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Dienstag, 6. November 2012

Orientalische Linsen



Ich habe euch noch gar nicht mein neuestes Küchengerät vorgestellt: meine Tajine! Lange habe ich überlegt (brauche ich das? benutze ich sie wirklich? ...) und dann im Sommer doch zugeschlagen. Habe ich natürlich nicht bereut. ;-) Das Prinzip bei (fast) allen Gerichten ist auch bestechend: Einfach die Zutaten in die Tajine geben und warten bis es fertig gegart ist. Vielleicht muss mal umgerührt werden, aber das ist zu schaffen... So werden auch die indischen Gewürzlinsen gemacht. Hübsch anzusehen ist das Ergebnis dann zwar nicht unbedingt, aber es soll ja hauptsächlich schmecken. Und das tut's. Sehr sogar.

Zutaten für 2 Personen:
100g gelbe Linsen
100g Basmatireis
150 ml Tassen Gemüsebrühe
1/2 TL schwarze Senfsamen (alternativ braune)
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1/4 TL Kurkuma
1/2 TL Meersalz
1 Prise gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl
1/4 Bund Koriandergrün

Zubereitung:
Die Linsen über Nacht in Wasser einweichen. Den Reis 30 Minuten vorm Kochen in Wasser einweichen. Die Tajine mindestens 10 Minuten vorher wässern.

Die Tajine innen mit Öl einreiben. Senf- und Kreuzkümmelsamen darin bei starker Hitze anbraten bis die Samen anfangen zu knacken. Abgegossene Linsen und abgegossenen Reis sowie die restlichen Gewürze zugeben. Unter Rühren einige Minuten erhitzen.

Mit Brühe ablöschen. Den Deckel der Tajine auflegen und mit gefüllter Dampfsperre ca. 25 Minuten garen. Ab und ab umrühren und ggf. mehr Brühe zugeben. Koriandergrün hacken. Die Linsen mit Koriander garniert servieren.

Dazu passt Fladenbrot und Raita.

Tipp:
Statt gelben Linsen können auch rote verwendet werden. Die müssen wie der Reis nur 30 Minuten eingeweicht werden.

Quelle: Tajine & Co. - Jochen Walter (Christian Verlag)

Montag, 24. September 2012

Indischer Mädelsabend



Normalerweise haben meine liebe Freundin S. und ich Schwierigkeiten, uns auf ein Essen für unseren Mädelsabend zu einigen. Unsere Vorlieben und Abneigungen sind nur begrenzt kompatibel. ;-) Beim letzten Mal aber war die Sache nach nur wenigen Minuten klar: Es sollte Chicken Tikka Masala geben. Nach 3 (?) Jahren gemeinsamer Kocherei wirklich ein Wunder... Mit dem Ergebnis waren wir dann beide auch sehr zufrieden. Außer die S. hat geschwindelt. Glaube ich aber nicht. Viel war hinterher nämlich nicht mehr übrig. ;-) Und ich weiß, sie wartet auf der Rezept. Deshalb kommt es hier für sie und alle, die genauso gern indisch essen wie wir.

Zutaten für 2 Personen:
ca. 200g Hühnerbrust
100g Joghurt
1 Knoblauchzehe
frischer Ingwer (ca. 2cm)
1 TL Koriander
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Kurkuma
1 TL Cayennepfeffer
1 TL Garam Masala
1/2 Fenchelsamen
3-4 Kardamomkapseln
1 Zwiebel
1 Chilischote
1 rote Paprika
1 Handvoll Mandeln, gerieben
400g passierte Tomaten
1 Schuss Sahne
1 EL Ghee
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Hühnerbrust waschen und trocken tupfen. Knoblauch und Ingwer fein hacken. Fenchel und Kardamom im Mörser zerstoßen. Joghurt mit Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Cayennepfeffer, Garam Masala, Fenchel und Kardamom mischen. Knoblauch und Ingwer unterrühren. Das Hühnchen zugeben und gut vermengen. Über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Huhn in eine Auflaufform geben und im Ofen ca. 20 Minuten grillen.
Zwiebel und Chili fein hacken. Paprika ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Ghee in einem Topf erwärmen. Chili und Zwiebel darin glasig dünsten. Paprika zugeben und kurz anbraten. Mit Tomaten aufgießen. Das Huhn aus dem Ofen nehmen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zusammen mit der Marinade in die Tomatensauce geben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Sahne unterrühren und mit Pfeffer, Salz und ggf. nochmals Gewürzen abschmecken. Mit Reis servieren.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Manchmal darf's auch Reis sein...



