Mittwoch, 24. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 24



Klingt komisch, aber wenn ich an Salami denke, denke ich nicht an Fleisch. Ich denke an Schokolade. Im letzten Italienurlaub stand auf der Dessertkarte einer kleinen Spaghetteria nämlich Schokosalami. Ich war gleichermaßen irritiert wie neugierig - also habe ich sie bestellt. Und sie war grandios! Selten habe ich einen so guten Nachtisch gegessen. Ihr könnt euch also vorstellen, wie begeistert ich war, als ich ein Rezept dafür in der aktuellen lecker-Sonderausgabe gefunden habe. Das ist für mich der perfekte Abschluss meines diesjährigen Adventskalenders.

Ich wünsche Euch wunderschöne Weihnachtsfeiertage!

Zutaten für 2 Stück:
80 g Löffelbiskuits
100 g Vollmilchkuvertüre
100 g Zartbitterkuvertüre
125 g Kokosfett
1 frisches Ei
30g Puderzucker (+ etwas mehr zum Bestäuben)
1 EL Backkakao

Zubereitung:
Biskuits klein schneiden. Beide Kuvertüren hacken und mit dem Kokosfett im heißen Wasserbad schmelzen. Ei, Puderzucker und Kakao cremig rühren. Die Schokolade im dünnen Strahl zugießen und gleichzeitig unterrühren. Kekse unterheben. Etwa eine Stunde kalt stellen. Die Masse sollte fest, aber noch formbar sein.

Masse halbieren. Jede Hälfte zu einer ca. 20 cm langen "Salami" formen. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 5 Stunden (besser über Nacht) kalt stellen.

Schokosalamis aus der Folie wickeln. Rundherum mit Puderzucker bestäuben und den Zucker etwas verreiben. Nach Belieben mit Küchengarn umwickeln. Im Kühlschrank aufbewahren.

Quelle: lecker Christmas-Special 2014

Dienstag, 23. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 23



Heute bin ich ein bisschen spät dran mit meinem Türchen. Daran ist der Kuchen schuld, er muss so lange gehen. ;-) Aber weil er sehr lecker ist, darf der Haselnuss-Swirl-Kuchen das. Er durfte auch über die Ränder der Form treten und auf der einen Seite doof aussehen. Nein, eigentlich durfte er das nicht. Er hat's trotzdem gemacht. Ich bin aber selber schuld. Man sollte seine Backformen ausmessen (oder die Maße kennen) und mit dem Rezept vergleichen. Hab ich nicht gemacht. Nun ja, dann bekommt ihr einfach nur die hübsche Hälfte zu sehen. Die andere futtere ich einfach schnell auf. ;-)

Zutaten für eine Kastenform (11 x 30 cm):
1 Bio-Orange
100 ml Milch (+ 1 EL)
350 g Mehl (+ etwas mehr)
150g brauner Zucker (+ 1 EL)
1 Ei
170 g Butter (+ etwas mehr)
75 g gemahlene Haselnüsse (+ 1 EL)
1 TL Zimt
Prise Salz

Zubereitung:
Orange heiß abwaschen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. Orange auspressen (sollten 100 ml werden). 100 ml Milch lauwarm erwärmen, Hefe hinein bröseln und unter Rühren auflösen. 350 g Mehl, 75 g Zucker, Orangenschale, Prise Salz und das Ei in eine Schüssel geben. Hefemilch und Orangensaft unterrühren. 50g weiche Butter in Flöckchen unterkneten. Rund 5 Minuten weiter kneten, bis der Teig geschmeidig ist und sich zu einer Kugel formen lässt. Zugedeckt rund 45 Minuten gehen lassen.

Für die Füllung 75 g Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. 75 g Zucker und 1 TL Zimt untermischen. 100g Butter unter Rühren zugeben und schmelzen. Beiseite stellen.

Kastenform fetten und längs mit einem Streifen Backpapier auslegen. Teig mit etwas Mehl noch einmal durchkneten. Zu einem Rechteck auseinander ziehen. Die Nussfüllung darauf verteilen. Von den beiden Längsseiten jeweils bis zur Mitte aufrollen. In die Form legen. Zugedeckt noch einmal 30 Minuten gehen lassen.

Hefeteig mit 1 EL Milch bestreichen und mit je 1 EL Zucker und Nüssen bestreuen. 20 g Butterflöckchen auf dem Teig verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad rund 40 Minuten backen. Nach 25 Minuten evtl. abdecken.

10 Minuten ruhen lassen, dann mithilfe des Backpapiers aus der Form heben. Man kann den Kuchen pur oder mit Glühweinbirnen und Vanillesauce servieren.

Quelle: lecker Christmas-Special 2014

Montag, 22. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 22



Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die keinen großen Stress beim Weihnachtsgeschenke kaufen haben. Bei uns in der Familie ist es üblich, dass man sagt, was man sich (in etwa) wünscht. Nur meine Großeltern sind jedes Jahr eine Herausforderung. Sie wünschen sich natürlich nichts und haben was sie brauchen. Aber ich finde es trotzdem schön ihnen eine kleine Aufmerksamkeit zu schicken. Deshalb packe ich meistens ein Packet mit einer guten Flasche Wein und ein paar Naschereien - oft auch selbstgemacht. Dieses Jahr habe ich mich an Eierlikör rangetraut. Den wollte ich schon letzten Jahr probieren, bin aber im Abschluss-Stress nicht dazu gekommen. Dabei geht er eigentlich ganz schnell. Jetzt hoffe ich nur, ob er ihnen auch schmeckt!

Zutaten für (angeblich) 3 Flaschen à 350 ml:
8 frische Eigelb
500 ml Vollmilch
250 g Zucker
1 Vanilleschote
350 ml weißer Rum

Zubereitung:
Vanilleschote halbieren und auskratzen. Milch, 125 g Zucker, Vanillemark und -schote in einen Topf geben und aufkochen. Vom Herd ziehen.

Eigelbe mit dem übrigen Zucker in einer Metallschüssel auf dem siedenden Wasserbad mit dem Schneebesen weißschaumig aufschlagen. Die Milch erneut aufkochen und langsam unter die Eigelbmischung rühren. Alles so lang über dem Wasserbad rühren, bis die Masse merklich dicker wird. Vom Herd nehmen, durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen.

Den Rum unter die Creme rühren. In sterile Flaschen abfüllen und kalt stellen.

Im Kühlschrank hält sich der Eierlikör etwa 4 Wochen.

Quelle: Küchengötter

Sonntag, 21. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 21



Endlich Urlaub! Zweieinhalb Wochen süßes Nichtstun liegen vor mir. Und wie beginnt man die am besten? Natürlich mit einem ebenso süßen Frühstück. Es gab Waffeln mit Honigschmand und Himbeersauce. Leider haben Waffeln und Nichtstun nicht viel gemein - man muss für die Teilchen schon ein bisschen ackern. Aber es lohnt sich! Die nussigen Waffeln passen toll zum honigsüßen Schmand. Dank der sauren Himbeeren wird's aber auch nicht zu pappig. Ich freue mich schon, die übrig gebliebenen Waffeln heute zum Kaffee zu vernichten... :-)

Zutaten:
Für die Waffeln:
150g Mehl
100g Buchweizenmehl
3 Eier
125g weiche Butter
95g Zucker (laut Rezept eigentlich 120g)
1 TL Backpulver
200 ml Milch
Prise Salz
Öl zum Backen

Für den Honigschmand:
150g Schmand
1 EL Honig
1 EL Zitronensaft

Für die Himbeersauce:
300g (TK-) Himbeeren
1 EL Zitronensaft
1 EL Honig

Zubereitung:
Für die Waffeln die Eier trennen. Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Butter mit einer Prise Salz schaumig schlagen. Eigelbe unterrühren. Mehle und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Buttermasse rühren. Eischnee unterheben. Teig rund 5 Minuten ruhen lassen. Waffeleisen erhitzen, mit Öl auspinseln und den Teig darin portionsweise 4-6 Minuten goldbraun backen.

In der Zwischenzeit den Schmand mit Honig und Zitronensaft glatt rühren. 200g Himbeerenpürieren und mit dem Zitronensaft vermischen. Die Beeren durch ein Sieb streichen und mit den restlichen 100g verrühren.

Waffeln mit Schmand und Beeren servieren.

Quelle: Deutschland vegetarisch - Stevan Paul/Katharina Seiser (Brandstätter)

Samstag, 20. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 20



Gestern war in meiner Küche "Freestyle Friday". Ich hatte nämlich richtig Lust auf Pasta mit Rosenkohl und Maronen - aber kein Rezept. Und ehrlich gesagt war ich auch nicht scharf drauf noch einmal einkaufen zu gehen. Nach zwei Wochen Seminar wollte ich nur auf die Couch und meine Füße hochlegen. Schnell gehen musste es also auch. Aber das kennt ihr ja schon von mir. ;-) Da mein Kühlschrank selten komplett leer ist, habe ich noch passende Zutaten für eine Sauce gefunden. Zu Rosenkohl und Maroni braucht es aus meiner Sicht auch nicht viel. Ganz besonders, wenn die Maroni frisch aus dem Backofen kommen. So schmecken sie einfach viel besser als ihre vakuumierten Verwandten.

Zutaten für 2 Personen:
200g frische Maronen
200g Rosenkohl
1 kleine Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
4-5 EL (Pflanzen-)Sahne (wer mag natürlich auch mehr)
1 Schuss Weißwein
Thymian
Pfeffer
Salz
200g Pasta
Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:
Maronen kreuzweise einritzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad rund 20 Minuten backen, bis sich die angeritzten Enden nach außen biegen. Heiß schälen, halbieren und beiseite stellen. Den Rosenkohl putzen, äußerste Blätter entfernen, Strunk abschneiden und kreuzweise einschneiden. In kochendem Salzwasser 8-10 Minuten bissfest kochen. Abgießen und abschrecken. Schalotte und Knoblauch fein hacken.

Pasta nach Packungsanweisung kochen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Schalotte und Knoblauch darin anschwitzen. Rosenkohl und Maronen zugeben und 2 Minuten anbraten. Weißwein zugeben und kurz einköcheln lassen. Mit Thymian, Pfeffer und Salz abschmecken. Sahne angießen und kurz erwärmen. Sauce mit der Pasta mischen und servieren.

Freitag, 19. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 19



Vielleicht habt ihr sie gestern schon hinter der Suppe hervor blitzen sehen, die Knoblauch-Knoten. Die Brötchen geistern schon seit Monaten durch Pinterest. Man kommt kaum daran vorbei. Sollte man aber auch gar nicht! Die Knoblauch-Knoten sind richtig lecker. Wer kein großer Knoblauchfan ist, kann sie auch nur mit Kräuteröl bepinseln. Das würde mir aber nie einfallen - ich liebe Knoblauch. ;-) Und auch die Knoten habe ich nach dem ersten Mal schon lieben gelernt. Ich werde sie zu Suppen und Salaten nun sicher häufiger machen.

