Dienstag, 29. Mai 2012

3... 2...1... Abendessen!



Wer meinen kleinen Blog schon etwas länger verfolgt, weiß, dass ich ein großer Fan von schnellen Gerichten bin. Aber es gibt schnelle Rezepte und es gibt Gerichte, die schneller fertig sind als man gucken kann. Ein Rezept letzterer Kategorie ist die Kichererbsen-Chorizo-Pfanne. Deswegen sag ich gar nicht mehr dazu und mach auch einen genauso schnellen Post draus! ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 200g Chorizo
4 Knoblauchzehen
1 EL Zitronenschale
250g Kirschtomaten
400g gekochte Kichererbsen (z.B. aus der Dose)
1/2 Bund Basilikum, Blättchen abgezupft
1 EL Zitronensaft
frische geriebener Parmesan

Zubereitung:
Chorizo und Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Eine Pfanne erhitzen und die Chorizo darin 2-3 Minuten scharf anbraten. Knoblauch und Zitronenschale zugeben und nochmal 2 Minuten braten. Tomaten und Kichererbsen zugeben und 5 Minuten erhitzen. Basilikum und Zitronensaft unterrühren. Mit Parmesan bestreuen und servieren.

Quelle: schnell, frisch, einfach - Donna Hay (AT Verlag)

Sonntag, 27. Mai 2012

Täschchen - auch für den Herren



Immer wieder sonntags: Charlotte steht in der Küche und merkt, dass für das geplante Abendessen etwas fehlt oder irgendwas zu wenig vorhanden ist. Zugegeben, jeden Sonntag passiert mir das nicht. Manchmal passiert es mir auch an Feiertagen oder nach 20 Uhr. ;-) Das Grundproblem bleibt allerdings das gleiche: Was tun? Wenn ich noch für etwas anderen eingekauft habe, ist das Problem schnell gelöst. Wenn nicht - na ja, dann nicht. Letzteres war vergangenen Sonntag der Fall. Für die Fatayer (libanesische Spinattaschen) hatte ich leider nicht genug Spinat gekauft. Verzweifelt stand ich vorm Kühlschrank und dann sah ich die Rettung: ein Päckchen Feta. Die daraus gebastelte "Notfüllung" hat uns mindestens genauso gut geschmeckt wie das Original. Ein Glück. Nicht immer geht ein Notfall so erfreulich aus... ;-)

Zutaten für 30 Stück:
Für den Teig:
250g Mehl
1 TL Zucker
15g frische Hefe
Salz
3 EL Olivenöl

Für die Füllung:
500g Spinat
1 gehackte Zwiebel
Saft von 1 Zitrone
2 EL Olivenöl
Salz

Alternative Füllung:
1 Packung Feta
1 Schuss Granatapfelsirup
1 Schuss Olivenöl
1 Handvoll Minze
1/2 TL Schwarzkümmel
Kreuzkümmel
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hinein bröseln. Zucker zugeben und mit 100 ml lauwarmes Wasser begießen. Mit etwas Mehl bestäuben und 15 Minuten ruhen lassen. Leicht salzen und mit weiteren 150-200 ml Wasser [Anmerkung: Ich hätte nur 50 ml gebraucht.] zu einem glatten Teig verkneten. Olivenöl zugeben und unterkneten, ca. 30 Minuten gehen lassen.

Für die Füllung den Spinat waschen, trocken tupfen und den Spinat entstielen. Grob hacken, mit der Zwiebel und dem Zitronensaft vermengen. Salzen und im Mörser zermahlen. Das Olivenöl zugießen und erneut durchmengen.

Für die alternative Füllung den Feta würfeln. Minze fein hacken. Feta mit Granatapfelsirup, Olivenöl, Minze, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Pfeffer und Salz mischen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, mit einem Glas Kreise ausstechen (8 cm Durchmesser) und jeweils 1 TL Füllung darauf setzen. Den Teigrand von drei Seiten über der Füllung zusammenschlagen. Die Ränder durch Druck mit den Fingern versiegeln.

Im vorgeheizten Backofen bei 200ºC ca. 10-15 Minuten backen.

