Freitag, 31. Mai 2013

Beste Bratlinge



Momentan bin ich in der Küche völlig unkreativ. Eigene Ideen: Fehlanzeige! Deshalb wälze ich eifrig Blogs, Zeitschriften und natürlich Kochbücher. Grade von letzteren habe ich schließlich so einige... ;-) Glücklicherweise musste ich dennoch nicht lange suchen. Schon beim ersten Griff ins Regal wurde ich fündig. Die Couscous-Bratlinge hatte ich schon beim Kauf des Kochbuchs markiert. Da hatte ich eindeutig den richtigen Riecher. Die Bratlinge waren super lecker! Grade für den Sommer kann ich sie empfehlen. Mit den Gurkenjoghurt sind sie schön frisch. Ich werde sie eindeutig öfter machen. :-)

Zutaten für 3 Personen:
Für die Bratlinge:
180g Couscous
3 Eier
1 Zweig Minze
1/4 Bund Koriander
1 TL Ras el-Hanout (Gewürzmischung)
Pfeffer
Salz
Öl zum Frittieren

Für den Joghurt-Dipp:
300g Joghurt
1 kleine Salatgurke
2 Knoblauchzehen
kleines Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)
2 Zweige Minze
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Für den Dipp Knoblauch und Ingwer schälen und beides durch eine Knoblauchpresse drücken. Die Gurke schälen und in feine Scheiben hobeln. Die Minze waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und hacken. Alles mit dem Joghurt gut vermengen. Mit Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz abschmecken. Durchziehen lassen.

Den Couscous nach Packungsangabe mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit Koriander und Minze waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Beides fein hacken und anschließend zum Couscous geben. Mit den Gewürzen abschmecken. Die Eier verquirlen und gut unterrühren. Mit feuchten Händen ca. 20 Bratlinge formen.

Öl in einem Topf erhitzen. (Heiß ist es, wenn am Stiel eines ins Öl getauchten Holzlöffels kleine Bläschen aufsteigen.) Die Bratlinge darin portionsweise goldbraun ausbacken. Mit einer Schaumkelle aus dem Fett heben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Im Ofen warmhalten, bis alle frittiert sind.

Tipp:
Im Originalrezept waren statt Ras el-Hanout und Koriander 40g schwarze Oliven in den Bratlingen.

Quelle: Vegetarisch - Brigitte Kochbuch-Edition (GU Verlag)

Mittwoch, 29. Mai 2013

1, 2, Gourmetbox Nr. 3



Nach den Gourmetboxen Nr. 1 (Januar/Februar) und Nr. 2 (März/April), durfte ich auch Nr. 3 (Mai/Juni) wieder testen. Zu Prinzip, Verpackung und Co. habe ich in den ersten beiden Posts bereits einiges geschrieben. Es hat sich nichts verändert. Die Box kam dieses Mal aber wieder heile an...

Allerdings hat die aktuelle Box erstmals ein Thema: "Picknick und Grillen". Mir gefällt's! Passt auch wunderbar zur Jahreszeit. Nur das passende Wetter hätte gern noch mitgeliefert werden können. ;-) Ob es nun in jeder Box ein Motto geben wird, weiß ich nicht. Das konnte ich nicht rauslesen.

Auch neu ist, dass es nicht nur Rezepte zu den einzelnen Produkten gab, sondern im "Beiheft" zusätzlich ein komplettes Menü mit allen Produkten aus der Box vorgestellt wurde. Die Idee finde ich wirklich sehr schön! Ich würde mich freuen, wenn das beibehalten werden würde. Ihr findet die Rezepte auch alle im Genießer-Blog der Gourmetbox. Dort gibt es neuerdings auch Tipps & Tricks, Interviews und viele weitere Themen rund ums Kochen.