Zutaten:
Für den Teig:
480g Mehl
60 ml Milch
270 ml Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
30 ml Olivenöl
1 TL Salz
1 Prise Zucker

Für die Glasur:
2 Knoblauchzehen
40g Butter
1 TL Kräuter (z.B. Oregano)

Zubereitung:
Für den Teig alle Trockenzutaten (inkl. Hefe) in einer Schüssel mischen. Olivenöl, Milch und Wasser mischen. Die Milch-Mischung unter die Trockenzutaten kneten, bis ein geschmeidiger Hefeteig entstanden ist. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Butter schmelzen. Die Knoblauchzehen fein hacken und zusammen mit den Kräutern unter die Butter mischen.

Anschließend den Teig in acht Stücke teilen. Die Stücke rollen und zu Knoten formen. Mit der Buttermischung bestreichen. Auf ein Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 20 Minuten backen.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 18



Heute gibt's ein Suchbild für euch: Findet die Frischkäsenocken. Leider sind sie untergegangen, bevor ich das Foto machen konnte. Aber geschmacklich waren die Nockerl oben auf. Die Idee dazu habe ich von einer Restaurant-Speisekarte gemopst. Das Rezept für die Suppe mit Frischkäsenocken habe ich dort leider nicht bekommen. Deswegen musste ich mal wieder das Internet befragen - was gar nicht so einfach war. Aber ich bin da hartnäckig. ;-) Schlussendlich habe ich ein richtig gutes Rezept gefunden. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden gewesen. Konsistenz, Geschmack, Optik: Alles hat wunderbar gepasst.

Zutaten: 
Für die Klößchen:
100g Frischkäse
125g Quark
200g Semmelbrösel
2 Eier
80 ml Milch
Muskat
Salz

Für die Suppe:
ca. 1,5 l (selbstgemachte) Gemüsebrühe
1 Petersilienwurzel
Pfeffer
Salz
etwas Butter

Zubereitung:
Die Petersilienwurzel schälen und in feine Streifen schneiden. Etwas Butter in einem Topf erhitzen und die Wurzel darin kurz abschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Für die Nocken die Semmelbrösel mit Milch mischen. Quark, Frischkäse und die Eier unterrühren. Mit Muskat und Salz abschmecken. Zu Knödeln formen und in wallendem Salzwasser rund 6-8 Minuten kochen lassen.

Die Suppe mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Frischkäsenocken in die Suppe geben und servieren.

Quelle: chefkoch

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 17



Wer findet den Fehler auf dem Bild? Genau, der Ziegenkäse und die Haselnüsse fehlen. Und das nicht, weil ich sie nicht gekauft hätte. Nö, war alles da. Ich hab nur das Rezept aufgeräumt, während die Schwarzwurzel-Tarte im Ofen war und dann die anderen Zutaten vergessen. Sie sind mir erst beim Abspülen wieder eingefallen. Naja, spricht dafür, dass die Tarte auch ohne zusätzlichen Käse und die Nüsse sehr lecker war. Ich werde sie aber sicher noch einmal mit dem Rest probieren - wenn ich mich dann daran erinnere... ;-)

Zutaten:
1 Päckchen Blätterteig (Kühlregal)
800g Schwarzwurzeln
400g Ricotta
2 Eier
4 Stiele Zitronenthymian
60g Butter
etwas Öl
2 EL Puderzucker
Saft einer Zitrone
Salz
Pfeffer
Muskat
100g Ziegenkäserolle
ca. 30g Haselnusskerne

Zubereitung:
Zitronensaft und ca. 1 Liter Wasser in einer Schüssel mischen. Schwarzwurzeln unter fließendem kalten Wasser mit Handschuhen schälen. Stangen in 10 cm lange Stücke schneiden, dicke Stangen längs halbieren. Gleich ins Zitronenwasser legen.

30g Butter in einer Pfanne mit etwas Öl schmelzen. Abgetropfte Schwarzwurzeln dazu geben und mit rund 400 ml Wasser angießen. Offen bei mittlerer Hitze rund 25 Minuten garen, bis das Wasser verkocht ist. Dann die restliche Butter, den Puderzucker und etwas Salz zugeben und goldbraun braten.

Blättchen des Zitronenthymian fein hacken. Mit Ricotta, Ei, Pfeffer, Salz und Muskat verrühren.

Den Blätterteig ausrollen, die Seiten umklappen und mit einer Gabel einstechen. Die Ricotta-Masse einfüllen und die Schwarzwurzeln darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad auf einem Backblech rund 30 Minuten backen. Den Käse in feine Scheiben schneiden. Käse zusammen mit den Haselnüssen auf der Tarte verteilen. Weitere 10 Minuten backen und servieren.

Quelle: Essen & Trinken

Dienstag, 16. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 16



Ich finde Beilagen sind ein leidiges Thema. Sie sollen lecker sein, der Hauptkomponente des Gerichts aber nicht die Schau stehlen. Oft greife ich dann auf kartoffelige Varianten zurück, ob gebraten, gestampft oder geknödelt. Aber so richtig begeistert mich das nicht. Deshalb war ich umso glücklicher, als ich über die Rosmarin-Topinamburen gestolpert bin. Sie sind genauso einfach zu machen, wie ihre knolligen Verwandten, haben aber einen ganz anderen Geschmack. Außerdem mag ich die knusprige Konsistenz. Und sie sind vielseitig einsetzbar: Sie passen zu Fleisch und Fisch genauso wie zu Gemüsebratlingen.

Zutaten für 2 Personen als Beilage:
300g Topinambur
2 Zweige Rosmarin
2 EL Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Topinambur schälen oder gründlich abbürsten. Anschließend in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen und fein hacken. Topinamburscheiben mit Rosmarin und Olivenöl mischen und auf ein Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad rund 20-25 Minuten backen. Immer wieder wenden.

Quelle: Küchengötter


Montag, 15. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 15



Und schon wieder stehen wir vor unserem Dessert-Problem: Was schmeckt ohne Schoki? Manchmal ist die Antwort darauf im Abstellschrank zu finden. Dort wohnt nämlich seit einigen Monaten eine wunderschöne italienische Eismaschine. Das gute Stück war schon im Sommer im Dauereinsatz - aber auch im Winter soll sie nicht verstauben. ;-) Mein Eis-Highlight bisher war Joghurteis mit frischen Früchten. Weil das aber so gar nicht weihnachtlich ist, habe ich das Rezept der Saison angepasst und Honig-Joghurteis mit gebrannten Mandeln daraus gemacht. Saulecker! Weiterer Vorteil: Selbst nach einem echt üppigen Menü, kann man davon noch eine kleine Kugel essen.

Zutaten für 4 Portionen:
400g Naturjoghurt
200g Sahne
60g Puderzucker
70g flüssiger Honig
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
2 Handvoll gebrannte Mandeln, gehackt

Zubereitung:
Joghurt, Puderzucker, Honig und Zitronensaft glatt rühren. Sahne leicht schlagen und unter die Joghurtmasse heben. Die Masse in die Eismaschine füllen und 30-40 Minuten fest frieren lassen. Nach etwa 20 Minuten die Hälfte der Mandeln zugeben. Anschließend das Eis portionieren und mit den restlichen Mandeln bestreuen.

Quelle: Küchengötter

Sonntag, 14. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 14



Mein vegetarisches Hauptgericht ist etwas für die schlanke Linie - nicht. Aber zwischen all den Plätzchen, braucht man beim Weihnachtsmenü nun nicht mit dem Kalorien zählen anfangen... Es wäre auch zu schade, wenn man deshalb auf die leckeren Rucola-Cannelloni verzichten würde. Ich war zugegebenermaßen erst etwas skeptisch, wie sich der Salat in den Nudeln machen würde. Aber das war völlig unbegründet! Er passt wunderbar zu all dem cremigen Käse. :-) Die Cannelloni sind sicher kein klassisches Weihnachtsessen, wie ein Nussbraten oder vegetarische Rouladen. Ich empfehle sie trotzdem: Sie sind nämlich schnell gemacht und außerordentlich lecker. Und darum geht's doch an Weihnachten, oder?

Zutaten für 2 Personen:
Für die Cannelloni:
6 Cannelloni (ohne Vorkochen)
150g Rucola
100g Ricotta
50g Mascarpone
40g frisch geriebener Parmesan
Thymian
Pfeffer
Salz

Für die Sauce:
125 ml Milch
25g Mehl
12g Butter
Muskat
Pfeffer
Salz

Außerdem:
60g Parmesan
1 EL Pinienkerne

Zubereitung:
Für die Cannelloni den Rucola 1 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Anschließend abgießen, abschrecken und fein hacken. Ricotta, Mascarpone und Parmesan vermischen. Den Rucola untermischen und mit Thymian, Pfeffer und Salz abschmecken.

Für die Sauce die Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl zugeben und kurz anschwitzen. Unter Rühren die Milch zugießen. Einkochen lassen. Anschließend mit Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Rucola-Masse in die Cannelloni füllen. In eine gefettete Auflaufform legen. Die Sauce darüber gießen und mit Parmesan bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Pinenkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun braten. Die Cannelloni auf Teller verteilen und mit den Pinienkernen bestreuen.

Quelle: Kochmeister

Samstag, 13. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 13



Den Anfang meines vegetarischen Menüvorschlags macht ein Linsen-Kürbis-Salat. Ich mochte Linsen schon als Kind sehr gerne, habe ich sie bisher aber nur selten zubereitet. Warum weiß ich gar nicht genau. Als mir das letztens aufgefallen ist, habe ich mich gleich mal auf die Suche nach Rezepten gemacht. Dabei bin ich mehrfach auf Linsensalat gestoßen - meist allerdings in Kombination mit roter Beete. Leider ist die eine der wenigen Gemüsesorten, die ich selbst mit gutem Willen nicht runterbekomme... Aber Rezepte abwandeln ist ja kein Problem. Da vom Maronen-Risotto noch Kürbis übrig war, habe ich spontan den verwertet. Das hat nicht nur super geschmeckt, ich finde ihn auch farblich sehr hübsch zu den dunklen Belugalinsen. :-)

Zutaten für 2 Portionen:
50g Belugalinsen
200g Hokkaido
1 Lorbeerblatt
etwas Thymian
Chiliflocken
etwas Honig
Olivenöl
1 EL frisch gehackte Petersilie
1/2 Handvoll Walnüsse
etwas Ziegenkäse

Für das Dressing:
2 EL Olivenöl
1 EL Weißweinessig
1/2 TL Honig
1/2 TL Senf
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Linsen zusammen mit dem Lorbeerblatt und etwas Thymian in reichlich Wasser rund 15-20 Minuten bissfest kochen. Anschließend abschrecken. Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten.

