Mittwoch, 24. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 24



Klingt komisch, aber wenn ich an Salami denke, denke ich nicht an Fleisch. Ich denke an Schokolade. Im letzten Italienurlaub stand auf der Dessertkarte einer kleinen Spaghetteria nämlich Schokosalami. Ich war gleichermaßen irritiert wie neugierig - also habe ich sie bestellt. Und sie war grandios! Selten habe ich einen so guten Nachtisch gegessen. Ihr könnt euch also vorstellen, wie begeistert ich war, als ich ein Rezept dafür in der aktuellen lecker-Sonderausgabe gefunden habe. Das ist für mich der perfekte Abschluss meines diesjährigen Adventskalenders.

Ich wünsche Euch wunderschöne Weihnachtsfeiertage!

Zutaten für 2 Stück:
80 g Löffelbiskuits
100 g Vollmilchkuvertüre
100 g Zartbitterkuvertüre
125 g Kokosfett
1 frisches Ei
30g Puderzucker (+ etwas mehr zum Bestäuben)
1 EL Backkakao

Zubereitung:
Biskuits klein schneiden. Beide Kuvertüren hacken und mit dem Kokosfett im heißen Wasserbad schmelzen. Ei, Puderzucker und Kakao cremig rühren. Die Schokolade im dünnen Strahl zugießen und gleichzeitig unterrühren. Kekse unterheben. Etwa eine Stunde kalt stellen. Die Masse sollte fest, aber noch formbar sein.

Masse halbieren. Jede Hälfte zu einer ca. 20 cm langen "Salami" formen. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 5 Stunden (besser über Nacht) kalt stellen.

Schokosalamis aus der Folie wickeln. Rundherum mit Puderzucker bestäuben und den Zucker etwas verreiben. Nach Belieben mit Küchengarn umwickeln. Im Kühlschrank aufbewahren.

Quelle: lecker Christmas-Special 2014

Dienstag, 23. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 23



Heute bin ich ein bisschen spät dran mit meinem Türchen. Daran ist der Kuchen schuld, er muss so lange gehen. ;-) Aber weil er sehr lecker ist, darf der Haselnuss-Swirl-Kuchen das. Er durfte auch über die Ränder der Form treten und auf der einen Seite doof aussehen. Nein, eigentlich durfte er das nicht. Er hat's trotzdem gemacht. Ich bin aber selber schuld. Man sollte seine Backformen ausmessen (oder die Maße kennen) und mit dem Rezept vergleichen. Hab ich nicht gemacht. Nun ja, dann bekommt ihr einfach nur die hübsche Hälfte zu sehen. Die andere futtere ich einfach schnell auf. ;-)

Zutaten für eine Kastenform (11 x 30 cm):
1 Bio-Orange
100 ml Milch (+ 1 EL)
350 g Mehl (+ etwas mehr)
150g brauner Zucker (+ 1 EL)
1 Ei
170 g Butter (+ etwas mehr)
75 g gemahlene Haselnüsse (+ 1 EL)
1 TL Zimt
Prise Salz

Zubereitung:
Orange heiß abwaschen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. Orange auspressen (sollten 100 ml werden). 100 ml Milch lauwarm erwärmen, Hefe hinein bröseln und unter Rühren auflösen. 350 g Mehl, 75 g Zucker, Orangenschale, Prise Salz und das Ei in eine Schüssel geben. Hefemilch und Orangensaft unterrühren. 50g weiche Butter in Flöckchen unterkneten. Rund 5 Minuten weiter kneten, bis der Teig geschmeidig ist und sich zu einer Kugel formen lässt. Zugedeckt rund 45 Minuten gehen lassen.

Für die Füllung 75 g Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. 75 g Zucker und 1 TL Zimt untermischen. 100g Butter unter Rühren zugeben und schmelzen. Beiseite stellen.

Kastenform fetten und längs mit einem Streifen Backpapier auslegen. Teig mit etwas Mehl noch einmal durchkneten. Zu einem Rechteck auseinander ziehen. Die Nussfüllung darauf verteilen. Von den beiden Längsseiten jeweils bis zur Mitte aufrollen. In die Form legen. Zugedeckt noch einmal 30 Minuten gehen lassen.

Hefeteig mit 1 EL Milch bestreichen und mit je 1 EL Zucker und Nüssen bestreuen. 20 g Butterflöckchen auf dem Teig verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad rund 40 Minuten backen. Nach 25 Minuten evtl. abdecken.

10 Minuten ruhen lassen, dann mithilfe des Backpapiers aus der Form heben. Man kann den Kuchen pur oder mit Glühweinbirnen und Vanillesauce servieren.

Quelle: lecker Christmas-Special 2014

Montag, 22. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 22



Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die keinen großen Stress beim Weihnachtsgeschenke kaufen haben. Bei uns in der Familie ist es üblich, dass man sagt, was man sich (in etwa) wünscht. Nur meine Großeltern sind jedes Jahr eine Herausforderung. Sie wünschen sich natürlich nichts und haben was sie brauchen. Aber ich finde es trotzdem schön ihnen eine kleine Aufmerksamkeit zu schicken. Deshalb packe ich meistens ein Packet mit einer guten Flasche Wein und ein paar Naschereien - oft auch selbstgemacht. Dieses Jahr habe ich mich an Eierlikör rangetraut. Den wollte ich schon letzten Jahr probieren, bin aber im Abschluss-Stress nicht dazu gekommen. Dabei geht er eigentlich ganz schnell. Jetzt hoffe ich nur, ob er ihnen auch schmeckt!

Zutaten für (angeblich) 3 Flaschen à 350 ml:
8 frische Eigelb
500 ml Vollmilch
250 g Zucker
1 Vanilleschote
350 ml weißer Rum

Zubereitung:
Vanilleschote halbieren und auskratzen. Milch, 125 g Zucker, Vanillemark und -schote in einen Topf geben und aufkochen. Vom Herd ziehen.