Nun aber zum Wichtigsten, dem Inhalt der Box:

Würzpfade Geschmacksmanufaktur - Minze-Lemongras-Gewürzsalz
75g - UVP 3,90 Euro
Da ich bekanntlich gern orientalisch koche, trifft das Gewürzsalz genau meinen Geschmack. Gleichzeitig habe ich deshalb die Gewürze einzeln bereits im Schrank. Ich denke aber, dass meine sehr umfangreiche Gewürzsammlung nicht unbedingt Standard ist. ;-) (Oder wie viele habt ihr so?) Laut Beschreibung wird das Gewürz in Handarbeit hergestellt und verpackt. Geschmacksverstärker, Rieselhilfen, etc. sind nicht enthalten. Alles in allem finde ich es gut und zur Box passend.

Mostarda GmbH - Columella I (Bio Feinkostsenf Spezial)
200 ml - UVP 5,40 Euro
Bei Senf bin ich wirklich verwöhnt, seitdem ich bei einer traditionellen Senfmühle einkaufe. Entsprechend skeptisch war ich. Aber ich finde Columella I einfach genial. Der ist wahnsinnig lecker! Mit Feige, Chili, Zitrone und Orange gemischt auch nicht alltäglich. Dazu ist er außerdem bio (Bioland) und ohne künstliche Zusätze. Ich werde ihn definitiv wieder kaufen. Mein Highlight der Box!

Eat a Rainbow - Eat a Rainbow Purple
100 ml - UVP 14,90 Euro
Es handelt sich dabei um konzentriertes Obst und Gemüse aus der Flasche. Man kann es pur löffeln oder in Essen (Joghurt, Saucen, Suppen) oder Getränke geben. Joa, interessant. Nichts was ich mir gekauft hätte, aber eindeutig eine Neuentdeckung.
Was mich jedoch echt stört: Man findet nicht raus, woher die Rohstoffe kommen. Die Antwort auf der Herstellerseite "wir achten auf gute Rohstoffe, haben ausgewählte Vertragspartner und blabla" ist nichtssagend. Das kann auch ein Bauer in Fukushima sein, doof gesagt... Davon gehe ich natürlich nicht aus, trotzdem gefällt es mir nicht.

Cinco Jotas (über Otto Gourmet) - Ibérico Schinken in Bellota Qualität
60g - UVP 21 Euro
Klar, Ibérico Schinken passt in die Box. Leider habe ich dabei zwei Probleme erkannt. 1. Ich esse tierische Produkte nur noch in Bioqualität - das ist der Schinken nicht. 2. Für Vegetarier ist die Gourmetbox schlichtweg nichts, da Fleisch enthalten ist. Darüber hatte ich bisher ehrlich gesagt nicht nachgedacht.

Oneglass - Vermentino & Pino Grigio
je 100 ml - UVP 2,49 Euro
Mein Ruf nach Weißwein wurde erhört. ;-) Allerdings mag ich die Verpackung einfach nicht. Für mich gehört guter Wein in Flaschen und nicht in Schläuche oder solche Single-Serve-Packungen. Zudem finde ich die Verpackungen ökologisch völlig daneben. Aber ich muss zugeben, es passt zum Thema Picknick. Wobei ich wiederum einen Piccolo vorgezogen hätte. Dennoch werde ich die beiden Weine zum ersten Picknick des Jahres mitnehmen. (Wenn das Wetter es irgendwann zulässt...)

GEFU Küchenboss GmbH - Küchenpinsel Becky
UVP 8,95 Euro
Wirkt auf mich sehr hochwertig verarbeitet. Er eignet sich laut Herstellerangaben zum Bepinseln von Kuchen und Plätzchen genauso wie für Fleisch. Und danach darf er in die Spülmaschine - sehr gut! Dazu ist er brandneu und im Handel noch nicht erhältlich. Wieder kein außergewöhnliches Produkt, aber ein solider Küchenhelfer. Mir gefällt er.

Zeitschrift Falstaff (fehlt auf dem Bild)
7,50 Euro
Wie immer und ich bleibe weiter dabei: Passt zur Box.