Quelle: Die libanesische Küche - Pomme Larmoyer (Christian Verlag)

Freitag, 25. Mai 2012

Feurig



Wie versprochen folgt hier das Rezept für die hot 'n' smoky BBQ-Sauce. Das habe ich vor ein paar Wochen bei Katharina gesehen und war gleich hin und weg. Knoblauchsauce, Cocktailsauce, Currysauce, Ketchup, Mayo, Senf ... nichts davon brauche ich beim Grillen, aber BBQ-Sauce muss sein! Ich esse die auch zu geröstetem Brot oder gegrilltem Gemüse. Ich bin da ganz offen. ;-) Ein klitzekleines bißchen habe ich das Rezept noch angepasst. Für uns durfe es noch etwas feuriger sein... Wer es nicht so scharf mag, einfach entweder Pimentón oder Chipotle-Chilis nehmen.

Zutaten:
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Öl
8 Stück Langpfeffer
1 EL brauner Zucker
1 EL Honig
1 EL Pimentón de la Vera
1 EL Chipotle-Chilis
3 El Apfelessig
300 ml passierte Tomaten
Salz

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen und beides darin glasig dünsten. Langpfeffer und Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Pimentón und Chipotles zugeben und sofort mit dem Essig ablöschen. Sobald dieser eingedampft ist, die Tomaten aufgießen. Honig zugeben.

Alles etwa 30 Minuten bei geringer Hitze einköcheln lassen, gelegentlich rühren. (Ggf. Wasser oder Tomatensauce nachgießen, damit die Sauce nicht anbrennt.)

Den Langpfeffer entfernen und die Sauce pürieren. Mit Salz abschmecken. In eine Flasche umfüllen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Quelle: Katharina kocht

Mittwoch, 23. Mai 2012

Hier gibt's was auf die Rippen!



Eigentlich bin ich nicht der Typ, der ohne Plan einkaufen geht. Das kann nur schief gehen. Zu viele Ideen, zu wenig Ideen, Ideen aber kein Rezept, irgendeine Zutat vergessen, ... Ihr seht, nicht mein Ding. Nur beim Grillen bin ich ganz flexibel. Für Marinaden aller Art ist hier nämlich immer ausreichend "Material" vorhanden. So durften für den letzten Grillabend spontan Spare Ribs mit. Übrigens eine Premiere im Diner, bisher habe ich die Rippchen noch nie selbst zubereitet. Meine "to-cook-Liste" ist einfach zu lang. ;-) Auf dieser standen auch gleich 2 Spare Ribs Rezepte - 1x asiatisch angehaucht und 1x amerikanisch. Die Entscheidung war zur Abwechslung ganz schnell gefällt: Da ich meine selbstgemachte BBQ-Sauce dazu essen wollte, passte die amerikanische Variante besser. Das Rezept folgt natürlich die Tage!

Zutaten für 2 Personen:
ca. 500g Schweinerippchen
50 ml passierte Tomaten
4-5 EL Honig
3-4 EL Worcestershiresauce
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 EL Weißweinessig
Cayennepfeffer
Pimentón de la Vera
Oregano
Thymian

Zubereitung
Rippchen waschen und trocken tupfen. Alle restlichen Zutaten zu einer Marinade vermengen. Zusammen mit den Rippchen in einen Gefrierbeutel geben, luftdicht verschließen und 24 Stunden marinieren.

Auf dem Grill ca. 30-40 Minuten grillen. Alternativ im Backofen bei 200ºC ebenfalls 40 Minuten backen.



Sonntag, 20. Mai 2012

Schnelle Feierabendküche



Heute morgen hatte ich ein bißchen Angst. Angst, dass ich mindestens 20 Leser weniger habe oder haufenweise fiese Kommentare unter meinen Fish 'n' Chips - oder beides. Damit das nicht doch noch passiert, schiebe ich schnell ein völlig harmloses Rezept hinterher. ;-) Das Pastasotto mit Artischocken und Tomaten ist sogar so harmlos, dass ich auch nicht viel dazu sagen kann. Es war sehr lecker, es war schnell gemacht und wenn man bunte Tomaten erwischt, sieht es auch noch schick aus. Für mich die wichtigsten Kriterien für ein gutes Feierabendessen.
Und bevor es morgen wieder mit dem Arbeiten vor dem nächsten Feierabend losgeht, wünsche ich euch einen schönen, entspannten Sonntag! Was macht ihr bei dem tollen Wetter?