Eigelbe mit dem übrigen Zucker in einer Metallschüssel auf dem siedenden Wasserbad mit dem Schneebesen weißschaumig aufschlagen. Die Milch erneut aufkochen und langsam unter die Eigelbmischung rühren. Alles so lang über dem Wasserbad rühren, bis die Masse merklich dicker wird. Vom Herd nehmen, durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen.

Den Rum unter die Creme rühren. In sterile Flaschen abfüllen und kalt stellen.

Im Kühlschrank hält sich der Eierlikör etwa 4 Wochen.

Quelle: Küchengötter

Sonntag, 21. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 21



Endlich Urlaub! Zweieinhalb Wochen süßes Nichtstun liegen vor mir. Und wie beginnt man die am besten? Natürlich mit einem ebenso süßen Frühstück. Es gab Waffeln mit Honigschmand und Himbeersauce. Leider haben Waffeln und Nichtstun nicht viel gemein - man muss für die Teilchen schon ein bisschen ackern. Aber es lohnt sich! Die nussigen Waffeln passen toll zum honigsüßen Schmand. Dank der sauren Himbeeren wird's aber auch nicht zu pappig. Ich freue mich schon, die übrig gebliebenen Waffeln heute zum Kaffee zu vernichten... :-)

Zutaten:
Für die Waffeln:
150g Mehl
100g Buchweizenmehl
3 Eier
125g weiche Butter
95g Zucker (laut Rezept eigentlich 120g)
1 TL Backpulver
200 ml Milch
Prise Salz
Öl zum Backen

Für den Honigschmand:
150g Schmand
1 EL Honig
1 EL Zitronensaft

Für die Himbeersauce:
300g (TK-) Himbeeren
1 EL Zitronensaft
1 EL Honig

Zubereitung:
Für die Waffeln die Eier trennen. Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Butter mit einer Prise Salz schaumig schlagen. Eigelbe unterrühren. Mehle und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Buttermasse rühren. Eischnee unterheben. Teig rund 5 Minuten ruhen lassen. Waffeleisen erhitzen, mit Öl auspinseln und den Teig darin portionsweise 4-6 Minuten goldbraun backen.

In der Zwischenzeit den Schmand mit Honig und Zitronensaft glatt rühren. 200g Himbeerenpürieren und mit dem Zitronensaft vermischen. Die Beeren durch ein Sieb streichen und mit den restlichen 100g verrühren.

Waffeln mit Schmand und Beeren servieren.

Quelle: Deutschland vegetarisch - Stevan Paul/Katharina Seiser (Brandstätter)

Samstag, 20. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 20



Gestern war in meiner Küche "Freestyle Friday". Ich hatte nämlich richtig Lust auf Pasta mit Rosenkohl und Maronen - aber kein Rezept. Und ehrlich gesagt war ich auch nicht scharf drauf noch einmal einkaufen zu gehen. Nach zwei Wochen Seminar wollte ich nur auf die Couch und meine Füße hochlegen. Schnell gehen musste es also auch. Aber das kennt ihr ja schon von mir. ;-) Da mein Kühlschrank selten komplett leer ist, habe ich noch passende Zutaten für eine Sauce gefunden. Zu Rosenkohl und Maroni braucht es aus meiner Sicht auch nicht viel. Ganz besonders, wenn die Maroni frisch aus dem Backofen kommen. So schmecken sie einfach viel besser als ihre vakuumierten Verwandten.

Zutaten für 2 Personen:
200g frische Maronen
200g Rosenkohl
1 kleine Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
4-5 EL (Pflanzen-)Sahne (wer mag natürlich auch mehr)
1 Schuss Weißwein
Thymian
Pfeffer
Salz
200g Pasta
Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:
Maronen kreuzweise einritzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad rund 20 Minuten backen, bis sich die angeritzten Enden nach außen biegen. Heiß schälen, halbieren und beiseite stellen. Den Rosenkohl putzen, äußerste Blätter entfernen, Strunk abschneiden und kreuzweise einschneiden. In kochendem Salzwasser 8-10 Minuten bissfest kochen. Abgießen und abschrecken. Schalotte und Knoblauch fein hacken.

Pasta nach Packungsanweisung kochen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Schalotte und Knoblauch darin anschwitzen. Rosenkohl und Maronen zugeben und 2 Minuten anbraten. Weißwein zugeben und kurz einköcheln lassen. Mit Thymian, Pfeffer und Salz abschmecken. Sahne angießen und kurz erwärmen. Sauce mit der Pasta mischen und servieren.

Freitag, 19. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 19



Vielleicht habt ihr sie gestern schon hinter der Suppe hervor blitzen sehen, die Knoblauch-Knoten. Die Brötchen geistern schon seit Monaten durch Pinterest. Man kommt kaum daran vorbei. Sollte man aber auch gar nicht! Die Knoblauch-Knoten sind richtig lecker. Wer kein großer Knoblauchfan ist, kann sie auch nur mit Kräuteröl bepinseln. Das würde mir aber nie einfallen - ich liebe Knoblauch. ;-) Und auch die Knoten habe ich nach dem ersten Mal schon lieben gelernt. Ich werde sie zu Suppen und Salaten nun sicher häufiger machen.

Zutaten:
Für den Teig:
480g Mehl
60 ml Milch
270 ml Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
30 ml Olivenöl
1 TL Salz
1 Prise Zucker

Für die Glasur:
2 Knoblauchzehen
40g Butter
1 TL Kräuter (z.B. Oregano)

Zubereitung:
Für den Teig alle Trockenzutaten (inkl. Hefe) in einer Schüssel mischen. Olivenöl, Milch und Wasser mischen. Die Milch-Mischung unter die Trockenzutaten kneten, bis ein geschmeidiger Hefeteig entstanden ist. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Butter schmelzen. Die Knoblauchzehen fein hacken und zusammen mit den Kräutern unter die Butter mischen.

