Dienstag, 24. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 24



Heute habe ich noch ein Last-Last-Last-Minute-Geschenk-Tipp für euch: aromatisiertes Öl (hier Rosmarinöl). Wir haben letztes Jahr am 24.12. morgens erfahren, dass unsere Weihnachtsgesellschaft aus 9 statt nur 7 Personen besteht. Und für die zwei zusätzlichen hatten wir natürlich kein Geschenk - wir kannten sie ehrlich gesagt nicht mal. Für solche Geschenk-Notfälle eignet sich aromatisiertes Öl hervorragend. Olivenöl hat man ja in der Regel zu Hause (oder?). Ebenso Zutaten zum verfeinern, denn es geht praktisch alles. Man muss zwar evtl. dazu sagen, dass man das Öl noch ein Weilchen ziehen lassen muss, aber das ist besser, als Tante Trudi nur ein trauriges Blümchen von der Tankstelle zu überreichen. ;-)

Ich wünsche Euch und Euren Liebsten schöne, besinnliche Weihnachtstage!

Zutaten:
gutes Olivenöl
Zutaten nach Belieben (zum Beispiel verschiedene Kräuter, Zitrone, Knoblauch, Chili, Pfeffer, ...)

Zubereitung:
Zutaten in ein Glas geben und mit Olivenöl aufgießen. Rund 1 Woche durchziehen lassen.

Adventskalender 2013: Türchen 23



Entschuldigt, dass ich gestern schon wieder vergessen habe, das Türchen zu öffnen. Zwischen Arbeiten und Lernen habe ich es total verpennt. Aber dann gibt es heute eben wieder zwei Überraschungen - ist an Weihnachten ja auch schön. ;-) Ein bißchen doof ist es trotzdem, weil ich noch eine schöne Idee fürs Weihnachtsessen gehabt hätte: gebackene Schwarzwurzeln im Mohnmantel. Die wären ein super Topping für einen Vorspeisensalat, machen sich aber auch toll als vegetarisches Hauptgericht. Wir haben dazu ein Kartoffel-Zucchini-Gratin gegessen. Ich kann mir auch leckeres Kartoffelpüree, z.B. mit etwas Kresse verfeinert, gut vorstellen. Egal was ihr dazu servieren möchtet - probieren solltet ihr sie auf jeden Fall! :-)

Zutaten:
400g Schwarzwurzeln
3 Eier
200g Semmelbrösel
100g Mohn
100g Mehl
abgeriebene Schale von einer halben Bio-Zitrone
je 1 Prise Cayennepfeffer und Currypulver
Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Schwarzwurzeln gründlich waschen und mit Schale in gleichmäßig große Stücke schneiden. Die Stücke in schwach gesalzenem Wasser bissfest blanchieren. Anschließen aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen.

Eier verquirlen. Semmelbrösel und Mohn mischen. Zitronenschale, Cayennepfeffer und Curry unter die Mischung heben.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Schwarzwurzeln erst in Mehl, dann Ei und zuletzt in der Mohn-Semmelbrösel-Mischung wenden. Im erhitzen Öl ausbacken.

Quelle: Bayrische Tappas - Lechner/Timme (blv Verlag)

Sonntag, 22. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 22



Habt ihr schon euren Weihnachtseinkauf erledigt? Ich war Donnerstag Vormittag und hab mich gefühlt wie beim Autoscooter: Ständig kam jemand von links oder rechts und wäre fast in mich reingelaufen oder hätte mich beinahe mit dem Einkaufswagen umgefahren. So viel zum Thema besinnliche Weihnachtszeit... Um mich für die Strapazen zu belohnen, habe ich mir einen Granatapfel geschenkt. Ich mische mir die Kerne gern zum Frühstück in Joghurt oder Quark, aber auch als Dessert eignet sich die Kombi total gut. Sie lässt sich auch prima durch weitere Zutaten ergänzen, wie im Orangenquark mit Spekulatius und Granatapfel. Danach war der stressige Einkauf gleich vergessen... ;-)

Zutaten für 2 Portionen:
150g Quark (20% Fett)
1 Orange
1 EL Agavendicksaft
1/2 Granatapfel
ca. 80g Spekulatius

Zubereitung:
Orange schälen und filetieren. Mit dem Quark und dem Agavendicksaft glattrühren. Spekulatius zerbröseln und Kerne aus dem Granatapfel lösen.

Abwechselnd Spekulatius, Quark und Granatapfel in zwei Gläser schichten. Zuletzt mit ein paar Granatapfelkernen dekorieren.

Quelle: chefkoch.de

Samstag, 21. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 21



Wisst ihr was ich liebe? Den Duft von frischgebackenem Brot! Und den Geschmack natürlich auch... ;-) Leider mache ich mir viel zu selten die Mühe Brot selbst zu backen. Aber heute habe ich die Küchenmaschine mal wieder angeworfen. Ich hatte total Lust auf Haselnussbrot - aber das gibt's hier praktisch nicht zu kaufen. Allerdings war auch nirgends ein Rezept zu finden, was meinen (zugegeben sehr genauen) Vorstellungen entsprach. Deshalb musste ich mal wieder improvisieren. Und es hat super geklappt! Es schmeckte wunderbar, war innen saftig und außen schön knusprig. Das backe ich definitiv wieder!

Zutaten für 1 Laib:
1/2 Würfel Hefe
100 ml lauwarme Milch
2 TL Zucker
100g Grieß
450g Mehl
50g gemahlene Haselnüsse
100g Haselnusskerne
1 TL Salz
2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Hefe und Zucker in der Milch und 200g lauwarmem Wasser auflösen. Rund 5 Minuten gehen lassen. Mehl, Grieß, gemahlene Haselnüsse und Salz in einer Schüssel mischen. Olivenöl und die Hefemischung zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Haselnusskerne unterheben. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.

Noch einmal durchkneten, zu einem länglichen Brotlaib formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Weitere 15 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 35-40 Minuten goldbraun backen.

Freitag, 20. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 20



Was kommt an Weihnachten bei euch auf den Tisch? Ganz klassisch Würstchen mit Kartoffelsalat oder Ente mit Rotkohl und Knödeln? Oder macht ihr es auch vor dem Fonduetopf bzw. dem Racletteofen gemütlich? Bei uns wird es Wild geben - Raclette gibt es morgen schon. ;-) Eigentlich darf ich es ja gar nicht Raclette nennen, denn neben Käse kommt bei uns auch Gemüse ins Pfännchen. Und dazu gibt es immer ein sehr leckeres Brot. Das zeige ich euch aber erst morgen. Heute gibt's erst einmal das, was ich auf das Brot schmieren werde: leckere Senfbutter mit Meersalz. Irgendwo hatte ich letztens davon gelesen und fand die Idee super. Dank des Internets habe ich auch schnell ein passendes Rezept gefunden und gemacht war sie noch fixer. Ich freu mich schon sehr drauf, sie morgen auf meinem Lieblingsbrot zu genießen...

Zutaten:
100g weiche Butter
2 Zweige Thymian
1 TL mittelscharfer Senf
1 TL grobkörniger Senf
Meersalz
Pfeffer
Cayennepfeffer

Zubereitung:
Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Fein hacken.

Butter mit dem Handrührer ca. 5 Minuten cremig aufschlagen. Senf und Thymian unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.

Butter formen oder in Schälchen füllen. Im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält sich die Butter bis zu 1 Woche.

Quelle: kuechengoetter.de

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 19



Dieses Jahr habe ich überhaupt keine Plätzchen gebacken. Eigentlich hatte ich mir 1-2 Sorten ausgesucht, aber es war mir dann einfach zu aufwändig. Bei mir kommt zum Weihnachtsstress ja auch noch der Lernstress dazu. Aber so ganz auf selbstgemachte Weihnachtssüßigkeiten wollte ich trotzdem nicht verzichten. Deshalb habe ich als Plätzchenersatz schnelle Mandel-Orangen-Törtchen gebacken. Sie schmecken ein wenig wie die Orangentaler, die es letztes Jahr gab. Die Taler kamen schon sehr gut an, die Törtchen waren noch schneller weg... ;-)

Zutaten für etwa 6-8 Muffins:
110g weiche Butter
110g Zucker
2 Eier
100g gemahlene Mandeln
30g Mehl
15g Polenta
abgeriebene Schale und Saft einer Bio-Orange
1 EL Honig
3/4 TL Backpulver
Prise Salz

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig rühren. Eier nach und nach unterrühren. Mandeln, Mehl, Polenta, Salz und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Orangenschale, Saft und Honig unterheben.

Muffinblech fetten oder mit Papier auslegen. Den Teig auf das Muffinblech verteilen. Bei 160 Grad im vorgeheizten Backofen ca. 20-25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Tipp:
Wer mag, kann die Muffins nach dem Backen noch mit etwas Orangenmarmelade überziehen.

Adventskalender 2013: Türchen 18



Bei all dem Stress habe ich gestern ganz vergessen, euch das Türchen vom Adventskalender zu öffnen. Das tut mir total leid! Aber dann gibt es heute einfach doppelt so viele Leckereien. ;-) Den Anfang machen gebrannte Gewürznüsse. Gebrannte Mandeln gehören zum Weihnachtsmarkt wie Glühwein. Man kann sie auch ganz einfach selbst machen - und dabei noch ein bißchen raffinierter gestalten. Statt Mandeln eignen sich eigentlich alle Sorten von Nüssen. Ich konnte mich nicht entscheiden und habe einfach eine Mischung benutzt. Außerdem habe ich sie anstatt nur klassisch mit Zimt, mit Lebkuchengewürz verfeinert. Wer mag, könnte auch Kokos oder Chili unterrühren. Die Möglichkeiten sind wie so oft unendlich! :-)

Zutaten:
200g Nusskerne
120g Zucker
2 EL Vanillezucker
0,5-1 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung:
Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

100 ml Wasser, Zucker, Vanillezucker und Zimt in eine Pfanne geben. Aufkochen und die Nüsse zugeben. Alles bei mittlerer bis starker Hitze etwa 5-8 Minuten köcheln lassen, regelmäßig umrühren. Der Zucker überzieht die Nüsse mit einer trockenen Kruste.

Temperatur reduzieren und so lange weiterrühren, bis sich der Zucker wieder verflüssigt und die Nüsse mit dem Karamell umhüllt. Auf das vorbereitete Backblech schütten, Mandeln schnell voneinander trennen (nicht mit den Fingern, da heiß!) und abkühlen lassen. In ein luftdichtes Gefäß abfüllen.