Zutaten für 2 Personen:
ca. 200g Kritharaki (Nudeln in Reisform)
250g Tomaten
1 Glas Artischockenherzen
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 große Handvoll frischen Basilikum (oder Bärlauch)
30g geriebenen Parmesan
ca. 200 ml trockenen Weißwein
ca. 200 ml Gemüsebrühe
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Schalotte und Knoblauch fein hacken. Tomaten waschen und halbieren. Artischockenherzen abtropfen lassen und ggf. ebenfalls halbieren. Basilikum waschen, trocknen und fein hacken.

Öl in einer Pfanne erhitzen und Schalotte und Knoblauch darin glasig dünsten. Die Nudeln zugeben und ca. 2 Minuten mitbraten. Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen und unter gelegentlichem Rühren al dente garen. Tomaten und Artischocken unterrühren und kurz erwärmen. Parmesan und Basilikum zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Samstag, 19. Mai 2012

Her royal Fishness!



Hier in München ist mal wieder die Fußballeritis ausgebrochen. Kann man mögen - ich tu's nicht. Auch nicht zu "besonderen Anlässen" wie WM, EM oder eben dem heutigen. Ich kann die Faszination, 22 Typen beim Spielen zuzuschauen, einfach nicht nachvollziehen. ;-) Macht aber nichts. Ich bin gar nicht böse, wenn andere das können. Ich kann währenddessen z.B. entspannt shoppen oder schwimmen. Blöd wird's nur, wenn ich mit Fußballwütigen in Berührung komme. Leider fahren die in der gleichen U-Bahn ins Stadion wie ich nach Hause... Da gab es schon den ein oder anderen unschönen Moment. (Oder steht ihr gern neben der verschwitzten Achsel eines betrunkenen Mannes? *Bitte hier einen kotzenden Smily vorstellen.*) Außerdem ist einer der Nachbarn hier bekennender Fußballenthusiast, der alles lautstark kommentieren muss. Um ihn ein wenig zu ärgern, haben wir uns beim Abendessen heute an der gegnerischen Mannschaft orientiert. Und wenn die so gut spielen, wie unser Fish 'n' Chips geschmeckt hat, gewinnen sie ganz sicher... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
250g Kabeljau
60 ml Bier
60g Mehl
20g Butter
1 Ei
Salz
Pfeffer
Fett zum Frittieren

Zubereitung:
Fisch waschen, in kleine Stücke schneiden und gut trocken tupfen. Mehl mit Salz mischen und mit dem Bier verrühren. Ei trennen und das Eigelb unter die Mehl-Bier-Masse rühren. Etwa 15 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen und das Eiweiß steif schlagen. Erst die Butter unterrühren, anschließend den Eischnee unterheben.

Fett in einer Pfanne erhitzen (sollte ca. 1 cm hoch sein). Fisch pfeffern und salzen, durch den Teig ziehen und von jeder Seite etwa 2-3 Minuten goldbraun braten. Mit Pommes servieren.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Angegrillt!



Wir haben einen Grill! Wir haben einen Grill! Wir haben einen Griiihhhiiiillllll!!!! Gut, wir hatten vorher schon einen. Aber nur so einen ganz billigen aus dem Baumarkt, dessen Deckel nach dem ersten Mal Grillen schon komplett verbogen war durch die Hitze... Das ist nun endlich Geschichte! Die Einweihung des neuen musste natürlich ganz besonders zelebriert werden, versteht sich. Deshalb hat mein Grillmeister mit Pesto gefülltes Filetsteak auf den Rost gelegt. Dazu gab's gegrillte Kartoffelscheiben, Paprika und Feldsalat. Wenn ab jetzt alles vom Grill so unglaublich gut schmeckt, bleibt dieses Sommer die Küche sicher oft kalt... ;-)