Anschließend den Teig in acht Stücke teilen. Die Stücke rollen und zu Knoten formen. Mit der Buttermischung bestreichen. Auf ein Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 20 Minuten backen.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 18



Heute gibt's ein Suchbild für euch: Findet die Frischkäsenocken. Leider sind sie untergegangen, bevor ich das Foto machen konnte. Aber geschmacklich waren die Nockerl oben auf. Die Idee dazu habe ich von einer Restaurant-Speisekarte gemopst. Das Rezept für die Suppe mit Frischkäsenocken habe ich dort leider nicht bekommen. Deswegen musste ich mal wieder das Internet befragen - was gar nicht so einfach war. Aber ich bin da hartnäckig. ;-) Schlussendlich habe ich ein richtig gutes Rezept gefunden. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden gewesen. Konsistenz, Geschmack, Optik: Alles hat wunderbar gepasst.

Zutaten: 
Für die Klößchen:
100g Frischkäse
125g Quark
200g Semmelbrösel
2 Eier
80 ml Milch
Muskat
Salz

Für die Suppe:
ca. 1,5 l (selbstgemachte) Gemüsebrühe
1 Petersilienwurzel
Pfeffer
Salz
etwas Butter

Zubereitung:
Die Petersilienwurzel schälen und in feine Streifen schneiden. Etwas Butter in einem Topf erhitzen und die Wurzel darin kurz abschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Für die Nocken die Semmelbrösel mit Milch mischen. Quark, Frischkäse und die Eier unterrühren. Mit Muskat und Salz abschmecken. Zu Knödeln formen und in wallendem Salzwasser rund 6-8 Minuten kochen lassen.

Die Suppe mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Frischkäsenocken in die Suppe geben und servieren.

Quelle: chefkoch

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 17



Wer findet den Fehler auf dem Bild? Genau, der Ziegenkäse und die Haselnüsse fehlen. Und das nicht, weil ich sie nicht gekauft hätte. Nö, war alles da. Ich hab nur das Rezept aufgeräumt, während die Schwarzwurzel-Tarte im Ofen war und dann die anderen Zutaten vergessen. Sie sind mir erst beim Abspülen wieder eingefallen. Naja, spricht dafür, dass die Tarte auch ohne zusätzlichen Käse und die Nüsse sehr lecker war. Ich werde sie aber sicher noch einmal mit dem Rest probieren - wenn ich mich dann daran erinnere... ;-)

Zutaten:
1 Päckchen Blätterteig (Kühlregal)
800g Schwarzwurzeln
400g Ricotta
2 Eier
4 Stiele Zitronenthymian
60g Butter
etwas Öl
2 EL Puderzucker
Saft einer Zitrone
Salz
Pfeffer
Muskat
100g Ziegenkäserolle
ca. 30g Haselnusskerne

Zubereitung:
Zitronensaft und ca. 1 Liter Wasser in einer Schüssel mischen. Schwarzwurzeln unter fließendem kalten Wasser mit Handschuhen schälen. Stangen in 10 cm lange Stücke schneiden, dicke Stangen längs halbieren. Gleich ins Zitronenwasser legen.

30g Butter in einer Pfanne mit etwas Öl schmelzen. Abgetropfte Schwarzwurzeln dazu geben und mit rund 400 ml Wasser angießen. Offen bei mittlerer Hitze rund 25 Minuten garen, bis das Wasser verkocht ist. Dann die restliche Butter, den Puderzucker und etwas Salz zugeben und goldbraun braten.

Blättchen des Zitronenthymian fein hacken. Mit Ricotta, Ei, Pfeffer, Salz und Muskat verrühren.

Den Blätterteig ausrollen, die Seiten umklappen und mit einer Gabel einstechen. Die Ricotta-Masse einfüllen und die Schwarzwurzeln darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad auf einem Backblech rund 30 Minuten backen. Den Käse in feine Scheiben schneiden. Käse zusammen mit den Haselnüssen auf der Tarte verteilen. Weitere 10 Minuten backen und servieren.

Quelle: Essen & Trinken

Dienstag, 16. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 16



Ich finde Beilagen sind ein leidiges Thema. Sie sollen lecker sein, der Hauptkomponente des Gerichts aber nicht die Schau stehlen. Oft greife ich dann auf kartoffelige Varianten zurück, ob gebraten, gestampft oder geknödelt. Aber so richtig begeistert mich das nicht. Deshalb war ich umso glücklicher, als ich über die Rosmarin-Topinamburen gestolpert bin. Sie sind genauso einfach zu machen, wie ihre knolligen Verwandten, haben aber einen ganz anderen Geschmack. Außerdem mag ich die knusprige Konsistenz. Und sie sind vielseitig einsetzbar: Sie passen zu Fleisch und Fisch genauso wie zu Gemüsebratlingen.

Zutaten für 2 Personen als Beilage:
300g Topinambur
2 Zweige Rosmarin
2 EL Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Topinambur schälen oder gründlich abbürsten. Anschließend in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen und fein hacken. Topinamburscheiben mit Rosmarin und Olivenöl mischen und auf ein Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad rund 20-25 Minuten backen. Immer wieder wenden.

Quelle: Küchengötter


Montag, 15. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 15



Und schon wieder stehen wir vor unserem Dessert-Problem: Was schmeckt ohne Schoki? Manchmal ist die Antwort darauf im Abstellschrank zu finden. Dort wohnt nämlich seit einigen Monaten eine wunderschöne italienische Eismaschine. Das gute Stück war schon im Sommer im Dauereinsatz - aber auch im Winter soll sie nicht verstauben. ;-) Mein Eis-Highlight bisher war Joghurteis mit frischen Früchten. Weil das aber so gar nicht weihnachtlich ist, habe ich das Rezept der Saison angepasst und Honig-Joghurteis mit gebrannten Mandeln daraus gemacht. Saulecker! Weiterer Vorteil: Selbst nach einem echt üppigen Menü, kann man davon noch eine kleine Kugel essen.