Neben meiner "klitzekleinen" Kochbuchsammlung, wächst nach und nach auch der Bestand an entsprechenden Zeitschriften in meinem Regal. Sonst bin ich nicht so der Fan von Magazinen (abgesehen von meinem geliebten Zeit Wissen Abo...), aber eventuelle Wartezeiten müssen manchmal überbrückt werden. ;-) Nur leider koche ich daraus noch weniger nach, als aus meinen Büchern... Aber letztens hat mich mal wieder ein Rappel befallen und ich habe mich durch meine Sammlung gewühlt. Dabei raus bzw. auf den Tisch gekommen ist verwunderlicherweise ein Reisgericht. Mag ich ja sonst eigentlich nicht so. Der indische Biryani-Reis ist aber eindeutig die Ausnahme der Regel!

Zutaten für 2-3 Personen:
125g Basmatireis
100g festkochende Kartoffeln
1/2 Blumenkohl (ca. 300g)
100g Erbsen (TK)
2 kleine Zwiebeln
10g frischer Ingwer
20g Mandelblättchen
30g Currypaste
100g Sahnejoghurt
2 EL Ghee
1/2 Bund Koriandergrün
1 Zimtstange
3 Kapseln Kardamom
Safranfäden
Salz

Zubereitung:
Reis in kaltem Wasser abwaschen. Mit Wasser bedecken und 20 Minuten einweichen. Kartoffeln schälen, 2 cm groß würfeln und in kaltes Wasser legen. Blumenkohl putzen und vom Strunk schneiden. Kohl in 3 cm große Röschen teilen. 1 Zwiebel würfeln. Ingwer schälen und fein hacken.

Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen. 1 EL Ghee in einer Pfanne schmelzen. Zwiebelwürfel und Ingwer darin ca. 6 Minuten braten.
Inzwischen die Kardamomkapseln aufbrechen und die Samen im Mörser zerstoßen. Abgetropfte Kartoffeln und Blumenkohl zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. 2-3 Minuten mitbraten und salzen. Currypaste, Kardamom, Zimtstange und 200 ml kochend heißes Wasser zugeben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 Minuten dünsten.

Inzwischen den Reis in reichlich kochendem Salzwasser 5 Minuten kochen lassen, abgießen und abtropfen lassen. Erbsen unter die Kartoffeln mischen und weitere 5 Minuten dünsten. Safran in 2 EL kochend heißem Wasser einweichen. Joghurt mit der Gemüsemischung in einer ofenfesten Form verteilen. Erst die Mandelblättchen, dann den Reis daraufgeben und mit dem Safranwasser beträufeln. Zugedeckt im vorgeheizten Backofen bei 180ºC auf dem Rost auf der 2. Schiene von unten 40 Minuten garen.

1 Zwiebel halbieren und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. In 1 EL Ghee goldbraun braten. Koriander mit den zarten Stielen grob hacken. Reis mit Röstzwiebeln und Koriander bestreut anrichten.

Quelle: essen & trinken (Ausgabe 3/2012)

Dienstag, 13. März 2012

Jetzt aber Dal(li) - die Gewinnerin!


Eigentlich wollte ich ja gestern schon den/die Gewinner(in) des schicken Fläschchens bekannt geben, doch bevor es soweit kam, bin ich eingeschlafen... Das wird aber natürlich sofort nachgeholt. Mit Hilfe meiner persönlichen Glücksfee ("Duuuu, sag mir mal schnell eine Zahl von..."), konnte die liebe Petra als Gewinnerin ermittelt werden! Ich wünsche dir ganz viel Freunde damit.

Für alle anderen gibt es heute das Rezept für äußerst leckeres Rote Linsen-Dal. Übrigens eine echte Rarität im Blog. Gerichte mit Reis gibt es bei uns nur selten. Hier mag ihn niemand besonders. Eigentlich kommt er nur zu asiatischen Gerichten auf den Tisch. Und dafür hält sich meine Begeisterung in Grenzen - mit Ausnahme von indischem Essen. Aber da das meist recht aufwändig ist und wir einen wirklich tollen Inder in der Nähe haben... Äh ja. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 125g rote Linsen
200 ml Gemüsebrühe
100g passierte Tomaten
1 Stück frischen Ingwer (ca. 1 cm)
1 Knoblauchzehe
1/4 Bund Koriandergrün
1/2 TL gemahlenen Kreuzkümmel
1 TL Currypulver
1-2 TL frisch gepresster Zitronensaft
Pfeffer
Salz
1 EL Erdnussöl

Zubereitung:
Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. Koriandergrün waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und diese hacken.