Zutaten für 2 Steaks:
ca. 1/2 Bund Basilikum
15g Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
20g geriebener Parmesan
50-70 ml Olivenöl
2 Filetsteaks vom Rind
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Basilikum waschen, trocken tupfen und die Blättchen abzupfen. Die Knoblauchzehe schälen und in Scheiben schneiden. Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch und Parmesan in einem Mixer fein pürieren. Mit Olivenöl mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Fleisch waschen und jeweils eine Tasche hineinschneiden. Das Pesto hineinfüllen und mit einem Spieß das Loch schließen. Von beiden Seiten ca. 3-4 Minuten grillen.

Dienstag, 15. Mai 2012

Dip me baby one more time!



Letzte Woche im Supermarkt: Ich schlendere gemütlich durch die Gänge zum Gemüse und da sehe ich sie - wunderschöne Artischocken. Meine Gedanken haben sofort Purzelbäume geschlagen. Sollte ich die Artischocken füllen? Sie in eine Sauce werfen? Gratinieren? Schlussendlich habe ich mich für die Variante mit verschiedenen Dips entschieden. (Ich erspare euch an dieser Stelle die ausführlichen Gedanken rund um die Dip-Auswahl.) Artischocken mit Dips habe ich schon als Kind sehr geliebt. Das Aussaugen der Blätter war einfach toll. Außerdem musste nicht mit Messer und Gabel gegessen werden - das mag ich noch heute sehr... ;-)

Zubereitung:
Artischocken mit Thymian, Lorbeer und Salz in Wasser und Weißwein ca. 25-30 Minuten kochen.

Bärlauch-Dip:
1 Becher Joghurt
ca. 30g Bärlauch
Pfeffer
Salz

Bärlauch waschen und grob hacken. Mit Joghurt mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Zitronen-Basilikum-Dip:
1 Becher Joghurt
Saft 1/2 Zitrone
abgeriebene Schale 1 Zitrone
1/2 Bund Basilikum
Pfeffer
Salz

Basilikum waschen und hacken. Mit Zitronensaft und Joghurt mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Kräuter-Vinaigrette:
ca. 100g verschiedene Kräuter (bei uns: Thymian, Rosmarin, Oregano, Basilikum, Salbei, etwas Minze)
2 TL Senf
1 TL Honig
Weißweinessig
Olivenöl
1 Spritzer Zitronensaft
Pfeffer
Salz

Kräuter waschen, Blättchen abzupfen und fein hacken. Kräuter mit Senf, Honig, Zitronensaft, und Weißweinessig mischen. Olivenöl zugeben und gut mixen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Außerdem gab's Tomaten-Salsa. Zubereitet wie die Tomaten-Gurken-Salsa, nur ohne Gurken.



Samstag, 12. Mai 2012

Alles nur geklaut...



Aber ich geb's zu. Das Rezept für die Pitta-Brötchen aus dem Döner-Post habe ich mir bei zorra gemopst. Und sie verspricht nicht zu viel: Die Brote sind alle aufgegangen und waren um Längen besser als die gekauften. Ich möchte euch hiermit ermutigen, das Rezept ebenfalls zu klauen. Aber hinterher ehrlich sagen, gell? ;-)

Wer sich fragt, warum mir Ehrlichkeit (bzw. Urheberrecht) so wichtig ist, kann es bei Steph nachlesen...

Zutaten für 6 Stück:
250g Mehl
7g Frischhefe
ca. 150 ml lauwarmes Wasser
1 TL Salz
1 EL Öl

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde formen. Die Hefe hinein bröseln und das Wasser darauf gießen. Ca. 5 Minuten ruhen lassen. Salz und Öl zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. 1 Stunde gehen lassen.

6 gleich große Kugeln formen und nochmals 10 Minuten ruhen lassen. Ofen inkl. umgedrehtes Blech auf mindestens 250ºC vorheizen (gern auch heißer). Die Kugeln jeweils 5 mm dick ausrollen und ca. 5 Minuten im heißen Ofen backen. (Ich hatte ca. 280ºC und meine waren nach 4 Minuten perfekt.)