Zutaten für 4 Portionen:
400g Naturjoghurt
200g Sahne
60g Puderzucker
70g flüssiger Honig
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
2 Handvoll gebrannte Mandeln, gehackt

Zubereitung:
Joghurt, Puderzucker, Honig und Zitronensaft glatt rühren. Sahne leicht schlagen und unter die Joghurtmasse heben. Die Masse in die Eismaschine füllen und 30-40 Minuten fest frieren lassen. Nach etwa 20 Minuten die Hälfte der Mandeln zugeben. Anschließend das Eis portionieren und mit den restlichen Mandeln bestreuen.

Quelle: Küchengötter

Sonntag, 14. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 14



Mein vegetarisches Hauptgericht ist etwas für die schlanke Linie - nicht. Aber zwischen all den Plätzchen, braucht man beim Weihnachtsmenü nun nicht mit dem Kalorien zählen anfangen... Es wäre auch zu schade, wenn man deshalb auf die leckeren Rucola-Cannelloni verzichten würde. Ich war zugegebenermaßen erst etwas skeptisch, wie sich der Salat in den Nudeln machen würde. Aber das war völlig unbegründet! Er passt wunderbar zu all dem cremigen Käse. :-) Die Cannelloni sind sicher kein klassisches Weihnachtsessen, wie ein Nussbraten oder vegetarische Rouladen. Ich empfehle sie trotzdem: Sie sind nämlich schnell gemacht und außerordentlich lecker. Und darum geht's doch an Weihnachten, oder?

Zutaten für 2 Personen:
Für die Cannelloni:
6 Cannelloni (ohne Vorkochen)
150g Rucola
100g Ricotta
50g Mascarpone
40g frisch geriebener Parmesan
Thymian
Pfeffer
Salz

Für die Sauce:
125 ml Milch
25g Mehl
12g Butter
Muskat
Pfeffer
Salz

Außerdem:
60g Parmesan
1 EL Pinienkerne

Zubereitung:
Für die Cannelloni den Rucola 1 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Anschließend abgießen, abschrecken und fein hacken. Ricotta, Mascarpone und Parmesan vermischen. Den Rucola untermischen und mit Thymian, Pfeffer und Salz abschmecken.

Für die Sauce die Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl zugeben und kurz anschwitzen. Unter Rühren die Milch zugießen. Einkochen lassen. Anschließend mit Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Rucola-Masse in die Cannelloni füllen. In eine gefettete Auflaufform legen. Die Sauce darüber gießen und mit Parmesan bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Pinenkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun braten. Die Cannelloni auf Teller verteilen und mit den Pinienkernen bestreuen.

Quelle: Kochmeister

Samstag, 13. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 13



Den Anfang meines vegetarischen Menüvorschlags macht ein Linsen-Kürbis-Salat. Ich mochte Linsen schon als Kind sehr gerne, habe ich sie bisher aber nur selten zubereitet. Warum weiß ich gar nicht genau. Als mir das letztens aufgefallen ist, habe ich mich gleich mal auf die Suche nach Rezepten gemacht. Dabei bin ich mehrfach auf Linsensalat gestoßen - meist allerdings in Kombination mit roter Beete. Leider ist die eine der wenigen Gemüsesorten, die ich selbst mit gutem Willen nicht runterbekomme... Aber Rezepte abwandeln ist ja kein Problem. Da vom Maronen-Risotto noch Kürbis übrig war, habe ich spontan den verwertet. Das hat nicht nur super geschmeckt, ich finde ihn auch farblich sehr hübsch zu den dunklen Belugalinsen. :-)

Zutaten für 2 Portionen:
50g Belugalinsen
200g Hokkaido
1 Lorbeerblatt
etwas Thymian
Chiliflocken
etwas Honig
Olivenöl
1 EL frisch gehackte Petersilie
1/2 Handvoll Walnüsse
etwas Ziegenkäse

Für das Dressing:
2 EL Olivenöl
1 EL Weißweinessig
1/2 TL Honig
1/2 TL Senf
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Linsen zusammen mit dem Lorbeerblatt und etwas Thymian in reichlich Wasser rund 15-20 Minuten bissfest kochen. Anschließend abschrecken. Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten.

Olivenöl, Honig und Chiliflocken zu einer Marinade zusammenrühren. Den Kürbis in Scheiben schneiden und in der Marinade wälzen. Auf ein Backblech geben und im Ofen bei 180 Grad etwa 10 Minuten backen. Anschließend kurz abkühlen lassen, dann in kleine Stücke schneiden.

Die Zutaten für das Dressing zu einer homogenen Masse verrühren. Linsen, Kürbis und Petersilie mit dem Dressing mischen. Auf Teller verteilen und mit Walnüssen und Ziegenkäse bestreuen.

Freitag, 12. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 12



Im Adventskalender soll es ja Überraschungen geben. Natürlich habe ich auch eine für euch: Es gibt das allererste Mal Risotto auf meinem Blog. Bisher habe ich das Reisgericht aufgrund der Konsistenz gemieden. Aber man wird älter und weiser... oder kauft sich eine Zeitschrift mit einem sehr ansprechendem Rezept. ;-) Ich bin nämlich jedes Mal, wenn ich die neue lecker-Sonderausgabe durchgeblättert habe, am Maronen-Risotto hängen geblieben. Erst habe ich überlegt, ob ich es zum Pastosotto umbauen soll. Aber warum nicht mal was neues ausprobieren? Geschmack ändert sich schließlich im Laufe des Lebens. Und dann gab es eine Überraschung für mich: Das Risotto war unglaublich lecker - und die Konsistenz gar kein Problem. Ab sofort wird es sicher mehr davon geben. :-)

Zutaten für 6 Personen:
400g Hokkaido
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
240g vorgegarte Maroni
300g Risottoreis
100g Bergkäse
20g Butter
1 l heiße Gemüsebrühe
1/4 l trockener Weißwein
4 Stiele Salbei
Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Kürbis waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Käse reiben. Salbei waschen, Blättchen abzupfen.