Insgesamt mag ich die Box, aber sie ist nicht so ein Knaller wie beim letzten Mal. Das kann man meiner Meinung nach auch nicht erwarten. Es gefällt einem immer mal was besser und was weniger gut. Damit muss man bei dem Konzept rechnen. Dass es ein Thema gibt, finde ich aber schön. Und ich finde auch, dass es gut getroffen wurde. Klar würden mir noch typischere Produkte zum Motto einfallen, darum geht es aber ja nicht.

Was ich aber noch einmal ansprechen möchte: Die Box ist definitiv nichts für Vegetarier. Einerseits offensichtlich, weil dieses Mal Schinken enthalten ist. Zum anderen sind von den 8 beigelegten Rezepten  nur 3 vegetarisch - wobei 2 Dessert sind. Besonders den letzten Punkt finde ich sehr schade. Grade weil viele Leute vegetarische Gerichte noch nicht mit kreativer und "besonderer" Küche in Verbindung bringen, finde ich, dass man da viel machen könnte. Aber vielleicht ist das auch nur meine bescheidene "Teilzeitvegetarier"-Meinung... ;-)


Vielen Dank an das Gourmetbox-Team für das kosten- und bedingungslose Zusenden der Box!

Dienstag, 28. Mai 2013

Ich bin in den Charts!



Ja, ich bin wirklich, wirklich, wirklich in den Charts. Gott sei Dank ohne Gesangseinlage. Damit käme ich nirgendwo hin... ;-) Ich bin aber eh in viel besseren Charts: in Ninas Foodblogger-Charts!!! Ich habe mich riesig gefreut, als Nina fragte, ob ich dabei sein möchte. Wie kann man da ablehnen? Die Idee ist auch klasse: Nina gibt jedem Blogger ein Lied an die Hand, zu dem sie sich ein Rezept wünscht. Für mich gab es "How much is the Fish" von Scooter. Mich erinnerte das Lied tatsächlich an Fische - aber im übertragenen Sinne. Deshalb habe ich mich für ein Sesam Cracker Rezept entschieden, natürlich in Fischform.

Das Rezept findet ihr bei Nina, klick. Aber auch sonst empfehle ich dringend einen Besuch auf Ninas wunderschönem Blog! Neben unglaublich tollen Kuchen, Torten und anderen süßen Leckereien gibt es bei ihr auch viele herzhafte Rezepte. Auf meiner Nachkochliste ist sie ganz oft vertreten. ;-)

Montag, 27. Mai 2013

Knusper, Knusper, Nüsschen



Erinnert ihr euch noch an das Pumpkin Granola, das ich für meinen Papa gemacht habe? Ich hätte es wohl schon vergessen, hätte mich mein Freund nicht immer wieder daran erinnert. Er war nämlich unendlich neidisch und wollte auch unbedingt so ein leckeres Müsli. Allerdings frühstückt er im Winter keins... Aber nun ist der Sommer da (naja, oder so ähnlich...) und damit die Zeit für sein Granola gekommen. Leider ist gleichzeitig die Kürbiszeit rum, weshalb ich mir etwas neues einfallen lassen musste. Die Wahl fiel ziemlich schnell auf Erdnussbutter Granola. Denn was für mich Schokolade ist, ist für meinen Freund Erdnussbutter. ;-) Dazu gesellten sich dann noch weitere Nüsse, getrocknetes Obst und ein bißchen Schoki - und fertig war das perfekte Peanut-Butter-Junkie-Granola!

Zutaten:
4 Cups Haferflocken
1/2 Cup Erdnussbutter
1/4 Cup Honig
50 ml Öl (z.B. Erdnuss- oder Rapsöl)
1 EL Vanilleextrakt
1/2 TL Zimt
Zutaten zum Verfeinern (bei mir: Nussmix, Cranberrys, Bananenchips, Schokodrops)

Zubereitung:
Zimt und Haferflocken in einer Schüssel mischen. Erdnussbutter, Honig, Öl und Vanilleextrakt in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze so lange unter Rühren köcheln, bis alles flüssig ist. Über die Haferflocken geben und gut vermengen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Mischung darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-15 Minuten goldbraun backen. Während der Backzeit 2-3 Mal wenden, sodass es von allen Seiten gut trocknen kann.