Quelle: kochtopf



Freitag, 11. Mai 2012

Ich hab 'ne Zwiebel auf dem Kopf...



... ich bin ein Döner! Da Döner bekanntlich schöner macht, gab es hier letztens mal wieder welchen. Wer mich kennt, kann nun selbst entscheiden, ob das stimmt. Als Kind war Döner nämlich mein Lieblings-Fast-Food. Der nette Budenbesitzer kannte schon die Vorlieben unserer ganzen Familie... ;-) Da es die Bude nun leider seit ein paar Jahren nicht mehr gibt, muss ich selbst ran. Seitdem gibt es das gute Zeug zwar seltener, es wird aber noch immer mit viel Genuss verspeist. Mane Dinge ändern sich wohl nie...

P.S.: Eigentlich ist das auf dem Bild ja kein Döner, sondern ein Gyros Pitta. Aber bei mir ist das das gleiche. Ich hoffe, deshalb fühlt sich niemand beleidigt. :-)

Zutaten für 4 kleine Döner:
Für das Fleisch:
ca. 300g Putenbrust
1-2 Knoblauchzehen
1 Schalotte
1/2 TL Paprika
1/2 TL Cayennepfeffer
1 TL Oregano
1 TL Thymian
1/4 TL Kreuzkümmel
je 1 Prise Muskat und Zimt
Pfeffer
Salz
3 EL Olivenöl

Sonstiges:
4 Pitta-Brote
4-6 Salatblätter
2 Tomaten
1 Zwiebel
ca. 200g Rotkohl
1 Becher Sahnejoghurt
1 Becher Naturjoghurt (1,5% oder 3,5% Fett)
1 Knoblauchzehe
1/2 Salatgurke
1 EL Zitronensaft
1 EL Weißweinessig
Pfeffer
Salz
ggf. getrocknete Blattpaprika (= scharf)

Zubereitung:
Knoblauch und Schalotte fein hacken. Fleisch waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. Zusammen mit Knoblauch, Schalotte, allen Gewürzen und dem Olivenöl mischen und über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Rotkohl in feine Scheiben schneiden und mit Zitronensaft, Essig und Pfeffer und Salz vermengen. Mindestens 20 Minuten ziehen lassen. Tomaten in Scheiben und Zwiebel in Ringe schneiden. Salatgurke halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Fein raspeln und mit dem Joghurt mischen. Knoblauchzehe durch die Presse drücken und ebenfalls untermischen. Pfeffern und Salzen.

Eine Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten scharf anbraten. Pitta-Brote aufschneiden, und mit Fleisch, Salat, Tomaten, Zwiebeln, Rotkohl, Joghurtsauce und ggf. Blattpaprika füllen.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Süßes Brot



Erinnert ihr euch noch daran, dass ich mein Frühstück abwechslungsreicher gestalten wollte? Hat nur so mittelmäßig geklappt... ;-) Ein Grund dafür ist, dass ich nach dem Aufstehen keine große Lust habe, mich erst in die Küche stellen zu müssen, bevor ich etwas essen kann. Also musste etwas her, was am Abend vorher zubereitet werden kann. Die Lösung: Bananenbrot mit Pecanüssen. Ursprünglich wollte ich damit "nur" meinen Bananen-Enthusiasten überraschen. Ich mochte Bananen bisher nur pur. Nachdem ich allerdings die für's Foto abgeschnittene Scheibe probiert habe, musste der Liebste mit mir teilen. ;-) Aber ich freue mich sehr über die neue Frühstücksalternative. Das Bananenbrot lässt sich wunderbar vorbereiten und wird überhaupt nicht trocken.

Zutaten für 1 Kastenform:
4 reife Bananen
250g Mehl
100g weiche Butter
150g Zucker
2 Eier
1 EL Milch
1 getrichener TL Zimt
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100g Pecanüsse

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Zusammen mit Milch und Zimt unter die Ei-Butter-Masse mischen. Backpulver, Salz und Mehl mischen und ebenfalls nach und nach unterrühren. Pecanüsse hacken und unterheben.