Butter in einem weiten Topf schmelzen. Maronen darin zwei Minuten anbraten, herausnehmen. 2 EL Öl zugeben und erhitzen. Kürbis, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Reis zugeben und unter Rühren 1-2 Minuten rösten bis sie glasig sind. Mit Wein ablöschen. Bei mittlerer Hitze unter Rühren 1-2 Minuten verdampfen lassen. So viel heiße Brühe angießen, bis der Reis bedeckt ist. Reis 30 Minuten bissfest kochen. Dabei immer wieder umrühren und Brühe nachgießen, sobald der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat.

Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Darin den Salbei knusprig braten. Maronen und Käse unter den Reis rühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Risotto auf die Teller verteilen, mit Salbeiöl beträufeln und knusprigen Salbei darauf verteilen.

Quelle: lecker Christmas-Special 2014

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 11



Heute möchte ich Urlaubserinnerungen mit euch teilen - zumindest kulinarische. Wir waren diesen Sommer wieder auf Korsika. Weil jedes Fleckchen der Insel wunderschön ist, wollten wir uns nicht für einen Teil entscheiden. Deshalb haben wir - wie beim ersten Mal - eine Rundreise gemacht. Und da wir uns nicht einmal festlegen wollten, wo wir wie lange bleiben, haben wir unser Zelt eingepackt und gecampt. Entgegen aller Erwartungen bin ich nämlich ziemlich camping-tauglich. ;-) Sogar beim Frühstück: Normalerweise esse ich lieber herzhaft, aber da kühlen beim Campen nicht ganz einfach ist, kann ich mich im Urlaub auch mit Marmelade anfreunden. Die gab's jeden Morgen mit frischen Croissants und Baguette. Hmmm... Aber zurück zum Aufstrich: Clementinen-Marmelade ist eine korsische Spezialität - klar, dass wir die ausprobieren mussten. 2 Gläser sind in den 2 Wochen leer geworden. Mehr muss ich sicher nicht sagen. ;-) Da wir ohnehin schon ein volles Auto hatten, konnten wir leider keine mitbringen. Aber jetzt wo die frischen Clementinen in den Regalen lagen, konnte ich nicht widerstehen. Selber gemacht schmeckt die Marmelade fast genauso toll wir im  Urlaub...

Zutaten für 6 Gläser à 350g:
1,2 kg Bio-Clementinen oder Mandarinen
1 kg Gelierzucker
Saft einer Bio-Zitrone
nach Belieben: 4 cl Orangenlikör (hab ich weggelassen)

Zubereitung:
Die Clementinen gründlich schälen, das Fruchtfleisch würfeln. Dabei die Kerne entfernen und den Saft auffangen. Fruchtfleisch, Saft, ggf. Likör, Zitronensaft und den Zucker in einem großen Topf mischen. Zugedeckt über Nacht ziehen lassen. Anschließend die Mischung aufkochen und rund 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. In sterile Gläser füllen, fest verschließen und abkühlen lassen.

Quelle: EatSmarter

Tipp:
Wer es überhaupt nicht bitter mag, sollte darauf achten, dass nix von der weißen Haut der Clementinen in der Marmelade landet. Wer eine leicht bittere Note mag, kann die Häutchen dran lassen.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 10



Mich stresst das Überangebot an Essen in der Vorweihnachtszeit total. Ständig und überall wird erwartet, dass man isst (oder trinkt). Das fängt bei Plätzchen an und hört bei festlichen Menüs auf. Lehnt man ab, wird man im besten Fall komisch angeguckt, im schlechtesten Fall ist jemand beleidigt. Und das nur, weil man "nicht mal ein bisschen probieren" will. Mir ist klar, dass es alle nur nett meinen. Aber ich kann einfach nicht rund um die Uhr futtern. ;-) Deshalb koche ich in der Vorweihnachtszeit zu Hause hauptsächlich leichte Gerichte, wie den lauwarmen Kürbissalat. Den fand ich besonders gut, weil er eben nicht eiskalt war. Bei Minusgraden vor der Tür, habe ich gerne etwas warmes auf dem Teller. Dank des Chilis auf dem Kürbis, wärmt der Salat auch wirklich gut. :-) Den Schinken kann man sich übrigens getrost sparen. Es hätte ihn nicht gebraucht. Beim nächsten Mal mache ich den Salat ohne. Stattdessen könnte ich mir noch ein paar Kerne oder Nüsse gut vorstellen.

Zutaten für 2 Personen:
Für den Salat:
1 kleiner Hokkaido
ca. 200 Rucola
1 Handvoll Kirschtomaten
ca. 80 Serrano-Schinken
etwas gehobelter Parmesan
Chiliflocken
Pfeffer
Salz Olivenöl

Für das Dressing:
1 TL Senf
1 TL Honig
4 EL Olivenöl
2 EL Balsamico
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Olivenöl mit Chiliflocken, Pfeffer und Salz mischen. Kürbis halbieren, die Kerne heraus kratzen. Dann den Kürbis vierteln und mit dem gewürzten Olivenöl bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad ca. 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Kirschtomaten waschen und halbieren. Den Rucola waschen und trocken schleudern. Den Scheinken in Stücke reißen. Für das Dressing alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut verrühren.

Den Kürbis aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen. Anschließend in Scheiben schneiden. Den Rucola auf zwei Tellern verteilen, dann Tomaten, Schinken, Kürbis und Parmesan darauf verteilen. Mit dem Dressing beträufeln.

