Mittwoch, 30. Oktober 2013

Mein erstes Mal Quinoa



2013 ist bekanntlich "Jahr der Quinoa" - perfekt um das Pseudogetreide mal auszuprobieren. Den Vorsatz hatte ich schon im Januar gefasst, die Ausführung hat nun etwas gedauert. Aber was lange währt und so... Und die Cheesy Quinoa Bites waren wirklich gut! Der nussige Geschmack vom Quinoa harmoniert toll mit dem Parmesan. Dazu passt Salat und/oder ein Joughurtdip. Aber man kann sie auch problemlos pur essen. Ich plane sie nächsten Sommer in Muffinförmchen (also den Papierförmchen) zu backen und zu einem Picknick zu entführen. ;-)

Zutaten:
1 Cup gekochtes Quinoa
1 Ei
1/2 Cup geraspelte Karotten
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe
1/4 Bund Koriander, gehackt
1/4 Cup geriebenen Parmesan
1 EL Mehl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Alle Zutaten gut vermengen. Eine Muffinform gut fetten, die Masse darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 15-20 Minuten backen.

Quelle: So very blessed

Sonntag, 27. Oktober 2013

Kaiserschmarrn mal anders



"Perfekt als kulinarisches Mitbringsel zu jeder Party." wird die Kaiserschmarrntarte im Kochbuch beschrieben. Das habe ich dann gestern gleich mal getestet - und bin mit einer leeren Form nach Hause gefahren. :-) Ich fand die Tarte auch wirklich gut! Sie schmeckt wie eine Mischung aus Kaiserschmarrn und Käsekuchen. Als Dessert für ein bayerisches oder österreichisches Menü kann ich sie mir auch gut vorstellen. Allerdings muss man etwas Zeit dafür einplanen, die Zubereitung ist recht aufwändig. Aber sie ist es definitiv wert! 

Zutaten für eine Backform mit 20 cm ∅:
Für den Mürbeteig:
75g kalte Butter
120g Mehl
40g Puderzucker
6g Stärke
30g Vanillezucker
1 Eigelb
Zitronenabrieb einer halben Bio-Zitrone
1 Prise Salz
Butter zum Einfetten

Für den Kaiserschmarrn:
30g Mehl
12g Zucker
1 Prise Salz
35 ml Milch
10g flüssige Butter
2 Eier
Butter zum Backen
nach Belieben: 1 EL Rosinen, 2 cl Rum

Für die Creme:
500g Schmand
50g Zucker
20g Stärke
1/2 TL gemahlene Vanille
1 Ei

Zubereitung:
Rosinen am Vortag in Rum (oder Schwarztee) einweichen.

Für den Mürbeteig die Butter in kleine Würfel schneiden. Mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kaltstellen.

Nach der Kühlzeit den Teig zwischen Frischhaltefolie dünn ausrollen. Die Backform fetten und den Feig in die Form legen und leicht andrücken.

Für den Kaiserschmarrn Mehl, Zucker und Salz in einer Rührschüssel mit Milch zu einem glatten Teig verrühren. Erst die flüssige Butter, dann nach und nach die Eier unterrühren. 

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Butter in einer ofenfesten Form erhitzen und den Teig hineingießen. Die Rumrosinen auf dem Teig verteilen. Bei mittlerer Hitze backen, bis der Teig Blasen wirft. Dann die Pfanne in den Backofen stellen und auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen. Den Kaiserschmarrn in Stücke zupfen und beiseite stellen.

Für die Creme Schmand, Zucker, Stärke und Vanille verrühren. Das Ei unterrühren. 

Den Kaiserschmarrn unter die Creme heben. Auf dem Mürbeteig verteilen. Im Backofen bei mittlerer Schiene ca. 1 Stunde backen. 