Kastenform fetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180ºC ca. 50-60 Minuten backen.


Montag, 7. Mai 2012

Pizza (fast) ohne Tomaten



Die Alice ist schuld! Vergangenes Jahr habe ich im Buchladen das California Kochbuch vom KOSMOS Verlag angeschmachtet. Und was macht sie? Postet ganz unverschämt ein Rezept daraus. Wie soll ich denn da widerstehen??? Es durfte also einziehen...
Da die meisten Rezepte sehr sommerlich sind, habe ich allerdings bisher nichts daraus gekocht. Die ersten Sonnenstrahlen haben es jetzt aus dem Regal gelockt und mir bewiesen, dass der Kauf sich echt gelohnt hat. Die Knoblauchpizza mit Mais und Tomaten war so lecker! Eine tolle Alternative zur klassischen Pizza mit Tomatensauce. Ich freu mich schon auf's Wochenende. Da landet gleich das nächste Rezept aus dem Buch auf dem Grill.
Fazit: Das Kochbuch ist klasse! Und ich kann es uneingeschränkt empfehlen - besonders jetzt im Sommer. Danke, Alice... ;-)

Zutaten für 1 Blech:
Für den Teig:
400g Mehl
1 gestr. TL Salz
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Zucker
ca. 200 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag:
1 kleine Knoblauchknolle (ja, wirklich Knolle)
1/2 Bund Basilikum
1/2 Bund Oregano
1/2 Bund Dill
50g Pinienkerne
Schale von 1/2 Bio-Zitrone
4 EL Olivenöl
500g Tomaten
100g Feta
250g Mais
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, eine Mulde hineindrücke, die Hefe hineinbröseln, Zucker und Wasser zugeben, verrühren und mit etwas Mehl vom Rand bestäuben. Die Schüssel mit einem Tuch abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 200ºC vorheizten. Die Knoblauchknolle 20-25 Minuten backen. In der Zwischenzeit Oregano, Basilikum und Dill waschen, trocknen, die Blättchen abzupfen und fein hacken.

Die Knoblauchknolle aus dem Backofen nehmen und den weichen Knoblauch aus den Schalen drücken. Zusammen mit den Kräutern, Pinienkernen, Zitronenschale und Olivenöl fein pürieren.
Dein Vorteig zu einem geschmeidigen Teig kneten und nochmals 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Den Feta fein würfeln und den Mais abtropfen lassen. Den Hefeteig noch einmal durchkneten und auf Backblechgröße ausrollen. Das Backblech mit Backpapier belegen und den Teig darauf auslegen und mit der Knoblauch-Kräutermasse bestreichen. Mais, Feta und Tomaten darauf verteilen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Im Backofen (wieder 200ºC) ca. 30 Minuten backen.

Quelle: California - KOSMOS Verlag



Sonntag, 6. Mai 2012

Focaccia 2.0


Geht's euch auch so? Passend zum schlechten Wetter habt ihr einen neuen Grill gekauft, den Balkon auf Vordermann gebracht und Blümchen gepflanzt? Wenn ja - high five! ;-) Aber die Sonne kommt sicher irgendwann wieder... Und so richtig beschweren kann man sich ja auch nicht, letztes Wochenende war das Wetter dafür super. Das haben wir natürlich gleich ausgenutzt und dem nahegelegenen Biergarten einen Besuch abgestattet. Da ich nicht nur Brezeln zu meinem Radler wollte, habe ich mich davor noch kurz in die Küche gestellt und ein Blech Focaccia genovese gebacken. Dieses Mal nicht nach meinem bewährten Rezept, sondern nach einem neuen. Es sind allerdings wieder Kirschtomaten auf dem Brot gelandet. Ohne bin ich einfach nicht glücklich damit. ;-)

Zutaten für 1 Blech:
20g Hefe
500g Mehl
4 EL Olivenöl
10g Meersalz
1 TL Malzextrakt (habe ich weggelassen)

2 EL Olivenöl zum Beträufeln
1/2 EL mittelgrobes Salz zum Betreuen
ggf. weiterer Belag (bei uns: Kirschtomaten und Rosmarin)

Zubereitung:
Mehl und Salz in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe hinein krümeln und mit ca. 300 ml lauwarmem Wasser begießen. Kurz gehen lassen. Anschließend Malzextrakt und Olivenöl zugeben und 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Tuch bedeckt ca. 2 Stunden gehen lassen.