Quelle: kuechengoetter.de

Dienstag, 17. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 17



Ich wollte schon ewig mal Ketchup selber machen. Aber die Liste der Dinge, die ich unbedingt machen möchte, ist unendlich lang. ;-) Da nun der Sommer und damit auch die Tomatenzeit vorbei sind, dachte ich, dass das Ketchup-Projekt dieses Jahr nichts mehr wird - bis ich auf das Rezept für Kürbisketchup gestoßen bin. Dafür hätte man zwar auch ein paar frische Tomaten gebraucht, die ich aber einfach durch passierte ersetzt habe. Hat problemlos funktioniert. Und der Ketchup schmeckt super! Nicht so süß wie gekaufter und natürlich nach Kürbis. Wäre ja auch doof, wenn's anders wäre... ;-)

Zutaten für ca. 350 ml:
350g Hokkaido
250g grob passierte Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 5g frischer Ingwer
2 EL Zucker
3 EL Weißweinessig
je 1/4 TL gemahlener Piment und Koriander
1 Msp. Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Kürbisfleisch würfen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Alles zusammen mit Tomaten und den Gewürzen, Zucker und 1 TL Salz in einen Topf geben. Etwa 45 Minuten zugedeckt bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Pürieren, Essig unterrühren und mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken. Weitere 15 Minuten kochen. Sofort in die vorbereiteten Flaschen füllen und verschließen.

Quelle: kuechengoetter.de

Montag, 16. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 16



Wie ihr wisst, stehen Süßspeisen nicht wirklich weit oben auf meinem Speiseplan - besser gesagt überhaupt nicht. Mein Freund hingegen isst Grießbrei, Dampfnudeln & Co. sehr gern. Damit er trotzdem ab und zu in den Genuss süßer Gerichte kommt, überrasche ich ihn mit kleinen Portionen, die er zum Dessert naschen kann. Heute Abend zum Beispiel wartet Milchreis mit gebrannten Zimt-Mandel-Splittern auf ihn. Er freut sich schon sehr drauf. Mit der Überraschung hat es nämlich nicht geklappt - ich habe mich verplappert... ;-)

Zutaten für 2 Portionen:
Für den Milchreis:
500 ml Milch
100g Milchreis
2 EL Vanillezucker (nach Wunsch ggf. mehr)
Schale einer halben Bio-Zitrone
1 Stück Sternanis
1 Zimtstange
1 Prise Salz

Für die Mandelsplitter:
4 EL Zucker
2-3 EL Mandelscheiben
1/4 TL Zimt

Zubereitung:
Milch, Reis, Zitronenschale, Sternanis, Zimtstange und Salz in einem hohen Topf aufkochen. Umrühren und bei schwacher Hitze zugedeckt rund 25 Minuten köcheln lassen. Regelmäßig umrühren.

In der Zwischenzeit den Zucker mit dem Zimt mischen. Zusammen in einer beschichteten Pfanne schmelzen, die Mandeln unterrühren und alles auf ein Stück Alufolie gießen. Dort abkühlen lassen.

Anschließend den Vanillezucker (bzw. wer es süßer mag etwas mehr) unterrühren. Anis und Zimt entfernen.

Den Milchreis in eine Schüssel geben und die Mandelsplitter darüber zerbröseln.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 15



Ich bin nach wie vor ein großer Fan unserer Ökokiste, die wir alle 2 Wochen geliefert bekommen. Das Gemüse ist immer wunderbar frisch und geschmacksintensiv. Ich möchte sie echt nicht mehr missen. Blöd ist nur, wenn man sie bekommt und dann die nächsten Tage spontan wenig zu Hause ist. Aber da ich ohnehin meine Vorratshaltung ausbauen wollte, habe ich die Gelegenheit genutzt und Gemüsefond zubereitet. Das war auch im Hinblick auf mein geplantes Weihnachtsmenü eine super Entscheidung - zur Vorspeise soll es Suppe geben. Brühe oder auch gekaufter Fond sind nicht annähernd so lecker wie der selbstgemachte Fond! Wir haben einen Teil direkt zu französischer Zwiebelsuppe verarbeitet und waren überrascht, wie groß der geschmackliche Unterschied ist. Ich muss demnächst unbedingt noch einmal ran und nachproduzieren. Und falls jemand ein Rezept für selbstgemachtes Brühepulver für mich hätte, würde ich mich auch gleich noch daran versuchen. :-)

Zutaten für rund 2 Liter:
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 150g Knollensellerie
200g Möhren
100g Petersilienwurzel
200g Staudensellerie
100g Lauch
200g Tomaten
60g Champignons
6-8 Petersilienstängel
1 kleiner Zweig Liebstöckel
1 TL schwarzer Pfeffer
1/2 TL Wacholderbeeren
1/2 TL Pimentkörner
2 Lorbeerblätter
Salz
2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Gemüse putzen bzw. schälen und grob würfeln. Knoblauch quetschen.

Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Wurzelgemüse darin ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Mit 2 Prisen Salz würzen. Staudensellerie, Tomaten und Champignons zugeben. Mit ca. 2,5 Liter Wasser aufgießen und aufkochen. Evtl. auftretenden Schaum mit der Schaumkelle abnehmen. Den Sud bei kleiner Hitze ca. 45 Minuten köcheln lassen.

Petersilie und Gewürze zugeben. Fond weitere 45 Minuten köcheln lassen.

Den Gemüsefond durch ein Sieb bzw. besser noch durch ein Tuch passieren. Das Gemüse leicht durchdrücken und anschließend wegwerfen. Den Fond heiß in saubere Gläser abfüllen.

Tipp: 
Ich habe statt Champignons und Tomaten noch eine Pastinake in den Sud gegeben. Das hat ebenso gut geschmeckt und ist saisonal passender.

Quelle: kuechengoetter.de

Samstag, 14. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 14



Besitzt ihr Kochbücher in unterschiedlichen Sprachen? Ich so einige. Oft bringe ich mir welche aus dem Urlaub mit. Das hat zur Folge, dass ich welche in Sprachen besitze, die ich praktisch nicht spreche. Und das wiederum stellt mich dann das ein oder andere Mal vor Herausforderungen. Während französisch (englisch eh) meist noch ohne Wörterbuch geht, muss ich bei spanischen Kochbüchern schon öfter gucken. (Hätte ich den Sprachkurs in der Uni mal länger besucht...) Bei Italienisch bin ich dann ziemlich aufgeschmissen. Da verstehe ich zwar die Zutaten noch grob, bei der Zubereitung ist aber Schluss. Was ich aber definitiv verstanden habe, war, dass die Schokotörtchen mit Pralinenkern sehr lecker sein müssen. Das versprach auch das Bild. Also habe ich mir die Mühe gemacht und die einzelnen Arbeitsschritte mit dem Wörterbuch übersetzt. Es hat sich definitiv gelohnt! Ich bin im siebten Schokohimmel geschwebt... Damit ihr das auch könnt, bekommt ihr von mir gleich das übersetzte Rezept. ;-)

Zutaten für 2 Törtchen:
75g Zartbitterschokolade (70% Kakao)
55g Butter
25g brauner Zucker
1 Ei
1,5 EL Sahne
0,5 EL Mehl
0,5g Speisestärke
2 Pralinen (z.B. Nougat)
Butter und Zucker für die Form

Zubereitung:
Ei und Zucker schaumig schlagen. Mehl und Speisestärke nacheinander einrieseln lassen und unterrühren. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Sahne unterrühren. Anschließen gut mit der Zucker-Ei-Masse verrühren.

Zwei Förmchen fetten und mit Zucker ausstreuen. Je eine Praline hineinlegen und den Teig auf beide Förmchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 7-8 Minuten backen.

Quelle: morbidi & cuori teneri - Paul Simon

Freitag, 13. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 13



Letztes Wochenende habe ich mir mal lernfrei genommen. Aber statt faul auf der Couch zu liegen, habe ich ausgiebig in der Küche gewerkelt. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: Es gab Lammkarre mit Parmesan-Kroketten und Zwetschgen-Blaukraut. Mir war gar nicht klar, wie einfach es ist, Kroketten selbst zu machen. Klar, es dauert länger als eine Tüte aufzureißen, aber schwierig ist es nicht. Und man kann wunderbar weitere Zutaten untermischen, wie zum Beispiel Parmesan. So haben die Kroketten eine leichte Käsenote - sehr lecker! Auch die alternative zum klassischen Apfel-Rotkohl war toll. Man schmeckte die Zwetschgen nicht raus, aber das Blaukraut ist trotzdem schön fruchtig. Und beides zusammen war einfach ein Traum! :-)

Zutaten:
Für das Lamm:
400g Lammkarree
3 EL Olivenöl
1 kleine Knoblauchzehe
3 Zweige Thymian
1/2 TL gemischter Pfeffer
Meersalz

Für die Parmesan-Kroketten:
300g mehligkochende Kartoffeln
50 frisch geriebener Parmesan
1 Ei
Pfeffer
Salz
Muskat
1/2 EL Ölivenöl
etwas Mehl und Semmelbrösel zum Panieren
Fett zum Frittieren

Für das Zwetschgen-Blaukraut:
1 kleiner Kopf Rotkohl
ca. 200g Zwetschgen (alternativ 3-4 EL Zwetschgenmarmelade)
1 kleine Zwiebel
5 Gewürznelken
1 Lorbeerblatt
2 EL Zucker
1-2 EL Weißweinessig
120 ml Gemüsebrühe
250 ml Rotwein
2 EL Mehl
etwas Zimt
Pfeffer
Salz
etwas Butterschmalz


Zubereitung:
Des Lamms:
Das Lamm waschen und gut abtrocknen. Den Pfeffer im Mörser zerstoßen, den Knoblauch fein hacken. Pfeffer, Knoblauch und Öl vermischen. Zusammen mit dem Thymian und dem Fleisch in einen Gefrierbeutel geben und mindestens 5 Stunden im Kühlschrank marinieren.

Auf beiden Seiten kurz anbraten. Anschließend weitere 15 Minuten bei 200 Grad in Ofen garen. Mit Salz würzen.

Der Kroketten:
Für die Kroketten die Kartoffeln waschen und mit Schale ca. 20-25 Minuten gar kochen. Eier trenne. Kartoffeln abgießen, noch heiß schälen durch die Kartoffelpresse drücken. Die heiße Masse mit dem Eigelb und dem Parmesan mischen. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Die Masse in einen Spritzbeutel (ohne Tülle) geben und etwa daumendicke Rollen auf die bemehlte Arbeitsfläche spritzen. Diese Rolle in ca. 4 cm lange Stücke schneiden und vollständig abkühlen lassen.

Je etwas Mehl und Semmelbrösel auf einen Teller geben. Eiweiß und 1 EL Olivenöl in einer kleinen Schüssel mischen. Das Frittierfett erhitzen. Die Kartoffelstücke erst in Mehl, dann im Ei und anschließend in den Semmelbröseln wenden.