Quelle: Bayerische Tapas - Lechner/Timme (blv)

Dienstag, 22. Oktober 2013

Röllchen um Röllchen



Auch wenn es die Überschrift vielleicht vermuten lässt, heute gibt es kein Hüftgold. Aber ich verspreche, ganz bald gibt's wieder was süßes. Ich plane etwas göttliches fürs Wochenende... Jetzt gibt es "nur" eins meiner neusten Lieblingsgerichte: Auberginen-Bulgur-Involtini mit Ziegenfrischkäse. Das Rezept ist mir in einem Anfall von Prokrastination während der Magisterarbeit untergekommen und musste gleich ausprobiert werden. Allerdings sind im Originalrezept Kapern enthalten, und die gehen beim besten Willen nicht... Deshalb habe ich als "Ersatz" in den Gewürzschrank gegriffen und das Gericht etwas orientalisch angehaucht zubereitet. Hat so viel besser geschmeckt als mit den ollen Kapern. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 80g Bulgur
1 kleine, längliche Aubergine
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Pistazien
80g Ziegenfrischkäse
ca. 300 ml passierte Tomaten
Piment
Kreuzkümmel
Kardamom
Kurkuma
1-2 Zweige Rosmarin
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen, die Hälfte von beidem darin glasig dünsten. Bulgur zugeben und kurz andünsten. Mit ca. 150 ml leicht gesalzenem Wasser aufgießen, aufkochen und ca. 12-15 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Bulgur anschließend in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

Die Aubergine putzen und längs in dünne Scheiben schneiden (ca. 2-3mm breit). Öl in einer Pfanne erhitzen und die Scheiben portionsweise von beiden Seiten anbraten. (Man kann die Scheiben auch im Ofen grillen.) Herausnehmen und abkühlen lassen.

Öl in einem weiteren Topf erhitzen und darin die restlichen Zwiebel- und Knoblauchwürfel anschwitzen. Mit den passierten Tomaten aufgießen. Die Rosmarinzweige zugeben, mit Pfeffer und Salz würzen und zugedeckt köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Bulgur mit den restlichen Gewürzen sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pistazien hacken und zusammen mit 2/3 des Frischkäse unter den Bulgur heben. Die Masse auf den Auberginenscheiben verteilen, aufrollen und in eine Auflaufform legen. Mit der Tomatensauce übergießen und den restlichen Käse darüber bröseln. Im Backofen bei 180 Grad ca. 15-18 Minuten backen.

Quelle: lecker.de

Sonntag, 20. Oktober 2013

Mein (fast) süßes Abendessen



Schon seit Kindertagen sind süße Hauptgerichte für mich ein Graus. Und grade als Kind war es echt schlimm: Viele Eltern von Freunden meinten es gut und brachten bei Besuch Pfannkuchen, Grießbrei & Co. auf den Tisch. Fand ich eher zum Heulen... ;-) Folglich gibt's bei mir Süßes nur zum Dessert - fast! Für Süßkartoffeln mache ich ab und zu eine Ausnahme. Allerdings muss das Gericht trotzdem eine herzhafte Komponente haben. Genau das bieten die Süßkartoffel-Wedges mit Zitronengras-Crème-fraîche. Es musste also nicht geweint, sondern konnte ausgiebig geschlemmt werden. :-)

Zutaten für 2 Personen:
Für die Wedges:
1-2 Süßkartoffeln (ca. 450g)
2 EL Öl
3/4 ZL gemahlener Koriander
1/4 TL feines Meersalz
ggf. 1 kleine Chilischote, gehackt
ca. 7g Korianderblätter (hab ich weggelassen)

Für den Dip:
1/4 Stängel Zitronengras
100g Crème fraîche
abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Limette
ca. 25g frischer Ingwer, geschält
1/4 TL feines Meersalz

Zubereitung:
Die Süßkartoffeln gut waschen (nicht schälen) und der Länge nach halbieren. Die Hälften erneut halbieren, ebenso die Viertel. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit etwas Olivenöl einpinseln. Die Wedges darauf verteilen und mit dem restlichen Olivenöl bestreichen. Den gemahlenen Koriander und das Salz mischen und die Wedges damit bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad ca. 25 Minuten goldbraun backen.

Für den Dip das Zitronengras und den Ingwer sehr fein hacken oder reiben. Mit den restlichen Zutaten verrühren und ziehen lassen.

Vor dem Servieren die Wedges mit Chiliwürfeln und Korianderblättern bestreuen. Den Dip dazu reichen.

