Sonntag, 30. Dezember 2012

Kulinarischer Jahresrückblick 2012

Eigentlich finde ich, mal sollte nach vorn und nicht zurück schauen, aber beim Essen ist irgendwie etwas anderes. (Außer natürlich, es geht mal was schief.) Und da ich die kulinarischen Jahresrückblicke auf anderen Blogs so spannend fand, habe auch ich ein paar Fragen für mich beantwortet. Und euch lasse ich natürlich daran teilhaben.
Die Fragen habe ich übrigens bei Christina von feines gemüse gemopst. :-)

Wie war 2012 für dich, so ganz allgemein?
Schön! Ich kann nicht klagen. :-)

Was hast du 2012 am häufigsten gekocht?
Enchiladas oder Wraps - meine beiden Notfallgerichte. Wenn ich auf nichts Lust habe oder ich ideenlos bin, gibt's eins von beidem. Hauptsächlich in vegetarischen Varianten.

... und was zu wenig (oder gar nicht)?
Hmm, kann ich so gar nicht beantworten. Meine To-Cook-Liste ist einfach zu lang für ein Jahr. Das wusste ich aber schon 2011. ;-)

Was war dein herzhaftes Lieblingsgericht?
Fiese Frage. Die Tomaten-Zucchini-Clafoutis war sehr lecker. Aber ich habe dieses Jahr noch viel mehr gutes gegessen...

Und welche süße Leckerei hat dich begeistert?
Zimtschnecken - ich hätte nämlich nie gedacht, dass ich sie mag. (Zimt ist nicht so meins.)

Welches Gericht ging total in die Hose?
Glückskekse, grade eben. :-( Und das, obwohl ich mich 1:1 ans Rezept gehalten habe. Mal sehen, ob ich mich morgen zu einem zweiten Versuch aufraffen kann.

Gab es für dich kulinarische Neuentdeckungen?
Spontan einfallen würden mir Bärlauch und Rhabarber. Sind zwar keine besonderen Zutaten, ich mochte sie aber jahrelang überhaupt nicht. Ach ja, und Zucchiniblüten habe ich das erste Mal zubereitet. Die waren toll!

Welches Küchengerät hat dich 2012 so richtig überzeugt?
2012 ist nichts neues eingezogen, aber meine Küchenmaschine von Kenwood (Premier Chef) liebe ich nach wie vor. Ist aber auch kein Wunder: Mein Handrührer hat keine Knethaken und so musste ich Hefeteige & Co. jahrelang von Hand kneten. Deshalb genieße ich es jetzt umso mehr, ihr dabei zuzuschauen. ;-)

Und welches Restaurant hättest du am liebsten gar nicht mehr verlassen?
Auf Sardinien das Gazebo Medioevale in Iglesias. Das warme Schokotörtchen zum Dessert war ein Traum...

Welche Kochbücher durften bei dir einziehen?
Dieses Jahr habe ich mich endlich mal zurückhalten können... Gekauft habe ich Veggiestan von Sally Butcher, Wünsch dir was von Regine Stroner, Tacos, Quesadillas und Burritos mexikanisch genießen von Laura Washburn und Sardegna a tavola. Vielleicht noch ein oder zwei weitere, mehr aber nicht.

Welches davon hast du besonders ins Herz geschlossen?
Veggiestan von Sally Butcher. Tolle Bilder, tolle Rezepte und bisher hat immer alles grandios geschmeckt.

Und welches hättest du am liebsten zurückgegeben?
Keins. Ich kaufe mittlerweile nur noch Bücher, von denen ich wirklich überzeugt bin. Es hat auch keins mit falschen Mengenangaben o.Ä. enttäuscht.

Gab es 2012 besondere kulinarik-verwandte Ereignisse?
Nicht wirklich. Außer wenn der Erwerb meiner digitalen Spiegelreflex gilt. Die habe ich natürlich hauptsächlich für schönere Blogfotos gekauft. ;-)

Meine 3 liebsten Posts dieses Jahr:


(Das erste Mal haben sich die Nudeln fürs Foto so hingelegt, wie ich das wollte...)



(Eindeutig der schönste Salat 2012.)


(Unglaublich tolles Müsli und Auftakt zu meinem ersten Blog-Adventskalender.)

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Vor den guten Vorsätzen...



... kommt erst einmal das leckere Essen! Mit einem schicken Weihnachtsmenü kann ich leider nicht dienen, dafür mit einer anderen Kalorienbombe: Mac'n'Cheese. Ich weiß gar nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Es war fettig. Es war reichhaltig. Es war einfach genial lecker... ;-) Fürs Gewissen habe ich noch ein bißchen Brokkoli reingeworfen. Würde ich auch wieder machen, hat sehr gut gepasst. Und den oft in Rezepten verwendeten Cheddar habe ich ausgetauscht. Seit meine Liebe zu Mr. String (wer "Cheestring"googled, findet ihn) abgekühlt ist, habe ich ihn nie mehr gegessen. Mittlerweile ist er mir zu geschmacksneutral. Aber das Rezept lässt sich natürlich genauso mit Cheddar zubereiten.

Zutaten: 
1 kleiner Brokkoli
250g Makkaroni
70g Bergkäse (hier: Greyerzer)
30g Parmesan
200 ml Milch
1 EL Butter
1 EL Mehl
Muskat
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Käse reiben. Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen. Den Brokkoli in Röschen schneiden, waschen und ebenfalls bissfest kochen. Butter in einem Topf schmelzen. Mehl zugeben und gut vermischen. 3-4 Minuten anbraten, sodass die Masse leicht anbräunt. Vorsichtig die Milch zugießen und glattrühren. Etwa die Hälfte des Käses zugeben und in der Sauce schmelzen. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmeckten.

Nudeln und Brokkoli in einer Auflaufform mischen. Die Käsesauce darüber geben und mit dem restlichen Käse bestreuen. Im Backofen bei 180ºC Grad ca. 25 Minuten goldbraun backen.

Montag, 24. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 24



I feel it in my fingers, I feel it in my toes, Christmas is all around me, and so the feeling grows... Wie immer: Ein Glück, dass ihr mich nicht singen hört. Meine schiefen Töne würden die ganze Weihnachtsstimmung kaputt machen. ;-) Da zeige ich euch vor der Bescherung lieber noch schnell meine leckeren Weihnachtstrüffel - einmal mit Zimt (im Spekulatiusmantel) und einmal mit Orange-Kardamom (im Kakaomantel). Das Grundrezept (siehe unten) lässt sich nach Geschmack beliebig verfeinern.
Damit ist nun auch mein kulinarischer Adventskalender für dieses Jahr vorbei. Ich hoffe, er hat euch gefallen. Mir zumindest hat es viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf nächstes Jahr. Die nächsten zwei Tage nehme ich mir allerdings blogfrei. ;-) In diesem Sinne:

Ich wünsche Euch ein frohes Fest und schöne Feiertage!