Abkühlen lassen und mit den gewünschten Zutaten vermischen. In einem luftdichten Gefäß aufbewahren.

Sonntag, 26. Mai 2013

Sommersalat



Schon als Kind habe ich wahnsinnig gern Salate gegessen. Allerdings mussten sie damals völlig obstfrei sein. Ich erinnere mich dunkel an einen Salat meiner Mama mit Trauben, Orangen, Avocado und Hühnchen - ein Graus. ;-) Heute bin ich da etwas offener. Beeren z.B. in Feldsalat finde ich mittlerweile ganz gut. Deshalb habe ich es gewagt und den absolut göttlich aussehenden Kräutersalat mit Ziegenkäse aus der aktuellen deli nachgemacht. (Offen gestanden habe ich sie nur wegen des Salats auf dem Cover gekauft...) Und ich sag euch, der sieht nicht nur gut aus. Besonders das Himbeerdressing war toll. Den gibt es ganz bestimmt wieder!

Zutaten für 2 Personen:
1 kleiner Salatkopf (bzw. ein Salatherz)
100g Rucola
100g Babyspinat
50g frische Kräuter (z.B. Minze, Thymian, Zitronenmelisse, Petersilie)
1 kleine Avocado
80g Himbeeren
4 kleine Ziegenkäsetaler
10g Pinienkerne

Für das Dressing:
50g Himbeeren
2 EL Rotweinessig
1 TL Senf
1 EL Honig
Pfeffer
Salz
2 EL Wasser
1 Prise Salz

Zubereitung:
Salate und Kräuter waschen und trocken schütteln. Salate ggf. klein schneiden, Kräuter von den Stielen zupfen. Alles in einer Schüssel mischen. Avocado schälen, halbieren, Kern entfernen und in Scheiben schneiden. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Für das Dressing die Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken. Mit allen weiteren Zutaten verquirlen.

Salate und Kräuter auf einen Teller geben. Avocado, Himbeeren, Pinienkerne und Ziegenkäse darauf anrichten. Mit dem Dressing beträufeln.

Quelle: deli (1/2013)



Freitag, 24. Mai 2013

Bayerische Brotzeit



Auch wenn ich im gelobten Brezenland wohne, kann ich der bayerischen Küche kaum etwas abgewinnen. Einzige Ausnahme sind Brezen: Ich liebe Brezen! Das erste was ich esse, wenn ich aus dem Urlaub wieder da bin, ist eine Breze... Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, sie passen einfach immer. Was ich schon alles drauf bzw. dazu gegessen habe, verrate ich lieber nicht. Nicht, dass ich des Landes verwiesen werde. ;-) Ich zeige euch lieber, was es klassisch bei einer Brotzeit dazu gibt: Obatzter (alternativ: Obazda oder Obatzda). Rezepte gibt es dazu wie Sand am Meer. In meinem klassischen bayerischen Kochbuch werden Brie und Frischkäse weggelassen und stattdessen mehr Butter und Camembert benutzt. Als Alternative zum Bier werden Milch oder Sahne vorgeschlagen. Wie immer: alles Geschmacksache. ;-)

Zutaten:
100g Camembert
100g Brie
100g Frischkäse
40g weiche Butter
1 Zwiebel
1 TL Paprika edelsüß
1/4 TL Kümmel, zerstoßen
1 Schuss Weißbier
Pfeffer
Salz
frischer Schnittlauch zum Anrichten

Zubereitung:
Käse und Butter mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem Frischkäse vermengen. Gewürze und Bier zugeben und gleichmäßig unterrühren. Nochmals mit Pfeffer, Salz und Paprika abschmecken. Mit Schnittlauch anrichten.