Olivenöl, Honig und Chiliflocken zu einer Marinade zusammenrühren. Den Kürbis in Scheiben schneiden und in der Marinade wälzen. Auf ein Backblech geben und im Ofen bei 180 Grad etwa 10 Minuten backen. Anschließend kurz abkühlen lassen, dann in kleine Stücke schneiden.

Die Zutaten für das Dressing zu einer homogenen Masse verrühren. Linsen, Kürbis und Petersilie mit dem Dressing mischen. Auf Teller verteilen und mit Walnüssen und Ziegenkäse bestreuen.

Freitag, 12. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 12



Im Adventskalender soll es ja Überraschungen geben. Natürlich habe ich auch eine für euch: Es gibt das allererste Mal Risotto auf meinem Blog. Bisher habe ich das Reisgericht aufgrund der Konsistenz gemieden. Aber man wird älter und weiser... oder kauft sich eine Zeitschrift mit einem sehr ansprechendem Rezept. ;-) Ich bin nämlich jedes Mal, wenn ich die neue lecker-Sonderausgabe durchgeblättert habe, am Maronen-Risotto hängen geblieben. Erst habe ich überlegt, ob ich es zum Pastosotto umbauen soll. Aber warum nicht mal was neues ausprobieren? Geschmack ändert sich schließlich im Laufe des Lebens. Und dann gab es eine Überraschung für mich: Das Risotto war unglaublich lecker - und die Konsistenz gar kein Problem. Ab sofort wird es sicher mehr davon geben. :-)

Zutaten für 6 Personen:
400g Hokkaido
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
240g vorgegarte Maroni
300g Risottoreis
100g Bergkäse
20g Butter
1 l heiße Gemüsebrühe
1/4 l trockener Weißwein
4 Stiele Salbei
Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Kürbis waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Käse reiben. Salbei waschen, Blättchen abzupfen.

Butter in einem weiten Topf schmelzen. Maronen darin zwei Minuten anbraten, herausnehmen. 2 EL Öl zugeben und erhitzen. Kürbis, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Reis zugeben und unter Rühren 1-2 Minuten rösten bis sie glasig sind. Mit Wein ablöschen. Bei mittlerer Hitze unter Rühren 1-2 Minuten verdampfen lassen. So viel heiße Brühe angießen, bis der Reis bedeckt ist. Reis 30 Minuten bissfest kochen. Dabei immer wieder umrühren und Brühe nachgießen, sobald der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat.

Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Darin den Salbei knusprig braten. Maronen und Käse unter den Reis rühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Risotto auf die Teller verteilen, mit Salbeiöl beträufeln und knusprigen Salbei darauf verteilen.

Quelle: lecker Christmas-Special 2014

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 11



Heute möchte ich Urlaubserinnerungen mit euch teilen - zumindest kulinarische. Wir waren diesen Sommer wieder auf Korsika. Weil jedes Fleckchen der Insel wunderschön ist, wollten wir uns nicht für einen Teil entscheiden. Deshalb haben wir - wie beim ersten Mal - eine Rundreise gemacht. Und da wir uns nicht einmal festlegen wollten, wo wir wie lange bleiben, haben wir unser Zelt eingepackt und gecampt. Entgegen aller Erwartungen bin ich nämlich ziemlich camping-tauglich. ;-) Sogar beim Frühstück: Normalerweise esse ich lieber herzhaft, aber da kühlen beim Campen nicht ganz einfach ist, kann ich mich im Urlaub auch mit Marmelade anfreunden. Die gab's jeden Morgen mit frischen Croissants und Baguette. Hmmm... Aber zurück zum Aufstrich: Clementinen-Marmelade ist eine korsische Spezialität - klar, dass wir die ausprobieren mussten. 2 Gläser sind in den 2 Wochen leer geworden. Mehr muss ich sicher nicht sagen. ;-) Da wir ohnehin schon ein volles Auto hatten, konnten wir leider keine mitbringen. Aber jetzt wo die frischen Clementinen in den Regalen lagen, konnte ich nicht widerstehen. Selber gemacht schmeckt die Marmelade fast genauso toll wir im  Urlaub...

Zutaten für 6 Gläser à 350g:
1,2 kg Bio-Clementinen oder Mandarinen
1 kg Gelierzucker
Saft einer Bio-Zitrone
nach Belieben: 4 cl Orangenlikör (hab ich weggelassen)

Zubereitung:
Die Clementinen gründlich schälen, das Fruchtfleisch würfeln. Dabei die Kerne entfernen und den Saft auffangen. Fruchtfleisch, Saft, ggf. Likör, Zitronensaft und den Zucker in einem großen Topf mischen. Zugedeckt über Nacht ziehen lassen. Anschließend die Mischung aufkochen und rund 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. In sterile Gläser füllen, fest verschließen und abkühlen lassen.

Quelle: EatSmarter

Tipp:
Wer es überhaupt nicht bitter mag, sollte darauf achten, dass nix von der weißen Haut der Clementinen in der Marmelade landet. Wer eine leicht bittere Note mag, kann die Häutchen dran lassen.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 10



Mich stresst das Überangebot an Essen in der Vorweihnachtszeit total. Ständig und überall wird erwartet, dass man isst (oder trinkt). Das fängt bei Plätzchen an und hört bei festlichen Menüs auf. Lehnt man ab, wird man im besten Fall komisch angeguckt, im schlechtesten Fall ist jemand beleidigt. Und das nur, weil man "nicht mal ein bisschen probieren" will. Mir ist klar, dass es alle nur nett meinen. Aber ich kann einfach nicht rund um die Uhr futtern. ;-) Deshalb koche ich in der Vorweihnachtszeit zu Hause hauptsächlich leichte Gerichte, wie den lauwarmen Kürbissalat. Den fand ich besonders gut, weil er eben nicht eiskalt war. Bei Minusgraden vor der Tür, habe ich gerne etwas warmes auf dem Teller. Dank des Chilis auf dem Kürbis, wärmt der Salat auch wirklich gut. :-) Den Schinken kann man sich übrigens getrost sparen. Es hätte ihn nicht gebraucht. Beim nächsten Mal mache ich den Salat ohne. Stattdessen könnte ich mir noch ein paar Kerne oder Nüsse gut vorstellen.

Zutaten für 2 Personen:
Für den Salat:
1 kleiner Hokkaido
ca. 200 Rucola
1 Handvoll Kirschtomaten
ca. 80 Serrano-Schinken
etwas gehobelter Parmesan
Chiliflocken
Pfeffer
Salz Olivenöl

Für das Dressing:
1 TL Senf
1 TL Honig
4 EL Olivenöl
2 EL Balsamico
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Olivenöl mit Chiliflocken, Pfeffer und Salz mischen. Kürbis halbieren, die Kerne heraus kratzen. Dann den Kürbis vierteln und mit dem gewürzten Olivenöl bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad ca. 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Kirschtomaten waschen und halbieren. Den Rucola waschen und trocken schleudern. Den Scheinken in Stücke reißen. Für das Dressing alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut verrühren.

Den Kürbis aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen. Anschließend in Scheiben schneiden. Den Rucola auf zwei Tellern verteilen, dann Tomaten, Schinken, Kürbis und Parmesan darauf verteilen. Mit dem Dressing beträufeln.

Quelle: culinary passion

Dienstag, 9. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 9



Ich gehöre nicht zu den Menschen, die Sorge haben, dass sie ihr Weizenbrötchen um die Ecke bringt. Abwechslung an der Getreidefront kann aber trotzdem nicht schaden. Roggen, Dinkel und Hirse sind schon fester Bestandteil meines Vorratsschranks. Gerade neu dazu gekommen ist Kamut. Bis dato hatte ich das Getreide nur in Pasta-Form gegessen und fand's super. Im Biomarkt bin ich dann über Kamut-Grieß gestolpert. Trotz völliger Ideenlosigkeit, was ich damit machen könnte, habe ich ihn mitgenommen. Mein Freund war da schon weiter: Er hat sich Kamut-Grießbrei mit Zimtkirschen gewünscht. Hat er bekommen - und ich dafür große Begeisterung. Der Kamut-Grießbrei kam noch besser an, als die "normale" Variante. Er schmeckt insgesamt intensiver und angenehm nussig. Beide Daumen hoch!

Zutaten für 2 Portionen:
250 ml Milch
100 ml Sahne
40g Zucker
40g Grieß (hier Kamut-Vollkorn)
Schale einer halben Bio-Zitrone

Zubereitung:
Milch, Sahne, Zucker und Zitronenschale in einen Topf geben und aufkochen. Unter ständigem Rühren den Grieß einrieseln lassen. Bei niedriger Hitze rund 5 Minuten köcheln lassen. Den Grießbrei lauwarm abkühlen lassen und mit Kompott oder Zimt-Kirschen servieren.

Quelle: essen & trinken

Montag, 8. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 8



Darf ich meinen Erfolgsschlager des Sommers vorstellen: Erdbeerlimes. Die Idee dazu kam bei einem feucht-fröhlichen Abend mit Freunden auf - nach einer sehr lustigen Geschichte mit einem Pitbull, falscher Rechtschreibung und eben Erdbeerlimes. Klingt komisch, ist sie auch. ;-) Aber vielleicht gerade weil die Geschichte so komisch war, ist sie mir im Gedächtnis geblieben. Schon aus der ersten Erdbeerfeldausbeute dieses Jahr sind ein paar Fläschchen Limes geworden. Die kamen so gut an, dass ich (für eine Feier) nachproduzieren musste. Kein Problem, der Limes ist denkbar einfach zu machen. Allerdings mahne ich zur Vorsicht: So beering leicht wie er schmeckt, der Erdbeerlimes ordentlich Bums. ;-)

Zutaten für ca. 1,5 Liter:
800g frische Erdbeeren (TK geht genauso)
500 ml Wodka
250 ml frischer Zitronensaft
250g Zucker (300g wer's süßer mag)
250 ml Wasser

Zubereitung:
Erdbeeren waschen, Grün abschneiden und in einen Topf geben. Pürieren und zusammen mit Zucker und Wasser aufkochen. Abkühlen lassen. Zitronensaft und Wodka unterrühren. In sterile Flaschen abfüllen und gut verschließen.

Der Limes hält sich etwa 2-3 Monate im Kühlschrank.

