Donnerstag, 7. Februar 2013

Möge der Marmor mit dir sein...



"Ein großer Mensch ist, wer sein Kinderherz nicht verliert." (Chinesisches Sprichwort)
Ich kann euch sagen, mein Freund ist ein sehr großer Mensch. ;-) Und weil sich seine kindliche Seite immer über Star-Wars-Kram freut, habe ich für seinen Geburtstag letzten Montag passende Muffinförmchen und -deko gekauft. Fehlte nur noch eine Idee für den Teig. Dank einer lieben Kollegin wurden es Marmormuffins. Ihr wisst schon, wegen der dunklen und der hellen Seite der Macht. Ich gebe zu, selber wäre ich wahrscheinlich nie drauf gekommen... Aber mein Liebster hat sich total gefreut. Nicht nur wegen der Deko, auch wegen der Muffins selbst. Ich lobe mich ja nicht gern selbst, aber die waren wirklich perfekt: wunderbar saftig, schön schokoladig und trotzdem fluffig. Bisher habe ich keinen besseren Marmorkuchen gegessen - und ich esse ihn nicht selten.


Zutaten für 12 Muffins:
125g weiche Butter
120g Zucker
2 TL Vanilleextrakt
2 Eier
150g Mehl
1 TL Backpulver
1/8 l Milch
Mark einer halben Vanilleschote
15g Kakaopulver
20g fein gehackte Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Butter, Zucker und ein TL Vanilleextrakt schaumig schlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Milch unterziehen. Den Teig halbieren. Unter die eine Hälfte das Vanillemark und den restlichen Vanilleextrakt mischen. Unter die andere Häfte den Kakao und die Schokolade rühren.

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden. Abwechselnd hellen und dunklen Teig in die Förmchen geben. Mit einer Gabel einmal spiralförmig durchziehen. Im vorgeheizten Backofen bei 160º C Grad ca. 15-20 Minuten backen.

Tipp:
Für eine Gugelhupfform einfach die doppelte Menge Teig zubereiten und 50-55 Minuten backen.

Quelle: Donna Hay - Modern Classics süß (AT Verlag)


Yoda sagt: "Unbedingt probieren du musst!" ;-)


Samstag, 2. Februar 2013

Angefixt, nachgekocht, nachgekauft



Mit den drei Worten aus der Überschrift kann ich wunderbar meine riesige Kochbuchsammlung erklären: Auf einem Blog wird von einem Kochbuch geschwärmt, ich koche das dazu gepostete Gericht nach und renne dann in den nächsten Buchladen, um das Buch zu kaufen. So ähnlich wars auch beim Herrn Ottolenghi. Allerdings wollte ich letztes Jahr weniger Kochbücher kaufen und habe deshalb in weiser Voraussicht die Posts auf diversen Blogs ignoriert und nix nachgekocht. Bis Christina die Blumenkohlküchlein mit Kreuzkümmel und Limettenjoghurt gepostet hat. Das war Liebe auf den ersten Blick. Die musste ich einfach nachkochen. Und was soll ich sagen? Gestern ist Herr Ottolenghi bei mir eingezogen... Allerdings in Form von "Genussvoll vegetarisch", das hat mir noch etwas besser gefallen. Aber wer weiß, vielleicht folgt "Das Kochbuch" bald. Geburtstag und so... ;-)

Übrigens: Die Küchlein und den Joghurt haben wir zusammen mit Hummus, Tomaten, Salat und Gurke auf selbstgemachte Burgerbrötchen gelegt. Sehr lecker!

Zutaten für ca. 8 Küchlein:
Für die Küchlein:
ca. 320g Blumenkohl
120g Mehl
1 Knoblauchzehe
1 kleine rote Zwiebel
4 Eier
3 EL gehackte Petersilie
2 gestr. TL Kreuzkümmel
1 TL Zimt
Pfeffer
Salz
Öl zum Frittieren

Für den Limettenjoghurt:
300g Joghurt
1 Bio-Limette
2 EL gehackter Koriander
2 EL Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Für den Joghurt die Limette heiß abwaschen, die Schale abreiben und anschließend die Limette auspressen. Schale, Saft, Joghurt, Koriander und Olivenöl mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Beiseite stellen.

Den Blumenkohl putzen und in kleine Röschen teilen. In einem Topf mit Salzwasser ca. 15 Minuten weichkochen (die Röschen sollten noch nicht zerfallen). Abgießen und abtropfen lassen.

Knoblauch und Zwiebel hacken. Mit Mehl, Eiern, Petersilie und Gewürzen zu einem glatten Teig verrühren. Den Blumenkohl zufügen und vermischen, bis die Röschen auseinander brechen und sich mit dem Teig vermischen.

Öl in eine Pfanne gießen (sollte ca. 1 cm hoch stehen) und sehr hoch erhitzen. Pro Küchlein etwa 3 EL Teig in die Pfanne geben. Beide Seiten ca. 3-4 Minuten goldbraun braten. Aus der Pfanne nehmen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit dem Joghurt servieren.

Quelle: Yotam Ottolenghi: Das Kochbuch (gesehen bei feines gemüse)