ÖlJetzt  in einem Topf erhitzen Knoblauch und Ingwer darin 1 Minute dünsten. Linsen, Kreuzkümmel und Curry zugeben und kurz mitdünsten. Brühe und Tomaten zugeben und zugedeckt ca. 10-12 Minuten kochen, bis die Flüssigkeit fast komplett aufgesogen ist und die Linsen weich sind. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken. Koriander untermischen.

Dazu gab es bei uns "gelben Reis". Den Reis einfach mit 2-3 angestoßenen Kardamomsamen und Kurkuma kochen.

Quelle: kuechengoetter.de

Donnerstag, 28. Juli 2011

Indisches Brot

So, das Wetter hat nun offiziell die Erlaubnis, wieder richtig gut zu werden! Meine beiden Prüfungen liegen endlich hinter mir und ich habe wieder Zeit für attraktivere Freizeitaktivitäten. (Die 2 anstehenden Hausarbeiten verdränge ich gerade...) Morgen werde ich beispielsweise mal wieder ein paar Stunden in der Küche verbringen. Ihr könnt also gespannt sein. ;-) Jetzt mache ich es mir erst einmal auf der Couch bequem, entspanne mich und lese mal wieder zu meinem Vergnügen... Euch lasse ich solang das Rezept für Naan Brote da, die es zum Vegetable Jalfrezi gab. Ich hätte sie noch etwas mehr mit Ghee bzw. Öl einstreichen müssen, damit sie noch originaler gewesen wären. Lecker waren sie so knusprig allerdings auch. Und wenn man sie in die Sauce tunkt, sind sie eh nicht mehr kross. ;-)

Zutaten für 6 kleine Brote:
500g Mehl
150 ml lauwarme Milch
2 TL Zucker
2 TL Trockenhefe
1 TL Backpulver
2 EL Pflanzenöl (oder Ghee)
150ml Joghurt
1 Ei
1 TL Salz
etwas Ghee (oder Öl)
ggf. Gewürze (Schwarzkümmel, Bockshornklee, ...)

Zubereitung:
Hefe und eine Prise Zucker unter die Milch rühren und ca. 20 Minuten gehen lassen.

Mehl in eine Schüssel geben und Salz, Zucker und Backpulver untermischen. Milch, Öl, Joghurt und das Ei unterrühren. Einige Minuten kneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig erneut durchkneten und in 6 Teile teilen. Diese jeweils zu Kugeln formen und noch einmal abgedeckt einige Minuten gehen lassen. Anschließend jede Kugel dünn ausrollen und mit etwas Ghee oder Öl bestreichen, nach Wunsch evtl. würzen.

Den Backofen auf ca. 230ºC vorheizen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser unten in den Ofen stellen und die Brote auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen.

Tipp:
Wer die Brote nicht im Ofen machen möchte, kann auch eine schwere Eisenpfanne erhitzen und die Brote von jeder Seite braten, bis der Teig blasen wirft.

Quelle: chefkoch.de

Mittwoch, 27. Juli 2011

Unser Italiener ist Inder

Ich denke, jeder hat mal einen Tag, an dem er keine Zeit oder auch mal keine Lust hat zu kochen. Fertiggerichte sind hier keine Option, also bleibt uns nur der Anruf beim Restaurant um die Ecke. Bei uns gestaltet sich das allerdings etwas schwierig, die Auswahl in der Nähe ist begrenzt. Es gibt zwar einen ganz guten Italiener, aber das Personal dort war auch schon mal freundlicher... Einen Lichtblick gibt es jedoch - einen richtig tollen Inder! Die Kellner sind äußerst höflich und nett und das Essen ist immer total lecker. Da mehrmals im Monate bestellen aber zu sehr ins Geld geht, habe ich mich mal selbst an einem unserer liebsten Gerichte selbst versucht: Vegetable Jalfrezi. Es hat zwar nicht ganz so geschmeckt, wie bei unserem Stamminder, lecker war es aber doch und durchaus wiederholungswürdig! Dazu gab es Reis, selbstgebackenes Naan (Rezept folgt) und Gurken Raita.