Quelle: Geschenke aus der Küche - Anne Ilburg, Anna Anlauft (frechverlag)



Sonntag, 7. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 7



An die regelmäßigen Granola-Posts habt ihr euch ja schon gewöhnt. Wie könnte da ein weihnachtliches Müsli fehlen? Geworden ist es ein klassisches Apfel-Zimt-Granola. Klassisch heißt aber weder langweilig noch fad. Das Granola hat nicht nur weihnachtlich nach Zimt, sondern auch wunderbar frisch nach Apfel geschmeckt. Und das, obwohl ich statt Apfelsirup nur Apfelsaft benutzt habe. Sirup habe ich nirgends gefunden. Ich war aber nicht böse drum, weil ich ohnehin nicht gewusst hätte, was ich mit dem Rest hätte machen sollen. Es war so sicher etwas weniger süß, aber auch das finde ich nicht schlimm. Ist ja Frühstück und kein Dessert... ;-)

Zutaten:
4 Cups (Hafer-)Flocken
1/4 Cup brauner Zucker
3/4 Cup Apfelsaft
2 EL Honig
1 EL Öl
1 EL Vanilleextrakt
2 TL Zimt
1 Cup getrocknete Apfelringe oder Apfelchips
1 Cup Päckchen gemischte Nüsse

Zubereitung:
Haferflocken mit dem Zimt in einer Schüssel mischen. In einem Topf Apfelsaft, Öl, Honig, Vanilleextrakt und Zucker mischen. Erwärmen bis der Zucker geschmolzen und eine homogene Masse entstanden ist. Die Sauce gut mit den Haferflocken vermengen.

Im Backofen bei 170 Grad rund 25 Minuten backen. Zwischendrin immer mal wieder wenden. Anschließend das Blech herausnehmen und auskühlen lassen. Apfelringe und Nüsse untermischen und in eine luftdichte Dose verpacken.

Samstag, 6. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 6



Lasst uns froh und munter sein... Na gut, damit wir das sein können, lasse ich das Singen lieber sein. ;-) Stattdessen fülle ich lieber euer Nikolaus-Stiefelchen. Ganz spontan habe ich beschlossen, heute eins meiner Lieblingskochbücher zu verlosen. Natürlich nagelneu und von mir selbst gekauft. Ausgesucht habe ich Herbst, Winter, Gemüse! vom GU-Verlag. Ich habe daraus schon so einiges nachgekocht, wie den Linseneintopf mit Feta oder die Käsesuppe mit Wirsingstreifen. Und es war ausnahmslos alles lecker! Was ihr tun müsst, um in den Lostopf zu hüpfen? Schickt mir euer Lieblingsrezept! Egal ob süß oder herzhaft, Kuchen oder Quiche - ich freue mich über alles. :-)

Auf einen Blick:
  • Schreibt mir eine E-Mail mit eurem Lieblingsrezept an charlottesdiner[ät]gmail.com! 
  • Das Gewinnspiel endet am Freitag, den 12. Dezember um 23:59 Uhr. 
  • Ich benachrichtige den Gewinner dann per E-Mail. Sollte er/sie sich nach 5 Tagen nicht melden, wird neu ausgelost.
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. 

Freitag, 5. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 5



Mein Freund und ich passen wirklich gut zusammen. Es gibt allerdings eine Sache, bei der wir uns nicht einig werden: Schokolade. Er hasst sie, ich liebe sie. Meistens finde ich das gut, bleibt mehr für mich. ;-) Aber wenn es darum geht, ein Dessert für uns beide zu finden, wird's etwas schwieriger. Ich mag Nachtisch nämlich am liebsten schokoladig. Es hat ein wenig gedauert, aber ich habe etwas gefunden, das uns beiden schmeckt. Pinterest ist bei solchen Problemen eine wirkliche Hilfe... Die Grapefruit-Törtchen waren für mich ein guter Kompromiss - Käsekuchen mag ich schließlich auch. Dank des Grapefruit-Gusses war er auch nicht zu süß. Die weihnachtliche Note gibt der Spekulatuisboden. Großes Plus: Die Grapefruit-Törtchen sind außerdem schön leicht. Das schadet nach einem üppigen Menü auch nicht. ;-)

Zutaten für 4 Törtchen: 
Für das Grapefruit-Curd:
150 ml frisch gepresster Grapefruitsaft
150g Zucker
3 Eier
80g Butter
3 EL Speisestärke

Für den Teig:
200g Mehl
100g Butter
100g brauner Zucker
30g Zucker
1 Eigelb
1 TL Spekulatius-Gewürz
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den Cheesecake:
500g Quark
200 ml Sahne
2 Eier
60g Zucker
1 unbehandelte Zitrone

Zubereitung:
Für das Curd Saft, Zucker und Speisestärke in einem Topf erhitzen. Sobald der Saft kocht, die Butter in Stückchen zugeben. Im Anschluss die geschlagenen Eier unterrühren, bis die Masse dickflüssig ist. In ein Glas gießen und abkühlen lassen.

Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig vermengen. Ausrollen und mit Servierringen ausstechen und den Teig darin lassen.

Die Schale der Zitrone abreiben, anschließend auspressen. Für die Creme Quark und Sahne verrühren. Zitronensaft, -schale und die Eier unterrühren. Die Creme auf die vier Förmchen verteilen. Bei 160 Grad im Backofen ca. 45 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Die Kuchen aus den Förmchen lösen, dann die Formen mit Frischhaltefolie auskleiden. Die Törtchen wieder in die Formen geben. Das Grapefruit-Curd oben drauf gießen. Anschließend etwa eine Stunde in die Tiefkühltruhe geben.

Wer mag, kann die Törtchen vorm Servieren noch mit Zucker bestreuen und karamellisieren.

Tipps:
Wenn's schneller gehen soll, könnt ihr auch fertigen Spekulatius zerbröseln, mit etwas geschmolzener Butter vermengen und in die Förmchen drücken. Hat bei mir gut geklappt. ;-)

Und ich habe auch statt Curd als Guss, einfach den Saft mit Gelatine (bzw. Agartine) aufgekocht. Das ist weniger süß und geht obendrein noch flotter. Allerdings würde ich dann 200 ml Grapefruit-Saft nehmen.

Quelle: Französisch kochen

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 4



Ich liebe Schwarzwurzeln. Schon das erste Gericht, die Schwarzwurzeln mit Ziegenkäse, war ein absoluter Volltreffer. Das wäre übrigens auch eine wunderbare Vorspeise für ein Weihnachtsmenü. In diesem Jahr sollten sie aber Teil einer Hauptspeise im Adventskalender sein. Durch eine glückliche Fügung, habe ich in einem neuen Kochbuch ein passendes Rezept gefunden. (Vielleicht ist das Buch auch deshalb eingezogen... *hust*) Die gebackenen Schwarzwurzeln mit Kalbsragout haben mich schon im Laden angelacht. Recht hatte ich, die knusprigen Schwarzwurzeln waren unglaublich lecker! Ich hätte sie problemlos auch ohne "Beilagen" gegessen. ;-) Aber das Ragout war ebenso fein. Für Weihnachten ist das Rezept übrigens gut geeignet: Das Ragout lässt sich vorbereiten, Kartoffelpüree ist schnell gemacht und auch die Schwarzwurzeln brauchen nicht lang. So muss man seine Zeit nicht ewig in der Küche verbringen.

Zutaten für 4 Personen:
Für das Ragout:
500g Kalbfleisch (aus der Schulter)
2-3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
350 ml Rotwein
200g passierte Tomaten
1 Bund glatte Petersilie
5 Zweige Thymian
2 EL Öl
1 EL Zucker
Pfeffer
Salz

Für die Schwarzwurzeln:
500g Schwarzwurzeln
6 EL Semmelbrösel
4 EL Mehl
2 Eier
Saft einer Zitrone
Pfeffer
Salz
Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung:
Für das Ragout das Fleisch in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen. Fleisch, Zwiebeln und Knoblauch darin ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, immer wieder umrühren. Mit Pfeffer und Salz würzen, Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Rotwein und Tomaten angießen. Das Ragout bei kleiner Hitze mindestens 1 Stunde schmoren lassen. Immer wieder umrühren und falls nötig Wasser zugießen. Die Kräuter waschen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und hacken.

Zitronensaft mir einem Liter Wasser in eine Schüssel geben. Die Schwarzwurzeln unter fließendem kaltem Wasser schälen (und unbedingt Einweghandschuhe tragen!), in 5-6 cm lange Stücke schneiden und direkt in das Zitronenwasser geben. Wasser in einem Topf aufkochen, salzen und die Schwarzwurzeln darin 8 Minuten bissfest kochen. Anschließend abgießen, abschrecken und abtropfen lassen.

Mehl und Semmelbrösel jeweils in tiefe Teller geben. Eier in einem weiteren Teller verquirlen, salzen und pfeffern. Die Schwarzwurzeln zuerst im Mehl, dann in den Eiern und dann in den Semmelbröseln wenden. Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, die Schwarzwurzeln darin 3-4 Minuten rundherum goldbraun anbraten. Auf Küchenpapier entfetten. Thymian und Petersilie unter das Ragout rühren, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Zusammen mit den Schwarzwurzeln anrichten.

Dazu gab es bei uns Kartoffelpüree.

Quelle: Bauernmarkt & Biokiste (GU)

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 3



Wie schon in den letzten Jahren, gibt es auch in diesem Blogadventskalender zwei Menüvorschläge für Weihnachten. Den Anfang macht die tolle Rotkohlsuppe. Ich gestehe, ich habe sie allein wegen ihrer Farbe ausgesucht. Das knallige Lila ist ein toller Hingucker! Und ich war sehr gespannt, wie sie wohl schmecken würde. Kohlsuppen hatte ich vorher nur mit dieser komischen Diät verbunden und daher nie ausprobiert. ;-) Aber ich kann euch beruhigen, die Suppe schmeckt sehr lecker. Ein weiteres Plus: Sie ist zwar sättigend, macht aber nicht total voll. Als Vorspeise kann ich sie nur empfehlen.

Zutaten für 4 Personen:
1 kleiner Rotkohl (etwa 1 Kilo)
400g Kartoffeln
1 kleine rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 l Gemüsebrühe
1 TL Zucker
Saft einer halben Zitrone
etwas Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Rotkohl waschen, halbieren, den Strunck rausschneiden und in feine Streifen schneiden. Kartoffeln schälen in würfeln. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Zucker zugeben und kurz karamellisieren lassen. Kartoffeln und Rotkohl zugeben und andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles für rund 20 Minuten zugedeckt ablöschen lassen, bis das Gemüse gar ist.

Die Suppe fein pürieren. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken. Dazu gab's bei uns Knoblauch-Croutons.

