Aubergine!



Heute brauche ich mal eure Hilfe! Ich habe etwas verlegt. Ja, ich weiß. Das kommt davon, wenn man nicht gleich alles aufräumt. Aber so ordentlich bin ich nun mal nicht. ;-) Jedenfalls ist das gesuchte Objekt nicht an den 3 Orten, an denen ich es sonst gern ablege. (Ja, ich habe tatsächlich 3 weitere Stammorte, neben dem, an den es eigentlich gehört...) Es versteckt sich vor mir - nur wo??? Habt ihr Ideen? Wohin verlegt ihr gern mal was? ;-)
Unser Supermarkt hatte dafür wohl mal wieder einen Teil seiner Bestellzettel verlegt. Zumindest wirkte es beim letzten Einkauf so. Also musste improvisiert werden. Das Ergebnis hat mir aber wirklich gut gefallen. Die Auberginen Wraps waren schnell gemacht, frisch und sehr lecker! Ich denke, man kann sie auch gut kalt essen. Das werde ich in den kommenden Wochen definitiv für euch testen. Nachdem ich nämlich mal eine tote Maus vor der Mensa gefunden habe, gehe ich da nicht mehr hin...

Zutaten für 2 Personen:
1 kleine Aubergine
1 Kugel Mozzarella
ca. 200g Rucola
ca. 200g Kirschtomaten
1/2 Becher Schmand
1/2 Becher saure Sahne
1 Handvoll frischer Basilikum
Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz
2 EL Olivenöl
4 Tortilla-Wraps

Zubereitung:
Kirschtomaten halbieren und Rucola waschen. Basilikum waschen und fein hacken. Schmand und saure Sahne mischen und mit Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz abschmecken. Basilikum unterrühren. Aubergine und Mozzarella jeweils in dünne Streifen schneiden.

Auberginenscheiben auf einem Backblech verteilen, salzen und pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Im Backofen ca. 5-10 Minuten grillen. Anschließend jeweils eine Scheibe Mozzarella auf eine Auberginenscheibe legen und nochmals 5 Minuten grillen.

Wraps mit der Crème bestreichen, mit Rucola, Kirschtomaten und Auberginen belegen, wickeln und genießen!

Dienstag, 17. April 2012

Wenn's mal wieder schnell gehen muss...


Das neue Semester hat wieder angefangen, damit wird die Zeit wieder knapper. Und dieses Semester läutet für mich schon ein klein bißchen den Endspurt ein. Die letzten Scheine müssen gesammelt, Literatur für die Magisterarbeit gefunden und auch die ersten Wissenslücken für die Prüfungen geschlossen werden. Das Ende ist zwar noch nicht so nah, aber zur Abwechslung muss ich ja mal nicht kurz vor knapp alles beisammen haben... ;-) Da passt mir der schnelle Kartoffel-Zucchini-Auflauf gut in den Kram. Während der im Ofen brutzelt, kann ich noch ein bißchen recherchieren. Und auch wenn er so einfach war, war er dennoch sehr lecker. Perfektes Studentenfutter!

Zutaten für 2 Personen:
ca. 400g kleine Kartoffeln
1-2 Zucchini
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
2-3 EL Olivenöl
frische Kräuter, gehackt (z.B. Petersilie, Rosmarin, Basilikum)
Pfeffer
Salz
1 Kugel Mozzarella

Zubereitung:
Kartoffeln waschen und gar kochen. Zucchini in mundgerechte Stücke schneiden, Schalotte und Knoblauch fein hacken. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden.

1 EL in der Pfanne erhitzen. Schalotte und Knoblauch darin glasig dünsten. Kartoffeln zugeben und ca. 2-3 Minuten anbraten. Die Zucchinistücke zugeben und nochmals etwa 5 Minuten braten. Kräuter untermischen und alles in eine Auflaufform geben. Das restliche Olivenöl darüber träufeln und mit Mozzarella belegen. Bei 180ºC im Backofen ca. 20-25 Minuten überbacken.