Zutaten für ca. 20 Stück:
150g Zartbitterschokolade
50g Vollmilchschokolade
50g Sahne
1/2 EL Butter
aromatisierende Zutaten nach Belieben (z.B. Zimt, Orangenaroma, Kardamom, Amaretto, Kirschwasser)
50g Kakaopulver (alternativ z.B. Spekulatiusbrösel)

Zubereitung:
Schokolade fein hacken. Sahne aufkochen. Topf vom Herd nehmen und die Schokolade schnell unterrühren. Butter und Zutaten nach Wahl zugeben und mit dem Handrührer fluffig aufschlagen.

Eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auslegen, die Schokoladenmasse einfüllen und glattstreichen. Mit der überstehenden Folie abdecken und mindestens 8 Stunden kühlstellen.

Die Folie entfernen und die Masse mit einem Teigrädchen in 1,5 cm große Stücke teilen. Mit kühlen Händen zu Kugeln formen. Die Trüffel einzeln in Kakaopulver wälzen. Bis zum Verschenken kühlstellen.

Quelle: kuechengoetter.de

Sonntag, 23. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 23



Habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Ich gehöre zur "Je-früher-desto-besser-Fraktion" und fange meist schon im November an einzukaufen. Aber es gibt natürlich immer Umstände, die ein Last-Minute-Geschenk erfordern. Wer aber keinen Ausflug mehr in die Stadt machen möchte, kann sich alternativ auch in die Küche begeben. Schnell gemacht sind z.B. ein Granola, ein Gewürzsalz oder selbstgemachte Schokoblättchen. Ein wahrer Allrounder ist der Amarettosirup oben auf dem Bild. Er schmeckt in Kaffee, Glühwein (viel besser als mit Schnaps!), heißem Kakao, im Dessert oder auch in süßem Backwerk wie den Kirsch-Mandel-Muffins. Wer noch auf der Suche nach einem schnellen Geschenk ist, dem kann ich den Sirup nur ans Herz legen. Und wer nicht mehr sucht, der kann ihn sich - wie ich - selbst zu Weihnachten schenken... ;-)

Zutaten für ca. 200 ml:
200g Zucker
225 ml Wasser
1-2 TL Bittermandelaroma
nach Belieben: 20 cl Amaretto

Zubereitung:
Zucker in einen Topf geben und unter Rühren schmelzen. Das Wasser dazugeben. (Vorsicht, es dampft und kann ggf. spritzen.) Gut weiterrühren bis sich die Zuckermasse wieder gelöst hat. Aufkochen, dann ca. 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen, Mandelaroma und ggf. Amaretto unterrühren. In sterile Flaschen abfüllen.

Quelle: chefkoch.de

Samstag, 22. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 22



Heute dürft ihr einen meiner Lieblingsfilme erraten: Im Titel kommt eine Abkürzung meines Namens vor (die ich übrigens nicht mag). Er lief letzten Donnerstag im Fernsehen. Und es dreht sich alles um meine Lieblingssüßigkeit. Die Rede ist natürlich von Charlie und die Schokoladenfabrik. Inspiriert davon habe ich gestern gleich schokoladige Brownies gebacken. Aber nicht irgendwelche, sondern weihnachtliche Brownies mit Spekulatius. Willy Wonka wäre sicher begeistert davon...

Zutaten:
125g Butter
85g Mehl
125g Zucker
50g Kakao
2 Eier
1/8 TL Backpulver
1-2 Handvoll Walnüsse
2 Handvoll Spekulatius
nach Belieben: 1/2 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung:
Butter schmelzen. Mit dem Zucker schaumig schlagen. Eier unterrühren. Kakao, Mehl und Backpulver (und nach Belieben Lebkuchengewürz) mischen und unterrühren. Nüsse und Spekulatius hacken und unter den Teig heben.

Den Teig in eine gefettete, rechteckige Form geben. Im vorgeheizten Backofen bei 170ºC Grad ca. 40 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Freitag, 21. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 21



Nächstenliebe wird zu Weihnachten bekanntlich groß geschrieben. Deshalb war ich vergangenes Wochenende so weihnachtlich, und habe meinem Liebsten Baked Beans zum Frühstück serviert. ;-) Meine Begeisterung für die gebackenen Bohnen hält sich schwer in Grenzen. Bei der Dosenvariante schreckt mich schon der Geruch ab. Trotzdem fand sie in den vergangenen Jahren ab und zu den Weg in unsere Küche - wegen mir muss ja niemand verzichten. Als ich bei Katharina dann aber das Rezept für selbstgebackene Bohnen sah, habe ich meine Chance gewittert: Frühstück ohne olfaktorische Belästigung!!! Und das Weihnachtsmärchen ist wirklich gut ausgegangen. Der aktuelle Arbeitstitel: Wie Katharina das Weihnachtsfrühstück rettete...

Zutaten: 
150g getrocknete weiße Bohnen
200g gehackte Tomaten (Dose)
2 EL Tomatenmark
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2,5 EL Worcestershiresauce
1 Prise gemahlene Nelken
Cayennepfeffer
Salz
1 Prise brauner Zucker

Zubereitung:
Die Bohnen über Nacht in ausreichend Wasser einweichen. Anschließend nach Packungsanweisung kochen. Wenn die Bohnen noch Biss haben, abgießen und in einen großen, ofenfesten Topf mit Deckel geben.

700 ml Wasser, gehackte Tomaten, Tomatenmark und Worcestershiresauce mischen und zu den Bohnen geben. Mit Nelken und einer Prise Salz würzen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und ebenfalls unterrühren. Im Backofen bei 180ºC Grad 90 Minuten zugedeckt backen.

Anschließend den Deckel abnehmen, Cayennepfeffer und ggf. noch etwas Salz zufügen und nochmals 45 Minuten backen (ohne Deckel). Die Flüssigkeit sollte eindicken.

Die Bohnen herausnehmen und mit Salz, Worcestershiresauce und dem braunen Zucker abschmecken.

Dazu gab's Toast, Spiegelei und Speck.