Im heißen Frittierfett (es ist heiß, wenn an einem Holzstiel Bläschen aufsteigen) etwa 4-5 Minuten goldbraun ausbacken. Auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.

Quelle: kuechengoetter.de

Des Blaukrauts:
Den Rotkohl vierteln, Strunk rausschneiden und fein hobeln. Zwiebel schälen und mit den Nelken spicken.

Schmalz in einem Topf schmelzen. Den Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Kraut und Essig zugeben. Kurz andünsten. Zwetschgen, Zwiebel und Lorbeer zugeben. Mit der Brühe aufgießen und etwas Zimt zugeben. Rund 30-40 Minuten köcheln lassen. Zwischendrin immer wieder umrühren.

Mit etwas Mehl bestäuben und den Rotwein zugeben. Weiter köcheln lassen bis dasKraut weich ist. Die Zwiebel und das Lorbeerblatt herausheben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Das Kraut schmeckt besonders gut, wenn man es am Vortag vorbereitet und über Nacht durchziehen lässt. Außerdem kann man es wunderbar auf Vorrat produzieren.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 12



Wie die Zeit vergeht: Heute ist schon Adventskalender-Halbzeit! Ich hoffe, euch haben die bisherigen "Überraschungen" hinter den Türchen gefallen. Eines meiner Highlights im Kalender ist das heutige Käsesoufflé, das den Auftakt zu meinem nicht-vegetarischen Weihnachtsmenü bildet. Ich hatte nämlich ein bißchen Angst, dass es total in die Hose geht. Über missratene Soufflés liest man ja so einiges... Aber es hat wunderbar geklappt und hat auch das Fotoshooting gut überstanden. Es fällt also nicht in wenigen Sekunden zusammen. ;-) Ich kann es als Vorspeise am Weihnachtsabend nur empfehlen!

Zutaten für 4-6 Stück:
50g Butter
50g Mehl
250 ml Milch
4 Eier
125g frisch geriebener Käse (z.B. Weinkäse, Emmentaler) 
2,5 TL Speisestärke
1 Prise edelsüßes Paprikapulver
etwas Muskat
Pfeffer
Salz
Butter und Mehl für die Form

Zubereitung:
Formen fetten und mit Mehl ausstreuen. Butter in einem Topf zerlassen, das Mehl dazugeben und unter Rühren 3 Minuten goldgelb anschwitzen. Nach und nach die Milch angießen und mit einem Schneebesen glattrühren. Mit einem Pürierstab aufschlagen. Aufkochen und bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen. Dabei Rühren, damit nichts am Topfboden ansetzt. Vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei die Speisestärke einrieseln lassen. Die Eigelbe mit dem Schneebesen unter die Sauce rühren. Den Käse untermischen und mit Pfeffer, Salz, Muskat und Paprikapulver abschmecken. 

Den Eischnee nach und nach vorsichtig unter die Masse heben. Die Förmchen bis 1 cm unter dem Rand füllen. Ein Wasserbad vorbereiten. (Entweder die Fettpfanne des Backofens mit Wasser füllen oder eine Auflaufform benutzen.) 

Die Förmchen in das Wasserbad stellen. Das Soufflé bei 200 Grad auf der zweiten Schiene von unten ca. 20 Minuten backen. Anschließend die Temperatur auf 190 Grad reduzieren und weitere 20 Minuten fertig backen. Dabei die Tür des Backofens nicht öffnen! Aus dem Ofen nehmen und schnellstmöglich servieren.

Dazu gab's bei uns einen Salat mit Honig-Senf-Dressing. 

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 11



Sucht noch jemand ein Weihnachtsgeschenk für eine Naschkatze und hat keine Zeit, etwas selbst zu machen? Dann wäre vielleicht die HelloFresh & Foodist Weihnachtsbox eine Idee. Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut, als die Box bei mir eingetrudelt ist!

Regulär kostet die Weihnachtsbox 59, 90 Euro. Mit dem Code charlottenburg2013 bekommt ihr einen Rabatt von 15 Euro. Zur Webseite geht es hier entlang, klick (!Achtung! Das ist ein Partnerlink. Wer diesen nicht nutzen möchte, kann auch ganz normal über die Webseite bestellen.)

Zu dem Konzept etc. der Foodist Box habe ich schon einmal ausführlich geschrieben, klick.

So, aber jetzt zu den wirklich wichtigen Dingen. Das war in der Box:

Mince Pie Popcorn - Joe & Seph's
Ich habe noch nie aromatisiertes Popcorn gegessen, deshalb bin ich schon sehr neugierig wie es sein wird. Es soll nach Karamell, in Brandy getränkten Früchten und Mandeln schmecken. Abgesehen vom Brandy ganz mein Geschmack, und vielleicht stört der ja auch gar nicht. ;-) 

Very Naughty Nutty Nougat - The GrownUp Chocolate Company
Meine Gebete wurden erhöht: Mehr Riegel von der GrownUp Chocolate Company!!! Ich fand den in meiner letzten Box schon so wunderbar. Die aktuelle Sorte trifft zu 100 Prozent meinen Geschmack!

Wilde Preiselbeeren Confit - ANNIs - Mande by Mums
Confit ohne jegliche Zusätze - finde ich gut. Preiselbeere ist zwar nichts außergewöhnliches in dem Sinne, aber sehr lecker und vielseitig. Es wird zu (Ofen)Käse, Wild, Lamm, Raclette und Käsefondue empfohlen. Ich werde es am Freitag direkt zu gebackenem Camembert testen. 

9 Pfeffer Symphonie - Ankerkraut
Eine Mischung aus neun verschiedenen - echten wie unechten - Pfeffersorten. Für mich ein echtes Highlight! Pfeffer ist bei mir ein wichtiger Bestandteil in der Küche, der kommt praktisch überall rein. Ich habe die Mischung bereits mehrmals benutzt, z.B. in einer Marinade und fand ihn geschmacklich wirklich super. 

Tierisch guter Glühwein - Heißer Hirsch
Für mich das einzige Produkt, dass ich direkt mit Weihnachten bzw. Winter in Verbindung bringe. Gefällt mir gut. Ich hatte ihn schon bei uns im Bio-Supermarkt gesehen und überlegt, ob ich ihn mal mitnehmen soll. In meinem Fall also ein echter Volltreffer!

Ofenfrische Cookies - Knusperreich
Keeeeeekkkkssssseeeeeeee! Es handelt sich um die sechs beliebtesten Kekssorten von Knusperreich in einer Box. Es sind zwar keine klassischen Weihnachtsplätzen, aber die macht man ja eh oft selbst. Was mir gefällt: Die Plätzchen sind auch ohne Konservierungsstoffe & Co. Auf der Verpackung steht neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum auch das Backdatum. Dafür halten sie eben nur rund einen Monat. Aber mal ehrlich, bei wem überleben leckere Kekse schon über einen Monat? ;-) 

Mango Jango - BiteBox
Cashewkerne mit Mangostücken und Vanille - meins ist es nicht. Mein Freund hat sich dafür umso mehr gefreut. Und ich finde das Konzept hinter BiteBox ziemlich gut: Gesunde Snacks aus Zutaten wie Nüssen, Samen, Kernen, getrockneten Früchten etc... Was mir aber auf der Webseite aufgefallen ist: Es steht zwar dabei, wenn etwas vegan, laktosearm o.Ä. ist, aber nicht die genauen Zutaten. Und grade wenn bei Inhalt "teigummantelte Erdnüsse" steht, kann ich damit leider nix anfangen...

Holz Pfannenwender - HelloFresh
Da grade einer meiner alten Pfannenwender zerbrochen ist, kam der zur rechten Zeit. Hier fand ich's aber sehr schade, dass der auf den Promo-Bildern ein kleines Herzchen ausgesägt hatte und der in meiner Box dann nicht. So ein Pfannenwender ist ja nichts, was man nicht schon zu Hause hätte, deshalb habe ich mich grade auf den mit Herzchen echt gefreut... 

schwarze Kochschürze - HelloFresh
Auch hier: sehr praktisch, aber naja... Die Schürze ist einfach schwarz mit dem riesigen HelloFresh-Logo. Sicher verstehe ich die Intention dahinter, aber ich werde sie nicht benutzen. Eine schicke Schürze mit kleinem Logo hingegen hätte sicher einen Platz in meiner Küche gefunden. 

Rezeptsammlung - HelloFresh
Die Rezeptsammlung besteht aus genau 3 Rezepten. Die gefallen mir zwar alle drei, aber es ist für mich leider keine Sammlung. Schade eigentlich, denn ich denke hier hätte man mehr draus machen können. Es gibt HelloFresh nun schon eine Weile, da waren doch sicher noch weitere tolle Rezepte dabei. 

Geschenkkarte 20 Euro - HelloFresh
Der Gutschein gilt nur für ein normales Abo (nicht für eine Probebox) und auch nur für Neukunden. Das finde ich für jemanden, der die Box ggf. schon mal hatte, sehr schade. Aber ansonsten ist der Rabatt schon ordentlich. Und übrigens: Ich werde den Gutschein sicher nicht nutzen. Wer ihn also gern haben möchte, kann mir eine E-Mail schreiben.

Was ich insgesamt über die Box denke:
Von den Produkten, die offensichtlich von Seiten der Foodist Box stammen, bin ich wieder begeistert! Ich freue mich bei allem aufs Ausprobieren, Naschen und Verkochen. Sie sind zwar bis auf den Glühwein weder winterlich noch weihnachtlich, aber das muss meiner Ansicht nach auch gar nicht sein bzw. bin ich sogar froh drum. Von den ganzen Weihnachtsleckereien wird man ohnehin schon an jeder Ecke erschlagen. ;-)

Die Produkte, die von HelloFresh stammen, enttäuschen mich dagegen ein wenig. Das habt ihr sicher nach den Einzelvorstellungen bereits vermutet. Ich finde auch, es hat nicht so viel mit dem Konzept von HelloFresh zu tun. Toller hätte ich sowas gefunden wie einzelne Zutaten, um dann einen Glühwein selbst zu machen. Oder einen "Plätzchen-Baukasten" oder nur eine Rezeptsammlung, dafür aber die Top-Rezepte des letzten Jahres. So finde ich es leider ziemlich einfallslos.

Grundsätzlich würde ich die Box dennoch verschenken, da der positive Eindruck der Foodist-Produkte überwiegt. Die HelloFresh-Sachen wirken wie eine nette "Beigabe" - nicht super, aber auch nicht störend.