Quelle: Genussvoll vegetarisch - Yotan Ottolenghi (DK)

Dienstag, 15. Oktober 2013

Überraschung: Die Foodist-Box



Vor Kurzem erreichte mich mal wieder eine interessante Anfrage: Ob ich die Foodist-Box testen wollte? Nach einem Blick auf die Webseite (*klick*) war ich neugierig und habe gern zugesagt.

Was ist die Foodist-Box?
Für 24 Euro im Monat bekommt man eine Überraschungsbox mit "6-8 hochwertigen Produkten zum Ausprobieren". Dazu kommen noch die Versandkosten von 4,90 Euro. Die Produkte sind Proben oder Normalgrößen, sie übersteigen aber immer den Wert von 30 Euro. Versprochen wird auch, dass sie aus "kleinen Manufakturen aus ganz Europa" stammen. Kündigen kann man jeden Monat. Neben dem Abo gibt es auch Themenboxen für verschiedene Anlässe (*klick*).

Verpackung und Versand?
Die Box wird mit DHL verschickt und kam vollständig heil bei mir an. Die Verpackung ist aber auch aus stabiler Pappe und die Produkte sind innen noch einmal (wenn nötig) mit Pappumverpackungen geschützt. Dazu gibt's Holzspäne. Die Post müsste sich also viel Mühe geben, damit der Inhalt ersthaft zu Schaden kommt.

Was war in der Oktober-Box?

Irish Organic Vintage Cheddar Cheese - The Little Milk Company (Irland)
Was mir als erstes aufgefallen ist: Es handelt sich im Bio-Käse! Für mich ein großer Pluspunkt. Außerdem ist er wirklich lecker und würzig. Wer (wie ich vorher) bei Cheedar an geschmacksneutralen Käse denkt, wird hier eines besseren belehrt.

Alento Tinto (2011) - Adega do Monte Branco (Portugal)
Rotwein aus portugiesischen Rebsorten gekeltert von einem recht jungen Weingut (2006 gegründet). Die Beschreibung würzig, leicht herb mit Fruchtnote klingt gut. Ich selbst bin bekannterweise kein großer Rotweinfan, aber ich kenne einige. ;-)

Fennel & Honey Olive Oil Crackers - Shropshire Fine Herbs Bakery (England)
Sehr leckere Cracker! Der Fenchel-Geschmack ist nicht aufdringlich und sie schmecken - wie in der Info-Beilage versprochen - nicht nach Erkältungsmittelchen. ;-) Für mich könnten sie gern noch etwas knuspriger sein.

Skyros Sweet Pebble - Hatziyiannakis (Griechenland)
Walnuss umhüllt von Zartbitterschokolade und einer dünnen Zuckerschicht. Mein erster Gedanke war: Erinnert mich ein bißchen an M&Ms mit Walnüssen, nur schicker. Da ich M&Ms gerne esse, ist das aber nichts schlechtes. Ich freu mich auf's Probieren!

Crunchy Crispy Toffee Triology - The GrownUp Chocolate Company (England)
Milchschokolade, gepuffter Reis, Karamell und Knusper-Perlen mit weißer Schokolade umhüllt - geht es göttlicher?! Dazu werden die guten Stücke in Handarbeit in London hergestellt. Das einzige Manko: Es waren nicht auch alle anderen Schokoriegel-Sorten der Firma in der Box. ;-)

Aprikosen-Senf-Creme - Brotgarten Vollkornbäckerei (Deutschland)
Probiert habe ich die Creme bisher nicht. Sie wird zu Vollkornbrot oder Käse empfohlen, deshalb werde ich sie demnächst auf einem passenden Sandwich testen. Stelle ich mir lecker vor. Ist übrigens auch bio.


Wie ich die Box finde?
Sehr gelungen! Die Produkte sind für sich gut ausgesucht, das Gesamtbild finde ich aber auch sehr stimmig. Wichtig ist natürlich auch: Das gegebene Versprechen wurde eingehalten. Die Produkte stammen tatsächlich aus (relativ) kleinen Manufakturen. Bei dem Preis von 24 Euro ist das ja auch nicht unwesentlich.