Tipp:
Wenn ich nur ein paar Kartoffeln garen möchte, mache ich das in der Mikrowelle. Dafür benutze ich die Dampfgarbeutel von Toppits. Aber im Internet gibt es zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten. ;-)

Sonntag, 15. April 2012

Tapas-Völlerei...



Da Ostern meine "Operation Bikinifigur" total durcheinander gebracht hat, konnte auch gleich richtig zugelangt werden. ;-) (Wenn ich das Wetter draußen so betrachte, brauche ich mir um meine Bikinis aber sowieso noch keine großen Gedanken zu machen...) Jedenfalls gab es deshalb mal wieder Tapas. Obwohl ich die kleinen Häppchen total liebe, gibt's sie bei uns nur selten. Denn so lecker sie sind, sie machen einfach viel Arbeit. Vorher muss geschnippelt, eingelegt und mariniert werden und hinterher ausgiebig abgespült. Aber an Ostern war dafür ja Zeit. Und es war ein guter Grund, mich von meinem Osternest wegzulocken... ;-)


Das Rezept für Papas arrugadas habe ich bereits hier gepostet.




Die Tomaten-Gurken-Salsa war eine spontane Eigenkreation - beides musste dringend weg. ;-) Aber es wird sie definitiv wieder geben. Ich fand sie besser als schlichte Tomatensalsa.

Zutaten:
3-4 Tomaten
1/2 Salatgurke
2-3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Koriandergrün
1 Limette
Olivenöl
Pfeffer
Meersalz

Zubereitung:
Gemüse waschen. Gurke schälen und die Kerne auskratzen. Tomaten und Gurke fein würfeln, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch und das Koriandergrün fein hacken. Limette auspressen. Alles zusammen mit dem Olivenöl in einer Schüssel mischen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und anschließend mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen. 



Wenn es mal schöne Champignons bei unserem Supermarkt gibt, muss ich einfach zugreifen. Deshalb gab es endlich mal Kräuter-Champignons. (Standen schon lang auf der To-cook-Liste...)

Zutaten:
ca. 150g Champignons
1 Handvoll Petersilie
1-2 Zweige Oregano
1-2 Zweige Thymian
1-2 Zweige Rosmarin
Butter
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Kräuter waschen, Blätter von den Stängeln abzupfen und fein hacken. Champignons putzen. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Champignons zusammen mit den Kräuter darin kurz anschwitzen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und servieren.




Auch äußerst lecker: Chorizo in Rotweinsauce. Dass hier spanischer Rotwein bevorzugt werden sollte, versteht sich von selbst...

Zutaten:
ca. 200g Chorizo
300 ml trockener Rotwein
1 Schuss Balsamico (oder Brandy)
1 Lorbeerblatt
2-3 Zweige Rosmarin
Pfeffer
Salz
1 EL gehackte Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung:
Chorizo ggf. häuten und in dünne Scheiben schneiden. Rotwein mit dem Balsamico in einem Topf erhitzen und die Chorizo hineingeben. Lorbeer und Rosmarin zugeben. Etwa 20 Minuten köcheln lassen. Deckel drauf, den Topf vom Herd nehmen und mindesten 8 Stunden, besser über Nacht, ziehen lassen.

Erneut erhitzen und mit Pfeffer und Salz würzen. Mit Petersilie bestreut servieren.




Soll ja ausgewogen sein bei uns, deshalb gab's auch noch was aus dem Meer. Und zwar sehr leckere scharfe Garnelen in Knoblauchöl. Wer sie Gästen servieren möchte, kann selbstverständlich auch bereits gepulte Scampi kaufen. Allerdings finde ich, dass sie mit Schale saftiger bleiben.

Zutaten:
ca. 200g Garnelen
2-3 Knoblauchzehen
1 Chilischote
Olivenöl
Pfeffer
Salz
1 EL gehackte Petersilie zum Betreuen

Zubereitung:
Garnelen waschen, Knoblauch und Chili fein hacken. Zusammen mit ausreichend Olivenöl in einen Gefrierbeutel geben und über Nacht im Kühlschrank marinieren. Anschließend scharf anbraten und  pfeffern und salzen. Mit Petersilie bestreut servieren. 