Quelle: culinary passion

Dienstag, 9. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 9



Ich gehöre nicht zu den Menschen, die Sorge haben, dass sie ihr Weizenbrötchen um die Ecke bringt. Abwechslung an der Getreidefront kann aber trotzdem nicht schaden. Roggen, Dinkel und Hirse sind schon fester Bestandteil meines Vorratsschranks. Gerade neu dazu gekommen ist Kamut. Bis dato hatte ich das Getreide nur in Pasta-Form gegessen und fand's super. Im Biomarkt bin ich dann über Kamut-Grieß gestolpert. Trotz völliger Ideenlosigkeit, was ich damit machen könnte, habe ich ihn mitgenommen. Mein Freund war da schon weiter: Er hat sich Kamut-Grießbrei mit Zimtkirschen gewünscht. Hat er bekommen - und ich dafür große Begeisterung. Der Kamut-Grießbrei kam noch besser an, als die "normale" Variante. Er schmeckt insgesamt intensiver und angenehm nussig. Beide Daumen hoch!

Zutaten für 2 Portionen:
250 ml Milch
100 ml Sahne
40g Zucker
40g Grieß (hier Kamut-Vollkorn)
Schale einer halben Bio-Zitrone

Zubereitung:
Milch, Sahne, Zucker und Zitronenschale in einen Topf geben und aufkochen. Unter ständigem Rühren den Grieß einrieseln lassen. Bei niedriger Hitze rund 5 Minuten köcheln lassen. Den Grießbrei lauwarm abkühlen lassen und mit Kompott oder Zimt-Kirschen servieren.

Quelle: essen & trinken

Montag, 8. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 8



Darf ich meinen Erfolgsschlager des Sommers vorstellen: Erdbeerlimes. Die Idee dazu kam bei einem feucht-fröhlichen Abend mit Freunden auf - nach einer sehr lustigen Geschichte mit einem Pitbull, falscher Rechtschreibung und eben Erdbeerlimes. Klingt komisch, ist sie auch. ;-) Aber vielleicht gerade weil die Geschichte so komisch war, ist sie mir im Gedächtnis geblieben. Schon aus der ersten Erdbeerfeldausbeute dieses Jahr sind ein paar Fläschchen Limes geworden. Die kamen so gut an, dass ich (für eine Feier) nachproduzieren musste. Kein Problem, der Limes ist denkbar einfach zu machen. Allerdings mahne ich zur Vorsicht: So beering leicht wie er schmeckt, der Erdbeerlimes ordentlich Bums. ;-)

Zutaten für ca. 1,5 Liter:
800g frische Erdbeeren (TK geht genauso)
500 ml Wodka
250 ml frischer Zitronensaft
250g Zucker (300g wer's süßer mag)
250 ml Wasser

Zubereitung:
Erdbeeren waschen, Grün abschneiden und in einen Topf geben. Pürieren und zusammen mit Zucker und Wasser aufkochen. Abkühlen lassen. Zitronensaft und Wodka unterrühren. In sterile Flaschen abfüllen und gut verschließen.

Der Limes hält sich etwa 2-3 Monate im Kühlschrank.

Quelle: Geschenke aus der Küche - Anne Ilburg, Anna Anlauft (frechverlag)



Sonntag, 7. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 7



An die regelmäßigen Granola-Posts habt ihr euch ja schon gewöhnt. Wie könnte da ein weihnachtliches Müsli fehlen? Geworden ist es ein klassisches Apfel-Zimt-Granola. Klassisch heißt aber weder langweilig noch fad. Das Granola hat nicht nur weihnachtlich nach Zimt, sondern auch wunderbar frisch nach Apfel geschmeckt. Und das, obwohl ich statt Apfelsirup nur Apfelsaft benutzt habe. Sirup habe ich nirgends gefunden. Ich war aber nicht böse drum, weil ich ohnehin nicht gewusst hätte, was ich mit dem Rest hätte machen sollen. Es war so sicher etwas weniger süß, aber auch das finde ich nicht schlimm. Ist ja Frühstück und kein Dessert... ;-)

Zutaten:
4 Cups (Hafer-)Flocken
1/4 Cup brauner Zucker
3/4 Cup Apfelsaft
2 EL Honig
1 EL Öl
1 EL Vanilleextrakt
2 TL Zimt
1 Cup getrocknete Apfelringe oder Apfelchips
1 Cup Päckchen gemischte Nüsse

Zubereitung:
Haferflocken mit dem Zimt in einer Schüssel mischen. In einem Topf Apfelsaft, Öl, Honig, Vanilleextrakt und Zucker mischen. Erwärmen bis der Zucker geschmolzen und eine homogene Masse entstanden ist. Die Sauce gut mit den Haferflocken vermengen.

Im Backofen bei 170 Grad rund 25 Minuten backen. Zwischendrin immer mal wieder wenden. Anschließend das Blech herausnehmen und auskühlen lassen. Apfelringe und Nüsse untermischen und in eine luftdichte Dose verpacken.

Samstag, 6. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 6



Lasst uns froh und munter sein... Na gut, damit wir das sein können, lasse ich das Singen lieber sein. ;-) Stattdessen fülle ich lieber euer Nikolaus-Stiefelchen. Ganz spontan habe ich beschlossen, heute eins meiner Lieblingskochbücher zu verlosen. Natürlich nagelneu und von mir selbst gekauft. Ausgesucht habe ich Herbst, Winter, Gemüse! vom GU-Verlag. Ich habe daraus schon so einiges nachgekocht, wie den Linseneintopf mit Feta oder die Käsesuppe mit Wirsingstreifen. Und es war ausnahmslos alles lecker! Was ihr tun müsst, um in den Lostopf zu hüpfen? Schickt mir euer Lieblingsrezept! Egal ob süß oder herzhaft, Kuchen oder Quiche - ich freue mich über alles. :-)

Auf einen Blick:
  • Schreibt mir eine E-Mail mit eurem Lieblingsrezept an charlottesdiner[ät]gmail.com! 
  • Das Gewinnspiel endet am Freitag, den 12. Dezember um 23:59 Uhr. 
  • Ich benachrichtige den Gewinner dann per E-Mail. Sollte er/sie sich nach 5 Tagen nicht melden, wird neu ausgelost.
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. 

