Dienstag, 31. Juli 2012

Eingewickelt und vernascht



Während alle anderen Menschen den Sommer genießen, sehe ich die Sonne nur durchs Fenster - entweder zu Hause, bei der Arbeit oder in der Bibliothek. Juhu. Dann muss wenigstens das Essen gut sein, irgendwas muss die Laune schließlich heben... Eigentlich sollten mich heute Zucchiniblüten beglücken, die waren im nahegelegenen Supermarkt aber nicht zu bekommen. Bevor ich mir davon wieder die Laune vermiesen lassen konnte, habe ich mich schnell für eine neue Variante meines Soulfood-Klassikers entschieden: griechische Wraps. Ich verkneife mir nun jeglichen Kommentar, dass es den Herrschaften am Mittelmeer grade auch nicht so gut geht und sage nur, dass die Wraps unglaublich lecker waren. ;-) Und nun wird noch ein wenig vor der neuen Spielekonsole gehopst, die der Liebste gewonnen hat. Ein bißchen Bewegung braucht mein geschundenes Hirn auch...

Zutaten für 2 Personen:
1 kleine Paprika
1 kleine Zucchini
3 Frühlingszwiebeln
1 Chilischote
1 Knoblauchzehe
Thymian
Oregano
Basilikum
Paprika
Cayennepfeffer
Bockshornkleesamen
Pfeffer
Salz
ca. 100g Feta
ca. 150g Rucola
150g Saure Sahne
4 Tortilla-Wraps

Zubereitung:
Paprika und Zucchini kleinschneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Knoblauch und Chili fein hacken. Feta fein würfeln, Rucola waschen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Chili darin glasig dünsten. Zucchini zugeben und 2-3 Minuten anbraten. Paprika und Frühlingszwiebeln zugeben und alles ca. 5 Minuten anbraten. Mit sämtlichen Gewürzen abschmecken und noch einmal 2-3 Minuten garen.

Wraps mit Schmand bestreichen, mit Rucola, Gemüse und Feta belegen. Einwickeln und schnell vernaschen. ;-)



Donnerstag, 26. Juli 2012

Süße Resteverwertung



Huhu, mich gibt es auch noch. Ich winke mal ein wenig zwischen meinen Büchern hervor. Der Stapel ist auch schon etwas kleiner geworden - eine Hausarbeit für die Uni habe ich heute abgegeben. Zur Feier des Tages gibt es ein Stück Kuchen für alle. Und zwar vom sehr, sehr leckeren Lemon Blueberry Bread. Apropos lecker: Das Rezept ist aus der letzten Ausgabe der "Lecker Bakery". Ich fiebere der neuen Ausgabe, die im August in die Läden kommt, schon total entgegen. Das letzte Heft ist echt toll! Selten war ich von einer Zeitschrift so begeistert - meine ist zugekleistert mit Post-its. Ich hoffe, Nr. 2 wird ähnlich gut. Dann brauche ich kein neues Backbuch mehr. Ok zugegeben, ich brauche jetzt schon nichts mehr... Aber irgendeinen Tick muss ich auch haben. ;-)
Äh, wie bin ich denn jetzt vom Kuchen auf meine Maken gekommen? Eigentlich wollte ich mich ja loben. Mit dem Kuchen habe ich nämlich brav Reste verwertet: Ein Ei, die Heidelbeeren und die Zitronen mussten dringend weg. Da kam das Rezept wie gerufen! Ich würde dafür allerdings auch gezielt einkaufen gehen...

Zutaten für 1 Kastenform:
275g Mehl
275g Zucker
125g weiche Butter
175 ml Milch
30g Vanillezucker
3 Eier
2 Bio-Zitronen
2 1/2 TL Backpulver
Salz
150g Heidelbeeren (TK oder frisch)
Semmelbrösel für die Form

Zubereitung:
Die Kastenform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Zitronen heiß waschen, die Schale abreiben und auspressen.

Butter und 200g Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver, Zitronenschale, Vanillezucker und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. 3 EL des Zitronensafts unterrühren. Die Heidelbeeren unterheben.

Bei 200ºC im vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde backen. Nach 45 Minuten mit Alufolie bedecken.