Zutaten für 2 Personen:
ca. 500g Gemüse (z.B. Aubergine, Zucchini, Zuckerschoten, Paprika, Karotten, ...)
1 Dose gestückelte Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 kleine Gemüsezwiebel
1 Chilischote
1 kleines Stück Ingwer
2 EL Creme fraiche
2 EL weißer Balsamico
1 EL Ghee
etwas Zitronensaft
Pfeffer
Salz
1/2 TL Kurkuma
1 TL Cayennepfeffer
1 TL Kreuzkümmel
1,5 TL Koriander
1/2 TL Zimt
4-5 Nelken

Zubereitung:
Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Chili, Ingwer, Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Ghee in einer großen Pfanne schmelzen und Chili, Ingwer, Knoblauch und Zwiebel darin kurz anrösten. Das Gemüse zugeben und kurz anbraten. Mit sämtlichen Gewürzen (außer Salz) würzen und nochmals kurz anrösten. Die Tomaten und den Essig zugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend Salz und Zitronensaft unterrühren und ggf. nochmals mit den anderen Gewürzen nachwürzen.

Donnerstag, 30. September 2010

Indischer Snack


Hier war es leider mal wieder etwas ruhiger - "dank" einer blöden Prüfung, einer fiesen Erkältung und haufenweise Familienfesten (auf denen mal bekanntlich reichlich bekocht wird...). Aber jetzt ist alles vorbei und ich koche wieder (zu Hause). Da sollte es natürlich etwas sein, was es schon länger nicht mehr gab, da zu aufwändig - Samosas. Ich finde, es gibt kaum einen leckereren indischen Snack. Mein Freund und ich machen daher immer mehr und essen sie als normale Mahlzeit. ;-) Dazu gibt's Gurken Raita (Joghurt mit Gurkenraspeln).
Füllungen gibt es verschiedene, wir haben uns für die traditionelle Kartoffel- und eine leckere Hackfleischfüllung entschieden. Ich kann ehrlich nicht sagen, welche die bessere ist.

Das Rezept für den Teig und die Hackfleischfüllung ist von den Küchengöttern, hier. Wir haben die komplette Menge Teig, aber nur die halbe Menge Füllung gemacht und dafür noch die Kartoffelfüllung. Das Rezept für die Kartoffelfüllung ist folgendes:

Zutaten:
2 Kartoffeln
40g Erbsen
2 Chilischoten
etwas frisches, gehacktes Koriandergrün
etwas frischer, gehackter Ingwer
Kurkuma
Kreuzkümmel
Koriander
Bockshornklee

Zubereitung:
Kartoffeln gar kochen, pellen und würfeln, die Chilischoten klein haken. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Chilis und den Ingwer anbraten. Dann die Kartoffeln und Erbsen dazu geben und kurz mitbraten, dann würzen und noch ca. 5 Minuten garen. Von der Platte nehmen, den Koriander unterrühren und in die Teigtaschen füllen.

Kleiner Tipp: Die Teigkreise nicht zu klein ausrollen. Sonst ist man stundenlang mit Füllen und Frittieren beschäftigt. ;-)

Sonntag, 7. Februar 2010

Indisches Geburtstagsmenü




Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, meinem Freund jedes Jahr zum Geburtstag ein Menü aus einem anderen Land zu zaubern. Wir hatten schon Deutschland, Italien, Spanien, Mexiko und dieses Jahr habe ich mich für Indien entschieden. Grund gab's keinen bestimmten, es sollte einfach mal ein anderer Kontinent sein. :-)
Aber ich muss ehrlich sein, es war dann doch kein komplettes Menü. Auf den Nachtisch (exotischen Obstsalat) haben wir dann aufgrund extremer Überfüllung verzichtet. ;-) Gegessen haben wir: Gemüsepakoras mit verschiedenen Dips und Tandoori-Spieße mit Naan. Wobei wir die Dips auch zur Hauptspeise und das Naan bereits zur Vorspeise vernascht haben...

Hier gibt es die Rezepte:
Ich habe für 2 Personen jeweils die Hälfte der Rezeptmengen gemacht.
Gemüsepakoras
Erdnusssauce
Tamarinden-Chili-Dip
Chilisauce
Gurken-Raita
Tandoori-Spieße
Naan

Beim Mangolassi für meinen Freund habe ich improvisiert: 1 überreife Mango pürrieren und mit 150g Joghurt verrühren. Mit stillem Wasser bis zur gewünschten Konsistenz aufgießen. Das rosane in dem anderen Glas ist meine Guavenschorle.

Hier noch Detailbilder vom Brot und den Dips.




Samstag, 30. Januar 2010

Nichts für zarte Geschmacksnerven


Wer etwas (sehr) empfindlich auf Schärfe reagiert, sollte dieses Chicken Vindaloo besser nicht nachkochen. Ich bin jedoch, was das angeht, nicht so zart besaitet. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle auch mal beschweren! Was soll das, dass die (hier käuflichen) Chilischoten momentan so lasch schmecken? Wenn ich Paprika will, dann kauf ich die. ;-) Na ja, ich hoffe einfach auf bessere Zeiten und kaufe das nächste Mal doch die red Habanero...