Tipp:
Ich habe die Bohnen bereits am Freitag Abend gemacht. Am nächsten Morgen habe ich sie kurz auf dem Herd erwärmt.

Quelle: Katharina kocht

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 20



Der Weihnachtsmann (bzw. alternativ das Christkind) naht, bald ist das letzte Türchen des Adventskalenders geöffnet und ich bin ein klein wenig traurig. Klar, jeden Tag bloggen ist ziemlich anstrengend und mein Respekt gilt denen, die das das ganze Jahr durchziehen. Aber es macht auf der anderen Seite auch wirklich viel Spaß. Eine neue "Ausgabe" des Adventskalender ist für 2013 schon fest eingeplant! Ganz zu Ende ist der diesjährige jedoch noch nicht und das vegetarische Menü ebenfalls. Da ich mich bei den beiden vorherigen Gängen zurückgehalten habe, wird es zum Abschluss etwas üppiger. Nach dem einfachen Schokoladenfondent mit Gewürzkirschen ist dann aber auch wirklich Schluss. Danach befindet man sich im wohligen Fresskoma... Aber das war es dann auch wert! ;-)

Zutaten für 2 Portionen:
Für die Törtchen:
25g Puderzucker, gesiebt
25g Mehl
45g gemahlene Mandeln
1 Eiweiß
50g geschmolzene Butter
80g geschmolzene Zartbitterschokolade
2 Schokostückchen (alternativ: 2 Pralinen)
nach Belieben: 1/2 TL Lebkuchengewürz

Für die Gewürzkirschen:
1 kleines Glas Kirschen (ca. 350g mit Saft)
2 EL Vanillezucker
2 Gewürznelken
1 Zimtstange
1 TL Speisestärke
nach Belieben: 1-2 EL Kirschwasser

Zubereitung:
Alle Zutaten für die Törtchen außer den beiden Schokostückchen/Pralinen gut miteinander verrühren. Kleine Förmchen fetten, mit Zucker ausstreuen und zur Hälfte mit der Schokoladenmasse füllen. Die Schokostüchen/Pralinen hineindrücken und die restliche Schokoladenmasse darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 150ºC Grad ca. 20-25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten in den Förmchen abkühlen lassen, dann stürzen.

In der Zwischenzeit die Kirschen samt Saft mit Zucker und den Gewürzen in einen Topf geben. 4 EL Saft abnehmen und mit der Stärke vermischen. Die Kirschen aufkochen, Stärke einrühren und ca. 2 Minuten köcheln lassen.

Schokoladenfondents zusammen mit den Kirschen servieren.

Tipp:
Statt der Kirschen passen auch Gewürzorangen oder ein Eis/Parfait sehr gut.

Quelle: donna hay - schnell, frisch, einfach (AT Verlag)

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 19



Über meine vegetarische Hauptspeise habe ich mir etwas länger Gedanken gemacht. Alle Vorschläge mit Tofu, Sojaschnetzeln oder Ähnlichem fielen wegen meiner Abneigung weg. Nussbraten hat mich auch nicht überzeugt. Schlussendlich habe ich mich für Kürbisstrudel entschieden. Das mag jetzt nicht für jeden festlich oder besonders genug sein, ich fand's aber super. Auch weil er mit einem Salat dazu nicht so extrem stopft. Ich fühle mich so ungern wie eine Weihnachtsgans. ;-) Außerdem bleibt dann mehr Platz für das Dessert...

Zutaten:
ca. 700g Hokkaido
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
ca. 150 ml Gemüsebrühe
1 Pkt. Blätterteig
1 Msp. Zimt
1/2 TL Currypulver
1/4 TL Koriander
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Piment
Pfeffer
Salz
1 Ei
Kürbiskerne nach Belieben

Zubereitung:
Schalotte und Knoblauch fein hacken. Den Hokkaido in mundgerechte Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Schalotte darin glasig dünsten. Die Kürbiswürfel zugeben und ca. 5 Minuten rundherum anbraten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und mit sämtlichen Gewürzen außer Salz und Pfeffer würzen. Etwa 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis der Kürbis weich ist.

Den Blätterteig auf einem Backblech ausrollen. Die Füllung in der Mitte darauf verteilen. Die beiden Enden nach Innen klappen, die beiden Längen ebenfalls über die Füllung legen. Das Ei verquirlen und den Strudel damit bestreichen. Nach Belieben Kürbiskerne darauf verteilen. Bei 180ºC Grad ca. 25 Minuten im Backofen goldbraun backen.

Tipps:
Dazu passt Feldsalat mit einem Granatapfeldressing und/oder ein Kräuterrahm.
Wer mag, kann auch noch etwas Feta unter die Füllung rühren.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 18



Weiter geht es mit meinem vegetarischen Menüvorschlag. Und erst einmal möchte ich um Nachsicht bitten, denn es ist mein allererstes vegetarisches Menü. Aber von meiner Vorspeise bin ich schon mal überzeugt. ;-) Die Maronencremesuppe war so lecker, ich kann euch gar nicht sagen wie sehr. Wenn das Maronen schälen nicht so blöd wäre, würde ich sie jede Woche mindestens ein Mal kochen. Trotzdem - auch wenn es mehr Arbeit bedeutet - möchte ich euch ermutigen, frische Maroni zu benutzen. Glaubt mir, es lohnt sich. Sie schmecken so viel besser! Hach, ich könnt schon wieder...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 450-500g frische Maronen
1 Zwiebel
frischer Ingwer (Stück ca. 2 cm breit)
1 Zweig Rosmarin
ca. 700 ml Gemüsebrühe
50 ml Sahne
30 ml Weißwein
1-2 EL Zitronensaft
1 EL Butter
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Maronen kreuzförmig einschneiden. Im Backofen bei 200ºC Grad so lange backen, bis die eingeschnittenen Ränder sich nach oben biegen. (Dauert ca. 20-30 Minuten.) Anschließend schälen. Zwiebel fein hacken. Ingwer schälen und ebenfalls fein hacken.

Butter in einem Topf zerlassen. Zwiebel und Ingwer darin glasig dünsten. Maronen zugeben und kurz mitbraten. Mit Weißwein und Zitronensaft ablöschen und kurz einköcheln lassen. Mit der Gemüsebrühe aufgießen, Rosmarin zugeben und ca. 20-25 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen.