Den restlichen Zitronensaft und Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit einem Holzstäbchen regelmäßig einstechen und noch heiß den Sirup darüber geben. In der Form ca. 30 Minuten auskühlen lassen. Anschließend stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Quelle: Lecker Bakery (Nº1 2012)



Samstag, 21. Juli 2012

Pimp your Lieblingsessen



Psssssst, verratet mich nicht. Eigentlich sollte ich grade noch fleißig an meiner Hausarbeit sitzen, aber ich habe keine Lust mehr. ;-) Stattdessen höre ich lieber Musik und zeige euch ein paar Fotos meiner spontanen Enchilada-Kreation von Dienstag.
So als Food Blogger hat man es ja schon manchmal schwer. Um auch regelmäßig posten zu können, muss man ständig etwas neues ausprobieren. Mache ich im Normalfall auch wirklich gern, aber das ein oder andere Lieblingsessen habe ich natürlich trotzdem... Enchiladas zum Beispiel, die könnte ich wöchentlich essen. Mein Füllungsfavorit war bis Anfang der Woche die vegetarische Version. Jetzt muss sie sich - so leid es mir tut - den Platz mit den Süßkartoffel-Chorizo-Enchiladas teilen. Die Idee entstand durch eine sehr glückliche Fügung: Ich wollte Enchiladas, brauchte etwas zum Bloggen und die Süßkartoffeln waren im Biomarkt im Angebot. ;-)




Zutaten für 2 Personen:
1 kleine Süßkartoffel
ca. 150 g Chorizo
1/2 Dose Gemüsemais
1 kleine Paprika
3 Frühlingszwiebeln
1 Chili
1 Knoblauchzehe
ca. 150 ml passierte Tomaten
1 Handvoll frisches Koriandergrün
Thymian
Cayennepfeffer
Piemetón de la Vera
Kreuzkümmel
Pfeffer
Salz
ca. 50g frisch geriebener Manchego
4 Tortilla-Wraps

Zubereitung:
Süßkartoffel schälen und in würfeln. Die Chorizo in Scheiben schneiden, ggf. halbieren oder vierteln. Paprika in mundgerechte Stücke und Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Chili und Knoblauch fein hacken, ebenso das Koriandergrün.

Eine Pfanne erhitzen (Öl ist nicht nötig!), die Chorizo darin von allen Seiten gut anbraten. Die Chili und den Knoblauch zugeben und 2-3 Minuten mitgaren. Die Süßkartoffel zugeben und alles 5 Minuten braten. Paprika, Mais und Fürhlingszwiebeln untermischen und noch einmal 5 Minuten garen. Passierte Tomaten zugeben und mit sämtlichen Gewürzen abschmecken. Das Koriandergrün untermischen und die Pfanne vom Herd nehmen.

Die Füllung auf die vier Wraps verteilen. Zwei Enden in der Mitte übereinander legen und mit einem Zahnstocher fixieren. Die gefüllten Wraps auf ein Backblech legen und mit Käse bestreuen. Im Backofen bei ca. 200º C 15-20 Minuten goldbraun backen.


Und so sahen sie dann fertig aus:

Mittwoch, 18. Juli 2012

Heiter bis kartoffelig




Auf die Frage was ich für mich allein kochen soll, wenn der Liebste weg ist, bekomme ich immer wieder die gleiche Antwort: Das was er nicht mag! Sehr hilfreich, denn mein Exemplar isst alles (was ich auch esse). Und nur weil er weg ist Zunge zubereiten? Nee, eher nicht... ;-) Aber als er vergangene Woche mit den Bananenmuffins auswärts weilte, fiel mir ein, dass er vor Kurzem den Kartoffelflammkuchen abgelehnt hatte. Leider hatte ich deshalb das Rezept nicht gespeichert. Da es hier aber ein erprobtes Rezept für den Boden gibt, war das nur halb so schlimm. Creme improvisieren ist nicht so schwierig und Kartoffeln drauflegen auch nicht. Ich wusste noch, dass auf dem Originalrezept Speck war - den wollte ich aber nicht. Stattdessen habe ich rote Zwiebeln verwendet, die haben wenigstens die gleiche Farbe. ;-) Meinem Liebsten habe ich nach dem Verzehr übrigens so sehr vorgeschwärmt, dass er den Flammkuchen nun doch testen will...