Freitag, 5. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 5



Mein Freund und ich passen wirklich gut zusammen. Es gibt allerdings eine Sache, bei der wir uns nicht einig werden: Schokolade. Er hasst sie, ich liebe sie. Meistens finde ich das gut, bleibt mehr für mich. ;-) Aber wenn es darum geht, ein Dessert für uns beide zu finden, wird's etwas schwieriger. Ich mag Nachtisch nämlich am liebsten schokoladig. Es hat ein wenig gedauert, aber ich habe etwas gefunden, das uns beiden schmeckt. Pinterest ist bei solchen Problemen eine wirkliche Hilfe... Die Grapefruit-Törtchen waren für mich ein guter Kompromiss - Käsekuchen mag ich schließlich auch. Dank des Grapefruit-Gusses war er auch nicht zu süß. Die weihnachtliche Note gibt der Spekulatuisboden. Großes Plus: Die Grapefruit-Törtchen sind außerdem schön leicht. Das schadet nach einem üppigen Menü auch nicht. ;-)

Zutaten für 4 Törtchen: 
Für das Grapefruit-Curd:
150 ml frisch gepresster Grapefruitsaft
150g Zucker
3 Eier
80g Butter
3 EL Speisestärke

Für den Teig:
200g Mehl
100g Butter
100g brauner Zucker
30g Zucker
1 Eigelb
1 TL Spekulatius-Gewürz
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den Cheesecake:
500g Quark
200 ml Sahne
2 Eier
60g Zucker
1 unbehandelte Zitrone

Zubereitung:
Für das Curd Saft, Zucker und Speisestärke in einem Topf erhitzen. Sobald der Saft kocht, die Butter in Stückchen zugeben. Im Anschluss die geschlagenen Eier unterrühren, bis die Masse dickflüssig ist. In ein Glas gießen und abkühlen lassen.

Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig vermengen. Ausrollen und mit Servierringen ausstechen und den Teig darin lassen.

Die Schale der Zitrone abreiben, anschließend auspressen. Für die Creme Quark und Sahne verrühren. Zitronensaft, -schale und die Eier unterrühren. Die Creme auf die vier Förmchen verteilen. Bei 160 Grad im Backofen ca. 45 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Die Kuchen aus den Förmchen lösen, dann die Formen mit Frischhaltefolie auskleiden. Die Törtchen wieder in die Formen geben. Das Grapefruit-Curd oben drauf gießen. Anschließend etwa eine Stunde in die Tiefkühltruhe geben.

Wer mag, kann die Törtchen vorm Servieren noch mit Zucker bestreuen und karamellisieren.

Tipps:
Wenn's schneller gehen soll, könnt ihr auch fertigen Spekulatius zerbröseln, mit etwas geschmolzener Butter vermengen und in die Förmchen drücken. Hat bei mir gut geklappt. ;-)

Und ich habe auch statt Curd als Guss, einfach den Saft mit Gelatine (bzw. Agartine) aufgekocht. Das ist weniger süß und geht obendrein noch flotter. Allerdings würde ich dann 200 ml Grapefruit-Saft nehmen.

Quelle: Französisch kochen

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 4



Ich liebe Schwarzwurzeln. Schon das erste Gericht, die Schwarzwurzeln mit Ziegenkäse, war ein absoluter Volltreffer. Das wäre übrigens auch eine wunderbare Vorspeise für ein Weihnachtsmenü. In diesem Jahr sollten sie aber Teil einer Hauptspeise im Adventskalender sein. Durch eine glückliche Fügung, habe ich in einem neuen Kochbuch ein passendes Rezept gefunden. (Vielleicht ist das Buch auch deshalb eingezogen... *hust*) Die gebackenen Schwarzwurzeln mit Kalbsragout haben mich schon im Laden angelacht. Recht hatte ich, die knusprigen Schwarzwurzeln waren unglaublich lecker! Ich hätte sie problemlos auch ohne "Beilagen" gegessen. ;-) Aber das Ragout war ebenso fein. Für Weihnachten ist das Rezept übrigens gut geeignet: Das Ragout lässt sich vorbereiten, Kartoffelpüree ist schnell gemacht und auch die Schwarzwurzeln brauchen nicht lang. So muss man seine Zeit nicht ewig in der Küche verbringen.

Zutaten für 4 Personen:
Für das Ragout:
500g Kalbfleisch (aus der Schulter)
2-3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
350 ml Rotwein
200g passierte Tomaten
1 Bund glatte Petersilie
5 Zweige Thymian
2 EL Öl
1 EL Zucker
Pfeffer
Salz

Für die Schwarzwurzeln:
500g Schwarzwurzeln
6 EL Semmelbrösel
4 EL Mehl
2 Eier
Saft einer Zitrone
Pfeffer
Salz
Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung:
Für das Ragout das Fleisch in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen. Fleisch, Zwiebeln und Knoblauch darin ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, immer wieder umrühren. Mit Pfeffer und Salz würzen, Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Rotwein und Tomaten angießen. Das Ragout bei kleiner Hitze mindestens 1 Stunde schmoren lassen. Immer wieder umrühren und falls nötig Wasser zugießen. Die Kräuter waschen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und hacken.

Zitronensaft mir einem Liter Wasser in eine Schüssel geben. Die Schwarzwurzeln unter fließendem kaltem Wasser schälen (und unbedingt Einweghandschuhe tragen!), in 5-6 cm lange Stücke schneiden und direkt in das Zitronenwasser geben. Wasser in einem Topf aufkochen, salzen und die Schwarzwurzeln darin 8 Minuten bissfest kochen. Anschließend abgießen, abschrecken und abtropfen lassen.