Mittwoch, 22. Mai 2013

To go: Kichererbsensalat



Im Sommer habe ich oft Lust auf ganz viel frisches, knackiges Gemüse. Leider finde ich gleichzeitig einen gemischten Salat nicht unbedingt sättigend. Daher gibt es oft frisches Brot dazu. Allerdings lohnt es nicht immer, welches zu kaufen/backen. Für einen Salat brauche ich schließlich keinen ganzen Laib Brot. ;-) Eine tolle Alternative sind deshalb Salate mit Hülsenfrüchten wie der bunte Kichererbsensalat. Er war sehr sättigend und mit Zitrone im Dressing und etwas Minze schön frisch. Perfekt für warme Temperaturen! Außerdem lässt er sich wieder ohne Probleme am Vorabend (inkl. Dressing) zubereiten.

Zutaten für 2 Portionen:
1 Dose gekochte Kichererbsen
1/2 Gurke
1 Paprika
200g Kirschtomaten
3 Frühlingszwiebeln
1/4 Bund Petersilie
1 Zweig Minze
1 EL Zitronensaft
2 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl
1 Prise Kreuzkümmel
1 Prise Koriander
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Gemüse waschen. Kirschtomaten vierteln, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Paprika würfeln und Gurke schälen und ebenfalls würfeln. Kichererbsen abgießen und ggf. abbrausen. Petersilie und Minze waschen, trocken schleudern, Blättchen abzupfen und fein hacken. Alles zusammen in eine Schüssel geben.

Zitronensaft, Essig, Olivenöl, Kreuzkümmel, Koriander, Pfeffer und Salz mischen. Zum Gemüse geben.

Montag, 20. Mai 2013

Feiertagsfrühstück



Manchmal geht meine Motivation spazieren, während ich in der Uni bin. ;-) Dann ist es wirklich schön, ein internetfähiges Handy in der Hand und eine ebenfalls bloggende Freundin neben sich haben. Wenn die einem von einem hübschen Blog erzählt, den sie entdeckt hat, kann man gleich eine Runde in den Rezepten stöbern... Dabei sind mir die Zitronen-Buttermilch-Pancakes über den Weg gelaufen. Das beste Pancakes-Rezept, das ich je gemacht habe! Nicht nur waren sie schön fluffig und locker, das zitronige war auch einfach unglaublich lecker. Zusätzlich habe ich noch ein paar Blaubeeren in den Teig gegeben. Hat toll gepasst. Dazu gab's frische Erdbeeren und Schokocreme. Ein Traum...

Zutaten für 8-10 Stück:
1 Cup Mehl
1 Cup Buttermilch
1 Ei
abgeriebene Schale einer Zitrone
1 EL Zitronensaft
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 TL Vanillezucker
2 EL weiche Butter
1 Prise Salz
nach Belieben: Blaubeeren
Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung:
In einer Schüssel Buttermilch, Ei, Butter, Zitronenschale und Zitronensaft verrühren. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Vanillezucker runter rühren.

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Pro Pancake ca. 2 EL Teig in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze backen, bis Bläschen aufsteigen. Wenden und die andere Seite ebenfalls goldbraun braten. Mit dem kompletten Teig so verfahren. Fertige Pancakes im Ofen warmhalten.

Quelle: Becky Bakes

Sonntag, 19. Mai 2013

Quiche für Pilzliebhaber



Feiertage sind eine tolle Erfindung. Dank des verlängerten Wochenendes, das ich mir selbst noch weiter verlängert habe ;-), komme ich endlich mal wieder dazu, mich in die Küche zu stellen. Das war in den letzten Wochen einer der Hauptgründe, warum ich nicht so viel gebloggt habe. Wenn nichts (neues) auf den Teller kommt, kann ich euch leider auch nichts zeigen. In den vergangenen Tagen habe ich wieder ausgiebig den Kochlöffel geschwungen und Rezepte für die nächsten Wochen rausgesucht.