Quelle: Küchenchaotin


Dienstag, 2. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 2



Auch wenn es den Anschein haben mag, es wird in den kommenden Wochen nicht nur Süßes geben. ;-) Aber die Walnuss-Ahorn-Plätzchen sind so gut, dass ich sie euch schnell zeigen möchte, falls jemand auf die Schnelle noch Plätzchenrezepte sucht. Schnell ist bei den Keksen das Stichwort: Flotter geht es kaum! Kein aufwendiges Teig zusammenrühren, kein stundenlanges Ausstechen und kein Verzieren - und trotzdem sind die Plätzchen was besonderes. Sie schmecken nicht so typisch weihnachtlich, aber durch den Zimt trotzdem winterlich. Für mich eines der besten Rezepte seit langem. Die Keksdose ist sicher schnell leer...

Zutaten:
150g Mehl
100g Butter
50g Puderzucker
50g Ahornsirup
25g fein gehackte Walnüsse
25g grob gehackte Walnüsse
1 TL Backpulver
1 TL Zimt

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig vermischen. In Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im Ofen bei 160 Grad ca. 10-12 Minuten backen.

Quelle: Herzstück

Montag, 1. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 1



Ich habe den Blog im letzten Jahr oft sträflich vernachlässigt. Und es fällt mir noch immer schwer, mich neben der Arbeit zum Bloggen zu motivieren. Aber ich gebe nicht auf, ich habe das Hobby einfach zu lieb gewonnen. Und mit etwas (mehr) gutem Willen klappt das gerade auch ganz gut. Deshalb habe ich mich entschieden, auch in diesem Jahr wieder einen Blog-Adventskalender zu machen. Ich hoffe, es macht euch auch in diesem Jahr wieder genauso viel Spaß wie mir. :-)

Zum Start gibt's etwas Süßes: einen Bratapfel-Käsekuchen. Das gute Stück habe ich meinem Papa zum Geburtstag gebacken. Und er war von oben wirklich der hübscheste Käsekuchen, den ich je gemacht habe. Leider ist die Creme nicht so gut an den Seiten runtergelaufen, deshalb hatte er am Rand ein paar Löcher. Dem Geschmack hat das aber keinen Abbruch getan. Der Kuchen war wirklich super lecker. Wer ebenfalls ein Winter-Geburtstagskind überraschen möchte, dem kann ich den Bratapfel-Käsekuchen nur ans Herz legen!

Zutaten für eine Springform (26 cm):
200g Butterkekse
400g Butter
1 Kilo Magerquark
4 mittelgroße Äpfel
180g Zucker
6 Eier
80g Stärke
1 EL Mehl
1-2 EL Zimt
1 TL Backpulver
1/2 TL gemahlene Vanille
50g gehobelte Mandeln

Zubereitung:
Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und zerkleinern. Die Springform mit einem Backpapier auslegen und die Kekse hineinfüllen. 100g Butter schmelzen und über die Kekse gießen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad 8 Minuten backen.

Äpfel in Würfel schneiden. 50g Butter in einer Pfanne schmelzen. Die Äpfel darin rund 8 Minuten schwenken. Zimt unterrühren und die Äpfel abkühlen lassen.

250g Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier, Mehl, Backpulver, Stärke und Vanille verrühren. Zur Butter-Zucker-Masse geben und gut vermengen. Den Quark unterheben.

Etwa ein Drittel der Käsekuchenmasse in die Springform geben. Darauf zwei Drittel der Äpfel verteilen. Den Rest der Quarkmasse hineinfüllen. Zuletzt die restlichen Äpfel und die Mandeln oben drauf verteilen. Bei 160 Grad rund 60 Minuten backen. Anschließen 30 Minuten im Backofen stehen lassen.

Quelle: Lykkelig


Donnerstag, 27. November 2014

Käse-Zigarren: Börek mit Feta



Kaum zu glauben, aber für die knusprigen Börek mit Feta habe ich eine Woche gebraucht! Ich gebe zu, das Problem war weniger die Zubereitung an sich. Aber es hat so lange gedauert, bis ich an Yufkateig gekommen bin. Hier in der Gegend war er überall ausverkauft. (Gibt's eine Weihnachtsnascherei damit, von der ich nix weiß?) Gestern habe ich es dann endlich geschafft und eine Packung ergattert. Klar, dass ich die Börek dann gleich gemacht habe. Und dass sie mir geschmeckt haben, können sich regelmäßige Leser meines Blogs sicher denken - es ist schließlich Käse drin. ;-) Nur habe ich jetzt noch einige Blätter Teig übrig. Hat jemand einen Tipp für mich, was ich damit anstellen kann?

Zutaten für 12 Stück:
250g Feta
3 Stängel Petersilie
2 Zweige Thymian
1/2 TL Pul Biber (oder Chiliflocken)
350g Naturjoghurt
12 dreieckige Blätter Yufkateig
1 Ei
1 TL Schwarzkümmelsamen
1 EL Sesamsamen
1 EL Ajvar
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Kräuter waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und fein hacken. Feta in einer Schüssel und mit einer Gabel fein zerdrücken. Mit Kräutern, Pul Biber und 2 EL Joghurt verrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Teigblätter jeweils dünn mit etwas Joghurt bestreichen. Je 1 EL Käsefüllung an der breiten Seite verteilen. Die Enden jeweils rechts und links über die Füllung legen, dann eng aufrollen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Teigrollen darauf legen. Das Ei verquirlen und die Röllchen damit bestreichen, mit Schwarzkümmel und Sesam bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.

Den restlichen Joghurt mit Ajvar bestreichen. Zu den Börek servieren. Dazu passt Salat.

Quelle: Fast Food at Home - Pia Westermann (GU)

Dienstag, 25. November 2014

Die Quiche, die mich bekehrte: Quiche Lorraine



Staatstragender Titel für eine einfach Quiche, ich weiß. Aber dank einer Quiche Lorraine esse ich heute leidenschaftlich gern herzhafte Kuchen - und das ist doch was. Begonnen hat alles mit einer Sprachreise in der 9. Klasse nach England. Dort waren wir alle bei Familien im Ort untergebracht. Ich habe bei einem sehr netten alten Ehepaar gewohnt. Die haben sich wirklich rührend gekümmert, besonders beim Essen. Zum Frühstück gab es zig verschiedene Müslisorten, Brotaufstriche und Käse. Und natürlich haben sie gefragt, was ich gerne esse bzw. was ich nicht mag. Aber wie das immer so ist, wenn man gefragt wird, fällt einem nie alles ein... So stand eines Abends eine Quiche Lorraine auf dem Tisch. Leider waren herzhafte Tartes und Quiches für mich damals ein Graus. Unhöflich wollte ich aber auch nicht sein, habe also brav lächelnd ein Stück entgegen genommen. Vor dem ersten Bissen hatte ich mir im Kopf schon eine Ausrede zurecht gelegt, warum ich nur ein Stück essen kann... Und dann? Dann war es eins der leckersten Gerichte, die ich je gegessen habe! Ganze 3 Stücke habe ich gefuttert. ;-) Die Gastmutter war total happy - und ich bekehrt, was herzhafte Kuchen angeht.

Zutaten:
250g Mehl
100g kalte Butter
5 Eier
200g Speck
200g Sahne
150g Greyerzer
Paprika (edelsüß)
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Für den Teig Mehl, ein Ei, Butter in kleinen Stückchen, 1/2 TL Salz und 2-3 EL kaltes Wasser verkneten. Den Teig ausrollen und die Form damit auskleiden. Kalt stellen.

Speck fein würfeln und in der Pfanne knusprig ausbraten. Auf einen Küchentuch entfetten. Käse raspeln. Sahne mit den restlichen 4 Eiern verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und 1/2 TL Paprika würzen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Speck und Käse auf dem Quicheboden verteilen. Die Eiersahne darüber gießen. Die Quiche im Ofen auf der untersten Schiene rund 40 Minuten backen. Anschließend 5-10 Minuten im warmen Ofen nachgaren lassen.

Quelle: Küchengötter

Sonntag, 23. November 2014

Winterflammkuchen mit Kürbis



Ich bin so froh, dass ich vor zwei Jahren beschlossen habe, Kürbis doch noch eine Chance zu geben. Jahrelang habe ich um die Dinger lieber einen großen Bogen gemacht. Nur zum Aushöhlen an Halloween kam mir einer ins Haus. Aber man wird ja älter und weiser... Mittlerweile sind Kürbisse ein fester Bestandteil meines Speiseplans und landen im Herbst und Winter fast wöchentlich auf dem Teller. Liegt auch dran, dass sie so vielseitig sind. Egal ob als Suppe oder Pastasauce, gefüllt oder gebraten, aus dem Ofen oder der Pfanne - Kürbis geht immer! Eins meiner liebsten Rezepte ist Kürbisflammkuchen. Noch besser wird der Flammkuchen, wenn man etwas Ziegenkäse in die Creme mischt. Wer den nicht mag, kann ihn natürlich durch saure Sahne austauschen. Schmeckt auch toll. :-)

Zutaten für 2 Flammkuchen:
Für den Teig:
200g Mehl
100ml Wasser
Salz
1 Schuss Olivenöl
etwas Mehl zum Ausrollen

Für den Belag:
150g Ziegenfrischkäse
150g Crème fraîche
ca. 1/4 Hokkaido
1 rote Zwiebel
1 TL Honig
2 EL Olivenöl
etwas gemahlener Koriander
eine Prise Chiliflocken
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig gut miteinander verkneten. Beiseite stellen. Den Kürbis in feine Streifen schneiden. Olivenöl, Honig, Koriander und Chiliflocken vermengen und den Kürbis damit marinieren. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden. Ziegenfrischkäse und Crème fraîche mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Teig zu zwei dünnen Fladen ausrollen. Jeweils mit der Hälfte der Ziegenfrischkäse-Creme bestreichen. Kürbis und Zwiebel darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad rund 10 Minuten goldbraun backen. Heiß servieren.

Sonntag, 16. November 2014

Winter-Müsli: Pumpkin-Maple-Pecan-Granola



Es ist mal wieder Zeit für ein neues Granola. Ich muss zugeben, dass ich gar nicht alle Sorten fotografiere - sonst würde ich wohl hauptsächlich Müsli posten. ;-) Aber das Pumpkin-Maple-Pecan-Granola muss ich euch zeigen. Das ist so lecker! Außerdem hat mich meine Freundin S. von Sugarbaby's schon vor Wochen gefragt, was ich da immer noch so alles untermische und ob ich das nicht mal bloggen könnte. Joa, lieber spät als nie...