Den Rosmarin herausnehmen. Die Suppe fein pürieren. Falls sie zu dickflüssig ist, noch etwas Gemüsebrühe zugeben. Dann die Sahne unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Tipp:
Lecker dazu sind Kräutercroutons (einfach Toastwürfel in etwas Butter und frisch gehackten Kräutern anbraten). Schön weihnachtlich werden sie, wenn man sie vorher als Sternchen aussticht. Meine oben auf dem Bild sind übrigens Herzchen. Kann man nur nicht gut erkennen. ;-)

Montag, 17. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 17



Na, habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Ich habe am Samstag den Rest gekauft, da mir natürlich genau die noch gefehlt haben, die ich verschicken muss. Sonst wäre ich lieber nächste Woche mal vor der Uni in die Stadt gefahren. Morgens hat man noch Chancen nicht zertreten oder geschubst zu werden. Jaja, die besinnliche Vorweihnachtszeit...
Wenigstens hat das Abendessen schon quasi fertig auf mich gewartet. Bevor ich mich nämlich ins Getümmel geworfen habe, habe ich noch schnell ein Petersilienpesto mit Walnuss und Chili zubereitet (Rezept gemopst Ann-Katrin). Nach einem solchen Shoppingmarathon habe ich selten Lust, mich noch groß in die Küche zu stellen. Dann will ich nur noch die Füße hochlegen und meine Nerven entspannen. Nudeln kochen geht grad noch so. ;-) Wer das Geschenke kaufen ganz sein lässt: Das Pesto eignet sich auch gut als kleine Aufmerksamkeit.

Zutaten für 2 Gläser à 150 ml:
2 Bund Petersilie
50g Walnusskerne
1-2 Knoblauchzehen
etwa 50 ml Olivenöl
1-2 Chilischoten
80g frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:
Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. Chilischote(n) entkernen und in Streifen schneiden, Knoblauch hacken. Alles zusammen pürieren. Mit Olivenöl aufgießen, bis das Pesto cremig ist. Den Parmesan unterrühren. In Gläser abfüllen, mit Olivenöl bedecken und gut verschließen.

Das Pesto hält sich 3-4 Wochen im Kühlschrank.

Quelle: Penne im Topf

Sonntag, 16. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 16



Desserts von mehrgängigen Menüs müssen für mich entweder schnell zu machen sein oder bereits fertig in der Küche warten. Mein heutiger Vorschlag erfüllt beide Kriterien. Deshalb wollte ich ihn auch unbedingt zeigen. Schließlich ist besonders an Weihnachten die Zeit oft rar gesät - und man verbringt sie einfach lieber mit Freunden und Familie. Die Zubereitung des Lebkuchentiramisus dauert keine 15 Minuten, dann steht es fix und fertig im Kühlschrank und wartet auf seinen Einsatz. Und falls noch selbstgebackene Lebkuchen aus der Adventszeit übrig sind, wird das Tiramisu doppelt lecker. Getestet habe ich aber mit gekauften Lebkuchenherzen mit Marmeladenfüllung. Kann ich auch empfehlen... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 100g Lebkuchen
ca. 50g Sauerkirschen aus dem Glas, abgetropft
100g Mascarpone
100g Sahne
2-3 EL Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
etwas Kakaopulver und Zimt zum Bestäuben
nach Belieben: Amaretto (ca. 2 EL)

Zubereitung:
Lebkuchen zerbröseln (bzw. mit einem Messer zerhacken), nach Belieben mit etwas Amaretto mischen. Mascarpone mit Vanillemark und Zucker verrühren. Sahne steif schlagen und unter die Mascarponecreme heben. Abwechselnd Lebkuchen, Mascarponecreme, Kirschen und Mascarponecreme in Gläser schichten. Etwa 2-3 Stunden kühlstellen.

Vor dem Servieren mit etwas Kakaopulver und Zimt bestäuben.

Tipp: 
Wer etwas mehr Zeit hat, kann die Kirschen noch etwas in ihrem Saft mit Nelken, Zimt, Anis, Kardamom und Orangenschale kochen und mit etwas Stärke abbinden.

Samstag, 15. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 15



Wer ein klassisches Weihnachtsessen sucht, ist bei mir falsch. Eine Gans oder auch schon eine Ente sind für zwei Personen einfach viel zu viel. Auch von anderem Braten bin ich kein großer Fan. Und von Karpfen spreche ich erst gar nicht, bei Fisch bin ich eigen. ;-) Stattdessen wäre für mich Ossobuco mit Gremolata eine sehr gute Wahl. Das Gemüse lässt sich problemlos vorbereiten und dann schmort das Ganze ohne weiteres Zutun im Ofen. Das einzige Manko an dem Gericht ist, dass es nicht sonderlich fotogen ist. Aber wie das so ist: Man kann nicht alles haben...

Zutaten für 2 Personen:
2 Beinscheiben (Kalb oder Rind)
1 kleines Bund Suppengemüse
ca. 300g gehackte Tomaten (Dose)
100 ml Weißwein
100 ml Gemüsebrühe
3-4 Zweige Thymian
1 EL Butter
1 Knoblauchzehe
3 EL frisch gehackte Petersilie
3 TL frisch geriebene Zitronenschale

Zubereitung:
Das Gemüse putzen, ggf. schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Thymian waschen und trocken schütteln. Fleisch abwaschen und trocknen.

Butter in einer Pfanne zerlassen. Das Fleisch von beiden Seiten scharf anbraten. Herausnehmen. Anschließend das Gemüse in der Pfanne anbraten. Mit Weißwein und Brühe ablöschen. Die Tomaten und Thymian unterrühren. Das Fleisch darauf legen. Im Backofen zugedeckt bei 160ºC Grad ca. 2 Stunden schmoren lassen.

Kurz vor Ende der Garzeit den Knoblauch fein hacken. Mit Petersilie und Zitronenschale mischen. Das Fleisch aus dem Bräter nehmen und das Gemüse mit Pfeffer und Salz würzen. Zusammen mit dem Fleisch auf einem Teller anrichten und mit Gremolata bestreuen.

Dazu passen frische Tagliatelle oder Baguette.

