Dienstag, 11. März 2014

Aufgepinnt



Erst dachte ich, pinterest wäre quatsch. Warum sollte ich denn Bildchen an virtuelle Pinnwände kleben? Heute kenne ich die Antwort: Weil ich dort auf einen Blick sehe, was ich unbedingt nachkochen möchte. Kochbücher, Zeitschriften und Favoriten im Browser sind toll - wenn ich Zeit habe oder weiß, was ich will. Aber wenn ich nur noch flott einkaufen möchte, um dann auf dem schnellsten Wege die Nahrungsaufnahme einzuleiten, ist das nix. ;-) Eine solche Situation hat sich grade letzte Woche wieder zugetragen. Erschwerend kam hinzu, dass etwas gekochter Couscous im Kühlschrank auf Verwendung wartete. Also habe ich flott meine "To-Cook-Liste" nach potentiellen Rezepten durchsucht. Gefunden habe ich Auberginen mit Chermoula, Bulgur und Joghurt - ein traumhaftes Gericht nach Yotam Ottolenghi. Sehr lecker und eine eindeutige Pin-Empfehlung!

Zutaten für 2 Personen:
2 kleine Auberginen
2 kleine Knoblauchzehen
2 TL Kurkuma
2 TL Koriander
1 TL Chiliflocken
1 TL Paprika edelsüß
2 EL frisch geriebene Zitronenschale
etwa 140 ml Olivenöl
150g Bulgur (Couscous tut's auch)
10g frischer Koriander
10g frische Minze
30g Mandelplättchen
30g Pistazien
3 Frühlingszwiebeln
1,5 EL frischen Zitronensaft
120g griechischen Joghurt
Salz

Zubereitung:
Auberginen waschen, halbieren und jede Hälfte rautenförmig einschneiden. Knoblauch pressen und mit Kurkuma, Koriander, Chiliflocken, Paprika und Zitronenschale mischen. Etwa 2/3 des Öls zugeben und alles gut vermischen. Die Auberginen damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 40 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Bulgur nach Packungsanweisung zubereiten. Koriander und Minze waschen, Blättchen abzupfen und fein hacken. Pistazien ebenfalls hacken, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Kräuter, Nüsse, Frühlingszwiebeln und Zitronensaft unter den Bulgur heben. Mit Salz abschmecken.

Die Auberginen aus dem Ofen holen, mit Bulgur bestreuen und den Joghurt darüber träufeln.

Quelle: Jerusalem - Yotam Ottolenghi (DK) via the happy foodie

Kommentare:

  1. Virtuelle Pinnwände sind die beste Erfindung, seit es Internet gibt - meine bescheidene Meinung. Braucht bloß ein bisschen Disziplin, um die gleiche tolle Idee am Ende nicht fünfzig Mal "aufzuhängen". Da sich ein gewisser Ottolenghi auf meinen Boards schon mit zwei, drei anderen Auberginen-Ideen breit gemacht hat... argh... ;)

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    1. Hihi, ich weiß genau, was du meinst. Das passiert mir auch öfter...
      Und jetzt mache ich mich mal auf die Suche nach einen Pinnwänden. Da sind bestimmt noch viele andere tolle Dinge drauf! :-)

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