Aber von vorn: Angefangen hat die Müsli-Mania hier mit selbstgemischtem Müsli ganz ohne Knusper. Damals hatte ich mich eingelesen, was in ein gesundes Müsli gehört - also welche Flocken, Nüsse und Früchte. Dann habe ich den halben Alnatura leergekauft und alles hübsch zusammengeschüttet. ;-) Mittlerweile mache ich das nicht mehr. Übrig geblieben sind nur noch die unterschiedlichen Flocken, ein paar gepuffte Getreide. Nüsse und Früchte kommen nur noch passend zur Granola-Sorte dazu. Zu Mengen kann ich leider nix sagen. Das mache ich frei Hand.

Flocken: Bei den Flocken mische ich in der Regel die 5-Korn-Flocken von Alnatura mit Hirse- und Dinkelflocken. Ab und an kommt auch mal Soja dazu.
Gepuffte Getreide: Immer im Müsli ist Amaranth. Manchmal normal gepufft, manchmal als Honig-Poppies (gibt's im Bio-Laden). Lecker sind auch die Quinoa- oder Hirse-Honig-Poppies.
Nüsse und Kerne: Immer geht eine ganz normale Nusskernmischung. Lecker sind natürlich auch Pekannüsse & Co., aber die sind einfach zu teuer für jeden Tag... Kerne wie Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne sind zwar gesund, passen aber wiederum nicht immer. Leinsamen sind auch empfehlenswert.
Früchte: Rosinen sind wohl der Klassiker im Müsli. Mag ich auch am liebsten. Sonst sind Trockenfrüchte leider auch recht teuer. Allerdings habe ich gerade entdeckt, dass es im Standartsortiment von Aldi getrocknete Apfelringe und Cranberrys gibt (beides bio). Gerade jetzt im Winter passt beides gut.

Ich hoffe, der kleine Eiblick hat euch gefallen. Wichtig ist aber eigentlich, dass es euch schmeckt. :-)



Zutaten:
3 Cups Haferflocken
1 1/4 Cups Pekannüsse
1/3 Cup Kürbiskerne
3 EL Zucker
1/3 Cup Ahornsirup
1/3 Cup Kürbispüree
1/4 Cup Rapsöl
1 TL Zimt
1/2 TL Muskat
1/2 TL Piment
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/4 TL Muskatblüte
1/4 TL gemahlene Nelken
1 Prise Salz

Zubereitung:
Haferflocken, Pekannüsse und Kürbiskerne in eine Schüssel geben. Die Gewürze zugeben und vermischen. In einem Topf Öl, Kürbispüree, Ahornsirup und den Zucker erwärmen, bis sich der Zucker gelöst und alles zu einer homogenen Masse vermischt hat. Die Masse über die Haferflocken gießen und gut vermengen. Auf einem Backblech verteilen. Bei 180 Grad rund 30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit einmal rühren. Abkühlen lassen und in ein luftdichtes Gefäß füllen.

Quelle: Minimalist Baker

Donnerstag, 13. November 2014

Schneller geht's nicht: Couscous mit geschmorten Tomaten



Seitdem ich arbeite, habe ich tatsächlich mehrfach vor dem Fertiggerichte-Regal im Supermarkt gestanden. Aber ich konnte mich am Ende nie dazu durchringen, meine Ernährungsgrundsätze über den Haufen zu werfen. Mal ganz davon abgesehen, dass mir Fertiggerichte einfach nicht schmecken... Stattdessen habe ich gezielt nach Rezepten gesucht, die in weniger als 30 Minuten auf dem Tisch stehen. Da gibt es überraschend viel, zum Beispiel Petersiliencouscous mit geschmorten Tomaten. Knapp 20 Minuten und schon war das Essen fix und fertig. Klar, Haute Cuisine ist etwas anderes - aber es hat trotzdem sehr gut geschmeckt. Und dass es so schnell fertig war, hat es noch ein klitzekleines bisschen leckerer gemacht. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
200g Couscous
1 Zwiebel
1/2 Bund Petersilie
400g Kirschtomaten
200g Feta
1/2 TL getrockneter Thymian
1 Prise Zucker
Pfeffer
Salz
Olivenöl

Zubereitung:
Couscous leicht salzen und mit 250 ml kochendem Wasser übergießen. Zugedeckt ca. 10 Minuten quellen lassen.

Zwiebel fein hacken. Tomaten waschen und halbieren. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln darin glasig dünsten. Tomaten zugeben. Mit Thymian, Zucker, Pfeffer und Salz abschmecken und rund 5 Minuten schmoren.

Petersilie hacken und unter den Couscous mischen. Zusammen mit den Tomaten anrichten. Den Feta darüber bröseln.

Quelle: essen & trinken



Dienstag, 11. November 2014

Salat in der Pasta?



Salat in der Pastasauce? Klang für mich ehrlich gesagt ziemlich komisch... Aber mein Freund hat so von Penne mit Radicchio geschwärmt, dass ich schon neugierig war. Als dann ein passendes Rezept in der deli war, landete der Salat ziemlich schnell im Topf. Mehrfach. Mein Freund hatte nicht zu viel versprochen: Salat in der Nudelsauce ist ziemlich lecker. Allerdings musste ich das Rezept erst anpassen, damit es fototauglich war. Der Salat wird nämlich ziemlich schnell grau - was ich echt unappetitlich finde. Aber wenn man ihn nicht direkt in die Sauce wirft, sondern erst mit den Nudeln kocht und abschreckt, haben Auge und Magen was davon.

Zutaten für 2 Personen:
1 kleiner Radicchio
50g Speck
1 Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Pinienkerne
20g Parmesan, frisch gerieben
etwas frischer Basilikum
Pfeffer
Salz
1 EL frisch geriebene Bio-Orangenschale
Olivenöl
200g Penne

Zubereitung:
Schalotte und Knoblauch fein würfeln. Radicchio waschen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Speck fein würfen (oder wie ich in dünne Streifen schneiden). Pinienkerne in einer Pfanne ohne fett goldbraun anrösten. Basilikum fein hacken.

Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen. Den Speck in etwas Öl knusprig anbraten. Herausheben und beiseite stellen. In dem Fett Schalotte und Knoblauch glasig dünsten. Den Radicchio 2 Minuten vor Ende der Garzeit zu den Nudeln geben, anschließen (ohne die Nudeln) abschrecken.

Etwa 100 ml vom Nudelwasser auffangen und zusammen mit dem Parmesan zu Schalotte und Knoblauch geben. Pasta, Radicchio, Speck, Basilikum, Pinienkerne, Sauce und Basilikum in einem Topf vermischen. Mit Pfeffer, Salz und Orangenschale abschmecken.

Quelle: deli (1/2014)

Sonntag, 9. November 2014

Käsespätzle mit Spinat



Ich stecke gerade mal wieder in einer "Keine-Ahnung-was-ich-kochen-soll"-Phase. Fast täglich gesellt sich die "Was-ich-geplant-habe-finde-ich-doof"-Phase dazu. Deshalb gibt es leider gerade nicht wirklich viel zu zeigen... Aber um endlich mal wieder Abwechslung auf den Tisch zu bringen, habe ich mir zwei neue Kochbücher gekauft. Das holt mich meistens aus meinem Motivationstief. ;-) Bevor ich beide durchforste, zeige ich euch noch schnell die leckeren Spinat-Käsespätzle, die es trotz Nerv-Phase gab. Ich finde Spätzle ja schon sehr lecker, Gemüsespätzle aber noch einen Tick besser. Irgendwie frischer. Probiert habe ich das bisher schon mit Kürbis, Basilikum und Tomate - die Spinatspätze waren aber mein Favorit. Mag aber darin liegen, dass ich Spinat in jeglicher Form total göttlich finde. ;-)

Zutaten für 3 Portionen:
Für die Spätzle:
250g Spinat
200g Mehl
3 Eier
1 EL Olivenöl
Salz
(ggf. Milch, falls der Teig zu zäh ist)

Außerdem:
150g Bergkäse, frisch gerieben
2-3 Zwiebeln
etwas Mehl
Öl oder Butterschmalz

Zubereitung:
Den Spinat waschen, ggf. harte Stiele entfernen. Klein schneiden. Etwas Wasser in einem Topf erhitzen und den Spinat darin kurz andünsten. Mehl, Eier, Öl und Salz zu einem glatten Teig vermengen. Den Spinat unterziehen.

Für die Röstzwiebeln die Zwiebeln schälen und in feine Scheiben schneiden. Mit etwas Mehl in einer Schüssel vermengen. Fett in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten anbraten. Immer wieder wenden.

Salzwasser in einem großen Topf erhitzen und die Spätzle hinein hobeln/schaben/pressen. Wenn sie aufsteigen, herausheben. Abwechselnd mit dem Käse in eine Auflaufform schichten. Etwa 15 Minuten im Ofen backen.

Mit den Röstzwiebeln bestreuen und servieren.

Montag, 6. Oktober 2014

Veggie-Burger



Wer meinen Blog schon eine Weile verfolgt, weiß, dass ich ein großer Burgerfan bin. Neben dem klassischen Hamburger probiere ich immer wieder neue Varianten aus - sehr gerne auch vegetarisch. Wie so oft lasse ich mich dabei bei Pinterest inspirieren. Dort habe ich auch den Halloumi-Auberginen-Burger entdeckt. Die Kombi klingt erstmal nicht spektakulär, hat aber wirklich super geschmeckt. Hat mich aber kaum verwundert: Mit (knusprigem) Käse ist einfach alles besser! ;-)

Zutaten für 2 Burger:
2 Burger Brötchen (Rezept)
150g Halloumi
1 kleine Aubergine
1 Tomate
1 Handvoll Rucola
2 EL frisches grünes Pesto (Rezept)
1 EL Olivenöl + etwas mehr zum Braten
1 Prise Basilikum
1 Prise Rosmarin
1 Prise Oregano
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Halloumi teilen. Aubergine und Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden. Rucola waschen. Öl mit Kräutern mischen. Die Auberginen darin ca. 10 Minuten einlegen. Öl in einer (Grill-)Pfanne erhitzen. Auberginenscheiben und Halloumi darin goldbraun anbraten.

Burgerbrötchen halbieren und mit Pesto bestreichen. Mit Rucola, Tomaten- und Auberginenscheiben sowie Halloumi belegen.

Quelle: Veggie Belly

Samstag, 30. August 2014

Korsische Auberginen



Weil es beim letzten Mal so schön war, waren wir dieses Jahr im Juni noch einmal auf Korsika. Es war genauso toll wie beim ersten Mal - und auch das Essen hat wieder unglaublich gut geschmeckt. Leider gibt's davon keine Fotos. Wir haben gecampt und da ist nix mit hübsch anrichten... Trotzdem kommt ihr in den Genuss korsischer Rezepte: Ich habe mal wieder meiner Kochbuchleidenschaft gefrönt und mir selbst ein (oder auch zwei, drei...) Mitbringsel eingepackt. Das musste aber auch sein. Unsere Kühltasche war schließlich bis oben hin voll mit Käse - ich muss ja wissen, was ich damit anstellen kann. ;-) Echt gut waren die Aubergines à la Bonifacienne, ein typisches Gericht aus Bonifacio. Die Auberginen werden mit einer Mischung aus Käse und Baguette gefüllt - muss ich mehr sagen?!