Quelle: kuechengoetter.de

Freitag, 14. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 14



Endlich gibt es hier mal wieder etwas Herzhaftes! Ich habe Plätzchen & Co. schon fast über und freue mich bei anderen Blogs riesig über zuckerfreie Posts. ;-) Deshalb habe ich beschlossen, euch in den kommenden Tagen einen Vorschlag für ein entspanntes Drei-Gänge-Menü zu machen. (Zugegeben, das Dessert wird nicht zuckerfrei sein...) Vielleicht sucht der ein oder andere ja noch nach Inspirationen für Weihnachten. Und meinen vegetarischen Lesern sei gesagt: Auch wenn das Hauptgericht morgen mit Fleisch sein wird, wird es nächste Woche auch noch ein komplett vegetarisches Menü für euch geben. :-)
Die Vorspeise stand für mich ganz schnell fest. Nachdem ich die Kartoffel-Pilz-Roulade mit Blattspinat bei grain de sel gesehen hatte, habe ich nur noch auf die passende Gelegenheit gewartet, die herzhafte Biskuitrolle nachzumachen. Da die Pfifferlingzeit leider vorbei ist, wurden bei mir Champignons eingerollt - auch sehr lecker. Man könnte sie aber bestimmt auch mit anderem Gemüse füllen. Ich findem optisch macht sie auf jeden Fall etwas her! Und man kann sie auch gut vorbereiten, bevor die Gäste kommen und im Ofen warmhalten.

Zutaten:
Für die Roulade:
100g gekochte Kartoffeln
75g weiche Butter
4 Eier
50g Sahne
50g Mehl
Muskat
Pfeffer
Salz

Für die Füllung:
400g Pilze, geputzt (hier Champignons)
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
2 EL geriebener Parmesan
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Kartoffeln passieren und erkalten lassen. Eier trennen. Butter schaumig rühren, Eigelb nach und nach unterrühren. Kartoffeln und Sahne zugeben. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Eischnee zusammen mit dem Mehl unter die Masse heben. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse ca. 1 cm dick darauf streichen. Im Backofen bei 180ºC Grad goldbraun backen, dauert ca. 10-15 Minuten.

In der Zwischenzeit die Pilze klein hacken. Zwiebel fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. Pfifferlinge zugeben, mit Pfeffer und Salz würzen und ca. 5 Minuten andünsten. Ggf. Flüssigkeit abseihen und den Parmesan unterrühren.

Die gebackene Kartoffelmasse auf ein Handtuch stürzen und sofort das Backpapier abziehen. Die Pilzmasse darauf verteilen und mithilfe des Tuchs einrollen. In eine Alufolie wickeln und im Backofen warmhalten um eine Beilage nach Belieben zuzubereiten. Roulade in Scheiben schneiden und mit der Beilage servieren.

Quelle: grain de sel - salzkorn

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 13



Aromatisierter Essig ist für mich ein tolles Geschenk. Sofern der Beschenkte gern Salat isst natürlich. Wenn diese Voraussetzung aber gegeben ist, würde ich Essig immer empfehlen. Warum? 1. Hält er für ein selbstgemachtes Geschenk ziemlich lang. So "zwingt" man den Beschenkten nicht zum schnellen Verzehr. (Grade rund um Weihnachten das Argument.) 2. Ist es ein ziemlich "gesundes" Geschenk - man zerstört keine Bikinifigurpläne. ;-) Und 3. wird der Essig regelmäßig genutzt, so kann der Beschenkte oft einen einen denken. Schön, oder? :-) Mal was anderes als die vielen fruchtigen Essigvarianten, die ich euch schon gezeigt habe, ist der Honig-Thymian-Essig. Zusammen mit ein bißchen Olivenöl und etwas Senf hat man damit schnell ein aromatisches Salatdressig.

Zutaten für ca. 250 ml:
ca. 5 Zweige Thymian
25g Honig
250 ml Weißweinessig

Zubereitung:
Thymian waschen und trocken tupfen. Die Zweige in ein Gefäß geben. Essig und Honig in enen Topf geben und erwärmen, bis sich der Honig aufgelöst hat. Anschließend über den Thymian gießen und das Gefäß verschließen. Ca. 1 Woche ziehen lassen.

Den Essig durch ein feines Sieb filtern und in eine sterile Flasche abfüllen.

Tipp:
Der Essig passt nicht nur wunderbar zu Salat, sondern auch Saucen lassen sich durch einen Schuss aufpeppen.

Quelle: kuechengoetter.de

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 12



Direkt aus meinem wunderbaren Adventskalender, wandern die leckeren Madeleines in euren Adventskalender.  Zumindest fast, nur backen musste ich noch. In meinem Kalender war nämlich "nur" das entsprechende Blech. Und wer sich jetzt denkt "Wie konnte ihr Freund ihr nur einen Küchengegenstand in den Kalender stecken???". Keine Angst, ich habe mich sehr gefreut. Schon lang stand das Blech auf meiner Wunschliste. Außerdem ist nicht nur Küchenkram im Adventskalender. ;-)
Die Madeleines sind übrigens toll geworden - besonders die mit etwas Kakao im Teig. Noch etwas weihnachtlicher werden sie, wenn man Zimt oder Lebkuchengewürz untermischt. Aber ich braucht mal eine kurze Pause von Zimt, Kardamom & Co...

Zutaten für 12-15 Stück:
40g weiche Butter
2 Eier
40g Zucker
40g Mehl
1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
1 Prise Salz
Butter und Mehl für die Form

Zubereitung:
Butter schmelzen und abkühlen lassen. Eier, Zucker, Salz und Zitronenschale in eine Schüssel geben und schaumig rühren. Butter unterrühren. Mehl unterheben. (Nicht wundern, der Teig ist recht flüssig.)

Die Form fetten und mit Mehl ausstäuben. Je 1 Esslöffel Teig in die Mulden füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180ºC Grad ca. 10-12 Minuten backen.

Tipp:
Wer mag, kann die Madeleines noch zur Hälfte mit Kuvertüre überziehen.

Quelle: Wünsch dir was - Regine Stroner (Kosmos Verlag)

Dienstag, 11. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 11



Bereits bei den Zimtkringeln habe ich erzählt, dass ich dieses Jahr von sehr aufwendigen Plätzchen abgesehen habe. Und wisst ihr was faszinierend ist? Noch nie ist die Zahl der Kekse so schnell geschrumpft wie in diesem Jahr. Es tut mir also sehr leid, aber bei mir werdet ihr wohl nie mehr arbeitsintensive Plätzchen zu sehen bekommen. Die Mühe ist ja doch umsonst. ;-) Wer also genauso einfache Rezept wie das für die Orangentaler hat, immer her damit. Ich sammle schon mal für nächstes Jahr...

Dieses Jahr bekommt aber noch jemand das schöne Kochbuch "Wünsch dir was". Aber erst einmal vielen, vielen Dank für die tollen Kommentare! Über das Lob freue ich mich natürlich riesig - besonders zu meinen Fotos. Bis vor 3 Jahren habe nichts, aber auch gar nichts fotografiert. Deshalb taste ich mich noch an die Materie heran. ;-) Eure Verbesserungsvorschläge nehme ich auch gern an. Ich werde mir Gedanken machen, wie ich das umsetze.