Donnerstag, 12. April 2012

Bella Calzone


Lalalalala, una bella Calzone, lllllaaaaa.... Der gute Eros hat recht, Calzone schmeckt wirklich sehr schön! Mag sein, dass ich ihn evtl. falsch verstanden habe und er eigentlich "canzone"  singt, aber was macht das schon. Calzone ist schließlich schön! ;-) Insbesondere vegetarische Mini Calzone - in klein ist (fast) alles niedlicher... Leider kann ich Calzone in Restaurants aber so gut wie nie bestellen. Wer mag nur diese furchtbar salzigen Sardellen??? Deshalb: Selbst ist die Frau! Vollkommen sardellenfrei und mit viel Käse war ich dann glücklich und zufrieden. Und hatte einen furchtbaren Ohrwurm...

Zutaten für 4-5 Stück:
Für den Teig:
200g Mehl
1/4 Würfel Hefe
1-2 EL Olivenöl
100 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
1 Prise Salz

Für die Füllung:
7-8 Champignons
1 kleine Paprika
5 Artischockenherzen
ca. 100g geriebener Provolone
1 Kugel Mozzarella, in Scheiben
200g passierte Tomaten
2 Knoblauchzehen
Oregano
Basilikum
Pfeffer
Salz

Außerdem:
etwas Olivenöl

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hinein bröseln, Zucker und Salz zugeben und mit dem Wasser aufgießen. Etwa 5 Minuten gehen lassen. Das Öl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zwei Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Champignons in dünne Scheiben schneiden, die Paprika würfeln und die Artischockenherzen klein schneiden. Knoblauch fein hacken. Für die Tomatensauce die passierten Tomaten mit Knoblauch, Basilikum, Oregano, Pfeffer und Salz mischen.

Den Teig nochmals durchkneten. In fünf Stücke teilen und jeweils dünne Kreise ausrollen. Etwa in die Mitte 1-2 EL Tomatensauce geben. Darauf Champignonscheiben, Paprikawürfel, Artischocke, Provolone und Mozzarella schichten. Die eine Hälfte des Teigs über die Füllung klappen, den entstehenden Rand umschlagen und fest drücken. Mit Olivenöl bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 250ºC ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.


Say cheese... ;-)


Mittwoch, 11. April 2012

Süße Möhrchen


Es gibt Tage, an denen möchte auch ich beim Kochen oder Backen faul sein. Einfach mal irgendein nettes Hilfsmittel im Supermarkt kaufen... (Also nur Hilfsmittel, keine Fertiggerichte.) Aber leider ist das hier nicht drin. Als ich vergangene Woche so bei dem Backkram vor den Marzipanmöhrchen stand, meinte mein Freund nur: "Sowas brauchen wir nicht. Das machen wir selbst." Öhm, ja... Dann habe ich doch schnell zum Marzipan gegriffen und die Deko-Rüben für die Rüebli-Nuss-Muffins selbst gemacht. Mein Fazit: Die Gäste des Diners sind eindeutig zu verwöhnt. ;-)

Zutaten für 12 Muffins:
100g geraspelte Möhren
100g gemahlene Mandeln (alternativ Haselnüsse)
80g Zucker
2 Eier
1 Limette
30g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:
Eier trennen, Limette heiß abwaschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. 30g Zucker einrieseln lassen und unterschlagen. Eigelb mit den restlichen 50g Zucker schaumig rühren. Limettenschale und -saft zugeben. Nach und nach Mandeln, Mehl, Backpulver und die Möhren unterrühren. Anschließend den Eischnee unterheben. Ein Muffinblech fetten oder mit Papierförmchen auslegen und den Teig einfüllen. Bei 170ºC ca. 15-20 Minuten backen. Auskühlen lassen und nach Wunsch verzieren.