Zutaten für 2 kleine Flammkuchen:
200g Mehl
1/2 TL Salz
etwa 100 ml Wasser
1-2 kleine Kartoffeln
1 kleine rote Zwiebel
1 Becher Schmand
1 Handvoll frischen Zitronenthymian
1 Handvoll Basilikum
1 Zweig Rosmarin
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Mehl, Salz und Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Zitronenthymian, Basilikum und Rosmarin waschen, Blättchen bzw. Nadeln vom Zweig zupfen und fein hacken. Kräuter unter den Schmand rühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel in Ringe schneiden.

Den Teig halbieren und jeweils dünn ausrollen. Mit dem Kräuterschmand bestreichen und mit Kartoffeln und Zwiebelringen belegen. Bei 250ºC im vorgeheizten Backofen jeweils ca. 15 Minuten backen.


Montag, 16. Juli 2012

Backe, backe... Kartoffel!



Statt mich über das kalte und nasse Wetter zu beschweren, gibt es hier einfach mehr Ofengerichte. So wird's auch warm in der Wohnung. ;-) Die Chili in der gefüllten Ofenkartoffel tat dann ihr übriges. Allerdings muss ich zugeben, wäre ein paar Tage trockenes Wetter schon ganz schön. Hier liegt ein Stapel Picknick-Rezepte, die ich eigentlich gern ausprobieren würde. Vielleicht wird's ja diese Woche noch was. Der Wettbericht hat irgendwas von einem Hoch am Alpenrand Mitte der Woche gesagt. Drückt mir die Daumen, das wir nah genug dran sind...

Zutaten für 2 Personen:
2 große Kartoffeln
2-3 EL Mais
1/2 Zucchini
2 Frühlingszwiebeln
1 Chilischote
ca. 30g getrocknete schwarze Bohnen
50 ml passierte Tomaten
1 Handvoll Koriandergrün
1 TL gemahlener Koriander
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
Kreuzkümmel
2 Zweige Thymian
etwas getrockneten Thymian
Pfeffer
Salz
20-30g frisch geriebener Manchego

Zubereitung:
Die Bohnen 12 Stunden in Wasser einweichen. Den Knoblauch quetschen und die Zwiebel halbieren. Die Bohnen abspülen und zusammen mit ca. 200 ml Wasser, einer Knoblauchzehe, der Zwiebel, Thymianzweige und getrockneten Koriander in einen Topf geben. Etwa 2 Stunden bei mittlerer Hitze weich kochen. Anschließen abgießen und Knoblauch, Zwiebel und Thymian entfernen.

Die Kartoffeln waschen, mit einer Gabel von allen Seiten etwas einstechen und in Alufolie wickeln. Bei 180º C ca. 1 Stunde im Backofen backen.

Die zweite Knoblauchzehe, das Koriandergrün und die Chilischote fein hacken. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Zucchini würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Chili darn 2-3 Minuten andünsten. Zucchini, Mais und Frühlingszwiebeln zugeben und ca. 5 Minuten anbraten. Die Bohnen zugeben und erneut 3 Minuten braten. Mit passierten Tomaten aufgießen und mit Kreuzkümmel, getrocknetem Thymian, Pfeffer und Salz abschmecken. Das Koriandergrün unterrühren. Vom Herd nehmen.

Die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen. Die Alufolie entweder entfernen oder zur Seite biegen. Die Kartoffeln jeweils der Länge nach einschneiden. Die Füllung auf beide Kartoffeln verteilen und den Käse darüber streuen. Im Backofen nochmals 10 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist.

Dazu gab es bei uns Sour Cream.


Tipp:
Da mir über 1 Stunde backen im Ofen zu lang dauert, gare ich die Kartoffel lieber ca. 10 Minuten in der Mikrowelle mit einem Dampfgarbeutel.
Außerdem kann man natürlich auch schwarze Bohnen aus Glas oder Dose statt der getrockneten benutzen.