So, aber jetzt zur Auslosung. Gewonnen hat *Trommelwirbel*: Nina!!!! Ein sehr lustiger Zufall, wie ich finde. Letztes Jahr habe ich nämlich bei einem Gewinnspiel von ihr gewonnen. Liebe Nina, ich hoffe, du freust dich über dein Päckchen genauso, wie ich mich über meins gefreut habe. Wenn du mir deine Adresse schickst (an charlottesdiner@gmail.com), geht das Buch noch diese Woche auf die Reise. 
Alle anderen müssen aber nicht traurig sein, das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt. Außerdem werde ich - und Nina sicher auch - noch das ein oder andere Rezept aus dem Buch posten. Bei Katharina gibt es auch noch etwas zu sehen. ;-)

Zutaten:
180g weiche Butter
120g Zucker + 4 EL
150g Mehl
150g gemahlene Mandeln
40g Speisestärke
1 Bio-Orange
1 Prise Salz
1 TL Zimt

Zubereitung:
Mehl, Mandeln, Salz und Stärke mischen. Orange heiß abwaschen und abtrocknen. Die Schale abreiben, abschließend halbieren und eine Seite auspressen.

Die Butter und Zucker schaumig schlagen. Orangenschale und den Orangensaft unterrühren. Die Mehlmischung unterheben. Den Teig halbieren (bzw. dritteln) und jeweils zu einer Rolle (etwa 5 cm Durchmesser) formen.

4 EL Zucker und Zimt mischen. Die Teigrollen im Zimtzucker wälzen und andrücken. Rollen in Frischhaltefolie wickeln und etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Teigrollen in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und auf die Backbleche verteilen. (Achtung, genug Abstand halten!) Im Vorgeheizten Backofen bei 180ºC Grad ca. 10-12 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und anschließend die Ränder im übrigen Zimtzucker wälzen. Komplett auskühlen lassen und in Blechdosen lagern.

Quelle: Lecker (12/2012)

Montag, 10. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 10



Dass ich nicht süß frühstücke, habe ich euch mit dem Cajun Frühstück schon bewiesen. ;-) Ganz so deftig geht es zwar normalerweise nicht zu, aber gegen mein Käsebrot kommt einfach nichts an. Marmelade schon gar nicht. Trotzdem koche ich ein paar Mal im Jahr verschiedene Fruchtaufstriche. Warum? Zum einen für Kuchen, Muffins oder Pfannkuchen. Für spontane Backaktionen muss immer Vorrat da sein. Zum anderen für den Liebsten. Der isst zwar auch hauptsächlich deftig, aber ein Brot mit Erdnussbutter und Fruchtgelee (ja, zusammen...) geht immer. Nach dem Blutorangengelee von letztem Jahr, hat er sich heuer Grapefruitgelee gewünscht. Auch wenn ich mich frage, ob sich die Mühe wirklich lohnt - die Erdnussbutter erschlägt doch jeden weiteren Geschmack??? - bin ich seinem Wunsch nachgekommen. Ich habe nämlich schon die ein oder andere Idee, wie ich es noch einsetzen kann. ;-)

Zutaten für ca. 3 kleine Gläser:
4 Grapefruits (ergab ca. 500 ml)
500g Gelierzucker (3:1)

Zubereitung:
Grapefruits auspressen. Saft durch ein Sieb in einen großen Topf filtern. Zucker zugeben und nach Packungsanweisung kochen. In sterile Gläser umfüllen und sofort den Deckel fest zuschrauben.

Tipp:
Der Saft muss grundsätzlich nicht durch das Sieb gestrichen werden. Fruchtfleisch würde auch gut reinpassen. Allerdings darf von der weißen Haut nichts im Gelee landen, sonst wird es bitter. (Gilt übrigens für alle Zitrusfrüchte.)

Sonntag, 9. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 9



Je länger ich blogge, desto schwieriger wird es, neue Rezepte zu präsentieren. So ein paar Standardgerichte oder Backwerke hat wohl jeder und ich bin da keine Ausnahme. Die meisten davon haben auch schon ihren Weg auf den Blog gefunden. Allerdings nicht alle, wie ich gestern feststellte. Eines meiner allerliebsten Weihnachtsrezepte fehlte. Wie das passieren konnte, ist mir wirklich ein Rätsel. Das gibt's hier nämlich schon seit mindestens 3 Jahren zum Adventskaffee. Komisch, komisch...  Aber so habe ich etwas Neues-Altes, das ich euch zeigen kann. Auch schön.
Die Spekulatiusgugel lassen sich wunderbar in jeder Gugelhupf-Größe backen, nur die Backzeit erhöht sich entsprechend. Praktisch sind sie auch zur Resteverwertung bei weich gewordenem Spekulatius. Falls das irgendwem passiert. Mir ja nicht so oft... ;-)

Zutaten:
35g Spekulatius
35g Zucker
65g Butter
85g Mehl
1 Ei
20 ml Milch
5g Vanillezucker
1/4 TL Backpulver
etwas abgeriebene Orangenschale
etwas Fett und Semmelbrösel für die Form

Zubereitung:
Spekulatius in kleine Stücke brechen. (Meine Variante: In einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz kräftig draufhauen.) Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Ei und Orangenschale unterrühren. Mehl, Backpulver und Spekulatius mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.

Gugelhupfform fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Teig einfüllen. Bei 170º C Grad ca. 10-12 Minuten backen.

Quelle: chefkoch.de

Samstag, 8. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 8



Heute gibt es eine kleine Unterbrechung im Weihnachtsprogramm, wenn auch nur indirekt. Denn wer sagt eigentlich, dass man zu Weihnachten nur winterliche Leckereien verschenken darf? Für Sonnenanbeter darf es meiner Meinung nach auch etwas frischen, fruchtiges sein. Und oft hat man am 24. Dezember weihnachtliche Naschereien eh schon über. ;-) Mein Gegenvorschlag zu Glühwein und Co. ist daher der fruchtige Limetten-Basilikum-Sirup. Ich freue mich zumindest sehr über meine kurze Winterauszeit im Glas...

Zutaten für etwa 250 ml:
3 Bio-Limetten (ergibt etwa 80 ml Saft)
150g Zucker
175 ml Wasser
1/2 Bund Basilikum

Zubereitung:
Limetten heiß abwaschen und von zweien die Schale abreiben. (Achtung: Das weiße der Schale sollte nicht mit abgerieben werden.) Alle Limetten auspressen. Basilikumblättchen abzupfen und waschen.