Quelle: essen-und-trinken.de

Dienstag, 10. April 2012

Mmmmmhhhhh, Möhrchen!


Ich verrate euch mal ein Geheimnis: Zöpfe flechten kann ich nicht besonders. Wobei das wohl kein wirkliches Geheimnis mehr ist, nachdem ihr das Bild oben gesehen habt... Mir macht das allerdings nicht so viel aus. Der Brioche-Möhren-Zopf schmeckte auch so und meine Haare binde ich einfach zum Pferdeschwanz zusammen. ;-) Aber ein geflochtener Osterzopf musste es trotz meiner Unfähigkeit unbedingt sein. Das gehört für mich zu Ostern einfach dazu. Und wer weiß, vielleicht werde ich mit etwas Übung doch noch Flechtmeisterin...

Zutaten für 1 Zopf:
250g Mehl
125g geraspelte Möhren
25g Zucker
2 Eier
1/2 Würfel Hefe
50 ml lauwarme Milch und 1 weiterer Esslöffel
1 Prise Salz

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben, die Möhrenraspel unterrühren. Eine Mulde hineindrücken und die Hefe hinein bröseln. Zucker und Salz zugeben und mit der Milch angießen. Ca. 5 Minuten gehen lassen. Ein Ei trennen und das Eigelb beiseite stellen. Das komplette Ei und das Eiweiß in die Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig erneut durchkneten. In drei Teile teilen und zu dünnen Teigsträngen rollen, zu einem Zopf flechten. Nochmals etwa 15 Minuten gehen lassen. Das übrige Eigelb mit dem Esslöffel Milch verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Bei 180ºC ca. 25-30 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.

Quelle: essen-und-trinken.de

Und so sah das gute Stück von Innen aus:


Sonntag, 8. April 2012

Ei am Stiel


Habt ihr schon von der tollen kalifornischen Studie gehört? Dieser zufolge haben Menschen, die regelmäßig Schokolade essen, einen niedrigeren BMI als solche, die weniger/nie Schokolade essen. Na wenn das mal keine guten Nachrichten zur Osterzeit sind. ;-) (Ich verschweige jetzt mal, dass die Probanden dazu ebenfalls durchschnittlich 3,6 Mal pro Woche Sport getrieben haben und sich "regelmäßiger Schokoladenkonsum" auf durchschnittlich zwei Mal pro Woche bezieht...)
Passend zur Studie gibt es von mir Osterei Cake-Pops im Schokoladenmantel. Hätte ich früher davon gewusst, hätte ich wohl auch noch Schokoladenkuchen für das "Innenleben" verwendet. ;-)

Ein Rezept gibt's mal wieder nicht. Einfach Kuchen backen, abkühlen lassen, zerbröseln und mit Frischkäse (und ggf. Puderzucker) mischen, bis die Masse zusammen klebt. Eier aus der Masse formen und ca. 30-60 Minuten tiefkühlen. Aufspießen und in Schokolade tauchen. Nach Wunsch verzieren.

Frohe Ostern!




Samstag, 7. April 2012

Weil es so schön war...


Bevor es auch hier mit den süßen Osterleckereien losgeht, gibt's noch schnell etwas herzhaftes. Als ich letztens auf großer Flammkuchen-Suche war, habe ich neben dem Tomaten-Ziegenkäse-Flammkuchen auch welchen mit Rucola und geräuchertem Schinken gesehen. Eigentlich ja nix besonderes. Aber ebenfalls mit Ziegenkäsecrème und etwas Paprika aufgepeppt, doch nicht ganz so "langweilig". Nur der Name Ziegenkäse-Paprika-Rucola-Parmaschinken-Flammkuchen klingt irgendwie blöd... ;-)

Das Rezept ist das gleiche, wie beim Tomaten-Ziegenkäse-Flammkuchen. Allerdings eben den Basilikum in der Crème weglassen und kurz vor Ende der Backzeit Paprikastreifen drauf legen. Danach noch mit Rucola und Parmaschinken belegen.