Sonntag, 15. Juli 2012

Bananarama



Sehr Blogger-untypisch habe ich vergangene Woche etwas ein zweites Mal gebacken. Das Bananenbrot war so wunderbar, dass es unbedingt noch einmal auf den Tisch musste. Wieder Blogger-typisch, habe ich es aber ein wenig abgewandelt und in eine andere Form gebracht. Raus gekommen sind göttliche Bananenmuffins mit Blutorangenguss. Dank Limettensaft im Teig und Blutorangengelee oben drauf, sind die Muffins noch ein klein wenig fruchtiger als das Bananenbrot. Und Schokolade im Teig macht sowieso alles besser. ;-) Muffins sind es übrigens geworden, weil ich sie als Messeverpflegung für den Liebsten gebacken habe. Sie lassen sich ohne Teller & Co. einfach besser essen. So gut, dass kein Muffin bis zum letzten Messetag überlebt hat...

Zutaten für 12 Muffins:
2 reife Bananen (ca. 200g Fruchtfleisch)
125g Mehl
50g weiche Butter
75g Zucker
2 Eier
Saft 1 Limette
1/2 TL Zimt
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
50g Pecanüsse
30g Zartbitterschokolade
wer mag: 1 EL Bluturangengelee bzw. anderes Zitrusgelee

Zubereitung:
Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit Limettensaft und Zimt vermengen. Butter und Zucker schaumig schlagen, die Eier nach und nach unterrühren. Die Bananenmasse untermischen. Mehl, Backpulver und Salz mischen und ebenfalls unterrühren. Pecanüsse und Schokolade hacken und unterheben.

Ein Muffinblech fetten oder mit Papierförmchen auslegen und den Teig darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180ºC ca. 25 Minuten backen. Auf die noch warmen Muffins jeweils einen Klecks Gelee geben und mit einem Pinsel verteilen. Vor dem Servieren abkühlen lassen.


Freitag, 13. Juli 2012

Cheers!



Von der lieben Mariell von Ein Krümel in der Küche habe ich einen ganz tollen Award bekommen:
Wenn das kein Kompliment ist, dann weiß ich's auch nicht! Unwissend, dass mein Tag saublöd war, hat mir Mariell damit auch noch die Laune gerettet! Ganz, ganz lieben Dank! Deine Begründung war auch total süß. :-)

Da der Award nun schon ein Weilchen durch die Bloggerwelt geistert, haben alle Blogs, die mir spontan einfallen würden, die Auszeichnung schon bekommen. Deshalb weise ich wie so oft auf meine Blogroll hin (am besten die in meinem Profil, die ist aktueller...). Ich folge natürlich nur supertollen Blogs!

Außerdem möchte ich mit euch anstoßen - mit Wugo. Klingt komisch, ist aber sehr lecker. Erinnert ihr euch noch an meinen Waldmeistersirup? Davon durfte ein Schuss in ein Gläßchen Prosecco. Also: Auf euch, alle tollen Blogs und wie einem ein Award den Tag versüßen kann. Ach ja, und meine neue Kamera. Bestimmt nerve ich euch schon, aber ich liebe sie doch so... ;-)



Mittwoch, 11. Juli 2012

Hot 'n' spicy



Da sind sie: Die ersten Bilder mit meinem neuen Schätzchen. Und ich liebe es jetzt schon!!! :-) Lustiger Zufall: Es gab am Montag Abend orangebraunes Curry. Wieso das lustig ist? Als ich von meinem persönlichen Fotokurs berichtet habe, hat Katharina kommentiert, dass mit der richtigen Kamera auch orangebraunes Linsencurry gut aussieht. Bei mir handelt es sich zwar um Kichererbsen-Süßkartoffel-Curry, aber die Farbe ist ähnlich. Und ich finde, dass Ergebnis des ersten Fotoshootings mit der neuen Kamera kann sich durchaus sehen lassen. Besonders da ich nur 2 Minuten Zeit hatte, mich mit ihr vertraut zu machen, bevor das Essen fertig war. Ach ja, das Curry war übrigens auch sehr lecker. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 100g getrocknete Kichererbsen
1 Süßkartoffel
1 Karotte
1 Chilischote
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
1 Stück Ingwer (ca. 2 cm breit)
200 ml Kokosmilch
100 ml Gemüsebrühe
150g stückige Tomaten
1 EL Tomatenmark
1/4 TL Zimt
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Kurkuma
1/2 TL Korianderpulver
1/4 TL gemahlene Bockshornkleesamen
1/2 TL Senfsaat
1 Prise Muskatblüte
2 Nelken
2 Kardamomkapseln
1 Handvoll Koriandergrün
Pfeffer
Salz
1 Tasse Reis

Zubereitung:
Die Kichererbsen über Nacht in ausreichend Wasser einweichen.

Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und die Chilischote fein hacken. Süßkartoffel und Karotten schälen und grob würfeln. Senfsaat und Kardamom in einem Mörser zerstoßen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili darin 2-3 Minuten dünsten. Senfsaat und Kardamom zugeben und nochmals 2 Minuten garen. Die Süßkartoffel und die Karotte zugeben und 5 Minuten braten. Die Kichererbsen zugeben, mit Gemüsebrühe aufgießen. Kokosmilch angießen und die Gewürze, außer Pfeffer und Salz zugeben. Etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Reis kochen. Die Tomaten zugeben und nochmals 10 Minuten köcheln lassen. Das Tomatenmark unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken (ggf. nochmals Gewürze zugeben). Das Koriandergrün fein hacken. Reis und Curry auf einen Teller geben und mit Koriandergrün bestreut servieren.

Tipp:
Wer die ganzen Gewürze nicht zu Hause hat, kann auch Currypulver stattdessen nutzen.




Montag, 9. Juli 2012

Käseglück



Alle negativen Kommentare, die ich je über facebook geäußert habe, nehme ich hiermit zurück. Denn dank facebook bin ich ab heute stolze Besitzerin einer digitalen Spiegelreflexkamera!!!!!!! Jetzt warte ich nur noch, dass mein Freund mit dem guten Stück nach Hause kommt und ich alles knipsen kann, was mir unter die Linse kommt. Also falls ihr hier demnächst nur noch Fotos vorfindet, wisst ihr woran es liegt... Um mir die Wartezeit zu verkürzen, zeige ich euch meinen Salat mit gebackenem Ziegenkäse. Der wurde hier vergangenen Montag aufgetischt und noch mit der Kamera des Liebsten fotografiert. ;-) Mit dem Käse durften auch Rucola, Spinat, Kirschtomaten, gebratene Champignons und ein Honig-Senf-Dressing auf den Teller. Noch etwas Baguette dazu und fertig ist das Käseglück!

Zutaten:
2 Ziegencamemberts
2-3 Zweige Thymian
1 TL Honig
1 TL Olivenöl
rosa Pfeffer

Zubereitung:
Die Camemberts in eine Auflaufform legen. Den Thymian waschen und zum Käse in die Auflaufform geben. Mit Honig und Olivenöl beträufeln und mit rosa Pfeffer bestreuen. Bei 180º C ca. 15 Minuten im Backofen backen.

Mit gemischtem Salat und Baguette servieren.



Samstag, 7. Juli 2012

Verrückt nach deinem...



... Erdbeerherz!
Als wir vergangenes Wochenende (mal wieder) in Berlin waren, haben wir jedes Geschäft der Stadt unsicher gemacht. Na gut, nicht jedes, dafür ist Berlin doch ein klitzekleines bißchen zu groß, aber dennoch einige. Was man eben in 6 Stunden so schafft. ;-) Dabei ist das ein oder andere in die Einkaufstüte gewandert. Wäre ja auch traurig, wenn man die ganze Zeit umsonst durch die Gegend läuft... Neben einem Haufen Klamotten durfte auch die zuckersüße Herzchenbackform mit uns die Heimreise antreten. Und als hätte ich's geahnt, habe ich sie direkt diese Woche "gebraucht". Der liebste Tütenträger war nämlich sehr im Stress und hat mir durch die Blume gesagt, er würde sich sehr über etwas gebackene Nervennahrung freuen. Da auch meine freie Zeit im Moment sehr knapp bemessen ist, gab's nur einen schnellen Biscuit mit Erdbeeren und Joghurtcreme. Aber in der neuen Form sah es gleich viel liebevoller aus. ;-) Und euch möchte ich das Rezept für Wasserbiscuit ans Herz legen. Der Teig ist ganz luftig und locker, wirklich toll! Dazu nicht zu süß, was ich bei Beeren & Co. bevorzuge.