Heute gibt es aber noch ein Gericht, das ich ganz spontan gekocht habe. Eigentlich wollte ich zu den Pilzen mal wieder Brezenknödel machen. Allerdings sind keine Brezen trocken geworden... Deshalb musste sonntags schnell ein neues Rezept her. Für die Champignon-Quiche hatte ich fast alles im Haus. Nur den benötigten Speck habe ich durch einen Rest Chorizo ersetzt. Würde ich aber immer wieder so machen. Meinen Freund hat die Quiche sehr überzeugt: Etwa zwei Stunden nach dem Abendessen ist er zum Kühlschrank geschlichen und hat den Rest aufgefuttert. ;-)

Zutaten:
1 Blätterteig aus dem Kühlregal
500g Champignons
100g Chorizo
1 Zwiebel
6 Stiele frischer Thymian
3 Eier
1/8 l Milch
Muskat
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Chorizo ebenfalls in dünne Scheiben schneiden, ggf. zusätzlich halbieren. Zwiebel fein hacken. Thymian waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und ebenfalls fein hacken.

Eine Pfanne heiß werden lassen, Chorizo darin knusprig anbraten. (Fett ist nicht nötig. Die Wurst ist fettig genug.) Aus der Pfanne nehmen und die Zwiebel anschließend in dem ausgelassenen Fett glasig dünsten. Champignons zugeben und ca. 5 Minuten anbraten. Chorizo und Thymian zugeben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Ene Tarteform mit dem Blätterteig auskleiden. Die Champignonmischung darauf geben. Ei und Milch verquirlen, mit Muskat würzen und darüber geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 20-25 Minuten backen, bis das Ei gestockt ist.

Quelle: lecker.de

Freitag, 17. Mai 2013

To go: Mini-Focaccia



Vergangene Woche war mal wieder nichts im Kühlschrank, ich hatte keine Lust einkaufen zu gehen und wollte aber trotzdem am nächsten Tag etwas leckeres mit in die Uni nehmen. Klingt nicht machbar? Ganz im Gegenteil. Die Mini-Focacce waren super! Sie haben auch einen sehr entscheidenden Vorteil beim mitnehmen: Man braucht nur eine Dose, sonst nix. Ok, eine Serviette wäre noch gut, um die öligen Finger nach dem Genuss abzuwischen. Aber die passt sicher noch irgendwo in die Tasche. ;-)

Die Focacce lassen sich problemlos am Vorabend zubereiten, wenn man sie nach dem Abkühlen gleich in eine luftdichte Box tut. Länger als einen Tag würde ich sie aber nicht warten lassen, sonst werden sie trocken. Beim Belag kann man sich austoben. Ich hatte noch ein paar Kirschtomaten (plus Oregano) und Zwiebeln da. Aber auch Rosmarin und Meersalz oder Oliven sind lecker.

Übrigens schmecken die kleinen Brote auch warm direkt aus dem Ofen. Mit etwas Salat machen sie sich wunderbar als Abendessen "to stay". ;-)

Zutaten für ca. 5 Stück:
250g Mehl
10g Hefe
125 ml lauwarmes Wasser
3 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
Belag nach Wunsch

Zubereitung:
Mehl und Salz in einer Schüssel mischen und eine Mulde hineindrücken. Hefe hinein bröseln, Zucker darüber streuen und das lauwarme Wasser darüber gießen. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen.

Anschließend 1 EL Öl zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt weitere 45 Minuten gehen lassen.

Teig erneut durchkneten und in 5 Stücke teilen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Teigstücke ausrollen und darauf legen. Erneut 15 Minuten gehen lassen.

Mit den Fingern kleine Vertiefungen in die Fladen drücken. Das übrige Öl darüber träufeln und ggf. zusätzlich belegen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen.



Sonntag, 12. Mai 2013

Oranges Pesto



Nach wie vor bin ich sehr begeistert von meiner Gemüsekiste, die ich nun seit ca. einem halben Jahr alle zwei Wochen bekomme. Das Gemüse ist frisch und schmeckt immer toll. Außerdem gibt es saisonale und regionale Produkte. Das ist allerdings manchmal auch ein klitzekleines Problem: Karotten beispielsweise hatte ich nun fast in jeder Kiste. Und irgendwann gehen mir dann die Ideen aus. Im Winter habe ich sie zu Suppe verarbeitet oder in Kartoffelpüree geworfen. Jetzt wandern sie oft in bunten Salat. Aber das wars auch schon mit der Kreativität... Bis ich letztens über das Rezept für Spaghetti mit Möhrenpesto gestolpert bin. Damit wurde mein Gemüsefach zur karottenfreien Zone und mein Repertoire um ein genial leckeres Möhrenrezept reicher. Ich nehme aber gerne weitere Anregungen entgegen. ;-) Was macht ihr mit "Karottenüberschuss"?