Limettenschale, Limettensaft, Zucker und Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Etwa 5 Minuten köcheln lassen. Vom Herd ziehen, Basilikum zugeben und etwa 1 Stunde ziehen lassen. Anschließend durch ein feines Sieb streichen und die Basilikumblätter gut ausdrücken. Den Sirup in eine sterilisierte Flasche füllen und gut verschließen.

Mit Sprudelwasser (und Eiswürfeln) servieren.

Tipp:
Wer einen dezenteren Basilikumgeschmack möchte, lässt den Sirup etwa 15-30 Minuten kürzer ziehen.

Quelle: kuechengoetter.de

Freitag, 7. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 7



Um euch (noch) etwas (mehr?) für das Kochbuch zu begeistern, gibt es heute eine kleine Kostprobe daraus. Da mein Freund ganz dezent darauf hingewiesen hat, dass man den Weihnachtsmilchreis mit Knusperkrokant sicher auch ganz toll kalt zum Frühstück essen kann, habe ich mich für diesen entschieden. Ihr dürft jetzt gern raten, wer den heute gefrühstückt hat? ;-) Ich fand ihn aber auch ziemlich lecker - trotz meiner Abneigung gegen Milchreis.
Außerdem finde ich die Idee des Rezepts, jedem eine ganze Mandel in seinen Milchreis zu stecken, sehr süß. Nach skandinavischem Brauch gibt es eigentlich nur eine. Und der, der sie findet, wird im kommenden Jahr besonders viel Glück haben. Mit dem Milchreis kann man seinen Lieben also eine extra Portion Glück schenken. :-)

Zutaten für 6 Gläser à 300 ml:
Für den Milchreis:
500 ml Milch
1 Prise gemahlener Kardamom
50g Vanillezucker
125g Milchreis
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
1 Prise gemahlene Muskatblüte
Zucker nach Belieben
250 ml Sahne
6 geschälte Mandeln

Für den Krokant:
3 geh. EL Zucker
3 EL gehackte Mandeln

Zubereitung:
Milch zusammen mit Vanillezucker und Kardamom erhitzen. Reis zugeben und bei milder Hitze ca. 30-35 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. Anschließend Zitronenschale und Muskatblüte unterrühren und mit Zucker abschmecken. Abkühlen lassen.

Sahne steif schlagen und kalt stellen. Die Mandeln in die Gläser verteilen.

Für den Krokant den Zucker in einer Pfanne erhitzen und schmelzen lassen. Sobald er sich bräunlich verfärbt, die Mandeln zugeben und alles mit einem Spachtel gut vermengen. Die Masse auf ein Stücke Alufolie gießen und glattstreichen. Abkühlen lassen.

Erst die Hälfte der Sahne unter den lauwarmen Milchreis ziehen, anschließend den Rest unterheben. Die Masse in die Gläser füllen und fest verschließen. Den Krokant in kleine Stücke hacken.

Den Reis bis zum Servieren/Verschenken kalt stellen. Den Krokant in kleine Tütchen abfüllen und dazu reichen.

Tipp:
Wer Kardamomkapseln statt gemahlenem Kardamom zuhause hat, kann den genauso verwenden. Im Mörser anquetschen, in die Milch geben und bevor die Sahne untergerührt wird, entfernen.

Quelle: Wünsch dir was - Regine Stroner (Kosmos Verlag)

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 6



Seid ihr auch alle brav gewesen? Und habt ihr heute Nacht euren Stiefel vor die Tür gestellt? Das trifft sich gut! Ich hätte da was für euer Schühchen. Also zumindest für einen von euch. Denn leider kann ich nicht allen von euch eine Freunde machen. Aber so bekommt wenigstens einer - stellvertretend für alle anderen Leser - ein kleines Dankeschön für das schöne letzte Jahr und die vielen lieben Kommentare!
Aber von vorn: Katharina hat vor ein paar Tagen das Kochbuch "Wünsch dir was" von Regine Stroner vorgestellt. Ich wusste gleich: Ich will es! Selten hatte ich in letzter Zeit ein so starkes "Haben-haben-haben-Gefühl". ;-) Also wurde es ganz fix gekauft. Und weil ich dabei an euch denken musste, ist noch ein weiteres Exemplar ins Tütchen gehüpft. Dieses kann nun einer von euch gewinnen!

Was ihr dafür tun müsst? Hinterlasst mit unter diesem Post bis einschließlich Sonntag, den 9. Dezember einen Kommentar und beantwortet folgende Frage: Was wünscht ihr euch mehr/weniger hier auf dem Blog? Gerne dürft ihr mir natürlich auch sagen, was euch gut gefällt. ;-)
Mitmachen können alle Leser aus Europa. Bitte kommentiert nicht komplett anonym, sondern gebt mindestens einen Namen an. Ich möchte euch ja irgendwie die freudige Nachricht überbringen. Das werde ich dann am darauffolgenden Dienstag tun. Der Gewinner hat dann 5 Tage Zeit, sich bei mir zu melden. Sonst lose ich neu. Und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 5



Was gehört zu Weihnachten ebenso wie der Weihnachtsmann? Plätzchen, ohne Frage! Deshalb dürfen sie auch im Adventskalender nicht fehlen. Wobei ich dieses Jahr eigentlich nur 1-2 Sorten backen wollte. Aufgrund verschiedener Umstände, sind es dann doch ein paar mehr geworden. Aber alle ganz schnell gemacht und trotzdem unglaublich lecker. Wie zum Beispiel die Zimtkringel. Rechnet man die Ruhezeiten nicht mit, braucht man nur ca. 20 Minuten für die Herstellung. Das lässt sich gut mal dazwischen schieben... :-)

Zutaten:
110g Puderzucker
100g Butter + ca. 20g weiche Butter
185g Mehl
1 Eigelb
1 EL Milch
1 Prise Salz
4 EL Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung:
100g Butter und Puderzucker schaumig schlagen. Mehl und Salz unterrühren. Eigelb und Milch zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kühl stellen.

Den Teig rechteckig ausrollen und mit der weichen Butter bestreichen. Zucker und Zimt mischen und darüber streuen. Den Teig von der breiten Seite her einrollen und erneut in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.

Den Teig in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180ºC Grad ca. 8 Minuten backen.