Die Box wurde mit kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Dienstag, 10. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 10



Nein, das heutige Türchen ist nicht leer. Ich habe nur verbummelt den Post zu aktivieren. ;-) Aber das soll bitte nicht als Hinweis auf den Geschmack der Miniquarkknödel mit Mohn und Beerengrütze sein. Der war wunderbar! Nicht typisch weihnachtlich, aber dafür schön frisch und leicht. Grade nach zwei Gängen finde ich das gar nicht schlecht. Und auch eine schöne Alternative zu Schokolade, Lebkuchen & Co.

Zutaten für 4 Personen:
100g Butter (+ etwas zum Schwenken der Bällchen)
100g Magerquark
5 EL Zucker
2 EL Vanillezucker
100g Mehl
200 ml Kirschsaft
150g TK-Beerenmischung
1 TL Speisestärke
4 EL Mohn
Puderzucker zum Bestäuben
Salz

Zubereitung:
Für die Knödel die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Mit Quark, 1 EL Zucker und einer Prise Salz verrühren. Mehl esslöffelweise unterrühren. Die Masse etwa 20 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Saft und die restlichen 4 EL Zucker aufkochen. Stärke mit 3 EL Wasser glatt rühren und in den Saft rühren. Rund 2 Minuten köcheln. Die Beeren unterrühren.

Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Mit angefeuchteten Händen aus der Knödelmasse kleine Bällchen formen und vorsichtig in Mehl wälzen. In das kochende Wasser geben und bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten gar ziehen, herausheben und abtropfen lassen.

Mohn in einer Pfanne ohne Bett anrösten. Etwa 2 EL Butter zugeben, schmelzen und die Knödel darin schwenken. Mit Puderzucker bestäuben und mit der Beerengrütze servieren.

Quelle: Lecker Christmas (2012)

Montag, 9. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 9



Wenn ich an typische Weihnachtsessen denke, dann sind das verschiedene Braten, Würstchen mit Kartoffelsalat oder auch Karpfen - aber nichts vegetarisches. Statt etwas davon fleischlos "umzubauen", habe ich mich für etwas anderes entschieden. Ich mag es nicht besonders, wenn mich vegetarisches Essen an Fleisch erinnert. Deshalb habe ich lieber unglaublich leckere Maroni-Ravioli mit Parmesansauce gezaubert. Da die Maroni einen intensiven Eigengeschmack haben, braucht man auch nicht viel mehr dazu. Eine schöne käsige Sauce und schon ist das Gericht perfekt!
Wer sich wundert, wo die Sauce auf dem Bild abgeblieben ist: Es muss wirklich unbedingt Sahne sein. Die fettwärmeren Varianten sind sehr zickig, wenn man den Parmesan darin schmelzen will. Deshalb musste mein Freund noch rühren, während ich schon fotografiert habe... ;-)

Zutaten für 2 Personen:
Für die Ravioli:
Pastateig (aus 150g Mehl, 50g Hartweizengrieß, 2 Eiern und 2 EL Olivenöl)
ca. 250g Maroni
150g Ricotta
Pfeffer
Salz
1 Ei, verquirlt

Für die Parmesansauce:
150 ml Sahne
30 ml Weißwein
100g frisch geriebener Parmesan
1 Knoblauchzehe, geschält und gequetscht
1 Zweig Rosmarin
50g Butter
etwas Muskat
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Für die Ravioli die Maroni kreuzweise einritzen. Im Backofen bei 200 Grad ca. 10 Minuten rösten. Anschließend noch heiß schälen und grob hacken. Abkühlen lassen und mit dem Ricotta mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Nudelteig ausrollen (am besten mit der Nudelmaschine) und auf die gewünschte Weise zu Ravioli verarbeiten (meine Variante gibt es hier). Auf jeden Fall mit der Maroni-Mischung füllen und mit dem Ei "zukleben". ;-)

Für die Sauce Sahne, Weißwein, Rosmarin und Knoblauch in einen Topf geben. Etwa 10 Minuten kochen. Anschließend Rosmarin und Knoblauch rausholen. Den Parmesan zufügen und bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Butter unterrühren und mit Pfeffer, Muskat und Salz abschmecken.

Wasser in einem Topf erhitzen, Salz zufügen und die Ravioli darin sprudelnd ca. 5 Minuten kochen. Abgießen und zusammen mit der Sauce servieren.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 8



Falls noch jemand Inspirationen für ein Weihnachtsmenü braucht, ich hätte heute eine wunderbare Vorspeise anzubieten. Die Tartelettes mit karamellisierten Rotweinzwiebeln und Ziegenkäse sind sehr lecker und machen nicht direkt pappsatt. Außer man isst gleich zwei davon - wie ich. ;-) Daneben sind sie gut vorzubereiten bzw. zu vereinfachen (Tipps siehe unten). Schließlich will keiner an Weihnachten stundenlang in der Küche stehen. Wobei kochen das Warten auf's Christkind verkürzen würde oder zumindest davon ablenkt...
Morgen folgt dann eine Idee für einen vegetarischen Hauptgang. So viel sei schon mal verraten: Es wird noch ein kleines bißchen leckerer... :-)

Zutaten für 4 Tartelettes:
1-2 (rote) Zwiebeln
ca. 150-200 ml Rotwein
1-2 TL braunen Zucker
2-3 Zweige Thymian
1 TL Olivenöl
Pfeffer
Salz
Teig nach diesem Rezept (klick)
100g Ziegenkäse, in 4 Scheiben geschnitten (Rolle)

Zubereitung:
Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze garen, sodass sie weich, aber nicht gebräunt sind. Etwa die Hälfte des Rotweins zugeben und köcheln lassen, bis der Rotwein fast vollständig einreduziert ist. Zucker und Thymian zugeben und etwa 5 Minuten karamellisieren lassen. Den restlichen Rotwein zugeben und erneut vollständig einreduzieren lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Tartelette-Förmchen mit dem Teig auslegen. Die Zwiebeln und den Käse darauf verteilen. Im Backofen bei 180 Grad ca. 20-25 Minuten backen.

Dazu gab es bei und Feldsalat mit Granatapfelkernen.

Tipp (wenn es schnell gehen muss):
Man kann die Rotweinzwiebeln schon gut am Vortag zubereiten. Statt Mürbteig kann man auch fertigen Blätterteig benutzen. Dann aber den Teig schon etwa 10 Minuten im Backofen backen und dann erst mit den Zwiebeln und dem Käse belegen.

Quelle: Drizzle & Dip

Samstag, 7. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 7



Wenn wir Zeit haben, stöbern wir gern mal im Supermarkt nach Dingen, die wir noch nicht kennen oder noch nicht probiert haben. Dabei ist irgendwann ein Päckchen Buchweizenmehl in den Einkaufswagen gehüpft. Aus Mangel an Rezepten dafür haben wir es nach und nach zu Pfannkuchen verarbeitet. Soweit so gut - und vor allem lecker. Deshalb wollte ich die Nutzung des Mehls breiter ausrollen. ;-) Da noch ein Glas selbstgemachtes Apfelmus im Kühlschrank auf seinen Einsatz wartete, fiel die Wahl schnell auf Buchweizen-Kaiserschmarrn. Da in keinem unserer Kochbücher ein passendes Rezept zu finden war, haben wir kurzerhand improvisiert. Der Buchweizenschmarrn hat mir ein klitzekleines bißchen besser geschmeckt, als "normaler". Das Mehl ist etwas geschmacksintensiver und nussiger, was sehr gut gepasst hat.

Zutaten für 2 Portionen:
2 Eier
40g Mehl
40g Buchweizenmehl
125 ml Milch
1 TL Vanillezucker
1 EL Zucker
1 Prise Salz
2 EL Butter
Puderzucker zum Bestäuben
nach Belieben: 1 EL Rosinen, 1-2 EL Rum

Zubereitung:
Rosinen in einem Schälchen mit dem Rum beträufeln und einweichen. 

Eier trennen. Beide Mehlsorten in eine Schüssel sieben, Eigelb, Vanillezucker, Salz und Milch zugeben und alles sorgfältig verrühren. 

Eiweiß mit Zucker steif schlagen. Ein Drittel davon mit den Rumrosinen unter den Teig ziehen. Anschließend den übrigen Eischnee vorsichtig unterheben, damit viel Luft in den Teig gelangt.

Butter in einer großen ofenfesten Pfanne schmelzen. Den Teig hineingießen und glatt streichen. Bei mittlerer Hitze rund zwei Minuten goldbraun anbacken, mit dem Pfannenwender vierteln, die Stücke wenden und von der anderen Seite noch 1 Minute backen.

Anschließend für 5-10 Minuten in den vorgeheiten Backofen bei 180 Grad geben. Herausnehmen und mit zwei Gabeln in Stücke reißen. 

Mit Puderzucker bestäuben und mit Apfel- oder Zwetschgenkompott servieren.

Quelle: frei nach Kaiser & Schmarrn - Margit Proebst (Christian Verlag)

Freitag, 6. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 6



Na, steckte heute morgen etwas in eurem Stiefel? Nein? Dann kann ich vielleicht helfen! Ich darf heute einen 100 Euro mydays-Gutschein (klick zur Webseite) verlosen! Ein klein wenig neidisch bin ich ja schon. Die Rubrik "Dinner & Kulinarisches" hat so einiges zu bieten, was ich selber gern testen würde. Ein Barista-Kurs zum Beispiel - dann müsste mir mein Freund nicht immer Kaffee machen. (Die Siebträgermaschine und ich sind noch keine Freunde geworden...) Oder eine Schokoladenverkostung... ;-) Es sind wirklich tolle Sachen dabei. Aber ich freue mich auch sehr, einen von euch damit beschenken zu dürfen!

Teilnahmebedingungen:
  • Hinterlasst mir unter dem Post einen Kommentar, bei dem ihr folgende Frage beantwortet: Wofür würdet ihr den Gutschein einlösen (gerne auch mit Link, damit ich gucken kann ;-))?
  • Das Gewinnspiel endet am Donnerstag, den 12. Dezember um 23:59 Uhr. 
  • Bitte gebt mir eine E-Mail-Adresse an, unter der ich euch über den Gewinn benachrichtigen kann. 
  • Jeder darf nur mit 1 Kommentar teilnehmen. 
  • Der Gewinner hat dann 5 Tage Zeit, mir zu antworten. Sonst wird neu gelost.
  • Den Gutscheincode bekommt der Gewinner dann ebenfalls per E-Mail zugeschickt. 
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Ich bin schon sehr gespannt, was ihr euch so aussuchen würdet! :-)

Der Gutschein wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 5



Heute gibt es noch einmal eine tolle Plätzchen-Alternative: kleine Gewürzgugelhupfe. Eigentlich sollten es laut Rezept Gewürzschnitten werden (also einfach auf dem Backblech gebacken und dann in Scheiben geschnitten), aber ich finde Gugelhupfe einfach hübscher. Außerdem haben sie den entscheidenden Vorteil, dass sie keine Schnittkanten haben und dadurch länger saftig bleiben. Man kann sie deshalb gut schon 1-2 Tage vor dem Verzehr backen - wenn man es schafft, sie nicht auf der Stelle aufzuessen. Bei uns haben sie nicht so lang überlebt... ;-)

Zutaten für 4-6 kleine Gugelhupfe:
65g gehackte Zartbitterkuvertüre
35g weiche Butter
65g Zucker
2 Eier
80g Mehl
50g gehackte Haselnüsse
25g gemahlene Mandeln
1/4 TL Backpulver
1/4 EL Zimt
1/4 TL Nelkenpulver
1 Msp. Piment
1 Msp. Muskat
1 Msp. gemahlenen Ingwer
Puderzucker zum Bestäuben
Butter und Semmelbrösel für die Form

Zubereitung:
Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen. Kurz abkühlen lassen.