Zutaten für 2 Personen:
300g Karotten
1 Schalotte
1 kleine rote Chilischote
50g Pinienkerne
2,5 EL Honig
etwas abgeriebene Orangenschale
2 Zweige frischer Thymian
50g Feta
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
ggf. etwas Schwarzkümmel
Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen.

Karotten schälen und würfeln. Chilischote entkernen und ebenso wie die Schalotte fein würfeln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Chili, Schalotte und Karotte darin andünsten. Salzen, Honig zugeben und karamellisieren lassen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Thymian waschen und die Blättchen abzupfen. Zusammen mit den Pinienkernen, Karotten und der Orangenschale feinstückig pürieren.

Feta in dünne Scheiben schneiden. Orangenschale mit 1 EL Olivenöl, Schwarzkümmel und Pfeffer mischen und auf dem Feta verteilen. Pasta mit Pesto und Käse anrichten.

Quelle: living at home

Sonntag, 5. Mai 2013

Wenn's schee macht...



... essen wir Auberginen mit Buttermilchsauce. ;-) Das Rezept ist ja bereits auf einigen Blogs vertreten - zu Recht! Nicht nur weil es hübsch macht, sondern weil es auch unglaublich lecker ist. Besonders die Zubereitungsart der Auberginen ist toll! Ich finde allerdings sowieso, dass das bei Auberginen einen großen Unterschied macht. Gegrillt oder (einzeln) in Olivenöl gebraten bzw. gebacken schmecken sie mir deutlich besser, als z.B. in Ratatouille oder gemischten Gemüsesaucen. Was natürlich nicht heißt, dass ich sie anders nicht esse. Aber die kleinen Auberginchen auf meinem Balkon werden definitiv entweder gebacken oder gegrillt! Sofern sie am Ende des Sommers erntereif sind und ich die Pflanze so lange am Leben erhalten habe. Das wird mit meinem nicht so grünen (eher schwarzen...) Daumen noch eine große Herausforderung. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
Für die Auberginen:
2 große Auberginen
80 ml Olivenöl (ich habe etwas weniger benutzt)
4 Zweige Zitronenthymian
Meersalz
Pfeffer
1 kleiner Granatapfel
1 TL Za'atar (Gewürzmischung)

Für die Sauce:
140 ml Buttermilch
100g griechischer Joghurt
1, 5 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 Prise Salz

Zubereitung:
Auberginen wasche, halbieren und das Fruchtfleisch mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden (nicht bis zur Haut durchschneiden). Mit der Schnittseite nach oben in eine Auflaufform legen und mit Olivenöl einpinseln. Den Zitronenthymian auf den Auberginen verteilen und mit Pfeffer und Salz betreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200º Grad ca. 35-40 Minuten garen, bis das Fruchtfleisch weich und gebräunt ist.

In der Zwischenzeit die Granatapfelkerne auslösen. Dazu den Granatapfel quer halbieren, mit der Schnittseite auf die Handinnenfläche legen, über eine Schüssel halten und mit einem Holzlöffel oben auf die Frucht klopfen. Immer kräftiger klopfen, bis alle Kerne in die Schüssel gefallen sind. (Achtung, kann eine echte Sauerei werden!)

Für die Sauce alle Zutaten miteinander vermengen und bis zum Servieren kalt stellen.

Zum Servieren die Auberginen mit der Buttermilchsauce bedecken und mit Granatapfelkernen und Za'atar bestreuen.

Tipp:
Eigentlich sollen die Auberginen vollständig abkühlen und dann erst serviert werden. Warm schmecken sie aber ebenso gut!