Mehl und Semmelbrösel jeweils in tiefe Teller geben. Eier in einem weiteren Teller verquirlen, salzen und pfeffern. Die Schwarzwurzeln zuerst im Mehl, dann in den Eiern und dann in den Semmelbröseln wenden. Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, die Schwarzwurzeln darin 3-4 Minuten rundherum goldbraun anbraten. Auf Küchenpapier entfetten. Thymian und Petersilie unter das Ragout rühren, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Zusammen mit den Schwarzwurzeln anrichten.

Dazu gab es bei uns Kartoffelpüree.

Quelle: Bauernmarkt & Biokiste (GU)

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 3



Wie schon in den letzten Jahren, gibt es auch in diesem Blogadventskalender zwei Menüvorschläge für Weihnachten. Den Anfang macht die tolle Rotkohlsuppe. Ich gestehe, ich habe sie allein wegen ihrer Farbe ausgesucht. Das knallige Lila ist ein toller Hingucker! Und ich war sehr gespannt, wie sie wohl schmecken würde. Kohlsuppen hatte ich vorher nur mit dieser komischen Diät verbunden und daher nie ausprobiert. ;-) Aber ich kann euch beruhigen, die Suppe schmeckt sehr lecker. Ein weiteres Plus: Sie ist zwar sättigend, macht aber nicht total voll. Als Vorspeise kann ich sie nur empfehlen.

Zutaten für 4 Personen:
1 kleiner Rotkohl (etwa 1 Kilo)
400g Kartoffeln
1 kleine rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 l Gemüsebrühe
1 TL Zucker
Saft einer halben Zitrone
etwas Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Rotkohl waschen, halbieren, den Strunck rausschneiden und in feine Streifen schneiden. Kartoffeln schälen in würfeln. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Zucker zugeben und kurz karamellisieren lassen. Kartoffeln und Rotkohl zugeben und andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles für rund 20 Minuten zugedeckt ablöschen lassen, bis das Gemüse gar ist.

Die Suppe fein pürieren. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken. Dazu gab's bei uns Knoblauch-Croutons.

Quelle: Küchenchaotin


Dienstag, 2. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 2



Auch wenn es den Anschein haben mag, es wird in den kommenden Wochen nicht nur Süßes geben. ;-) Aber die Walnuss-Ahorn-Plätzchen sind so gut, dass ich sie euch schnell zeigen möchte, falls jemand auf die Schnelle noch Plätzchenrezepte sucht. Schnell ist bei den Keksen das Stichwort: Flotter geht es kaum! Kein aufwendiges Teig zusammenrühren, kein stundenlanges Ausstechen und kein Verzieren - und trotzdem sind die Plätzchen was besonderes. Sie schmecken nicht so typisch weihnachtlich, aber durch den Zimt trotzdem winterlich. Für mich eines der besten Rezepte seit langem. Die Keksdose ist sicher schnell leer...

Zutaten:
150g Mehl
100g Butter
50g Puderzucker
50g Ahornsirup
25g fein gehackte Walnüsse
25g grob gehackte Walnüsse
1 TL Backpulver
1 TL Zimt

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig vermischen. In Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im Ofen bei 160 Grad ca. 10-12 Minuten backen.

Quelle: Herzstück

Montag, 1. Dezember 2014

Adventskalender 2014: Türchen 1



Ich habe den Blog im letzten Jahr oft sträflich vernachlässigt. Und es fällt mir noch immer schwer, mich neben der Arbeit zum Bloggen zu motivieren. Aber ich gebe nicht auf, ich habe das Hobby einfach zu lieb gewonnen. Und mit etwas (mehr) gutem Willen klappt das gerade auch ganz gut. Deshalb habe ich mich entschieden, auch in diesem Jahr wieder einen Blog-Adventskalender zu machen. Ich hoffe, es macht euch auch in diesem Jahr wieder genauso viel Spaß wie mir. :-)

Zum Start gibt's etwas Süßes: einen Bratapfel-Käsekuchen. Das gute Stück habe ich meinem Papa zum Geburtstag gebacken. Und er war von oben wirklich der hübscheste Käsekuchen, den ich je gemacht habe. Leider ist die Creme nicht so gut an den Seiten runtergelaufen, deshalb hatte er am Rand ein paar Löcher. Dem Geschmack hat das aber keinen Abbruch getan. Der Kuchen war wirklich super lecker. Wer ebenfalls ein Winter-Geburtstagskind überraschen möchte, dem kann ich den Bratapfel-Käsekuchen nur ans Herz legen!

Zutaten für eine Springform (26 cm):
200g Butterkekse
400g Butter
1 Kilo Magerquark
4 mittelgroße Äpfel
180g Zucker
6 Eier
80g Stärke
1 EL Mehl
1-2 EL Zimt
1 TL Backpulver
1/2 TL gemahlene Vanille
50g gehobelte Mandeln

Zubereitung:
Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und zerkleinern. Die Springform mit einem Backpapier auslegen und die Kekse hineinfüllen. 100g Butter schmelzen und über die Kekse gießen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad 8 Minuten backen.

Äpfel in Würfel schneiden. 50g Butter in einer Pfanne schmelzen. Die Äpfel darin rund 8 Minuten schwenken. Zimt unterrühren und die Äpfel abkühlen lassen.

250g Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier, Mehl, Backpulver, Stärke und Vanille verrühren. Zur Butter-Zucker-Masse geben und gut vermengen. Den Quark unterheben.

Etwa ein Drittel der Käsekuchenmasse in die Springform geben. Darauf zwei Drittel der Äpfel verteilen. Den Rest der Quarkmasse hineinfüllen. Zuletzt die restlichen Äpfel und die Mandeln oben drauf verteilen. Bei 160 Grad rund 60 Minuten backen. Anschließen 30 Minuten im Backofen stehen lassen.

Quelle: Lykkelig