Zutaten für 2 Personen:
2 Auberginen
100g Weißbrot
25 ml Milch
1/2 Bund Basilikum
1 kleines Ei
1 Knoblauchzehe
60g Tomme (wer korsischen bekommt: tome de Sartène)
40 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Die Auberginen waschen und der Länge nach halbieren. In kochendem Salzwasser ca. 8 Minuten weichkochen.

In der Zwischenzeit das Weißbrot würfeln und in der Milch einweichen. Den Basilikum waschen und fein hacken. Den Knoblauch durch eine Presse drücken. Den Käse reiben.

Die Auberginen etwas abkühlen lassen, anschließend mit einem Teelöffel vorsichtig aushöhlen. Das Fruchtfleisch fein würfeln. Das Fruchtfleisch mit dem Weißbrot, Basilikum, Knoblauch, Ei und dem Käse vermischen. Mit Pfeffer und Salz würzen. In die Auberginenhälften füllen.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Auberginen mit der Füllung nach unten hineingeben, ca. 5 Minuten braten. Abschließend wenden und noch einmal 3 Minuten braten.

Bei uns gab es Salat dazu.

Quelle: Il n'y a pas que la tarte au brocciu en Corse - Gracieuse Leca

Sonntag, 24. August 2014

Sommerlimonade



Ich hatte es ja bei der Zitronenlimonade schon angekündigt: Es gibt mehr Brause! Die Pink Grapefruit-Limonade schlägt ihre zitronige Schwester um Längen. Den Geschmackstest konnte sie 3:1 für sich entscheiden. ;-) Lediglich an der Farbe habe ich etwas zu meckern. Ich hatte wunderschöne pinke Grapefruits gekauft und vorm Kochen war der Saft perfekt rosa - und danach knallorange. Mittlerweile habe ich die Limo noch einmal gemacht und es war wieder das gleiche Spiel. Am Geschmack tut es natürlich keinen Abbruch, aber das kleine Mädchen in mir wünscht sich doch etwas pinkes im Glas. Falls also jemand eine Ahnung hat, was mein "Problem" verursacht, bitte gerne bei mir melden. :-)

Zutaten:
6 Bio-Grapefruits
1 Bio-Zitrone (oder eine Bio-Limette)
ca. 120-150g Zucker
Mineralwasser

Zubereitung:
Grapefruits und Zitrone heiß abwaschen, trocknen und die Schale abreiben. Anschließend die Früchte auspressen. Schale und Saft zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben. Aufkochen und rund 5 Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb gießen. In sterile Flaschen abfüllen, verschließen und abkühlen lassen. Mit Mineralwasser gemischt (Verhältnis etwa 10:1) servieren.

Sonntag, 17. August 2014

Vegetarischer Flammkuchen



Es ist Sommer. Habt ihr nicht mitbekommen? Verstehe ich, das Wetter ließe anderes vermuten... Aber am Gemüseregal im Supermarkt merkt man es doch. Dort lachen einen die Sommergemüsesorten an - wenn es die Sonne draußen schon nicht tut. Da fällt die Entscheidung schwer, was in den Einkaufskorb hüpfen darf. Ich muss mich damit glücklicherweise nicht quälen, ich lasse mich einfach von meiner Ökokiste überraschen. Beim letzten Mal lag unter anderem eine wunderhübsche Zucchini im Korb. Zu gerne hätte ich sie gegrillt, aber da gibt es das bereits erwähnte Wetter-Problem. Stattdessen durfte sie es sich auf dem Zucchiniflammkuchen mit Feta gemütlich machen. Die Idee dafür habe ich bei Frl. Moonstruck gemopst. Und sie hat nicht zuviel versprochen, der Flammkuchen war sommerlich lecker - ganz egal, was das Wetter so veranstaltet. ;-)

Zutaten für 3-4 Stück:
Für den Teig: 
300g Mehl
150 ml Wasser
3 EL Öl
1 TL Salz

Für den Belag:
1 kleine Zucchini
1 rote Zwiebel
100g Feta
150g saure Sahne
150g Crème fraîche
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig gut verkneten. Beiseite stellen.

Zucchini waschen und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel in feine Ringe schneiden. Feta fein würfeln oder zerreiben. Saure Sahne und Crème fraîche mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Backofen auf mindestens 250 Grad vorheizen (oder so heiß, wie euer Ofen eben kann). Das Backblech bereits in den Ofen geben.

Den Teig in 3-4 Portionen teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen. Mit Creme bestreichen und mit Zucchini, Zwiebel und Feta belegen. In den vorgeheizten Backofen auf das heiße Blech legen und ca. 10-15 Minuten goldbraun backen.

Quelle: frei nach Frl. Moonstruck kocht

Freitag, 25. Juli 2014

Cheers - auf den Sommer!



Sind wir nicht alle ein bißchen... Zitronenlimo? ;-) Ich dachte eigentlich, ich wäre einfach nur Wasser. Vielleicht Wasser mit Zitronenscheibe, aber definitiv keine Limonade. Weit gefehlt: Manchmal bin ich doch Limo. Im Sommer, wenn es richtig heiß ist, finde ich ein Gläschen Zitronenbrause gar nicht übel. Allerdings kommen typische Soft Drinks für mich nicht in Frage - viel zu süß! Ich habe bisher nur eine Marke gefunden, von der ich die Limo mag. Und wie könnte es anders sein: Die gibt es nicht an jeder Ecke... Aber selbst ist die Frau. Ich habe mir ein Netz Zitronen besorgt, im Internet verschiedene Rezepte gewälzt und schlussendlich frei Schnauze zusammengerührt. Das Ergebnis hat nicht nur mir geschmeckt, sondern auch einigen Freunden. Jetzt plane ich weitere Experimente mit anderen Zitrusfrüchten. Lasst euch überraschen! :-)

Zutaten:
5 große Bio-Zitronen
120-150g Zucker (ggf. mehr, wenn man es süß mag)
120 ml Leistungswasser
1 Prise Salz
Mineralwasser zum Aufgießen

Zubereitung:
Die Zitronenschale fein abreiben, den Saft auspressen. Beides zusammen mit dem Zucker, Salz und Leistungswasser in einen Topf geben. Erhitzen und rund 5-10 Minuten zu einem Sirup einkochen lassen. In eine sterile Flasche zum Aufbewahren abfüllen. Bei Bedarf den Sirup mit Mineralwasser mischen (Verhältnis 1:10) und ggf. mit Eiswürfel servieren.

Sonntag, 20. Juli 2014

Kartoffeln aus dem Waffeleisen



Mögt ihr Kartoffel mit Quark? Ich total! Ob Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Baked Potatoes mit Sour Cream oder Kartoffelpuffer Quark-Dip: Ich könnte mich in jeglicher Form reinsetzen. Deshalb musste ich das Rezept für Kartoffelwaffeln mit Kräuterdip unbedingt ausprobieren. Und es war richtig lecker! Die Waffeln haben eine tolle Konsistenz, sie werden außen richtig schön knusprig. Das bleiben sie auch, wenn sie abgekühlt sind. Fürs nächste Picknick sind sie deshalb schon fest eingeplant. :-)

Zutaten für 3-4 Personen:
Für die Kartoffelwaffeln:
300g mehlig kochende Kartoffeln
100g weiche Butter
150g Mehl
4 Eier
200g Kefir
30g frisch geriebener Parmesan
1/2 TL Backpulver
1 TL Zucker
etwas frisch abgeriebene Zitronenschale
Pfeffer
Salz
Fett für das Waffeleisen

Für den Dip:
150g Quark (Halbfettstufe)
150g saure Sahne
3-4 Frühlingszwiebeln
1/4 Bund Schnittlauch
1/4 Bund Petersilie
1 kleine Knoblauchzehe
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Für den Dip die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Knoblauch durch eine Presse drücken. Alles mit saurer Sahne und Quark mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Für die Waffeln die Kartoffeln schälen und ganz fein reiben. Butter schaumig rühren, die Eier einzeln unterrühren. Kartoffeln, Zucker, Zitronenschale,  eine Prise Salz und Pfeffer unterrühren. Mehl, Parmesan und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Kefir einrühren.

Das Waffeleisen vorheizen und dünn einfetten. Jeweils etwa 3 EL Teig auf die Backfläche geben und die Waffeln goldbraun backen. Auf einen Teller geben und im Ofen ei rund 80 Grad warmhalten, bis der ganze Teig verbraucht ist. Zusammen mit dem Quark servieren. Dazu gab's bei uns noch etwas Räucherlachs.

Quelle: Küchengötter

Mittwoch, 16. Juli 2014

Satter Salat mit Quinoa



In letzter Zeit habe ich mal wieder Wadenkrämpfe. Wenn es ganz akut ist, nehme ich eine Tablette - das mache ich aber nur sehr ungern. Deshalb habe ich mich nach magnesiumhaltigen Lebensmitteln umgeschaut. Da gibt's so einiges, wie Nüsse, Hülsenfrüchte oder Haferflocken. Falls ihr die Sachen also vermehrt auf dem Blog findet, nicht wundern. ;-) Auch Quinoa war auf vielen Listen vertreten. Nachdem ich das Pseudogetreide erst im vergangenen Jahr für mich entdeckt habe, passt das natürlich wunderbar. Rezepte hatte ich schon so einige gesammelt. Nur leider keins für Quinoasalat mit gegrilltem Käse - den habe ich nur irgendwo mal auf einem Bild gesehen. Nicht mal das habe ich wiedergefunden. Aber gut, bei Salat kann man meist problemlos improvisieren. Hat dieses Mal jedenfalls wunderbar geklappt. Und nun habe ich auch ein Rezept...

Zutaten für 2 Personen:
150g Quinoa
1 Paprika
1/2 Gurke
2 Tomaten
3-4 Frühlingszwiebeln
2 EL Olivenöl
Saft einer Limette
1 TL Honig
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver
Pfeffer
Salz
200g Halloumi oder anderen Grillkäse

Zubereitung:
Quinoa mit kaltem Wasser abspülen. In 400 ml gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten kochen lassen. Vollständig abkühlen lassen. Limettensaft, Olivenöl, Honig, Kreuzkümmel und Paprikapulver mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Paprika, Gurke, Tomaten und Frühlingszwiebeln in feine Würfel bzw. Ringe schneiden. Alles mischen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und den Käse von beiden Seiten goldbraun anbraten. In Würfel schneiden und zusammen mit dem Salat servieren.