Zutaten für 2 Personen:
ca. 350g Hühnerbrust
150g Tomatenpüree
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 Stückchen frischer Ingwer
2 Chilis (mindestens)
3 EL Weißwein
2 EL Rotweinessig
2 TL gemahlenen Kreuzkümmel
1 TL Kardamonkapseln
1 kleines Stück Zimtstange
1 TL gemahlene Bockshornkleesamen
1 TL Cayennepfeffer
1 EL gemahlener Koriander
1 TL Kurkuma
1 TL Pfefferkörner
1 TL Salz
1 TL braunen Zucker

Zubereitung:
Kreuzkümmel, Kardamonkapseln, Pfefferkörner, Zimt, Bockshornkleesamen, Koriander, Kurkuma und Cayennepfeffer im Mörser klein mahlen. Mit Essig, Salz und braunem Zucker vermischen. Die Chilis, den Knoblauch und den Ingwer kleinhacken, in den Mörser geben und mahlen. Die Zwiebel fein hacken und die Hühnerbrüste in Streifen schneiden.

Öl im Wok (oder einer großen Pfanne) erhitzen. Die Zwiebelwürfel anbraten, dann die Chili-Ingwer-Mischung dazugeben und ebenfalls kurz anbruzeln. Dann die Hühnerstreifen hineingeben und anbraten. Wenn diese leicht gebräunt sind, die Gewürzmischung darübergeben. Die Tomaten einrühren und ca. 45-60 Minuten köcheln lassen.

Dazu passt Reis, Naan und/ oder ein Joghurt-Dipp.

Freitag, 29. Januar 2010

Gemüse, Gemüse


Gestern gab's mal wieder was, mit dem man sein "5-am-Tag-Gewissen" wunderbar beruhigen kann. Mein Gemüsecurry hat aber noch mehr Vorteile. Es geht wirklich schnell, es eignet sich als Gemüse-Resteverwertung und man muss auch hinterher nicht so viel abspühlen. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 700-800g Gemüse (z.B. Blumenkohl, Paprika, Zuckerschoten, ...)
300g Naturjoghurt
ggf. etwas Gemüsebrühe
2 Kardamonkapseln
gemahlene Bockshornkleesamen
gemahlene Fenchelsamen
Koriander
Kurkuma
Kreuzkümmel
Cayennepfeffer
Garam Masala
etwas Ghee

Zubereitung:
Das Gemüse waschen und kleinschnibbeln. Ghee im Wok heiß werden lassen und das Gemüse nach und nach anbraten (das Gemüse mit der längsten Garzeit als erstes in den Wok). Dann den Joghurt dazugeben und würzen. Wer die einzelnen Gewürze nicht zu Hause hat, kann selbstverständlich auch fertiges Currypulver benutzen. Etwa 10-15 Minuten köcheln lassen. Wenn es zu wenig Sauce werden sollte, einfach mit etwas Gemüsebrühe aufgießen.

Dazu passt Reis, Couscous oder Ähnliches.

Freitag, 22. Januar 2010

Hot chick(en)


Darf ich vorstellen: Hühnchen, sehr scharfes Hühnchen. Das gab's bei uns schon ganz lang nicht mehr, dabei liebe mein indisches Chilihuhn. Eigentlich sollte es das auch erst morgen geben. Da kommt nun aber eine liebe Freundin zum Abendessen, die nicht ganz mit unseren Schärfegraden mithalten kann. Und da sie, wie gesagt, eine liebe Freundin ist, habe ich das heiße Huhn kurzerhand einen Tag nach vorn verschoben. Ich bin ja flexibel. ;-)

Zutaten für 2 Personen:
ca. 250g Hühnerbrust
200g passierte Tomaten
70ml Brühe
1 Schalotte
Chilies, Habaneros, etc. (Menge & Art nach Wunsch)
1 Knoblauchzehe
etwas Tomatenmark
Chilipulver
Currypulver
Kreuzkümmel
Kurkuma
Koriander
Garam Masala
Salz
Zucker

Zubereitung:
Das Huhn in Streifen schneiden, die Zwiebel, den Knoblauch und die Chilies hacken. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und das Huhn darin anbraten. Nach und nach die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chilies dazugeben und mitanbraten. Das Tomatenmark zum Fleisch geben und auch kurz anrösten. Mit den passierten Tomaten und der Brühe ablöschen, dann mit den Gewürzen abschmecken und noch etwas köcheln lassen.

Dazu gab's Reis und Gurken-Raita.