Ich kenne mich auf dem "Boxen-Markt" nun nicht so gut aus - abgesehen von ein paar Blogeinträgen von anderen zu den verschiedensten Konzepten (Brandnooz etc.) bzw. meinem eigenen Test der Gourmetbox. Aber wenn ich mir mal eine Food-Box gönnen würde, wäre die Foodist Box aktuell mein Favorit. Es war nichts enthalten, was ich im Supermarkt um die Ecke bekomme. Aber andererseits auch nichts, was (geschmacklich) zu speziell ist. Kurz: Ich finde das Konzept gut durchdacht und (so gut ich das eben nach einer Box beurteilen kann) auch entsprechend umgesetzt.


Vielen Dank an das Team der Foodist-Box, dass ich die Box kosten- und bedingungslos testen durfte!

Sonntag, 13. Oktober 2013

Zucchini alla milanese



Aus unserem verregneten Italienurlaub haben wir uns ein ganz kleines Stückchen Parmesan mitgebracht. Es hatte nur 768 Gramm. ;-) In dem Supermarkt gab es aber sonst nur größere... Damit das gute Stück nun nicht demnächst anfängt grün und flauschig zu werden, musste ein Gericht her, bei dem man eine größere Menge Käse auf einmal braucht. Da boten sich die Spaghetti mit Zucchini alla Milanese an. Um noch mehr Parmesan zu "eliminieren", habe ich statt der Semmelbrösel einfach noch mehr Käse genommen. Hat dem Gericht ganz und gar nicht geschadet. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
Für die Zucchini:
1 Zucchini
2 Eier
ca. 100g frisch geriebener Parmesan
etwas Mehl

Für die Nudeln:
ca. 200g Spaghetti
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Schuss Weißwein
ca. 300 ml passierte Tomaten
Basilikum
Thymian
Rosmarin
ggf. etwas Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Schalotte und Knoblauch fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen und beides darin glasig dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und 2-3 Minuten reduzieren lassen. Mit Tomatensauce aufgießen und mit den Kräutern (außer Pfeffer und Salz) abschmecken. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Die Zucchini waschen, abtrocknen und in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden. Die Eier verquirlen und mit dem Parmesan vermengen, sodass eine dickflüssige Masse entsteht. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Ofen auf ca. 160 Grad vorheizen. Die Zucchinischeiben in Mehl wenden und durch die Ei-Parmesan-Masse ziehen. In der Pfanne ca. 2-3 Minuten von beiden Seiten goldbraun braten. Auf einem Küchenkrepp abtupfen und in eine Auflaufform schichten. Im Ofen weitere 10-15 Minuten fertig garen.

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Tomatensauce mit Pfeffer und Salz abschmecken. Spaghetti und Tomatensauce vermengen. Auf einem Teller mit den Zucchinischeiben anrichten.

Tipp:
Statt Zucchini kann man auch gut Aubergine verwenden.


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Granolabar



Manchmal fängt man mit einer Sache an und kann dann nicht mehr damit aufhören. Nein, ich spreche nicht davon, dass eine Packung Kekse schneller leer ist, als ich gucken kann. ;-) Es geht um Müsli. Ich bin mittlerweile eine sehr routinierte Granola-Herstellerin. Nach der Portion Erdnussbutter-Granola, die ich vor ein paar Monaten gemacht habe, kam eine zweite, und eine neue Sorte und noch eine, und... hier seht ihr Orangen-Kardamom-Granola. Ich wollte mal ein fruchtiges Granola machen - allerdings ohne Trockenfrüchte. Und obwohl ich zuerst Angst hatte, dass es evtl. wegen des Safts nicht knusprig wird, war alles prima. Geschmeckt hat es natürlich auch! Leider war die Dose deshalb auch ganz schnell wieder leer...

Zutaten:
4 Cups Haferflocken (Dinkelflocken gehen auch super)
1/2 Cup Honig (ich habe Orangenblütenhonig benutzt)
1/4 Cup Orangensaft (ohne Fruchtfleisch)
50 ml geschmacksneutrales Öl
ein paar Tropfen Orangenöl
1/4 TL gemahlener Kardamom
3-4 Kardamomkapseln
Zutaten zum Verfeinern (z.B. verschiedene Nüsse, Amaranth oder getrocknetes Obst)

Zubereitung:
Gemahlener Kardamom und die Haferflocken in einer Schüssel mischen. Honig, Öl, Orangenöl, Saft und die Kardamomkapseln in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze köcheln, bis alles flüssig ist und eine homogene Masse entstanden ist. Die Kardamomkapseln herausnehmen und über die Haferflocken geben und gut vermengen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Mischung darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen ca. 12-15 Minuten goldbraun backen. Während der Backzeit ab und an wenden, sodass es von allen Seiten gut trocknet.