Butter und Zucker schaumig schlagen. Nach und nach die geschmolzene Schokolade unterrühren. Anschließend die Eier einzeln unterrühren. Zuletzt die Trockenzutaten mischen und ebenfalls untermischen.

Die Gugelhupfformen fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Teig darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad etwa 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Die Gugelhupfe anschließend aus dem Ofen nehmen, ca. 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen. Vollständig auskühlen lassen. Anschließend mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Quelle: Süße Weihnachtsbäckerei - Silke Kobr (Christian Verlag)

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 4



Eigentlich mag ich keine heiße Schokolade. Eigentlich mag ich nicht mal (kalten) Kakao - außer genau 1 Sorte. Und die ist von einem spanischen Chocolatier, den es in Deutschland nicht gibt: Der One Two Cocoa von der Cocolat Factory. Also wer mir mal eine Freude machen will... ;-) Aber kommen wir lieber zu dem "eigentlich". Was ich trotzdem immer mal probieren wollte war Candy Cane Hot Chocolate. Ich habe mich nämlich immer gefragt, wie das wohl schmeckt. Die Antwort: lecker, aber ziemlich süß. Ich hätte definitiv nicht meine ganze Candy Cane reinrühren sollen. ;-) Aber trotzdem hat es wirklich gut geschmeckt - besonders bei den frostigen Außentemperaturen und mit einem Stückchen Lebkuchen dazu...

Zutaten für 1 Tasse:
1,5 TL Kakaopulver
0,5 TL Puderzucker
1 TL gehackte Zartbitterschokolade
1 Msp. gemahlene Vanille
1 Glas Milch
1 Candy Cane

Zubereitung:
Kakao, Puderzucker, Zartbitterschokolade und Vanille mischen. Die Milch in einem Topf langsam erwärmen, die Trockenzutaten zugeben und so lange rühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat. In eine Tasse umfüllen und so lange mit der Candy Cane darin rühren, bis die gewünschte Süße erreicht ist.

Tipp:
Das Rezept eignet sich auch als kulinarisches Geschenk. Grober Anhaltspunkt: Auf 1 Cup Kakaopulver kommt 0,5 Cup Puderzucker und etwa 1 Candy Cane.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 3



Ich finde es immer wieder toll, was manche Menschen selber machen können. Basteln, Handarbeiten oder Malen - faszinierend. Für mich ist Geschenke einpacken schon eine Herausforderung... ;-) Von mir gibt es daher nur selbstzubereitete Leckereien. Aber grade zu Weihnachten halte ich mich da sehr zurück. In der ganzen Weihnachtszeit gibt es sooooo... viel zu essen, dass ich nichts schenken möchte, was danach schnell vernascht werden muss. Deshalb habe ich mich dieses Jahr mal an aromatisiertem Honig versucht. Der hält lang und kann vielseitig genutzt werden. Auf Brot, im Dessert, im Salatdressing, in Marinaden - es gibt so viele Möglichkeiten! Bei den Zutaten zum aromatisieren kann man sich auch total austoben, lecker sind zum Beispiel Lavendel, Zimt, Nüsse, ... und Zitrone! Ich wollte gern etwas frisches, fruchtiges. Und da es Orangenhonig oft zu kaufen gibt, habe ich mich für Zitronenhonig entschieden. Weil ich mir natürlich selbst auch ein Glas geschenkt habe, kann ich bereits vermelden, dass er ganz hervorragend schmeckt. :-)

Zutaten für ca. 400g Honig:
400g Akazienhonig
1 Bio-Zitrone

Zubereitung:
Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und in Scheiben schneiden. Den Backofen auf 80 Grad vorheizen, die Zitronenscheiben auf einem Rost verteilen und im Ofen ca. 1,5-2 Stunden backen. Sie sollten dann trocken sein, aber nicht ausgetrocknet.

Die Zitronenscheiben auf zwei Gläser verteilen, den Honig darauf geben. Etwa 1 Woche durchziehen lassen. Immer wieder die Gläser umdrehen.

Anschließend würde ich empfehlen, die Zitronenscheiben aus dem Honig zu heben. Sieht zwar mit hübscher aus, ich hätte aber Angst, dass die Zitrone anfängt zu schimmeln, sobald sie länger aus dem Honig rausschaut.

Montag, 2. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 2



Notiz an mich: Für den Jahresrückblick ausrechnen, wie viele Kilo Granola ich 2013 produziert habe. Es ist wirklich faszinierend, wie schnell mein Freund das Knuspermüsli wegfuttert. Aber ich nehme es als Kompliment. ;-) Besonders, weil er im Winter nie Müsli gegessen hat - bis jetzt. Jetzt kommt zum Frühstück nur noch Granola auf den Tisch. Damit es nicht langweilig wird, gibt es eigentlich jedes Mal eine neue Sorte. Passend zur Vorweihnachtszeit habe ich deshalb in den letzten Wochen Spekulatius-Granola (links im Bild) und Lebkuchen-Granola (rechts im Bild) gemacht. Beide Varianten kamen super an - so gut, dass ich mir schleunigst Gedanken um eine neue machen sollte... Hat jemand vielleicht Tipps oder Ideen?

Spekulatius-Granola
Zutaten:
4 Cups Haferflocken
1/4 Cup Honig
1/4 Cup braunen Rohrzucker
1/4 Cup geschmacksneutrales Öl
1 EL Vanilleextrakt
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Zimt
1/4 TL Nelkenpulver
1/4 TL Kardamom (gemahlen)
1 Msp. Muskat
ca. 100g Spekulatius (hier: Dinkelspekulatius von Alnatura)
nach Belieben: Mandeln, Nüsse, Rosinen, Cranberrys

Zubereitung:
Haferflocken und Gewürze in einer Schüssel mischen. Honig, Rohrzucker, Öl, Vanilleextrakt und Zitronensaft in einen Topf geben und erwärmen. So lange unter Rühren köcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Zuckermasse über die Haferflocken geben und gut vermengen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Mischung darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-15 Minuten goldbraun backen. Währenddessen ca. 2-3 wenden, sodass das Granola von allen Seiten gut durchtrocknet. Rausnehmen und abkühlen lassen.

Den Spekulatius grob hacken und zusammen mit den anderen gewünschten Zutaten unter die Haferflocken mischen. In einem luftdichten Gefäß aufbewahren.



Lebkuchen-Granola
Zutaten:
4 Cups Haferflocken
100g gehackte Mandeln
1/2 Cup Honig
1/4 Cup geschmacksneutrales Öl
1 EL Vanilleextrakt
1 TL Lebkuchengewürz
ca. 2-3 Elisenlebkuchen
nach Belieben: Nüsse, getrocknete Kirschen, Schokodrops

Zubereitung:
Haferflocken, Mandeln und Lebkuchengewürz in einer Schüssel mischen. Honig, Öl und Vanilleextrakt in einen Topf geben und erwärmen. So lange unter Rühren köcheln lassen, bis sich die Zutaten verbunden haben. Die Honigmasse über die Haferflocken geben und gut vermengen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Mischung darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-15 Minuten goldbraun backen. Währenddessen ca. 2-3 wenden, sodass das Granola von allen Seiten gut durchtrocknet. Rausnehmen und abkühlen lassen.

Die Lebkuchen in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den anderen gewünschten Zutaten unter die Haferflocken mischen. In einem luftdichten Gefäß aufbewahren.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Adventskalender 2013: Türchen 1



Trotz Prüfungsstress & Co. wollte ich es mir nicht nehmen lassen, auch einen kleinen Adventskalender für euch zu machen. Weihnachtszeit ohne Adventskalender ist einfach doof und kommt mir nicht in die Tüte. ;-) Wie letztes Jahr wird es wieder alles geben - von Menüvorschlägen über Gebäck zum Adventskaffe bis hin zu kulinarischen Geschenken!

Heute zum 1. Advent gibt es gleich die volle Dröhnung Weihnachten, und zwar in Form von schokoladigen Lebkuchenwaffeln. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin kein riesiger Plätzchen-Fan. Deshalb versuche ich mich immer gern an winterlichen Kuchen und Konsorten. Die Waffeln kamen mir da grade recht! Sie sind schön saftig und schmecken dennoch eindeutig nach Weihnachten. ;-) Bei mir gab's sie nur mit Puderzucker bestreut, Kirschen und/oder Sahne passen aber auch hervorragend dazu.

Rezept für 4 Personen:
125g Butter
125g Zucker
120g Mehl
50 Haselnüsse
3 Eier
1 EL Kakaopulver
50g grob gehackte Zartbitterschokolade
1/2 TL Lebkuchengewürz
1 TL Backpulver
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Butter und Zucker cremig rühren. Nach und nach die Eier unterschlagen. Die Trockenzutaten mischen und unterrühren. Zuletzt die Schokolade unterheben.

Das Waffeleisen erhitzen und mit etwas Butter fetten. Nach und nach den Teig darin goldbraun backen. Waffeln mit Puderzucker bestreut servieren.

Quelle: frei nach eatsmarter.de

Mittwoch, 27. November 2013

Weinen lohnt sich!