Quelle: Genussvoll vegetarisch - Yotam Ottolenghi



Freitag, 3. Mai 2013

Neue Kategorie "to go"



Da ich mich momentan intensiv meiner Magisterarbeit widme, verbringe ich viel Zeit in der Unibibliothek. Um mich zu motivieren, muss es in den Lernpausen unbedingt etwas leckeres zu essen geben. Damit fällt Mittagessen in der Mensa aus. ;-) Das schmeckt hier tatsächlich nicht besonders und nachdem ich vor der Tür mal eine tote Maus gesehen habe, möchte ich noch weniger hingehen... Deshalb nehme ich mir lieber etwas von zu Hause mit. Schmeckt besser und ist auf Dauer auch günstiger. Und da es noch mehr Studenten auf der Welt gibt und Menschen, die keine Kantine bei der Arbeit haben oder einfach gerne picknicken, habe ich beschlossen, aus der Not eine Tugend zu machen: Ab sofort wird es hier regelmäßig Rezepte "to go" geben. Die Gerichte werden alle einige Stunden ungekühlt überstehen, kalt genießbar und natürlich problemlos transportabel sein. Ich fahre die 8 km zur Uni gern mit dem Rad, das müssen sie alle überleben. ;-)

Den Anfang macht der leckere Salat mit Grillgemüse und Pestodressing. Bei vielen Salaten nehme ich das Dressing extra mit, damit besonders grüner Salat nicht so schnell in sich zusammenfällt. Bei diesem ist das nicht nötig. Nur wenn ich ihn am Abend vorher zubereite, mische ich das Dressing erst am kommenden Morgen unter.

Zutaten:
80g Pasta (Penne o.Ä.)
1 kleine Zucchini
1 kleine Aubergine
1 kleine Paprika
1 Handvoll Kirschtomaten
1/2 Kugel Mozzarella
100g Rucola (bei mir Feldsalat, weil es keinen gab)
1/2 Bund Basilikum
10g Pinienkerne
ca. 30 ml Olivenöl
ca. 25 ml Balsamico
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Zucchini, Aubergine und Paprika waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Auf ein Backblech geben und im Ofen ca. 10-15 Minuten grillen, bis das Gemüse gebräunt ist. Kirschtomaten halbieren, Mozzarella würfen und Rucola waschen (ggf. klein rupfen). Alles in einer Schüssel mischen.

Für das Dressing die Pinienkerne kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Basilikum waschen und die Blättchen abzupfen. Zusammen in einen Zerkleinerer geben und fein mahlen. Mit Olivenöl und Balsamico mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Zum Gemüse geben und gut vermengen.

Tipp:
Der Salat eignet sich auch gut als Resteverwertung von übrigen Grillgemüse.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Alles Quark!



Der Frühling ist da! Endlich... Und mit ihm so einige Frühlingsboten, die sogleich auf den Teller wandern durften. Allen voran natürlich Bärlauch. Der begegnet einem ja grad an jeder Ecke. Selber pflücken würde ich dennoch nicht - wer weiß, was dann in den Topf kommt... ;-) Ich überlasse das lieber den Experten und sammle Kräuter nur aus meiner Gemüsekiste bzw. ab sofort auch wieder aus den Töpfchen auf meinem Balkon (die aus dem Gartencenter stammen...). Sicher ist sicher. Sicher ist auch, dass Bärlauchquark äußerst lecker ist! Wir hatten von einem riesigen Bund noch die Hälfte übrig und erst keine Ahnung, was wir damit machen sollten. Da es Fächerkartoffeln geben sollte, haben wir ihn spontan unter den Quark gemischt. Hat super gepasst, wie wahrscheinlich auch zu jedem anderen Kartoffelgericht. Zu gegrilltem Gemüse oder Fisch/Fleisch kann ich ihn mir aber genauso vorstellen.

Zutaten:
250g Quark (Fettstufe nach Wahl, hier 20%)
100g saure Sahne
1/2 Bund Bärlauch
1 kleine rote Chilischote
1 Spritzer Zitronensaft
1 Schuss Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Bärlauch und Chili waschen und fein hacken. Zusammen mit Quark, saurer Sahne, Olivenöl und Zitronensaft mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.