Abkühlen lassen und anschließend mit den weiteren Zutaten mischen. In einem luftdichten Gefäß aufbewahren.


Montag, 7. Oktober 2013

Ein letzter Sommergruß


Ich glaube, den Sommer sehen wir dieses Jahr nicht mehr wieder. Der ist weg. Schade eigentlich, ich hatte ja nicht viel davon. Aber gut, nächstes Jahr wird alles besser. ;-) Allerdings gab's auch dieses Jahr etwas sehr gutes: Crostini mit gegrilltem Gemüse und Ziegenkäse. Ich kann das für stressige Phasen nur empfehlen. Es ist wirklich unglaublich lecker und dazu ohne viel Eigenleistung zubereitet, deshalb habe ich das diesen Sommer gefühlt jede Woche gegessen. Leider ist mit dem Sommer auch die Zeit der frischen Zucchini und Auberginen vorbei, sodass ich mir für die Lernphase ein neues, schnelles Lieblingsessen suchen muss. Habt ihr vielleicht Tipps für mich?

Zutaten für 2 Personen:
1 kleine Aubergine
1 kleine Zucchini
2 Knoblauchzehen
etwas Thymian
Olivenöl
Pfeffer
Salz
ca. 100g Ziegenfrischkäse
ca. 8 Scheiben Brot

Zubereitung:
Aubergine und Zucchini waschen und fein würfeln. Die Knoblauchzehen schälen. Gemüsewürfel, Knoblauch und Thymian in einer Auflaufform mischen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Bei 180 Grad ca. 15 Minuten im Backofen grillen. Kurz vor Ende der Garzeit (ca. 5 Minuten) das Brot ebenfalls in den Ofen geben. Alles aus dem Ofen nehmen und das Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Brot mit dem Ziegenkäse bestreichen und das Gemüse daraufgeben. Dazu gab's bei uns grünen Salat.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Aufgetaucht



Hallo, da bin ich wieder! Nach laaaaaaannnnggggggeeeerrrr Blogabstinenz... Ich war's nicht, Schuld ist nur meine Magisterarbeit. Nachdem ich die letzten Monate sieben Tage die Woche den ganzen lieben langen Tag am Computer saß und getippt, gelöscht und wieder neu getippt habe, habe ich abends den Schreibtisch fluchtartig verlassen. Allerdings auch nicht unbedingt in Richtung Küche, die Couch hatte die größere Anziehungskraft... ;-) Leider war die Kombination nicht so gut für den Blog. Aber nun ist die Arbeit abgegeben, ich einigermaßen erholt und so geht's hier jetzt wieder richtig los. Versprochen!

Zum Start gibt es einen kleinen Einblick in mein "Brainfood". Um meine Nerven zu beruhigen brauche ich in den letzten Wochen Unmengen an Süßkram. Neben Schokoriegeln, Keksen und Co. hat mein Freund mir die leckeren Blaubeer-Schoko-Muffins gebacken. Die waren so gut, dass ich dafür das Arbeitszimmer verlassen und sie höchstpersönlich fotografiert habe. Eindeutig Note 1! ;-)


Zutaten für 12 Muffins:
100g Zucker
20g Vanillezucker
125g weiche Butter
3 Eier
200g Mehl
50g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
3 El Milch
ca. 70g gehackte Zartbitterschokolade
100g Blaubeeren

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig rühren, Eier nach und nach zugeben. Die Trockenzutaten mischen und unterheben. Die Milch unterrühren und zuletzt Blaubeeren und Schokolade unterheben.

Bei 200 Grad ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Tipp:
Wenn man die Schokolade und die Beeren vorher in Mehl schwenkt, verteilen sie sich gleichmäßiger im Teig.