Grade habe ich ja nur sehr wenig Zeit nach neuen Rezepten zu suchen. Deshalb gucke ich immer schnell bei Pinterest rein, da wurde ich bisher immer fündig. Wenn mich auf meinen eigenen Pinnwänden nichts anlacht, dann suche ich über den Punkt "Essen & Trinken" nach neuen Gerichten. Dort sind mir auch die Quesadillas mit karamellisierten Zwiebel, Spinat und Feta über den Weg gelaufen. Selbst wäre ich auf die Kombination sicher nicht gekommen, fand sie aber gleich interessant. Besonders wegen der Zwiebeln. Ich finde, die werden oft zu unrecht vernachlässigt. Grade karamellisiert sind sie super lecker. Mit dem Feta und dem Spinat haben sie auch ganz wunderbar harmoniert. Schnell ging's auch - in der Vorweihnachtszeit für den ein oder anderen sicher ein wichtiger Aspekt. ;-)

Zutaten für 2 Prsonen:
2-3 rote Zwiebeln
150g frischer Spinat
150g Feta
1 TL Zucker
Muskat
Pfeffer
Salz
Olivenöl
1-2 Tomaten
4 Tortillas

Zubereitung:
Zwiebeln in feine Scheiben schneiden. Salat waschen und gut abtropfen lassen. Feta in feine Scheiben schneiden. Tomaten in Scheiben schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln und den Zucker zugeben und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen, bis die Zwiebeln weich und leicht gebräunt sind. Aus der Pfanne nehmen. Stattdessen den Spinat und einen Esslöffel Wasser hineingeben. Den Spinat zusammenfallen lassen. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. Dann ebenfalls vom Herd nehmen.

Wiederum Öl in einer Pfanne erwärmen. Ein Tortilla-Wrap hineingeben und je die Hälfte von Feta, Zwiebeln, Spinat und Tomatenscheiben darauf verteilen. (Den Feta je halb unten und dann wieder oben drauf verteilen.) Dann ein zweiten Wrap darauf legen. Nach etwa zwei Minuten wenden und erneut zwei Minuten von der anderen Seite braten. Herausnehmen und mit der anderen Hälfte der Zutaten genauso verfahren.

Dazu passt saure Sahne.

Quelle: fitness magazine

Mittwoch, 20. November 2013

Scharfer Kohl



Nur noch maximal 6 Wochen Studium - ein komisches Gefühl. Aber auf der anderen Seite grade auch ein sehr motivierendes. Nur noch maximal 6 Wochen Lernerei und dann ist Schluss damit. Dann kann ich wieder so viel kochen, bloggen, Sport machen, zum Vergnügen lesen, etc. wie ich will. Hach, toll! Aber auch wenn da Licht ist, der Tunnel ist noch lang... Diesen Tunnel versuche ich mir wenigstens so lecker wie möglich zu machen. ;-) Zum Beispiel mit Kräuterlachs mit scharfem Chinakohl. Letzteren hatte ich noch nie zubereitet und auch nie bewusst gegessen. Aber mein neues Lieblingskochbuch bot das interessante Rezept, was ich auch direkt ausprobiert habe. Als Abendessen war es mir allerdings etwas zu wenig, deshalb musste noch ein "Mehr" her. Der gewählte Kräuterlachs hat hervorragend dazu gepasst.

Zutaten für 2 Personen:
Für den scharfen Chinakohl:
ca. 300g Chinakohl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1-2 rote Chilischoten
3 EL Pinienkerne
2 EL Olivenöl
50 ml Gemüsebrühe
1 EL Zitronensaft
Pfeffer
Salz
nach Belieben: 2 EL Rosinen, 2 Stiele Minze

Für den Fisch:
2 Lachsfilets
1 Bio-Zitrone (oder Limette)
je 4 Zweige Rosmarin und Thymian
2 Lorbeerblätter
etwas Olivenöl
Pfeffer
Salz
außerdem: 2 Bögen Backpapier

Zubereitung:
Den Fisch waschen und trocken tupfen. Zitrone und Kräuter heiß abspülen. Zitrone in Scheiben schneiden. Jeweils die Hälfte der Zitronenscheiben auf den beiden Backpapierbögen in eine Reihe legen. Den Lachs und die Kräuter darauf verteilen. Pfeffern, salzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Enden der Backpapiere übereinanderschlagen und falten. Im Ofen bei 180 Grad ca. 20 Minuten garen.

Die welken Blätter vom Kohl entfernen. Den Chinakohl waschen, abtropfen lassen und quer in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Knoblauch und Zwiebel fein hacken. Die Chili entstielen und in feine Ringe schneiden. 

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Beiseite stellen. Öl in die Pfanne geben und Zwiebel, Knoblauch und Chili darin 3-4 Minuten glasig dünsten. Den Chinakohl zugeben und unter Rühren weiterdünsten bis er zusammenfällt. 

Brühe angießen (und ggf. die Rosinen untermischen). Zugedeckt weitere 2-3 Minuten dünsten. (Wer mag, Minze waschen und die Blättchen fein hacken.) Kohl mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken. Mit den Pinienkernen (und der Minze) bestreuen.

Chinakohl auf die Teller verteilen. Lachs aus dem Ofen holen und auf dem Kohl verteilen. 

Quelle: Kohl nach Herbst, Winter, Gemüse! - Cornelia Schinharl (GU)

Sonntag, 17. November 2013

Liebe auf den ersten Blick



Als ich bei Löffelchen voll Zucker die Pasta mit Maronen-Pesto und Pfifferlingen gesehen habe, war es um mich geschehen. Ein paar Tage später habe ich die Gemüseläden in der Umgebung nach den letzten Pfifferlinge durchkämmt und mir die Finger beim Schälen der Maroni verbrannt. Aber das war's wert! Das Pesto war unglaublich lecker. Ich werd's die nächsten Wochen sicher noch einmal machen. Wenn auch nur schweren Herzens ohne die Pilze. Die waren noch das Tüpfelchen auf dem i!

Zutaten für 2 Personen:
Für das Pesto:
250g Maronen
1 Handvoll frischer Basilikum
1 Knoblauchzehe
2 EL frisch geriebener Parmesan
3 EL Öl
Pfeffer
Salz

Sonstiges:
ca. 200g Pasta
2 Handvoll Pfifferlinge
1 EL Butter

Zubereitung:
Für das Pesto die Maroni rösten. Dazu an der bauchigen Seite kreuzweise einritzen und entweder im Backofen oder in der heißen Pfanne ca. 10-15 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen und dann schälen. Die Maroni zusammen mit den restlichen Zutaten für das Pesto zerkleinern.

Nebenbei Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Salzen und die Pasta darin nach Packungsanweisung al dente kochen.

In der Zwischenzeit die Pfifferlinge putzen. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Pilze darin anbraten.

Pasta, Pesto und Pfifferlinge mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und servieren.

Quelle: Löffelchen voll Zucker

Montag, 11. November 2013

Gratin ohne Sahne



Während ich mein Hirn grade mit linguistischen Theorien füttere, kommen so einfache Dinge wie Einkaufslisten zu kurz. Aufschreiben hilft natürlich, klappt aber auch nur mittelmäßig. Außerdem ist es blöd, wenn man einen alten Zettel findet und vergessen hat, dass man den Kürbis, der da drauf steht, bereits gekauft hat... ;-) War aber nicht so schlimm, ich wollte ohnehin das Rezept für Kürbis-Zucchini-Gratin ausprobieren. Da ich nicht so auf sahnige Gerichte stehe, kam mir eine Gratin-Alternative ohne selbige sehr entgegen. Es schmeckt natürlich ganz anders, aber anders lecker. Man kann es aber - wie Kartoffelgratin auch - wunderbar solo als Hauptgericht essen.

Zutaten:
ca. 250g Kürbis (Hokkaido)
2 kleine Zucchini
3-4 Sardellenfilets (hab ich weggelassen)
300g passierte Tomaten
1-2 Knoblauchzehen
1 kleine Schalotte
3-4 Stängel frischer Thymian
etwas Lavendel
Pfeffer
Salz
Olivenöl
ca. 80g frisch geriebener Käse (Parmesan, Bergkäse)

Zubereitung:
Kürbis entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Stiel- und Blütenansatz der Zucchini zu entfernen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Zucchini- und Kürbisscheiben jeweils von beiden Seiten salzen und kurz ziehen lassen. Schalotte und Knoblauch fein hacken. Sardellenfilets gut abtupfen und ebenfalls fein schneiden.

Kürbis und Zucchini mit Küchenkrepp trocken tupfen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dieses einölen. Die Gemüsescheiben darauf verteilen und die Oberseite ebenfalls mit Öl einpinseln. Bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen 10-15 Minuten backen. Die Scheiben sollten dabei nur leicht anbräunen.

Zwiebel und Knoblauch in der Zwischenzeit in Öl glasig dünsten. Tomaten angießen, Sardellen zugeben und mit Thymian und Lavelndel würzen. 10 Minuten köcheln lassen, anschließend mit Pfeffer und ggf. Salz abschmecken.

Die Hälfte der Tomatensauce in eine Auflaufform geben. Die Gemüsescheiben darauf schichten. Die restliche Tomatensauce darauf verteilen. Den Käse darüber streuen. Erneut bei 200 Grad in den Backofen geben und 15-20 Minuten goldbraun backen.

Quelle: Wunderbare Kürbisküche - Karin Messerli (Bassermann Verlag)

Mittwoch, 6. November 2013

Wärmende Suppe



Wenn ich etwas in den letzten Jahren gelernt habe, dann, dass ungewöhnlich klingende Rezepte oft zu unglaublich leckeren Ergebnissen führen. Es gibt natürlich auch Ausnahmen - aber das ist schließlich immer so. Keine Ausnahme von der "komisch-ist-lecker-Regel" ist die Käsesuppe mit Wirsingstreifen. Beim ersten Durchblättern des Kochbuchs hat mich das Rezept überhaupt nicht angelacht. Käse in Suppe - was soll das denn??? Aber je länger ich darüber nachgedacht habe, desto interessanter fand ich die Idee. Ihr wisst ja, mit Käse ist alles besser! ;-) Und was soll ich sagen? Mit Käse ist alles besser - auch Suppe!

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:
350g Wirsing
1-2 Schalotten
1-2 Zweige frischen Thymian
30g Instant-Polenta
800 ml Gemüsebrühe
1/8 l Weißwein
100g Sahne
100g frisch geriebener Pecorino (oder Manchego)
2 EL Butter
1 EL Olivenöl
Pfeffer
Salz
2 Scheiben Toast (oder 1 Brötchen)

Zubereitung:
Die Wirsingblätter vom Strunk befreien, waschen und in feine Streifen schneiden. Lange Streifen noch einmal halbieren. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, salzen und den Wirsing darin 3-4 Minuten kochen (bis er bissfest ist). Anschließend abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

Schalotten fein hacken. 1 EL Butter und das Öl in einem Topf erhitzen. Schalotten und Thymian darin anschwitzen. Polenta zugeben und kurz andünsten. Mit Brühe und Wein angießen und zum Kochen bringen. Bei offenem Deckel ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Suppe ein wenig dickflüssig wird.

