Mittwoch, 26. Februar 2014

Pasta mit Röschen



Letzte Woche war ein kleiner Brokkoli in meiner Ökokiste. So weit, so gut, mögen wir schließlich beide. Allerdings bin ich bei Rezepten mit dem Gemüse fürchterlich unkreativ. Bisher habe ich ihn meist als klassisches Beilagengemüse mit Mandeln gemacht. Aber dieses Mal hatte ich nichts, wo ich ihn beilegen konnte. ;-) Deshalb habe ich mich nach Alternativen umgesehen und wurde bei Juliane fündig. Pasta mit Brokkoli und Thymian-Mandel-Pesto klang einfach, aber sehr lecker. War es auch, besonders die Chili-Croutons, die noch dazu gehören. Davon habe ich ein paar abgezweigt und über den Feldsalat gestreut, den es dazu gab. Die werde ich jetzt sicher öfter machen, vielleicht auch Mal zur Suppe! Und wenn mal wieder Brokkoli in der Kiste ist, gibt's die Nudeln sicher auch wieder.


Zutaten für 2 Personen:
200g Pasta
250g Brokkoli
5 Stängel Thymian
4 Stängel Petersilie
25g Parmesan
1 EL Mandeln ohne Haut
5 EL Olivenöl
1/2 Chilischote (ich habe eine ganze verwendet)
1/2 Ciabatta-Brötchen (ich habe 2 Scheiben Vollkornbrot verwendet)
Salz

Zubereitung:
Pasta nach Packungsanweisung zubereiten.

Brokkoli waschen und in kleine Röschen teilen. Chili waschen, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Ciabatta fein würfeln.

Etwa 4-5 Minuten vor Ende der Garzeit der Nudeln den Brokkoli mit ins Wasser geben.

Mandeln in einer fettfreien Pfanne goldbraun anrösten. Thymian und Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Parmesan fein reiben. Alles mit 4 EL Öl fein pürieren. Mit Salz würzen.

Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Brot darin goldbraun und knusprig anbraten. Chili zugeben und kurz mitbraten.

Nudeln und Brokkoli abgießen. Mit dem Pesto mischen und zusammen mit den Chili-Croutons servieren.

Quelle: Schöner Tag noch

Sonntag, 23. Februar 2014

Sonntagsfrühstück: frische Croissants



Bonjour mes amis! Bienvenue dans ma petit café! Die Empfehlung des Tages: ofenfrische Croissants. Selbstgebacken versteht sich. Wer jetzt wegklicken möchte, weil ihm das zu aufwendig ist: Stopp!!! Es ist nicht annähernd so arbeitsintensiv, wie man meinen möchte. Den Teig kann man am Vorabend vorbereiten, sodass man die Croissants morgens nur schnell in den Ofen schieben muss. Was ich besonders praktisch finde, ist, dass ich die Größe selbst bestimmen kann. Beim Bäcker gibt es ja meist nur die großen, die mir oft zu viel sind. Deshalb habe ich mich für mini Croissants entschieden. Einen Teil habe ich eingefroren und kann mir jetzt immer spontan eins (oder mehrere...) aufbacken. Hhhhmmmmmm... :-)

Zutaten für 6 Stück:
500g Weizenmehl (Typ 550)
40g Feinstzucker
300 ml lauwarme Milch
300g Butter
1 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
1 Ei mit 1 EL Milch verquirlt

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Trockenhefe und Salz in einer Schüssel mischen. Milch hineingießen und alles zu einem weichen Teig verarbeiten. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 5-10 Minuten durchkneten. In eine gefettete Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Die Butter zwischen zwei Lagen Backpapier zu einem etwa 5 mm dicken Rechteck ausrollen. Bis zum Gebrauch kühl stellen.

Den Teig erneut 1 Minuten durchkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ebenfalls zu einem Rechteck ausrollen. Die Butterplatte mittig auf den Teig legen. Die Teigränder darüber klappen und leicht andrücken. Das Teigrechteck so legen, dass eine kurze Seite vorn ist. Das obere Drittel in die Mitte schlagen, das untere Drittel darüber. Das Rechteck um 90 Grad drehen und auf die ursprüngliche Grüße ausrollen. Erneut falten und ausrollen. Noch ein drittes Mal wiederholen. (Tipp: Wird die Butter zu weich, den Teig zwischendurch in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen.)

Den Teig ca. 5 mm dick ausrollen. Mithilfe einer Schablone (oder Augenmaß) 6 Dreiecke aus dem Teig schneiden. Die Teigdreicke mit Ei bestreichen, aufrollen und zu Croissants formen. Nochmals mit Ei bestreichen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Ruhen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.

Quelle: Das Fotokochbuch -  Backen (App)

Tipp:
Man kann die Croissants wunderbar einfrieren. Die Croissants ungebacken und einzeln in einen Gefrierbeutel in die Tiefkühltruhe geben. Vor dem backen nicht auftauen lassen, sondern mit etwas Milch bepinseln und direkt in den heißen Ofen legen. Sie brauchen dann nur etwa 3-5 Minuten länger.

Freitag, 21. Februar 2014

1-2-3-Käse-Kuchen



Die ausführliche Wohnungs-Umräum-Aktion, die dem Auszug meines Schreibtischs folgte, hat eine äußerst erfreuliche Folge: Ich habe wieder Platz für Kochbücher! Um das Regal nicht zu leer aussehen zu lassen, habe ich mir direkt das allseits gehypte "Deutschland vegetarisch" gekauft. Ich hatte es schon seit Monaten auf meinem Wunschzettel, weil es endlich mal ein vegetarisches Kochbuch ohne Tofu & Co. ist. Danach habe ich eine gefühlte Ewigkeit gesucht! Das erste nachgekochte Rezept - Lauchkuchen mit dreierlei Käse - hat auch gleich auf voller Linie überzeugt. Es war einfach zuzubereiten und geschmacklich war der herzhafte Käsekuchen ganz wunderbar. Es stehen schon die nächsten Gerichte aus dem Buch auf meinem Speiseplan!