Montag, 14. Juli 2014

Ne Karotte für die Charlotte



Als Kind fand ich den "Charlotte-Karotte"-Reim überhaupt nicht komisch. Mittlerweile stehe ich natürlich drüber. Jetzt schüttle ich nur noch den Kopf, wenn mich jemand fragt, wie meine Eltern mich nach einer Zwiebelsorte nennen konnten. ;-) (Falls jemand nicht weiß, worauf die Leute hinaus wollen: Sie meinen (E)Schalotten...) Trotz des Kindheitstraumas esse ich Möhren total gern, besonders aus dem Ofen. Da gibt's natürlich viele tolle Rezepte, mein aktueller Favorit ist das für die Marokkanischen Möhren. Die schmecken so toll, dass man sie ohne weitere Beigaben essen kann. Aber sie machen sich auch gut als Beilage zu orientalischen Gerichten. Egal wie, ihr solltet sie auf jeden Fall mal ausprobieren! :-)

Zutaten:
1 kleines Bund Karotten
80g Feta
1-2 Stiele Minze
3 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Honig
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Harissa
1/4 TL geräuchertes Paprikapulver
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Karotten schälen und je nach Größe halbieren bzw. vierteln. Minze waschen, Blättchen abzupfen und fein hacken. In einer Schüssel alle Gewürze, Zitronensaft, Olivenöl und die Hälfte der Minze verrühren. Die Karotten zugeben und alles gut mischen.

Auf ein Bachblech geben und rund 20 Minuten bei 180 Grad im Ofen garen. Auf die Teller verteilen und mit der restlichen Minze bestreuen. Den Feta zerkrümeln und ebenfalls darüber streuen.

Quelle: Rosemarried

Sonntag, 6. Juli 2014

Erdbeerrolle



Selten musste ich für einen Kuchen so hart schuften wie für diese Erdbeer-Biskuit-Roulade. Nicht weil die Rolle schwer zu machen wäre - das ist sie ganz und gar nicht. Aber bis ich überhaupt in die Küche kam, habe ich eine Stunde auf dem Erdbeerfeld verbracht, um die nötigen Beeren zu sammeln. Leider kam zum Ende der Saison auch noch ein heftiger Regenschauer vorgestern, der einen Großteil der noch übrigen Früchte zerstört hat. Aber die Erdbeer-Roulade war bereits fest für einen Besuch zum Kaffee eingeplant, also musste gesucht werden. ;-) Gelohnt hat es sich auf jeden Fall - das Ergebnis war sehr lecker und kam richtig gut an!

Zutaten:
Für den Teig:
4 Eier
4 EL kaltes Wasser
150g Zucker
1 EL Vanillezucker
150g Mehl
1/2 Backpulver
1 Prise Salz

Für die Creme:
250g Quark
250g Joghurt
ca. 60g Puderzucker (ggf. mehr, wenn es süßer sein soll)
1/4 TL gemahlene Vanille
etwas frisch geriebene Zitronenschale
1 Pkt. gemahlene Gelatine

Außerdem:
ca. 150g Erdbeeren
Erdbeermarmelade
etwas Zucker

Zubereitung:
Eier trennen. Eiweiß mit Salz und Wasser steif schlagen. Nach und nach Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Eigelb unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 10 Minuten goldbraun backen.

In der Zwischenzeit Joghurt, Quark, Puderzucker, Zitronenschale und Vanille verrühren. Die Gelatine nach Packungsanweisung quellen lassen und erwärmen. Mit der restlichen Creme verrühren. Erdbeeren waschen, Grün entfernen und in feine Scheiben schneiden.

Ein Küchentuch anfeuchten, ein weiteres darauf legen und zuckern. Den Teig darauf stürzen und das Backpapier abziehen. Kurz abkühlen lassen.

Anschließend den Teig mit einer dünnen Schicht Erdbeermarmelade bestreichen. Die Creme darauf geben, zuletzt die Erdbeerscheiben auf dem Teig verteilen. An der Längsseite dabei immer einen ca. 1 cm breiten Streifen unbedeckt lassen. Von der anderen Längsseite aufrollen und dabei fest in das Küchentuch wickeln. Mit der "Naht" nach unten ca. 2-3 Stunden in den Kühlschrank geben.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Kleiner Nachtrag zur Spargelsaison



Leider ist die Spargelsaison schon wieder vorbei. In der kurzen Zeit schaffe ich es nie, genug für das ganze Jahr zu futtern. ;-) Dieses Jahr habe ich es nicht einmal geschafft, alle guten Rezepte in der Zeit zu bloggen. Deshalb gibt es einen kleinen Nachtrag, denn den Salat mit Spargel und Mohn muss ich euch unbedingt zeigen. Ich habe ihn in den letzten Wochen ganze 4 Mal  gemacht - das sagt eigentlich alles, oder? Besonders in die fruchtige Vinaigrette könnte ich mich reinlegen. Die wird es hier den Sommer über weiter als Salatdressing geben.

Zutaten für 2 Personen:
500g Spargel
rund 500g versch. Salate
2 Stiele frische Petersilie
etwas frischer Schnittlauch
100g Ziegenfrischkäse
1,5 EL Mohn
2 EL Olivenöl
Salz

Für die Vinaigrette:
2 EL Ahornsirup
1 EL Senf
3 El frischen Orangensaft
2 EL Zitronensaft
1,5 EL Walnussöl
2 EL Olivenöl
1 EL getrocknete rote Beeren
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Spargel schälen und holzige Enden abschneiden. Öl, ca. 80 ml Wasser und etwas Salz mischen. Mit dem Spargel mischen und in eine Auflaufform oder auf ein Blech geben. Im Ofen bei 200 Grad auf mittlerer Schiene rund 25 Minuten garen bis der Spargel leicht gebräunt ist. (Tipp: Wer wie ich beide Spargelsorten mischt, kann den grünen Spargel 5-10 Minuten später dazu geben.)


In der Zwischenzeit den Mohn in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Salat waschen. Petersilie und Schnittlauch fein hacken. Mit dem Salat mischen.

Alle Zutaten für das Dressing vermischen und gut verrühren.

Warmen Spargel mit dem Mohn bestreuen und mit dem Salat anrichten. Den Ziegenkäse über den Spargel bröseln. Alles mit der Vinaigrette beträufeln.

Quelle: deli (01/2014)

Donnerstag, 26. Juni 2014

Ofen-Auberginen



Wenn es abends schnell gehen soll, ist die Gefahr groß, dass es hauptsächlich Nudeln gibt. Das ist auf Dauer nicht nur langweilig, sondern bei einem Schreibtischjob auch nicht so toll für die Hüften. ;-) Deshalb habe ich am Wochenende meine Kochbücher gewälzt und schnelle, pastafreie Rezepte gesucht. Mit auf dem Zettel gelandet sind die Bulgur-Auberginen mit Joghurt-Dip. Orientalisch angehauchte Gerichte stehen bei mir immer hoch im Kurs. Aber außergewöhnliche Zutaten sind für mich im Alltag ungünstig, weil ich auf meinem kurzen Arbeitsweg nur an einem Mini-Supermarkt vorbeikomme. Da gab's bei den Auberginen aber keine Probleme. Eigentlich gab es überhaupt keine: Sie waren flott zubereitet, richtig lecker und abzuspülen war auch wenig. Geht's besser? ;-)

Zutaten für 2 Personen:
Für die Auberginen:
2 Auberginen
2 Tomaten
1 Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
100g Bulgur
25g Walnusskerne
1,5 EL getrocknete Sauerkirschen
1 EL Tomatenmark
3 EL Olivenöl
Zimt
Kreuzkümmel
Pfeffer
Salz

Für den Dip:
100g Joghurt
2 Stängel Minze
etwas Dill
1 kleine Knoblauchzehe
1/4 TL Kreuzkümmel
1 Msp. Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Auberginen waschen und längs halbieren. In einem Esslöffel Öl rundherum anbraten. Herausnehmen und kurz etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Die Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden. Walnusskerne und Sauerkirschen grob hacken. Dann die Auberginen aushöhlen und das Fruchtfleisch fein hacken.

Wieder einen Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Zwiebel darin glasig dünsten. Den Bulgur zugeben und kurz anschwitzen. ca. 170 ml Wasser zugeben und bei schwacher Hitze zugedeckt rund 5 Minuten quellen lassen. Anschließend das Fruchtfleisch, Walnusskerne, Kirschen und Tomatenmark unterrühren. Mit Zimt, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz abschmecken.

Eine Auflaufform fetten und die ausgehöhlten Auberginenhälften hineingeben. Mit der Bulgurmischung füllen und mit den Tomatenscheiben belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft 30-40 Minuten garen.

Inzwischen Minze und Dill waschen, Blättchen abzupfen und fein hacken. Knoblauch pressen. Allen mit dem Joghurt mischen. Mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz abschmecken. Zu den Auberginen servieren.

Quelle: Vegetarisch! Das Goldene von GU

Dienstag, 24. Juni 2014

Knock, knock, Penny?



Inspirationsquellen für Rezepte habe ich wirklich viele: andere Blogs, Kochbücher, pinterest, diverse Webseiten von Kochzeitschriften und manchmal auch den Fernseher. Allerdings nicht wie man vermuten könnte irgendwelche Kochshows, sondern ganz normale Serien. In einer Big Bang Theory Folge zum Beispiel klopft Sheldon mit einem Zucchini Bread an Pennys Tür. Ich kannte Banana Bread, Blueberry Bread und andere Fruchtbrote, aber Zucchini Bread?! Andererseits sind einem Rübli- oder Kartoffelkuchen auch nicht fremd. Als ich dann letztens eine Zucchini über hatte, habe ich's einfach mal probiert. Zugegeben, die Zucchini schmeckt man praktisch nicht raus. Aber der Kuchen ist schön saftig geworden und lecker war er auch. Für die anstehende Zucchinisaison ist es auf jeden Fall ein empfehlenswertes Rezept!

Zutaten für 1 Kastenform:
1/2 Cup weiche Butter
1 Cup Zucker
3 Eier
1,5 Cups Mehl
1 Prise Salz
1/8 TL Backpulver
1/2 Cup saure Sahne
1 Cup geraspelte Zucchini
1 TL frisch geriebene Zitronenschale
2 TL Mohn
Butter und Mehl für die Form

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Salz und Backpulver mischen und abwechselnd mit der sauren Sahne unterrühren. Zucchini, Zitronenschale und Mohn unterheben.

Kastenform fetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad rund 45 Minuten backen. Etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Quelle: Brooke & Freeland