Sahne zugeben, dann den geriebenen Käse untermischen und unter Rühren schmelzen lassen. Wirsing zugeben und wieder erwärmen. Suppe mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Toast in Würfel schneiden. Die restliche Butter in einer Pfanne erhitzen, Brotwürfel zugeben und unter Rühren knusprig anbraten.

Die Suppe auf Teller verteilen und mit den Brotstreuseln bestreuen.

Quelle: Herbst, Winter, Gemüse! - Cornelia Schinharl (GU)

Freitag, 1. November 2013

Pimp my Eintopf



Es ist soweit, die Kochbuchregale sind überfüllt. So richtig. Ich muss mir also dringend was einfallen lassen. Keine mehr kaufen oder gar welche weggeben, sind aber definitiv keine Optionen. ;-) Sonst wäre mir z.B. das wunderbare Buch "Herbst, Winter, Gemüse!" entgangen. Und das wäre sehr schade gewesen! Ich habe zwar erst den Linseneintopf mit Pfannenfeta nachgekocht, aber auf dem Speiseplan steht praktisch schon das ganze Buch. Es sind wirklich tolle und raffinierte Rezepte mit den ganzen Wintergemüsen drin. Für mich perfekt, weil ich da sonst immer sehr einfallslos war. Wem es genauso geht (oder wer auch so gern Kochbücher sammelt), dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.

Zutaten für 2-3 Personen:
150g braune, schwarze oder grüne Linsen
150g Karotten (oder Gelbe Bete)
150g Knollensellerie
1 dünne Stange Lauch
1 Knoblauchzehe
1 kleine getrocknete Chili
1/2 TL getrockneter Thymian
ca. 300 ml Gemüsebrühe
1 TL Tomatenmark
1 EL Apfelessig
1/2 TL Honig
Pfeffer
Salz
150g Feta
1 EL Mehl
1/2 EL Butter
etwas Olivenöl

Zubereitung:
Linsen nach Packungsanweisung einweichen.

Karotten und Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Lauch gründlich putzen, die Wurzel und die welken Blätter abschneiden und in Streifen schneiden. Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Chili und Thymian im Mörser zermahlen. Linsen kalt abspülen.

Öl in einem Topf erhitzen. Gemüse, Knoblauch und Chili-Thymian-Mischung darin andünsten. Linsen zugeben. Mit der Brühe angießen und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 40 Minuten weich garen. Bei Bedarf weitere Brühe zugeben. Mit Tomatenmark, Essig, Honig, Pfeffer und Salz abschmecken. Warm halten.

Den Feta in vier gleich große Scheiben schneiden. Im Mehl wenden. Überschüssiges Mehl abschütteln. Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen. Den Feta darin bei starker Hitze von jeder Seite ca. 1 Minute anbraten.

Den Eintopf auf den Tellern verteilen und den Feta darauf anrichten.

Quelle: Herbst, Winter, Gemüse! - Cornelia Schinharl (GU)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Mein erstes Mal Quinoa



2013 ist bekanntlich "Jahr der Quinoa" - perfekt um das Pseudogetreide mal auszuprobieren. Den Vorsatz hatte ich schon im Januar gefasst, die Ausführung hat nun etwas gedauert. Aber was lange währt und so... Und die Cheesy Quinoa Bites waren wirklich gut! Der nussige Geschmack vom Quinoa harmoniert toll mit dem Parmesan. Dazu passt Salat und/oder ein Joughurtdip. Aber man kann sie auch problemlos pur essen. Ich plane sie nächsten Sommer in Muffinförmchen (also den Papierförmchen) zu backen und zu einem Picknick zu entführen. ;-)

Zutaten:
1 Cup gekochtes Quinoa
1 Ei
1/2 Cup geraspelte Karotten
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe
1/4 Bund Koriander, gehackt
1/4 Cup geriebenen Parmesan
1 EL Mehl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Alle Zutaten gut vermengen. Eine Muffinform gut fetten, die Masse darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 15-20 Minuten backen.

Quelle: So very blessed

Sonntag, 27. Oktober 2013

Kaiserschmarrn mal anders



"Perfekt als kulinarisches Mitbringsel zu jeder Party." wird die Kaiserschmarrntarte im Kochbuch beschrieben. Das habe ich dann gestern gleich mal getestet - und bin mit einer leeren Form nach Hause gefahren. :-) Ich fand die Tarte auch wirklich gut! Sie schmeckt wie eine Mischung aus Kaiserschmarrn und Käsekuchen. Als Dessert für ein bayerisches oder österreichisches Menü kann ich sie mir auch gut vorstellen. Allerdings muss man etwas Zeit dafür einplanen, die Zubereitung ist recht aufwändig. Aber sie ist es definitiv wert! 

Zutaten für eine Backform mit 20 cm ∅:
Für den Mürbeteig:
75g kalte Butter
120g Mehl
40g Puderzucker
6g Stärke
30g Vanillezucker
1 Eigelb
Zitronenabrieb einer halben Bio-Zitrone
1 Prise Salz
Butter zum Einfetten

Für den Kaiserschmarrn:
30g Mehl
12g Zucker
1 Prise Salz
35 ml Milch
10g flüssige Butter
2 Eier
Butter zum Backen
nach Belieben: 1 EL Rosinen, 2 cl Rum

Für die Creme:
500g Schmand
50g Zucker
20g Stärke
1/2 TL gemahlene Vanille
1 Ei

Zubereitung:
Rosinen am Vortag in Rum (oder Schwarztee) einweichen.

Für den Mürbeteig die Butter in kleine Würfel schneiden. Mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kaltstellen.

Nach der Kühlzeit den Teig zwischen Frischhaltefolie dünn ausrollen. Die Backform fetten und den Feig in die Form legen und leicht andrücken.

Für den Kaiserschmarrn Mehl, Zucker und Salz in einer Rührschüssel mit Milch zu einem glatten Teig verrühren. Erst die flüssige Butter, dann nach und nach die Eier unterrühren. 

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Butter in einer ofenfesten Form erhitzen und den Teig hineingießen. Die Rumrosinen auf dem Teig verteilen. Bei mittlerer Hitze backen, bis der Teig Blasen wirft. Dann die Pfanne in den Backofen stellen und auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen. Den Kaiserschmarrn in Stücke zupfen und beiseite stellen.

Für die Creme Schmand, Zucker, Stärke und Vanille verrühren. Das Ei unterrühren. 

Den Kaiserschmarrn unter die Creme heben. Auf dem Mürbeteig verteilen. Im Backofen bei mittlerer Schiene ca. 1 Stunde backen. 

Quelle: Bayerische Tapas - Lechner/Timme (blv)

Dienstag, 22. Oktober 2013

Röllchen um Röllchen



Auch wenn es die Überschrift vielleicht vermuten lässt, heute gibt es kein Hüftgold. Aber ich verspreche, ganz bald gibt's wieder was süßes. Ich plane etwas göttliches fürs Wochenende... Jetzt gibt es "nur" eins meiner neusten Lieblingsgerichte: Auberginen-Bulgur-Involtini mit Ziegenfrischkäse. Das Rezept ist mir in einem Anfall von Prokrastination während der Magisterarbeit untergekommen und musste gleich ausprobiert werden. Allerdings sind im Originalrezept Kapern enthalten, und die gehen beim besten Willen nicht... Deshalb habe ich als "Ersatz" in den Gewürzschrank gegriffen und das Gericht etwas orientalisch angehaucht zubereitet. Hat so viel besser geschmeckt als mit den ollen Kapern. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 80g Bulgur
1 kleine, längliche Aubergine
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Pistazien
80g Ziegenfrischkäse
ca. 300 ml passierte Tomaten
Piment
Kreuzkümmel
Kardamom
Kurkuma
1-2 Zweige Rosmarin
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen, die Hälfte von beidem darin glasig dünsten. Bulgur zugeben und kurz andünsten. Mit ca. 150 ml leicht gesalzenem Wasser aufgießen, aufkochen und ca. 12-15 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Bulgur anschließend in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

Die Aubergine putzen und längs in dünne Scheiben schneiden (ca. 2-3mm breit). Öl in einer Pfanne erhitzen und die Scheiben portionsweise von beiden Seiten anbraten. (Man kann die Scheiben auch im Ofen grillen.) Herausnehmen und abkühlen lassen.

Öl in einem weiteren Topf erhitzen und darin die restlichen Zwiebel- und Knoblauchwürfel anschwitzen. Mit den passierten Tomaten aufgießen. Die Rosmarinzweige zugeben, mit Pfeffer und Salz würzen und zugedeckt köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Bulgur mit den restlichen Gewürzen sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pistazien hacken und zusammen mit 2/3 des Frischkäse unter den Bulgur heben. Die Masse auf den Auberginenscheiben verteilen, aufrollen und in eine Auflaufform legen. Mit der Tomatensauce übergießen und den restlichen Käse darüber bröseln. Im Backofen bei 180 Grad ca. 15-18 Minuten backen.

Quelle: lecker.de

Sonntag, 20. Oktober 2013

Mein (fast) süßes Abendessen



Schon seit Kindertagen sind süße Hauptgerichte für mich ein Graus. Und grade als Kind war es echt schlimm: Viele Eltern von Freunden meinten es gut und brachten bei Besuch Pfannkuchen, Grießbrei & Co. auf den Tisch. Fand ich eher zum Heulen... ;-) Folglich gibt's bei mir Süßes nur zum Dessert - fast! Für Süßkartoffeln mache ich ab und zu eine Ausnahme. Allerdings muss das Gericht trotzdem eine herzhafte Komponente haben. Genau das bieten die Süßkartoffel-Wedges mit Zitronengras-Crème-fraîche. Es musste also nicht geweint, sondern konnte ausgiebig geschlemmt werden. :-)

Zutaten für 2 Personen:
Für die Wedges:
1-2 Süßkartoffeln (ca. 450g)
2 EL Öl
3/4 ZL gemahlener Koriander
1/4 TL feines Meersalz
ggf. 1 kleine Chilischote, gehackt
ca. 7g Korianderblätter (hab ich weggelassen)

Für den Dip:
1/4 Stängel Zitronengras
100g Crème fraîche
abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Limette
ca. 25g frischer Ingwer, geschält
1/4 TL feines Meersalz

Zubereitung:
Die Süßkartoffeln gut waschen (nicht schälen) und der Länge nach halbieren. Die Hälften erneut halbieren, ebenso die Viertel. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit etwas Olivenöl einpinseln. Die Wedges darauf verteilen und mit dem restlichen Olivenöl bestreichen. Den gemahlenen Koriander und das Salz mischen und die Wedges damit bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad ca. 25 Minuten goldbraun backen.

Für den Dip das Zitronengras und den Ingwer sehr fein hacken oder reiben. Mit den restlichen Zutaten verrühren und ziehen lassen.