Tipp:
Statt Zimtzucker kann man auch Nussnougat auf den Teig streichen und einrollen.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 4



Ohne Desserts oder andere Süßspeisen wäre das Leben doch nur halb so schön. Und da man dafür Zucker (o.Ä.) braucht, ist Zucker folglich ein tolles Geschenk. Versteht sich von selbst, oder? ;-) Aber einfach ein Packet Zucker zu verschenken ist dann doch nichts. Wirkt möglicherweise etwas lieblos... Aromatisierter Zucker ist dagegen etwas anderes, finde ich. Und aus meiner Küche ist er nicht mehr wegzudenken. Mit einem Löffel Zucker bekommt ein Kuchen oder eine Creme gleich einen anderen Geschmack. Schnell gemacht ist aromatisierter Zucker noch dazu und er hält sich recht lange - zumindest theoretisch... ;-)


Die Zubereitung ist ganz einfach: Kristallzucker mit den gewünschten (gemahlenen oder gemörserten) Aromen mischen. In meinem Fall mit getrockneter Orangenschale, Himbeerpulver, Kakao mit weihnachtlichen Gewürzen und Lavendel. Anschließend ca. 2 Wochen durchziehen lassen.
Gut vorstellen könnte ich mir auch Zitrone, gemahlene Rosenblätter, Minze, Veilchen oder Kokos. Klassischer Vanillezucker oder Zimtzucker ist in einer Zusammenstellung aber auch schön.

Montag, 3. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 3



I'm dreaming of a pink Christmas... Eigentlich nicht, aber es passte grad so schön. ;-) Denn ein kleiner Traum in pink ist der Pink-Grapefruit-Essig. Nicht nur wegen seiner wunderhübschen Farbe, auch wegen seines tollen Geschmacks hat er meinen bisherigen Essigfavoriten, den Blutorangenessig, vom Thron geschubst. Und das, obwohl ich beim Essen von Grapefruits immer etwas zurückhaltend bin. Sie sind mir oft zu bitter, aber im Essig gleicht der Honig das sehr gut aus. Davon muss sich also niemand abschrecken lassen.

Zutaten für ca. 250 ml:
1 pink Grapefruit (bio)
250 ml Weißweinessig
1 EL Honig

Zubereitung:
Schale der Grapefruit vorsichtig abreiben (das weiße sollte nicht mit abgehen), anschließend die Frucht auspressen. Zusammen mit dem Essig und dem Honig in einen Topf geben und langsam erwärmen bis sich der Honig aufgelöst hat. In ein verschließbares Gefäß geben und ca. 1 Woche ziehen lassen.

Den Essig im Anschluss durch ein feines Sieb gießen und in eine sterile Flasche füllen.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 2



Heute habe ich eine Alternative zu den klassischen Weihnachtsplätzchen bzw. Lebkuchen für euch. Die Lebkuchenmuffins machen sich sehr gut auf einer (spontanen) Adventskaffeetafel. Der Teig ist ganz fix zusammengerührt, außergewöhnliche Zutaten braucht es auch nicht und die Wohnung duftet nach dem Backen herrlich nach Weihnachten. Außerdem ist die Konsistenz super: Außen sind die Muffins knusprig und innen fluffig weich. Also wer mich vor Weihnachten noch zum Kaffee besuchen möchte: Bitte 30 Minuten vorher Bescheid geben und die Muffins und ich warten auf euch. ;-)

Zutaten für 6 Muffins:
125g Mehl
75g Honig (ich habe Orangenblütenhonig benutzt)
37g brauner Zucker
37g Butter
1 Ei
2 EL Milch
1 EL Kakao
1 TL Lebkuchengewürz
1 TL Backpulver
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Honig, Zucker, Butter und Milch in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen. Zum Abkühlen beiseite stellen. In der Zwischenzeit Mehl, Backpulver, Kakao und Lebkuchengewürz mischen.

Honigmasse in eine Schüssel geben. Erst das Ei, dann die Trockenzutaten unterrühren. Eine Muffinform entweder fetten oder mit Papierförmchen auskleiden. Den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 175ºC Grad ca. 20-25 Minuten backen.

Anschließend auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben.

Quelle: kuechengoetter.de


Samstag, 1. Dezember 2012

Adventskalender 2012: Türchen 1



Seitdem ich denken kann, sind Adventskalender für mich das beste an der Weihnachtszeit. Jeden Tag ein kleines Geschenk auspacken ist einfach toll! Da aber Schenken genauso schön ist, wie Geschenke bekommen, habe ich bis Weihnachten jeden Tag auch eine kleine virtuelle Überraschung für euch. Es werden u.a. kulinarische Geschenkideen, weihnachtlicher Knabberkram und anderen Schlemmereien sein. Aber mehr wird jetzt noch nicht verraten. ;-)
Heute geht es los mit einer Geschenkidee für Müslifans: Pumpkin Granola. Passend zur Jahreszeit gibt's das Knuspermüsli mit winterlichen Gewürzen und Kürbis. Und ich kann euch sagen: Das kam an! Mein Freund wollte es am liebsten behalten, mein Papa (= der Beschenkte) hat schon gefragt, welche leckere Granola-Variante er dann zu Weihnachten bekommt und seine Frau wollte gern das Rezept. Und ich habe mich darüber total gefreut. So müssen Geschenke sein! :-)

Zutaten:
5 Cups Haferflocken
3/4 Cup Brauner Zucker
1/2 Cup Kürbispüree (bei mir: im Ofen gegarter Kürbis püriert)
1/4 Cup Honig (bei mir: halb Honig, halb Ahornsirup)
1/4 Cup geschmacksneutrales Öl
1 TL frischer, gehakter Ingwer
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
1/4 TL Muskat
1/4 TL Kardamom
5 Gewürznelken, im Mörser zermahlen
1 Sternanis, im Mörser zermahlen
ca. 100g Cranberries
ca. 200g gemischte Nüsse

Zubereitung:
Haferflocken mit Zucker und den Gewürzen in einer großen Schüssel mischen. In einer anderen Schüssel Kürbispüree, Honig, Öl und den Ingwer mischen. Die Mischung zu den Haferflocken geben und gut vermischen, bis alle Haferflocken mit dem Püree bedeckt sind.

Die Haferflocken auf einem Backblech verteilen. Bei 170ºC Grad im Ofen 20 Minuten backen. Anschließend wenden und nochmals ca. 20 Minuten backen, bis die Haferflocken goldbraun und knusprig sind. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Anschließend mit den Cranberries und Nüssen mischen und in einem luftdichten Gefäß aufbewahren.

Quelle: GoodBakes