Zutaten für 1 Backblech:
4 Eier
4 EL kaltes Wasser
150g Zucker
150g Mehl
1 EL Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Wasser und dem Salz steif schlagen. Nach und nach Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Das Eigelb unterziehen. Mehl und Backpulver mischen, sieben und unterheben.

Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 200º Grad ca. 10 Minuten goldbraun backen.

Tipp:
Der Teig eignet sich auch wunderbar für Biscuitrollen.


Mittwoch, 4. Juli 2012

Pasta e Basta



Nein, ich spreche nicht von dem "Restaurant" hier in München. Restaurant gehört hier meiner Meinung nach eindeutig in Anführungszeichen. Ich habe ehrlich selten so mies gegessen. Dass es nicht schmeckt ist ja eine Sache, kann passieren und ist eben Geschmacksache. Ein Gourmet-Menü hatte ich für die paar Euro eh nicht erwartet. Aber wenn ich geriebenen Parmesan auf dem Tisch gestellt bekomme, der schon einen flauschig grünen Überzug hat, hört der Spaß auf...  Deutlich leckerer und völlig pelzfrei war da meine Pasta mit Paprikapesto. Und auch mindestens genauso schnell zubereitet. Ich habe damals nämlich noch dazu lang auf mein Essen gewartet. Ihr merkt sicher, das war nix. ;-) Habt ihr auch schon miese Restauranterfahrungen gemacht? Gebt ihr den Restaurants dann noch einmal eine Chance oder ist der Ofen nach einem Mal aus?

Zutaten für 2 Personen:
2 große rote Paprika
1 rote Chilischote
1-2 Knoblauchzehen
1 Handvoll frischer Basilikum
15g Pinienkerne
20g Parmesan
3-4 EL Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Paprika halbieren, entkernen und auf ein Backblech legen. Unter dem Backofengrill ca. 5-10 Minuten grillen, bis die Haut teilweise schwarz ist und Blasen wirft. Ein nasses Küchentuch darüber legen und 10 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Chilischote entfernen und in Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen, den Parmesan reiben und den Basilikum waschen.

Die Paprika häuten und vierteln. Zusammen mit den Pinienkernen, der Chilischote, dem Knoblauch, dem Parmesan und dem Basilikum pürieren. Mit dem Olivenöl mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Unter die Pasta rühren und servieren.

Quelle: essen & trinken


Montag, 2. Juli 2012

Ei, Ei, Ei



Ich habe einen Fotokurs absolviert. Ganz intensiv, Privatstunden versteht sich. Schließlich wollte ich ja etwas lernen. Gedauert hat die Einführung in die hohe Kunst der Fotografie ganze 5 Minuten. Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Es waren keine 5 Wochen, 5 Tage oder 5 Stunden, es waren wirklich nur 5 Minuten. Dann wusste ich endlich, wofür die Knöpfchen und Rädchen an Freunds Superkamera gut sind. Bzw. viel wichtiger: Was ich damit machen kann. Seitdem wird alles fotografiert, was mir vor die Linse kommt. Die Kräuter auf dem Balkon, mein Freund und natürlich auch Essen. Wie das Käseomelette mit Spinatsalat. Mit meiner eignen (wirklich nicht schlechten) Kamera hätte ich mir das wohl gespart und unter lecker, aber unblogbar verbucht. Ein Omelette ist einfach nicht das fotogenste Gericht... ;-) Mit der Superkamera allerdings, sind die Fotos doch sehr schick geworden. Deshalb kommt ihr nun in den Genuss des Käseomelettes, oder zumindest des Rezepts. Kochen müsst ihr leider noch selbst. Dauert aber auch nicht viel länger als mein Fotokurs...

Zutaten für 2 Personen:
6 Eier
ca. 80g Käse (würzig, aber nicht zu intensiv)
Pfeffer
Salz
Butter zum Braten
etwas frischer Schnittlauch

Zubereitung:
Jeweils 3 Eier verquirlen, mit Pfeffer und Salz würzen und den Käse reiben. Butter in einer Pfanne zerlassen und 3 verquirlte Eier hineingeben. Mit der Hälfte des Käse bestreuen und das Ei ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze stocken lassen. Das Omelette zusammenklappen. Bei 80º C im Ofen warmhalten. Das zweite Omelette ebenso zubereiten, anschließend beide mit Schnittlauch bestreuen und servieren.