Vor dem Servieren die Wedges mit Chiliwürfeln und Korianderblättern bestreuen. Den Dip dazu reichen.

Quelle: Genussvoll vegetarisch - Yotan Ottolenghi (DK)

Dienstag, 15. Oktober 2013

Überraschung: Die Foodist-Box



Vor Kurzem erreichte mich mal wieder eine interessante Anfrage: Ob ich die Foodist-Box testen wollte? Nach einem Blick auf die Webseite (*klick*) war ich neugierig und habe gern zugesagt.

Was ist die Foodist-Box?
Für 24 Euro im Monat bekommt man eine Überraschungsbox mit "6-8 hochwertigen Produkten zum Ausprobieren". Dazu kommen noch die Versandkosten von 4,90 Euro. Die Produkte sind Proben oder Normalgrößen, sie übersteigen aber immer den Wert von 30 Euro. Versprochen wird auch, dass sie aus "kleinen Manufakturen aus ganz Europa" stammen. Kündigen kann man jeden Monat. Neben dem Abo gibt es auch Themenboxen für verschiedene Anlässe (*klick*).

Verpackung und Versand?
Die Box wird mit DHL verschickt und kam vollständig heil bei mir an. Die Verpackung ist aber auch aus stabiler Pappe und die Produkte sind innen noch einmal (wenn nötig) mit Pappumverpackungen geschützt. Dazu gibt's Holzspäne. Die Post müsste sich also viel Mühe geben, damit der Inhalt ersthaft zu Schaden kommt.

Was war in der Oktober-Box?

Irish Organic Vintage Cheddar Cheese - The Little Milk Company (Irland)
Was mir als erstes aufgefallen ist: Es handelt sich im Bio-Käse! Für mich ein großer Pluspunkt. Außerdem ist er wirklich lecker und würzig. Wer (wie ich vorher) bei Cheedar an geschmacksneutralen Käse denkt, wird hier eines besseren belehrt.

Alento Tinto (2011) - Adega do Monte Branco (Portugal)
Rotwein aus portugiesischen Rebsorten gekeltert von einem recht jungen Weingut (2006 gegründet). Die Beschreibung würzig, leicht herb mit Fruchtnote klingt gut. Ich selbst bin bekannterweise kein großer Rotweinfan, aber ich kenne einige. ;-)

Fennel & Honey Olive Oil Crackers - Shropshire Fine Herbs Bakery (England)
Sehr leckere Cracker! Der Fenchel-Geschmack ist nicht aufdringlich und sie schmecken - wie in der Info-Beilage versprochen - nicht nach Erkältungsmittelchen. ;-) Für mich könnten sie gern noch etwas knuspriger sein.

Skyros Sweet Pebble - Hatziyiannakis (Griechenland)
Walnuss umhüllt von Zartbitterschokolade und einer dünnen Zuckerschicht. Mein erster Gedanke war: Erinnert mich ein bißchen an M&Ms mit Walnüssen, nur schicker. Da ich M&Ms gerne esse, ist das aber nichts schlechtes. Ich freu mich auf's Probieren!

Crunchy Crispy Toffee Triology - The GrownUp Chocolate Company (England)
Milchschokolade, gepuffter Reis, Karamell und Knusper-Perlen mit weißer Schokolade umhüllt - geht es göttlicher?! Dazu werden die guten Stücke in Handarbeit in London hergestellt. Das einzige Manko: Es waren nicht auch alle anderen Schokoriegel-Sorten der Firma in der Box. ;-)

Aprikosen-Senf-Creme - Brotgarten Vollkornbäckerei (Deutschland)
Probiert habe ich die Creme bisher nicht. Sie wird zu Vollkornbrot oder Käse empfohlen, deshalb werde ich sie demnächst auf einem passenden Sandwich testen. Stelle ich mir lecker vor. Ist übrigens auch bio.


Wie ich die Box finde?
Sehr gelungen! Die Produkte sind für sich gut ausgesucht, das Gesamtbild finde ich aber auch sehr stimmig. Wichtig ist natürlich auch: Das gegebene Versprechen wurde eingehalten. Die Produkte stammen tatsächlich aus (relativ) kleinen Manufakturen. Bei dem Preis von 24 Euro ist das ja auch nicht unwesentlich.

Ich kenne mich auf dem "Boxen-Markt" nun nicht so gut aus - abgesehen von ein paar Blogeinträgen von anderen zu den verschiedensten Konzepten (Brandnooz etc.) bzw. meinem eigenen Test der Gourmetbox. Aber wenn ich mir mal eine Food-Box gönnen würde, wäre die Foodist Box aktuell mein Favorit. Es war nichts enthalten, was ich im Supermarkt um die Ecke bekomme. Aber andererseits auch nichts, was (geschmacklich) zu speziell ist. Kurz: Ich finde das Konzept gut durchdacht und (so gut ich das eben nach einer Box beurteilen kann) auch entsprechend umgesetzt.


Vielen Dank an das Team der Foodist-Box, dass ich die Box kosten- und bedingungslos testen durfte!

Sonntag, 13. Oktober 2013

Zucchini alla milanese



Aus unserem verregneten Italienurlaub haben wir uns ein ganz kleines Stückchen Parmesan mitgebracht. Es hatte nur 768 Gramm. ;-) In dem Supermarkt gab es aber sonst nur größere... Damit das gute Stück nun nicht demnächst anfängt grün und flauschig zu werden, musste ein Gericht her, bei dem man eine größere Menge Käse auf einmal braucht. Da boten sich die Spaghetti mit Zucchini alla Milanese an. Um noch mehr Parmesan zu "eliminieren", habe ich statt der Semmelbrösel einfach noch mehr Käse genommen. Hat dem Gericht ganz und gar nicht geschadet. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
Für die Zucchini:
1 Zucchini
2 Eier
ca. 100g frisch geriebener Parmesan
etwas Mehl

Für die Nudeln:
ca. 200g Spaghetti
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Schuss Weißwein
ca. 300 ml passierte Tomaten
Basilikum
Thymian
Rosmarin
ggf. etwas Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Schalotte und Knoblauch fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen und beides darin glasig dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und 2-3 Minuten reduzieren lassen. Mit Tomatensauce aufgießen und mit den Kräutern (außer Pfeffer und Salz) abschmecken. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Die Zucchini waschen, abtrocknen und in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden. Die Eier verquirlen und mit dem Parmesan vermengen, sodass eine dickflüssige Masse entsteht. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Ofen auf ca. 160 Grad vorheizen. Die Zucchinischeiben in Mehl wenden und durch die Ei-Parmesan-Masse ziehen. In der Pfanne ca. 2-3 Minuten von beiden Seiten goldbraun braten. Auf einem Küchenkrepp abtupfen und in eine Auflaufform schichten. Im Ofen weitere 10-15 Minuten fertig garen.

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Tomatensauce mit Pfeffer und Salz abschmecken. Spaghetti und Tomatensauce vermengen. Auf einem Teller mit den Zucchinischeiben anrichten.

Tipp:
Statt Zucchini kann man auch gut Aubergine verwenden.


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Granolabar



Manchmal fängt man mit einer Sache an und kann dann nicht mehr damit aufhören. Nein, ich spreche nicht davon, dass eine Packung Kekse schneller leer ist, als ich gucken kann. ;-) Es geht um Müsli. Ich bin mittlerweile eine sehr routinierte Granola-Herstellerin. Nach der Portion Erdnussbutter-Granola, die ich vor ein paar Monaten gemacht habe, kam eine zweite, und eine neue Sorte und noch eine, und... hier seht ihr Orangen-Kardamom-Granola. Ich wollte mal ein fruchtiges Granola machen - allerdings ohne Trockenfrüchte. Und obwohl ich zuerst Angst hatte, dass es evtl. wegen des Safts nicht knusprig wird, war alles prima. Geschmeckt hat es natürlich auch! Leider war die Dose deshalb auch ganz schnell wieder leer...

Zutaten:
4 Cups Haferflocken (Dinkelflocken gehen auch super)
1/2 Cup Honig (ich habe Orangenblütenhonig benutzt)
1/4 Cup Orangensaft (ohne Fruchtfleisch)
50 ml geschmacksneutrales Öl
ein paar Tropfen Orangenöl
1/4 TL gemahlener Kardamom
3-4 Kardamomkapseln
Zutaten zum Verfeinern (z.B. verschiedene Nüsse, Amaranth oder getrocknetes Obst)

Zubereitung:
Gemahlener Kardamom und die Haferflocken in einer Schüssel mischen. Honig, Öl, Orangenöl, Saft und die Kardamomkapseln in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze köcheln, bis alles flüssig ist und eine homogene Masse entstanden ist. Die Kardamomkapseln herausnehmen und über die Haferflocken geben und gut vermengen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Mischung darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen ca. 12-15 Minuten goldbraun backen. Während der Backzeit ab und an wenden, sodass es von allen Seiten gut trocknet.

Abkühlen lassen und anschließend mit den weiteren Zutaten mischen. In einem luftdichten Gefäß aufbewahren.


Montag, 7. Oktober 2013

Ein letzter Sommergruß


Ich glaube, den Sommer sehen wir dieses Jahr nicht mehr wieder. Der ist weg. Schade eigentlich, ich hatte ja nicht viel davon. Aber gut, nächstes Jahr wird alles besser. ;-) Allerdings gab's auch dieses Jahr etwas sehr gutes: Crostini mit gegrilltem Gemüse und Ziegenkäse. Ich kann das für stressige Phasen nur empfehlen. Es ist wirklich unglaublich lecker und dazu ohne viel Eigenleistung zubereitet, deshalb habe ich das diesen Sommer gefühlt jede Woche gegessen. Leider ist mit dem Sommer auch die Zeit der frischen Zucchini und Auberginen vorbei, sodass ich mir für die Lernphase ein neues, schnelles Lieblingsessen suchen muss. Habt ihr vielleicht Tipps für mich?

Zutaten für 2 Personen:
1 kleine Aubergine
1 kleine Zucchini
2 Knoblauchzehen
etwas Thymian
Olivenöl
Pfeffer
Salz
ca. 100g Ziegenfrischkäse
ca. 8 Scheiben Brot

Zubereitung:
Aubergine und Zucchini waschen und fein würfeln. Die Knoblauchzehen schälen. Gemüsewürfel, Knoblauch und Thymian in einer Auflaufform mischen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Bei 180 Grad ca. 15 Minuten im Backofen grillen. Kurz vor Ende der Garzeit (ca. 5 Minuten) das Brot ebenfalls in den Ofen geben. Alles aus dem Ofen nehmen und das Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Brot mit dem Ziegenkäse bestreichen und das Gemüse daraufgeben. Dazu gab's bei uns grünen Salat.