Den Teig erneut durchkneten und ca. 1 cm dick ausrollen. Auf ein Backblech legen und noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen.
Den Teig mit den Fingerkuppen eindrücken (s. Bild). Die 2 EL Olivenöl mit 4 EL Wasser verrühren und auf dem Teig verteilen. Mit Salz bestreuen (und evtl. weiter belegen).

Im vorgeheizten Backofen bei 220ºC auf der mittleren Schiene ca. 12-15 Minuten goldbraun backen.

Quelle: Piemont und Ligurien, Küche & Kultur - Cornelia Schinharl (GU)

Donnerstag, 3. Mai 2012

Manchmal darf's auch Reis sein...



Neben meiner "klitzekleinen" Kochbuchsammlung, wächst nach und nach auch der Bestand an entsprechenden Zeitschriften in meinem Regal. Sonst bin ich nicht so der Fan von Magazinen (abgesehen von meinem geliebten Zeit Wissen Abo...), aber eventuelle Wartezeiten müssen manchmal überbrückt werden. ;-) Nur leider koche ich daraus noch weniger nach, als aus meinen Büchern... Aber letztens hat mich mal wieder ein Rappel befallen und ich habe mich durch meine Sammlung gewühlt. Dabei raus bzw. auf den Tisch gekommen ist verwunderlicherweise ein Reisgericht. Mag ich ja sonst eigentlich nicht so. Der indische Biryani-Reis ist aber eindeutig die Ausnahme der Regel!

Zutaten für 2-3 Personen:
125g Basmatireis
100g festkochende Kartoffeln
1/2 Blumenkohl (ca. 300g)
100g Erbsen (TK)
2 kleine Zwiebeln
10g frischer Ingwer
20g Mandelblättchen
30g Currypaste
100g Sahnejoghurt
2 EL Ghee
1/2 Bund Koriandergrün
1 Zimtstange
3 Kapseln Kardamom
Safranfäden
Salz

Zubereitung:
Reis in kaltem Wasser abwaschen. Mit Wasser bedecken und 20 Minuten einweichen. Kartoffeln schälen, 2 cm groß würfeln und in kaltes Wasser legen. Blumenkohl putzen und vom Strunk schneiden. Kohl in 3 cm große Röschen teilen. 1 Zwiebel würfeln. Ingwer schälen und fein hacken.

Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen. 1 EL Ghee in einer Pfanne schmelzen. Zwiebelwürfel und Ingwer darin ca. 6 Minuten braten.
Inzwischen die Kardamomkapseln aufbrechen und die Samen im Mörser zerstoßen. Abgetropfte Kartoffeln und Blumenkohl zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. 2-3 Minuten mitbraten und salzen. Currypaste, Kardamom, Zimtstange und 200 ml kochend heißes Wasser zugeben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 Minuten dünsten.

Inzwischen den Reis in reichlich kochendem Salzwasser 5 Minuten kochen lassen, abgießen und abtropfen lassen. Erbsen unter die Kartoffeln mischen und weitere 5 Minuten dünsten. Safran in 2 EL kochend heißem Wasser einweichen. Joghurt mit der Gemüsemischung in einer ofenfesten Form verteilen. Erst die Mandelblättchen, dann den Reis daraufgeben und mit dem Safranwasser beträufeln. Zugedeckt im vorgeheizten Backofen bei 180ºC auf dem Rost auf der 2. Schiene von unten 40 Minuten garen.

1 Zwiebel halbieren und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. In 1 EL Ghee goldbraun braten. Koriander mit den zarten Stielen grob hacken. Reis mit Röstzwiebeln und Koriander bestreut anrichten.

Quelle: essen & trinken (Ausgabe 3/2012)