Zutaten für eine Form (∅ 26cm):
Für den Teig:
100g kalte Butter
250g Mehl (ich hab halb Dinkelvollkorn, halb Weizen 550 genommen)
1 Ei
Prise Salz

Für die Füllung:
500g Lauch
1/2 TL Kümmel
3 Eier
100 ml Sahne
je 50g Emmentaler, Bergkäse und Ziegenschnittkäse (ich habe 2 versch. Bergkäse und Pecorino genommen)
Pfeffer
Salz etwas Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig mit ca. 20 ml kaltem Wasser zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und rund 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Lauch in Ringe schneiden, gründlich waschen und gut abtropfen lassen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Lauch zusammen mit dem Kümmel hellbraun anbraten. Mit Salz würzen und abkühlen lassen.

Käse reiben und mit Eiern und Sahne verrühren. Mit Pfeffer und Salz würzen und den Lauch unterrühren.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Tarteform damit auskleiden. Die Füllung darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen auf der untersten Schiene bei 180 Grad rund 35 Minuten goldbraun backen.

Quelle: Deutschland vegetarisch - Stevan Paul/Katharina Seiser

Mittwoch, 19. Februar 2014

Goldene Taler



Die Lernerei hat Spuren hinterlassen - an den Nerven, in der Wohnung und auch auf den Hüften. Während es bei den ersten beiden Punkten schon wieder ganz gut aussieht, arbeite ich noch an der Speck-Front. ;-) Eine Diät ist zwar nichts für mich, aber ein bißchen kalorienärmere Ernährung zur Unterstützung der Sportaktivitäten kann ja nicht schaden... Deshalb gab es zu den Bulgurtalern mit Harissajoghurt einen großen Berg Salat. Der war gut, die Taler waren aber doch besser. Sie erinnern geschmacklich etwas an Bulgursalat, allerdings mit knuspriger Hülle. Auf jeden Fall wiederholungswürdig!

Zutaten für 2 Personen:
Für die Taler:
75g Bulgur
3-4 Frühlingszwiebeln
100g Feta
1-2 Stiele Minze
4-5 Stiele Petersilie
2 Eier
50g Mehl
125 ml Buttermilch
nach Belieben: 25g Rosinen oder gehackte Pistazien
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
Salz

Für den Joghurt:
1 Becher Joghurt
1,5 EL Harissa

Zubereitung:
Joghurt und Harissa mischen und beiseite stellen.

Bulgur nach Packungsanweisung zubereiten und abkühlen lassen. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Minze und Petersilie waschen, Blättchen abzupfen und fein hacken. Feta fein zerbröckeln. Alles mischen. Mehl, Buttermilch und Eier verquirlen. Die Feta-Masse unterrühren und mit Kreuzkümmel und Salz würzen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Bulgurteig portionsweise (je 2 EL) von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Die Bulgurtaler zusammen mit Joghurt und ggf. Salat servieren.

Quelle: living at home

Montag, 17. Februar 2014

Ein Ende und ein neuer Anfang



Ich melde mich zurück. Und dieses mal wirklich endgültig. Denn ich hab's geschafft: Das Studium ist vorbei!!! Jetzt habe ich endlich Zeit, mich wieder intensiv dem Kochen und Backen zu widmen - zumindest soweit das neben dem Job so geht. ;-) Aber ich bin guter Dinge, dass das klappt. Auf jeden Fall habe ich schon einiges auf der Warteliste. Den Anfang macht eine Neuentdeckung, die ich Ende letzten Jahres zum ersten Mal in meiner Ökokiste hatte: Schwarzwurzeln. Fast hätte ich sie rausgewählt, wäre in der Schrot & Korn nicht das Rezept für Schwarzwurzeln mit Ziegenkäse gewesen. Da es lecker aussah und sich auch gut las, habe ich das "Experiment" gewagt. Seitdem ist meine Lieblings-Gemüse-Liste um einen Posten länger. Wäre das Abspülen danach nicht so aufwändig, gäbe es die schwarzen Stangen deutlich öfter...


Zutaten für 2 Personen:
1 Bund Schwarzwurzeln
Saft einer halben Zitrone
1,5 EL Butter
1 kleine Knoblauchzehe, leicht angedrückt
1-2 Lorbeerblätter
0,5 Bund Schnittlauch
2 EL Olivenöl
1,5 EL Haselnusskerne
80g Ziegenfrischkäse
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Schwarzwurzeln schälen, waschen, der Länge nach halbieren und sofort in eine Schüssel mit Wasser und Zitronensaft geben.

Den Boden einer breiten Pfanne dick mit 1 EL Butter einstreichen. Schwarzwurzeln mit der Schnittseite nach unten hineinsetzen. Wasser angießen, sodass das Gemüse zu zwei Dritteln bedeckt ist.

Schwarzwurzeln mit Salz und Pfeffer würzen, Knoblauchzehe und Lorbeerblätter zufügen. Mit passend zugeschnittenem Backpapier (in der Mitte ein kleines Loch) bedeckt und zum Kochen bringen.

Gemüse so lange dünsten, bis das Wasser verdunstet ist und goldbraun anbraten.

Schnittlauch und Olivenöl pürieren. Haselnüsse grob hacken und mit 0,5 EL Butter goldbraun rösten.

Schwarzwurzeln mit Ziegenkäse, Haselnüssen und Schnittlauchöl servieren.

Quelle: Schrot & Korn (12/2013)