So, und ich schwinge mich jetzt wieder von der Couch in die Küche zu meinen süßen Köstlichkeiten...

Donnerstag, 5. April 2012

Eine zweite Chance


Letzte Woche habe ich Bärlauch eine zweite Chance gegeben. Der erste Versuch vor 2 oder 3 Jahren ging leider nicht so gut aus. Aber es war vielleicht auch nicht ganz so schlau, mit Bärlauchpesto zu starten... Deshalb wurde der Bärlauch dieses Mal in Bohnen-Pasta mit Bärlauchsahne "versteckt". Und ich muss sagen, er hat seine zweite Chance sehr gut genutzt und sich von seiner leckersten Seite gezeigt. ;-) Jetzt werde ich meine Kochbücher mal nach weiteren Bärlauchrezepten durchblättern...

Zutaten für 2 Personen:
100g grüne Bohnen (TK)
200g Kirschtomaten
1/2 Zwiebel
1 Handvoll Bärlauch
100g Sahne
1 TL Zitronensaft
Pfeffer
Muskat
Salz
ca. 200g Pasta

Zubereitung:
Tomaten halbieren, Zwiebel fein hacken, Bärlauch in Streifen schneiden. In einem Topf Salzwasser erhitzen, die Pasta hineingeben. Nach ca. 4 Minuten die Bohnen zugeben und mit den Nudeln gar kochen. Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel darin glasig dünsten. Sahne dazu geben und erhitzen. Den Bärlauch unterrühren und ca. 2-3 Minuten mitkochen.
Nudeln und Bohnen abgießen und zurück in den Topf geben. Mit Tomaten, Sahnesauce und Zitronensaft mischen. Mit Pfeffer, Muskat und Salz abschmecken.

Quelle: kuechengoetter.de

Sonntag, 1. April 2012

Feuer und Flamme


Kennt ihr das? Ihr esst einen "Gerichttyp" total gern, wollt aber mal eine neue Variante ausprobieren. So ging's mir letztens mit Flammkuchen. Klar, klassischer Elsässer Flammkuchen ist äußerst lecker. Auch Lachs und Pfifferlinge machen sich da gut drauf. Aber es sollte mal was ganz anderes sein. Meine neueste Methode Ideen zu sammeln, ist die Google Bildersuche anzuwerfen. Einfach nach "Flammkuchen" (oder was auch immer) suchen und gucken, was gut aussieht. ;-) Mich haben ganz viele Tomaten angelächelt... Allerdings waren mir nur Tomaten zu langweilig, deswegen habe ich sie mit Ziegenkäse und Basilikum kombiniert. Sehr lecker! Der Tomaten-Ziegenkäse-Flammkuchen macht meinem bisherigen Favoriten - dem mit Pfifferlingen - echt Konkurrenz...

Zutaten für 2 Flammkuchen:
Für den Teig:
1/4 Würfel Hefe
150g Mehl
ca. 70 l lauwarmes Wasser
1,5 EL Öl
1 Prise Zucker
1/4 TL Salz

Für den Belag:
100g Ziegenfrischkäse
50g Schmand
1/4 Bund Basilikum
ca. 100g rote und gelbe Kirschtomaten
2-3 Frühlingszwiebeln
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde hinein drücken. Die Hefe hinein bröseln, Zucker und Salz zugeben und mit Wasser übergießen. Etwa 5 Minuten gehen lassen. Anschließend das Öl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Ca. 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ziegenfrischkäse mit Schmand vermischen. Basilikum fein hacken und unter die Crème ziehen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Kirschtomaten waschen und halbieren, Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.

Den Teig noch einmal gut durchkneten, halbieren und zu zwei dünnen Fladen ausrollen. Jeweils mit der Hälfte der Frischkäsemasse bestreichen. Bei 250º C im vorgeheizten Backofen 10 Minuten backen, dann Tomaten und Frühlingszwiebeln darauf verteilen. Nochmals ca. 5 Minuten backen, bis der Teig goldbraun und knusprig ist.